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Verpuffung in Forschungslabor in Oldenburg

Oldenburg (ots) – 27.1.2012. Gegen 15:10 Uhr wurde die Feuerwehr Oldenburg über eine automatische Brandmeldeanlage zu einem Feuer in einem Forschungslabor gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war das Gebäude bereits vollständig geräumt, es wurden keine Personen vermisst.

Nach Angaben der Beschäftigten hatte es eine Verpuffung gegeben. Aufgrund der vorhandenen Laborausstattung wurden zwei Trupps mit spezieller Chemikalienschutzkleidung eingesetzt. Gleichzeitig wurde die Einsatzstelle mit Messgeräten kontrolliert, es wurden jedoch keine erhöhten Werte festgestellt.

Das bei der Verpuffung entstandene Feuer konnte mit speziellen Löschmitteln schnell gelöscht werden. Bei der anschließenden Kontrolle der Brandstelle wurde festgestellt, dass keine Chemikalien von dem Brandereignis betroffen waren.

Eine erhöhte Gefährdung für die Umwelt hat es dadurch nicht gegeben. Aufgrund der getroffenen Vorsichtsmaßnahmen war die Feuerwehr mit insgesamt elf Fahrzeugen und etwa 50 Kräften mehrere Stunden im Einsatz.


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Feuer in Oldenburgs Sandkruger Strasse. Pferdestall in Flammen. Trotz 12.000 Liter Wasser: 4 Pferde verbrannten in ihrem Stall

Oldenburg (ots) – Am Donnerstag-Morgen, 19.1.10212, um 3:11 Uhr, wurde die Feuerwehr Oldenburg zu einem Brand eines Pferdestalles bei der Reit- und Fahrschule an der Sandkruger Strasse gerufen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der ca. 5 x 14 m große Stall in Vollbrand.

Ein Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Pferdestall und die angrenzende Reithalle konnte durch die Feuerwehr verhindert werden.

Kunststoffteile an dem gegenüberliegenden Stall waren bereits geschmolzen.

Einige Pferde aus dem umliegenden Ställen konnten durch die Feuerwehr und Helfer des Reitvereines in Sicherheit gebracht werden.

Für vier Pferde kam jede Hilfe zu spät. Sie verbrannten in Ihrem Stall.

Im Einsatz waren neben Kräften der Berufsfeuerwehr auch die Freiwillige Feuerwehr Osternburg und Eversten. Vor Ort waren insgesamt 32 Einsatzkräfte.

Aus vier Strahlrohren wurden ca. 12.000 Liter Wasser gegeben.

Die Einsatzstelle wurde um 4:45 an die Betreiber und die Polizei übergeben.

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Sturmtief “Andrea” über Delmenhorst und dem Landkreis Oldeburg. Bilanz der Polizei

Delmenhorst (ots) – Wie bereits am gestrigen Tag über die Sprecher der Feuerwehr Delmenhorst und des Kreisfeuerwehrverbandes des Landkreises Oldenburg sowie den Sprechern der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land berichtet, hatte das Sturmtief ‘Andrea’ am gestrigen Nachmittag, 5. Januar 2012, zu einer Vielzahl von Einsätzen der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes, der Bauhöfe der Kommunen, der Straßenmeistereien, des Kommunalservices Nordwest (Gemeinden Hude und Ganderkesee) und der Polizei in Stadt und Landkreis geführt.

Hierbei galt es in unzähligen Fällen, Gefahrenstellen durch umgestürzte Bäume bzw. abgeknickte Äste insbesondere im Bereich öffentlicher Wege und Straße, aber auch im privaten Bereich zu sichern und zu beseitigen.

Mit Ausklang des gestigen Nachmittages hatte sich die Lage dann beruhigt, so dass die Gefahrenstellen nach und nach abgearbeit und beseitigt werden konnten. Am Donnerstagabend und in der Nacht zu heute waren dann polizeilicherseits keine sturmbedingten Ereignisse mehr festgestellt.

Typische Sturmschäden

Ungeachtet der typischen Sturmschäden kam es infolge des Sturmes glücklicherweise nicht zu Unfällen, Unglücksfällen bzw. sonstigen Ereignissen mit Personenschäden oder außerordentlichen Sachschäden, auch wenn natürlich auf Hausdächer bzw. Fahrzeuge gestürzte Bäume zu nicht unerheblichen Schäden geführt haben.
Eine Einschätzung zur Gesamthöhe des entstandenen Sachschadens kann von hier nicht vorgenommen werden.

Einsatz in Hude: Carport drohte auf Straße zu fliegen

Neben dem Verweis auf die gestern durch Feuerwehr und Polizei bereits umfassend erfolgten Mitteilungen zu Sturmauswirkungen wird an dieser Stelle nur noch auf ein einzelnes Ereignis in der Gemeinde Hude eingegangen: Am 5. Januar 2012, gegen 14.15 Uhr, wurde der Polizei über die Feuerwehrleitstelle mitgeteilt, dass an der Hurreler Straße (L 868) in Hurrel ein Carport auf die Straße zu fliegen drohe. Tatsächlich wurde der der hölzerne, mit einem Alu-Dach versehene Carport aus der Verankerung gerissen und dann über einen Schuppen und über die Landesstraße ‘geflogen’.
An der anderen Straßenseite blieb der Carport an einem Grundstückszaun hängen.In Nachbarschaftshilfe hatten Anwohner den Carport dann zerlegt und Stück für Stück aufs Heimatgrundstück zurückgetragen.

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“Flensburg online”: siehe vielleicht auch Sturm Andrea: Baum (Eiche) in Oersdorf stürzte auf Haus

Kohltour in Oldenburg. Mama, was ist Bosseln?

Oldenburg (ots) – Von Januar bis März ist Kohltoursaison. Die Kohltourhauptstadt Oldenburg gilt als die Wiege der Kohltour in ihrer heutigen Form: In geselliger Runde ziehen fröhliche Menschen mit dem Bollerwagen boßelnd durch die Kälte. Dass es dabei zugehe wie bei einem Kindergeburtstag, ist keine üble Nachrede.

Tatsache ist, das Bosseln nicht das einzige Spiel ist, das zu einer Kohltour gehört. Beliebt sind auch Kindergeburtstags-Klassiker wie Eierlaufen. Gerne werden auch sonderbare Wurf-Wettbewerbe ausgetragen. Eine festgesetzte Strecke ist mit möglichst wenigen Würfen zu überwinden. Womit, das ist Geschmackssache: Es fliegen Besen oder auch Teebeutel übers platte Land.

Aber hauptsächlich geht es ums Boßeln, bei dem eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine vorher festgesetzte Strecke geworfen, gerollt oder gekullert werden muss.

Ob die Erfinder der Kohltour das auch schon so gehalten haben, ist im Detail nicht überliefert. Die Mitglieder des Oldenburger Turnerbunds begannen kurz nach dessen Gründung 1859 die Tradition, einen Bollerwagen mit Wegzehrung zu beladen und boßelnd vor die Stadt zu ziehen. Um schließlich, genau wie die Kohlfahrer heute, in einer Gaststätte zum Kohlessen einzukehren. Gerne mit einem kräftigen Schluck und mit Musik und Tanz dazu.

Für Gäste bietet man in der Kohltourhauptstadt Oldenburg Reiseangebote an, die auch eine solche Kohltour enthalten. Mehr Informationen erteilt die Tourist-Information Oldenburg. Ein virtueller Treffpunkt für Grünkohlfans ist die Internetseite www.kohltourhauptstadt.de

Internationale Oldenburger Pferdetage 2011

Oldenburg (ots) – Die Internationalen Oldenburger Pferdetage
(10.-13. November 2011) lassen die diesjährigen Europameisterschaften
in Madrid Revue passieren.

Wirft man einen Blick auf die Teilnehmerliste der Springsportler bei den Int. Oldenburger Pferdetagen und die Ergebnisliste der Europameisterschaften, so darf man sich auf Leckerbissen des Springsports mit rasanten Runden im Parcours der Weser-Ems-Halle freuen.

Angeführt wird das Oldenburger Springstarterfeld vom amtierenden Einzeleuropameister Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), der Ende letzter Woche nochmals seine Teilnahme am Oldenburger Turnier bestätigte und die zeitgleiche Einladung zu einer anderen internationalen Pferdesportveranstaltung negierte.

Auch Deutschlands “Medaillengarant” Carsten-Otto Nagel (Wedel), Vizeeuropameister der Springreiter 2009 & 2011 und Mannschaftsweltmeister der letzjährigen Weltreiterspiele in Kentucky hat ebenso seine Teilnahme angekündigt.

Der Viertplatzierte der diesjährigen Europameisterschaften Gerco Schröder aus den Niederlanden wird auch nach Oldenburg kommen.

Championatsreiter Schröder ist in Top-Form und siegte in diesem Jahr u. a. im Großen Preis von Rio de Janeiro.

Schwedens Henrik von Eckermann, beheimatet im Stall Beerbaum, wird ebenfalls die Chance nutzen, bei den Internationalen Oldenburger Pferdetagen zu starten. Von Eckermann war in diesem Jahr 5. bei den Europameisterschaften in Madrid, siegte u. a. im Großen Preis von
Paderborn und war Drittplatzierter im Großen Preis um die Goldene Peitsche beim Hardenberg Burgturnier 2011.

Internationale Oldenburger Pferdetage auch im TV

Der NDR überträgt den Preis der Oldenburger Wirtschaft als Highlight
der Tagesveranstaltung am Samstag, den 12. November 2011 von 15.30
Uhr – 17.00 Uhr und den Großen Preis von Oldenburg am Sonntag von
13.45-15.15 Uhr live, ebenfalls im NDR Fernsehen.

Tickets für die Internationalen Oldenburger Pferdetage unter: 0421 36 36 36 oder auf www.escon-marketing.de

Preisträger vom Filmfest Oldenburg 2011

„German Independence Award – Bester Deutscher Film“ an „Dr. Ketel“ von Linus de Paoli.

„Happy New Year“ von K. Lorrel Manning gewinnt Publikumspreis.

„Der letzte Gast“ von Markus Engel als „Bester Kurzfilm“ ausgezeichnet, eine besondere Erwähnung erhält „15 Summers Later“ von Pedro Collantes.

Neuer Darstellerpreis für „Hervorragende schauspielerische Leistung“ an Mia Schöne in der „Der Brandt“.

Mit mehr als 14.500 internationalen Gästen und Besuchern ging das 18. Internationale Filmfest Oldenburg am Sonntag- Abend, dem 18. September 2011 (da wurden auch die Emmys in Amerika verliehen) mit der Verleihung der „German Independence Awards“ erfolgreich zu Ende.

Die Retrospektive war dem amerikanischen Filmemacher Ted Kotcheff gewidmet. Roger Fritz wurde mit einem Tribute geehrt.

Gewinner des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ ist „Dr. Ketel“ von Linus de Paoli. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde von Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner und den Mitgliedern der internationalen Jury mit Matthew Modine, Radley Metzger, Ildi Toth Davy, Soopum Sohn und Matteo Lovadina überreicht.

Anna und Linus de Paoli, die mit zahlreichen Mitgliedern Ihres Teams nach Oldenburg gereist waren, nahmen gemeinsam mit ihren Darstellern Ketel Weber, Burak Yigit und der Oldenburgerin Franziska Rummel den Preis entgegen.

In der Jurybegründung heißt es: „Ein Film, der sich traut, das Filmemachen mit einer schieren Abenteuerlust zu erkunden und sich dabei nicht scheute, Grenzen von Erzählkonventionen des Kinos zu erweitern.“

Die Jury ehrt in diesem Jahr erstmals die Schauspielerin Maja Schöne („Der Brandt“) mit dem neu ins Leben gerufenen „German Independence Award – Hervorragende schauspielerische Leistung“.

Das Publikum wählte „Happy New Year“ zum besten Film. Regisseur K. Lorrel Manning und sein Darsteller Michael Cuomo nahmen den „German Independence Award – Publikumspreis“ von Peter Göttelmann, Marketingleiter EWE Oldenburg, entgegen.

Mit Michael Cuomo in der Hauptrolle als schwer traumatisierter Afghanistan-Rückkehrer zeigt „Happy New Year“ mitreissend und berührend, dass die tiefsten Wunden des Krieges in der Seele liegen.
Der von der EWE AG gesponserte Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Regisseur Markus Engel konnte für seinen Film „Der letzte Gast“ von der Kurzfilm-Jury mit Arthur Brauss, Pia Marais und Frank Fokke Eden den Preis für den Besten Kurzfilm entgegennehmen.

„Der Film entwickelt eine Atmosphäre der Authentizität, die die Zuschauer in die Geschichte hineinzieht und jede ihrer Wendungen gespannt verfolgen lässt“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert.

Eine besondere Erwähnung erhält „15 Summers Later“ von Pedro Collantes.

Seinen Abschluss feierte das 18. Internationale Filmfest Oldenburg mit „Anduni – Fremde Heimat“ in Anwesenheit des Hauptdarstellers Florian Lukas.

Filmfest Oldenburg ehrt den kanadischen Filmemacher und Produzenten Ted Kotcheff (“Rambo”) mit einer Werkschau

Der 80-jährige kanadische Regisseur Ted Kotcheff hat neben dem Welterfolg „First Blood“ („Rambo“) ein ebenso vielfältiges wie kohärentes Werk vorzuweisen, das ihn als kompromisslosen Chronist moralischer Außenseiter-Stories auszeichnet.

Regisseur Ted Kotcheff [Foto: Pressestelle Filmfest Oldenburg]

“I’m not the judge of my characters; I am their best witness.”
“Ich urteile nicht über meine Protagonisten – ich bin nur ihr bester Zeuge.”
Dieses Credo des Regisseurs Ted Kotcheff – ein Außenseiter, der das moralische „Outback“ der Gesellschaft erkundet – findet sich in seinem nahezu sechs Dekaden umfassenden Werk durchgängig wieder.

In seinem Schaffen verweben sich Drama, Komödie und Action-Film und es ist immer Kotcheffs Anliegen individuelle oder gesellschaftliche Mythen offen zu legen, ohne dabei jemals seine selbst gewählte Haltung als empathisch beobachtender Außenseiter zu verlassen.

Ähnlich wie sein langjähriger Freund, der kontroverse Autor Mordecai Richler (mit dem er bei drei Filmen zusammen gearbeitet hat), legt es Kotcheff mit seinen Filmen darauf an, die kleinbürgerlichen Moralvorstellungen des Mainstream-Publikums mit seinem beißenden Humor und der listigen Darstellung moralischer Abgründe offen zu legen.

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Sein bis dato von der Kritik am meisten geschätzter Film, das australische Outback-Drama „Wake in Fright“ von 1971, löste bei seiner Premiere eine solche kontroverse Debatte aus, dass dem australischen Kino erstmalig internationale Beachtung zuteil wurde.

Der Film trug dazu bei, den späteren Weg von großen Regisseuren wie Peter Weir, Fred Schepisi oder Bruce Beresford zu ebnen. Der Film gilt als eine Art Ödipus-Drama für eine ganze Nation – “Wake in Fright” ist nichts weniger als Australiens filmische Abnabelung vom British Empire.

Beeindruckend dabei war vor allem, dass es ein Außenseiter war, der die Essenz der australischen Seele mit solcher Verve und Authentizität auf die Leinwand bannen konnte.

Der Kanadier Kotcheff sieht neben seiner Wurzeln im Commonwealth vor allem die Erfahrung „in einem riesigen und leeren Land zu leben, dessen Weite nicht befreit, sondern einsperrt“ als Grund dafür.

“Wake in Fright” wurde zuletzt im März diesen Jahres zur Ehren von Kotcheffs 80. Geburtstag im Museum of Modern Art aufgeführt.

Die Retrospektive in Oldenburg wird neben „Wake in Fright“ fünf weitere Werke Kotcheffs präsentieren. Die Komödie „The Apprenticeship of Duddy Kravitz“ mit Richard Dreyfuss in der Titelrolle, für die Ted Kotcheff 1974 den Goldenen Bären bei den Filmfestspielen in Berlin erhielt – die erste internationale Auszeichnung für einen kanadischen Film überhaupt.

Sein 1978 entstandener Film „Who is Killing the Great Chefs of Europe?“, der für mehrere Golden Globes nominiert war und inzwischen längst Kultstatus besitzt.

„Life at the Top“ aus dem Jahre 1965, sein Welterfolg „First Blood“ von 1982 und „Joshua Then and Now“, eine weitere Zusammenarbeit mit Mordecai Richler, der wie schon „Wake in Fright“ für die Goldene Palme in Cannes nominiert war.

Ted Kotcheff wird vom 14. bis zum 18. September 20elf in Oldenburg zu Gast sein.

Internationales Filmfest Oldenburg im September 20elf

Mit Deutschlandpremieren zweier Ikonen des amerikanischen Kinos wartet das diesjährige Festivalprogramm auf.

John Carpenter meldet mit seinem neuen Horror-Thriller „The Ward“ eindrucksvoll zurück (der Film wird im Verleih von Concorde Film am 29. September 2011 in den deutschen Kinos starten)
["Flensburg online" Meinung: Gucken Sie sich keine Horror-Filme an. Das tut Ihrer Seele nicht gut. Sie öffnen damit nur Türen für dämonische Ängste. Was meinen Sie, wo Horrorfilme laufen? Im Himmel oder in der Hölle? Wo wollen Sie hin? In den Himmel oder in die Hölle?
Das ist meine Meinung. Ich bin gespannt auf Ihre. Nane Jürgensen]

und

der Kultregisseur Monte Hellman ist mit seinem neuen Neo-Noir Thriller „Road to Nowhere“ vertreten.

Carpenter hat das Genrekino der 80er Jahre mit Klassikern wie „Escape from New York“ oder „Halloween“ geprägt, während Monte Hellman im New Hollywood der 70er Jahre mit Filmen wie „Two Lane Blacktop“ Maßstäbe gesetzt hat.

Regie-Debütant aus Schweden

Der schwedische Regiedebütant Filip Tegstedt verbindet in „Marianne“ sehr sensibel Elemente des Horrorkinos mit einer berührenden Familiengeschichte und wartet dabei mit Charakterdarsteller Peter Stormare („Fargo“, „The Big Lebowski“) auf.

Die Brüder Mark und Michael Polish, Gewinner des German Independence Award 2003 für den Film „Northfork“, kehren mit ihrer traumhaft fotografierten Liebesgeschichte „For Lovers Only“ zu ihren cineastischen Wurzeln zurück und beweisen einmal mehr, dass das amerikanische Kino Kunstvolles mit großen Gefühlen verbinden kann.

Ihr großes visuelles Talent und erzählerischer Mut üben große Faszination aus. In ihren Filmen arbeiteten sie bereits mit Bruce Willis, Nick Nolte, Daryl Hannah, James Woods oder Billy Bob Thornton.

Großes Europäisches Kino

Großes europäisches Kino wird in Oldenburg auch zu sehen sein. Catherine Deneuve, die Grande Dame des französischen Films, brilliert in Thierry Klifas „His Mother’s Eyes“ an der Seite von Almodóvar-Muse Marisa Paredes und Jean-Marc Barr.

Atmosphärisch dichtes Kino aus Ungarn bringt Regisseur und Hauptdarsteller Endre Hules nach Oldenburg. „The Maiden Danced to Death“ ist die erste ungarisch-kanadische Koproduktion, und Hules bezieht daraus nicht nur seine Story vom Aufprall zweier Wertesysteme, sondern hat mit Deborah Kara Unger Kanadas profiliertesten Hollywoodstar an seiner Seite, die dem Film mit ihrer Leinwandpräsenz intensive Momente verleiht.

Mehr als 900 Einreichungen

Mit über 900 Einreichungen wurde beim Internationalen Filmfest Oldenburg ein neuer Rekord aufgestellt. Ein nachhaltiger Beleg für die wachsende internationale Bedeutung und Anerkennung des Festivals, das im Ultimate Film Festival Guide unter den Top Five Filmfestivals für unabhängiges Kino weltweit geführt wird.

Das 18. Internationale Filmfest Oldenburg findet vom 14. bis 18. September 2011 statt.

Sehr gewalttätiger Sex-Täter flieht aus Klinik im Landkreis Ammerland

Oldenburg (dts Nachrichtenagentur) – Am Samstagmorgen gegen 5:30 Uhr ist ein 40-Jähriger, der in der Vergangenheit mehrfach wegen Sexualstraftaten strafrechtlich in Erscheinung getreten war, aus dem Maßregelvollzug der Karl-Jaspers-Klinik im Landkreis Ammerland (Niedersachsen) geflüchtet. Dies teilte die Polizei am Samstag, dem 9. Juli 2011, mit.

Dem Vernehmen nach konnte der Mann durch ein Fenster, welches er aufbrach, flüchten.

Der 40-Jährige gilt Polizeiangaben zufolge als sehr gewalttätig.

Der Flüchtige ist circa 1,75 Meter groß, wiegt circa 70 Kilogramm, hat schütteres helles Haar und ist Brillenträger.

Neben dem lückenhaften Gebiss ist nach Polizeiangaben ein tätowiertes Kreuz am linken Unterarm ein auffälliges Detail am Körper des Flüchtigen.

Kommt neuer Rockerkrieg? Oldenburgs Polizei-Präsident Hans-Jürgen Thurau hat seine Befürchtungen

Oldenburg (dts Nachrichtenagentur) – Weniger als ein Jahr nach dem sogenannten Rockerfrieden zeichnen sich im Nordwesten Niedersachsens neue Reibereien im Milieu ab.

Oldenburgs Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau zeigte sich gegenüber NDR Info alarmiert von den Tendenzen im Bereich seiner Direktion: “Trotz des sogenannten Friedensabkommens sehe ich die Gefahr, dass es zu erneuten gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen wird.”

Der Grund für Thuraus Befürchtungen ist die hohe Anzahl von Clubneugründungen der Rockergang Red Devils im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg.

Die Red Devils verstehen sich als Unterstützerclub der berüchtigten Hells Angels und werden von Polizeiexperten als deren “Statthalter” betrachtet.

Offenbar sei in der Rockerszene ein Konkurrenzkampf unter anderem um die Rotlichtbezirke der Hafenstädte an Niedersachsens Küste entbrannt.

Rockergruppen wie die Hells Angels und die Red Devils werden bei der Polizei von den Spezialabteilungen für “Organisierte Kriminalität” beobachtet. Zu diesen Rockergruppen zählt auch der Club “Gremium MC”, der in der Polizeidirektion Oldenburg seit Beginn des Jahrtausends in der Rockerszene tonangebend war.

Der harte Kern dieser Gruppierung wird in Nordwestniedersachsen auf rund 250 Personen geschätzt. Zunehmend aber drängten seit einiger Zeit die Red Devils in die Region vor.

Kriminalisten wie der Landesvorsitzendes des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Ulf Küch, sehen in den Mitgliedern der Rockerclubs weniger “begeisterte Motorradfahrer”, sondern “knallharte Geschäftsleute”, die vor allem im Bereich des Rotlichtmilieus und der Türsteherszene Interessen hätten.

Die Gründung neuer Clubs diene alleine dem Zweck, entsprechende “Claims” abzustecken. Ähnlich sieht dies auch Oldenburgs Polizeipräsident Thurau: “Ich formuliere es mal in der Sprache der Clubs: Der Westen soll rot- weiß werden. Und das heißt: Red Devils und Hells Angels wollen dieses Gebiet dominieren. Und das birgt natürlich erhebliche Gefahren für diese Region.”

Die Sicherheitsbehörden müssten deshalb konsequent gegen das Entstehen sogenannter “rechtsfreier Räume vorgehen”.

Thurau: “Es kann nicht sein, dass bestimmte Gruppen für sich den Anspruch erheben, außerhalb des Gesetzes stehen zu können.”

Rockergruppen wie die Hells Angels bezeichnen sich selbst als sogenannte “Outlaw Motorcycle Gangs”, die jede Form der Zusammenarbeit mit der Polizei ablehnen.

In offiziellen Stellungnahmen weisen die Rockergruppen die Erhebung von Gebietsansprüchen oder Verbindungen zu organisierter Kriminalität zurück. Auseinandersetzungen zwischen den Hells Angels und Bandidos unter anderem in Schleswig-Holstein hatten zum Ausbruch des sogenannten “Rockerkriegs” geführt.

Ende April vergangenen Jahres hatte Schleswig-Holsteins Innenminister zwei örtliche Clubs dieser Rockergruppen verboten. Über die Rechtmäßigkeit dieses Verbotes wird demnächst vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig entschieden.

Feuer in Dachgeschoß-Wohnung: Tod in Oldenburg bei Wohnhausbrand

Oldenburg (dts Nachrichtenagentur) - Im niedersächsischen Oldenburg ist am Donnerstagmorgen, dem 30. September 2010, bei einem Wohnhausbrand eine Person ums Leben gekommen.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, stand die Dachgeschosswohnung des Altbaus beim Eintreffen der Rettungskräfte gegen 2:30 Uhr bereits vollständig in Flammen.

Nach Abschluss der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr schließlich die Leiche des einzigen Bewohners des Hauses. Die Identität des Opfers sowie die Brandursache sind bislang noch unklar.

“Flensburg online” ==> Am Montag, dem 27. September 2010, Tod in Boostedt: Erst Explosion, dann Feuer. Mann stirbt bei Hausbrand

Alles ist Fußball: Uni Oldenburg mit Fußball-Institut für Kinder von Einwanderern

Oldenburg (dts Nachrichtenagentur) - Ein neues An-Institut der Universität Oldenburg will die Integration benachteiligter Kinder und Jugendlicher mit Migrationsgeschichte durch Bewegung, Sport und Bildung vorantreiben.

Unter dem Namen “Integration durch Sport und Bildung (INS)” ist das Institut am Mittwoch, dem 15. September 2010, offiziell gegründet worden.

“Über die Integrationswirkungen des Sports wissen wir noch zu wenig. Deshalb ist es sinnvoll, die Forschungen in diesem Bereich zu intensivieren”, sagte Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka.

Vor zehn Jahren startete der Sportpädagoge Ulf Gebken, der nun das neue Institut leitet, in einem Oldenburger Stadtteil das Projekt “Soziale Integration von Mädchen durch Fußball”.

Gebken initiierte Mädchenfußball-AGs an Schulen und organisierte Schulturniere, um Mädchen mit Migrationshintergrund für den Sport zu begeistern. Das Projekt wurde unter dem Namen “Fußball ohne Abseits” auf ganz Deutschland ausgeweitet. Mittlerweile spielen bundesweit mehr als 1.200 Mädchen mit Migrationshintergrund regelmäßig Fußball.

“Flensburg online”: Das A&O ist und bleibt die Sprache. Wer nach Deutschland einwandert _muss_ die deutsche Sprache lernen. NIcht morgen, sondern jetzt. Denn: Integration braucht Sprache. Das sagt auch Box-Weltmeister Felix Sturm. Wer noch nicht einmal aus Liebe zu diesem Land die deutsche Sprache erlernen will, der wird auch sicherlich nicht unsere westlichen Werte von Freiheit, Demokratie, Gleichheit von Mann & Frau usw. leben wollen.