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Mord in Siegen bei Beziehungsdrama an junger Mutter: Haftbefehl erlassen

Siegen (dts Nachrichtenagentur) – Gegen den 21-Jährigen, der am Samstag im nordrhein-westfälischen Siegen seine 18-jährige Ex-Freundin erstochen hat, ist am Sonntag, dem 21. August 2011, Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden.

Wie die zuständige Polizei mitteilte, sei der junge Mann geständig gewesen. Zurzeit befinde er sich in Untersuchungshaft.

Der 21-Jährige hatte am Samstag am Siegener Bahnhof die 18-jährige Mutter seines Kindes mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt.

Das sechs Monate alte Kind war während der Tat anwesend, blieb jedoch unverletzt.

Es wurde während der kurzzeitigen Flucht seines Vaters von diesem an einen Passanten übergeben.

Der Tatverdächtige konnte noch am Samstag festgenommen und die mutmaßliche Tatwaffe sicher gestellt werden.

Die weiteren Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Siegen dauern noch an.


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Mord in Siegen? Tod von 18-Jähriger durch Messerangriff

AKTUALISIERUNG Sonntag, 21.8.2011: Haftbefehl erlassen

Siegen (dts Nachrichtenagentur) – Im nordrhein-westfälischen Siegen ist am Samstag-Abend, dem 20. August 2011, eine 18-Jährige bei einem Messerangriff tödlich verletzt worden.

Wie die zuständige Polizei mitteilte, war die junge Frau am Bahnhof der Stadt von einem 21-Jährigen angegriffen worden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um den Vater des sechs Monate alten Kindes des Opfers.

Das Kind war bei der Gewalttat anwesend, im Anschluss an die Attacke flüchtete der Vater gemeinsam mit diesem.

Aufgrund des Handelns zahlreicher Passanten, die den Flüchtigen verfolgten, konnte dieser später von den Polizeibeamten festgenommen.

Das Kind, welches der mutmaßliche Täter während seiner Flucht bei einem Fußgänger abgegeben hatte, blieb unverletzt, wurde jedoch vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen zum Tod der 18-Jährigen aufgenommen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich vermutlich um ein Beziehungsdrama handelt, bei dem die Erziehung des Kindes und Eifersucht zentrale Streitpunkte waren.

Was passiert, wenn man mit Flex in Starkstromkabel schneidet?

Siegen (dts Nachrichtenagentur) – Im nordrhein-westfälischen Wilnsdorf hat ein Mann mit einer Flex in ein Starkstromkabel geschnitten.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, hat der Arbeiter bei Straßenbauarbeiten offenbar versehentlich das Starkstrom führende Erdkabel getroffen und erlitt dabei eine Stromstoß.

Rettungskräfte haben den 45-Jährigen zunächst vor Ort versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Das Kabel hat eine Spannung von 10.000 Volt geführt.

Expertenrat für Unternehmensstarter. Ultimo/q2b: Gründernacht kommt nach Wuppertal

Die Gründernacht kommt am 29. März 2011 nach Wuppertal. Mehrere Experten aus den Fachgebieten Gründung, Finanzen, Controlling, Marketing, Kommunikation und Verwaltung stehen Existenzgründern Rede und Antwort und beleuchten in Fachvorträgen und Diskussionen alle Aspekte einer erfolgreichen Unternehmensgründung.

Das Gründernacht-Konzept ist einmalig in Deutschland und wird seit Herbst letzten Jahres regelmäßig in mehreren deutschen Städten von dem interdisziplinären Experten- und Beraterverbund Ultimo/q2b angeboten.

„Die Gründernacht ist eine Mischung aus Beratung, Training, Coaching und gelebtem Netzwerk“, erklären die Veranstalter. Sie unterscheide sich grundsätzlich von den klassischen Vortragsveranstaltungen, die wahrscheinlich viele Gründer und Unternehmer kennen.

Es werde sehr viel Raum für Austausch, Dialog und Begegnung gegeben und es seien schon viele Kooperationen aus den Gründernächten hervorgegangen. Das Angebot biete eine große Praxisrelevanz und ein vielseitiges Themenspektrum. Es gebe viel zu erfahren und mitzunehmen. Kurze Inputs und viel Dialog sei die Devise.

In Wuppertal stehen drei erfahrene Spezialisten den Gründern zur Seite: Der Gründungsexperte und Social-Media-Fachmann Stefan Tesche gibt Impulse zum Thema Social Media Marketing.

Der Marketing- und Sponsoringprofi sowie Buchautor Andreas Bode besetzt das Thema Kreativwirtschaft. Falk Al-Omary ist PR- und Kommunikationsexperte und nennt zehn Schritte für eine erfolgreiche Positionierung. Gemeinsam geben Sie wertvolle Tipps für Gründer – praxisnah, individuell und ganzheitlich.

Die Wuppertaler Gründernacht findet am Dienstag, den 29. März ab 19.00 Uhr im REX-Theater in Wuppertal statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und kann unter www.gruendernacht.org erfolgen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Expertenverbund Ultimo/q2b und viele seiner Partner stehen auch in anderen Regionen Gründern und Jungunternehmern mit Rat und Tat zur Seite und bieten zahlreiche Veranstaltungen an.
Weitere Informationen über den interdisziplinären Experten- und Beraterverbund Ultimo/q2b, erhalten Interessenten unter www.ultimo.org.

Holocaust-Gedenktag in der Gedenkstätte “Landjuden an der Sieg”

Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von russischen Soldaten befreit.

Auschwitz steht wie kein anderes KZ als Symbol für den millionenfachen Mord des Nationalsozialistischen Regimes vor allem an Juden, aber auch an anderen Volksgruppen. Deshalb wurde der Tag der Befreiung im Jahr 1996 zum ersten Mal als nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus begangen.

Er soll, wie es der damalige Bundespräsident Roman Herzog in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag ausdrückte, als zentraler Gedenktag „aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden lassen“.

2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar in einer Resolution offiziell zum internationalen Holocaustgedenktag.

Anlässlich des „Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ ist die Gedenkstätte am Donnerstag, 27. Januar, von 14 bis 18 Uhr für einen Besuch der Dauerausstellung für Gruppen und Einzelbesucher geöffnet.

Darüber hinaus wird Gisela Kuck ab 16.45 Uhr einen Vortrag über das Thema „Gerechter unter den Völkern“ halten. „Wer ein Leben zerstört, zerstört eine ganze Welt, und wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt.“ (Mischna Traktat Sanhedrin, 4,5).

Nicht nur bekannte Persönlichkeiten wie die Industriellen Berthold Beitz und Oskar Schindler, der Schriftsteller Armin T. Wegner oder der polnische Historiker, Publizist und Politiker W?adys?aw Bartoszewski, sondern mehrheitlich unbekannt gebliebene Frauen und Männer gehören zu der kleinen Gruppe der „Gerechten unter den Völkern“, die ihr Leben im Dritten Reich riskierten, um Juden zu retten.

Ein Gesetz von 1953 schrieb die Errichtung von Yad Vashem als Gedenkstätte der Helden und Märtyrer des Holocaust fest. Hier werden nach einem komplexen Anerkennungsprozess auch „die [nichtjüdischen] Gerechten unter den Völkern, die ihr Leben wagten, um Juden zu retten“ geehrt. Die Ehrung „Gerechter unter den Völkern“ ist die höchste Auszeichnung, die Israel an Nicht-Juden vergibt.

Der Eintritt für Gedenkstätte und Vortrag ist an diesem Tag frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über die Referentin:
Gisela Kuck aus Sankt Augustin ist seit rund drei Jahrzehnten ehrenamtlich für Yad Vashem und die Botschaft des Staates Israel in Deutschland bei der Ehrung jener nichtjüdischen „Gerechten unter den Völkern“ tätig, die sich während des Nationalsozialismus für die Rettung von Juden eingesetzt haben.

Immer wieder spürte sie in dieser Funktion Menschen auf, die den jüdischen Opfern der Nationalsozialisten geholfen haben. Mit Vorträgen hält sie die Erinnerung an die Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Barbarei, aber auch an die unter Lebensgefahr handelnden Helferinnen und Helfer wach.

2009 wurde sie für dieses Engagement mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Nebenbei ist Gisela Kuck passionierte Malerin.

Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“
c/o Archiv des Rhein-Sieg-Kreises
Kaiser-Wilhelm-Platz 1 (Kreishaus)
53721 Siegburg
Tel.: 02241 / 13-2928
Fax: 02241 / 13-3271
E-Mail: gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de
im Internet über die Homepage des Rhein-Sieg-Kreises www.rhein-sieg-kreis-de über den Pfad Bürgerservice à Servicebereiche à Bildung, Kultur & Sport à Archiv und Wissenschaftliche Bibliothek à Gedenkstätte “Landjuden an der Sieg” (www.rhein-sieg-kreis.de/cms100/buergerservice/aemter/bildung_und_kultur/).

Öffnungszeiten:
Jeden Mittwoch von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie jeden 3. Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Eintritt: 2,00 € (Gruppen ab 5 Personen: 1,00 €). Führungen sind nach Vereinbarung auch außerhalb der genannten Zeiten möglich.

“Flensburg online”: Holocaust-Gedenktag… der islamische Diktator vom Iran leugnet, daß es überhaupt einen Holocaust gegeben hat. Dazu paßt dann auch, daß er öffentlich sagt, daß er Israel “ausradieren” will. Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad. Er will Israel “ausradieren”

Mayersche Buchhandlung Siegen: Weihnachtliches Basteln für Kinder

Weihnachtliches Basteln für Kinder. Bastelt schöne Weihnachtsmotive
Am Samstag, dem 20.11.2010, von 11.00 – 16.00 Uhr, in der Mayersche Buchhandlung, Bahnhofstraße 28, 57072 Siegen. Eintritt: frei

Bastelt in der Mayerschen Buchhandlung mit uns stimmungsvolle Deko für Weihnachten: Zauberhafte Fensterbilder, aus Papier gefaltete Sterne, Engel, Nikoläuse und vieles mehr.

Wasseraktionswoche 2010 „Lebendige Gewässer im Rhein-Sieg-Kreis“

In der Woche vom 25. April bis zum 2. Mai 2010 findet im Rhein-Sieg-Kreis die „Wasseraktionswoche 2010 Lebendige Gewässer im Rhein-Sieg-Kreis“ statt. Veranstalter sind die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA), der Rhein-Sieg-Kreis und die Gemeinde Windeck.

Kindern, Jugendlichen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern bieten die Veranstalter ein abwechslungsreiches, interessantes, buntes Programm. Zudem laden sie das interessierte Fachpublikum am 28. April zur „Flusskonferenz Sieg“ in das Siegburger Kreishaus; am 29. April gibt es eine von Fachleuten geführte Busexkursion, bei der bereits erfolgreiche Gewässerprojekte vor Ort vorgestellt werden.

Jetzt stellten Christoph Schwarz, Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, sowie Helga Wenner, Untere Wasserbehörde, Frank Hoffmann, Amt für Natur- und Landschaftsschutz, Dr. Gerhard Laukötter (NUA) und Andrea Thiel, Beigeordnete Gemeinde Windeck, das Programm der Wasseraktionswoche sowie der Flusskonferenz und der Busexkursion im Siegburger Kreishaus der Öffentlichkeit vor. „Mit der Wasseraktionswoche und der Flusskonferenz möchten die Veranstalter den eingeschlagenen Weg fortführen, alle Beteiligten auf den Weg zur Umgestaltung der Gewässer im Rhein-Sieg-Kreis in eine attraktive Fluss- beziehungsweise Bachlandschaft mitzunehmen“, sagte Umweltdezernent Christoph Schwarz bei der Vorstellung des Programms.

Die Angebote der „Wasseraktionswoche 2010 Lebendige Gewässer“ richten sich an Jung und Alt und führen an verschiedene Orte entlang der Sieg und anderer Gewässer: nach Siegburg, Sankt Augustin, Lohmar, Bad Honnef, Hennef, Much und Windeck. Viele der unterschiedlichen Angebote finden (ab) hier oder in der näheren Umgebung statt: die ADFC Kinderfahrradtour ins Abenteuerland sowie die familienfreundliche Radtour entlang der Sieg zu Beginn der Woche am 24. und am 25. April, der Kursus Wasserkreislauf, Exkursionen zu Naturerlebnissen an Gewässern, in Wald und Flur, Besichtigungen eines Fisch-Bruthauses, einer Kläranlage, einer Fischschutzanlage, das einzigartige Konzert „Klassisches und Köstliches auf der Brücke“ unter der Leitung des Tenors Dr. Hubert Grunow – verbunden mit Mittagsleckereien serviert von Euro Toques Maitre Uwe Steiniger und seinem Team – zum Abschluss der Woche am 2. Mai, und vieles, vieles mehr. Das ausführliche Programm zur „Wasseraktionswoche 2010 Lebendige Gewässer“ mit den genauen Orts- und Zeitangaben sowie möglichen Kostenbeiträgen ist im Internet auf der Seite „Bürgerservice“ der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises www.rhein-sieg-kreis.de nachzulesen.

Die Sieg mit ihrer Flusslandschaft stellt in ökologischer Hinsicht in NRW eine Modellregion für Durchgängigkeit und erfolgreiche Wanderfischprogramme dar. Die „Flusskonferenz Sieg“ soll zu einem konstruktiven Dialog aller Nutzungen und Interessen entlang des Flusslaufes führen. Begleitet wird sie von einer Ausstellung im Foyer im ersten Obergeschoss des Siegburger Kreishauses zu den Themen: Wahnbachtal, Edelkrebsprojekt NRW, Bekämpfung Riesenbärklau, Renaturierung der Sülzaue, der Weißstorch – Projekt BUND, Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis, Katarakt im Kreishaus (Video-Installation Willi Krings). Die Flusskonferenz findet am 28. April 2010, von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr, im Kreishaus, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Großer Sitzungssaal, statt. Die Kosten inklusive der Getränke betragen 15 Euro.

Am 29. April 2010 startet um 9.00 Uhr die Busexkursion zur Flusskonferenz am Zentralen Omnibusbahnhof in Siegburg; Ende ist um 14.30 Uhr. Sie führt zum Retentionsfilterbecken Waldbröl, zur Renaturierung Sülzaue und dem Fischaufstieg Aggerwehr; Fachleute erklären die Projekte vor Ort. Die Kosten betragen 15 Euro. Die Anmeldung jeweils für beide Veranstaltungen sollte bis zum 21. April an die NUA, Telefon 02361/305-0, Telefax: 02361/305-3340, E-Mail: poststelle@nua.nrw.de. erfolgen.

Unter dem Motto „Lebendige Gewässer“ startet das Land NRW (NUA) die Veranstaltungsreihe zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Rhein-Sieg-Kreis. In diesem Jahr wird – im Rahmen der „Wasseraktionswoche 2010“ – als erstes am Beispiel der Sieg gezeigt, welche Fortschritte zur Wiederherstellung lebendiger Bach –und Flussauennatur erreicht werden können und welche Maßnahmen noch umgesetzt werden müssen, damit artenreiche Fließgewässer und menschliche Nutzungsinteressen im Einklang sind. Nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 sollen alle natürlichen Gewässer bis 2015 beziehungsweise 2027 einen guten ökologischen und chemischen Zustand erreichen. Zur Verwirklichung dieses ehrgeizigen Vorhabens sind bereits unter Einbeziehung aller Interessenvertreter die Gewässer bewertet und Pläne zur Umsetzung hin zu einem „lebendigem Gewässer“ getroffen worden; jetzt hat die Phase der praktischen Verwirklichung dieser Pläne begonnen.

Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzungen und Interessen, zum Beispiel Trinkwasserschutz, Naturschutz, bauliche und landwirtschaftliche Nutzung sowie Freizeit und Erholung einbezogen werden, um einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer zu erreichen. Weitere Informationen: www.rhein-sieg-kreis.de/wasseraktionswoche.

In der Woche vom 25. April bis zum 2. Mai 2010 findet die „Wasseraktionswoche 2010 Lebendige Gewässer im Rhein-Sieg-Kreis“ statt. Veranstalter sind die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA), der Rhein-Sieg-Kreis und die Gemeinde Windeck. Kindern, Jugendlichen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern bieten die Veranstalter ein abwechslungsreiches, interessantes, buntes Programm. Zudem laden sie das interessierte Fachpublikum am 28. April zur „Flusskonferenz Sieg“ in das Siegburger Kreishaus; am 29. April gibt es eine von Fachleuten geführte Busexkursion, bei der bereits erfolgreiche Gewässerprojekte vor Ort vorgestellt werden. Nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 sollen alle natürlichen Gewässer bis 2015 beziehungsweise 2027 einen guten ökologischen und chemischen Zustand erreichen.
Internet: www.rhein-sieg-kreis.de/wasseraktionswoche

Leev Jecke, och de Verwaltung deet fiere. Karneval und Öffnungszeiten im Rhein-Sieg-Kreis

Das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises weist darauf hin, dass es an Weiberfastnacht, dem 11. Februar 2010, nur bis 12 Uhr geöffnet hat, statt 12.30 Uhr, wie in einer ersten Meldung bekannt gegeben.

An Rosenmontag, dem 15. Februar 2010, ist es wie alle anderen Dienstellen im Siegburger Kreishaus geschlossen.

An Veilchendienstag stehen dann alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie gewohnt zur Verfügung.

Fotowettbewerb des Rhein-Sieg-Kreises 2009

Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn und Kulturdezernent Thomas Wagner haben jetzt im Kreishaus in Siegburg die Preisträger des Fotowettbewerbs des Rhein-Sieg-Kreises 2009 geehrt.

Anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Kreises im vergangenen Jahr lauteten Motto und Aufgabenstellung: „Heimat Rhein-Sieg-Kreis: Identität und kulturelles Erbe“.

Die Jury des Fotopreises hatte in ihrer Sitzung am 24. November 2009 die Preisträger aus 112 Bewerbungen ausgewählt. Dies ist die mit Abstand höchste Zahl an Bewerbungen seit dem Bestehen des 2000 erstmals durchgeführten Fotowettbewerbs, der seit 2001 im zweijährigen Turnus ausgeschrieben wird und in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfand.

Landrat Frithjof Kühn war begeistert und lobte „nicht nur die große Resonanz auf unseren Fotowettbewerb, sondern auch die qualitativ hochwertigen Arbeiten. Der Rhein-Sieg-Kreis inspiriert zu kreativer Vielfalt.“

Für Kulturdezernent Thomas Wagner zeigt die Rekordbeteiligung, dass das Thema Heimat und Rhein-Sieg-Kreis viele Menschen bewegt. „Es ist auch ein sehr populärer Preis, an dem jeder teilnehmen kann. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und beweist, dass wir viele gute Fotografen im Kreis haben. Mit dem Preis wollen wir fördern, die Künstler anregen, sich mit dem Rhein-Sieg-Kreis als Heimat auseinanderzusetzen und damit einen bleibenden Wert zu schaffen.”

Den ersten Preis erkannte die Jury Christine Steiner aus Dortmund für die Arbeit „Unter Tagedieben“ zu. „Wenn ich den Fahrradweg der L16 entlang verlasse, in das schattige Laub der Siegaue abtauche und die Lautlosigkeit den Lärm der nahen Stadt vergessen lässt, bin ich wieder unter Tagedieben“, beschreibt sie selbst ihre Eindrücke. „’Unter Tagedieben’ versammelt Bilder, die bei meinen Besuchen in der Heimat entstanden sind. In ihnen verschmelzen Realität, Innenwelt und Erinnerung zu Bildgefügen, denen ein Hauch Vergänglichkeit anhaftet [...]“

Die Jury ist der Ansicht: „Christine Steiner findet mit ihrer Bilderfolge eine überzeugende Antwort auf die Frage der Beziehung zwischen dem Individuum und seiner Umwelt. Aus einer sehr subjektiven Perspektive heraus sind ihre drei Bildpaare Ausdruck persönlichen Empfindens und Erinnerns in einer vertrauten Landschaft; sie verdeutlichen einen Prozess von Identitätsfindung und Identitätsstiftung, der nicht privat bleibt sondern in einen äußeren Kontext tritt. Eine präzise und moderne Bildsprache, eine hohe ästhetische Reife sowie ein untergründiges Spiel mit Symbolen und Momenten der Tradition zeichnen die Arbeit von Christine Steiner aus.“

Träger des zweiten Preises ist Rainer Griese aus Troisdorf. Hier befand die Jury:
„Rainer Griese setzt vertraute Stilmittel der Fotografie auf technisch hohem Niveau für eine Landschaftsfotografie ein, die den Blick auf das Wesentliche konzentriert. Seine in Niederkassel und Troisdorf entstandenen Schwarz-weiß-Fotografien sind vordergründig menschenleer, doch sind Menschen durch die Formen und Prägungen der Landschaften auf eine intensive Art und Weise präsent. Der ruhige, formal überzeugende Bildaufbau transportiert zugleich eine den Motiven innewohnende Spannung. Form und Inhalt stehen in einem stimmigen Dialog, der die intensive Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung nachvollziehen lässt.“

Der dritte Preis geht an Markus Hoffmann aus Köln.
„Mit seiner fünfteiligen Arbeit „Flügge“ nähert sich Markus Hoffmann dem Phänomen der Neubaugebiete. Indem er das Werden und das Unfertige thematisiert, spannt er einen Bogen von dem, was schon ist, zu dem, was noch werden soll. Seine Bilder, die Heranwachsende in einer gleichsam sich formenden Umgebung zeigen, der zudem ein eigener assoziativer Blick gilt, sind Ausdruck einer Identität im Entstehen. Offen bleibt, ob die Ansammlung neuer Häuser Heimat wird. Die in gleicher Weise mit dem gekonnten Einsatz fotografischer Mittel formulierte Frage nach der persönlichen Zukunft der Abgebildeten bleibt ebenso unbeantwortet“, soweit die Begründung der Jury zu seinen Aufnahmen.

Markus Hoffmann selbst beschreibt seine Intention wie folgt: „Diese Bilder sollen im übertragenen Sinne Projektionsflächen sein für eigene Gedanken, Gefühle, Erinnerungen. Was bedeutet einem der eigene Heimatbegriff, wie entsteht Heimat? Was macht sie aus?“

Orientieren konnten sich die Bewerber an den Ausführungen des Ausschreibungstextes. Dort ist zu lesen:
„Der Rhein-Sieg-Kreis, der in seiner heutigen Struktur seit vierzig Jahren besteht, ist die Heimat von fast 600.000 Menschen. Heimat ist dabei nicht nur ein bestimmter Ort, Heimat ist Identifikation – Identifikation auch mit der durch Bräuche und Traditionen geformten Kultur und Landschaft des Kreises. Diese vielfältige Prägung von Land und Leuten ist älter, dauerhafter und auch haltbarer als territoriale oder politische Strukturen. Sie hat dazu beigetragen, im Rhein-Sieg-Kreis eine Kulturlandschaft entstehen zu lassen, die den nach Einwohnern zweitgrößten Kreis der Bundesrepublik auch in dieser Hinsicht besonders macht, und ihm eine eigene, unverwechselbare kulturelle Identität verleiht, die zugleich einem ständigen Wandel unterworfen ist.

Doch was zeichnet die kulturelle Landschaft im Rhein-Sieg-Kreis aus? Wie haben die Menschen im Rhein-Sieg-Kreis sie geprägt, welche Geschichten kann sie erzählen? Welche Sitten, Traditionen und Bräuche sind für die Region oder für Teilbereiche charakteristisch? Wie wird im Rhein-Sieg-Kreis das kulturelle Erbe bewahrt, das so lebendig und vielfältig überall im Kreisgebiet erfahrbar ist? Wie wirken sich spezifische lokale Gegebenheiten und Entwicklungen aus? Wie entwickelt sich die kulturelle Prägung in einer modernen, weltoffenen Gesellschaft weiter?

Aufgabenstellung des Fotowettbewerbs des Rhein-Sieg-Kreises ist es, den prägenden Elementen unserer Heimat nachzuspüren, sie erfahrbar zu machen und die kulturelle Landschaft mit den Mitteln der Fotografie abzubilden. Die Themenstellung soll die Bewerberinnen und Bewerber dazu anregen, den Rhein-Sieg-Kreis bewusst in den Fokus zu nehmen, seine traditionellen und modernen Prägungen fotografisch festzuhalten und zu interpretieren. Ein innovativer Umgang mit der Aufgabenstellung ist ausdrücklich erwünscht.“

Die Jury bestand aus Fachjuroren, Vertretern der Kreistagsfraktionen sowie Landrat Frithjof Kühn bzw. Kulturdezernent Thomas Wagner.

Fachjuroren waren
• Wolfgang Zurborn, Köln, Fotokünstler, Mitbetreiber der Galerie Lichtblick in Köln und Lehrbeauftragter für Fotografie (Vorsitzender)
• Herbert Döring-Spengler, Lohmar, Fotokünstler / Polaroid Artist
• Dr. Claus Pfingsten, Bonn, Medienwissenschaftler und Lehrbeauftragter für Kunst- und Designgeschichte
• Markus Schaden, Verleger und Fachautor für Fotografie.

Der Rhein-Sieg-Kreis hatte im Rahmen des Fotowettbewerbs 2009 drei Preise ausgelobt, die mit 2.000 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro dotiert sind. Die prämierten Arbeiten, aber auch weitere Fotos aus dem Wettbewerb, werden im Laufe des Jahres 2010 im Rahmen einer Ausstellung präsentiert und auch im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2011 veröffentlicht.

Die Teilnahmeberechtigung war nicht an einen Wohn- oder Geburtsort gebunden. Verlangt wurde lediglich, dass es sich um Motive aus dem Rhein-Sieg-Kreis handelt.

Thomas Wagner ist der neue Schul- und Jugenddezernent des Rhein-Sieg-Kreises

Thomas Wagner wird neuer Leiter des Dezernates für Schule, Kultur, Sport, Jugend und Psychologische Beratung des Rhein-Sieg-Kreises.

Dies haben die Mitglieder des Personal- und Kreisausschusses in einer gemeinsamen Sitzung heute beschlossen. Er wird damit Nachfolger des im November 2008 plötzlich und unerwartet verstorbenen Norbert Keusen.

“Mit Thomas Wagner haben wir einen qualifizierten Dezernenten, der durch seine Tätigkeit als Pressereferent des Kreises bewiesen hat, dass er fachlich und methodisch gute Arbeit leisten kann. Für die Aufgaben des Dezernats bringt er langjährige Erfahrung durch die Zusammenarbeit mit allen Fachbereichen und Dienststellen des Kreises mit”, sagte Landrat Frithjof Kühn.

Der 43-jährige Thomas Wagner ist seit März 2000 als Pressereferent im Dienste des Kreises. Zuvor war er als persönlicher Referent des Kultur- und Schuldezernenten der Stadt Mainz tätig.

Der in Bonn studierte Diplom Theologe ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. In seiner Freizeit ist er als Trainer im Jugendfußball engagiert. Sport ist sein erstes Hobby; daneben geht er gerne in den Bergen wandern und liest viel. Seit März 2008 vertritt er den Rhein-Sieg-Kreis im Beirat “Sport” der Stiftung der Kreissparkasse Köln.

Thomas Wagner wird voraussichtlich am 1. November 2009 seine neue Tätigkeit aufnehmen. Das Dezernat wurde seit Dezember 2008 kommissarisch von Kreisdirektorin Annerose Heinze geleitet.

Diebstahl in Burbach. 650 Fische (4.500 Euro) aus Weiher geklaut

In der Nacht zu Mittwoch, dem 2. September 2009, entwendeten bislang Unbekannte in Burbach in der Westerwaldstraße circa 650 Fische aus einem dortigen Weiher.

Bei den Fischen handelt es sich um Lachsforellen, Seiblinge und Karpfen. Die Fische waren durchschnittlich 2,5 kg schwer und hatten einen Wert von etwa 4.500 Euro.

Zeugen, denen in der Nacht zu Mittwoch verdächtige Personen oder
Fahrzeuge im Bereich des Weihers aufgefallen sind, bittet die Polizei
um Hinweise unter der Rufnummer (0271) 7099-0.

101 Jahre alt: Unfall mit Quad in Bad Laasphe

Ein 101-jähriger Mann aus Bad Laasphe ist am Dienstagabend, dem 25. August 2009, mit einem Quad schwer verunglückt.

Der Mann hatte zuvor in einer Kleintieranlage seine Tiere gefüttert und befand sich gegen 20.00 Uhr mit dem Quad auf seinem
Nachhauseweg.

Dabei kam er – offenbar aufgrund von Kreislaufproblemen – mit dem Quad von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinauf und überschlug sich. Während an dem Quad nur leichter Sachschaden entstand, wurde der 101-Jährige bei dem Unfall schwer verletzt. Mit einem Rettungshubschrauber musste er in ein Siegener Krankenhaus geflogen werden.