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MV-Sozialministerin Manuela Schwesig eröffnet Hospiz in Schwerin

Sozialministerin Manuela Schwesig hat am Mittwoch, dem 11. Mai 2011, in Schwerin ein Hospiz zur Betreuung schwerstkranker sterbender Menschen eröffnet.

“Mit dem Hospiz in Schwerin wird eine Versorgungslücke der stationären hospizlichen Betreuung im westlichen Mecklenburg geschlossen”, sagte Schwesig bei der Eröffnung des Hauses.

“Das Hospiz wird bis zu zwölf unheilbar erkrankten Menschen in ihrer letzten Lebensphase Heimstätte sein, in der sie optimal palliativmedizinisch versorgt und menschlich begleitet werden”, sagte Schwesig. “In Würde zu sterben, ist auch ein Teil der Menschenwürde.”

Gleichzeitig dankte die Ministerin allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in der Palliativversorgung tätig sind.

Das Ministerium für Soziales und Gesundheit hat den Bau mit einer Summe von rund 940.000 Euro gefördert.

In Mecklenburg-Vorpommern existieren neben dem neuen Haus in Schwerin vier weitere stationäre Hospize mit insgesamt 34 Plätzen in Greifswald, Bergen auf Rügen, Neubrandenburg und Rostock. Dazu kommen zahlreiche ambulante Hospizdienste.

• Flensburg online: Was kommt eigentlich nach dem Sterben?


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Aus dem Weg, blödes Viech! Zug knallt bei Alt Zachun gegen Reh auf Strecke Schwerin – Hamburg

Ein Reh hatte sich am Dienstag-Morgen, dem 26. ASpril 2011, um 05:10 Uhr, auf die Gleise der Bahnstrecke Schwerin – Hamburg, Höhe der Ortschaft Alt Zachun, verirrt und prallte mit einem Regionalzug zusammen. Das Tier war sofort tot.

Durch den Aufprall des Wildtieres wurde der Schienenräumer am Triebfahrzeug so stark deformiert, dass der Regionalzug nur noch bis zum Haltepunkt Alt Zachun rollen konnte (Schienenräumer schliff auf den Schienenköpfen).

Der so ungewollte längere Halt des Regionalzuges hatte die Folge, dass der Bahnübergang der L 092 zwischen Alt Zachun und Besendorf durch den Zug gesperrt war.


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Die Straßenverkehrsteilnehmer konnten den o.g. Bahnübergang für ca. 2 1 / 2 Stunden nicht überqueren. Die Reisenden mussten in einen anderen Zug umsteigen und konnten verspätet ihre Reise in Richtung Hamburg fortsetzen.

Das betroffene Gleis war ebenfalls für ca. 2 1/2 Stunden blockiert. Insgesamt erhielten 16 Züge 169 Minuten Verspätung.

Fotowettbewerb “Wald-Welten” in M-V. Mitmachen!

Anlässlich des Internationalen Jahres der Wälder führen das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz und die Landesforstanstalt gemeinsam einen Fotowettbewerb zum Thema “Wald-Welten” in Mecklenburg-Vorpommern durch.

Viele sehen den Wald heute nur als Ort der Erholung – zweifellos ist das eine wichtige Funktion. Lediglich einem Drittel der Deutschen ist es jedoch bekannt, dass Bäume unter anderem Sauerstoff liefern, die Luft filtern und für sauberes Trinkwasser sorgen.

Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, wird eine wunderbare Welt entdecken. Wald ist ein faszinierender Lebensraum tausender Tier- und Pflanzenarten und gleichzeitig Basis eines lebendigen Wirtschaftszweiges in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Foto-Wettbewerb – gestartet zum Tag des Baumes am 25. April 2011 – soll die Aufmerksamkeit ganz gezielt auf den Reichtum des Waldes lenken, aber auch auf seine Empfindsamkeit und darauf, dass er des Schutzes, des behutsamen Umgangs aller bedarf.

Alle kleinen und großen Hobbyfotografen sind aufgerufen, ihr ganz persönliches Motiv einzusenden. Zu gewinnen gibt es ein Wochenende im Ferienhaus “Forsthaus Lähnwitz”, Geldpreise im Gesamtwert von 1.000 Euro sowie Präsentboxen mit leckeren Wildspezialitäten aus heimischen Wäldern.

Alle Sieger-Motive werden am Samstag, dem 17. September 2011, auf der 21. Fachausstellung MeLa, in Mühlengeez bei Güstrow, ausgezeichnet und präsentiert.

Weitere Informationen zum Internationalen Jahr der Wälder und zum Fotowettbewerb erhalten Sie unter www.wald-mv.de.

Wassertourismus am Kleinen Haff

MV-Verkehrsminister Volker Schlotmann setzt sich dafür ein, die seeseitigen Zufahrten zu den Marinas und Sportboothäfen am Kleinen Haff zu vertiefen. Das betonte er am Donnerstag, dem 21. April 2011, bei einem Besuch im Sportboothafen Mönkebude (Landkreis Uecker-Randow).

“Der Wassertourismus ist zu einem Markenzeichen und zu einem wirtschaftlichen Standbein der Region geworden. Es ist wichtig, diese Entwicklung zu unterstützen”, so Schlotmann.

Das Kleine Haff hat sich als flaches Küstengewässer zu einer beliebten Ferienregion für Sportboottouristen entwickelt. Es ist ein sehr gutes Segelrevier und findet durch die günstige Lage in der Nähe zu Berlin auch großen Zuspruch bei Dauer- und Gastliegern.

Da immer mehr Wassersportler mit größeren Booten kommen, müssen die Zufahrten perspektivisch vertieft werden. Schlotmann hatte bereits mit einem Schreiben beim Bundesverkehrsminister um Unterstützung geworben. Neben dem Sportboothafen Mönkebude müssen auch die Zufahrten zu den Häfen in Kamminke, Kamp und Ueckermünde vertieft werden.

“Der Wassertourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor”, betonte Schlotmann. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 350 Marinas, Sportboothäfen und Wasserwanderrastplätze mit rund 25.000 Liegeplätzen. Insgesamt sind etwa 7.000 Menschen im maritimen Tourismus beschäftigt.

Gibt es denn nur noch Mädchen und keine Jungs mehr…? MV-Innenminister Lorenz Caffier und der Girls’ Day 2011

Der Innenminister Lorenz Caffier besuchte am Mittwoch, dem 13. April 2011, eine Auftaktveranstaltung des diesjährigen Aktionstages “Girls’ Day” im Datenverarbeitungszentrum (DVZ) Schwerin.

“Ich begrüße diesen Aktionstag. Er gibt den Mädchen unseres Landes die Möglichkeit sich auch über Berufe zu informieren, die landläufig als Männerdomäne angesehen werden. Ich kann die Mädchen nur ermuntern sich davon nicht abschrecken zu lassen und die vielfältigen Angebote des Aktionstages zu nutzen. Frauen sind in vielen Teilen des Berufslebens angekommen und stehen ihren “Mann”, in einigen Berufsfeldern sind sie jedoch unterrepräsentiert.

Die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten darzustellen ist Zweck des Girls’ Day. Ein Beispiel ist hier die Landespolizei. Längst gehören Frauen in Polizeiuniformen für die Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns zum Alltag. Jeder 6 Polizist in M-V ist weiblich. Das hat sich bewährt”, so der Innenminister.

Die heutige Auftaktveranstaltung zum Grils’ Day am 14.04.2011 gehört zu einem Projekt des Bundeskanzleramtes. Das DVZ Schwerin wurde ausgewählt, ein gemeinsam mit dem Landeskriminalamt entwickeltes Programm zu präsentieren.

Die Präsentation behandelt das Thema “Cybercrime” und stellt die damit verbundenen Berufsbilder der Kriminalbeamtin und der IT-Fachinformatikerin/-Systemtechnikerin vor, die vielfältige Möglichkeiten für die berufliche Zukunft der Mädchen bieten.

Den Mädchen wird anschaulich und kurzweilig ein Blick hinter die Kulissen kriminalpolizeilicher Ermittlungsarbeit gewährt, um so einen Eindruck von der größtenteils am PC stattfindenden Arbeit zu vermitteln. An einem praktischen Beispiel erleben sie aktiv, wie leicht Kriminelle an ihre persönlichen Daten kommen und wie man sich wirksam schützen kann.

Die DVZ M-V GmbH und das LKA M-V arbeiten gerade auf dem Gebiet der Bekämpfung der “Cybercrime” eng zusammen.

So haben sie in einer gemeinsamen Kampagne unter Schirmherrschaft des Innenministers Lorenz Caffier auf der Internetseite www.netzverweis.de eine Online-Meldestelle für die Übermittlung von Hinweisen zum Thema Internetkriminalität eingerichtet. Internetnutzer können hier kriminelle Inhalte melden, die dann im LKA M-V geprüft, bearbeitet und bei Verdachtsbestätigung verfolgt werden.

Erwerbstätigkeit in MV: Wie viele Erwerbstätige gab es 2010 in Mecklenburg-Vorpommern?

Die Zahl der Erwerbstätigen ist in Mecklenburg-Vorpommern 2010 durch den Rückgang von geförderten Arbeitsgelegenheiten und geringfügiger Beschäftigung leicht gesunken.

“Weniger geringfügige Beschäftigung, mehr sozialversicherungspflichtige Jobs, so kann die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern zusammengefasst werden”, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag, dem 21. März 2011, in Schwerin.

Im Jahresdurchschnitt 2010 hatten nach Angaben des Statistischen Amtes 727.600 Erwerbstätige einen Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern, darunter 652.800 als Arbeitnehmer.

“Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern ist positiv in Bewegung”, sagte Seidel.

“Auch der Mut zur Selbstständigkeit steigt, das sind gute Nachrichten für Mecklenburg-Vorpommern.”

Im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Selbstständigen bei rund 74.800, etwa 400 mehr als im Vorjahr.

Mit 513.800 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gab es Ende vergangenen Jahres 2.300 Arbeitsplätze mehr als im Dezember 2009.

Während bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen (+3.300) und im Gesundheitswesen (+2.800) ein deutlicher Anstieg verzeichnet wurde, gingen im Bereich Erziehung und Unterricht (-3.900) und bei privaten Dienstleistungen (-1.300) Arbeitsplätze verloren.

Zudem wächst die Zahl der bei den Arbeitsagenturen eingehenden offenen Stellen. “Mit mehr als 7.000 neu gemeldeten Stellen seit Jahresbeginn lag die Zahl um ein Drittel höher als im Vorjahreszeitraum”, sagte Seidel.

“Die Sicherung des Fachkräftebedarfs, die Nachwuchsförderung und die Unterstützung bei Unternehmensnachfolgen bleiben die Herausforderungen.”

Spürt Baubranche in Mecklenburg-Vorpommern die Wirtschaftskrise?

Die Baubranche in Mecklenburg-Vorpommern hat die Auswirkungen der Wirtschaftskrise nach Ansicht von Baustaatssekretär Sebastian Schröder gut gemeistert.

“Ich freue mich sehr, dass aus der Baubranche gute Nachrichten kommen. Sie konnte das Baujahr 2010 mit positiven Ergebnissen abschließen”, sagte Schröder am Samstag, dem 26. März 2011, bei der Jahresmitgliederversammlung des Bauverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Rostock.

Nach starken Einbußen im Jahr 2009 konnten die Unternehmen bei den Auftragseingängen, beim Umsatz und auch bei den Beschäftigten wieder ein leichtes Plus verzeichnen.

Derzeit werden die restlichen Baumaßnahmen aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) fertig gestellt. Insgesamt wurden und werden im Land 343,5 Millionen Euro in 588 Projekte investiert, mehr als 340 Projekte sind bereits fertig.

Mit dem ZIP hat das Land das Konjunkturpaket II des Bundes umgesetzt. Die Konjunktur wurde damit in Zeiten der Krise gestützt und zugleich die Infrastruktur verbessert.

Mit Blick auf künftige Bauinvestitionen warnte Schröder vor einer erneuten Kürzung der Städtebaufördermittel durch den Bund.

“Kürzungen haben nicht nur negative Folgen für die Stadtentwicklung, sondern bedeuten auch weniger Aufträge für die Bauwirtschaft. Denn von den Bauaufträgen profitieren überwiegend regionale Bauunternehmen”, sagte er.

In der vergangenen Woche hatte die Bundesregierung die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2012 verabschiedet. Zu befürchten ist eine Kürzung der Städtebaufördermittel auf unter 300 Millionen Euro. In diesem Jahr sind es noch 455 Millionen Euro, im Jahr 2010 waren es 535 Millionen.

Das Land werde die Baubranche auch weiterhin bei den Herausforderungen der Zukunft unterstützen, hob Schröder hervor.

2011 werden voraussichtlich mehr als 137 Millionen Euro im allgemeinen Landesbau investiert, wobei das meiste Geld in den Hochschulbau fließt. Hinzu kommen die Förderprogramme im Wohnungsbau und im Städtebau.

Mit rund 1.500 Betrieben und 16.000 Beschäftigten sei die Bauwirtschaft eine sehr wichtige Branche.

Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen in Schwerin

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt und fördert die Selbsthilfegruppen in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen Schwerin (KISS) erhält in diesem Jahr Landesmittel in Höhe von 20.450 Euro.

Sozialministerin Manuela Schwesig hat am 24. März 2011 einen entsprechenden Förderbescheid an die Leiterin von KISS, Silke Gajek, überreicht.

“Selbsthilfe ist ein wichtiger Baustein bei der Lösung und Bewältigung von Problemen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Deshalb fördern und unterstützen wir die Selbsthilfeorganisationen im Land”, sagte Schwesig in Schwerin.

In der Landeshauptstadt sind rund 140 Selbsthilfegruppen aktiv.

40 davon treffen sich regelmäßig in den Räumen von KISS.

“Wir wollen mit unserer Förderung dazu beitragen, dass der Zugang zur Selbsthilfe erleichtert wird.

Wichtig ist auch, dass die Einrichtungen fachliche, personelle und sachliche Unterstützung erhalten”, so die Ministerin weiter.

“Sommergäste” im Staatlichen Museum Schwerin: Werke von Arp bis Werefkin

Besondere und sehr namhafte “Sommergäste” empfängt das Staatliche Museum Schwerin. In der gleichnamigen Ausstellung zeigt es Werke “Von Arp bis Werefkin. Die Klassische Moderne in Mecklenburg und Pommern”.

Vom 22. Juli bis 23. Oktober 2011 sind viele Arbeiten bekannter Künstler zu bewundern, die sich während ihrer Sommerfrische in Mecklenburg-Vorpommern von der Natur der Ostseeküste von Hiddensee, Fischland-Darß-Zingst oder Usedom inspirieren ließen.

Edvard Munch beispielsweise suchte 1907 in Warnemünde Ruhe und Erholung, Marianne Werefkin und Alexej von Jawlensky vier Jahre später in Prerow auf Fischland-Darß-Zingst.

Lyonel Feininger fand Motive auf Usedom und Vertreter der Dada-Szene wie Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp, Kurt Schwitters, Hannah Höch und Raoul Hausmann weilten 1923 auf der Insel Rügen.

Anhand der Werke zeigt die Ausstellung die stimulierende und beflügelnde Wirkung der Küstenregion mit ihrer Architektur, der atemberaubenden Landschaft und der mit der Natur verbundenen Lebensweise.

In der Schau “Sommergäste” werden Werke aus den Museen Mecklenburg-Vorpommerns und Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen sowie von privaten Leihgebern zu sehen sein.

Internet: www.museum-schwerin.de

Deutsch-Polnischer Ausschuss für Bildungszusammenarbeit

Als Kovorsitzender und Beauftragter der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (KMK) für den deutsch-polnischen Ausschuss für Bildungszusammenarbeit hat der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, Henry Tesch, am Donnerstag, dem 10. März 2011, seine Amtskollegen in der KMK über die Arbeitsschritte des Ausschusses informiert.

“Wir begehen im Juni den 20. Jahrestag des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrages. Dass wir die Arbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission um den Bereich Bildungszusammenarbeit erweitert haben, macht deutlich, wie sich die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern ständig weiter entwickelt und welchen Stellenwert der Bildung beigemessen wird. Wir brauchen eine stärkere Förderung der Sprache des Partnerlandes, gemeinsame Bildungsprojekte, einen intensiveren Lehrer- und Schüleraustausch und Zugang zum Arbeitsmarkt des Partnerlandes, um den gemeinsamen Aufgaben in der Europäischen Union noch besser gerecht werden zu können”, so Bildungsminister Henry Tesch zur Arbeit des Deutsch-Polnischen Ausschuss für Bildungszusammenarbeit, dessen Kovorsitz er als Vertreter der Bundesrepublik auch inne hat.

Dieser Ausschuss wurde als vierter Ausschuss der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit im September 2010 in Schwerin neu gegründet, im Januar 2011 hatte er mit seiner konstituierenden Sitzung in Neustrelitz die Arbeit aufgenommen.

Die Staatsministerin des Auswärtigen Amtes Cornelia Pieper würdigt das Engagement von Bildungsminister Tesch für die deutsch-polnische Bildungszusammenarbeit.

Minister Tesch informierte darüber, dass sich der Deutsch-Polnische Ausschuss für Bildungszusammenarbeit auf einen abgestimmten Arbeitsplan geeinigt hat, mit dem drei Arbeitsgruppen befasst sind – zu folgenden Themen:

- AG 1 “Allgemeine schulische Bildung – einschließlich frühkindlicher Aspekte”
- AG 2 “Berufliche Bildung”
- AG 3 “Hochschulbildung”

Der Deutsch-Polnische Ausschuss für Bildungszusammenarbeit hat die Arbeitsgruppen beauftragt,

- kurzfristig Vorschläge zur Gestaltung eines Deutsch-Polnischen Tages vorzulegen, der in Schulen und anderen Bildungsinstitutionen durch geeignete Projekte ausgefüllt werden kann.
- vorrangig zu ermitteln und zu analysieren:

• die Möglichkeiten einer breiteren Befassung mit Themen des Nachbarlandes in der Bildung
• die bereits erreichte Zusammenarbeit und die bestehenden Initiativen, besonders im grenznahen Bereich, als Schrittmacher und Ansatz für die Weiterentwicklung
• die bestehenden Angebote zum Sprachenlernen in der Partnersprache
• die Felder möglicher Zusammenarbeit bei der gegenseitigen Anerkennung von Abschlüssen, um den Zugang zum Arbeitsmarkt auf beiden Seiten zu erleichtern
• die Möglichkeiten der Finanzierung durch bestehende EU-Programme (Comenius, Leonardo da Vinci, Erasmus).

MV-Minister Tesch informierte weiterhin darüber, dass die deutsche Seite themenbezogen mehrere Institutionen als Partner gewonnen hat: das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das Goethe-Institut, das Bundesinstitut für Berufsbildung, die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen, die Hochschulrektorenkonferenz, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Kammern, die kommunalen Spitzenverbände sowie die Robert-Bosch-Stiftung.

Die zweite Sitzung des Deutsch-Polnischen Ausschusses für Bildungszusammenarbeit findet am 20./21.Juni 2011 in Warschau statt.

Hintergrund:
Ziel des Ausschusses für Bildungszusammenarbeit ist es, die Kooperation im Bereich der Bildung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen weiter auszubauen und zu koordinieren.

Auf der deutschen Seite wird der Ausschuss neben Mecklenburg-Vorpommern vertreten durch die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie durch Vertreter der Kultusministerkonferenz, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Auswärtigen Amtes.

Kernaufgaben des Ausschusses sind:
I. Förderung der Sprache des Partnerlandes:
• Katalogisierung und Bewertung des aktuellen Standes des Sprachunterrichtes im jeweiligen Nachbarland
• Konzepte zur aktiven Werbung und Popularisierung der Nachbarsprache
• Zusammenarbeit von Stellen aus Polen und Deutschland bei der Werbung für die Nachbarsprache

II. Zugang zum Arbeitsmarkt des Partnerlandes:
• Grundsätze der Anerkennung von Berufsabschlüssen von Lehrern aus dem jeweiligen Nachbarland
• Gegenseitige Anerkennung von Bildungsabschlüssen
• Lehrerbeschäftigung im jeweiligen Nachbarland

III. Gemeinsame Bildungsprojekte:
• Frühbildungsprogramme und Begegnungen im Vor- und Grundschulbereich
• Lehreraustausch und -entsendung
• Lehrerfortbildungen zu Fachthemen
• Kooperationskonzepte für die berufliche Bildung;
• Kooperationen von Hochschulen.

IV. Unterstützung des Schüleraustauschs
Geleitet wird der Ausschuss von zwei Kovorsitzenden: für Deutschland von Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und Beauftragter der Kultusministerkonferenz, und für Polen von Mirosław Sielatycki, Staatssekretär im Ministerium für Nationale Bildung der Republik Polen.

Die Deutsch-Polnische Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit wurde auf der Grundlage von Art. 12 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991 gegründet.

Diese trat erstmals 1991 zusammen und hält ihre Sitzungen einmal jährlich unter deutschem und polnischem Ko-Vorsitz ab. Die Kommission stützt sich dabei im Wesentlichen auf die Arbeit ihrer Ausschüsse.

Die Ausschüsse sind der
• Ausschuss für Raumordnungsfragen
• Ausschuss für grenznahe Zusammenarbeit
• Ausschuss für interregionale Zusammenarbeit
• Ausschuss für Bildungszusammenarbeit.

Notdienst bei Lehrerstreik für Betreuung der Schüler in in Mecklenburg-Vorpommern

Für den Bereich der Grund- und Förderschulen ist eine Notdienstvereinbarung mit der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dem Bildungsministerium abgestimmt worden. Hiernach wird zugesichert, dass eine ausreichende Anzahl von Lehrkräften für den Notdienst zur Verfügung stehen wird, ohne eine Mindestzahl festzulegen.

Sie werden gebeten, die betroffenen Schulleiter zu informieren, dass es ihnen obliegt, einzuschätzen, in welchem Umfang Lehrkräfte für die Bereitstellung eines Notdienstes erforderlich sind.

Auf dieser Grundlage soll vor Ort selbstständig dafür Sorge getragen werden, dass der Notdienst organisiert wird.

Für die übrigen Schularten gibt es mit der GEW keine Notdienstvereinbarung. Hier werden die streikenden Lehrkräfte und die Vertreter der GEW ebenfalls gebeten, sicherzustellen, dass die Schulleiterin und Schulleiter für die Erfüllung der AufsichtspflichtSorge tragen können.

Weitere Informationen erhalten die Eltern über die jeweiligen Schulleiter.

Schülerprojektwettbewerb “Schüler StAUNen …”

Mit Freude und Stolz nahm der Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM), Hans-Joachim Meier, aus den Händen des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsministers des Landes M-V, Jürgen Seidel, im Rahmen des Eröffnungsrundganges zur diesjährigen Ostseemesse in der Hansemesse Rostock-Schmarl die Urkunde der UNESCO-Kommission zur Ehrung als “Dekade-Projekt 2011/2012″ entgegen.

Damit erhielt bereits zum dritten Mal in Folge der bereits traditionelle Schülerprojektwettbewerb des StALU MM und seiner Partner “Schüler StAUNen …” diese bundesweite Anerkennung im Rahmen der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)” 2005 – 2014.

Die feierliche Auszeichnungsveranstaltung fand am 23. Februar 2011 während der Bildungsmesse “didacta” in Stuttgart statt. Von insgesamt 70 bundesweit geehrten Projekten wurden 2 Projekte aus der Hansestadt Rostock und damit M-V geehrt.

Neben dem Schülerprojektwettbewerb wurde bereits zum zweiten Mal die Regionale Nachhaltigkeitsausstellung mit Eröffnungssymposium des StALU MM und des Wissenschaftsverbundes Um-Welt (WVU) der Universität Rostock als “Dekade-Projekt 2011/2012″ geehrt.

Diese Auszeichnung nahm eine Vertreterin des WVU der Universität Rostock in Stuttgart entgegen.

Nach konkret vorgegebenen Kriterien entscheidet eine Fachjury über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Basis dafür bildet der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Dekade in Deutschland.

Wichtige Prämissen für die Dekade-Projekte sind die Vermittlung von mindestens zwei der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Zugleich müssen die Projekte innovativen Charakter haben, in die Breite wirken und sich um Zusammenarbeit mit anderen Projekten bemühen.

All diese Anforderungen werden durch die beiden Rostocker Projekte seit Jahren mit Leben erfüllt. Seit 2006/2007 wurden bisher bundesweit mehr als 1.000 Dekade-Projekte geehrt. (Weitere Informationen zu den Dekade-Projekten unter www.bne-portal.de)

Auf Initiative des StALU MM und mit freundlicher Unterstützung der Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH gestalten Bildungsakteure der Region Rostock erstmals auf der diesjährigen Ostseemesse vom 23. – 27. Februar 2011 einen Gemeinschaftsstand zum Thema “Bildung für nachhaltige Entwicklung – praktisch erleben!”.

Neben dem StALU sind die Klimaschutzleitstelle der Hansestadt Rostock, das BilSE-Institut für Bildung und Forschung GmbH, der Natur- und Umweltpark Güstrow sowie die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung M-V e.V. (ANU) mit weiteren Akteuren auf dem Bildungsstand vertreten.

“Für das StALU MM ist die erneute Ehrung mit dem Titel “Dekade-Projekt 2011/2012″ vor allem eine Bestätigung für unsere kontinuierliche regional und landesweit erfolgreiche Netzwerktätigkeit im Bereich der Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung.” unterstreicht Amtsleiter Hans-Joachim Meier.