Impressum/Datenschutz

Erste Bilanz des Besuchs von Benedikt XVI. in Freiburg

Nach den Stationen Berlin und Erfurt ist Papst Benedikt XVI. wohlbehalten in Lahr gelandet.
Dort wurde der Pontifex Maximus von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller herzlich empfangen und willkommen geheißen.

Nach einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Lahr setzte sich die päpstliche Kolonne in polizeilicher Begleitung in Richtung Freiburg in Bewegung.

Papst Benedikt XVI. auf der letzten Station seiner Deutschlandreise um 13:50 Uhr im Breisgau eingetroffen. Zum ersten Mal in der bald 900-jährigen Stadtgeschichte besucht ein Papst Freiburg. Stadt und Bürgerschaft begrüßen den Papst als Repräsentanten der weltweit größten Glaubensgemeinschaft.

Rund 23.800 Menschen verfolgten die Einfahrt von Benedikt XVI. im Papamobil durch die Kaiser-Joseph-Straße, das Martinstor bis zum Münsterplatz, wo er von Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz sowie den Mitgliedern des Domkapitels begrüßt wurde.

Nach einer kurzen Andacht im Münster hieß Oberbürgermeister Dieter Salomon im Beisein von Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Papst vor dem Renaissanceportal des Münsters in Anwesenheit von rund 3.000 geladenen Gästen des Ordinariats, des Landes und der Stadt willkommen; protokollarische Zeichen waren die Unterschriften von Papst Benedikt in das Gästebuch des Landes Baden-Württemberg und in das Goldene Buch der Stadt Freiburg.

Freude, Herzlichkeit und lang andauernder Applaus der Menschen bestimmte die Atmosphäre entlang der dicht gesäumten Einzugsstrecke durch die Kaiser-Joseph-Straße.

Zwischenfälle oder Störungen blieben aus; in der Innenstadt herrschte eine friedliche und heitere Stimmung bei bestem „Papstwetter“ unter strahlend blauem Himmel.

Auch Unfälle, Verletzungen oder ähnliche Zwischenfälle wurden bislang nicht gemeldet. Die Helferinnen und Helfer des Malteser Hilfsdienstes erlebten bis zur Stunde eine gute Zeit ohne irgendwelche Einsätze.

Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen waren zahlreiche Sperrungen und Verkehrsbeschränkungen notwendig geworden. Die Polizei ist mit starken Kräften in der Stadt präsent, um Absperrungen zu sichern und Besucherströme zu lenken.

Der einhellige Eindruck in allen Sicherheitsbehörden ist: Die Menschen – darunter viele auswärtige Besucherinnen und Besucher – haben Verständnis für die unumgänglichen Einschränkungen, verhalten sich diszipliniert und folgen den Anweisungen der Ordnungskräfte.

Dazu hat das breit angelegte Informations- und Aufklärungskonzept beigetragen, das im Vorfeld zwischen dem Ordinariat, der Polizei und der Stadt vereinbart worden ist: Mit Hinweisen in den Medien, eigenen Publikationen, Internet, einem stark frequentiertem Informationsstand im Rathaus, Bürgergesprächen und vor allem durch das Infotelefon Papstbesuch, 0761 / 20-12345, mit tausenden von Anrufen waren die Menschen umfassend informiert, welche Verkehrseinschränkungen in welchen Zeiten und welchen Bereichen gelten. Somit sind größere Staus
weitgehend ausgeblieben.

Polizeichef Heiner Amann ist zuversichtlich, dass auch die noch ausstehenden Veranstaltungen, die Jugendvigil heute Abend, der große Papstgottesdienst und die Vortragsveranstaltung im Konzerthaus am Sonntag ebenso reibungslos und friedlich ablaufen werden.

Auch die Bundespolizei, die mit starken Einsatzkräften an diesem Wochenende für die Sicherheit der an- und abreisenden Pilger auf den Bahnanlagen sorgt, meldet laut Präsident der Bundespolizeidirektion Stuttgart, Peter Holzem, „bislang keine besonderen Vorkommnisse“.

Nach der Begrüßungszeremonie hält sich Papst Benedikt XVI. nun zu internen Gesprächen im Priesterseminar Collegium Borromaeum auf und wird am frühen Abend zur Messe fahren, um mit jungen Menschen die Vigil zu feiern. Die Absperrungen entlang der Einzugsstrecke sind bzw. werden aktuell wieder abgebaut und die Einschränkungen aufgehoben. Der
Münsterplatz ist ab sofort wieder zugänglich.

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon wertet den Auftakt des Freiburg-Besuchs von Papst Benedikt für einen „großartigen Start“ für ein großes und friedliches Fest. „Stadt, Ordinariat und Polizei haben sich gründlich und umfassend vorbereitet und arbeiten gut zusammen, damit die Menschen sicher und gut zu den Veranstaltungen und wieder heim kommen.“

Ausdrücklich dankt Salomon allen, die sich für den Besuch des Papstes engagieren und zu einem friedlichen und sicheren Verlauf beitragen: Der Polizei, den Sanitätsdiensten, den städtischen Ämtern und Gesellschaften und vor allem den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich ehrenamtlich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben.

“Flensburg online”: Siehe vielleicht auch ==> Treffen von vom Papst mit Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl in Freiburg


Anzeigen -

Spielbericht Schalke 04 vs. SC Freiburg 4:2

Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Schalke 04 hat am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga den SC Freiburg mit 4:2 geschlagen und somit das erste Spiel nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Ralf Rangnick gewonnen.

Dabei sah es zunächst nach einem Sieg der Breisgauer aus. Bereits in der zweiten Spielminute traf der Freiburger Toptorjäger Cissé zum 1:0 für die Gäste. In der 33. Minute konnten die königsblauen Hausherren allerdings durch Farfan den Ausgleich erzielen.

Mit dem leistungsgerechten Remis ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte das Team aus Gelsenkirchen in der 62. Minute durch einen Treffer von Huntelaar in Führung gehen. Nur fünf Minuten später baute Holtby mit seinem Treffer zum 3:1 für Schalke die Führung der Gastgeber aus.

In der 75. Minute war es schließlich Raul, der den Sieg der Gelsenkirchener mit seinem Treffer zum 4:1 perfekt machte.

Das Tor zum 4:2 durch Jendrisek in der 83. Minute kam für die Freiburger zu spät.

Die weiteren Ergebnisse:
+ FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund 1:2
+ FC Augsburg – Hannover 96 0:0
+ Borussia Mönchengladbach – 1. FC Nürnberg 1:0
+ VfL Wolfsburg – 1. FC Kaiserslautern 1:0

Bereits am Freitag gewann der Hamburger SV mit 2:1 in Stuttgart.

Am Samstagabend treffen Bayern München und Bayer Leverkusen aufeinander.

Am Sonntag komplettieren die Partien 1. FC Köln gegen 1899 Hoffenheim sowie Werder Bremen gegen Hertha BSC Berlin den siebten Spieltag der Fußball-Bundesliga.

“Flensburg online”: Während die Freiburger in Gelsenkirchen spielte, trafen sich der Papst und Alt-Kanzler Helmut Kohl in Freiburg

Treffen von Helmut Kohl und dem Papst in Freiburg

Freiburg (dts Nachrichtenagentur) – Papst Benedikt XVI. hat auf der letzten Station seiner Deutschlandreise in Freiburg Altkanzler Helmut Kohl getroffen.

Bei dem Treffen würdigte das Kirchoberhaupt die Leistung Kohls für die Einheit Deutschlands und Europas. Die Privataudienz, an der auch die zweite Ehefrau von Kohl teilnahm, fand im Freiburger Priesterseminar hinter verschlossenen Türen statt.

Der Altkanzler dankte dem Papst für dessen Deutschlandbesuch. “Das ist für uns ganz wichtig”, so Kohl.

Zuvor war Papst Benedikt XVI. mit begeisterten “Benedetto”-Rufen und weiß-gelben Fähnchen in Freiburg empfangen worden.

Neben dem Treffen mit Kohl plant der Pontifex auch eine Zusammenkunft mit der Orthodoxen Kirche in Deutschland und dem Präsidium des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Demos in Erfurt und Freiburg gegen den Papst. Wo sind Demos gegen Frauenverachtung und Schwulen-Verachtung von radikalen Moslems?

Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – In Erfurt und Freiburg haben am Abend mehrere hundert Menschen gegen den Besuch von Papst Benedikt XVI. demonstriert. Der Protest richtete sich zudem gegen die Sexualmoral der katholischen Kirche.

Zu einer Kundgebung und einer Demonstration in Erfurt unter dem Motto «Heidenspaß statt Höllenangst» kamen nach Polizeiangaben rund 400 Menschen.

Auf Transparenten und Plakaten forderten sie eine strikte Trennung von Kirche und Staat.

In Freiburg zogen ebenfalls hunderte Menschen friedlich durch die Innenstadt.

Organisiert wurde der Protest von links-alternativen Gruppen. Papst Benedikt XVI. wird am Samstag und Sonntag Freiburg besuchen.

Unter anderem will er zwei Gottesdienste feiern zu denen 10.000 Gläubige erwartet werden.

Papst Besuch und die Sicherheit: in Freiburgs Innenstadt abgestellte Fahrräder müssen weg


Größere Kartenansicht

Wenn Papst Benedikt XVI zum Staatsbesuch nach Deutschland
kommt, gilt für ihn die höchste Sicherheitsstufe.

In der Freiburger Innenstadt rund um die Kaiser-Joseph-Straße müssen vor der Fahrt des Papstes durch die Kaiser-Joseph-Straße Fahrräder, Werbeträger und Sitzmöbel entfernt werden.

Sie gelten den Sicherheitsexperten als Stolperfallen für die Zuschauerinnen und Zuschauer. Alle, die hier Fahrräder stehen haben, sollten sie rechtzeitig abholen. Denn wenn ab Samstag, dem 24. September 2011, 5 Uhr, noch ein Fahrrad gefunden wird, kommt es zum Abstellplatz in der Karlsruher Straße 46 und wird
dort deponiert.

Die Fahrräder können gegen Gebühr in Höhe von voraussichtlich 30 Euro am Montag, dem 26. September 2011, und am Dienstag, dem 27. September 2011, jeweils von 8.00 Uhr bis 16 Uhr, abgeholt werden.
Bei Bedarf wird es weitere Termine geben.

Auch sogenannte „Außenmöblierung”, also Werbeträger, Warenauslagen oder Möbel auf Freisitzflächen sollten ihre Besitzer nicht draußen stehen lassen.

Sie müssen spätestens in der Nacht von Freitag auf Samstag um 0 Uhr entfernt werden. Dann beginnt ohnehin die Sperrzeit für die Außengastronomie.

Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) hat bereits in dieser Woche rund 250 Schrottfahrräder, bei denen schon vor einem Monat ein roter Punkt angebracht worden war, in der Fußgängerzone und am Bahnhof entfernt.

“Flensburg online”: Fahrrad gut verstaut? Dann den Fernseher angemacht: Papst-Besuch von Benedikt XVI. in Deutschland im Fernsehen gucken

Zur Demokratie gehört die freie Meinungsäußerung. Für Kirche und für Kritiker

Freiburg appelliert an Kritiker, Toleranz in einer pluralistischen Gesellschaft zu wahren: „Das Grundgesetz garantiert der Kirche und ihren Kritikern das Recht auf freie Meinungsäußerung!“

Benedikt XVI. wird sich als Staatsoberhaupt des Vatikan und als höchster Repräsentant der weltweit größten Glaubensgemeinschaft in das Goldene Buch der Stadt Freiburg eintragen.

Das Bürgermeisteramt wird die Unterstützerunterschriften eines Aufrufs gegen den Besuch von Papst Benedikt XVI. nicht entgegen nehmen, sondern verweist das Bündnis „Freiburg ohne Papst“ an die Kirche als richtigen Adressaten des Protests. Dies teilt Oberbürgermeister Dieter Salomon in einem Schreiben an „Freiburg ohne Papst“ mit.

Der im Internet verbreitete Aufruf richte sich ausschließlich gegen innerkirchliche Positionen und Lehrmeinungen, stellt Salomon fest. Die Stadt respektiere das grundgesetzlich garantierte Recht der Kirchen auf freie Religionsausübung ebenso wie das Recht zur öffentlichen Kritik an kirchlichen Positionen.

Dafür werde mit der Genehmigung mehrerer Informationsstände Raum geschaffen.

Zum Wesen einer offenen und pluralistischen Gesellschaft gehöre es jedoch auch, dass kirchliche Auffassungen ihren Platz im Meinungsspektrum haben.

„In Deutschland besteht keine Staatskirche. Religionszugehörigkeit und Mitgliedschaft in einer Kirche sind freie Entscheidungen eines jedes Menschen.“

Ausdrücklich lehnt der Oberbürgermeister die Forderung ab, dem Papst anlässlich seines Besuches den Eintrag in das Goldene Buch der Stadt zu verweigern. Die Einladung zu einem Eintrag in das Goldene Buch sei eine Geste des Respekts und der Anerkennung gegenüber hochrangigen Besuchern der Stadt.

So hat sich 2010 beispielsweise der Großmufti von Syrien als höchster geistlicher Führer seines Landes anlässlich eines Besuchs im Rathaus in das Goldene Buch eingetragen, ohne dass dies zu Protesten wegen religiöser Lehrmeinungen des Islam geführt habe.

„Ich wünsche mir, dass dieser Respekt anderer Auffassungen auch gegenüber dem Papst und der Katholischen Kirche aufgebracht wird“ stellt Salomon in dem Schreiben fest.

Es wäre deshalb ein grober Akt der Missachtung, dem Staatsoberhaupt des Vatikanstaates und höchsten Repräsentanten der weltweit größten Religionsgemeinschaft anlässlich des ersten Besuchs in der Stadtgeschichte den Eintrag in das Goldene Buch der Stadt zu verweigern.

Abschließend appelliert Salomon, Toleranz gegenüber anderen Meinungen zu wahren: „Das Grundgesetz garantiert in einer pluralistischen Gesellschaft beiden, der Kirche und ihren Kritikern, das Recht zur freien Meinungsäußerung.“

Spielbericht SC Freiburg vs. VfB Stuttgart 1:2

Freiburg (dts Nachrichtenagentur) – In der Freitagspartie des 6. Spieltages der 1. Bundesliga hat der SC Freiburg gegen den VfB Stuttgart mit 1:2 (0:1) verloren.

In der ersten Hälfte hatte Freiburg die besseren Chancen, die Stuttgarter nutzten jedoch eine ihrer wenigen Tormöglichkeiten durch Martin Harnik (32.) eiskalt zur Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit konnten die Freiburger zunächst nicht zurückschlagen, erneut Harnik sorgte in der 73. Minute für die 2:0-Führung.

Der Anschlusstreffer durch Papiss Demba Cissé (85.) reichte den Freiburgern nicht mehr.

Am Samstagnachmittag folgen die Partien
+ Bayer Leverkusen – 1. FC Köln,
+ Hamburger SV – Borussia Mönchengladbach,
+ 1. FC Nürnberg – Werder Bremen,
+ 1899 Hoffenheim – VfL Wolfsburg
und
+ Hertha BSC – FC Augsburg.

Das Samstagabendspiel bestreiten der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FSV Mainz 05.

ANZEIGE:Fusball bei Amazon

Am Sonntag spielen Hannover 96 – Borussia Dortmund und FC Schalke 04 – Bayern München.

Trauer um Otto Däschle in Freiburg

Die Stadt Freiburg trauert um Stadtverwaltungsdirektor a.D. Otto Däschle.

Der langjährige Leiter des städtischen Sportamts ist am 3. September 2011 kurz vor Vollendung des 73. Lebensjahres verstoben.

Otto Däschle, Freiburger des Jahrgangs 1938, war 1957 in den städtischen Dienst eingetreten. Nach verschiedenen Stationen übernahm er 1970 die Leitung des städtischen Kulturamts und wurde 1982 Chef des damaligen Sportamts, das Mitte der 1990er Jahre mit dem Schulamt zusammen gelegt wurde.

Als Sportamtsleiter engagierte sich Däschle vor allem um den Ausbau der sportlichen Infrastruktur mit Hallen, Bädern und Plätzen sowie für eine nachhaltige Unterstützung der Freiburger Sportvereine.

1999 trat er in den Ruhestand.

Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon und Erster Bürgermeister Otto Neideck als Dezernent des Sportreferats würdigen die Verdienste des Verstorbenen:

„Otto Däschle hat sich um den Sport in unserer Stadt jahrelang und auf vielfältige Weise verdient gemacht.“

Kantersieg: Bayern München vs. SC Freiburg 7:0. Elfmeter für Gomez

München (dts Nachrichtenagentur) – Rekordmeister Bayern München hat am fünften Spieltag der Fußball-Bundesliga eine 7:0-Gala gegen den SC Freiburg gefeiert.

In der von Beginn an einseitigen Partie konnten die Bayern-Fans in der Allianz Arena bereits nach acht Minuten jubeln, nachdem Gomez nach schönem Zusammenspiel zum ersten Treffer einnetzen konnte.

In der 26. Minute konnte Ribery aus abseitsverdächtiger Position zum 2:0 erhöhen. Vier Minuten vor der Halbzeitpause sorgte erneut Ribery für die zwischenzeitliche 3:0-Führung der Bayern.

Der Franzose war bis zu seiner Auswechslung in der 72. Minute der überragende Mann auf dem Platz.

Doch auch Gomez, Torschützenkönig der vergangenen Saison, machte ein sehr gutes Spiel. Mit seinen Treffern in der 52. und 55. Minute erhöhte der Toptorjäger des Rekordmeisters auf 5:0 für die Gastgeber.

Auch das 6:0 erzielte Gomez, nachdem der Freiburger Dembelé Thomas Müller im Strafraum rustikal umgegrätscht hatte und der Schiedsrichter auf Elfmeter für die Bayern entschieden hatte.

Den Schlusspunkt setzte Neuzugang Nils Petersen in der 90. Minute mit dem Treffer zum 7:0.

ANZEIGE:Fusball bei Amazon

Die weiteren Ergebnisse:
Borussia Dortmund – Hertha BSC Berlin 1:2,
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Kaiserslautern 1:0,
VfB Stuttgart – Hannover 96 3:0,
1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim 0:4.

Bereits am Freitag konnte Bayer Leverkusen gegen Aufsteiger Augsburg einen 4:1-Sieg feiern.

Am Samstagabend kommt es zum Nord-Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV.

Am Sonntag komplettieren die Spiele 1. FC Köln gegen den 1.FC Nürnberg und Vfl Wolfsburg gegen FC Schalke 04 den fünften Spieltag der Fußball-Bundesliga.

Werden Autobahn-Kirchen genutzt?

Freiburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum ersten Mal haben Wissenschaftler die Nutzung von Autobahnkirchen untersucht.

In einer Studie des Freiburger Zentrums für kirchliche Sozialforschung die der “Zeit”-Beilage “Christ & Welt” vorliegt, wurden 1.700 Einträge der Anliegenbücher ausgewertet.

In diese Bücher können Besucher der Kirchen ihre Gedanken schreiben.

Zwei Drittel der Einträge rufen Gott an, nur zwei Prozent richten sich an die Gottesmutter Maria, weniger als ein Prozent ist an Heilige adressiert.

Die Bitte an Gott um Schutz

Hauptthemen sind die Bitte um Schutz, vor allem für Familienmitglieder.

Nur selten komme Dank ohne Bitte vor, so der Religionssoziologe Michael Ebertz.

Die meisten Texte werden zwischen April und Juli in die Anliegenbücher eingetragen.

Wie viele Autobahnkirchen gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es 38 Autobahnkirchen, sie werden von rund 300.000 Menschen pro Jahr besucht.

DFB-Polkal: SpVgg Unterhaching vs. SC Freiburg 3:2

Unterhaching (dts Nachrichtenagentur) – Die SpVgg Unterhaching hat sich am Sonntag in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals mit 3:2 gegen den SC Freiburg durchgesetzt.

Der Bundesligist aus Freiburg ging in der 9. Minute durch Makiadi in Führung.

In der 17. Minute fiel der Ausgleich durch Sternisko und mit diesem Stand ging es dann in die Pause.

Die 2. Halbzeit

In der zweiten Halbzeit ging der Drittligist dann durch einen Foulelfmeter von Tunjic in der 47. Minute in Führung.

In der 74. Minute konnte Freiburg mit einem Treffer von Reisinger ausgleichen.

Tunjic machte mit einem zweiten Elfmeter in der 87. Minute dann die Sensation für Unterhaching perfekt.

Die anderen Partien

In den anderen Partien gewann die SpVgg Greuther Fürth deutlich gegen den Eimsbütteler TV mit 10:0 (3:0).

Hannover 96 setzte sich mit 6:0 (4:0) gegen Anker Wismar durch.

Der FC Oberneuland unterlag dem FC Ingolstadt 04 mit 1:4 (1:2) und der Karlsruher SC machte mit einem Treffer in letzter Minute den 3:1 (1:1) Sieg gegen Alemannia Aachen perfekt.

Trauer in Freiburg um Helmar Biskaborn

Die Stadt Freiburg und die Freiburger Messe in der FWTM trauern um Helmar Biskaborn.

Der frühere Gesellschafter und langjährige Geschäftsführer der Freiburger Stadthallen- und Ausstellungs- GmbH (FSA) ist vor einigen Tagen im Alter von 81 Jahren verstorben.

Helmar Biskaborn war über mehr als Vierteljahrhundert eine prägende Persönlichkeit der damals selbstständigen Messe Freiburg und der Stadthalle.

1960 trat der gebürtige Sachse des Jahrgangs 1930 zunächst als Prokurist in die 1958 gegründete Freiburger Stadthallen- und Ausstellungs-GmbH ein und wurde zwei Jahre später Geschäftsführer und Gesellschafter; bis dahin war Biskaborn bei einem Stuttgarter Messeveranstalter tätig gewesen.

In seiner Amtszeit erlebte der Messestandort Freiburg mit der Stadthalle sowie den Ausstellungshallen und dem Messplatz an der Schwarzwaldstraße einen Aufschwung:

Mit dem Namen Helmar Biskaborn sind neue Messeformate verbunden wie die Badische Landwirtschaftsmesse, „Schalten und Walten der Hausfrau“, die Camping- und Freizeitmesse und die Handwerker- und Gewerbeausstellung, die noch heute als Baden-Messe bestehen und als regionale Verbraucherausstellungen ein wichtiges Rückgrat des Messestandorts Freiburg bilden.

In seiner Amtszeit wurde Freiburg Gastgeberstadt der internationalen Fachmesse „Interbrossa“ (heute: „Interbrush“) und der Bürofachausstellung Südbaden.

1987 zog sich Helmar Biskaborn aus der Geschäftsführung zurück und blieb stiller Gesellschafter der FSA, die mit dem Umzug der Messe an den Flugplatz mit der heutigen „Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe“ (FWTM) zu einer städtischen Gesellschaft verschmolzen wurde.

Klaus Seilnacht, sein langjähriger Mitarbeiter und Nachfolger als Geschäftsführer, ist seitdem einer der beiden Geschäftsführer der FWTM.

Oberbürgermeister Dieter Salomon würdigt die Verdienste von Helmar Biskaborn als Wegbereiter des heutigen Messestandorts: „Helmar Biskaborn hat mit der Stadthalle und dem Messplatz die Grundlagen für die Erfolgsstory der Freiburger Messe gelegt.“