Impressum/Datenschutz

Weiberfastnacht 2012 in Köln. Bilanz der Polizei

Köln (ots) – Weitgehend friedlich und ausgelassen haben an Weiberfastnacht tausende Jecken in Köln gefeiert. “Wir hatten im Durchschnitt weniger Einsätze als im Vorjahr. Durch die starke Polizeipräsenz und niedrigschwelliges Einschreiten haben wir größere Ausschreitungen schon frühzeitig verhindert”, so der Einsatzleiter Polizeidirektor Peter Römers.

“Die traurige Seite des gestrigen Tages ist ein tödlich verunglückter junger Karnevalist, der in Köln-Poll von einer Bahn erfasst worden war”, so Römers.

Insbesondere im Bereich des Rheingartens sowie auf den Ringen und im Zülpicher Viertel war immens viel zu tun. Die Zülpicher Straße musste daher von 12 Uhr bis weit in die Nacht für den Fahrzeug- und Schienenverkehr gesperrt werden. Auch in der Südstadt am Severinskirchplatz, Altstadt und am Heumarkt feierten viele Jecken ausgelassen.

Sehr lebhaft bis hin zu grenzwertig war der Zustrom im Bereich Severinsviertel zu verzeichnen. Die Feiernden hinterließen hier, im Gegensatz zu anderen Örtlichkeiten, wie dem Altermarkt, Heumarkt oder Zülpicher Viertel, starke Verschmutzungen – vor allem durch zerbrochenes Glas.

So gab es im Kölner Stadtgebiet 104 Ingewahrsamnahmen (davon eine in Leverkusen) und 287 Platzverweise (davon 28 in Leverkusen). “Zu vorgerückter Stunde und mit steigendem Alkoholpegel stieg die Zahl der Straftaten”, stellte der Einsatzleiter fest.

So gerieten gegen Mitternacht zwei junge Männer (20, 23) auf der Drehbrücke in Deutz in einen verbalen Streit. In einer daraus resultierenden körperlichen Auseinandersetzung schlug der 20-Jährige seinem Kontrahenten eine Glasflasche über den Kopf. Nachdem dieser auf dem Boden lag, trat der mit einem Bärenkostüm Bekleidete auf seinen “Gegner” ein. Der 23-Jährige wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der zunächst Flüchtige wurde wenig später von den hinzugerufenen Beamten festgenommen. Dem stark Alkoholisierten wurde eine Blutprobe entnommen.

In einer Kneipe im Zülpicher Viertel hatte ein aufmerksamer Zeuge (33) einen Dieb (23) beobachtet, als dieser die Handtasche einer 28-Jährigen entwenden wollte. Der 33-Jährige folgte dem Täter auf die Toilette und nahm ihn vorläufig fest. Bei dem Verdächtigen wurde noch weiteres Diebesgut aufgefunden.

Gegen 2.35 Uhr haben Beamte in der Altstadt zwei Räuber (22, 26) festgenommen. Das Duo hatte kurz zuvor auf der Gürzenichstraße versucht, einen jungen Mann zu berauben. Nachdem dieser sich erfolgreich zur Wehr setzte, flüchteten die Beiden. Wenig später suchten die zwei sich ein neues Opfer und raubten das Handy. Nur wenig später erkannte der erste Geschädigte das Duo noch während der Fahnung wieder und gab der Polizei den entscheidenden Tipp.

Gegen 7 Uhr erhielten eingesetzte Polizisten den Hinweis, dass im Krankenhaus eine Person (18) mit erheblichen Gesichtsverletzungen eingeliefert worden war. Der 18-Jährige schilderte, dass er zuvor gegen 3.20 Uhr auf der Luxemburger Straße Höhe Hausnummer 88 unterwegs gewesen sei. Plötzlich haben ihn zwei 18 bis 25 Jahre alte Männer mit Irokesenhaarschnitt angegriffen und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend seien die beiden geflüchtet.

Weiterhin ließen es sich trotz der angekündigten Verkehrskontrollen drei Autofahrer nicht nehmen, angetrunken durch das Kölner Stadtgebiet zu fahren.

Nachfolgend eine Statistik der “Karnevalstypischen Einsätze”:

  •  217 (davon in Leverkusen 46) Körperverletzungen:
  • 140 (davon in Leverkusen 28) Sachbeschädigung:
  • 31 (davon in Leverkusen 2) Taschendiebstähle:
  • 24 (davon in Leverkusen 0) Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte:
  • 9 (davon in Leverkusen 0)

In Leverkusen berichtete Polizeiinspektionsleiter Hans-Dieter Husfeldt, dass das erstmalige Glasverbot auf dem Lindenplatz sehr positiv von den Feiernden in Leverkusen angenommen worden ist. Hier kam es zu keinen Rettungseinsätzen mit Schnittverletzungen.

Während des gestrigen Einsatzes mussten mehr als 80 Kollegen vorzeitig ihren Dienst beenden – alle Beamten klagten über Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Nach ersten Ermittlungen wurden alle erkrankten Kräfte an einer Ausgabestelle gegen 12.15 Uhr verpflegt. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurden ärztlich versorgt.

Als erste Maßnahmen zur Identifizierung der Ursache und zur Vorbeugung für die folgenden Einsätze wurden mehrere Lebensmittelproben and die Lebensmittelkontrolleure der Stadt Köln übergeben. Von dort sind sie einem Institut zur Prüfung übergeben worden. Eine veranlasste Vorort-Kontrolle der Lebensmittelüberwachung in der Küche des beauftragten Caterers führte zu keinen Beanstandungen. Kontrolleure der Lebensmittelüberwachung attestierten die Unbedenklichkeit des Küchenbetriebes. Die Behälter der Polizei Köln, die zum Transport der Speisen verwandt wurden, könnten ursächlich für das Verderben des Essens sein. Die sogenannten Thermoforen wurden vorsorglich aus dem Verkehr gezogen. Ebenso werden die gestrigen Kräfte nicht mehr zur Ausgabe des Essens eingesetzt.

“Wir wünschen allen betroffenen Kolleginnen und Kollegen eine schnelle Genesung “, betonten Polizeipräsident Wolfgang Albers und Einsatzleiter Peter Römers.


Anzeigen -

Tod bei Zusammenstoß mit Stadtbahn in Köln-Poll an Haltestelle Poll Salmstraße

Köln (ots) – Am Donnerstag-Abend, dem 16. Februar 2012, ist ein junger Mann (19) bei einem Zusammenstoß mit der Stadtbahn in Köln-Poll tödlich verletzt worden.

Nach ersten Ermittlungen hielt sich der 19-Jährige gegen 18.30 Uhr an der Haltestelle Poll Salmstraße auf. Aus bisher ungeklärten Gründen wurde er seitlich von der Linie 7, welche in Richtung Zündorf fuhr, erfasst und einige Meter mitgeschleift.

Der Bahnfahrer (26) hatte den Unfall zunächst nicht bemerkt und fuhr weiter. An der Haltestelle Ensen / Kloster machten ihn die hinzugerufenen Polizeibeamten auf den Verkehrsunfall aufmerksam.

Der Geschädigte erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 26-jährige Bahnfahrer erlitt einen Schock.

Straßen-Karneval in Köln. Erste Bilanz der Polizei

Köln (ots) – Der Auftakt des Straßenkarnevals ist für die Polizei Köln ruhig gestartet. Vermutlich aufgrund des anhaltenden Nieselregens fanden sich die Jecken erst recht spät und nicht so zahlreich in den Innenstädten von Köln und Leverkusen beziehungsweise in den einzelnen Stadtteilen ein.

Die Polizei war mit ausreichenden Einsatzkräften vor Ort und sorgte mit sichtbarer Präsenz sowie im Bedarfsfall durch konsequentes Einschreiten für Sicherheit. Straftäter und aggressive Betrunkene wurden frühzeitig aus dem Verkehr gezogen sowie mit Platzverweisen belegt.

So gab es im Kölner Stadtgebiet 85 Platzverweise. Bis 17 Uhr mussten die eingesetzten Polizeikräfte 32 Personen in Gewahrsam nehmen. Überwiegend handelte es sich hierbei um hochalkoholisierte Karnevalsbesucher. Einige weitere Personen hatten ihnen erteilte Platzverweise ignoriert.

Zu vorgerückter Stunde und mit steigendem Alkoholpegel stieg die Zahl der Straftaten wie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Beleidigungen an. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten schritten bei acht Körperverletzungen, sechs Beleidigungen und vier Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte ein.

Drei der Widerstände geschahen im Bereich des Zülpicher Platz. Ein Beamter wurde bei einer Widerstandshandlung verletzt.

Den ebenfalls eingesetzten Zivilfahndern gingen vier Taschendiebe auf frischer Tat ins Netz.

Erneut positiv machte sich das durch die Stadt Köln erlassene Glasverbot bemerkbar, das innerhalb der eingerichteten Zonen für eineerhebliche Erleichterung aller im Einsatz befindlichen Kräfte sorgte.

Der Einsatzleiter zog eine positive Bilanz:

“Aus polizeilicher Sicht sind wir sehr zufrieden mit dem jecken Treiben in der Altstadt und in den Kneipen der Karnevalshochburg Köln”, so der Polizeidirektor Peter Römers. “Wir würden es sehr begrüßen, wenn es dabei bliebe. Die Polizei wird Ihren Beitrag zu einem störungsfreien Verlauf auch weiterhin leisten.”

Glasverbot in Leverkusen

Das in Leverkusen erstmalig erlassene Glasverbot am Lindenplatz wurde von den Feiernden ebenfalls positiv angenommen. Es gab in den Bereichen Wiesdorf, Schlebusch und Opladen vier Körperverletzungen, eine Sachbeschädigung und zwei Platzverweise. In der Fußgängerzone in Schlebusch befanden sich zu Spitzenzeiten mehrere hunderte Karnevalisten.

Messerstecherei in Köln-Neubrück

Köln (ots) – Am Sonntag-Nachmittag, dem 12. Februar 2012, ist es gegen 16.50 Uhr in einer Wohnung in Köln-Neubrück zu einer heftigen
Auseinandersetzung gekommen.

In deren Verlauf wurden zwei Männer (38, 39) schwer verletzt. Einer der Beiden erlitt eine Stichverletzung. Nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort wurden die Verletzten in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Tathintergründe sind völlig unklar. Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingesetzt.

Reiner Calmund in der Halbzeitpause vom Sonntagsspiel FC Köln vs. HSV

Unterföhring (ots) – In der Halbzeitpause des Sonntagsspiels der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1.FC Köln und dem Hamburger SV äußerte sich Reiner Calmund bei Sky zur jüngsten Vereinskritik von Lukas Podolski.

Reiner Calmund: “Es ist jetzt Karnevalswoche. Stimmung muss sein. Hier ist jetzt wieder Stimmung paradox! Die Kölner haben seit elf Jahren die beste Saison. Man muss menschlich vertrauensvoll zusammenarbeiten. Jetzt kommt der Poldi wieder – das ist jetzt auch nichts Neues.

Ich verstehe Horstmann, dass er als Geschäftsführer sagt, wir haben bei dem kleinen Unfall im Freizeitfußball die Klappe gehalten. Man kann sich nicht immer auf dem Kopf rumtanzen lassen. Man kann ihn nicht suspendieren, aber ein paar Mark Strafe tun dem Lukas nicht weh. Ich verstehe auch den Lukas. Er will nicht nur seine Kohle haben, er will mit dem 1.FC Köln nach oben marschieren. Wenn er im Sommer sieht, dass die Mannschaft nicht oben angreifen kann, wird ihm keiner böse sein, wenn er geht. Jetzt wäre es mal besser, die Klappe zu halten.”

“Flensburg online”: “ein paar Mark”…? Ja, wer will schon den T-Euro? Hat nur Verdruss gebracht. Bricht der Euro 2012 zusammen?
==> Was haben sie uns 2002 alles versprochen… aber: Euro macht uns arm. 10 Jahre Euro-Bargeld brachte Deutschen hohe Inflation

Kind bei Unfall in Köln-Westhoven Kreuzung Kölner Straße / Berliner Straße schwer verletzt

Köln (ots) – Um ihre Bahn noch rechtzeitig zu erreichen, ist am Dienstag-Morgen (7. Februar 2012) in Köln-Westhoven ein Kind (11) auf die Straße gelaufen. Dabei wurde sie von einem Pkw erfasst und schwer verletzt.

Ohne auf eine rote Ampel zu achten, betrat die Schülerin gegen 7.15 Uhr an der Kreuzung Kölner Straße/Berliner Straße die Fahnbahn.
Dabei wurde sie vom Pkw eines 60-jährigen Fahrers erfasst, der die Berliner Straße in Richtung Porz befuhr. Dadurch wurde die 11-Jährige durch die Luft geschleudert, stürzte auf die Fahrbahn und erlitt schwere Verletzungen.

Nach Erstversorgung vor Ort wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurde.

Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand leichter Sachschaden.

Unfalle auf A1 (Anschlußstelle Frechen) und A3 (Anschlußstelle Rösrath). Zwei LKW-Fahrer schwer verletzt

Köln (ots) – Durch einen schweren Lkw-Unfall auf der Bundesautobahn 1 ist es am 7. Februar 2012 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Höhe der Anschlussstelle Frechen in Fahrtrichtung Saarbrücken gekommen. Ein weiterer Verkehrsunfall sorgte auf der Bundesautobahn 3 für im Bereich der Anschlussstelle Rösrath – Richtungsfahrbahn Oberhausen – für Behinderungen.

Gegen 2.40 Uhr befuhr ein Lkw-Fahrer (33) mit seinem Daimler-Gespann die A 1 in Richtung Saarbrücken. In Höhe der Anschlussstelle Frechen befand sich auf dem Standstreifen ein liegengebliebener Lastzug. Nach ersten Ermittlungen hatte der Fahrer (47) seinen defekten Lkw ordnungsgemäß abgesichert.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß der beiden Lastwagen. Durch den Aufprall kippte der Daimler auf die Seite und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Der andere Lkw hatte einen Container geladen, der sich aus der Verankerung löste und auf die Fahrbahn kippte. Der 33-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Der andere Kraftfahrer blieb unverletzt. An beiden Lkw entstand schwerer Sachschaden, sie mussten durch eine Spezialfirma geborgen und abtransportiert werden. Zwecks Unfallaufnahme, Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die die betroffene Richtungsfahrbahn der A 1 in Höhe der Unfallstelle voll gesperrt. Aus dem umgekippten Lkw ausgelaufener Dieselkraftstoff wurde durch die Autobahnmeisterei abgebunden. Die Aufhebung der Sperrung erfolgte um 12.30 Uhr. Während der gesamten Sperrdauer konnte der Verkehr über die Verteilerfahrbahn der Anschlussstelle Frechen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die maximale Staulänge betrug 10 Kilometer.

Der zweite Unfall hat sich gegen 6.10 Uhr auf der A 3 ereignet. An der Anschlussstelle Rösrath fuhr ein 31-Jähriger mit seinem Opel in Richtung Oberhausen auf die Autobahn auf. Laut einer Zeugenaussage lenkte der Mann seinen Astra direkt auf die mittlere Fahrspur. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sein Auto ins Schleudern und kollidierte mit einem direkt vor ihm fahrenden Sattelzug. Die Fahrgastzelle des Opels wurde durch den Aufprall so stark eingedrückt, dass der Fahrer eingeklemmt wurde. Rettungskräfte befreiten den schwer verletzten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Astra wurde so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Fahrer (49) des Sattelzuges blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand lediglich leichter Sachschaden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die A 3 in Höhe der Unfallstelle zunächst voll, dann teilweise gesperrt. Gegen acht Uhr wurde die Richtungsfahrbahn wieder freigegeben, die maximale Staulänge betrug zehn Kilometer.

Unfall mit 12-Tonner LKW auf A4 vor Autobahnkreuz Köln-West. Autos in Flammen

Köln (ots) – Am 6. Februar 2012 ist es auf der A4 in Richtung Aachen zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Die Autobahn ist im Bereich der Unfallstelle noch bis zum Nachmittag gesperrt.

Nach dem derzeitigen Stand war ein 12-Tonner-Lkw auf der A4 aus Richtung Autobahnkreuz Köln-Süd kommend in Richtung Aachen unterwegs. Aus noch nicht geklärten Gründen übersah der Fahrer offenbar das Stauende vor dem Autobahnkreuz Köln-West und fuhr auf einen Renaut Kangoo auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw auf einen davor befindlichen Sattelschlepper geschoben. Der Kangoo sowie der 12-Tonner-Lkw gingen in Flammen auf. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauern derzeit noch an. Durch das gefrierende Löschwasser und zu erwartende Fahrbahnschäden ist die Autobahn 4 zwischen dem Kreuz Köln-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-West voraussichtlich bis 14 Uhr
gesperrt.

Die beiden Insassen des Kangoo sowie der Fahrer des 12-Tonner wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern noch an. Die Polizei bittet aufgrund der Sperrung ortskundige Verkehrsteilnehmer den Bereich weiträumig zu umfahren.

Tod in Köln-Worringen bei Frontalzusammenstoß in der Sankt-Tönnis-Straße

Köln (ots) – Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem geparkten Pkw ist in der vergangenen Nacht (4./5. Februar 2012) in Köln-Worringen ein Autofahrer (76) getötet worden. Zwei weitere Personen wurden verletzt.

Kurz vor Mitternacht befuhr der 76-Jährige mit seinem Mazda die Sankt-Tönnis-Straße in Richtung Alte Neusser Landstraße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst und frontal gegen einen geparkten DaimlerChrysler, dessen Insassen (34, 37) im Fahrzeug saßen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der geparkte Pkw etwa 25 Meter weiter geschoben.

Der Unfallverursacher wurde vor Ort von Rettungskräften reanimiert, verstarb jedoch kurze Zeit später im Krankenhaus.

Der 37-Jährige wurde schwer verletzt ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht, seine 34-jährige Ehefrau wurde leicht verletzt.

Ermittlungen ergaben, dass der Madza-Fahrer bereits wenige Minuten zuvor einen Verkehrsunfall verursacht hatte. Am Kreisverkehr Sankt-Tönnis-Straße / Parallelweg war er geradeaus über die bepflanzte Mittelinsel gefahren. Dabei hatte er ein Verkehrszeichen sowie einen Holzpfosten umgefahren. Im weiteren Verlauf fuhr der 76-Jährige auf eine Verkehrsinsel und entwurzelte dort einen Baum.

Zur Klärung der Unfallursache war das VU-Team der Polizei im Einsatz.

Überfall auf Handy-Shop in Köln-Porz Bahnhofstraße

Köln (ots) – Nach einem Überfall auf einen Handy-Shop in Köln-Porz am vergangenen Dienstag (31. Januar 2012) bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Dabei hatte ein bislang unbekannter Täter Bargeld erbeutet.

Gegen 19.05 Uhr wollte der Mitarbeiter (31) die Tür des Geschäfts in der Porzer Fußgängerzone (Bahnhofstraße) von innen abschließen. Plötzlich erschien der unbekannte Mann und trat die Tür wieder auf. Dabei hielt er einen kleinen schwarzen Revolver in der Hand, zielte auf den 31-Jährigen und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Der Angestellte öffnete daraufhin die Kasse und reichte dem Räuber einige Geldscheine. Diese steckte der Mann in seine Jackentasche und flüchtete aus dem Ladenlokal in Richtung Hauptstraße.

Der Täter wird folgendermaßen beschrieben:
- Deutscher
- sprach ohne Akzent
- 1,70 bis 1,75 Meter groß
- schmächtige Statur
- kurz rasierte, dunkle Haare
- dunkle kurze Jacke mit aufgesetzten Taschen
- dunkle Jeans
- dunkle Strickhandschuhe

Sachdienliche Hinweise zu dem Flüchtigen nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail unter info@polizei-koeln.de entgegen.

Erst die eigene Frau verprügelt, dann ging Familienvater in Köln-Vingst auch noch auf Polizisten los

Köln (ots) – Am Freitag Abend (27. Januar 2012) wurden Polizisten zu einer häuslichen Gewalt in den Kölner Stadtteil Vingst gerufen. Nachdem der Mann (32) zuvor offenbar auf seine Frau eingeschlagen hatte, ging er bei Eintreffen der Beamten auf diese los.

Um 17:30 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein, dass es in einer Wohnung auf der Nobelstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen Eheleuten gekommen sei.

Als wenige Augenblicke später zwei Polizisten die Wohnung betraten und den Sachverhalt aufnehmen wollten, ging der kräftige 32-Jährige unvermittelt auf Beamten los. Nachdem die Polizisten Pfefferspray gegen den Angreifer eingesetzt hatten, rannte der Mann plötzlich auf den Balkon und kletterte über die Brüstung. Die Beamten hielten den Mann fest.

Weitere Unterstützungskräfte begaben sich in die darunterliegende Wohnung und zogen den Mann auf den dortigen Balkon. Den Beamten gelang es nun, den 32-Jährigen zu fesseln. Er wurde zwecks Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Im Anschluss daran verbrachte er die Nacht in einer Polizeizelle.

==> Polizei schützt unser Eigentum, unsere Unversehrtheit, unsere verfassungsmäßigen Rechte. Warum Aggressionen in Rendsburg gegen Polizisten?

Demo in Köln-Kalk am 28. Januar 2012. Bilanz der Polizei

Köln (ots) – Die Demonstrationen in Köln-Kalk sind um 13:45 Uhr ohne nennenswerte Zwischenfälle beendet worden. “Ich bin zufrieden mit dem Einsatzverlauf. Wir wollten die zeitlichen Belastungen für die Kalker Bürger und die Geschäftsleute so gering wie möglich halten. Dieses Ziel haben wir erreicht”, sagte Polizeipräsident Wolfgang Albers nach den Versammlungen.

Polizisten hatten bereits in den Morgenstunden die Aufzugsstrecke von “pro Köln” gesichert, rechtswidrige Blockaden verhindert und so dafür gesorgt, dass die zeitlichen Beeinträchtigungen der Geschäftsleute möglichst gering ausfielen.

Polizeipräsident Albers: “Unser Konzept ist aufgegangen. Jeder konnte heute sein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ausüben und seinen friedlichen Protest kundtun”.

Vor Beginn des pro Köln-Aufzuges war es etwa vierzig Gegendemonstranten kurzzeitig gelungen, zwei Busse anreisender pro Köln-Teilnehmer zu stoppen. Polizisten sorgten nach wenigen Minuten dafür, dass die Busse zum Kundgebungsort weiterfahren konnten.

Auch anschließende kleinere Störungen der Gegendemonstranten beendete die Polizei schnell. Wie geplant konnten alle angemeldeten Versammlungen durchgeführt werden.