Impressum/Datenschutz

Carfreitag 2011 in Rendsburg. Bilanz der Polizei

Auf dem Gelände des Eiderparks (Friedrichstädter Straße) trafen sich am Karfreitag (22.04.11) ab 11 Uhr mehrere tausend Tuningfans mit rund 2000 Pkw und 200 Motorrädern.

Die Polizei zählte bis 15 Uhr allein rund 5.000 Besucher der Veranstaltung. Im Internet war für die Veranstaltung geworben worden.

Elf Beamte der Rendsburger Polizei unter Führung des Polizei-Bezirksreviers und 22 Beamte aus benachbarten Polizeidirektionen kontrollierten den anreisenden Verkehr. Insgesamt wurden 250 Fahrzeuge überprüft.

105 Kontrollberichte wegen festgestellter Mängel wurden gefertigt. 61 gebührenpflichtige Verwarnungen wurden ausgestellt und gegen 44 Fahrzeugführer / -halter wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt (darunter fünf Fahrverbote).

Fünf Teilnehmern der Veranstaltung wurde wegen gravierender Veränderungen / Mängel die Weiterfahrt untersagt.

Eine stationäre Geschwindigkeitsmessung auf der Anfahrtroute führte zusätzlich zu folgendem Ergebnis: Rund 3600 gemessene Fahrzeuge, davon 255 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und 69 Ordnungswidrigkeitenanzeigen (davon vier Fahrverbote).

Der bedenkliche Spitzenreiter fuhr 181 km/h bei erlaubten 100 km/h.


Anzeigen -

Musiktheater: Hexe Hillary geht in die Oper

Musiktheater

“Hexe Hillary geht in die Oper”
Kinderstück mit Musik von Peter Lund – für alle ab 6 Jahren.

Zwei Freikarten für die Oper hat die kleine Hexe Hillary gewonnen,
aber was ist "Oper" überhaupt? Im Hexenlexikon steht:
"Oper ist Theater, bei dem alle nur singen." Da kann es sich ja
wohl nur um einen ganz gemeinen Fluch handeln - einen Singfluch!
Weil sie ihn aber ohne Zauberspruch nicht ausprobieren kann,
faxt Hillary kurz entschlossen eine Expertin herbei:
Maria Bellacanta, staatlich geprüfte Hexe und Opernsängerin.
Die erzählt ihr alles über die geheimnisvolle, wunderbare Welt
der Oper und dass es möglich ist, eine Geschichte zu singen, statt
zu sprechen, weil man die großen Gefühle wie Liebe, Leidenschaft,
Trauer und Wut am besten mit Musik ausdrücken kann.
Marias Kostproben beeindrucken Hillary so stark, dass sie
es kaum mehr erwarten kann, dass endlich die Vorstellung beginnt...


"Hexe Hillary geht in die Oper" ist der Auftakt einer neuen Reihe
"Musiktheater für Kinder" am Schleswig-Holsteinischen Landestheater.

(Fotos: Martina Lüpke)
Tickets und Termine:

07.11.2010 16:00     Kleine Bühne Flensburg
N-Preise 6,50 Tickets
13.11.2010 16:00     Kleine Bühne Flensburg
N-Preise 6,50 Tickets
27.11.2010 16:00     Kleine Bühne Flensburg
N-Preise 6,50 Tickets
04.12.2010 16:00     Kammerspiele Rendsburg
N-Preise 6,50 Tickets
12.12.2010 16:00     Kammerspiele Schleswig
N-Preise 6,50 Tickets
20.01.2011 10:00     Stadthalle Niebüll
N-Preise 6,50
07.11.2010 16:00           Flensburg
    Tickets
13.11.2010 16:00           Flensburg
    Tickets
27.11.2010 16:00           Flensburg
    Tickets
04.12.2010 16:00           Rendsburg
    Tickets
12.12.2010 16:00           Schleswig
    Tickets
Besetzung
Musikalische Leitung und am Klavier:
Peter Geilich
Inszenierung: Markus Hertel
Bühne und Kostüme: Martina Lüpke
Dramaturgie: Karin Heckermann

Hexe Hillary: Brigitte Bayer
Maria Bellacanta: Svitlana Slyvia

Feuer in Rendsburg: Brand in Mehrfamilienhaus in der Flensburger Straße

Am 31.10.2010 um 03.06 Uhr mussten Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr in die Flensburger Straße in Rendsburg ausrücken, von dort wurde ein Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses vermeldet.

Vor Ort konnte das Feuer schnell von der Feuerwehr gelöscht werden, der Brand wurde im Treppenhaus vermutlich absichtlich gelegt, es entstand lediglich geringer Schaden, Personen wurden nicht verletzt.

Die Anwohner konnten in ihren Wohnungen verbleiben. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo in Rendsburg unter der Rufnummer 04331/2080.

Einbruch in Rendsburger Matratzengeschäft

Ein 29-jähriger Rendsburger konnte am Sonntag, dem 26. September 2010, gegen 01.50 Uhr, bei einem Einbruch in ein Matratzengeschäft in der Flensburger Straße auf frischer Tat festgenommen werden.

Ein aufmerksamer Zeuge hatte seine Beobachtungen der Polizei gemeldet. Beamte des Rendsburger Polizeireviers mit Diensthund erschienen nur wenige Minuten nach der Meldung am Tatort.

Der 29-Jährige führte einen Rucksack bei sich, in dem sich ein Behälter mit der Aufschrift “Kaffeekasse” und mehrere Pakete Kaffee befanden.

Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, stammten die Kaffeekasse und der Kaffee aus einem weiteren Einbruch in eine Bäckerei in der Bredstedter Straße. Dieser Einbruch erfolgte ebenfalls in der Nacht. Die Ermittlungen dauern an.

Keine Rücksicht auf alte Leute: 90-jährige Frau in Rendsburg überfallen

Am 24. August 2010, um 10.15 Uhr, wurde eine 90 Jahre alte Dame in Rendsburg, in der Straße Werner-Preuß-Hof überfallen und
schwer verletzt.

Die 90-jährige Rendsburgerin kam mit ihrem Rad vom Einkaufen und war gerade von der Flensburger Straße in den Werner-Preuß-Hof abgebogen als sie von einer anderen Radfahrerin überholt wurde.

Als beide auf gleicher Höhe waren, versuchte die Überholende der
90-jährigen deren Handtasche, die sie über die linke Schulter trug zu
entreißen.

Bei dem Versuch in den Besitz der Handtasche zu gelangen wurde die Rentnerin vom Rad gestoßen und stürzte. Dabei zog sie sich einen Hüftbruch zu und wurde in das Imland-Klinikum eingeliefert.

Die Täterin flüchtete. Die Kriminalpolizei Rendsburg ermittelt nun wegen
versuchten Raubes und bittet mögliche Zeugen dieses Vorfalles sich
unter der Tel.-Nr.: 04331 2080 bei der Polizei in Rendsburg zu
melden.

Einbruch in Rendsburger Berufsschule

Zwischen Samstag, dem 19.09.2009, 15.00 Uhr, und Sonntag, dem 20. September 2009, 10.00 Uhr, wurde in eine Berufsschule in der Herrenstraße in Rendsburg eingebrochen.

Der oder die Täter hebelten ein rückwärtiges Fenster auf und gelangten so ins Gebäude. Aus der Berufsschule wurden mehrere hundert Euro gestohlen.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo in Rendsburg unter der Rufnummer (04331) 2080 oder dem Polizei-Direktruf 110.

Tag des Landesxpolizei in Rendsburg. 25.000 Besucher kamen zu “Polizei mittendrin”

Um 18 Uhr endete der diesjährige Tag der Landespolizei 2009 in der Rendsburger Innenstadt. Unter dem Motto “Polizei mittendrin” stellte sich die Landespolizei in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr vor.

Veranstalter war die Landespolizei Schleswig-Holstein in Verbindung mit dem Freundeskreis zur Unterstützung der Polizei e. V. Unterstützt wurde der Tag durch den Bürgermeister der Stadt Rendsburg, Andreas Breitner.

138 junge Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vereidigte Innenminister Rainer Wiegard gegen 12.3o Uhr auf dem Schiffbrückenplatz in Rendsburg unter großer Anteilnahme einer breiten Öffentlichkeit, zahlreicher Angehöriger sowie Kolleginnen und Kollegen.

Seit 1994 wechselt die größte Öffentlichkeitsveranstaltung der Landespolizei Schleswig-Holstein alljährlich in eine andere Region, um “mittendrin” die Vereidigung vornehmen zu können, aber auch um die Polizei und ihre Kooperationspartner zum Anfassen zu präsentieren.

Bei überwiegend sonnigem Wetter hatten Besucher die Möglichkeit, sich über die Leistungsfähigkeit ihrer Landespolizei sowie ihrer Kooperationspartner zu informieren. Ein Rahmenprogramm sorgte für abwechslungsreiche Unterhaltung für die ganze Familie.

Mitmachaktionen und Informationsstände waren gut besucht. So waren zum Beispiel die Big Band der Landespolizei Schleswig-Holstein, die Diensthunde der Neumünsteraner Hundestaffel, die Aktion Open Ship der Wasserschutzpolizei, die internationalen Polizeidelegationen auf Einladung der IPA (International Police Association), aber auch die Vorführungen der Feuerwehr -um nur einige zu nennen- wahre Publikumsmagneten.

Insgesamt zeigten sich der Leiter der ausrichtenden Polizeidirektion Neumünster, Thorsten Kramer, und der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner ausgesprochen zufrieden mit dem Verlauf der Großveranstaltung, die durch den verkaufsoffenen Sonntag zusätzliche Impulse erhielt.

Rendsburger Herbst. Bilanz der Polizei

Zwischen Freitag, dem 28.08.2009, und Sonntag-Morgen, dem 30. August 2009, mussten die Beamten der Polizei Rendsburg wieder diverse Einsätze im Bereich des Rendsburger Herbstes wahrnehmen.

In der Nacht vom Freitag auf den Samstag mussten die Polizeibeamten insgesamt 23 veranstaltungsbezogene Einsätze wahrnehmen. Hierbei ging es vorrangig um Körperverletzungen und Streitschlichtungen. Diese waren hauptsächlich auf den Alkoholkonsum zurück zu führen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es zu weiteren 16 veranstaltungsbezogenen Einsätzen. Auch hier ging es wieder hauptsächlich um Körperverletzungen und Streit. Insgesamt mussten in den beiden Nächten 8 Personen dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt werden, um dort ihren Rausch auszuschlafen.

Selbst am Sonntag-Mittag, dem 30. August 2009, um 12.30 Uhr, mussten nach einer gefährlichen Körperverletzung am Paradeplatz noch drei Personen dem Gewahrsam zugeführt werden.

Feuer auf Bauernhof in Haale. Kühe qualvoll verbrannt

Feuer auf Bauernhof in Haale (Foto: Bauer / Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde)
Feuer auf Bauernhof in Haale (Foto: Bauer / Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde)

Bei einem Großbrand auf einem Bauernhof in Haale entstand am Mittwoch-Morgen, dem 19. August 2009, erheblicher Sachschaden.

Zudem kamen eine bislang unbekannte Anzahl an Milchkühen ums Leben. Das Feuer brach um 7:10 Uhr aus bislang unbekannter Ursache vermutlich im Bereich des Strohlagers aus. Dort lagern in einer halboffenen Halle Großballen Stroh. Zudem standen dort ein Radlader, ein Traktor und eine Futteranhänger.

Der Landwirt war gerade mit den Melkarbeiten im unmittelbar angrenzenden Melkstall beschäftigt. Dort befindet sich auch ein so genanntes Melkkarussel, in dem die Kühe in einem Rund geführt und dabei automatisch gemolken werden. Durch das Feuer fiel der Strom aus, so dass das Melkkarussel zum Stillstand kam.

Der Landwirt hatte leider keine Chance, seine Tiere aus der Konstruktion zu retten. Wie viele Milchkühe starben, ist derzeit noch offen. Eine ebenfalls noch unbekannte Zahl Tiere konnten der Landwirt und Helfer noch aus dem offenen Laufstall auf die Weide treiben.

Das Feuer griff schnell auf das Strohlager, die Maschinen und der Melkbereich über. Die Freiwillige Feuerwehr Haale forderte Unterstützung aus Todenbüttel, Embühren und Hamweddel an. Im weiteren Verlauf wurden auch noch die FF´n Stafstedt und Jevenstedt mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert.

Die besondere Schwierigkeit vieler Feuerwehren, zur Tageszeit ausreichend Kräfte vor Ort zu haben, wurde hier wieder einmal deutlich. Den Kräften gelang es aber, den offenen Laufstall zu retten. Weitere Gebäude waren nicht in Gefahr.

Letztendlich sind derzeit rund 70 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzkräfte werden dort noch den ganzen Tag zu tun haben. Denn es gilt, die Großballen Stroh mit schwerem Gerät auseinander zu ziehen und abzulöschen.

Die Kripo Rendsburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Schadensursache und -höhe stehen derzeit noch nicht fest.

Großbrand in Westensee. Feuerwehr hatte zunächst kein Löschwasser

Großbrand in Westensee. Erst mit Verzögerung hatten die Feuerwehren Löschwasser zur Verfügung (Foto: Bauer / Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde)
Großbrand in Westensee. Erst mit Verzögerung hatten die Feuerwehren Löschwasser zur Verfügung (Foto: Bauer / Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde)

Bei einem Großbrand in Westensee wurde in der Nacht zu Sonntag, dem 16. August 2009, ein 30 x 15 Meter großes Wirtschafts- und Stallgebäude völlig zerstört. Zwei Pferde kamen in den Flammen um. Die fünf eingesetzten freiwilligen Feuerwehren hatten keine Chance, das Gebäude zu retten – nicht zuletzt auch deshalb, weil es zunächst kein Löschwasser gab.

Gegen 1 Uhr lief der Notruf bei der Integrierten Regionalleitstelle Mitte in Kiel auf. Die Freiwillige Feuerwehr Westensee, die wenige Minuten später auf dem “Hof Annental” in der Dorfstrasse am Ortsrand in Richtung Groß Vollstedt eintraf, sah sich jedoch schon einem Großbrand gegenüber.

Einsatzleiter Norbert Stöfhas ließ Verstärkung aus Brux, Wrohe und Felde alarmieren. “Aber das Gebäude stand bereits in Vollbrand. Da war nichts mehr zu machen”, sagte er. Einen Innenangriff war zu der Zeit schon nicht mehr möglich, so dass auch die beiden Pferde im Stall nicht mehr gerettet werden konnten.

Das Löschwasser aus den Löschfahrzeugen war schnell verbraucht – Nachschub kam nicht. Grund: Ein technischer Defekt in der Leerleitung, die in der Strasse verlegt ist. Dahinein pumpt die Feuerwehr normalerweise das Wasser vom rund 1.000 Meter entfernten Löschteich und kann an verschiedenen Stellen an der Dorfstrasse dann das Löschwasser zapfen.

Doch an den Entnahmestellen kam nie Wasser an. “Wir haben dieses System seit rund drei Jahren und es hat immer funktioniert”, sagte Ortswehrführer Dieter Höpner ratlos. Die Fehlersuche wird Aufgabe der nächsten Tage sein.

Eine ständig unter Druck stehende Wasserleitung mit Hydranten gibt es in Westensee nicht. Auch ein naher Karpfenteich am “Hof Annental” eignete sich nicht als Löschwasserentnahmestelle, da dieser zugewachsen war und einen zu niedrigen Wasserstand hatte. Also musste die Freiwillige Feuerwehr Krummwisch dazu alarmiert werden. Mit deren Schlauchanhänger konnte eine Leitung vom Löschteich bis zur über 1.000 Meter entfernten Brandstelle verlegt werden.

Knapp eine Stunde nach Alarmierung hatten die über 100 eingesetzten Kräfte die Leitung zum Löschteich verlegt und konnten auch noch eine zweite Leitung zum ebenso weit entfernten Westensee in Betrieb nehmen. Danach war der Löscherfolg schnell sichtbar.

Trotz des Zeitverzuges waren zu keiner Zeit das fernab stehende Wohnhaus oder sogar Menschen gefährdet. Mit verbrannt sind Reitutensilien, ein Holzlager, ein Lager mit alten Mauersteinen sowie eine Werkstatt.

Der “Hof Annental” wird nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. In dem Wohnhaus befindet sich ein Gewerbebetrieb. Das Brandobjekt war massiv gemauert und im Obergeschoß mit einem Holzständerwerk und Blechplatten aufgestockt sowie mit Blechplatten gedeckt.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Sonntagvormittag. Die Kripo Rendsburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Aussagen zur Brandursache und Schadenshöhe können noch nicht gemacht werden.

Großfeuer in Brammer. Zuchtsauen, Kälber und Kalbstarken starben in den Flammen

Zahlreiche Tiere kamen in dem brennenden Gebäude um (Foto: Bauer / Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde)
Zahlreiche Tiere kamen in dem brennenden Gebäude um (Foto: Bauer / Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde)

Ein Großfeuer vernichtete am Samstag, dem 8. August 2009, das Wirtschaftsgebäude eines Bauernhofes in der Bokeler Strasse in Brammer. Fünf freiwillige Feuerwehren konnten zwar das Wohnhaus unversehrt retten. Es starben aber etliche Zuchtsauen, Kälber und Kalbstarken. Der Sachschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt.

Am späten Vormittag waren Altbauer Johannes Rohwer und sein Sohn Jürgen damit beschäftigt Stroh einzufahren. Als Johannes Rohwer gegen 11:30 Uhr seinen Traktor mit den zwei voll beladenen Anhängern mit Strohballen direkt am bereit stehenden Förderband abstellte, bemerkte er Flammen hinter dem letzten Anhänger am Boden.

“Ich konnte noch schnell die Hänger beiseite fahren und meinen Enkel vom Traktor holen. Als ich zurückkam, brannte es schon am Strohboden und auch die Anhänger brannten in voller Ausdehnung. Da hatte ich keine Chance”, erzählte er. Das Förderband war nach seiner Schilderung noch nicht in Betrieb.

Daher spricht die Kripo derzeit auch noch von einer ungeklärten Brandursache. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Brammer, Nortorf, Ellerdorf, Bokel und Bargstedt. Den über 100 eingesetzten Kräften gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus zu verhindern. Letztendlich ist dies auch auf die eingesetzte Drehleiter aus Nortorf zurückzuführen, mit deren Wasserwerfer eine Riegelstellung aufgebaut werden konnte. Löschwasser wurde aus der Brammerau herbeigepumpt.

Das 30 mal 15 Meter große Stall- und Strohbodengebäude in massiver Bauweise brannte indes lichterloh. Den Feuerwehren gelang es jedoch, einige der darin untergebrachten 40 Zuchteber, 40 Kälber und sieben Kalbstarken zu retten. Für einen großen Teil der Tiere kam aber jede Hilfe zu spät. Sie erstickten am Brandrauch, bzw. mussten vom Tierarzt aufgrund ihrer Verletzungen eingeschläfert werden. Eine genaue Zahl steht noch nicht fest. Für die Einsatzkräfte, die teilweise unter schwerem Atemschutz tätig waren, waren die Löscharbeiten bei 30 Grad im Schatten eine extrem schweißtreibende Angelegenheit.

Sicherheitshalber stand der Rettungsdienst in Bereitstellung. Verletzt wurde jedoch niemand. Auch die fünfköpfige Familie Rohwer und ihre drei im Haus wohnende Auszubildenden blieben unverletzt. Probleme bereitete den Feuerwehren der Giebel des ausgebrannten Strohbodens.

Die extrem instabile Konstruktion drohte auf die darunter liegende Melkkammer zu stürzen. Dann wäre das Melken der rund 150 Milchkühe des Hofes nicht mehr möglich gewesen. Mit Seilen und viel Muskelkraft gelang es schließlich den Giebel einzureißen – und zwar auf die gegenüberliegende Seite, so dass die Melkkammer unversehrt blieb.. Die Löscharbeiten dauerten noch den gesamten Samstag an. Mit einem Radlader wurde das brennende Stroh vom intakten Boden des Stallgebäudes geräumt und draußen abgelöscht.

50 Lämmer von Weide in Meezen gestohlen

Bislang noch unbekannte Diebe haben im Tatzeitraum vom 17. bis zum 20. Juli 2009 von einer Weide nahe Meezen (von Bucken kommend kurz vor Meezen, an einem Weg Richtung Grauel / Flur 3, Flurstück 12) insgesamt 50 Lämmer gestohlen.

Die Tiere waren etwa neun Monate alt und zum Teil mit Ohrmarken gekennzeichnet. Die geschädigte Tierhalterin geht davon aus, dass die Tiere mit Hilfe eines ausgebildeten Hundes auf ein Transportfahrzeug getrieben worden sein müssen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Aukrug (Tel. 04873/310) oder die Kripo in Rendsburg unter 04331/2080 entgegen.