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Ostfriesische Tee-Zeremonie und mehr im Ostfriesischen Teemuseum Norden

Das Ostfriesische Teemuseum Norden bietet im März/ April 2012 interessante Sonderausstellungen, Themenvorträge und Lesungen an.

Regelmäßig mittwochs und samstags wird außerdem eine traditionelle ostfriesische Teezeremonie in kleiner Runde durchgeführt.

In untenstehender Programmübersicht finden Sie nähere Informationen.

Hinweis zu den Öffnungszeiten:
Das Teemuseum hat im März und April 2012 dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

“Flensburg online”: Auch woanders weiß man, wie man Wasser erhitzt… Tee in Eckernförde, Tee in Flensburg und Tee in Husum


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Feuerwehr Norden im Einsatz: Großbrand in Pewsums Burgstraße

Zur Unterstützung einiger Ortsfeuerwehren der Gemeinde Krummhörn wurden am Donnerstagabend, 23.2.2012, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Norden stationierte Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich sowie die Norder Drehleiter alarmiert.

In der Burgstraße in Pewsum wurde ein Gebäudebrand gemeldet. Während der Einsatzleitwagen den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen konnte, war die Drehleiter bis weit nach Mitternacht vor Ort im Einsatz.

Pewsum
Eine leerstehende Gastwirtschaft steht in Flammen [Foto: Pressestelle Feuerwehr Norden]

Direkt am Marktplatz von Pewsum brannte eine historische und leerstehende Gastwirtschaft. Starker Funkenflug gefährdete in der Anfangsphase des Großbrandes benachbarte Gebäude, darunter auch die Manningaburg.

Die über 80 Einsatzkräfte der Krummhörner Wehren bauten erfolgreich eine massive Riegelstellung mit Wasserwerfern und Strahlrohren, rings um das brennende Gebäude auf. So konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Die Drehleiter übernahm die Brandbekämpfung von oben. Da während der Löscharbeiten bereits erste Steine aus dem Mauerwerk herausbrachen und Einsturzgefahr bestand, war ein Innenangriff nicht mehr möglich.

Zahlreiche Schaulustige versammelten sich am Marktplatz und verfolgten die Arbeiten der Einsatzkräfte. Der Dachstuhl des ehemaligen Gaststätte wurde vollständig zerstört.

Internet: www.feuerwehr-norden.de

Kinderfeuerwehr Norden feierte Fasching

Dieses Wochenende standen vielerorts traditionelle Faschingsfeiern auf der Tagesordnung. Auch die Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Norden hat sich dieser Tradition erstmalig angeschlossen.

Nach ihrer Gründung im Sommer letzten Jahres, haben die inzwischen zwölf Mitglieder mit ihren sechs Betreuern zum ersten Mal Fasching im Hilfeleistungszentrum gefeiert.

Bunt verkleidet feierten die Jungen und Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren fröhlich mit Partymusik und lustigen Spielen.

Kinderfeuerwehr
Kinderfeuerwehr Norden feierte Karneval [Foto: Pressestelle Feuerwehr Norden]

Internet: www.feuerwehr-norden.de

Orkantief “Andrea” und Einsätze der Feuerwehr Norden am 6. Januar 20zwölf

Bedingt durch das Orkantief “Andrea” gab es heute mehrere Einsätze.
Den Anfang machte ein dicker Ast, der in der Straße An der Welle drohte, auf die Straße zu stürzen. Der Rest des Baumes musste aus Sicherheitsgründen ebenfalls entfernt werden. Dieser Einsatz wurde durch ein Löschgruppenfahrzeug und die Drehleiter abgearbeitet.

Fast zeitgleich wurde in der Attenastraße ein sich lösendes Flachdach gemeldet. Auf einer Fläche von ca. 90 m2 löste sich die Dachhaut. Diese Einsatzstelle fuhren zunächst der Rüstwagen und ein zweites Löschgruppenfahrzeug an.

Nachdem das Dach von den Einsatzkräften in Zusammenarbeit mit einem Dachdeckerunternehmen gesichert war, kamen schon die nächsten Einsatzaufträge.

Es ging für zwei Fahrzeuge weiter zur Gnurremühle. Diese musste durch die Einsatzkräfte und den Mühlenbesitzer gesichert werden.

Zwei weitere Löschgruppenfahrzeuge mussten dann nach Süderneuland in die Straße Siedland. Dort hatte sich das Dach eines Holzgartenhauses gelöst und war auf ein Carport des Nachbargrundstücks geweht. Die Einsatzkräfte sicherten das Dach.

Parallel hierzu wurde die Drehleiter in den Neuen Weg beordert. Dort lösten sich von einem Geschäftshaus Teile der Außenfassade. Hierdurch war es bereits zu einem Personenschaden gekommen.

Weiter ging es für ein Löschgruppenfahrzeug in den Looger Weg. Hier war ein Baum umgestürzt.

Ein weiteres Löschgruppenfahrzeug fuhr die Raiffeisenstraße an. Hier war ebenfalls ein Baum umgestürzt, dieser wurde aber bereits von Mitarbeitern des Bauhofes beseitigt.

Nach kurzer Unterbrechung ging es gegen 18.45 Uhr weiter.
Die Besatzung des Löschgruppenfahrzeuges 16 wurde zum Altendeichsweg gerufen. Dort lagen mehrere Äste auf der Fahrbahn. Mit vereinten Kräften wurde die Fahrbahn schnell wieder passierbar gemacht. Das betriebsbereit gemeldete Hilfeleistungtanklöschfahrzeug brauchte nicht mehr ausrücken.

Internet: www.feuerwehr-norden.de.

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Tipps der Feuerwehr Norden zu Brandschutz + Silvester

Brände machen an Silvester einen Großteil der Einsätze in Deutschland aus. Zumeist sind sie durch den unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern in Verbindung mit Alkohol verursacht.

Hier ein paar Tipps der Freiwilligen Feuerwehr Norden, damit das neue Jahr nicht mit einer unangenehmen Überraschung beginnt:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind “Sprengstoff”. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen!
  • Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.

Und falls doch ein Brand oder Unfall durch Feuerwerkskörper verursacht wird, sofort die Feuerwehr bzw. den Rettungsdienst über den Notruf 112 alarmieren.

Internet: www.feuerwehr-norden.de

Hilfe in Norden: Spendenaufruf nach Feuer in der Obdachlosenunterkunft

Durch den Brand in einer Obdachlosenunterkunft am 23. Dezember 2011 haben die dort untergebrachten sieben Männer und eine Frau ihre Habe verloren.

Bürgermeisterin Barbara Schlag für die Stadt Norden, Roman Siewert für das “Sozialwerk Nazareth” in Norddeich, Anna Plascher für das Zentrum “Selbständiges Betreutes Wohnen” im Martensdorf und Pastor i.R. Dieter Albertsmeier für die Christlichen Kirchengemeinden in der Stadt bitten mit nachstehendem Aufruf um Geld- und/oder Sachspenden für die Betroffenen:

Bitte um ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk

Das Fest ist vorüber, wir haben unsere Geschenke ausgepackt und uns hoffentlich auch darüber gefreut. Der Alltag hat uns wieder. “Eine schöne Bescherung!”; das war es für die meisten von uns. Wenn aber die Bewohner der Obdachlosenunterkunft am Flökershauser Weg so sprechen, dann meinen sie es anders, denn sie alle haben in den frühen Morgenstunden des 23. Dezember durch einen Großbrand ihre Unterkunft und ihre gesamte Habe verloren.

Sieben Männer und eine Frau, die noch im Krankenhaus liegt, sind betroffen und wissen nicht, wie es weiter gehen soll. Über die Feiertage wurde ihnen erst einmal notdürftig geholfen, aber das reicht natürlich bei weitem nicht aus.

Darum wenden wir uns jetzt an Sie, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, und hoffen, dass wir mit diesen “Sonntagsgedanken für den Alltag” eine Welle der Hilfsbereitschaft auslösen, die uns in die Lage versetzt, den Betroffenen in ihrer Situation großzügig zu helfen.

“Wir”, das sind Bürgermeisterin Barbara Schlag für die Stadt Norden, Roman Siewert für das “Sozialwerk Nazareth” in Norddeich, Anna Plascher für das Zentrum “Selbständiges Betreutes Wohnen” im Martensdorf und Pastor i.R. Dieter Albertsmeier für die Christlichen Kirchengemeinden in unserer Stadt.

Was möchten wir genau? Wir würden die Geschädigten gern zunächst einkleiden .Sie haben nichts mehr und brauchen ganz dringend neue Schuhe, Strümpfe, Unterwäsche, Nachtwäsche, Hauskleidung und Allwetterkleidung. Das kostet Geld und genau das erbitten wir von Ihnen! Sollten unter denen, die dies lesen, Geschäftsleute sein, die Kleidung verkaufen, so sind wir auch für Einkaufsgutscheine dankbar. Ihre Spende wird von erfahrenen Betreuern zweckdienlich verwendet. Über die Presse werden wir den Verbleib der Gelder transparent darstellen.

Den Grundstock für diese Aktion haben wir gelegt. Die Kirchengemeinden beteiligen sich mit ihren Diakoniekassen. Das städtische Spendenkonto der Weihnachtsfreude hat in diesem Jahr einen Überschuß, der nicht besser eingesetzt werden könnte als hier.

Wie kann man schneller und unmittelbarer Freude bereiten und Not lindern als hier? Die Menschen im Obdachlosenheim sind aus der Bahn Geworfene. Eine Scheidung, ein Arbeitsplatzverlust, mangelnde Ellbogenmentalität – manchmal geht es schneller als man meint, bis das gewohnte Leben zusammenbricht.

Die meisten von uns haben mehr, als sie wirklich brauchen. Wenn jeder ein wenig mit denen teilt, die alles verloren haben, dann tragen wir alle dazu bei, dass in unserer Stadt das Neue Jahr für eine Handvoll Menschen mehr ein frohes neues Jahr wird.

Geldspenden, für die Sie selbstverständlich eine Spendenquittung erhalten, werden erbeten mit dem Stichwort “Brandopferhilfe” auf das Spendenkonto vom Sozialwerk Nazareth bei der Bank für Sozialwirtschaft Hannover, Kontonummer 7403701, BLZ 25120510.

Für Sachspenden wenden Sie sich bitte ausschließlich an Frau Anna Plascher (Verein Selbständiges Betreutes Wohnen), Martensdorf 7 in Norden, Telefon 04931/9306448.

Einsatz für Feuerwehr Norden bei Großbrand im Flökershauser Weg

Die Freiwillige Feuerwehr Norden wurde Donnerstag-Morgen um 4.50 Uhr zu einem Großbrand alarmiert.

In einem Mehrparteienhaus im Flökershauser Weg war es zu einem Wohnungsbrand gekommen, der sich auf weitere Wohnungen sowie den gesamten Dachstuhl ausbreitete.

Großbrand im Flökershauser Weg [Foto: Feuerwehr Norden]

Der Feuerwehr gelang es noch mehrere Menschen aus dem brennenden Haus zu retten.

Großbrand im Flökershauser Weg [Foto: Feuerwehr Norden]

Ein Großaufgebot an Rettungskräften der Feuerwehren Norden, Hage und Lütetsburg sowie des Deutschen Roten Kreuzes und des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Internet: www.feuerwehr-norden.de

Fehlalarm im Telematikzentrum in Tidofeld führte zu Feuerwehr-Einsatz

Schweißarbeiten haben am Donnerstagmittag, dem 8. Dezember 2011, die automatische Brandmeldeanlage des Telematikzentrums in Tidofeld ausgelöst.

Die Anlage ist durch den entstandenen Rauch getäuscht worden.

Kurz nach der Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Norden rückte der stellvertretende Stadtbrandmeister, Dieter Stellmacher, aus.

Wenig später kam die entsprechende Rückmeldung vom Einsatzobjekt in der Rheinstraße. Da der Einsatz abgebrochen werden konnte, brauchte ein einsatzbereit gemeldetes Löschfahrzeug nicht mehr ausrücken.

Am Donnerstagnachmittag, dem 8. Dezember 2011, wurde die Freiwillige Feuerwehr Norden erneut wegen eines umgestürzten Baumes alarmiert.

Diesmal war ein morscher Baum auf einem Grundstück im Buchenweg auf ein Haus gestürzt. Der Nachbar, auf dessen Haus der Baum fiel, hatte aber Glück im Unglück. Der Baum war langsam gefallen und hat augenscheinlich keinen Schaden an dem Haus angerichtet.

Aufgrund des ungünstigen Standortes und der sicheren Lage wurde die Feuerwehr in Absprache mit der zuständigen Versicherung und den Eigentümern nicht tätig. Die Versicherung wird eine Fachfirma beauftragen, die den Baum vermutlich mit einem Kran von dem Dach heben wird.

Internet: www.feuerwehr-norden.de

Laternenumzug. Martini-Singen im Rathaus in Norden

Am Donnerstag, dem 10. November 2011, ist Martini. Die Stadtverwaltung Norden freut sich auch in diesem Jahr wieder auf viele singende und hübsch verkleidete Kinder.

Von 16 bis 19 Uhr werden die Martini-Sänger am Haupteingang des Rathauses erwartet, um ihre einstudierten Lieder vorzusingen. Eine Belohnung gibt es natürlich auch.

Das Martini-Singen hat in Ostfriesland eine lange Tradition. Die Kinder, häufig noch in Begleitung von Mutter oder Vater, ziehen in der Abenddämmerung mit ihren Laternen, den “Kipp-Kapp-Kögels” und oft auch verkleidet, von Haus zu Haus und singen hoch- oder plattdeutsche Martini-Lieder.

Das Martinifest wurde ursprünglich zum Andenken an den heiliggesprochenen Bischof Martin von Tours (316-397) am 11. November gefeiert.

Seit über 150 Jahren feiert man in Ostfriesland das Martinsfest am 10. November, den Geburtstag Luthers (1483).

Busverkehr und Beestmarkt 2011 in Norden

Änderungen beim Busverkehr anlässlich des Norder Beestmarktes 2011
vom 18.10. bis 26.10.2011

Der Mittelmarkt kann von Dienstag, 18.10.2011, 15.00 Uhr, bis einschließlich Mittwoch, 26.10.2011, 15.00 Uhr, nicht angefahren werden.

Die Linienbusse fahren für diese Dauer von der Ersatzhaltestelle am Gymnasium Norden, B72, für folgende Richtungen ab:

Georgsheil/Aurich/Emden Linie 411/410
Pewsum/Greetsiel Linie 417/418
Westermarsch Linie 416; Nachteule N 41
Hage /Dornum/Esens Linie 314/361 Firma Edzards
Leezdorf/Aurich Linie 442 Firma Arendt
Hage/Südarle/Aurich Linie 445/446 Firma Jacobs

Von der Haltestelle Klosterstraße fahren die Busse während der genannten Zeit in Richtung:
Norddeich(alle Busse) Linie 412
Norden, Krankenhaus – Linie 412
Junkersrott/Dornumersiel – alle Busse der Linie 413-
Baltrumlinie zum Anleger(Hafen) nach Neßmersiel.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Norden, Fachdienst Umwelt und Verkehr, Am Markt 39, 26506 Norden, Telefon: 04931/923-0

Bombenfund (Ankertaumine aus dem Zweiten Weltkrieg) in Norddeich und Evakuierung

Mit einem lauten Knall und einer in über 1000 Meter noch zu spürenden Druckwelle endete am Mittwochabend eine aufsehenerregende Evakuierungsaktion in Norddeich.

Am Vormittag wurde die Führung der Freiwilligen Feuerwehr von der Polizei und dem Ordnungsamt der Stadt Norden über einen Bombenfund in Norddeich informiert.

Die Pläne des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sahen eine Sprengung direkt im Osthafen, in einem Spülfeld vor. Dies bedeutete eine umfangreiche Evakuierung des gesamten Norddeicher Hafens, anliegender Straßen und Gebäude im Umkreis von 1000 Metern.

Seeseits betrug die Sicherheitszone sogar 1500 Meter. Auch der Bahn- und Fährverkehr zu den Inseln musste vorübergehend eingestellt werden.

Um die Evakuierung durchführen zu können, wurde für die Freiwillige Feuerwehr Norden und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mehrerer Ortsverbände gegen 14.40 Uhr Großalarm ausgelöst.

Weit über 100 Einsatzkräfte kamen zum Einsatz und klingelten an den Häusern, um die Bewohner aufzufordern die Sperrzone zu verlassen.

Schon am Mittag wurde im Rundfunk und per Lautsprecherdurchsagen der Polizei auf die Aktion hingewiesen. In der Norddeicher Grundschule wurde eine Sammelstelle eingerichtet. Dort konnten sich die Betroffenen aufhalten und die Betreuung durch das DRK in Anspruch nehmen. Das DRK holte auch einige gehbehinderte Personen von zu Hause ab und brachte sie zur Sammelstelle.

Da sich zur Zeit nur wenige Urlauber in Norddeich aufhalten, verlief die Evakuierung mehrerer hundert Personen ohne Schwierigkeiten. Auch die umfangreichen Straßensperrungen der Polizei nahmen die Verkehrsteilnehmer gelassen.

Als um kurz nach 18 Uhr ein Polizeihubschrauber die Sicherheitszone mehrmals überflogen hatte und sich keine Personen mehr im Gefahrenbereich aufhielten, konnte die Sprengung erfolgen.

Eine riesige Rauch- und Dreckwolke stieg weit sichtbar in den Himmel. Der unüberhörbare Knall erschreckte nicht nur die Schaulustigen an der Absperrgrenze, sondern auch eine große Schar Vögel im Deichvorland.

Wenige Minuten nach der Sprengung wurden alle Absperrungen aufgehoben und die Evakuierten konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Nach Auskunft des Kampfmittelräumdienstes handelte es sich bei dem Sprengkörper um eine 400 Kilogramm schwere Ankertaumine aus dem zweiten Weltkrieg. Die Mine beinhaltete geschätzte 200 Kilogramm Sprengstoff. Die genaue Herkunft der Seemine wird noch ermittelt.

Internet: www.feuerwehr-norden.de

Übergabe von Notrufkoffer und Rauchhäuser an Feuerwehr Norden

Eine feierliche Indienststellung erlebten am Donnerstagabend die Brandschutzerzieher aus dem Landkreis Aurich.

Im Ladenlokal des Tele-Centrums Norden bekamen die Brandschutzerzieher, in Anwesenheit einiger Stadt- und Gemeindebrandmeister, neue Ausrüstung für ihre Präventionsarbeit in den Kindergärten und Grundschulen überreicht.

Jede der 15 Kommunen innerhalb des Landkreises Aurich konnten einen sogenannten Notrufkoffer in Empfang nehmen.

Auf Initiative der Brandschutzerzieher im vergangen Jahr, wurde das Projekt zur Entwicklung dieser Koffer angestoßen.

Der stellvertretende Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Dieter Helmers fand mit dem Norder Tele-Centrum einen Partner, der das Projekt verwirklichte.

Die robusten Alu-Koffer beinhalten ein schnurgebundenes sowie ein schnurloses Telefon und eine entsprechende Telefonanlage.

Die Brandschutzerzieher können nun bei ihren Unterrichten realitätsnah das korrekte Absetzen eines Notrufs mit den Kindern üben.

Die Kinder können, wie bei einem echten Notfall, die europaweite einheitliche Notrufnummer 112 wählen und dem Feuerwehrmann am anderen Telefon ihren fingierten Notfall schildern.

Der Brandschutzabschnittsleiter und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aurich, Gerd Diekena, betonte wie wichtig dieser Teil der Brandschutzerziehung ist.

Denn auch kleine Kinder können schon mit einem Anruf Menschenleben retten. Angst und Unsicherheit können jedoch verhindern, dass der Rettungsleitstelle wichtige Informationen nicht übermittelt werden.

Bei der Finanzierung der Gesamtkosten von 8235 Euro für die Geräte, zeigte sich das Tele-Centrum auch behilflich. Die Geschäftsführer Jens Rosenberg und Hans-Wilhelm Wurps übernehmen einen Großteil der Kosten, so dass der Kreisfeuerwehrverband letztlich nur noch 3.500 Euro für die neuen Lehrmittel aufbringen muss.

Die Brandschutzerzieher konnten aber noch weiteres Material entgegen nehmen. Neben einer neuen CD mit Unterrichtsmaterial überreichte der Fachkoordinator für Projektarbeit der Kreisvolkshochschule (KVHS) Aurich, Gerd Santjer, Rauchhäuser.

Die Holzhäuser bestehen aus zwei Räumen, in denen ein kleiner Rauchgenerator einen Brand simuliert. Die Brandschutzerzieher können den Kindern so die Rauchentwicklung und den damit verbundenen Gefahren bildlich darstellen.

Die KVHS hat die Rauchhäuser in ihrer Ausbildungswerkstatt für Auszubildende des Tischlerhandwerks angefertigt. Auch dieser Wunsch zur Anschaffung kam aus den Reihen der Brandschutzerzieher.

Die Umsetzung kam jedoch auf kuriose Weise zu Stande. Gerd Santjer und sein Nachbar, Kreisbrandschutzerzieher Friedhelm Saathoff aus Ihlow, saßen zusammen in der Sauna. Nach einem Aufguss fand Santjer wegen des Dampfes den Ausgang nicht mehr. Friedhelm Saathoff war ihm dann behilflich und schilderte die Parallelen zu einem Brand.

Die KVHS hat nun 15 dieser Modellhäuser gefertigt. Neun Stück wurden an einige Gemeinden im Kreis übergeben. Die Kosten tragen die Kommunen selber. Die Ostfriesischen Brandkasse wird in den nächsten Wochen fünf weitere Häuser verteilen.

Sowohl die Rauchhäuser als auch die Notrufkoffer können auch noch nachträglich bei der KVHS Aurich beziehungsweise beim Tele-Centrum Norden käuflich erworben werden.

Internet: www.feuerwehr-norden.de