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Evakuierung: Gasgeruch im Kindergarten Don Bosco in Kaufbeuren

Um 10.29 Uhr wurde der Einsatzzentrale in Kempten mitgeteilt, dass im Kindergarten Don Bosco deutlicher Gasgeruch wahrzunehmen ist.

Durch die eintreffende Streife wurde dies bestätigt, worauf der Kindergarten unverzüglich geräumt wurde. Die 34 Kinder wurden in ein naheliegendes Hotel gebracht.

Das Gebiet wurde abgesperrt. Gaswerk und Feuerwehr führten Messungen durch. Es konnte jedoch kein austretendes Gas festgestellt werden. Woher der Geruch kam, konnte letztendlich nicht geklärt werden.


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Tierquälerei: Katze im Backofen in Kaufbeuren. Tier überlebt

Einen Aufenthalt in einem Backofen hat eine Katze in Kaufbeuren überlebt. Eine 31-jährige Kaufbeurerin teilte Ende Januar der Polizei mit, dass die Katze ihrer Nachbarin von einer unbekannten Person gequält worden war.

Der jungen Frau war aufgefallen, dass der Kater einen verschreckten Eindruck machte und Verletzungen an den Hinterläufen hatte.

Sie fand heraus, dass es sich bei den Verletzungen um schwerwiegende Brandwunden an den Pfoten handelte und diese unbedingt einer Behandlung bedurften.

Bei den Ermittlungen der Polizei wurde bekannt, dass der Mitbewohner der 21-jährigen Katzenbesitzerin im Januar Besuch von einem 22-jährigen Mann hatte.

Nachdem sich der Mitbewohner noch eine Pizza zubereiten wollte, schaltete er den Backofen zum Vorheizen ein und verließ die Wohnung.

Als er nach ca. 10 Minuten zurückkehrte, fand er einen sichtlich amüsierten Besucher vor. Auf Nachfrage deutete der 22-Jährige nur auf den Backofen.

Dieser war zwischenzeitlich nicht nur auf die volle Leistung von 250 Grad aufgedreht, auch befand sich der 1 1/2 jährige Kater “Xaver” seiner Mitbewohnerin in dem Backofen. Der 39-Jährige öffnete sofort die Ofentüre, worauf der weiße Kater nach draußen flüchtete.

Zwischenzeitlich wurde Xaver von einem Tierarzt behandelt, die mittelgradigen Verbrennungen an den Pfoten und die hochgradigen Verbrennungen an den Hinterläufen sind bereits am Verheilen.

Der Katzenbesitzerin, die zum Zeitpunkt des Vorfalles nicht in der Wohnung war, entstanden Tierarztkosten von 500 Euro. Der 22-Jährige sieht einer Anzeige wegen einem Vergehen nach dem Tierschutzgesetz entgegen.

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Brutaler Überfall in Kaufbeuren: Ohne Vorwarnung auf dem Nachhauseweg zusammengeschlagen

Opfer eines brutalen Überfalles wurden am frühen Samstagmorgen, dem 31. Januar 2009, zwei junge Männer im Alter von 18 und 23 Jahren aus Kaufbeuren.

Die beiden Geschädigten hatten gegen 04.00 Uhr zeitgleich mit zwei weiteren männlichen Besuchern ein Lokal am Berliner Platz verlassen und sich zu Fuß auf den Nachhauseweg gemacht.

Kurz nach dem Verlassen des Lokales wurden die beiden Geschädigten von diesen Männern angesprochen und ohne Vorwarnung niedergeschlagen.

Nach der körperlichen Attacke verlangten die Täter die Herausgabe von Bargeld und nahmen aus den von den Opfern ausgehändigten Geldbörsen je 20.- Euro und von einem der Opfer das Handy an sich.

Die zwei Geschädigten zogen sich bei dem Überfall leichte Verletzungen zu und brachten den Vorfall am Sonntagabend bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren zur Anzeige.

Die beiden Täter im Alter von 23 und 24 Jahren, konnten am gestrigen Tag von Beamten der Kripo Kaufbeuren ermittelt und festgenommen werden. Sie zeigten sich weitgehend geständig und führten die Tat auf übermäßigen Alkoholkonsum zurück.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde am Dienstag, dem 3. Februar 2009, vom Ermittlungsrichter des AG Kempten gegen die beiden Haftbefehl erlassen. Die beiden Haftbefehle wurden gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.