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Tod von Radfahrerin bei Unfall mit LKW in Kempten

Kempten (dts Nachrichtenagentur) – Im bayerischen Kempten im Landkreis Oberallgäu ist am Freitag eine junge Frau nach einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, kam die 17-jährige Frau mit dem Rad an einer Überführung zu Fall.

Ein herannahender Lastwagen konnte der Frau nicht mehr ausweichen, sodass diese unter den LKW geriet.

Die Fahrradfahrerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Der 53-jährige Kraftfahrer aus dem Landkreis Oberallgäu erlitt einen schweren Schock und wurde daraufhin von einem Kriseninterventionsteam betreut.


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Sexualstraftäter unterwegs. Nackter Penis im Zug von Kempten nach Kaufbeuren

Opfer eines Sexualstraftäters wurden am vergangenen Dienstag, dem 22. September 2009, drei junge Frauen im Zug von Kempten nach Kaufbeuren.

Der Tatverdächtige näherte sich während der Fahrt dem Abteil der Geschädigten und entblößte sein Geschlechtsteil. Zudem berührte er eine der Frauen an der Brust.

Die entsetzten Frauen verständigten daraufhin den Zugbegleiter, der nach der Personalienfeststellung den Mann in Kaufbeuren des Zuges verwies. Dort verfolgte dann eine der Geschädigten zusammen mit ihrem am Bahnhof wartenden Freund den Mann, stellten ihn zur Rede und verbrachten ihn schließlich zur Polizeiwache.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 37-jährigen Mann aus Kempten, der wegen exhibitionistischer Handlungen bereits mehrfach in Erscheinung getreten ist. Aufgrund der Vorgehensweise ist nicht auszuschließen, dass der Mann in der Vergangenheit noch weiteren Frauen gegenübergetreten ist. Der Mann ist von kräftiger Gestalt, 167 cm groß und trägt kurze dunkle Haare. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren (Tel. 08341/933-0) in Verbindung zu setzen.

Schuß in Einkaufszentrum in Kempten. Aufregung um Glückstreffer

Ein Schuss in einem Einkaufszentrum in Kempten hat am Dienstag, dem 31. März 2009, für Aufregung gesorgt.

Gegen 11 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West die Mitteilung ein, dass bei einer Lottoannahmestelle in dem Einkaufszentrum ein Kunde geschossen hätte.

Da bei dieser Mitteilung auch eine Fluchtrichtung und eine sehr genaue Beschreibung der Person abgegeben wurde, konnte durch die eingesetzten Beamten bereits wenige Minuten später ein 60-jähriger Mann aus Baden-Württemberg in der Nähe des Einkaufszentrums vorläufig festgenommen werden.

Bei einer Durchsuchung des Mannes wurde eine Schusswaffe sowie ein Messer sichergestellt. Zudem wurde noch ein Eurobetrag im untersten vierstelligen Bereich aufgefunden. Die Ermittlungen ergaben sehr schnell die Motivation des Mannes. Dieser hatte keineswegs die Lottoannahmestelle überfallen, vielmehr hatte er vor rund einer Woche eben diese Summe im Lotto gewonnen.

Da ihm die Annahmestelle den Betrag nicht auszahlen konnte, hatte er einen Scheck sowie die Mitteilung erhalten, dass er eine Woche später noch einmal kommen könne, da dann eine Barauszahlung eventuell möglich sei. Als er vor der Lottoannahmestelle den Scheck aus einer Tasche holen wollte, fiel die Schreckschusswaffe zu Boden und es löste sich der Schuss. Der Leutkircher hob die Waffe auf und ging in das Geschäft, wo er gebeten wurde den Scheck bei einer Bank einzulösen.

Nachdem der Bewaffnete dieser Aufforderung nachgekommen war und den Scheck in der Bank eingelöst hatte, wurde er von den Beamten gefasst. Offensichtlich hatte der Mann, der nach bisherigen Ermittlungen nicht über den zum Führen der Schreckschusswaffe erforderlichen kleinen Waffenschein verfügt, die Pistole und das Messer aus Angst vor einem Überfall für die Abholung seines Gewinnes mitgenommen. Aufgrund des verwirrten Eindrucks den der Mann machte, wurde er in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Körperverletzung durch Skinheads in Kempten

In der Nacht zu Samstag, dem 7. März 2009, gegen 03.30 Uhr wurden zwei 17- und 19-jährige Fußgänger vor der Residenz in Kempten von zwei polizeilich bekannten Skinheads, welche sich in Begleitung eines 17-jährigen Mädchens befunden hatten, zunächst ausländerfeindlich beleidigt.

Obwohl die Fußgänger die Straßenseite wechselten, folgten ihnen die beiden 19-jährigen Skinheads nach und schlugen auf den 19-jährigen in Pakistan geborenen Deutschen ein, so dass dieser zu Boden fiel. Anschließend traten sie auf diesen mit ihren Schuhen ein und flüchteten.

Das Opfer erlitt eine Platzwunde und Prellungen im Gesicht und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Sein Begleiter, ein in Südamerika geborener Deutscher wurde nicht tätlich angegriffen. Im Rahmen der Fahndung konnten die beiden alkoholisierten Tatverdächtigen durch die Polizei vorläufig festgenommen werden.

Noch am gleichen Tag wurden die beiden Schläger auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehle erließ. Diese wurden mit Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die beiden Skinheads erwarten nun Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Kripo Kempten, Telefon (0831) 990 90 zu melden.

Frauenleiche beim Pilz-Sammeln in Füssen entdeckt

Eine grausame Entdeckung machte ein Pilzsammler am Sonntagnachmittag, dem 24. August 2008, in Füssen. In einem zwischen der B310 und Füssen gelegenen Waldstück fand der Mann einen Plastiksack. Der 56-jährige Ostallgäuer schnitt den Sack auf und stieß dabei auf den Torso einer weiblichen Leiche, worauf er sofort die Polizei in Füssen verständigte.

Die Staatsanwaltschaft Kempten übernahm vor Ort durch ihren Kapitalreferenten die Ermittlungen. Seitens der Polizei wurde umgehend eine Absperrung um den Fundort errichtet. Beamte der Kripo Kempten, welche die Sachbearbeitung übernommen hat, begannen zusammen mit Kollegen von der Kripo Memmingen mit umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen. Für Aufklärungsmaßnahmen war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei aus Königsbrunn leisteten ebenfalls Unterstützung.

Nach einer ersten Besichtigung des Fundortes durch einen Gerichtsmediziner wurde die Leiche in die Gerichtsmedizin nach München gebracht und dort noch in der Nacht obduziert. Aufgrund der hierbei gewonnenen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem Fund um den Torso einer jungen Frau handelt. Die Identität dieser Frau ist bisher nicht geklärt.

Bei der Kripo Kempten wurde zwischenzeitlich die Soko „Moosanger“ errichtet. Derzeit arbeiten rund 20 Beamte von unterschiedlichen Dienststellen an dem Fall. Unterstützung erhalten sie auch am Montag, dem 25. August 2008, von zahlreichen Kräften der Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten der benachbarten bayerischen Polizeipräsidien.

Nach den jetzigen Erkenntnissen ist auszuschließen, dass es sich bei dem aufgefundenen Frauentorso um eine 15-Jährige aus dem Unterallgäu handelt, die derzeit vermisst wird.

Derzeit beschäftigen die Polizei folgende Fragen:
+ Wer hat in den Waldgebieten und auf den Zufahrtswegen zwischen der B310 und Füssen in den vergangenen Tagen verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
+ Wo wird eine junge Frau vermisst, deren Vermissung noch nicht bei der Polizei gemeldet worden ist?
Hinweise zu dem Fall nimmt die Kripo Kempten unter der Rufnummer (0831) 990 90 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen