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Wassergymnastik für Übergewichtige in Arnsberg im Freizeitbad NASS

Das Freizeitbad NASS bietet ab Donnerstag, dem 12. Januar 2011, eine Wassergymnastik speziell für übergewichtige Personen an. Das Besondere: Der Kurs beginnt vor dem offiziellen Badebetrieb bereits um 8 Uhr, so dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich möglicherweise in ihrer Haut nicht wohl fühlen, im geschützten Raum bewegen können.

Bewegung im Wasser hat den Vorteil, dass durch den Auftrieb des Wassers das Körpergewicht eine untergeordnete Rolle spielt. Das schont Hüft- und Kniegelenke. Gleichzeitig stärkt das Training Kondition, Herz und Kreislauf sowie den gesamten Bewegungsapparat – und das bis zu fünf Mal effektiver als auf dem Land.

Der Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von 10 Wochen, die Kosten belaufen sich auf 79 € pro Person, der Badeintritt ist im Preis enthalten.

Information und Anmeldung unter 02932 475730 oder per Mail über info@nass-arnsberg.de.


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Es darf geschossen werden. Schonzeit von Ringeltauben im Regierungsbezirk Arnsberg eingeschränkt

Ringeltauben dürfen im Regierungsbezirk Arnsberg vom 21. Februar bis 31. Oktober 2011 in der Nähe bestimmter landwirtschaftlicher Flächen geschossen werden.

Verringert werden sollen damit Fraßschäden und Kotverätzungen bei Feldfrüchten. Darauf weist die Untere Jagdbehörde beim Kreis Unna hin.

Einzelheiten hat die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Obere Jagdbehörde in einer Verfügung geregelt. Danach dürfen in Schwärmen auftretende Ringeltauben in der Nähe von Obstwiesen, Getreidefeldern und angebauten Feldfrüchten gejagt werden. Die untere Jagdbehörde ist über die erlegten Tiere zu informieren.

Die Jagdbehörde beim Kreis Unna weist darauf hin, dass die Schonzeit je nach Frucht- oder Getreideart innerhalb des genannten Zeitfensters variiert. Die in der Verfügung festgelegten Einzelheiten sind im Internet unter www.kreis-unna.de (Menüpunkt Wohnen & Umwelt, Jagdwesen) nachzulesen. Informationen gibt es auch bei den zuständigen Hegerringsleitern.

Gedenktafeln an Opfer des Holocaust in Arnsberg

Die “Tafeln gegen das Vergessen” werden in den nächsten Tagen in Arnsberg, Hüsten und Neheim aufgestellt und enthüllt.

Die drei identischen Tafeln listen, aufgeteilt auf die drei früheren Synagogengemeinden, die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Arnsberg auf, die bisher ermittelt werden konnten und nachweislich in Arnsberg gelebt oder gearbeitet haben.

Durch die Tafeln werden so zumindest alle bekannten ermordeten Juden aus Arnsberg namhaft gemacht und weitere Opfergruppen genannt, sodass mit einem Blick das Ausmaß des Grauens erfasst werden kann.

Mit den aus Sponsorengeldern finanzierten “Tafeln gegen das Vergessen”, soll so an den Holocaust in der NS-Zeit des vergangenen Jahrhunderts erinnert werden.

Entstanden ist die Idee der Tafeln auf Initiative verschiedener Gruppen. So haben im Jahre 2007 die Grünen (Hans Wulf), Pax Christi (Karl Föster † 2010), die Ev. Kirchengemeinde Arnsberg (Superintendent Lothar Kuschnik) und die Kath. Kirchengemeinde Liebfrauen, Arnsberg (Dechant Hubertus Böttcher) in einem Bürgerantrag und die SPD in einem Fraktionsantrag angeregt, das Gedenken an die Holocaustopfer mit Stolpersteinen bzw. Tafeln wachzuhalten.

Die erste Tafel wird am kommenden Montag, dem 24. Januar 2011, um 17 Uhr, am Haus der Neheimer Jäger, der ehemaligen Synagoge in Neheim, enthüllt.

Am Samstag, dem 5. Februar 2011, folgen dann die Enthüllungen am Arnsberger “Lindenberg” um 11 Uhr und anschließend in Hüsten am jüdischen Friedhof in der Straße “Alt Hüsten” um 13 Uhr.

Die Bevölkerung ist gern dazu eingeladen, an den Enthüllungsterminen teilzunehmen.

“Flensburg online”: Wir stellen – zu Recht – Erinnerungstafeln an die Schreckenstaten der Nazis gegen die Juden auf. Derweil arbeitet man in der Islamischen Republik Iran fleißig an der Atombombe. Denn Irans Präsident hat sein Ziel unmißverständlich kundgetan: Israel “ausradieren”.

“Hamburger Abendblatt”: “Israel ausradieren!” Irans Präsident entsetzt die Welt

Gitarrenkonzert in Arnsberg mit Jerzy Koenig im Rahmen der Ausstellung “Galileos Galileis Sternenbote”

Im Rahmen der Ausstellung “Galileo Galileis Sternenbote – 1610-2010 – von Venedig nach Wedinghausen” findet am Sonntag, dem 23. Januar 2011, ab 19 Uhr ein Gitarrenkonzert mit Jerzy Koenig statt.

Ort ist, passenderweise, die Alte Bilbliothek des ehemaligen Klosters Wedinghausen. Kooperationspartner ist die Musikschule HSK.
Galileo Galileis Buch “Der Sternenbote” stieß um 1610 Europa über die Schwelle zur Neuzeit. Es half, Grenzen zu überschreiten und ist bis heute von Bedeutung.

Jerzy Koenig greift diesen Gedanken auf und schlägt einen höchst abwechslungs- und spannungsreichen Bogen “von Renaissance und Frühbarock bis ins 20. Jahrhundert”.

So wendet er sich nach Dowland und Scarlatti Werken von Sor, Paganini und Tarrega zu. Chopins Walzer und Mazurka erklingen – von Koenig selbst arrangiert. Die Neuzeit ist vertreten mit Barrios und Albeniz. Koshkin (Usher-Valse n. E.A. Poe) und Carlo Domeniconi mit “Koyunbaba” führen uns in die Gegenwart.

Jerzy Koenig ist Diplommusiker, Konzertgitarrist und Pädagoge. Seit 20 Jahren engagiert er sich als Dozent an der Musikschule HSK. Sein virtuoses Spiel brachten ihm rasch Beliebtheit und Anerkennung.

Er ist Preisträger bei vielen internationalen Gitarrenwettbewerben, u.a. beim Radio France “Concours International” 1981 in Paris sowie 1984 in Belgrad. Er konzertierte gemeinsam mit einer beeindruckenden Anzahl verschiedener Philharmonieorchester, unter anderem mit Rodrigos berühmtem “Concierto de Aranjuez”.

Durch die Teilnahme an zahlreichen internationalen Gitarrenfestivals sowie CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, erwarb sich Jerzy Koenig ein internationales Renommee. Sein großes Repertoire umfasst alle Musikepochen.

Karten gibt es in allen Stadtbüros und an der Abendkasse zum Preis von 10 Euro /ermäßigt 8 Euro (Schüler der Musikschule HSK entgeltfrei).

“Das Randy-Newman–Projekt 2.0″. Hommage in Arnsberg

Schon im Frühjahr 2008 wurden die begeisterten Besucher der KulturSchmiede Zeuge eines kleinen musikalischen Märchens, welches sich nun anschickt, am Samstag, dem 13. November 2010, um 20 Uhr, an gleicher Stelle seine Neuauflage zu erfahren.

Denn es waren einmal drei verschiedenartige Künstler aus drei verschiedenen Himmelsrichtungen, die sich eher zufällig vor ein paar Jahren begegneten und dabei ihre gemeinsame Wertschätzung für den US-amerikanischen Sänger und Songschreiber Randy Newman entdeckten.

Was zunächst als launige Idee unter dem Motto “Das Randy Newman-Projekt” begonnen hat, nämlich ein paar gemeinsame Konzerte mit Liedern von Randy Newman – quasi zum eigenen Spaß und als Hommage an den verehrten Künstler – zu machen, löste von Anfang an begeisterte Publikumsreaktionen und Pressekritiken aus und führte zur ersten bundesweiten Tournee durch 20 Städte und zu einem Höhepunkt bei den “Songs an einem Sommerabend “, dem bundesweit wohl bedeutendsten Liedersänger-Festival.

Mit demselben Ergebnis: Publikum, Veranstalter und Presse waren landauf landab alle einer Meinung, nämlich der, Zeuge eines unerwartet grandiosen Konzerts geworden zu sein.

Nach einer Tourpause werden die Wünsche von Zuschauern wie auch Veranstaltern nach weiteren Konzerten erfüllt. Manfred Maurenbrecher, George Nussbaumer und Richard Wester sind mit gleichem Konzept und zweitem, neuen Programm wieder auf Tour: “Das Randy Newman-Projekt 2.0″

Was ist das Besondere am “Randy Newman-Projekt”?
Da sind natürlich die drei wunderbar harmonierenden Künstler, jeder für sich erwiesenermaßen ein Ass: Der Berliner Manfred Maurenbrecher (Gesang/Piano) ist seit 25 Jahren mit ca. 20 Alben und Büchern einer der produktivsten deutschsprachigen und hochgelobtesten Liedersänger und -schreiber.

George Nussbaumer (Gesang/Keyboard) ist in seiner Heimat u.a. durch seine Teilnahme für Österreich beim “Grand Prix Eurovision” 1996 (10. Platz!) bekannt.

In Deutschland ist er bislang eher (noch) ein Geheimtip. Der von Geburt an blinde Vorarlberger gilt als die “schwärzeste Stimme Österreichs”. Richard Wester (Saxophone/Flöten), zuhause bei Flensburg, ist mit seinem unverwechselbaren Ton und seiner Vita einer der wichtigsten Saxophonisten des Landes. Er spielte u.a. bei und mit Ulla Meinecke, BAP, Reinhard Mey oder Udo Lindenberg.

Seit 1986 hat er 14 eigene CDs veröffentlicht, und er komponiert aufwendige Cross-Over-Musiken, so zuletzt die “Medea” für das Schleswig-Holsteinische Landesballett.

Und da sind die gleichfalls intelligenten wie sinnlichen Lieder von Randy Newman, die schon immer gute Steilvorlagen für Interpretationen von ganz unterschiedlichen Künstlern waren.

Die drei covern diese Lieder nicht, sie interpretieren sie nicht nur, sie fassen Randy Newman auf ihre Art neu und schreiben ihn sich selbst auf den Leib.

Manfred Maurenbrecher bringt die Texte behut- und einfühlsam ins Deutsche und unterbreitet sie mit rauher Erzählerstimme am Klavier. George Nussbaumer trägt mit einer Stimme, die genausoviel Soul wie die von Ray Charles oder Joe Cocker hat, vom Keyboard aus die Originaltexte wieder dahin zurück, wo sie, wie etwa “Louisiana 1927″, ganz offenbar ihre schwarzen Wurzeln haben.

Und Richard Wester bläst mit Querflöte oder Saxophon mit rock-jazzigen Kaskaden zu Klangräumen, die er rund um die sich reibenden wie abwechselnden Stimmen von Nussbaumer und Maurenbrecher immer neu aufbaut.

Wer bisher “nur” Newman’s Lieder kannte, ihrem sarkastisch-satirischen Hintersinn aber wegen der fremden Sprache oder der freundlich-gängigen Melodien noch nicht auf alle Sprünge gekommen war, hat hier die Chance, das nachzuholen.

Und plötzlich schließt man die oft traurigen Helden seiner Songs sogar irgendwie ins Herz; diese Nichts-Versteher, die einer Fahne bis in den Tod nachlaufen, oder die glauben, die Liebe verstanden zu haben, wenn sie die Geliebte nur erst einmal einsperren – die sich alles nehmen wollen, aber nie bekommen werden.

Eintrittskarten für das von Ausnahmekönnern als einfühlsame Hommage an einen Musiker von Weltruf gestaltete Konzert sind in den Stadtbüros in Arnsberg sowie unter der Rufnummer 02931 893-1143 erhältlich.

Standup-Musik-Comedy mit Achim Knorr in Arnsberg

Eine Kindheit in den 70ern und der Traum, Rockstar zu werden. Die Begegnung mit Punk und New Wave und was daraus geworden ist: Daran und an vielem anderen mehr arbeitet sich Comedian Achim Knorr am Freitag, dem 17. September 2010, um 20 Uhr, in der KulturSchmiede ab.

Achim Knorr ist aufgewachsen als Teil der 80er Jahre No Future-Generation, im zeitlichen Niemandsland zwischen der Studenten- und der Juppie-Bewegung.

Schon als Kind stand er im Lebensmittelladen seiner Großeltern vorm Süssigkeiten-Regal und versuchte, Antworten zu finden auf die damals drängenden Fragen der Zeit: Soll man arbeiten um zu leben? Oder leben um zu arbeiten? Soll man überhaupt arbeiten? Stell Dir vor es ist Berufsberatung – und keiner geht hin.

In seinem neuen Programm “Rebellion in Zimmerlautstärke” erzählt Achim Knorr auf höchst amüsante Weise, wie er immer wieder rebellieren wollte. Und wie es nicht dazu kam. Denn eigentlich wollte er Rockstar werden und neben der Gesellschaft her leben.

Aber dagegen sein ist gar nicht so leicht in der heutigen Zeit. Ständig kommt etwas dazwischen in diesem Dschungel aus Angebot, Nachfrage und Süßigkeiten. Und schon in seinem Schulzeugnis stand: Achim ist leicht abzulenken.

Zwischendurch greift er zur E-Gitarre, gibt musikalische Schnapsideen zum Besten und schüttelt eingängige Melodien aus dem Ärmel.

Achim Knorr ist Gewinner des Prix Pantheon Publikumspreises und begeistert regelmäßig die Zuschauer im Quatsch Comedy Club. Auch im TV ist er regelmäßig zu sehen. Zuletzt bei den Wühlmäusen, beim WDR Funkhaus, bei Basta und im RTL2 Fun-Club.

War er erst vor wenigen Wochen zum wiederholten Male mit Programm-Ausschnitten bei der Kunstsommer-Comedy-Mixed-Show im Hof des Sauerland-Museums zu erleben, kann er sich nun solo in der KulturSchmiede zu voller humoristischer Pracht entfalten.

Eintrittskarten für einen rebellischen Kleinkunstspaß sind in den Arnsberger Stadtbüros und telefonisch unter 02931 893-1143 erhältlich.

Theater-Programm für Arnsberg, Saison 2010/2011

Unter dem Titel “Theater in Arnsberg” bietet das neue Programmheft einen Überblick über das Programm im Sauerland-Theater, die Veranstaltungen des Kindertheaters und einen Ausblick auf das Programm der KulturSchmiede.

Zu den besonderen Events in der nächsten Spielzeit gehört Hannes Wader, der am Samstag, dem 2. Oktober 2010, mit dem Konzert 2010 zu Gast im Sauerland-Theater ist.

Über ihn ist eigentlich alles gesagt: Singer-Songwriter, seit 40 Jahren on tour, sonorer Sänger, inspirierter Dichter, talentierter Komponist, exzellenter Musiker, virtuoser Gitarrenartist.

Ach ja: Utopist und Klassenkämpfer, rot und rastlos, ehrlich und knorrig, sozialkritisch und sozialromantisch, antifaschistisch und antiautoritär. Auf seiner neuen Tournee stellt er auch neue Lieder vor, die es noch gar nicht auf CD gibt.

Lachen Live – “Von der Leyens” und “Sarko de Funes” auf Tour – heißt es am Mittwoch, 6. Oktober. Im Radio begeistern sie tausende Hörer mit ihren Satiren: René Steinberg und Maria Grund-Scholer.

Die beiden Radio-Comedians zeigen seit dem letzten Jahr, dass ihr Humor hervorragend live vor Publikum funktioniert.

All ihre Figuren sind dabei: Neben Sarko de Funes und Familie von der Leyen steht Angela Angie Merkel ihren Wählern im Townhall Meeting Rede und Antwort. Außerdem schlägt sie sich als Dr. Merkelstein im Schloss Koalitionsstein mit Schlossaufseher Pofalleraff und dem Guido-Droid herum.

Im Frühjahr 2011 kommen Sissy Perlinger, Musical Highlights und ein ABBA-Revival.

Neben den EXTRAS gibt es ein kleines aber feines ABO-Programm. Im Oktober brilliert Doris Kunstmann in ROSES GEHEIMNIS, einer etwas anderen Liebesgeschichte von Neil Simon.

Das Kindertheater GOLD startet im Oktober mit dem Märchenstück “Das tapfere Schneiderlein”. Im Dezember plündert Pippi den Weihnachtsbaum. Außerdem werden Angebote wie Kindertheater in den Ortsteilen und themenorientiertes Jugendtheater angeboten.

Erstmals bietet das neue Programmheft einen ersten Überblick über die Veranstaltungen in der KulturSchmiede. Los geht es hier am Freitag, 17. September, mit Achim Knorrs Programm “Rebellion in Zimmerlaustärke” – Standup-Comedy mit Protestnote. In der KulturSchmiede wird auch das Thema “modernes, experimentelles Theater” gepflegt. Highlight 2010 wird eine neue Woyzeck-Bearbeitung des TEATRON-Theaters sein.

Das gesamte Programm ist über www.arnsberg.de/kultur einsehbar und liegt als Programmheft in öffentlichen Einrichtungen, Banken und Sparkassen aus. Der Vorverkauf für EXTRAS und die KulturSchmiede läuft bereits in allen Stadtbüros. Dort gibt es ab Dienstag, 7. September, auch Einzelkarten für die ABO-Stücke. Telefonische Infos gibt es unter 02931 893-1143.

Installation “60 Sekunden” von Ignacio Urirate im Lichthaus Arnsberg

Wie eine Minute selbst ist die Arbeit von Uriarte auf dem ersten Blick nicht zu sehen: Sie ist dezent auf dem grauen Boden des Lichthauses installiert.

Die Skulptur besteht aus 60 schwarzen Armbanduhren, die im Kreis miteinander verbunden sind. Die Uhren sind auf Echtzeit eingestellt, gehen aber jeweils eine Sekunde vor. Jede volle Stunde geht ein Piepston um den Kreis herum, der von einer Uhr zur nächsten springt.

Der Kreis schließt sich in einer Minute und bietet die Möglichkeit, dass man diese Minute betreten und erfahren kann. Da die Uhren mit einer Sekunde Verzerrung laufen, könnte man einer ausgewählten Sekunde folgen oder in die Zukunft treten. Man könnte auch ruhig beobachten, wie einem die Zeit wegläuft. Uriarte schafft es erneut, unsere Wahrnehmung von Zeit herauszufordern. Sein Kreis formt eine Welt für sich und zeigt uns den natürlichen Kreislauf der Zeit, die wir eher linear erleben.

Im zeitlosen Kontext von Kloster Wedinghausen und mit Blick auf die Sterne vom Lichthaus ist die Installation “60 Sekunden” ein besonderes Ereignis. Am Freitag, 23. Juli, findet ab 20.30 Uhr die Finissage der Ausstellung statt. Der Künstler wird anwesend sein. Anschließend ist seine Ausstellung “Auf dem Papier” bis zum 19. September im Kunstverein Arnsberg zu sehen.

Ignacio Uriarte ist Dozent im Kunstsommer in der Zeit vom 27. bis 29. August für den Kurs Nr. 1003 – Kritzeln – die unerträgliche Leichtigkeit der Kritzelei. Mehr Infos über www.kunstsommer-arnsberg.de.

Hannover-Messe: Landrat Dr. Karl Schneider trifft Schülergruppen

Landrat Dr. Karl Schneider begrüßte zwei Schülergruppen aus dem Sauerland auf der größten Industriemesse der Welt in Hannover.

Am Stand der Mescheder Firma ITH aus Meschede in Halle 17 traf der Landrat 48 Schüler, die er mit Unterstützung der Volksbank Sauerland in die niedersächsische Landeshauptstadt eingeladen hatte.

Landrat Dr. Karl Schneider (l.) und ITH-Geschäftsführer Frank Hohmann mit den Schülern am Stand der Mescheder Firma ITH [Foto: Pressestelle HSK]

Die Gruppe mit jeweils zwölf Schülern der Hauptschule Freienohl, der beiden Mescheder Gymnasien und der Realschule Olsberg konnte sich am Dienstag, 20. April, im Rahmen von „TectoYou“ über berufliche Chancen und Möglichkeiten in modernen Industrieunternehmen informieren. „TectoYou“ ist eine gemeinsame Initiative von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um Jugendliche für Technik zu begeistern.

„Es ist der Wunsch der heimischen Unternehmen, junge Menschen für Technik zu interessieren. Auf einer Messe gibt es eben die Plattform für die Schüler, sich über technische Berufe und Abläufe zu informieren und Kontakt mit potentiellen Ausbildern aufzunehmen“, erläutert Landrat Dr. Schneider die Einladung zur Hannover-Messe. Auch Frank Hohmann, Geschäftsführer der Firma ITH, ermunterte die Schüler: „Der Bedarf an Technikern und Ingenieuren ist da und die Industrie bietet vielseitige Berufsperspektiven.“

Zwei Klassen der Elektrotechnischen Assistenten des Berufskollegs Olsberg traf Landrat Dr. Karl Schneider am Stand der Firma Metallguß Steinrücken aus Olsberg am Stand B26 in der Halle 3. Die Mittel- und Oberstufenschüler des Kreisberufskollegs nutzten ebenfalls auf der Messe die Chance, mit den unterschiedlichsten Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Auf der Hannover-Messe, die noch bis Freitag, dem 23. April 2010, läuft, sind in diesem Jahr nur vier Unternehmen aus dem Hochsauerlandkreis vertreten, da die Antriebstechnik im Zweijahresrhythmus erst 2011 wieder dabei sein wird.

Die imp GmbH aus Arnsberg und die Firma OTAG aus Olsberg komplettieren die heimische Unternehmenslandschaft. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise und der internationalen Flugausfälle war die Messe an ihrem zweiten Tag nur mäßig besucht und einige Stände waren deshalb nicht besetzt.

Komödie nach Anna Gavalda. „Zusammen ist man weniger allein“ in Arnsberg im Sauerland-Theater

„Zusammen ist man weniger allein“ – heißt die Erfolgskomödie nach Anna Gavalda, die am Donnerstag, dem 29. April 2010, um 20.00 Uhr, auf die Bühne des Sauerland-Theaters kommt. In den Hauptrollen spielen Silvia Seidel, Ottokar Lehrner und Kyra Mladeck.

Eine großzügige Altbauwohnung – alles könnte so friedlich sein für den ein wenig stotternden Historiker und den Schürzen jagenden Koch. Und dann kommt eine neue Mitbewohnerin. Die etwas weltfremde, junge Putzfrau mit Zeichentalent wirbelt alles durcheinander. Dazu gesellt sich alsbald eine vitale Seniorin.

Diese vier grundverschiedenen Personen suchen ein Zuhause; wagen zusammen einen Neubeginn.

Mit Charme und Witz erzählt Anna Gavalda in der Vorlage des Stücks eine Liebesgeschichte, die an “Die fabelhafte Welt der Amelie” erinnert.

Ihr Roman beschreibt, sagt sie, den umgekehrten Domino-Effekt: wie einer den anderen aufrichtet und aus dem Schlamassel zieht. Letztlich also nicht allein meistern die vier so ihre Alltagsprobleme wie Älterwerden, Scheidungen, Einsamkeit, Liebeskummer – das ganz normale Lebenschaos.

Ein modernes und turbulentes, mit zärtlichem Humor erzähltes Großstadtmärchen über jenes komplizierte Gefühl, das wir Liebe nennen. Eine charmante Komödie und sensible Lovestory, die das Leben auf zauberhafte Weise ernst nimmt – mit einem Lächeln.

Nach dem Film kommt jetzt Anna Gavaldas Bestseller als herrliches Bühnenstück von Anna Bechstein. Das Ensemble a.gon aus München lässt das Publikum einen phantastischen Abend voller Unterhaltung, Lebensgefühle und mit einer tollen Ensembleleistung erleben.
Mit dieser Aufführung endet die Spielzeit 2009/10 im Sauerland-Theater.

Karten sind zu bekommen in den Stadtbüros und an der Abendkasse im Theater. Telefonische Informationen gibt es unter 02931 / 893-1143.

Architektentag in Arnsberg

Der Architektentag 2010 wird am Donnerstag, dem 22. April 2010, in Arnsberg stattfinden.

Auf Einladung des Verbandes kommunaler Unternehmen, werden sich rund 40 teilnehmende Geschäftsführer von Stadtwerken, Bädern oder Badleiter in Arnsberg treffen. Der VKU hatte Arnsberg als Veranstaltungsort für seine Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Bäder ausgewählt, um ein Bespiel für die moderne und professionelle Umsetzung von Sole anschaulich in der Praxis präsentieren zu können.

„Sole – wohltuend und gesund. Angebotsformen in Thermen, Freizeitbädern und Saunaanlagen“ sind die Gegenstände, die als zentrales Thema referiert werden sollen.

Auch die Frage, welchen Zusatznutzen Sole für ein Bad haben kann wird durch die Referenten, die hauptsächlich aus Architekten und Anbietern bestehen, erörtert.

Die Arbeitsgemeinschaft Bäder des Verbands kommunaler Unternehmen ist ein bundesweiter Zusammenschluss von rund 300 Bäderbetrieben. Jedes Jahr werden sieben Veranstaltungen rund um Themen, die den Bäderbetrieb betreffen, durchgeführt.

Kfz-Zulassungsstellen im Hochsauerlandkreis am Karsamstag geschlossen

Die Kfz-Zulassungsstellen in Meschede, Arnsberg und Brilon bleiben am Karsamstag, dem 3. April 2010, geschlossen.

Die nächste Möglichkeit, Fahrzeuge im Hochsauerlandkreis an-, ab- oder umzumelden, besteht wieder am Dienstag, dem 6. April 2010, zu den gewohnten Öffnungszeiten.

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