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Otto Bauder würde 100 Jahre alt werden. Kranzniederlegung in Mannheim

Am 9. Februar 2012 würde der am 21. Juli 2002 verstorbene ehemalige SPD-Stadtrat Otto Bauder 100 Jahre alt werden. Otto Bauder war von 1959 bis 1984 Mitglied des Gemeinderates. 1982 wurde ihm für sein Engagement in der Kommunalpolitik der Ehrenring der Stadt Mannheim verliehen.

Mannheims Stadträtin Andrea Safferling wird als Vertreterin der Stadt Mannheim am Donnerstag, 9. Februar, um 13.45 Uhr einen Kranz am Grab von Otto Bauder niederlegen.


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Als Menschen Nummern wurden… Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus in Mannheim

„Mannheimer Schicksale im Konzentrationslager Dachau“. Unter diesem Motto stand die diesjährige Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus. An der Gedenkveranstaltung beteiligten sich auch Mannheimer Schülerinnen und Schüler. Nach dem Vorbild des Projekts „Namen statt Nummern“ der Gedenkstätte Dachau verfassten sie Biografien von Häftlingen aus Mannheim.

Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb nannte erschreckende Zahlen: Von 1933 bis 1945 waren in Dachau 200.000 Menschen inhaftiert. 569 der Häftlinge stammten aus Mannheim. 43.000 Menschen, darunter mindestens 72 aus Mannheim, sind noch während der Haft verstorben. Die Häftlinge hatten keinen Namen.

„Das KZ legt das Wesentliche des Macht- und Organisationsapparats des Nationalsozialismus frei“, so Freundlieb, „das KZ war ein Ort der Dehumanisierung, ein Ort der Macht. Menschen wurden ausgesondert, kategorisiert und mit Nummern versehen.“ Das verbinde Auschwitz und Dachau. Besorgt über die jüngsten rechtsextremistischen Gewalttaten in Deutschland appellierte sie: „Wir müssen verhindern, dass Menschen wieder zu Nummern werden.“

Die Schriftstellerin Beate Schäfer schilderte in ihrem Vortrag „… vielleicht kann man uns ja doch noch brauchen …“ die Geschichte ihres in Mannheim geborenen Großvaters Walter Samstag. Er wurde der Zuhälterei bezichtigt, freigesprochen, dennoch in Schutzhaft genommen und nach Dachau gebracht, wo er als „Asozialer“ gefangen gehalten wurde. 1942 erhielt seine Familie die Mitteilung, er sei in Dachau verstorben. Tatsächlich wurde Walter Samstag nach Linz gebracht und dort vergast.

Schüler der Friedrich-List-Schule widmeten sich der Lebensgeschichte des Sozialdemokraten Hans Heilig und den Biografien von Joseph Bleh und Hermann Bullinger, die ihre Jugend in Erziehungsheimen verbracht hatten und in die Kleinkriminalität gerutscht waren.

An Samuel Billigheimer, Erich Baer und den SPD-Politiker Fritz Cahn-Garnier – sie alle waren jüdischen Glaubens – erinnerten Schüler des Karl-Friedrich-Gymnasiums. Schüler des Ludwig-Frank-Gymnasiums befassten sich mit den Biografien der in Warschau geborenen polnischen Zwangsarbeiter Wladislaw Kostrzenski, Marian Krainski und Lech Brydak. Sie wurden nach Dachau und anschließend in das KZ Sandhofen verschleppt.

Die Geschichte des katholischen Geistlichen Franz Weinmann, des Zeugen Jehovas Karl Brod und Adolf Davids, der dem jüdischen Glauben angehörte, erzählten Schüler des Ursulinen-Gymnasiums.

Jüdischen Glaubens war auch Benno Furchheimer, seine Biografie verfassten Schüler der Wilhelm-Wundt-Realschule. Mitwirkende aus dem Jugendzentrum in Selbstverwaltung „Friedrich Dürr“ zeichneten das Schicksal des Gewerkschafters und KPD-Mitglieds nach.

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. 1996 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Die UNO proklamierte den Tag zum Weltgedenktag für die Opfer der Shoa.

“Flensburg online”: Sachen gibt’s… Geld von der UNESCO für Verherrlichung des Völkermordes an Juden im Jugendmagazin “Zayzafuna”?
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Antrag auf Landesfamilienpass 2012 in Mannheim

Mit der ganzen Familie kostenlos ins Technoseum oder ins Mannheimer Barockschloss: Diese und andere Besuchermagneten in Baden-Württemberg beteiligen sich auch 2012 wieder am Landesfamilienpass, der kostenfreie bzw. ermäßigte Eintrittspreise für berechtigte Familien ermöglicht. Anträge und Gutscheinkarten für den Landesfamilienpass 2012 liegen ab sofort bei den Bürgerdiensten bereit.

Mit der Gutscheinkarte 2012 und dem Landesfamilienpass können berechtigte Familien die staatlichen Schlösser und Gärten sowie die staatlichen Museen in Baden-Württemberg insgesamt 20 Mal kostenfrei oder günstiger besuchen.

Auch private Attraktionen beteiligen sich: So gewähren der Erlebnispark Tripsdrill, der Europa-Park Rust oder das Auto & Technikmuseum in Sinsheim an einem fest vorgegebenen Termin ermäßigten Eintritt. Das Mercedes-Benz- und das Porsche-Museum in Stuttgart bieten an bestimmten Terminen sogar einen kostenlosen Besuch an.

Einen Antrag auf Ausstellung eines Familienpasses können stellen:
• Familien mit mindestens drei kindergeldberechtigten Kindern, die bei ihren Eltern leben
• Familien mit nur einem Elternteil, bei dem mindestens ein kindergeldberechtigtes Kind lebt
• Familien mit einem kindergeldberechtigten schwer behinderten Kind mit mindestens 50 Prozent Erwerbsminderung
• Seit 2011 auch Familien, die Hartz IV bzw. einen Kindergeldzuschlag erhalten und bei denen mindestens ein kindergeldberechtigtes Kind lebt
Der Landesfamilienpass ist einkommensunabhängig.

Alle Einrichtungen in Baden-Württemberg, die Ermäßigungen mit dem Landesfamilienpass gewähren, sind im Internet zu finden unter:
www.sozialministerium-bw.de > Familien mit Kindern >Leistungen für Familien > Landesfamilienpass

Mannem ahoi! Fasnacht im Mannheimer KurpfalzTreff bereits ausgebucht!

Mit drei kräftigen „Mannem ahoi!“ wird am Freitag, dem 27. Januar 2012, das Mannheimer Prinzenpaar die Senioren im KurpfalzTreff begrüßen. Prinz Marco I. und Prinzessin Eva-Maria I. haben sich als einen der närrischen Höhepunkte der großen Faschingsfeier gegen 14.30 Uhr angekündigt.

Die Veranstaltung wird gemeinsam von den SeniorenTreffs des Seniorenbüros der Stadt Mannheim und dem Deutsch-Amerikanischen Frauenarbeitskreis veranstaltet. Die Senioren erwartet gute Stimmung, ein Programm mit viel Musik, fasnachtlicher Unterhaltung, gereimte Büttenreden, Tanz und Sketche.

Fasnachtsveranstaltung
am Freitag, 27. Januar 2012,
von 13 bis 17 Uhr,
im KurpfalzTreff in K 1.

Im Zeichen der Wittelsbacher. Großausstellung in Mannheim 2013

Im Jahr 2013 feiern 30 Städte in Süddeutschland das “Wittelsbacherjahr“. Im Mittelpunkt steht eine große Doppelausstellung im Mannheimer Barockschloss und in den Reiss Engelhorn-Museen.

Im Jahr 2013 feiern 30 Städte in Süddeutschland das ‘Wittelsbacherjahr’. Im Mittelpunkt steht eine große Doppelausstellung im Mannheimer Barockschloss und in den Reiss Engelhorn-Museen.

Unter dem Titel “Die Wittelsbacher am Rhein” wird daran erinnert, dass die mächtige Adelsdynastie vor 800 Jahren das pfälzische Kurfürstentum gewann.

Mit vielen Begleitausstellungen, Konzerten, Sonderführungen und weiteren Veranstaltungen soll die Geschichte in der Region im Südwesten Deutschlands erlebbar gemacht werden.

Fast 600 Jahre lang, von 1214 bis 1803, regierten die Wittelsbacher den Landstrich an Rhein und Neckar und besaßen damit neben Bayern ein weiteres bedeutendes Fürstentum im Heiligen Römischen Reich.

Hier regierten sie als Kurfürsten und wählten als solche den römisch-deutschen König. Im Begriff der ‘Kurpfalz’ hat sich diese Tradition erhalten.

Anlässlich der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart wurde nun eine Hochglanzbroschüre aufgelegt, die die 2. Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen “Die Wittelsbacher am Rhein” und die am Wittelsbacherjahr beteiligten Städte vorstellt.

Im Mannheimer Zeughaus wird ab Herbst 2013 der erste Teil der kulturgeschichtlichen Schau präsentiert, der sich dem mittelalterlichen Zeitabschnitt von 1214 bis 1503 widmet.

Im Barockschloss Mannheim der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist parallel dazu der neuzeitliche Abschnitt von 1504 bis 1803 zu sehen.

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Weitere Ausstellungsteile

  • im Kurpfälzischen Museum Heidelberg,
  • im Historischen Museum der Pfalz in Speyer,
  • in der Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben und
  • im Schloss Erbach im Odenwald

widmen sich einzelnen Facetten der wittelsbachischen Geschichte am Rhein.

Hinzu kommen Sonderveranstaltungen in historisch geprägten Orten wie Weinsberg, Weinheim, Mosbach, Auerbach, Neustadt an der Weinstraße oder Zweibrücken.

“Es handelt sich beim Wittelsbacherjahr um eines der größten deutschen Kooperationsprojekte im Kulturbereich. Neben den 30 südwestdeutschen Wittelsbacherorten beteiligen sich weitere Partner wie z.B. die Burgenstraße, der deutschlandweite Städtebund ‘Fahrtziel Kultur’ und auch die Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg an der Organisation des Festprogramms”, berichtet Projektleiter Dr. Alexander Schubert von den Reiss-Engelhorn-Museen. “Wir wollen 2013 mit der Ausstellung und dem großen Rahmenprogramm zeigen, wie stark die Region an Rhein und Neckar von den Wittelsbachern geprägt wurde. Das fängt bei den bedeutenden Bauwerken wie den Fürstenschlössern und Burganlagen an und reicht bis hin zu kulinarischen Spezialitäten der Region”.

Die Broschüre “Die Wittelsbacher am Rhein” ist kostenlos erhältlich bei den Reiss-Engelhorn-Museen – Marketing – Museum Weltkulturen D5, 68159 Mannheim oder per Mail an reiss-engelhorn-museen@mannheim.de

Internet: www.wittelsbacher2013.de

Bewohnerparkausweis 2012 in Mannheim

Schon seit Mitte November 2011 können Inhaber von Bewohnerparkausweisen ihre Parkerlaubnis für 2012 verlängern lassen. Die Bürgerdienste der Stadt Mannheim weisen darauf hin, dass der Bewohnerparkausweis für 2011 nur bis Ende Januar 2012 gültig ist, dann endet die Karenzzeit.

Der Bewohnerparkausweis 2012 kann bei jedem Bürgerdienst beantragt oder verlängert werden. Ab Ende Januar ist das auch bequem per Internet von zu Hause aus möglich. Dazu ist nur eine Registrierung zum Online-Bürgerservice nötig – unter www.mannheim.de.

Gedenkveranstaltung 2012 für die Opfer des Nationalsozialismus in Mannheim

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. 1996 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Die UNO hat den Tag zum Weltgedenktag für die Opfer der Shoa proklamiert.

Seit 1999 findet auch in Mannheim eine regelmäßige Gedenkveranstaltung statt, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Mannheimer Schulen vorbereitet wird.

Gedenkveranstaltung am Freitag, 27. Januar 2012, 15 Uhr, im Stadthaus N 1, Ratssaal.

In diesem Jahr wurde „Mannheimer Schicksale im Konzentrationslager Dachau“ als Thema der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus ausgewählt.

Programm der Gedenkveranstaltung:

Begrüßung und Ansprache: Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb, Dezernat für Bildung, Jugend, Gesundheit und Sport
Vortrag: Schriftstellerin Beate Schäfer (M.A.), Kiel: „… vielleicht kann man uns ja doch noch brauchen …“ Die Geschichte meines Großvaters Walter Samstag

Präsentationen: von Schülerinnen und Schülern der Friedrich-List-Schule, des Karl-Friedrich-Gymnasiums, des Ludwig-Frank-Gymnasiums, des Ursulinen-Gymnasiums, der Wilhelm-Wundt-Realschule und des Jugendzentrums in Selbstverwaltung „Friedrich Dürr“

Musik: Thilo Rattai, Akkordeon

Karneval in Mannheim: Seniorenprunksitzungen des Seniorenbüros im Rosengarten

Das Seniorenbüro organisiert traditionell zwei Seniorenprunksitzungen mit den großen Fasnachtsgesellschaften „Feuerio“ am 6. Februar 2012 und der „Fröhlich Pfalz“ am 13. Februar 2012.

Beide Veranstaltungen finden im Musensaal des Rosengartens statt. Einlass ist jeweils ab 13:11 Uhr. Die Prunksitzungen beginnen um 14:11 Uhr.

Wieder ein besonderes Highlight für alle Fasnachts-Freunde ist in diesem Jahr der Besuch des Prinzenpaars Prinz Marco I. und Prinzessin Eva-Maria I bei den Seniorenprunksitzungen.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Die Eintrittskarten kosten 12 Euro beziehungsweise 15 Euro. Brezeln und Getränke sind bei diesen Karten im Preis inklusive.

Außerdem werden an den Veranstaltungstagen Emporekarten ohne Verzehr zum Preis von 7 Euro angeboten.

Die Eintrittskarten sind beim Seniorenbüro Mannheim sowie bei Freizeit und Reisen in der Kurpfalzpassage in K 1, 7-13 von montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erhältlich. Vorverkaufskarten gibt es auch beim Seniorenrat im Stadthaus N 1 sowie den SeniorenTreffs in den verschiedenen Stadtteilen.

Weitere Informationen zu diesen beiden Veranstaltungen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer 0621/293-3447, -3176 oder -3088.

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Wie viele Besucher waren beim Neujahrsempfang 2012 in Mannheim? Ca. 9.000

Mannheim wächst, entwickelt sich weiter – und das auf vielen Ebenen. Der Schwerpunkt des Neujahrsempfangs 2012 war deshalb „wachsende Stadt“. Etwa 9000 Besucher und damit deutlich mehr als in den Vorjahren kamen zum Empfang des Oberbürgermeisters, hörten die Festrede von Roger Willemsen, besuchten die Sonderausstellung oder ließen sich vom vielfältigen Bühnenprogramm begeistern.

Traditionell öffnet der Rosengarten um 10 Uhr seine Türen; der Mozartsaal war bereits nach kurzer Zeit bis zum letzten Platz besetzt. Erstmals wurden deshalb Bild und Ton live in den Arnold-Schönberg-Saal übertragen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz blickte in seiner Neujahrsansprache auf ein für Deutschland, Europa und die Welt besonderes Jahr 2011 zurück, das für Mannheim jedoch „positiv unspektakulär und wirtschaftlich erfolgreich“ verlaufen sei.

„Die Atomkatastrophe in Japan, und der Atomausstieg, der arabische Frühling, die andauernde Finanzkrise und die europäische Institutionenkrise“ nannte der Oberbürgermeister als Stichworte eines bewegten Jahres. Er forderte „ein Mehr an europäischer Handlungsfähigkeit“, betonte aber, dass ein Mehr an Macht ohne Demokratie es nicht sein könne. „Kommunale und europäische Politik – das werden die zwei entscheidenden politischen Gestaltungsebenen der Zukunft sein“, davon ist Kurz überzeugt.

Mannheim sei 2011 ein gutes Stück vorangekommen. Der Oberbürgermeister nannte unter anderem das gute städtische Haushaltsjahr, die Unterstützung durch das Ehepaar Hans-Werner und Josephine Hector in Höhe von 50 Millionen Euro für einen Neubau der Kunsthalle, einige Projekte im Konversionsprozess wie beispielsweise das Glücksteinquartier, oder die Idee der Bundesgartenschau 2023, die Fraunhofer Arbeitsgruppe für Medizintechnik oder die weiterverfolgte Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt.

Für die „wachsende Stadt“ Mannheim machte Kurz deutlich „geht es nicht um ein Mehr, sondern um ein Besser. Es geht um ein Mehr an Qualität.“ Es gehe darum zu stärken, was man habe, und ein anderes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Eines, das Qualitäten verfolge und durchsetze. Dabei will Kurz die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. „Mehr Ideen, mehr Qualität, mehr Engagement, mehr Gemeinsinn sind möglich.“ Die Voraussetzung sei eine interessierte und engagierte Bürgerschaft. Und er appellierte: „Lassen Sie uns mit realitätsbezogenem Optimismus, kritische Geist und Offenheit die Herausforderungen angehen. Mit Vertrauen in die Menschen, mit Mut.“

Der Festredner, Moderator und Publizist Roger Willemsen stellt mit Blick auf Mannheim fest: „In kaum einer anderen Stadt ist das Interesse so groß und das Engagement so hoch.“ Es gehe für Mannheim jetzt darum, die „innere Stadt“ zu erfinden. „Städte bestehen im Kern aus Erfahrungen und Erinnerungen“, so Willemsen. Es gehe darum, einen Blick für die Stadt zu haben, der Qualität und Wert schaffe, nur dann könne „Lebensqualität“ entstehen. „Das Wachstum der Stadt nach innen hat keine Grenzen“, ist Willemsen überzeugt, „und es kann dann nach außen getragen werden.“ Eine Stadt sei von ihrer Kulturgeschichte geprägt, und könne dann Lebensraum sein für Generationen und Nationen. „In Mannheim kommt das alles zusammen“, ist Willemsen überzeugt. Deshalb ist es für ihn eine „kluge Entscheidung, sich für die Kulturhauptstadt zu bewerben.“ Die frühe Vorbereitung hält er ebenfalls für richtig, denn „der Prozess ist ein eigenes kulturelles Erlebnis“.

Für die Ehrung der Ehrenamtlichen waren in diesem Jahr Menschen und Organisationen ausgewählt worden, die sich für verschiedenen Aspekte der „wachsenden Stadt“ engagieren, so zum Beispiel der „Bewohnertreff Hochstätt“, MaJunA e.V. oder der Rhein-Neckar-Industriekultur e.V. Insgesamt wurden zwölf Personen oder Gruppen ausgezeichnet.

In der Sonderausstellung auf der Ebene 3 des Rosengartens konnten sich die Besucher einen umfassenden Eindruck von den vielfältigen Aspekten der „wachsenden Stadt“ verschaffen. Der Ausbau der Kinderbetreuungsangebote war dabei ebenso Thema wie die Konversion, die Bürgerbeteiligung, die Erlebniswelt der mg:mannheimer gründungszentren gmbh, die Wirtschaftsförderung, oder die zahlreichen Institutionen, die sich mit dem Thema „Bauen und Wohnen“ befassen.

Daneben wurde wie jedes Jahr ein unterhaltendes und informatives Programm geboten, das von einer Rekordzahl an Mannheimer Vereinen, Verbänden, Organisationen, Hochschulen und Unternehmen gemeinsam gestaltet wurde. Zahlreiche kulturelle und sportliche Darbietungen und natürlich auch die Prunksitzung der Karneval-Kommission sorgten für einen kurzweiligen Tag im Rosengarten.

Zum guten Gelingen des Neujahrsempfangs haben in diesem Jahr die MVV Energie AG, Coca Cola, Dorint-Hotel, Eichbaum, RNF, GBG Mannheim und Stadtmarketing Mannheim GmbH beigetragen.

Heiraten: Wie viele Hochzeiten gab es 1011 in Mannheim?

Im Jahr 2011 haben 1.127 Ehepaare und 46 Lebenspartnerinnen und Lebenspartner in Mannheim „Ja“ gesagt. Besonders begehrt waren ungewöhnliche Trauorte wie das Mannheimer Schloss.

„Die Zahlen für das abgelaufene Jahr bestätigen unsere Entscheidung, unser Angebot an besonderen Trauorten auszuweiten“, erläutert Erster Bürgermeister und Bürgerdienst-Dezernent Christian Specht.

„Die Nachfrage im Schloss war sogar so groß, dass wir dort statt der eigentlich geplanten 28 Termine 37 Ehen und Lebenspartnerschaften geschlossen haben. In diesem Jahr kommt ein weiteres neues Angebot in der Klangoase und im Teehaus des Mannheimer Luisenparks hinzu.“

Heiraten in der Klangoase [Foto: Pressestelle Stadt Mannheim]

Die Zahl der Eheschließungen und Verpartnerungen war 2011 in Mannheim – wie auch im Umland – leicht rückläufig: 2009 entschieden sich noch 1.241 Paare für den Bund fürs Leben, 2010 wurden 1.239 Trauungen vollzogen. 2011 sank diese Zahl mit 1.127 exakt auf das Niveau des Jahres 2008.

Anmeldungen zu Eheschließungen und Verpartnerungen sind immer frühestens ein halbes Jahr im Voraus möglich. Da die Termine nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden, empfiehlt das Standesamt, sich vor allem für die besonderen Trauorte frühzeitig zu melden.

Die ersten Trauungen im Luisenpark finden am Freitag, dem 25. Mai 2012, statt; der erste Termin im Mannheimer Schloss ist am Freitag, dem 13. April 2012.
Für beide Orte sind aktuell noch Anmeldungen möglich.

Neujahrsempfang 2012 in Mannheim

Der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim begrüßt auch in diesem Jahr wieder die Mannheimer Bürgerschaft im Rahmen eines Neujahrsempfangs am Freitag, 6. Januar 2012, um 11 Uhr (Einlass ab 10 Uhr) im Congress Center Rosengarten, Mozartsaal.


Aktualisierung: Wie viele Besucher waren beim Neujahrsempfang 2012 in Mannheim?

Nach der Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz erwartet Sie der Festvortrag von Roger Willemsem zum Thema „Die wachsende Stadt“.

Wie in den vergangenen Jahren finden Sie im gesamten Rosengarten ein vielfältiges Programm, das von Mannheimer Vereinen, Verbänden, Organisationen, Hochschulen, Unternehmen und städtischen Einrichtungen gemeinsam gestaltet wird. Dazu gehören neben vielen „bekannten“ Beiträgen auch neue, unterhaltende und informative Präsentationen.

Neujahrsempfang in Mannheim. Roger Willemsen als Festredner dabei

Und was ist, wenn Sie nicht bis nach Mannheim dackeln wollen, sondern lieber in Flensburg neujahrsempfangen werden wollen? Geht natürlich auch. Und zwar beim ► Neujahrsempfang 2012 im Rathaus Flensburg

Hundesteuer 2012 in Mannheim

Er sitzt unter dem Weihnachtsbaum, wedelt putzig mit dem Schwanz und ist der Star des Abends. Viele Mannheimer Familien bekommen um die Weihnachtszeit tierischen Zuwachs in ihren Wohnungen. Daher weist die Stadt Mannheim nach den Feiertagen darauf hin, dass alle Hunde angemeldet werden müssen.

Für die Anmeldung gilt eine Frist von einem Monat nach Beginn der Hundehaltung bzw. ab dem Zeitpunkt, an dem der Hund das steuerpflichtige Alter von drei Monaten erreicht hat. Das kann schriftlich oder persönlich beim Steueramt der Stadt Mannheim, E 4, 10, 68159 Mannheim oder bei den Bürgerdiensten in den Stadtteilen erfolgen. Auch unter www.mannheim.de steht ein entsprechendes Formular zur Verfügung.

Die Gemeinden in Baden-Württemberg sind durch das Kommunalabgabengesetz verpflichtet, eine Hundesteuer zu erheben, deren Höhe der Gemeinderat festlegt. In Mannheim beträgt sie seit 2004 unverändert 108 Euro pro Jahr für den ersten Hund, für jeden weiteren Hund 216 Euro. Für einen so genannten Kampfhund bzw. gefährlichen Hund werden 648 Euro fällig. Halter von nicht oder nicht rechtzeitig angemeldeten Hunden begehen eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld bis zu 10 000 Euro nach sich ziehen kann.

Weitere Informationen zur Anmeldung von Hunden hält das Steueramt bereit: Unter den Rufnummern 0621-293-30 12, -30 13, -30 14, -30 15 und -30 16.

• Flensburg online: Neue Haustiere zu Weihnachten. Pfeilgiftfrösche und norwegische Raubmöwen

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