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Überfall auf Spielhalle in Reinbeks Bergstraße

Ratzeburg (ots) – Am Montag, dem 30. April 2012, gegen 04.30 Uhr, betrat eine maskierte männliche Person die Spielhalle in der Bergstraße in Reinbek und trat von hinten an die 69-jährige Spielhallenaufsicht heran. Der Mann umfasste den 69-jährigen von hinten mit einer Art Würgegriff und drohte damit, ihn “abzustechen”.

Der Angestellte konnte sich jedoch aus Griff befreien, so dass es zu einer Rangelei mit dem Täter kam. Erst als ein Gast dem 69-jährigen zu Hilfe kommen wollte, verließ der mutmaßliche Räuber die Spielhalle ohne Beute und flüchtet in Richtung Bahnhof.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Verletzt wurde niemand.

Der Täter ist ca. 1,80 m groß, sprach akzentfreies Deutsch und trug eine graue Jacke mit Kapuze sowie eine schwarze Maske oder einen schwarzen Schal. Eine nähere Beschreibung konnte nicht erlangt
werden.

Die Polizei bittet um Mithilfe:
Wer kann Angaben zur Tat oder dem Täter machen? Wem ist in der Bergstraße in Reinbek, um die Tatzeit herum, eine verdächtige Person aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 7277707-0.


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Tod von Jugendlichem auf ehemaligen Munitionsdepo in Oher Tannen

Ratzeburg (ots) – Bei einem Unglücksfall am Samstagmorgen, dem 10. März 2012, auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsdepot in der Straße Oher Tannen starb ein Jugendlicher.

Das Gelände ist dicht bewaldet und es befinden sich dort noch etwa 50 ehemalige Munitionsbunker, die heute überwiegend als Bastlerwerkstätten, Lager oder zu ähnliche Zwecken genutzt werden. Es handelt sich hierbei um ein umzäuntes Privatgelände und keinen öffentlichen Verkehrsraum.

Ein 21-jähriger Hamburger fuhr gegen 02.40 Uhr zusammen mit einem befreundeten 16-jährigen Glinder auf dem Privatgelände mit seinem nicht zugelassenen (seit Ende des letzten Jahres abgemeldet) Opel Kadett Caravan herum.

Kurz vor einer Kurve zog der 21-jährige plötzlich die Handbremse. Daraufhin war der Wagen nach links von der Fahrbahn abgekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt.

Ein 27-jähriger Glinder, ein Bekannter der beiden, fuhr in dem Moment mit seinem Wagen hinter ihnen und forderte gleich einen Rettungswagen an. Die dortige Strecke ist so schmal, dass zwei Wagen nicht neben einander fahren können.

Der Opel Kadett war auf der Beifahrerseite durch den Aufprall erheblich beschädigt und das Dach stark eingedrückt worden.

Der 16-Jährige klemmte zwischen dem Fahrer- und Beifahrersitz. Er war nicht ansprechbar. Der Glinder musste von der Freiwilligen Feuerwehr Reinbek aus dem Wrack heraus geschnitten und anschließend im Rettungswagen erstversorgt werden (Verdacht auf innere Verletzungen).

Der 21-Jährige wurde vorsorglich mit leichten Verletzungen mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Hamburger ergab einen Wert von 0,7 Promille.

Der 16-Jährige erlag am darauf folgenden Sonntagmittag im Krankenhaus seinen lebensgefährlichen Verletzungen.

Die Polizei in Reinbek ermittelt wegen des Verdachts der Fahrlässigen Tötung.

Diebstahl von über 150 Einkaufswagen in Reinbek

Ratzeburg (ots) – Nachdem Diebe bereits in der Nacht vom 06.05.2011 auf den 7. Mai 2011 vom Gelände des Aldi-Marktes in Börnsen 62 Einkaufswagen gestohlen haben, wurden am letzten Wochenende nun in Reinbek eine große Anzahl von Einkaufswagen entwendet.

In der Nacht vom 11.05.2011 auf den 12. Mai 2011 sind durch unbekannte Täter 72 Einkaufswagen vom Gelände des Famila-Marktes in der Liebigstraße und in der darauf folgenden Nacht 84 Einkaufswagen vom Gelände des Aldi-Marktes in der Sachsenwaldstraße von Reinbek gestohlen worden.

Insgesamt kann der Wert der verschwundenen Wagen auf über 40.000 Euro beziffert werden.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Diebstahl von Einkaufswagen ein Phänomen, welches momentan nur hier im Südosten von Schleswig-Holstein auftritt. Landesweit sind keine solchen Diebstähle in dem hier vorliegenden Umfang bekannt.

Die Polizei ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, Personen die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der beiden Tatorte gemacht haben, werden deshalb gebeten, sich mit der Polizei in Reinbek unter der Telefonnummer (040) 7277070 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

“Flensburg online”: Zurück in die Schlange… Recycling von Einkaufswagen

Kork Recycling: Sammelstellen in Reinbek

Kork zu kaufen, zu nutzen und zu recyceln ist umweltfreundlich, hilft wichtige Ökosysteme zu erhalten und unterstützt den Klimaschutz. Es schafft Arbeitsplätze und reduziert das Abfallaufkommen.

Auch in Reinbek wird benutzter Kork gesammelt. Die FÖJ’lerin Lara Kopp empfiehlt zwei Sammelstellen:
Den Recyclinghof in Reinbek-Schönningstedt, Glinder Str. 30 und Die Weinhandlung Caveau, Im Klostermarkt, Bergstr. 1-9 .

Beim Kork-Recycling wird der benutzte Kork zu Granulat gemahlen und hauptsächlich als Dämm- und Isolierstoff für Gebäude verwendet.

Kork ist ein nachwachsender Rohstoff, der maschinell gut zu verarbeiten ist und vielseitig verwendet wird, z.B. als Baustoff in der Schall- und Wärmedämmung, als Bodenbelag oder für verschiedene Gebrauchsgegenstände, z. B. Flaschenverschlüsse oder die bekannten Schuheinlagen. Deutschland ist ein wichtiges Importland.

Botanisch gesehen ist der Kork ein Bestandteil der Korkeichenrinde. Korkwald ist in Spanien und Portugal ein natürliches Ökosystem; bekannt auch als Überwinterungsgebiet für Kraniche aus ganz Europa. In diesen Korkwäldern werden ¾ der Weltproduktion geerntet – vor allem in Portugal ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Eine Fülle weiterer Informationen über den Kork und das Ökosystem der Korkwälder enthält die Umweltinformation der Stadt Reinbek im Monat April 2009. Sie ist im Rathaus kostenlos erhältlich.
Internet: www.reinbek.de

Trickbetrüger in Reinbek unterwegs

Am Mittwoch, dem 1. Oktober 2008, gegen 12:00 Uhr, wurde eine ältere Dame in Reinbek Opfer eines Trickbetrügers. Die 88-jährige Frau wohnt im Weißenseer Weg in Reinbek.

Der Mann hatte an der Wohnungstür geklingelt und angegeben, die Heizkörper ablesen zu wollen. Daraufhin ließ die Frau ihn in ihre Wohnung. In einem unbemerkten Moment entwendete er 200 Euro aus der abgelegten Handtasche.

Den Diebstahl bemerkte die Dame erst, als der “Ableser” die Wohnung bereits wieder verlassen hatte.
Der Dieb war ca. 50-60 Jahre alt und ca. 175-180 cm groß. Er trug einen so genannten “Blaumann”, einen Overall in dunkelblauer Farbe.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Täter, der erneut auftreten könnte. Am besten schützen Sie sich, indem Sie niemals fremde Personen in ihre Wohnung lassen, schon gar nicht, wenn Sie allein zu Hause sind.

Die Heizungsableser werden in der Regel von der Hausverwaltung angekündigt und können sich ausweisen. Von angeblichen Amtspersonen sollten Sie sich ebenfalls immer den Ausweis zeigen lassen.

Sollte der Trickbetrüger erneut mit dieser Masche auftreten, bittet die Polizei um sofortige Mitteilung über den Polizeiruf 110.

Kein Geld für Zigaretten? Rauben wir doch einen aus! Jugendkriminalität und Marihuana in Reinbek

Am Donnerstag, dem 28. August 2008, wurden zwei 14jährige Schüler, aus Reinbek, um 15.15 Uhr, in der Parkanlage “Auf dem Großen Ruhm” aus einer fünfköpfigen Gruppe heraus angesprochen und aufgefordert, 3 Euro herauszugeben.

Dieser Forderung wurde durch Androhung von Schlägen untermauert. Einer der Geschädigten überreichte aus Angst einen 5 Euro-Schein und erhielt 2 Euro Wechselgeld zurück. Die Geschädigten wurden unter Androhung weiterer Schläge und mit dem Hinweis, dass sie nichts verraten sollen, weggeschickt.

Die Geschädigten liefen anschließend nach Hause und berichteten den Eltern von diesem Vorfall. Die Geschädigten erzählten, dass sie in der Gruppe einen Nachbarn erkannt hatten, der aber mit der eigentlichen Tatausführung nichts zu tun hatte, sondern den Vorfall nur abseits stehend beobachtete.

Dieser Zeuge, ein 17jähriger Auszubildender aus Reinbek wurde daraufhin am nächsten Tag durch Polizeibeamte der Arbeitsgemeinschaft Jugend aus Reinbek als Zeuge vernommen. Dieser Zeuge wurde von seinem 17jährigen Bekannten, aus Reinbek, begleitet. Die Aussagen dieser Zeugen führten zunächst nach Hamburg-Bergedorf.

Eine Jugendgruppe in dieser Zusammenstellung war dort jedoch nicht bekannt. Nachdem es zunächst so aussah, dass sich die Ermittlungen der unbekannten Tatverdächtigen als sehr schwierig gestaltet, meldete sich einer der Geschädigten am Donnerstag, dem 4. September 2008, bei der Polizei und teilte mit, dass er einen der Tatverdächtigen auf dem Schulhof in Reinbek wiedererkannt hatte.

In Zusammenarbeit mit der Schulleitung konnte dann ein 14jähriger Tatverdächtiger, aus Aumühle, ermittelt und in der Schule vorläufig festgenommen werden. Der Aumühler gab zu, an der “Abziehtat” der beiden 14jährigen Reinbeker beteiligt gewesen zu sein, weil er Geld für Zigaretten brauchte. Nach Abschluss der Vernehmung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er aus dem Polizeigewahrsam wieder entlassen. Tatverdächtig waren aber weiterhin auch seine beiden Begleiter, ein 15jähriger Reinbeker und ein 15jährigen Hamburger.

Die beiden besuchen eine Schule in Glinde und wurden dort am Dienstag, dem 9. September 2008, in Absprache mit der Schulleitung ebenfalls vorläufig festgenommen und durch Polizeibeamte der Arbeitsgemeinschaft Jugend in Reinbek vernommen. Nach Abschluss der Vernehmungen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die Tatverdächtigen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Alle drei Tatverdächtigen werden sich nun wegen des Verdachts der Räuberischen Erpressung zu verantworten haben.

Zudem wurde gegen den 15jährigen Hamburger ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Polizeibeamten stellten bei ihm einige Gramm Marihuana sicher.

Obwohl die beiden 17jährigen Reinbeker Zeugen an der Tat nicht beteiligt waren, hat die ganze Sache auch für sie noch ein Nachspiel.

Es stellte sich heraus, dass sie gegenüber den vernehmenden Polizeibeamten bewusst, falsch ausgesagt haben, um die Tatverdächtigen zu “decken”.

Die Jugendlichen kennen sich untereinander. Die Zeugen versuchten durch ihre Falschaussage, die Arbeit der Polizei zu behindern und eine Ermittlung zu den Tatverdächtigen zu verhindern. Aufgrund dessen haben sie die beiden 17jährigen Reinbeker sich nun wegen des Verdachts der versuchten Strafvereitelung zu verantworten.

10.000 Euro Sachschaden am BMW. Alkohol in Aumühle

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Ein 24jähriger Aumühler verlor am Sonntag, dem 16. März 2008, um 20.30 Uhr, in der Alten Schulstraße in Aumühle, Richtung Reinbek, die Kontrolle über seinen BMW und kam von der Fahrbahn ab.

Der junge Autofahrer hatte in einer lang gestreckten Linkskurve einer Katze ausweichen wollen und daher das Lenkrad nach links gezogen. Der BMW schleuderte über die regennasse Straße und rutsche rückwärts einen Abhang hinunter, wo er einen Grundstückzaun durchbrach und zwischen zwei Bäumen stecken blieb.

Als die Polizeibeamten mit dem unverletzten Unfallfahrer sprachen, vernahmen sie bei ihm deutlichen Atemalkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,17 Promille. Die Polizeibeamten ordneten daraufhin die Entnahme einer Blutprobe an undstellten seinen Führerschein sicher.

Am BMW entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro.