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Mord in Lüdenscheid? Erstach Sohn den eigenen Vater?

Hagen (ots) – Zu einem Tötungsdelikt kam es am Dienstag, dem 13. März 2012, in den frühen Morgenstunden in einem Mehrfamilienhaus im Lüdenscheider Innenstadtbereich. Gegen 05.00 Uhr lief eine 57-jährige im Ausland lebende Frau, die hier ihre Familie besuchte, hilfesuchend durch das Haus und machte bei Nachbarn durch Gesten darauf aufmerksam, dass etwas passiert sei und sie mit in ihre Wohnung kommen sollten.

Dort fanden die Nachbarn den 84-jährigen Vater der Frau mit schweren Verletzungen auf und trafen noch den 29-jährigen Sohn des Mannes an.

Sie verständigten umgehend die Polizei und Rettungskräfte. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Nach den ersten Ermittlungen und Aussagen der Tochter steht der 29 jährige Sohn im dringenden Verdacht, dem Vater eine schwere Stichverletzung im Bauchbereich und Schnittverletzungen am Hals zugeführt zu haben, die zum Tode führten.

Der Tatverdächtige wurde festgenommen, macht zur Sache bisher aber keine Angaben. Er wurde heute dem Haftrichter vorgeführt, der erließ einen Haftbefehl.


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Einbruch in Juwelier-Geschäft in Lüdenscheids Wilhelmstraße

Lüdenscheid (ots) – Wilhelmstraße, Stern-Center, Juwelier
Am Dienstag, 21.02.2012, gegen 03:30 Uhr, knipsten unbekannte Täter vermutlich mit einem Bolzenschneider den unteren Teil des Metallgittertores des Juweliergeschäfts auf. Anschließend schlugen sie die linke Glaseingangstür mittels eines Hammers ein.

In dem Verkaufsraum wurden zwei Schränke mit einem Schraubendreher aufgehebelt. Aus dem Schrank wurden vier Schubladen, in welchen sich Goldarmbänder und Goldketten befanden, entwendet.

Der hinterlassene Sachschaden beträgt ca. 2.000 Euro.

Sachdienliche Hinweise auf den/die Einbrecher nimmt die Polizei in Lüdenscheid (Tel.: 9099-0) entgegen.

Mordversuch oder Unfall in Lüdenscheids Kölner Straße? Sturz von Treppe

Lüdenscheid (ots) – Am Freitag, dem 16.12.2011, gegen 21:25 Uhr, stürzte ein 20-jähriger Lüdenscheider in der Kölner Straße 58, auf der Treppe zu einem Mehrfamilienhaus und fiel dabei ca. 1,50 m tief auf eine Asphaltfläche.

Der Lüdenscheider zog sich dabei lebensgefährliche Kopfverletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Anhand eines mitgeführten Handys des Geschädigten konnten Verwandte und somit die Identität des Geschädigten später im Krankenhaus ermittelt werden.

Da der Hergang dieses Unfalls nicht genau geklärt ist, bitte die Polizei Zeugen sich bei der Polizeidienststelle in Lüdenscheid zu melden.

Weihnachtsspektakel auf der Burg Altena am Adventswochenende vom 26. + 27. NOvember 20elf

Wieder am ersten Adventwochenende (26./27. November 2011) öffnen sich die Tore der Burg Altena zu einem besonders schönen und stimmungsvollen Weihnachtspektakel. Zum fünften Mal veranstaltet der Märkischen Kreis gemeinsam mit der Agentur Hermida & Stromann den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.

Der Duft von frischem Backwerk aus dem Steinofen, von heißem Met, Glühwein und Punsch aus den Tavernen zieht durch die Burghöfe und allerlei mittelalterliche Speisen und Getränke werden dargeboten. Maria und Josef inmitten von Schafen und Eseln erzählen die Weihnachtsgeschichte und das Museum der Burg öffnet den ganzen Tag seine Pforten um dem geschichtlich Interessierten Relikte aus der alten Zeit zu zeigen.

Allerorten werkeln die Handwerker und bieten handgemachte Ware feil, wie sie nur selten zu finden ist. Mittelalterlich gewandete Händler verkaufen an bunten, mit Kerzen illuminierten Ständen alles was das Herz begehrt. Von der Bühne schallen mittelalterliche Klänge und der Feuergaukler speit seine Flammenzungen gen Himmel.

Höhepunkte für die kleinen und großen Besucher werden die Greifvogel-Flugshows von Pierre Schmidt und die Auftritte der Berliner Theatertruppe „Max Gaudio“ sein, die in der Tradition des fahrenden Volkes dem Publikum Freude bereiten werden. Ein Fest für alle Sinne, abends stimmungsvoll mit Kerzen, Fackeln und Laternen illuminiert und eine kurze Reise in eine längst vergangene Zeit.

Das Fest findet statt am Samstag, dem 26. November 2011, von 11 bis 21 Uhr, und am Sonntag, dem 27. November 2011, von 11 Uhr bis 20 Uhr. Für den Besuch der Veranstaltung und die Museen der Burg Altena wird ein Eintritt von 6,50 Euro für Erwachsene und 4,00 Euro für Gewandete und Kinder über Schwertmaß (1,20 m) erhoben. Kinder unter Schwertmaß haben freien Eintritt.

Das Deutsche Drahtmuseum ist ebenfalls geöffnet und kann ohne Eintritt besichtigt werden.

Gründung von Jugendamtselternbeirat in Lüdenscheid

Der Fachbereich Jugend und Bildung des Märkischen Kreises hat die Vorsitzenden der Elternbeiräte der Kindertageseinrichtungen in seinem Zuständigkeitsbereich für Mittwoch, dem 9. November 2011, 18:00 Uhr, ins Casino des Lüdenscheider Kreishauses eingeladen.

Anlass ist die beabsichtigte Gründung eines Jugendamtselternbeirates.
Der Beirat soll künftig die Interessen der Eltern gegenüber den Trägern der Einrichtungen vertreten und wird vom Jugendamt bei wesentlichen Fragen der KiTa-Betreuung informiert und angehört.

Voraussetzung für die Gültigkeit der Wahl zum Jugendamtselternbeirat ist, dass sich 15 Prozent der KiTa-Beiräte an der Wahl begeiligt haben.

Der Teufel sorgt dafür. Christen werden weltweit verfolgt. Mehr als alle anderen. Musikprojekt “grenzenlos” sammelt Spenden

41 bekannte christliche Sänger und Musiker aus Deutschland zeigen mit der CD “grenzenlos” ihre Solidarität mit verfolgten Christen.

Mit dem außergewöhnlichen Projekt aus 15 Liedern wollen Künstler wie Cae Gauntt, Anja Lehman, Manfred Siebald oder Lothar Kosse ein Zeichen setzen.

“Als ich von dem Projekt für verfolgte Christen hörte, dachte ich, dieses Thema geht uns alle an”, sagt Songwriter und Sänger Lothar Kosse über seine Motivation. Ab Mitte Oktober ist die CD kostenlos beim Asaph-Verlag (Lüdenscheid) erhältlich.

Hilfe für verfolgte Christen

“Wir sind beindruckt von dem Engagement der Künstler, die sich nicht nur mit ihrer Gabe an die Seite von Christen in Bedrängnis stellen. Sie wollen damit auch andere motivieren, sich ihnen anzuschließen.

Ein außerordentliches Signal. Dafür danken wir allen Künstlern von ganzem Herzen”, so Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland. Der Spendenerlös aus dem Musikprojekt „grenzenlos“ geht an das Hilfswerk Open Doors, das seit über fünf Jahrzehnten weltweit in mehr als 50 Ländern verfolgten und benachteiligten Christen hilft.

Idee für die CD

Die Idee zur CD hatte Komponist und Sänger Hartmut Nitsch im Sommer 2010. Vor sechs Jahren hörte er zum ersten Mal bei einer Open Doors-Veranstaltung in seiner Kirchengemeinde von den Grausamkeiten, die Christen in Nordkorea in Arbeitslagern erleiden.

“Ich wollte diesen Glaubensgeschwistern eine Stimme geben, um andere als Mitbeter für sie zu gewinnen”, erklärt er. Innerhalb kurzer Zeit konnte er weitere Künstler begeistern und selbst mehrere Songs beisteuern. Jeder Beteiligte verzichtete auf sein Honorar. “In vielen Liedern der CD geht es um Lob und Anbetung. Sich auf diese Themen zu konzentrieren, gehört zur Überlebensstrategie verfolgter Christen”, so Nitsch. Die Produktion dauerte fast ein Jahr.

Gefühlvoller Mix aus Balladen und Anbetungsliedern
Entstanden ist ein gefühlvoller Mix aus Balladen und Anbetungsliedern unterschiedlicher Stilrichtungen.

Mitgewirkt haben neben namhaften Komponisten und Produzenten wie
+ Dirk Benner und
+ Florian Sitzmann
auch Musiker wie
+ Frieder Jost (Gitarrist),
+ Luca Genta (Cello),
+ der Interpret Daniel Kallauch sowie die
+ Schlagzeuger Sebastian Cuthbert und
+ Daniel Jakobi.

Begleitet wird dieses außergewöhnliche Projekt vom Asaph-Verlag, der sich bereit erklärte, alle Bestellungen zugunsten verfolgter Christen ohne Berechnung abzuwickeln.

Eigener Song für verfolgte Christen

Der bekannte christliche Komponist und Sänger Albert Frey schrieb und komponierte mit seiner Frau, der Songwriterin und Sängerin Andrea Adams-Frey, eigens für die CD das Lied “Der Kreis”, das in die Lebenswelt verfolgter Christen hineinführt.

“Wir gehörn zusammen / Leiden mit den andern / So schließt sich der Kreis”, heißt es in dem Refrain.

Neben den Liedtexten im Booklet gibt es als Bonus eine DVD von Open Doors mit Einblicken hinter die Kulissen der Musikproduktion (“Making of”) und bewegenden Zeugnissen von verfolgten Christen aus Nordkorea, Kolumbien und der islamischen Welt.

==> Die CD “grenzenlos” kann kostenlos bestellt werden beim Asaph-Verlag Deutschland

Wandern auf dem Drahthandelsweg zwischen Lüdenscheid und Altena

Nach viel Arbeit und Engagement diverser Beteiligter wurde am Samstag, dem 17. September 2011, der verlängerte Drahthandelsweg zwischen Lüdenscheid und Altena eröffnet.

Standesgemäß Draht durchschnitten die Offiziellen bei der Eröffnung des historischen Drahthandelswegs [Foto: Pressestelle Märkischer Kreis]

Seit zehn Jahren existiert bereits die Etappe zwischen Altena und Iserlohn, die anlässlich des 101. Deutschen Wandertages im Jahr 2001 in Iserlohn eröffnet worden war. Der neue Weg verbindet nun die drei Städte über eine Gesamtlänge von 32 Kilometer.

Am Lüdenscheider Bahnhof trafen sich Offizielle, Macher, Unterstützer sowie fast etwa 70 Wandrerinnen und Wanderer zur Einweihung. Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas dankte – stellvertretend auch für alle anderen Beteiligten – in seinen Eröffnungsworten all de-nen, die durch ihren Einsatz die Fertigstellung des Abschnitt Lüdenscheid – Altena ermöglicht haben.

Dzewas bedankte sich in Anwesenheit von Landrat Thomas Gemke und Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein beim Märkischen Kreis für dessen Engagement in dieser Sache und die gute Zusammenarbeit mit den drei beteiligten Städten.

Mit der Fertigstellung des Drahthandelswegs in seiner gesamten Länge wird ein Beitrag zur Verbesserung der Freizeit-Infrastruktur und der Vernetzung touristischer Attraktionen im Sauerland geleistet, worüber sich auch Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland Tourismus e. V., freute. Für die engagierte Beteiligung bedankte sich der Bürgermeister auch bei den SGV Abteilungen Lüden-scheid, Rahmede, Altena und Iserlohn, die an der Ausarbeitung der Streckenführung beteiligt waren und die Kennzeichnung des Wegs durch ein weißes D auf schwarzem Grund übernommen hatten.

Markenzeichen des Weges sind Infotafeln im „Drahtrollenlook”, die die Wanderer in die Zeit der „Reidemeister” und „Zöger” zurückversetzen. Die Formulierung der informativen Texte hatten Lokalhistoriker vom Geschichts- und Heimatverein bzw. Verkehrsverein übernommen; die Herstellung der Schilder selber lag in den Händen des Drahtbaumvereins Altena. Auch ihnen galt der Dank von Bürgermeister Dzewas.

Die finanzielle Basis zur Umsetzung des lange ge-planten Projekts, hat die Enervie-Gruppe durch ihre Töchter Mark-E und Stadtwerke Lüdenscheid geschaffen, wofür Dzewas Enervie-Vorstand Wolfgang Struwe seinen Dank aussprach.

Die Liste der Danksagungen war lang, sie zeigte aber zugleich, wie viel gemeinschaftliche Ar-beit hinter der Realisierung eines solchen Projektes steckt.

Die Voraussetzungen für die anschließende Wanderung waren denkbar gut: Beste Stimmung und ideales Wetter. Rund 70 Naturfreunde nahmen die vier Kilometer lange erste Etappe der Eröffnungswanderung bis zur Gaststätte Kirchhahn in Angriff. Am Kirchhahn kehrten alle zu einer deftigen Erbsensuppe und einem erfrischenden Getränk ein.

Viele Wanderer nahmen anschließend weiter Kurs auf ihr Ziel, den Altenaer Bahnhof. Eine Broschüre mit Wanderkarte ist ab sofort bei den drei Städten und beim Märkischen Kreis erhältlich.

Vortrag von Oliver Schulz über Heinrich Wilhelm von Holtzbrinck

Jahrhunderte lang gehörten Mitglieder der Familie von Holtzbrinck zu den wirtschaftlich führenden Unternehmerfamilien in der südlichen Grafschaft Mark und besetzten höchste politische Ämter.

Heinrich Wilhelm von Holtzbrinck (1727 – 1790) besaß adelige Güter, betrieb Hammerwerke und nahm als Landrat des Kreises Altena eine herausgehobene Stellung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein.

Den Höhepunkt seiner polititschen Karriere erreichte er als Gastgeber des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II, der im Juni 1788 die Grafschaft Mark bereiste, und auch in Altena Station machte.

Am Beispiel Holtzbrincks stellt der in Meinerzhagen aufgewachsene und in Frankreich lebende und forschende Dr. Oliver Schulz das vielfältige Profil der Familie dar.

Schulz ist ein ausgewie-sener Kenner der Materie. Er studierte in Düsseldorf und Toulouse Geschichte, Romanistik und Anglistik und befasst sich hauptsächlich mit der Geschichte Preußens und des bergisch-märkischen Adels im 18. Jahrhundert.

Zum Vortrag am Mittwoch, dem 21. September 2011, um 19.00 Uhr, im Festsaal der Burg Altena laden die „Freunde der Burg Altena“ auch Gäste herzlich ein.

Bühne frei für Theater und Tanz in Lüdenscheid. Warum nur für Mädchen? Was sollen die Jungs machen? Traurig den Artikel 3, Absatz 2 von unserem Grundgesetz lesen?

Die Jugendbildungsstätte des Märkischen Kreises an der Sedanstraße in Lüdenscheid feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem ganz besonderen Tanz- und Theaterprojekt für Mädchen.

In der ersten Herbstferienwoche, vom 24. bis zum 28. September 2011, findet es für Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren statt.

In fünf Tagen bekommen die Mädchen die Möglichkeit, durch Interaktionsspiele und Übungen, viel über das Theaterspielen und Tanzen zu erfahren.

Sie dürfen sich für eine Sparte entscheiden und gemeinsam ein eigenes bühnenreifes Theaterstück mit Tanzelementen aus den Bereichen Hip Hop, Jazz- und Videoclipdance entwickeln.

Theaterpädagogin Susanne Diebel und Tanzpädagogin Kerstin Kailing konnten vom Kreisjugendamt für dieses Projekt engagiert werden.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur Spaß daran selbst einmal vor einem Publikum zu stehen.

Am Freitag, dem 28. September 2011, dürfen die Mädchen ihre Familien und Freunde einladen und das vollendete Stück präsentieren.

Die Nachmittage und Abende werden gemeinsam gestaltet und von verschiedenen Aktivitäten begleitet – beispielsweise kochen, basteln, snoezelen und alles, was den Mädchen sonsten noch so einfällt.

Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Material betragen für Teilnehmerinnen aus dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes 60,00 Euro, für Teilnehmerinnen aus Städten mit eigenem Jugendamt 90,00 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter der Telefonnummer (02351) 966-6612 oder per E-Mail bei birgit.schroeder@maerkischer-kreis.de.

Einzelheiten finden sich auch im Internet unter: www.maerkischer-kreis.de, Stichwort: Bildungsplan 2011.

Start vom Burgrock-Festival auf Burg Altena

Los ging’s! Es ist gestartet, das Burgrock-Festival.

Die Fans waren gut gelaut beim Burgrock-Festival [Foto: Pressestelle Märkischer Kreis]

Bei strahlendem Sonnenschein startete das Burgrock-Festival auf der Burg Altena.

Der Vorverkauf hatte in den letzten zwei Tagen noch einmal deutlich angezogen. “Wir haben weit über 500 Karten im Vorverkauf abgesetzt”, freute sich Martina Kretschmer, Fachdienstleiterin Kultur beim Märkischen Kreis.

Erfahrungsgemäß entscheiden sich die Fans erst kurzfristig, wenn die Wetterprognosen bekannt sind. Und die versprachen strahlenden Sonnenschein.

Entsprechend gut gelaut pilgerten die Fans zur Burg.

Der historische Drahthandelsweg Iserlohn – Altena – Lüdenscheid

Die Wanderer werden Wissenswertes über die Historie der Drahtbearbeitung und des –transports erfahren.

Mitarbeiter des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs Lüdenscheid montieren eines der Drahthandelsweg-Schilder [Foto: PLS über Pressestelle Märkischer Kreis]

Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung: Der seit 2001 zwischen den Städten Iserlohn und Altena existierende historische Drahthandelsweg wird bis Lüdenscheid weitergeführt.

Seit Monaten arbeiten die drei Städte in Kooperation mit dem Märkischen Kreis, dem SGV sowie Lokalhistorikern und anderen Partnern an der Realisierung dieses Wanderwegprojektes.

Die ENERVIE-Gruppe unterstützt durch ihre Töchter Mark-E und Stadtwerke Lüdenscheid diese Maßnahme zur Verbesserung der Freitzeitinfrastruktur in der Region.

Seit Mittwoch montiert der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) die schweren Informationsschilder im Drahtrollen-Look.

Sie gleichen den bereits vorhandenen Schildern im Gebiet zwischen Altena und Iserlohn.

In der Mitte der aus schwerem Edelstahl gefertigten Rollen finden Wanderer Wissenswertes über die Historie der Drahtbearbeitung und des –transports.

Bis nächste Woche sollen alle Schilder in Lüdenscheid und Altena aufgestellt sein. Der Sauerländische Gebirgsverein hat seinen Part bereits erfüllt und die 18 Kilometer lange Strecke zwischen Lüdenscheid und Altena mit einem weißen „D“ auf schwarzem Grund gekennzeichnet.

Nach den Planungen der Macher soll der Drahthandelsweg nicht nur die einheimische Bevölkerung im Märkischen Kreis erfreuen, sondern er soll überregionale Bedeutung erlangen. Nächster wichtiger Termin auf der Zielgeraden ist deshalb die Präsentation des kompletten Weges auf der Wander- und Trekkingmesse „TourNatur“ in Düsseldorf.

Vom 2. bis 4. September 2011 werden die Städte Iserlohn, Altena und Lüdenscheid sowie der Märkische Kreis dort ihr Kooperationsprojekt am Stand des Sauerland Tourismus e.V. vorstellen.

Am Samstag, dem 17. September 2011, ist es dann soweit – um 12:00 Uhr wird der Drahthandelsweg an der Startstation am Lüdenscheider Bahnhof offiziell eröffnet.

Geschichte und interessante Geschichten. 60 Jahre „Der Märker“

132 Seiten geballte Information in Text und Bild über die Historie und interessante Geschichten.

Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski überreicht Landrat Thomas Gemke eine der ersten Jubiläumsausgaben des 'Märkers' [Foto: Pressestelle Märkischer Kreis]

„Der Märker“, die Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis, feiert mit ihrer aktuellen, lesenswerten Jubiläumsausgabe 60. Geburtstag.

Den Anfang macht Levold von Northof. Die »Odyssee« seines Testaments aus dem Jahr 1341, das Ende der 1920er Jahre wieder entdeckt wurde und im aktuellen Heft erstmals abgebildet wird, schildert Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski.

Ihr Kollege vom Stadtarchiv Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Dr. Stefan Pätzold, betrachtet Levolds persönliche und verwandtschaftliche Beziehungen zu den Grafen von der Mark.

Der Rechtsanwalt und Lokalhistoriker Dr. Fridtjof Kopp unterzieht den »Untergang des Hauses Iselbeck« einer rechtsgeschichtlichen Untersuchung.

Die Bedeutung des Ortsnamen Altena ist seit Jahrzehnten ein Gegenstand zahlreicher Forschungen und Hypothesen sowie intensiver, bisweilen leidenschaftlich geführter Diskussionen.

Den aktuellsten Beitrag zur Ortsnamensforschung leistet Prof. Dr. Jürgen Udolph mit seinen »neuen Gedanken zu einem alten Ortsnamensproblem«.

Eine bemerkenswerte Persönlichkeit aus der ehemaligen Grafschaft Mark ist der zunächst in Lippstadt tätige, später in Hamm amtierende Bürgermeister Johann Anton Möller, den die dor-tige Historikerin Dr. Maria Perrefort portraitiert.

Das 1909 eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der Hohensyburg, seine Entstehung und die Rolle, die das Rheinisch-Westfälische Koh-lensyndikats sowie der Hörder Bergwerks- und Hüttenverein bei der Finanzierung spielten, untersucht der Dortmunder Historiker Dr. Axel Heimsoth.

Den Sprung in die jüngere Zeitgeschichte vollbringt Dietmar Scholz, Lokalhistoriker aus Castrop-Rauxel, der den beschwerlichen Weg seiner Heimatgemeinde von der einstigen »Industriestadt im Grünen« zur ausge-zeichneten »Europastadt« Revue passieren lässt.

„Den diesjährigen »Märker«-Autoren sowie vor allem all den anderen, renommierten Wissenschaftlern aus den vergangene sechs Jahrzehnten, danke ich recht herzlich für ihren persönlichen Beitrag, ein landeskundliche Interesse, das Bewusstsein und ein Identitätsgefühl für unsere Region erweckt und intensiviert zu haben.

Mein Dank gilt ebenso den Herausgebern der Zeitschrift, insbesondere jedoch den Leserinnen und Lesern, die dem »Märker« die Treue gehalten haben.

Dem »Märker« wünsche ich weiterhin viele erfolgreiche Jahre, die verdiente Beachtung und immer neue, interessante Erkenntnisse“, so Landrat Thomas Gemke in seinem Vorwort.

Als vor 60 Jahren der erste »Märker« erschien, ahnte der damalige Herausgeber, »Burgarchivar« Ferdinand Schmidt, nicht, dass seinem »Heimatblatt für die ehemalige Grafschaft Mark« eine so lang Zukunft beschieden sein würde.

Mit Übernahme der Herausgeberschaft durch den 1975 gebildeten Märkischen Kreis ergänzte das Heimatblatt zwei Jahre später seinen Untertitel um diese Bezeichnung, zumal sich sein Arbeitsfeld fortan auf das Gesamtgebiet der früheren Grafschaft Mark einschließlich der ehemals kurkölnischen und limburgischen Teile erstreckte.

1978 läutete der damals berufene und bis 2004 tätige Kreisarchivar Dr. Rolf Dieter Kohl mit der Umbenennung in eine »Landeskundliche Zeitschrift« eine neue Ära ein.

Seither werden ausschließlich fundierte und qualitativ hochwertige Beiträge, Quelleneditionen sowie Rezensionen veröffentlicht.

Erhältlich ist die Jubiläumsausgabe „Der Märker“ zum Preis von 10 Euro im heimischen Buchhandel oder beim Kreisarchiv des Märkischen Kreises, Telefon (02352) 966-7055.