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Das Geld liegt auf der Straße… 200 Jahre alten Silberschatz in Bibliothek in Passau gefunden

Passau (dts Nachrichtenagentur) – Im Archiv der Staatlichen Bibliothek Passau hat eine Hausmeisterin zufällig einen mehr als 200 Jahre lang versteckten Silberschatz entdeckt.

Wie die “Passauer Neue Presse” berichtet, umfasse der Fund rund 172 Münzen und Medaillen aus vielen Jahrhunderten – von der Römerzeit bis zu Napoleon.

Besonders kostbar seien Schmuckmedaillen aus der Barockzeit.

Bibliotheksleiter Markus Wennerhold sprach von einem “wirklichen Glücksfall” und schätzte den Wert auf einen “sechsstelligen Euro-Bereich”.

Wennerhold vermute, dass der Schatz zu einer Sammlung der Passauer Fürstbischöfe gehöre.

Man habe die Münzen dann vermutlich im Zuge der Säkularisation im Jahr 1803 versteckt, um sie dem Zugriff der Steuerbeamten des bayerischen Kurfürsten zu entziehen.

In den vergangenen Jahren sei der Münzschatz offenbar in Vergessenheit geraten.


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Tod in Passau nach Schlägerei. Kopfverletzung durch Faustschläge ins Gesicht

Passau (dts Nachrichtenagentur) – In Passau ist ein 28-Jähriger an den Folgen einer Schlägerei gestorben.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, befand sich das Opfer mit einem Freund und einem befreundeten Pärchen in dessen Wohnung.

Dort fand offenbar eine Feier statt, in deren Verlauf es zum Streit der beiden Männer kam.

Der 35-jährige Freund schlug dem Opfer mehrfach mit der Faust ins Gesicht.

Der Geschädigte konnte sich noch selbständig nach Hause in die elterliche Wohnung begeben, wo er dann schließlich im Laufe des Samstag seinen schwerwiegenden Kopfverletzungen erlag.

Gegen den 35-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge in die Wege geleitet.

ICE überfährt Mann im Hauptbahnhof von Passau

Passau (dts Nachrichtenagentur) – Im Hauptbahnhof von Passau ist am Mittwochabend, dem 4. Mai 2011, ein 52-jähriger Mann von einem anfahrenden ICE überrollt und tödlich verletzt worden.

Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann den Halt des Zuges im Bahnhof für eine Zigarettenpause genutzt. Als der ICE planmäßig wieder anfuhr, rannte der 52-Jährige neben dem Zug her und versuchte den Druckknopf einer Türe öffnen.

Nach einem Lauf von circa zehn Metern geriet der Mann zwischen Bahnsteig und Zug, wurde von diesem überrollt und sofort getötet.

Der Zugführer bemerkte den Vorfall nicht und fuhr Richtung Wien weiter.

Politischer Aschermittwoch in Paussau: Deutsche Sprache in die Verfassung aufnehmen

Passau (dts Nachrichtenagentur) – Beim politischen Aschermittwoch in Passau hat der Ministerpräsident Bayerns, Horst Seehofer (CSU) gefordert, die Beherrschung der deutschen Sprachen in die Landesverfassung aufzunehmen und will eine dem entsprechende Volksbefragung durchführen lassen. Dies sorgte zwar für Beifallsstürme, ist aber angesichts der notwendigen verfassungsändernden zwei-Drittel-Mehrheit unwahrscheinlich.

Die Plagiats-Affäre um den zurückgetretenen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) behandelte Seehofer in seiner Rede eher knapp und sagte dem nicht anwesendem Ex-Minister die Unterstützung der CSU zu.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) warnte indes bei seiner Rede in Straubing davor, mit der Beschwörung von Furcht vor einer anderen Kultur den Fortschritt zu blockieren, bevor er sich den Grünen zuwendete: “Ob Sonne oder Regen, Hauptsache dagegen”. ["Flensburg online": Die Dagegen-Partei]

Die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast warf unterdessen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, Handlungsunfähigkeit in der Guttenberg-Affäre demonstriert zu haben.

Die Kanzlerin mahnte indes an, dass sich keine der Oppositionsparteien in der Position befände, die der CDU Belehrungen bezüglich “Anstand und Ehrlichkeit in der Politik” erteilen könne.

In Vilshofen äußerte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Kanzlerin. “Wenn sie das nächste Mal in China gegen Plagiate wettert, wird auch der höflichste Chinese sein Grinsen nicht unterdrücken können”, sagte er und spielte auf die Guttenberg-Affäre an.

Der politische Aschermittwoch hat seine Ursprünge in Bayern, wo sich die Bauern nach dem Viehkauf am Wochenende beim Bier politische Reden anhörten.

Nach und nach haben sich alle großen Parteien dies angeeignet und halten Veranstaltungen auch außerhalb von Bayern ab.

Gesitteter Meinungsaustausch sieht anders aus. Angriff in Passau von Student auf Bundesrichter

Passau (dts Nachrichtenagentur) - An der Universität Passau hat ein Jura-Student am Dienstagabend, dem 8. Februar 2011, während eines Vortrages einen Bundesrichter angegriffen.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, fand an der Uni ein Vortrag zum Thema “Die neue Rechtsprechung des BGH zu den Grenzen des Lebens” statt.

Gastreferent war dabei der Vorsitzende Richter des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofes.

An der Vorlesung nahmen circa 300 Personen teil.

Während des Vortrages ging der 22-jährige Jurastudent zielstrebig in Richtung Redner und schlug diesem mit der Faust ins Gesicht.

Der Richter wurde dabei am linken Ohr getroffen und leicht verletzt, konnte jedoch seinen Vortrag fortsetzen.

Nach einem kurzen Gerangel wurde der Jurastudent von weiteren Zuhörern überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine politisch motivierte Tat.

Der Student gab in seiner Vernehmung an, dass er die Tat alleine plante und keiner politischen Gruppierung oder Partei angehöre.

Seine politischen Ansichten würden wechseln, derzeit sei er jedoch mehr “rechts” orientiert.

Als Grund nannte er, dass er sich gegen die fortschreitende Unterdrückung und Entziehung der Lebensgrundlagen in Deutschland wehren würde.

100.000 Euro für Wahrsagerin?

Passau (dts Nachrichtenagentur) - In Bayern wurde am Sonntag, dem 5. Dezember 2010, eine Frau festgenommen, die sich als sogenannte “Hellseherin” mehr als 100.000 Euro erschlichen haben soll.

Die 56-Jährige wurde von Beamten auf der Autobahn kontrolliert, wobei die Fahnder feststellten, dass die Frau vom Amtsgericht Recklinghausen per Haftbefehl gesucht wird.


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Über vier Jahre soll sich die Frau durch Prophezeiungen und esoterische Lebenshilfe über 106.000 Euro erschlichen haben.

Zwei Geschädigte seien im Laufe der Jahre in ein Abhängigkeitsverhältnis geraten und hatten, nachdem sie über 100.000 Euro an die “Wahrsagerin” gezahlt hatten, schließlich Anzeige erstattet.

Die des Betruges Verdächtige wird nun dem Haftrichter vorgeführt, teilte die Polizei mit.

“Flensburg online”: Bei okkulten Praktiken steckt immer die verborgene Macht Satans in der unsichtbaren Welt dahinter, mit der er Menschen verführen will.
“Einige Wahrsager bzw. Zauberer, die sich in letzter Zeit in verschiedenen Erdteilen bekehrt haben, haben zugegeben, dass sie durch eine Macht beherrscht und kontrolliert wurden, die größer als ihre eigene war; aber das diese vollständig aufgehört hatte, als sie gläubig wurden und Christus bekannten.

Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Macht von Satan kommt, weil in der gegenwärtigen Zeit die Anzahl der Menschen, die versuchen, mit Geistern der Verstorbenen zu verkehren, sehr stark zugenommen hat; sogar Christen haben sich aus reiner Neugier dazu verleiten lassen.”
[aus Wahrsagerei - Bibel-Lexikon]

Tod in Passau: Traktor überfährt Bauern

Passau (dts Nachrichtenagentur) - Im Landkreis Passau in Niederbayern ist am Mittwochnachmittag, dem 4. August 2010, ein Landwirt durch seinen eigenen Traktor getötet worden.

Der Bauer befuhr eine Wiese, als er auf einem stark abschüssigen Gelände ins Rutschen kam und schließlich durch die Seitenscheibe aus dem geschlossenen Führerhaus geschleudert wurde.

Unmittelbar darauf kippte der Traktor nach rechts um und begrub den Mann unter sich.

Der 46-Jährige erlitt hierbei tödliche Verletzungen und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Tod einer Frau in Vilshofen bei Badeunfall in der Donau

Vilshofen (dts Nachrichtenagentur) - Im bayerischen Vilshofen im Landkreis Passau ist eine 45-Jährige nach einem Badeunfall in der Donau verstorben.


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Nach Informationen der Polizei wollte die Frau in einem Nebenarm der Donau schwimmen, sei jedoch durch die starke Strömung sofort abgetrieben worden.

Durch eine umfangreiche Suchaktion konnte die Frau schließlich von Rettungskräften der Feuerwehr geborgen werden.

Die 45-Jährige wurde sofort in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie allerdings kurze Zeit später verstarb. Nach Angaben der Polizei gäbe es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Schüsse in Dienststelle von Polizei in Passau

Passau (dts) - In der Passauer Polizeiinspektion ist heute am frühen Morgen ein Beamter bei einer Schießerei schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Behörden hatte ein Mann mittleren Alters die Polizeiinspektion gegen 2.55 Uhr betreten. Es sei dann zu einer Auseinandersetzung mit einem Beamten gekommen, in deren Verlauf der Täter dem Polizisten die Dienstwaffe entriss und dann auf ihn schoss.

Der Polizist wurde durch den Schuss schwer am Kopf verletzt. Der Täter nahm den Schwerverletzten dann als Geisel und verschanzte sich auf dem Hof zwischen Fahrzeugen der Polizei. Der Mann konnte später von der Polizei festgenommen worden.

Der schwer verletzte Polizist schwebt nicht in Lebensgefahr, liegt aber im künstlichen Koma.

4 tote Frauen bei Unfall in Waldkrichen

Vier Tote, eine Schwerverletzte und Sachschaden von insgesamt 15.000 Euro sind die schreckliche Bilanz eines Verkehrsunfalles am Monag-Abend, dem 20. April 2009, in Waldkrichen, Landkreis Freyung-Grafenau.

Vier junge Frauen sterben bei Verkehrsunfall (Foto: Polizei Passau)
Vier junge Frauen sterben bei Verkehrsunfall (Foto: Polizei Passau)

Zum Unfallzeitpunkt (20.04.09, gegen 19.30 Uhr) fuhr vermutlich eine 19-jährige Pkw-Lenkerin mit drei 17-jährigen Beifahrerinnen von Waldkirchen in Richtung Freyung.

Zwischen den Ortschaften Schiefweg und Wotzmannsreut kam der Pkw nach rechts aufs Bankett und schleuderte anschließend auf die linke Fahrbahnseite, und zwar frontal in den entgegenkommenden Pkw einer 49-jährigen Frau aus Untergriesbach.

Der in Richtung Freyung fahrende Pkw, in dem die vier jungen Frauen saßen, wurde in zwei Teile gerissen, zwei der Insassen wurden aus dem Wagen geschleudert. Zwei weitere Insassen im Heckbereich wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Alle vier Frauen verstarben noch an der Unfallstelle. Die entgegenkommende Pkw-Lenkerin wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus abtransportiert.

Kurz vor dem Unfall wurde der Pkw der jungen Frauen wahrscheinlich von einem anderen Fahrzeug überholt. Inwiefern dies unfallursächlich war oder zum Unfall beigetragen hat, muss allerdings erst weitere Ermittlungen geklärt werden. Die Fahrzeuge wurden von der Polizei vorläufig sichergestellt.

Polizeidirektor Alois Mannichl im Interview

Der Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl sieht sich als Opfer eines “Wahnsinnigen”. “Für mich ist klar, dass er ein Wahnsinniger ist”, sagte Mannichl im Interview in der am Donnerstag (05.03.09) erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern.

Der Passauer Polizeidirektor, der im Dezember Opfer einer Messerattacke wurde, bekräftigte seine Überzeugung, dass der Angreifer aus dem rechten Milieu kam. Der Täter sei “ein überzeugter Rechter, der aber nicht in einer Organisation sein muss.” Derartige Einzeltäter seien allerdings “am schwierigsten zu ermitteln”.

Mit dem stern sprachen Mannichl und seine Frau erstmals gemeinsam über das Attentat und seine Folgen. Zu dem Umstand, dass nach der Tat und diversen Ermittlungspannen er selbst und seine Familie unter Verdacht gerieten und zum Gespött der rechten Szene wurden, sagte Mannichl: “Dieser Erfolg war für den Täter wesentlich größer, als wenn er mich getötet hätte. Der muss ja strotzen vor Selbstbewusstsein.”

Anneliese Mannichl: “Als mein Mann außer Lebensgefahr war, dachte ich, das Schlimmste wäre überstanden. Ich hätte nie für möglich gehalten, was danach noch über uns hereingebrochen ist.”

Der Polizeidirektor bezeichnete es als “richtig und normal”, dass auch im Familienkreis ermittelt wurde. Das Ehepaar kritisierte jedoch im Gespräch mit dem stern, dass es zu lange gedauert habe, bis “Entlastendes” mitgeteilt wurde. Sie beide und ihre beiden Kinder seien “wochenlang wirklich durch die Hölle gegangen”.

Alois Mannichl sagte, seine Wunde sei “sehr gut verheilt”, aber nach wie vor “muss die Angst verarbeitet werden, dass dieser Wahnsinnige irgendwann wiederkommt”.

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Der politische Aschermittwoch der CSU in Passau

Die in Cottbus erscheinende “Lausitzer Rundschau” (25.02.09) kommentiert unter der Überschrift “Neues gewagt” den politischen Aschermittwoch der CSU:

“Der Wähler, hat einmal der Wiener Kabarettist Helmut Qualtinger festgestellt, “is a Sau”. Zum Beispiel widert ihn das kleinkarierte Gezänk der politischen Parteien an.

Wenn aber dieser Wähler auf eine Veranstaltung wie den Politischen Aschermittwoch der CSU in Passau fährt, dann erwartet er, dass “seine” Matadoren es den anderen mal so richtig zeigen.

Dass den Sozis, Linken und anderen ordentlich “eing’schenkt” wird. In den vergangenen Jahren ist der Passau-Besucher in dieser Erwartung nicht enttäuscht worden, damals bei Franz Josef Strauß schon gar nicht. Jetzt kam Horst Seehofer als Star in die Passauer Dreiländerhalle und wollte “Neues wagen”.

Ein bisschen zog er schon über Sozis und Grüne her, aber kaum mehr als über die eigenen Mitstreiter. Das große Draufhauen blieb aus. Nicht einmal an den Linke-Watschenmännern Gysi und Lafontaine mochte sich Seehofer abarbeiten. Kurzum: Auf dem angeblich “größten Stammtisch der Welt” blieben die Stammtischparolen diesmal aus. Auf den anderen Veranstaltungen wurde geholzt wie eh und je. Nein, Stimmung mit latenter Ausländerfeindlichkeit zu machen, das mag Seehofer nicht. Selbst als er einmal in dieses Fahrwasser geriet und forderte: “Wer nicht deutsch kann, soll es gefälligst lernen”, fügte er verschmitzt hinzu: “Auch wir Bayern mussten einmal Deutsch lernen.”

Platte Phrasen über Kirchen und Moscheen, mit denen Vor-Vorgänger Edmund Stoiber das Auditorium zum Kochen brachte, wenn nichts anderes mehr half, waren von Seehofer nicht zu hören. Zwar nahm der Ingolstädter oft Bezug auf CSU-Übervater Strauß, aber weder das Holzen noch dessen ausufernde Redezeit sind die Sache des neuen CSU-Chefs.

Die Begeisterung unter den Freunden deftiger Aussprache blieb daher eher gedämpft. Als der Schlussbeifall schon nach zwei Minuten abebbte, setzte dem Seehofer selbst mit dem Kommando “Hinsetzen” ein Ende. Nein, der politische Aschermittwoch der CSU ist nicht mehr das, was er einmal war.

Die Frage ist nur: Sollte und kann er überhaupt wieder werden wie früher? Irgendwann ist alles einmal zu Ende, wie der Verlust der absoluten Mehrheit der CSU gezeigt hat. Und wenn mit dem Ausspielen der Ausländer-Karte bei der CSU Schluss gemacht wird, ist das sicher kein Schaden. In der Zeit der Krise, da hat Seehofer auch recht, wird es nicht gerne gesehen, wenn sich die Parteien in Gezänk und Polarisierung ergehen.

Wenn man diese Erkenntnis konsequent anwendet, dann darf es auch für den Aschermittwoch keine Ausnahme geben. Es muss auch eigentlich nicht, denn Aufreger-Themen gibt es auch abseits des Parteienstreits genügend.”