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Wer hat das Sagen in Celle? Polizisten sind kein Freiwild. Bösartiger Mob bei Buntem Haus (mit Steuergeldern finanziert) greift Polizei in Celle an

Am Sonnabend, dem 19. September 2009, wurde die Rettungsleitstelle des Landkreises Celle um 01.33 Uhr telefonisch informiert, dass eine
Person nach einer Schlägerei stark blutend und nicht ansprechbar auf
dem Gelände der CD-Kaserne beim dortigen autonomen Kommunikationszentrum “Buntes Haus” am Boden liege.

Daraufhin wurden zwei Funkstreifenwagen mit vier Beamten zum Ereignisort entsandt. Beim Eintreffen der Polizei hielten sich bei mildem Wetter ca. 50 Personen und dabei insbesondere Punker am Eingang auf.

Offensichtlich waren viele der jungen Leute, die zu einem Punkkonzert auch aus Hamburg und Hannover nach Celle gereist waren, erheblich angetrunken und reagierten sehr aggressiv auf das Erscheinen der Polizei. U. a. wurde gerufen, dass “die Bullen abhauen” sollten. Da sich die verletzte Person im “Bunten Haus” befinden sollte, gingen die Polizisten in den Eingangsbereich und sahen im Flur einen 26-jährigen Mann auf dem Boden liegen. Er blutete im Gesicht und war augenscheinlich bewusstlos.

Als die Beamten dem Verletzten helfen wollten, stießen mehrere Personen gemeinsam die Polizisten vor die Brust und zogen bzw. drückten sie mit Gewalt vom Flur und Eingang weg. Nach Aufforderung, den Weg frei zu machen, wurde geäußert, die “Polizei habe hier Hausverbot und werde nicht hineingelassen.”

Erst nach 10 Minuten kamen Rettungssanitäter und Notarzt, die dem immer noch bewusstlosen Mann halfen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte die Polizei dem Verletzten nicht helfen. Er war auf Grund von Schlägen ins Gesicht ohnmächtig geworden, da eine Vorverletzung bestand. Nach Behandlung wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.

Zu dem Vorfall stellt die Polizei fest:
+ Der angetrunkene Mob hat über einen Zeitraum von 10 Minuten eine fachkundige Hilfe des Verletzten durch die Polizei verhindert. In dieser Zeit hätte der Mann schweren Schaden nehmen können.

+ Die Ermittlungen wurden vereitelt und Polizeibeamte tätlich angegriffen, ein entsprechendes Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wird eingeleitet.

Der Celler Polizeichef und Kriminaldirektor Gerd Schomburg greift die Zustände im “Bunten Haus” auf:
“Hier wurde eine rote Linie überschritten. Es ist nicht das erste Mal, dass Polizeibeamte am “Bunten Haus” gehindert werden, ihre Arbeit zu machen.

Der Angriff auf die Beamten, die einem Bewusstlosen helfen wollten, ist völlig unakzeptabel. Die Haltung der Besucher, die offensichtlich von den Betreibern geduldet oder gefördert wird, ist nicht neu. In den letzten Jahren wurden dort Rechtsextremisten von Vermummten mit Stuhlbeinen und Pfefferspray zusammengeknüppelt, als sie über den Hof gingen, anlässlich einer Hippie-Party haben Zivilfahnder im Haus den ungenierten Handel mit illegalen Drogen beobachtet. Und Alkohol scheint in diesem Kommunikationszentrum ebenfalls hochwillkommen zu sein. Wir haben hier inzwischen einen Anlaufpunkt der Straßenkrawallszene.

Land auf Land ab wird gegen Alkohol und Drogen gepredigt und Präventionsprogramme werden gefahren – während im Bunten Haus ab und an gedealt und bei Konzerten reichlich Alkohol konsumiert wird. Das hier Linksextremisten Fuß gefasst haben, macht die Angelegenheit noch zwielichtiger. Die Sinnhaftigkeit der Existenz dieses Treffpunktes erkenne ich derzeit nicht. Die Förderung dieses Projekts mit staatlichen Geldern scheint überprüfenswert.

Ich hoffe, die Politiker in Celle befassen sich mit dem Thema: Entweder man diktiert dem Bunten Haus bei der anstehenden Entscheidung über die Verlängerung des Pachtvertrags Bedingungen, die Konsequenzen für solches Verhalten vorsehen oder man zieht in Betracht, Schluss zu machen. Polizisten sind kein Freiwild.”


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Verkehrsunfall durch Wespe in Celle

Am Dienstag, dem 18. August 2009, gegen 14:15 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Celler mit seinem PKW Renault die Landesstraße 240 im Bereich Salinenmoor.

Als er versuchte mit seiner Jacke eine Wespe an der Windschutzscheibe zu zerdrücken, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, beschädigte einen Leitpfosten, ein Kilometerschild und zwei Bäume.

Der Pkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden beträgt ca. 3.000 Euro.

Möglicherweise interessant in diesem Zusammenhang: Wespennest – Her mit der chemischen Keule!

Schon wieder! Einbruch in Tennisheim in Celle

Bereits zum wiederholten Male brachen bislang unbekannte Täter in das Tennisheim des Sportvereins in Altenhagen in der Straße “Im Bulloh” ein.

Bei der Tatausführung gingen die Einbrecher äußerst brachial vor. In der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 4. August 2009, wurde zunächst ein zur Sicherung der Fenster montiertes Eisengitter auf dem Mauerwerk heraus gebrochen.

Anschließend hebelten die Unbekannten noch das Fenster auf und gelangten auf diese Art und Weise in das Gebäudeinnere. Ausschließlich auf Elektrogeräte hatten es die Einbrecher abgesehen. Sie entwendeten einen Herd, einen Geschirrspüler, eine Kaffeemaschine und eine Wasserkocher.

Aufgrund der Größe der Beute geht die Polizei davon aus, dass die Täter zum Abtransport ihrer Beute ein Fahrzeug benutzt haben dürften. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Tennisheim oder in unmittelbarer Nähe beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Celle unter der Telefonnummer 05141/277-3232 oder -2215 in Verbindung zu setzen.

Schützenfest in Celle. Beunruhigende Bilanz der Polizei

Das Celler Schützenfest begann am vergangenen Freitag, dem 17. Juli 2009. Gleich nach dem alljährlich stattfindenden Fackelumzug von der Celler Innenstadt zum Festplatz in der Hafenstraße kam es zum Teil zu heftigen Auseinandersetzungen von rivalisierenden Schützenfestbesuchern.

Gleich am ersten Abend mussten die Beamten des Celler Einsatz- und Streifendienstes drei Körperverletzungen, zwei gefährliche Körperverletzungen sowie zwei Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte registrieren. Am Samstag sowie der darauf folgenden Nacht ging es munter weiter. Ein doch eher beunruhigender Start ins Festwochenende.

Sehr zum Leidwesen der Celler Polizei kam es entweder direkt am Festzelt bzw. in direkter Umgebung zum Zelt zu diesen Schlägereien. Am Freitagabend begann der erste polizeiliche Einsatz gleich mit einer gefährlichen Körperverletzung.

1. Gegen 22.40 Uhr prügelte sich im Eingangsbereiches des Festzeltes ein alkoholisierter 18-jähriger Heranwachsender aus Celle mit einem 22-jährigen Celler. Um seine Stärke unter Beweis zu stellen, setzte der 18-jährige einen sogenannten Schlagring ein. Die eingesetzten Polizisten verbrachten den jungen Mann zur Wache. Dort kam es dann zum Widerstand. Der 18-jährige versuchte im Rahmen seiner Ingewahrsamnahme auf die Polizeibeamten einzutreten beziehungsweise mit geballten Fäusten einzuschlagen. Dieses Vorhaben wurde aber bereits im Keim erstickt. Eine Blutprobe wurde dem Heranwachsenden entnommen.

2. Zu einer weiteren gefährlichen Körperverletzung kam es kurz nach Mitternacht. Direkt neben dem Festzelt schlug ein amtsbekannter 19-jähriger Celler mehrfach mit der Faust ins Gesicht eines 26-jährigen Cellers und trat auf das später am Boden liegende Opfer ein. Auch dieser stark alkoholisierte Heranwachsende wurde zur Ausnüchterung sowie zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Hierbei leistete er Widerstand. Auch er versuchte auf die Polizisten einzuprügeln. Eine Blutprobe wurde entnommen sowie zwei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

3. Bei den drei einfachen Körperverletzungen kam es “lediglich” zu Faustschlägen ins Gesicht der Kontrahenten. Täter und Opfer sind der Polizei bekannt. Entsprechende Ermittlungsverfahren sind eingeleitet worden.

4. Im Celler Innenstadtbereich randalierte gegen 22.00 Uhr ein ebenfalls der Polizei Celle hinreichend bekannter 24-jähriger Celler innerhalb einer Gaststätte in der Straße “Markt”. Nachdem der stark alkoholisierte Mann der Lokalität verwiesen wurde sollte er von einem Freund nach Hause gebracht werden. Im Bereich einer Celler Buchhandlung zeigte der Mann dann einer eingesetzten Polizeibeamtin sein entblößtes Geschlechtsteil. Da der Betrunkene auch nach mehrfacher Aufforderung sein Geschlechtsteil nicht wieder verdeckte wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht. Dabei leistete auch er erheblichen Widerstand durch Tritte gegen die Polizeibeamten. Bei einer Überprüfung seiner Alkoholisierung wurde eine Atemalkoholkonzentration von 2,88 Promille festgestellt.

5. Aufgrund der Vorkommnisse auf dem Schützenplatz erhöhte die Celler Polizei die Anzahl der eingesetzten Beamten am Samstagabend. Dieses Verhalten zahlte sich rasch aus. Durch die erhöhte Streifentätigkeit kam es zu keinerlei Körperverletzungen auf dem Festplatz.

6. Vielmehr konnte am frühen Sonntagmorgen eine Vergewaltigung vereitelt werden. Gegen 01.00 Uhr begaben sich ein 28-jähriger Celler und eine 50-jährige Frau nach einem gemeinsamen Aufenthalt im Festzelt hinter dieses Objekt. Gegen den Willen seines Opfers begann dann der Mann damit, der Frau dessen Hose und Slip herunter zu ziehen. Die Frau schrie um Hilfe. Und hier machte sich die polizeiliche Verstärkung sofort bemerkbar. Nur wenige Meter vom Tatort entfernt hielten sich gerade Einsatzkräfte der Polizei auf und hörten die Hilferufe. Der 28-jährige wurde ergriffen und anschließend zur Polizeiwache verbracht. Im Rahmen seiner Durchsuchung fanden die Polizisten sogar noch eine geringe Menge von Marihuana beim Täter. Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.

7. In der Hafenstraße und der angrenzenden Biermannstraße kam es am Schützenfestwochenende aber noch zu weiteren Randalen. In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli wurde ein Renault Clio, der gegenüber des Schützenplatzes in der Hafenstraße abgestellt war, von bislang Unbekannten einfach umgekippt. Dabei wurde eine Seitenscheibe zerstört. Das gleiche Schicksal ereilte den Besitzer eines VW Golf. Dieses Auto war zur gleichen Zeit in der Biermannstraße geparkt worden. Ohne ersichtlichen Grund wurde auch dieser Pkw umgeworfen. Eine weitere Sachbeschädigung, ebenfalls im Bereich der Hafenstraße, wurde bei der Celler Polizei angezeigt. Dort hatten Unbekannte am Sonntagnachmittag mit einem Gegenstand durch die Seitenscheibe eines Opel Astra zerstört.

Demo in Celle: 3. Celler Trialog

Der 3. Celler Trialog, das “Diskussionsforum für Außen- und Sicherheitspolitik” und öffentlich als “nationales Pendant zur Sicherheitskonferenz” (SIKO) in München gehandelt, findet in der Zeit vom 08.07.09 – 10.07.09 in der “Celler Congreß Union” statt.

Für Donnerstag, dem 9. Juli 2009, hatte die linksextreme Szene zu einer Kundgebung gegen diese Veranstaltung aufgerufen, zu der sich schließlich nur etwa 50 statt der erwarteten 200 Personen aus den Bereichen Hannover, Lüneburg, Gifhorn und Celle einfanden.

Die Demonstranten, die Transparente und Plakate mitführten, sammelten sich gegen 18.45 Uhr in den Triftanlagen an der Bahnhofstraße, wo sie bis etwa 22.00 Uhr verharrten und dabei Musik hörten. Nach und nach entfernten sich immer mehr Teilnehmer, ohne dass es zu nennenswerten Störungen kam.

Angriff auf Polizisten in Celle nd Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am Samstag-Abend, dem 4. Juli 2009, wurde drei Beamte der Polizeiinspektion Celle bei einem Einsatz leicht verletzt.

Die Polizisten wurden zu einer Streitigkeit im häuslichen Bereich gerufen und bei dem Einsatz von der Streithähnen angegriffen.

Um 20.45 Uhr ging bei der Polizei ein Anruf einer 47-jährigen Frau ein, weil ihr Sohn in ihrer Wohnung randalierte. Zum Garßener Weg wurden daher ein Streifenwagen und Motorradpolizist geschickt. Als die Beamten an der Anschrift ankamen, konnte sie vor dem Haus den immer noch währenden Streit hören.

Als der Verursacher die Beamten sah, “tickte” er völlig aus. Der 25 Jahre alte Mann griff die Polizisten, die ihn zum Streifenwagen bringen wollte, an. Er wehrte sich vehement gegen das Anlegen von Handfesseln und trat und schlug nach den Ordnungshütern.

Schließlich solidarisierte sich seine fünf Jahre ältere Frau mit ihm und attackierte die Beamten ebenfalls. Zudem wurden die Polizisten während der gesamten Auseinandersetzung mit unflätigsten Schimpfworten bedacht. Nur mit zusätzlich zum Ort geholten Kollegen gelang es schließlich nach etwa fünfzehn Minuten die beiden stark alkoholisierten Streithähne zu bändigen und in Streifenwagen zur Wache zu bringen.

Neben den drei leicht verletzten Beamten beklagt die Polizei auch einen beschädigten Streifenwagen. Der 25-jährige zerstörte eine Seitenscheibe durch Fußtritte. Beide erwartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

Demo von Militarisierungsgegnern in Celle. Bilanz der Polizei

Eine von der linksextremen Szene angemeldete Versammlung in der Celler Innenstadt verlief am Samstag, dem 4. Juli 2009, ohne Zwischenfälle. Militarisierungsgegner hatten sich am frühen Nachmittag getroffen und zogen demonstrierend zum Neuen Rathaus.

Etwa 150 Personen aus den Bereichen Lüneburg, Hannover, Braunschweig und Celle fanden sich gegen 14.00 Uhr am Heeseplatz in Celle ein.

Nach einer Auftaktkundgebung setzte sich der Aufzug in Bewegung und erreichte nach einem Zwischenstopp in den Triftanlagen gegen 16.00 Uhr den Endpunkt am Celler Rathaus. Anschließend löste sich die Versammlung auf und die Teilnehmer traten den Heimweg an.

Die Versammlung verlief aus polizeilicher Sicht friedlich. Aus einer anderen Gruppe heraus wurde lediglich eine Straftat nach § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) begangen.

Motorrad-Festival mit Manfred Mann’s Earthband vor dem Schloss in Celle

Das dürfte schon ein besonderes Bild werden, wenn
ab Freitag, dem 3. Juli 2009, Tausende Motorräder aus ganz Deutschland und Skandinavien in die 700 Jahre alte niedersächsische Altstadt einfahren.
Autos müssen draußen bleiben, heißt es dann zum ersten Motorrad und Reisen Festival in der Residenzstadt Celle.

Eine Mischung aus Ausstellung und Musikevent. “Wir sprechen hierbei
gezielt die Zielgruppe von Motorradfahrern an, die mit dem Fahrzeug verreisen”, verrät Alexander Hass, Veranstaltungsleiter von der Tourismus Region Celle GmbH.

“Dies ist kein Bikertreffen”, ergänzt Hass. Ab Freitag 11 Uhr wird vor dem Alten Rathaus eine Straße in Route 66 umbenannt. Danach haben alle Stände geöffnet. Erwartet werden die bekanntesten Motorradmarken. Die rund 100 Stände sind in der gesamten Altstadt verteilt. Während dieses Events sucht der Veranstalter den ältesten Motorradfahrer (mit Motorrad) und verspricht eine 7-tägige Reise als Hauptpreis. Es reicht den Personalausweis mitzubringen und vorzuzeigen. Am Freitag gibt es vor dem Celler Schloss das große Coverrock-Konzert mit den Bands First Child und Four Roses. Eintritt ist hierbei frei.

Das musikalische Highlight findet am Samstag, dem 4. Juli 2009, statt.
Neben Sweety Glitter & the Sweathearts kommt die legendäre internationale Top Band Manfred Mann’s Earthband in die Fachwerkstadt. Rund 5.000 Besucher werden dabei vor der beeindruckenden Kulisse des Celler Schlosses erwartet. Karten gibt es
für diesen Abend im Internet unter www.region-celle.de für 19,90 Euro oder an der Abendkasse für 24,90 Euro. Das Bühnenprogramm endet am Sonntag ab 11 Uhr mit dem ersten Motorrad Gottesdienst vor dem Schloss.

Pastor Uwe Schmidt-Seffers aus Nienhagen wird dabei durch den Vormittag führen. Als musikalischen Act wird Lokalband Alpha und Omega spielen. Informationen unter www.region-celle.de

Celler Pflanzenmarkt im Französischen Garten

In der Parkanlage des Französischen Gartens, mitten in Celles Stadtzentrum, findet am Sonntag, dem 14. Juni 2009, der 1. Celler Pflanzenmarkt statt.

Ausgewählte Fachbetriebe und Pflanzenliebhaber-Gesellschaften aus verschiedenen Sparten des Gartenbaus präsentieren ihre Sortimente.

Über 30 professionelle Aussteller bieten eine Fülle unterschiedlichster Pflanzen aus eigener Produktion mit Raritäten und Neuzüchtungen zum Verkauf an. Darunter befinden sich z. B.
- ein großes Hosta-Sortiment (Funkien = Staude des Jahres 2009) und andere Schattenpflanzen
- Taglilien
- japanische und chinesische Heilkräuter
- seltene Passionsblumen
- Seerosen und andere Wasserpflanzen
- tropische Samen-Raritäten und -Jungpflanzen
- Chili-Jungpflanzen
- (Wild-) Obstgehölze
- winterharte Fuchsien und Farne
- Sempervivum (Hauswurz) und andere Steingartenpflanzen
- Pracht- und Blütenstauden
- Duft- und Würzpflanzen
- Karnivoren (Fleischfressende Pflanzen)
- ein großes Baumschul-Sortiment mit vielen Gehölz-Raritäten und Rosen

Außerdem gibt es Garten-Zubehör, dekorative Gartenkeramik und vieles mehr. Diese Veranstaltung ist ein Beitrag aus dem Gesamtprogramm “Feuer und Flamme für Gärten” und soll die Gartenkultur in Celle und Umgebung weiter entwickeln und fördern.

Besucher des Marktes haben in entspannter Atmosphäre Gelegenheit, sich mit gleichgesinnten Garten- und Pflanzenfreunden auszutauschen. Sie können hier mit bekannten Fachbetrieben direkt in Kontakt treten und auf kurzem Wege spezielle Pflanzen ohne Zwischenhandel erwerben. Der Markt ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Internet: www.celle.de

GPS und Reiten. Reittouren in der Region Celle mit dem Naturpark Südheide

Das man auf dem Rad und im Auto durch GPS geleitet wird, dürfte bereits Normalität sein. Die Tourismus Region Celle GmbH (TRC) erweitert ihr touristisches Angebot nun mit GPS fähigen Reittouren.

Für einen Urlaub hoch zu Ross wird dabei die Region Celle mit dem Naturpark Südheide jetzt noch attraktiver: Die TRC eröffnet am 9. Mai 2009 / 10:30 Uhr zusammen mit dem Landkreis Celle und dem Kreisreiterverband Celle nach jahrelanger Arbeit ein neues Reittourennetz, bestehend aus 19 Reittouren in unterschiedlicher Länge. Dabei wurden fast 400 km Reitwege ausgeschildert.

Zur Eröffnung wird Landrat Wiswe, geladene Gäste aus Reiterverbände, sowie Partner aus Hotellerie und Gastronomie begrüßen. Im anschließenden Programmablauf wird Günther Dold, Westernreiter aus Walle (Landkreis Celle) mit seinem “Navi am Sattel” bestückt reiten.

Manfred Jürgens vom Kreisreiterverband Celle wird im Anschluss an die Eröffnung eine Reittour mit ausgewählten Reitern unternehmen. “Ziel war es, für Reiter attraktive Strecken zu entwickeln die gleichzeitig aber auch andere Interessen – z.B. Umweltschutz, Forstwirtschaft, Jagd – nicht außer acht lassen” betonte jetzt Landrat Klaus Wiswe.

“Das ist in gemeinsamer Arbeit gelungen. Der Erlebniswert für Reiturlauber im Landkreis wurde erheblich erhöht”, ist sich der Landrat sicher. 28 Reiterhöfe, Gastronomiebetriebe und Pensionen in der Region Celle und 7 Naturparkplätze dienen als Park & Ride-Stationen, sind ideale Ausgangspunkte für interessante Entdeckungen vom Sattel aus. Ob von Hof zu Hof oder Rundritte an ausgewählten Orten in unterschiedlicher Länge, das weit verzweigte Reittourennetz ermöglicht auch abwechslungsreiche Routenkombinationen.

Damit der Reiturlaub in der Region Celle bequem geplant werden kann, hat die Tourismus Region Celle GmbH alle wichtigen Informationen unter ins Internet gestellt. Das Reittourennetz ist auf einem innovativen und interaktiven Kartensystem, dem RegionCelle-Navigator, aufzurufen.

Der Reiter kann sich seine gewünschte Tour als PDF mit Streckenbeschreibung, Karte und Tipps (Point of Interest) ausdrucken oder sich die Tour in verschiedenen GPS-fähigen Datenformaten herunterladen. Alle Tipps, wie Park & Ride-Betriebe, reiterfreundliche Hotels oder Gastronomie, Hufschmiede und Tierärzte sind ebenfalls auf dem Navigator vorzufinden.

Internet: www.reiten-celle.de

Schäferhund verfolgt Reh. Motorradfahrer stößt zwischen Celle und Nienhagen mit Hund zusammen

Zu einem nicht alltäglichen Verkehrsunfall kam es am Ostermontag, dem 13. April 2009, auf der Kreisstraße 57 zwischen den Ortschaften Celle und Nienhagen.

Gegen 10.00 Uhr befuhr ein 64-jähriger Mann aus Nienhagen mit seiner Yamaha die Burger Landstraße (K 57) in Richtung Nienhagen. Wenige Hundert Meter hinter dem Ortsausgangsschild kreuzte ein Stück Rehwild die Fahrbahn. Dieses Reh wurde wiederum von einem Schäferhundrüden verfolgt.

Der Kradfahrer konnte den Zusammenprall mit dem Hund nicht verhindern und kollidierte mit dem Rüden. Dabei zog sich der Mann schwere Verletzungen am Knöchel eines Beines zu und musste in ein Celler Krankenhaus gebracht werden.

Der Schäferhund verendete noch an der Unfallstelle und wurde vom Celler Tierheim abgeholt. Denn nun sucht die Celler Polizei nach dem verantwortlichen Hundehalter. Im Tierheim soll geprüft werden, ob der Schäferhund einen implantierten Chip besitzt.

13-jähriges Mädchen sollte in Hambühren ins Auto gezerrt werden

Zu einem Vorfall der sich bereits am vergangenen Wochenende in Hambühren ereignete, sucht die Polizei Celle Zeugen. Dort hatte ein Unbekannter versucht, ein Kind in sein Auto zu zerren.

Am letzten Samstag, dem 28. März 2009, gegen 14.20 Uhr, war eine 13-jährige aus Hambühren mit ihrer Tante zum Einkaufen im Einkaufszentrum im Hambührener Hehlenbruchweg. Nachdem man zunächst mehrere Geschäfte gemeinsam aufgesucht hatte, wollte das Mädchen schließlich zu einem Bäcker gehen, während die Tante schon zur nur wenige hundert Meter entfernten Wohnung ging.

Als der Teenager sich dann kurze Zeit später auf den Weg nach Hause machte und dabei über einen Parkplatz an einem Getränkemarkt vorbeiging, wurde sie von dem Unbekannten am Arm erfasst. Der Mann wollte das Mädchen offensichtlich zu einem in der Nähe mit offener Tür stehenden PKW zerren.

Unmittelbar vor dem Fahrzeug, bei dem es sich um einen dunklen Klein-/ bzw Mittelklassewagen handelte, konnte sich das Mädchen losreißen und lief davon.

Der Mann, der sich schon vorher im fraglichen Bereich aufgehalten hat, wurde von ihr folgendermaßen beschrieben:
- etwa 170 cm groß,
- etwa 60 Jahre alt
- dickliche Figur mit Bauchansatz
- schwarz-graue, leicht gelockte fast schulterlange Haare mit Halbglatze
- Dreitagebart, Brillenträger
- bekleidet mit blauer Jenas und dunkler Oberbekleidung

Außerdem erkannte das Mädchen, dass am Schlüsselbund des Mannes eine helle Kugel befestigt war und dass ein grünes Basecap im Auto lag.

Wer den beschriebenen Vorfall, der sich bei sehr starkem Regen ereignete, beobachtet hat oder wer Angaben zu der beschriebenen Person machen kann, wird gebeten sich mit der Polizei in Celle unter Telefon (05141) 277 -2215 oder -3120 in Verbindung zu setzen.