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Wie viele Besucher waren beim Neujahrsempfang 2012 in Mannheim? Ca. 9.000

Mannheim wächst, entwickelt sich weiter – und das auf vielen Ebenen. Der Schwerpunkt des Neujahrsempfangs 2012 war deshalb „wachsende Stadt“. Etwa 9000 Besucher und damit deutlich mehr als in den Vorjahren kamen zum Empfang des Oberbürgermeisters, hörten die Festrede von Roger Willemsen, besuchten die Sonderausstellung oder ließen sich vom vielfältigen Bühnenprogramm begeistern.

Traditionell öffnet der Rosengarten um 10 Uhr seine Türen; der Mozartsaal war bereits nach kurzer Zeit bis zum letzten Platz besetzt. Erstmals wurden deshalb Bild und Ton live in den Arnold-Schönberg-Saal übertragen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz blickte in seiner Neujahrsansprache auf ein für Deutschland, Europa und die Welt besonderes Jahr 2011 zurück, das für Mannheim jedoch „positiv unspektakulär und wirtschaftlich erfolgreich“ verlaufen sei.

„Die Atomkatastrophe in Japan, und der Atomausstieg, der arabische Frühling, die andauernde Finanzkrise und die europäische Institutionenkrise“ nannte der Oberbürgermeister als Stichworte eines bewegten Jahres. Er forderte „ein Mehr an europäischer Handlungsfähigkeit“, betonte aber, dass ein Mehr an Macht ohne Demokratie es nicht sein könne. „Kommunale und europäische Politik – das werden die zwei entscheidenden politischen Gestaltungsebenen der Zukunft sein“, davon ist Kurz überzeugt.

Mannheim sei 2011 ein gutes Stück vorangekommen. Der Oberbürgermeister nannte unter anderem das gute städtische Haushaltsjahr, die Unterstützung durch das Ehepaar Hans-Werner und Josephine Hector in Höhe von 50 Millionen Euro für einen Neubau der Kunsthalle, einige Projekte im Konversionsprozess wie beispielsweise das Glücksteinquartier, oder die Idee der Bundesgartenschau 2023, die Fraunhofer Arbeitsgruppe für Medizintechnik oder die weiterverfolgte Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt.

Für die „wachsende Stadt“ Mannheim machte Kurz deutlich „geht es nicht um ein Mehr, sondern um ein Besser. Es geht um ein Mehr an Qualität.“ Es gehe darum zu stärken, was man habe, und ein anderes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Eines, das Qualitäten verfolge und durchsetze. Dabei will Kurz die Bürgerinnen und Bürger beteiligen. „Mehr Ideen, mehr Qualität, mehr Engagement, mehr Gemeinsinn sind möglich.“ Die Voraussetzung sei eine interessierte und engagierte Bürgerschaft. Und er appellierte: „Lassen Sie uns mit realitätsbezogenem Optimismus, kritische Geist und Offenheit die Herausforderungen angehen. Mit Vertrauen in die Menschen, mit Mut.“

Der Festredner, Moderator und Publizist Roger Willemsen stellt mit Blick auf Mannheim fest: „In kaum einer anderen Stadt ist das Interesse so groß und das Engagement so hoch.“ Es gehe für Mannheim jetzt darum, die „innere Stadt“ zu erfinden. „Städte bestehen im Kern aus Erfahrungen und Erinnerungen“, so Willemsen. Es gehe darum, einen Blick für die Stadt zu haben, der Qualität und Wert schaffe, nur dann könne „Lebensqualität“ entstehen. „Das Wachstum der Stadt nach innen hat keine Grenzen“, ist Willemsen überzeugt, „und es kann dann nach außen getragen werden.“ Eine Stadt sei von ihrer Kulturgeschichte geprägt, und könne dann Lebensraum sein für Generationen und Nationen. „In Mannheim kommt das alles zusammen“, ist Willemsen überzeugt. Deshalb ist es für ihn eine „kluge Entscheidung, sich für die Kulturhauptstadt zu bewerben.“ Die frühe Vorbereitung hält er ebenfalls für richtig, denn „der Prozess ist ein eigenes kulturelles Erlebnis“.

Für die Ehrung der Ehrenamtlichen waren in diesem Jahr Menschen und Organisationen ausgewählt worden, die sich für verschiedenen Aspekte der „wachsenden Stadt“ engagieren, so zum Beispiel der „Bewohnertreff Hochstätt“, MaJunA e.V. oder der Rhein-Neckar-Industriekultur e.V. Insgesamt wurden zwölf Personen oder Gruppen ausgezeichnet.

In der Sonderausstellung auf der Ebene 3 des Rosengartens konnten sich die Besucher einen umfassenden Eindruck von den vielfältigen Aspekten der „wachsenden Stadt“ verschaffen. Der Ausbau der Kinderbetreuungsangebote war dabei ebenso Thema wie die Konversion, die Bürgerbeteiligung, die Erlebniswelt der mg:mannheimer gründungszentren gmbh, die Wirtschaftsförderung, oder die zahlreichen Institutionen, die sich mit dem Thema „Bauen und Wohnen“ befassen.

Daneben wurde wie jedes Jahr ein unterhaltendes und informatives Programm geboten, das von einer Rekordzahl an Mannheimer Vereinen, Verbänden, Organisationen, Hochschulen und Unternehmen gemeinsam gestaltet wurde. Zahlreiche kulturelle und sportliche Darbietungen und natürlich auch die Prunksitzung der Karneval-Kommission sorgten für einen kurzweiligen Tag im Rosengarten.

Zum guten Gelingen des Neujahrsempfangs haben in diesem Jahr die MVV Energie AG, Coca Cola, Dorint-Hotel, Eichbaum, RNF, GBG Mannheim und Stadtmarketing Mannheim GmbH beigetragen.


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Heiraten: Wie viele Hochzeiten gab es 1011 in Mannheim?

Im Jahr 2011 haben 1.127 Ehepaare und 46 Lebenspartnerinnen und Lebenspartner in Mannheim „Ja“ gesagt. Besonders begehrt waren ungewöhnliche Trauorte wie das Mannheimer Schloss.

„Die Zahlen für das abgelaufene Jahr bestätigen unsere Entscheidung, unser Angebot an besonderen Trauorten auszuweiten“, erläutert Erster Bürgermeister und Bürgerdienst-Dezernent Christian Specht.

„Die Nachfrage im Schloss war sogar so groß, dass wir dort statt der eigentlich geplanten 28 Termine 37 Ehen und Lebenspartnerschaften geschlossen haben. In diesem Jahr kommt ein weiteres neues Angebot in der Klangoase und im Teehaus des Mannheimer Luisenparks hinzu.“

Heiraten in der Klangoase [Foto: Pressestelle Stadt Mannheim]

Die Zahl der Eheschließungen und Verpartnerungen war 2011 in Mannheim – wie auch im Umland – leicht rückläufig: 2009 entschieden sich noch 1.241 Paare für den Bund fürs Leben, 2010 wurden 1.239 Trauungen vollzogen. 2011 sank diese Zahl mit 1.127 exakt auf das Niveau des Jahres 2008.

Anmeldungen zu Eheschließungen und Verpartnerungen sind immer frühestens ein halbes Jahr im Voraus möglich. Da die Termine nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden, empfiehlt das Standesamt, sich vor allem für die besonderen Trauorte frühzeitig zu melden.

Die ersten Trauungen im Luisenpark finden am Freitag, dem 25. Mai 2012, statt; der erste Termin im Mannheimer Schloss ist am Freitag, dem 13. April 2012.
Für beide Orte sind aktuell noch Anmeldungen möglich.

Neujahrsempfang 2012 in Mannheim

Der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim begrüßt auch in diesem Jahr wieder die Mannheimer Bürgerschaft im Rahmen eines Neujahrsempfangs am Freitag, 6. Januar 2012, um 11 Uhr (Einlass ab 10 Uhr) im Congress Center Rosengarten, Mozartsaal.


Aktualisierung: Wie viele Besucher waren beim Neujahrsempfang 2012 in Mannheim?

Nach der Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz erwartet Sie der Festvortrag von Roger Willemsem zum Thema „Die wachsende Stadt“.

Wie in den vergangenen Jahren finden Sie im gesamten Rosengarten ein vielfältiges Programm, das von Mannheimer Vereinen, Verbänden, Organisationen, Hochschulen, Unternehmen und städtischen Einrichtungen gemeinsam gestaltet wird. Dazu gehören neben vielen „bekannten“ Beiträgen auch neue, unterhaltende und informative Präsentationen.

Neujahrsempfang in Mannheim. Roger Willemsen als Festredner dabei

Und was ist, wenn Sie nicht bis nach Mannheim dackeln wollen, sondern lieber in Flensburg neujahrsempfangen werden wollen? Geht natürlich auch. Und zwar beim ► Neujahrsempfang 2012 im Rathaus Flensburg

Hundesteuer 2012 in Mannheim

Er sitzt unter dem Weihnachtsbaum, wedelt putzig mit dem Schwanz und ist der Star des Abends. Viele Mannheimer Familien bekommen um die Weihnachtszeit tierischen Zuwachs in ihren Wohnungen. Daher weist die Stadt Mannheim nach den Feiertagen darauf hin, dass alle Hunde angemeldet werden müssen.

Für die Anmeldung gilt eine Frist von einem Monat nach Beginn der Hundehaltung bzw. ab dem Zeitpunkt, an dem der Hund das steuerpflichtige Alter von drei Monaten erreicht hat. Das kann schriftlich oder persönlich beim Steueramt der Stadt Mannheim, E 4, 10, 68159 Mannheim oder bei den Bürgerdiensten in den Stadtteilen erfolgen. Auch unter www.mannheim.de steht ein entsprechendes Formular zur Verfügung.

Die Gemeinden in Baden-Württemberg sind durch das Kommunalabgabengesetz verpflichtet, eine Hundesteuer zu erheben, deren Höhe der Gemeinderat festlegt. In Mannheim beträgt sie seit 2004 unverändert 108 Euro pro Jahr für den ersten Hund, für jeden weiteren Hund 216 Euro. Für einen so genannten Kampfhund bzw. gefährlichen Hund werden 648 Euro fällig. Halter von nicht oder nicht rechtzeitig angemeldeten Hunden begehen eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld bis zu 10 000 Euro nach sich ziehen kann.

Weitere Informationen zur Anmeldung von Hunden hält das Steueramt bereit: Unter den Rufnummern 0621-293-30 12, -30 13, -30 14, -30 15 und -30 16.

• Flensburg online: Neue Haustiere zu Weihnachten. Pfeilgiftfrösche und norwegische Raubmöwen

E-Book Ausleihe in Mannheim

Wer gedacht hat, in der Stadtbibliothek gäbe es nur Bücher, wurde in den letzten Monaten eines besseren belehrt. Denn über das Online-Portal „metropolbib.de“ können seit dem 11. August 2011 E-Books, Zeitungen, Zeitschriften, Hörbücher und Videos direkt auf den Computer, den E-Book-Reader, den MP3-Player oder das Smartphone heruntergeladen werden.

Vier Monate nach dem Start des Angebots können die teilnehmenden Stadtbibliotheken Mannheim, Ludwigshafen, Speyer – und seit dem 30. November auch Frankenthal – eine positive Bilanz ziehen: über 1.600 Bibliotheksnutzer aus der Metropolregion haben bereits 9.500 Ausleihen getätigt, das heißt, jedes Exemplar wurde ca. 2,5 Mal heruntergeladen.

Ausleihrenner der insgesamt 3.600 digitalen Medien sind der E-Book-Roman „Familiengrab“, das Fitness-Video „Bauch, Beine, Po“, das Hörbuch „Erbarmen“, der E-Book-Ratgeber „simplify Diät“ sowie „Der Spiegel“ als E-Paper.

Bei der Erklärung dieses innovativen Medienangebots trifft das Bibliothekspersonal oft auf überraschte Gesichter – und auf großes Lob: „Wir sind sehr begeistert von der metropolbib.de und empfehlen sie auch fleißig weiter. Die Handhabung ist super, die Auswahl wird auch immer größer, einfach spitzenmäßig sind die Hörbücher für Kinder und Jugendliche! Weiter so!“ ist eine der vielen positiven Rückmeldungen.

Das heißt also: Bei wem ein E-Book-Reader oder das iPad als Weihnachtsgeschenk unter dem Baum lag, kann sich das Lesefutter gleich online ausleihen – und das, obwohl die Stadtbibliothek Mannheim vom 24. Dezember bis zum 2. Januar 2012 geschlossen ist.

Bassistin Angie Taylor und Geigerin Marie-Luise Dingler erhielten Helene-Hecht-Preis 2012

Kreativ, brillant und technisch perfekt ist die eine, hochbegabt, grenzüberschreitend und engagiert die andere, so das Urteil der Jury. Nach einer Marathonsitzung waren die Helene-Hecht-Preisträgerinnen 2012 gefunden. Einstimmig.

Der dieses Jahr im Bereich Populäre Musik ausgelobte Helene-Hecht-Preis für Künstlerinnen in der Metropolregion geht an die Bassistin Angie Taylor in der Kategorie „ausübende Künstlerin“ und an die Geigerin Marie-Luise Dingler für ihr musikpädagogisches Engagement.

Ein Sonderpreis wird der Filmkomponistin Elena Maier verliehen. Neben dem Können hatte die Vielseitigkeit der drei Künstlerinnen die Jury besonders beeindruckt

Angie Taylor erhält den Preis in der Kategorie „ausübende Künstlerin“. Sie ist eines der großen Talente der Popakademie Mannheim und kann schon auf eine beeindruckende Liste von Produktionen und Konzertauftritten verweisen. Sie arbeitet mit Musikern wie Gagey Mrotzek (Grönemeyer), Wizard (Mothers Finest), The Flames, Charles Shaw (Milli Vanilli), und den NDW Stars Hubert Kah (Sternenhimmel), Markus (Ich will Spaß) und Joachim Witt. Angie Taylor ist nicht nur als Bassistin, sondern auch als Songschreiberin und Produzentin unterwegs. Zurzeit arbeitet sie an ihrem Live-Elektro-Album und macht ihren Master in „Performing Arts“ an der Popakademie. Angie Taylor lebt in Viernheim.

Die in Mannheim lebende Geigerin Marie-Luise Dingler bekommt den Preis in der Kategorie „pädagogisches Engagement“. Sie tritt musikalisch gemeinsam mit ihrem Bruder Christoph unter dem Namen „The Twiolins“ auf. Ausgezeichnet wird Marie-Luise Dingler für den mit ihrem Bruder gegründeten und organisierten Crossover Composition Award, an dem 2009 100 Komponistinnen und Komponisten aus 16 Ländern teilnahmen.

Mit diesem international ausgeschriebenen Kompositionswettbewerb wird das Repertoire für zwei Violinen vergrößert und weiterentwickelt. Und sie engagiert sich bei den „Junior Philharmonikern“. In den Ferien können hier kleine Musikerinnen und Musiker, die ein Streichinstrument spielen, wie in einem richtigen Orchester proben und ein Konzert geben.

Die Preisträgerin des Sonderpreises, Elena Maier, hat neben ihrem Musikstudium in Wiesbaden und Frankfurt an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und einen Abschluss im Fach Filmmusik und Sounddesign gemacht. Animationsfilme, Werbespots und Dokumentarfilme werden von ihr nach eigenen Kompositionen musikalisch unterlegt. Elena Maier lebt in Ludwigshafen.

Die hohe Qualität der eingereichten Bewerbungen hatte die Jury vor eine schwierige Aufgabe gestellt. „Wir sind beeindruckt von der Vielfalt an Können und Kreativität der Musikerinnen. Es wurde wieder einmal deutlich, wie viele talentierte Frauen es in unserer Region gibt“, so Ilse Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt und Geschäftsführerin des FrauenKulturRates, der diesen Preis auslobt.

Die dreiköpfige Fachjury bestehend aus Janina Klabes, Ann Malcolm und Beril Yilmam rief spontan einen Sonderpreis ins Leben, der an die Filmkomponistin und Musikerin Elena Maier geht. „Wir hatten in der Ausschreibung einen klaren musikalischen Rahmen gesetzt und waren überrascht, dass auch Filmmusik eingereicht wurde. Doch die außergewöhnlichen Kompositionen von Elena Maier haben uns so überzeugt, dass wir ihre Arbeit mit einem Sonderpreis wertschätzen möchten,“ erklärt Beril Yilmam, Popbeauftragte der Stadt.

Für diesen Sonderpreis gab es ebenso spontan Unterstützung. „Das Kulturbüro der Metropolregion, die Musikpark GmbH und die FilmCommission haben sich sofort bereit erklärt, diesen Sonderpreis zu finanzieren“, freut sich Janina Klabes vom Clustermanagement Musikwirtschaft.

So werden 2012 erstmals drei Künstlerinnen mit dem Helene-Hecht-Preis ausgezeichnet. Der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Preis wird im Rhythmus von zwei Jahren in wechselnden Sparten verliehen. „Unser besonderer Dank gilt der MVV Energie, der Jüdischen Gemeinde Mannheim, der Naphtali-Epstein-Fördergesellschaft und dem Kulturamt für deren finanzielle Unterstützung des Helene-Hecht-Preises“; so Ilse Thomas.

Die Preisverleihung findet am Freitag, dem 17. Februar 2012, durch Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz statt.

Was ist der Helene-Hecht-Preis?

Der Helene-Hecht-Preis ist nach der Mannheimer Mäzenin Helene Hecht (1854 – 1940) benannt. Als außerordentlich gebildete und kulturell vielseitig engagierte Frau führte sie neben Berta Hirsch den größten Salon in Mannheim.

In ihrem Haus ermöglichte sie die Begegnung und den Austausch zwischen Kulturschaffenden unterschiedlicher Gattungen. Johannes Brahms war häufiger Gast im Haus von Helene Hecht, Lenbach porträtierte sie und Werke von Feuerbach gehörten zur Ausstattung des Hauses.

Helene Hecht starb 86-jährig auf der Deportations-Bahnfahrt der badischen und pfälzischen Juden in das Lager Gurs in Südfrankreich.

Ihr tragisches Ende zeigt, dass auch eine außergewöhnliche Lebensleistung nicht mehr anerkannt wird, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern. Der FKR will durch die Benennung des Preises nach Helene Hecht an diese außergewöhnliche Frau erinnern.

Der FrauenKulturRat steht für die Stärkung der Chancengleichheit im Mannheimer Kulturleben. Dem Gremium gehören sechs Vertreterinnen aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft an.

Was ändert sich 2012 in Mannheim? Neue Umweltzone-Regelungen, neue Gebühren, neue Trauorte

Was ändert sich 2012 in Mannheim?
Neue Trauorte
2012 bietet das Standesamt Mannheim gleich zwei neue Trauorte an: Ab Mai können Ehen und Lebenspartnerschaften auch in der Klangoase und im Teehaus des Mannheimer Luisenparks geschlossen werden.

Außerdem steht der beliebte Trausaal im Alten Rathaus F 1 am Marktplatz wieder zur Verfügung. Die Fassadensanierung ist so weit fortgeschritten, dass dort von Juni bis Oktober wieder geheiratet werden kann. Insgesamt stehen so in Mannheim 20 verschiedene Trauorte zur Auswahl.

Neue Gebühren
Die Restmüllgebühren für Mannheimer Haushalte sinken ab dem 1. Januar 2012. Die Gebühren liegen damit unter dem Niveau von 1995 und entlasten die Bürgerinnen und Bürger um durchschnittlich 6 Prozent.

Nach fünf Jahren stabilen Friedhofsgebühren werden diese im neuen Jahr angepasst. Dabei gibt es Erhöhungen, manche Gebühren werden aber auch gesenkt. Es gibt folgende Veränderungen: Die Gebühren für Familiengräber mit Mehrfachbelegung werden mehrheitlich günstiger, die Grundgebühren für die Erdbestattungen steigen. Das Entgelt der Trauerhallenbenutzung steigt ebenfalls.

Neue Regelungen in der Umweltzone
Ab 2012 dürfen Fahrzeuge mit einer roten Plakette landesweit nicht mehr in Umweltzonen fahren. Auch für Mannheim gilt, dass nur noch Autos mit grüner oder gelber Plakette in diesen Bereich dürfen. Betroffen von dieser Regelung sind in Mannheim circa 3.600 Fahrzeuge, was einem Anteil von etwa 2,4 Prozent aller im Stadtgebiet zugelassenen Fahrzeuge entspricht. Etwa 800 Fahrzeuge mit roter Plakette sind in der Umweltzone gemeldet. Die Schilder werden ab dem 2. Januar 2012 angepasst, so dass spätestens ab dem 5. Januar die Verkehrsbeschränkungen für Fahrzeuge mit roter Plakette gelten.

Neujahrsempfang in Mannheim. Roger Willemsen als Festredner dabei

Roger Willemsen ist der Festredner beim städtischen Neujahrsempfang am 6. Januar 2012. Das Thema der Festrede orientiert sich immer am Thema des Empfangs, in diesem Jahr die „Wachsende Stadt“.

„Es ist immer wieder ein Erlebnis, Roger Willemsen sprechen zu hören“, freut sich der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz auf den Beitrag. „Ich bin sehr gespannt, welche Aspekte der ‚wachsenden Stadt‘ Willemsen betrachten und beleuchten wird.“

Der Autor und Moderator Willemsen war schon mehrfach in Mannheim zu Gast. Nirgends, sagt Roger Willemsen, trete er so oft auf wie in Mannheim, und so fühle er sich der Stadt besonders verbunden.

Über die “wachsende Stadt” spricht er nicht allein im Zusammenhang von Ausdehnung und Zuzug. Ihm geht es vielmehr um ein “Wachstum nach innen”, also um eine besondere Art, die Stadt zu erfahren. Mit Gedanken und Impressionen dazu schwärmt er in seinem freien Vortrag über die Grenzen Mannheims hinaus in lauter Metropolen der Welt.

Roger Willemsen spricht über Stadtentwicklung + Architektur

Roger Willemsen spricht nicht zum ersten Mal zu den Themen Stadtentwicklung und Architektur. Er war unter anderem Referent bei der Jahrestagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung zum Thema „Zukunft der Innenstädte“, oder beim Architektenkongress der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zum „Mythos Baukunst“.

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Informationen zu Roger Willemsen

Roger Willemsen wurde 1955 in Bonn geboren. Er ist Moderator, Herausgeber, Buchautor und Essayist und hat seine eigene TV-Produktionsfirma, die NOA-NOA Fernsehproduktion GmbH.

Zu seinen bekanntesten Fernsehformaten zählen „Willemsens Woche“ oder „Willemsens Zeitgenossen“, für die er unter anderem Quincy Jones, Vivienne Westwood, Sophie Marceau oder John Malkovich porträtierte.

Seine Bücher, darunter „Gute Tage“, „Kleine Lichter“ oder zuletzt „Die Enden der Welt“ standen monatelang auf den Spiegel-Bestseller-Listen.

Seit dem Sommer 2011 lehrt er außerdem als Honorarprofessor an der Humboldt-Universität Berlin.

Roger Willemsen ist Schirmherr des Mannheimer Literaturfestivals „Lesen.Hören“ und ständiger Gast bei „Enjoy Jazz“.

Silvester in Mannheim. Bitte Rücksicht nehmen

Am 31.12. ist es wieder so weit: Der Jahreswechsel steht an – und mit ihm ein buntes Feuerwerk und jede Menge Knallkörper. Der Startschuss für den Verkauf fällt in diesem Jahr am Donnerstag, 29. Dezember. Bis einschließlich Samstag, 31. Dezember, dürfen Feuerwerksartikel – so genannte Kleinfeuerwerke der Klasse II – erworben werden. Diese Feuerwerkskörper dürfen nur innerhalb geschlossener Verkaufsräume und nur an Personen über 18 Jahre abgegeben werden.

Abgebrannt werden dürfen Raketen, Böller und Co. ab dem 31. Dezember, 0 Uhr, bis 1. Januar, 24 Uhr.

Um Schäden und Beeinträchtigungen zu vermeiden, ist das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen verboten.

Feuerwerke sind explosionsgefährdete Stoffe und potenziell gefährlich. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb darum, folgende Hinweise zu beachten:

• Bitte vor dem Abbrennen der Feuerwerkskörper sorgfältig die Gebrauchsanweisung lesen. Die meisten pyrotechnischen Erzeugnisse dürfen nur im Freien gezündet werden.

• Feuerwerkskörper niemals selbst basteln und im Handel erworbene Artikel nicht verändern.

• Bitte keine Feuerwerkskörper der Klasse II an Kinder oder Jugendliche weitergeben. Der verantwortungsbewusste Umgang mit den Feuerwerkskörpern sichert allen einen gefahrlosen Start ins neue Jahr.

VRmagic – Pionier in der Entwicklung von medizinischen Simulatoren

Wer fliegen lernt, trainiert nicht gleich in einem richtigen Flugzeug. Piloten lernen während ihrer Ausbildung zunächst alle wichtigen Handgriffe in Flugsimulatoren. Diese Technologie hat das Mannheimer Unternehmen VRmagic in die Medizin übertragen.

Ein Team aus Medizinern, Physikern und Informatikern der Universitäten Mannheim und Heidelberg stellte schon 2001 den ersten Prototyp des Augenoperations-Simulators „Eyesi“ vor, mit dem angehende Augenchirurgen Operationen ohne Risiko für den Patienten trainieren können.

Mitarbeiter von VRmagic führen den neuen AreaScan 3D vor. Auf dem Bild: Dr. Clemens Wagner, Dr. Markus Schill, Bürgermeister Michael Grötsch, Nobert Hinckers, Dr. Wolfgang Miodek, Herbert Bangert, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Oliver Menken [Foto: Pressestelle Stadt Mannheim]

VRmagic GmbH ist ein Pionier in der Entwicklung von Soft- und Hardware für medizinische Virtual-Reality-Simulatoren. Mit ihnen können wirklichkeitsgetreu schwierige chirurgische Eingriffe geübt werden. In den vergangenen Jahren hat das Mannheimer Unternehmen konsequent in diese Technologie investiert und eine Spitzenstellung in diesem Marktsegment erreicht. Von den rund 40 Mitarbeitern ist über die Hälfte in Forschung und Entwicklung tätig. Mehr als 120 Simulatoren von VRmagic werden heute weltweit in Kliniken für die Aus- und Weiterbildung in der Augenheilkunde eingesetzt.

Der Augenoperations-Simulator „Eyesi“

Die Geschäftsführer Norbert Hinckers und Dr. Markus Schill begrüßten Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch und den stellvertretenden Leiter der Wirtschaftsförderung, Dr. Wolfgang Miodek während eines Besuchs bei VRmagic und zeigten Meilensteine der Unternehmensentwicklung auf. Nachdem im Jahr 2002 die erste Produktgeneration von „Eyesi“ eingeführt wurde, stellte das Unternehmen nur ein Jahr später die Innovation auf dem US-amerikanischen Markt vor. 2003 kam mit VRmagic Imaging ein zweites Geschäftsfeld hinzu, das sich der Entwicklung von Kamerakomponenten für die rechnerbasierte Bildverarbeitung widmet. Diese Kamerasysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo Maschinen sehen können müssen – beispielsweise um die Lage von Objekten im Raum zu erkennen. Als neues Produkt stellte Oliver Menken, Vertrieb und Marketing VRmagic Imaging, einen 3D-Flächensensor vor, mit dem die Form von Objekten erfasst werden kann. Der hochintegrierte Sensor gibt fertig berechnete 3D-Datenstätze für die industrielle Bildverarbeitung aus. 2007 wurde noch ein weiteres Tochterunternehmen gegründet, um die medizinischen Simulatoren auch in Nordamerika zu vertreiben.

Wie die verschiedenen Augenoperations-Simulatoren funktionieren, zeigte der Leiter der Simulatorentwicklung, Dr. Clemens Wagner, beim Rundgang durch die Firmenräume. Er erläuterte, dass die Simulatoren über Falldatenbanken verfügen, die anonymisiert echte medizinische Krankheitsbilder beinhalten. Anhand dieser können unterschiedlichste Krankheitsbilder wie zum Beispiel Grauer Star oder Netzhauterkrankungen am Simulator diagnostiziert und behandelt werden. Aktuell entwickelt das Unternehmen zusammen mit der Universität Heidelberg eine computerbasierte Trainingsumgebung für die Ausbildung in der Mikrochirurgie.
„Wir wollen neue Geschäftsfelder in weiteren medizinischen Bereichen erschließen. Hier sehen wir noch einen großen Bedarf und das ist unsere Vision für die Zukunft“, so Markus Schill.

„Was VRmagic im Bereich Medizintechnologie leistet, ist für uns ausgesprochen wertvoll. Im Rahmen der Neuen Wirtschaftspolitischen Strategie setzen wir uns gezielt dafür ein, die Medizintechnologie in Mannheim und der Metropolregion weiter auszubauen. Die äußerst positive Entwicklung von VRmagic zeigt auf, dass sich hier sehr gute Perspektiven eröffnen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. In seinen Anfangsjahren wurde VRmagic vom MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V. mit Geschäftsstelle bei der Mannheimer Wirtschaftsförderung beraten und engagiert sich heute im Netzwerk. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim steht mit der Geschäftsleitung in engen Kontakt, um das Unternehmen bei allen zukünftigen Entwicklungsschritten weiterhin zu unterstützen.

Gerade eben noch. Adler Mannheim vs. Hamburg Freezers im Penaltyschießen 2:3

Die Hamburg Freezers haben ihre Partie des 29. Spieltages gewonnen. Beim Tabellenführer in Mannheim siegten die Norddeutschen mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

In einem starken ersten Drittel gingen die Gäste durch Garrett Festerling (6.) mit 1:0 in Führung. Auch im Mittelabschnitt behielten die Freezers die Oberhand, mussten allerdings den Ausgleich durch Shawn Belle (32.) hinnehmen. 141 Sekunden später stellte Hamburg den alten Abstand wieder her, Garrett Festerling (35.) erzielte im Nachsetzen seinen zweiten Treffer an diesem Abend und sein zehntes Saisontor insgesamt. Im dritten Drittel sahen die 13600 Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der Mannheim in Person von Michael Glumac (50.) zum 2:2 ausgleichen konnte. Die anschließende Verlängerung verstrich torlos, im Penaltyschießen entschied Serge Aubin (65.) das Spiel mit dem 18. Versuch.

Benoît Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Das war ein unglaubliche Leistung von meinem Team und ein Spiel mit Play-Off-Charakter. Ich bin sehr stolz, weil wir über die volle Spielzeit als Mannschaft zusammengespielt haben. Im Penaltyschießen hatten wir dann endlich wieder das nötige Glück. Ich wünsche allen ein frohes Fest!“

Adler Mannheim – Hamburg Freezers 2:3 n.P. (0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 0:1)