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Überfall auf Geschäft in der Kampstraße in Gütersloh

Gütersloh (ots) – (Bü) – Am Freitagabend, dem 10.2.2012, gegen 19.35 Uhr, betrat ein bisher unbekannter Täter ein Ladenlokal an der Kampstraße und bedrohte eine zu diesem Zeitpunkt allein anwesende 24j#hrige Angestellte mit einer schwarzen Kurzwaffe.

Dann ging er hinter den Tresen und forderte die junge Frau auf, die Kasse zu öffnen. Nachdem die Angestellte der Aufforderung Folge geleistet hatte, nahm der Täter das Bargeld aus der Kasse, steckte es in die Taschen seiner Jacke und seiner Hose und verließ anschließend die Filiale zu Fuß in Richtung Verler Straße.

Beschreibung des Täters:
männlich, ca. 1,67m bis 1,75m groß, ungefähr 40 Jahre alt, normale Statur, bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Hose, beide Kleidungsstücke hatten aufgenähte Taschen, eine schwarze Fleecekapuze auf dem Kopf.

Der Täter sprach mit einem Akzent und war mit einer schwarze Kurzwaffe bewaffnet.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bisher ohne Ergebnis.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Gütersloh entgegen.


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Überfall auf Tankstelle am Nordring in Gütersloh

Gütersloh (ots) – (HB) Am frühen Freitagmorgen, 20.01.2012, überfiel ein bislang unbekannter Täter eine Tankstelle am Nordring. Der mit einem Schal maskierte Täter betrat gegen 03.10 Uhr den Verkaufsraum und bedrohte die allein anwesende Angestellte. Er forderte Bargeld. Nachdem er mehrere Geldscheine erbeutet hatte, flüchtete er zu Fuß in Richtung Marienfelder Straße.
Die 40-jährige Angestellte blieb unverletzt.

Der Täter wird als jung, etwa 16-18 Jahre alt, beschrieben. Er soll ca. 165 -170 cm groß und schlank gewesen sein. Zur Tatzeit trug er eine rote College-Jacke mit hellen Ärmeln. Außerdem trug er eine schwarze Sporthose.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Gütersloh, Tel. 05241-869-0, oder an jede andere Polizei-Dienststelle.

Überfall auf Friseurgeschäft in Rietbergs Sennstraße

Rietberg (ots) – (HB) Am Donnerstagabend,19.01.2012, überfielen zwei bislang unbekannte Täter ein Friseurgeschäft an der Sennstraße. Kurz nach 21.00 Uhr betraten die beiden maskierten Männer das Geschäft und forderten unter Vorhalt einer silbernen Schusswaffe von dem allein anwesenden Geschäftsinhaber Bargeld.

Die Täter nahmen mehrere Scheine aus der Kasse und flüchteten zu Fuß über die Sennstraße in Richtung Ems. Der 54-jährige Geschäftsinhaber blieb unverletzt.

Beide Täter sind ca. 170 cm groß, schlank und ca. 20 Jahre alt. Einer trug einen dunklen , der andere einen silbernen Parka.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Gütersloh, Tel. 05241 869-0.

Auffahrunfall mit 3 Autos am Flughafengelände in der Marienfelder Straße in Gütersloh

Gütersloh (ots) – (KS) Am Montagmorgen, dem 9.1.2012, war ein 33 jähriger Autofahrer aus Warendorf mit einem Pkw Renault auf der Marienfelder Straße aus Richtung Harsewinkel kommend in Fahrtrichtung Gütersloh unterwegs. Aufgrund einer Staubildung vor der Einfahrt zum Flughafengelände musste er verkehrsbedingt anhalten.

Ein nachfolgender 35-jähriger Citroen-Fahrer aus Münster fuhr dahinter und bremste ebenfalls ab. Dies bemerkte eine 30-jährige Frau aus Warendorf vermutlich zu spät und fuhr mit einem Pkw VW Golf auf das Heck des Citroens auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden alle drei Fahrzeuge aufeinander geschoben. Dabei erlitt der Citroen-Fahrer aus Münster leichte Verletzungen und musste zur weiteren Behandlung in ein Gütersloher Krankenhaus gebracht werden. Die anderen beiden beteiligten Verkehrsteilnehmer blieben unverletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 13.000 Euro. Auslaufende Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr Gütersloh abgestreut.

Überfall auf Tankstelle an der B61

(Bü) – Am Montagabend, dem 9.1.2012, gegen 23.10 Uhr,betrat ein maskierter Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle an der B61, bedrohte die zu diesem Zeitpunkt allein anwesende 26j. Kassiererin mit einem langen Messer und forderte sie auf, die Kasse zu öffnen. Anschließend begab er sich der Täter hinter die Theke, griff in die zwischenzeitlich geöffnete Kasse, entwendete daraus das vorhandene Bargeld und flüchtete dann aus der Tankstelle.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männliche Person, ca. 175-180cm groß, schlank, komplett schwarz gekleidet, trug schwarze Handschuhe, schwarze Sturmhaube, darüber eine Kapuze.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bisher ohne Ergebnis. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Gütersloh entgegen.

Film über das Gütersloher Klärwerk Putzhagen erhält 3. Platz beim Landesfilmfestival in Bad Lippspringe

Zugegeben, es gibt Themen und Schauplätze, die leichter darzustellen sind als das Klärwerk Putzhagen. Doch wenn`s gut gemacht ist, kommt auch das gut an.

Beim Landesfilmfestival in Bad Lippspringe eroberte Dieter Strüwer vom Videofilmclub Gütersloh e. V. immerhin den dritten Platz. Und sein Film über das Klärwerk schafft es vielleicht noch weiter. Für die Kategorie „Reportage“ tritt er beim Bundesfilmfestival in Köln an.

In dem Film unter dem Titel „Ein Ball auf Abwegen“ führt der gelbe Ball von Svea, der beim Spiel an der Dalke in den Kanalschacht gefallen ist, durch die Geschichte. Zusammen mit ihrer Mutter forscht sie im Klärwerk nach, wo der Ball geblieben ist und verfolgt seinen Weg vom Zulaufpumpwerk bis zum Nachklärbecken.

Abwassermeister Reinhard Schweinforth und seine Kollegen lassen sich nicht lange bitten und führen Svea und ihre Mutter durch die Stationen im Klärwerk Putzhagen, immer auf der Schuhe nach dem gelben Ball, der mehrmals in der biologischen Masse verschwindet.

Premiere hatte der Film in dieser Woche bei einer Führung im Klärwerk mit der Schulklasse 4a der Grundschule Pavenstädt. Zusammen mit ihrer Lehrerin Brigitte Karkasz hatten sich die Schülerinnen und Schüler am Montag auf den Weg zum Klärwerk gemacht, um sich vom Abwassermeister zeigen zu lassen, wie das Wasser wieder sauber wird

Mit Hilfe des Films soll das Klärwerk Putzhagen jetzt in möglichst viele Klassenzimmer kommen und den Lehrkräften für die Vor- und Nachbereitung zum Thema “Wasserkreislauf“ zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Grundschulen können den Film bei Rüdiger Hablick vom Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh unter der Telefonnummer Gütersloh.822250 anfordern oder auch in der Stadtbibliothek ausleihen.

Gütersloh: Stadtarchäologe Johannes W. Glaw untersucht Knochenfunde an der Apostelkirche

Vorsichtig hebt Johannes W. Glaw das zerbrechliche Fundstück aus der Erde. Es ist ein menschlicher Totenkopf. War es Mord?

Keiner der Bauarbeiter am Veerhoffhaus hatte sich zuvor richtig herangewagt. Doch der Stadtarchäologe winkt ab. Nach seiner Schätzung liegt der Tote hier mindestens schon 200 Jahre vergraben – friedlich.

Ruckartig verstummten am 12. Mai 2011 die Maschinen. Arbeiter waren beim Ausheben eines Kabelschachtes an der Apostelkirche auf Knochen gestoßen.

Braun, fast holzartig stachen ein Schädelfragment und ein Oberkiefer samt vier Zähnen aus der Erde heraus. Die Männer staunten nicht schlecht.

Friedhof vor der Apostelkirche

Ihr erster Anruf ging jedoch nicht bei der örtlichen Polizei ein, sondern direkt bei Ulrich Paschke von der Denkmalbehörde. Den schockierte die Nachricht nicht, schließlich weiß er genau, dass sich bis zum Jahr 1828 ein Friedhof auf dem Rasen vor der Apostelkirche befand.

Ein Fall also für den Archäologen Johannes Glaw.

Verpackt in Pappkartons und Tüten liegen die Knochen jetzt wohlbehalten in Glaws Arbeitszimmer. Auf den ersten Blick verraten hier zahlreiche Stücke wie Beilspitzen, Steine und weitere Exponate seine Leidenschaft für die Archäologie.

Detektivarbeit: Johannes Glaw untersucht Schädelknochen und Kiefer sorgfältig in seinem Arbeitszimmer [Foto: Pressestelle Stadt Gütersloh]

Im Hauptberuf Lehrer für Kunst und Mathe am Evangelisch Stiftischen Gymnasium, studierte Glaw zeitgleich von 2001 bis 2006 Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

„Es ist eine zentrale Kulturwissenschaft, die mich total fasziniert“, schwärmt der Pädagoge.

Nur zu gerne verbringt er seine Freizeit als ehrenamtlicher Stadtarchäologe Güterslohs und wird oft zu Baustellen in der Innenstadt gerufen.

Die Archäologie sei keine Schatzsuche, vielmehr baue sie auf Vermutungen. Auch wenn der letzte Knochenfund an der Apostelkirche schon rund 25 Jahre zurückliege, könne er bei gezielten Grabungen sicher noch jede Menge mehr Knochen unter dem Rasen finden.

Das Gräberfeld reichte damals bis an die Häuserreihe am alten Kirchplatz heran, vermutet Glaw.

Platze reichte 1828 nicht mehr aus

Weil der Platz um 1828 irgendwann nicht mehr ausreichte, der neue Friedhof an der St. Pankratius Kirche allerdings erst 1831 angelegt wurde, mussten die Gütersloher ihre Toten wohl oder übel auf dem offenen, zur Kirche gehörigen Gelände begraben.

„Ein schöner aber kein ungewöhnlicher Fund“, sagt der Archäologe über die jüngsten Knochenfunde und blättert in seinem Notizbuch. Dort hat er den exakten Fundort, die Ausrichtung der Knochen und weitere wichtige Details genau dokumentiert.

Neben Schädel- und Kieferknochen fand Glaw eine Rippe, Lenden- und Brustwirbel sowie handgeschmiedete Nägel und ein Stück einer Tonpfeife.

„Die Knochen müssen jedoch nicht zwangsläufig zur gleichen Person gehören“, warnt er vor voreiligen Schlüssen. Einzig eine DNA-Analyse könne Gewissheit bringen, doch das sei viel zu aufwändig und kostspielig und es der Sache nicht wert.

Ziemlich sicher schätzt Zahnarzt Dr. Wilfried Beckmann jedoch das Alter des Toten auf 22 bis 26 Jahre. Denn ganz deutlich zeigt sich im Gebiss ein Weißheitszahn, der gerade erst im Durchbruch ist.

Auch Dr. Ulrich Schröder, Unfallchirurg am Klinikum Gütersloh, bestätigte diese Schätzung anhand der Anlage der Schädelplatten.

Ob es sich hierbei jedoch um einen Mann oder eine Frau handelt, kann keiner der Mediziner ohne Gentest feststellen.

Letzte Ruhestätte in einer Pappschachtel

Ihre letzte Ruhestätte finden die Gebeine des Toten jetzt sorgfältig beschriftet in einer einfachen Pappschachtel im Stadtmuseum. „Es gibt in Gütersloh für solche Zwecke leider kein Beinhaus“, erklärt der Archäologe.

So fügt sich ein Stück Gütersloher Geschichte zum großen Puzzelteil hinzu – und Johannes Glaw begibt sich weiter auf Spurensuche.

Städtepartnerschaft Gütersloh, Châteauroux und Olsztyn (Allenstein)

Internationale Themen wie der Ausstieg aus der Atomenergie oder die Finanzkrise in Europa mit ihren Auswirkungen auf die Kommunen, aber auch der Austausch der Städte untereinander standen im Mittelpunkt eines Partnerschaftstreffens in Châteauroux (F), an dem auch die Gütersloher Bürgermeisterin Maria Unger teilnahm.

Anlass war der 20. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Châteauroux und dem polnischen Olsztyn (Allenstein).

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Zampaligre? der ebenfalls mit Châteauroux partnerschaftlich verbundenen Stadt Bittou (Burkina Faso) stand Unger Pate für die feierliche Unterzeichnung der offiziellen Urkunde, die die freundschaftlichen Bande zwischen den Städten traditionsgemäß bekräftigt.

Besonders freute sich Maria Unger über den emotionalen Auftritt der lokalen Behindertenvereinigung im Rahmen der offiziellen Feierstunde. Eine Gruppe behinderter Menschen war vor erst kurzem in Gütersloh zu Gast und zeigte sich im Gespräch mit der Bürgermeisterin von der Gastfreundschaft der Gütersloher und dem erlebnisreichen Programm noch immer beeindruckt.

Trotz eines engen Zeitplans fand Unger noch Zeit für Gespräche mit alten Bekannten aus Châteauroux und gebürtigen Güterslohern. So manche zwischenmenschliche Verbindung ist auf die Partnerschaft zwischen den Städten zurückzuführen, die 2012 35 Jahre alt wird.

Neben Châteauroux unterhält die Stadt Gütersloh noch vier weitere Städtepartnerschaften und zwar mit den Städten Broxtowe (England), Graudenz (Polen), Falun (Schweden) und Rshew (Russland). Der Schwerpunkt der Beziehungen liegt in der Förderung des Jugendaustausches.

Wie viele Libellen-Arten gibt es in Gütersloh? Stechen Teufelsnadeln eigentlich?

Im Volksmund werden sie als Teufelsnadeln bezeichnet (oder im Englischen als dragon-flies) und das zeigt eines der Vorurteile, mit denen die Libellen noch heute zu kämpfen haben.

Um gleich damit aufzuräumen: „Libellen stechen nicht, da sie gar keinen Stachel wie zum Beispiel Wespen besitzen“, sagt Jürgen Schleef, Mitarbeiter der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld.

Bewundernswert sind ihre Flugkünste, die sie mal als kleinen Hubschrauber, mal als Jagdflieger erscheinen lassen.

Die unterschiedlichen Arten lassen sich anhand von Größe, Färbung, Metallglanz, Musterung und Flügelmerkmalen unterscheiden.

Im Stadtgebiet von Gütersloh leben cirka 30 der 72 in Nordrhein-Westfalen heimischen Libellenarten.

„Das mag auf den ersten Blick als nicht viel erscheinen; dies entspricht aber dem Arteninventar von ganz Bielefeld mit einer zweieinhalb mal so großen Fläche“, erläutert Schleef.

Die Datengrundlage sei allerdings sehr dürftig und stamme im Wesentlichen vom Arbeitskreis Libellen NRW, einer ehrenamtlichen Gruppe von Naturfreunden, und der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld e.V., die Bestandserfassungen in den kreisweiten Naturschutzgebieten durchführe.

Zwei davon liegen teilweise auf Gütersloher Stadtgebiet: Am Lichtebach und die Große Wiese.

Die einzelnen Libellenarten haben sehr unterschiedliche Ansprüche an ihre Umwelt. So lebt die metallisch blau- bzw. grün-glänzende Blauflügel-Prachtlibelle ausschließlich an Bächen, die noch einen hohen Sauerstoff-Gehalt aufweisen. Diese Indikatorart machen sich Wasserbehörden bei der Bestimmung der Gewässergüte zunutze.

Ist die Art als Larve im Bach vorhanden, gibt es – vereinfacht gesagt – die „Schulnote“ eins bis zwei. Die Art kommt erfreulicherweise noch im Oberlauf der Dalke vor.

Andere Arten wie die Südliche Binsenjungfer bevorzugen flache, offene Gewässer – so genannte „Blänken“ – inmitten von Wiesen oder Weiden. Wie der Name andeutet, stammt die Art ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.

Seit Mitte der 1990-er Jahre ist sie in Ostwestfalen beheimatet – vielleicht ein erstes Indiz für eine Klimaveränderung.

Ähnliches trifft auch auf die schön anzuschauende Feuerlibelle zu, die in manchen Jahren in dem vom Naturschutzteam Gütersloh umgestalteten Bereich bei Hof Kröning (östlich der Paderborner Straße) beobachtet werden kann.

In diesem Bereich erlebte Schleef im Sommer 2010 eine Überraschung: eine Art, die er seit 1995 nicht mehr im Kreis Gütersloh gesehen hatte, tauchte unvermittelt an einem auf den ersten Blick nicht sehr attraktiven, ehemaligen Fischteich auf.

Es handelte sich um die Glänzende Smaragdlibelle, eine in NRW gefährdete Art. Sie bevorzugt beschattete Gewässer, die wie in diesem Fall auch von hohen Bäumen umgeben sein können.

„Auffällig sind der grün-metallisch gefärbte Hinterleib und die sehr agile Flugtätigkeit“, so Schleef. Sie fliegt von Juni bis August, also später als ihre wesentlich häufigere Schwesterart: die Gemeine Smaragdlibelle.

Schleefs Tipp für Gartenbesitzer: Etliche Arten können sich bereits in Gartenteichen entwickeln wie beispielsweise die schön gemusterten Mosaikjungfern oder die blau gefärbten Azurjungfern.

Für die ganze Familie toll zu beobachten ist im Frühjahr der Schlupf von Libellen aus ihrer letztem Larvenhaut und die anschließende “Entfaltung” zum flugfähigen Insekt. Um diese Zeit kann man zahlreiche Libellen mit noch milchig-trüben Flügeln bei ihrem ersten so genannten “Jungfernflug” beobachten.

Diebstahl im Freibad. Wie schützt man sich?

Kreis Gütersloh (CK) – Diebe nutzen jede Gelegenheit und sind auch jetzt zur Freibadsaison unterwegs, um sich an den Taschen und Rucksäcken der Badenden zu bedienen.

Um den Ganoven ihr Handwerk so schwer wie möglich zu machen, gibt die Polizei Tipps zum richtigen Umgang mit Geld und Wertsachen im
Freibad…

Nehmen Sie zu Freizeit, Sport und Spiel nur mit, was Sie wirklich brauchen. Lassen Sie Wertsachen oder größere Geldbeträge zu Hause.

Schließen Sie Ihr Portmonee, Ihr Handy und den Auto- oder Fahrradschlüssel sowie andere Gegenstände in den vorhandenen Schließfächern (nicht in den Spinden!) ein und tragen Sie den Schlüssel dazu stets am Körper.

Lassen Sie Ihre Wertgegenstände keinesfalls unbeaufsichtigt an Ihrem Liegeplatz zurück.

Schon vor dem eigentlichen Diebstahl beobachten die Täter ihre Opfer sehr genau und versuchen herauszufinden, ob sich “ein Griff in fremde Taschen” lohnt – und natürlich, in welche Tasche gegriffen werden muss.

Bemerken Sie verdächtige Personen, die sich auffällig für verlassene Badedecken interessieren oder beobachten Sie sogar einen Diebstahl, benachrichtigen Sie den Bademeister und rufen Sie die Polizei über den Polizeiruf 110.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über diese Vorsichtsmaßnahmen, damit sie sich genauso verhalten.

Aber auch vor dem Freibad sind Diebe nicht untätig: So verlocken beispielsweise unverschlossene Fahrräder oder Wertgegenstände im Auto zum Diebstahl.

Die wichtigste Vorbeugung zur Verhinderung von Fahrraddiebstählen ist sicherlich eine solide Diebstahlssicherung. Das bedeutet, dass das Fahrrad nicht nur abgeschlossen, sondern möglichst auch angeschlossen werden sollte.

Wird das Fahrrad im Freien abgestellt, sollte der Rahmen und darüber hinaus auch das Vorderrad – sofern Bügel- bzw. Kabellänge es zulassen – an einem festen Gegenstand, wie einem Laternenmast, einem Fahrradständer oder auch einem weiteren Fahrrad, angeschlossen werden.

Lassen Sie Wertgegenstände niemals im Auto liegen, wenn Sie Ihr Auto verlassen, um Ihren Freizeitaktivitäten nach zu gehen. Diebe kennen auch die einschlägigen Verstecke! Ein Auto ist kein Tresor!

Für weitere Informationen und praktische Tipps steht Ihnen die Polizei zur Verfügung. Rufen Sie die Polizei an, Telefonnummer 05241/869-0, man hilft Ihnen gerne.

Unfallflucht: Taxi fährt Fußgänger in Versmold an… und flüchtet!

Versmold (ots) – (PS) Am Sonntag-Morgen, dem 29. Mai 2011, gegen ca. 4:28 Uhr, befuhr ein Taxi mit einem bisher unbekanntem männlichen Fahrer den Parkplatz einer Diskothek an der Rothenfelder Straße in Versmold und fuhr hier einen 20jährigen Mann aus Borgholzhausen an, der gerade die Diskothek in Richtung Rothenfelder Straße verließ.

Der 20-Jährige wurde vom Taxi erfasst und zu Boden geschleudert. Der Taxifahrer entfernte sich sofort von der Unfallstelle, ohne sich um den Verletzten zu kümmern und ohne Angaben zu seinen Personalien zu machen.

Das Kennzeichen des Taxis wurde abgelesen. Die Ermittlungen bezüglich des Fahrers dauern an.

Der 20-jährige Mann wurde so schwer am Bein und am Kopf verletzt (keine Lebensgefahr), dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht wurde und dort verblieb.

Brutale Fahrradfahrer in Rietberg. Ohne Licht unterwegs, dafür schlagen und treten sie 56-jährigen Fußgänger

Rietberg (ots) – (KS) Am frühen Samstag-Morgen, dem 21. Mai 2011, gegen 01.10 Uhr, war ein 56-jähriger Mann aus Neuenkirchen auf dem Gehweg der Lange Straße zu Fuß unterwegs.

Als ihm zwei unbekannte männliche Personen auf Fahrrädern entgegen kamen, machte er sie darauf aufmerksam, dass sie ohne Licht fuhren.

Daraufhin hielten die beiden Personen an, schlugen dem Neuenkirchener ins Gesicht und versetzten ihm mehrere Fußtritte.

Der 56-Jährige erlitt dadurch einige Verletzungen und musste ärztlich behandelt werden.

Die Täter flüchteten auf ihren Rädern in Richtung Neuenkirchen.

Beide Personen waren geschätzt etwa 17 bis 18 Jahre alt und sprachen deutsch mit ausländischem Akzent.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise und Angaben dazu nimmt die Polizei in Rietberg unter Telefon (05244) 973040 entgegen.

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