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Terror-Alarm: Evakuierung vom Bahnhof in Weimar

Weimar (dts Nachrichtenagentur) - In Weimar hat die Polizei am Freitagnachmittag, dem 3. Dezember 2010, den Bahnhof wegen eines herrenlosen Gepäckstückes zeitweise evakuiert. Kurz nach 17 Uhr war ein Metallkoffer in der Nähe eines Kiosks bemerkt worden.

Es war zwar keine Bombendrohung eingegangen, trotzdem durften fast eine Stunde keine Züge ein- oder ausfahren. Züge, die gerade auf dem Weg zum nach Weimar waren, mussten auf der Bahnstrecke halten.

Spezialisten von Bundes- und Landeskriminalamt überprüften den Koffer. Nach dem Öffnen konnte allgemein Entwarnung gegeben werden.

In dem Gepäckstück fanden die Beamten keine auffälligen Gegenstände.

Am frühen Freitagabend wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Die Kioskbesitzerin hatte den Koffer offenbar unabsichtlich stehen lassen.


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Tag der deutschen Einheit: Kultur-Picknick in Trier mit Partnerstadt Weimar

Die Trierer Weimar-Gesellschaft und die Petrispark GmbH laden für Sonntag, dem 3. Oktober 2010, Tag der deutschen Einheit, zu einem weiteren Kulturpicknick mit einer Partnerstadt ein.

Zu Beginn werden die Gäste gegen 11 Uhr im Partnerschaftsgarten unter anderem von der Weimarer Zwiebelkönigin 2010 begrüßt, die zu diesem Anlass mit einer Gästegruppe anreist.

Das weitere Programm auf der Wiese vor dem Lottoforum bietet unter anderem einen Kinder-Zirkusworkshop mit der Weimarer Schule Tasifan, der mit einer öffentlichen Vorstellung endet. Die kleinen Gäste sind außerdem von 12 bis 16 Uhr zum herbstlichen Basteln eingeladen.

Den ganzen Tag über werden Ginkgobäumchen und Zwiebelzöpfe aus Weimar, Plätzchen mit dem Porträts von Goethe und Schiller, Zwiebelkuchen, Thüringer Bratwurst Weimarer Bier und weitere Spezialitäten verkauft.

Das Trierer „Piks-Swingtrio“ unterhält die Besucher von 14 bis 16 Uhr mit einem Walking Act.

2009 – ein Jahr der Demokratie in Weimar

Vor 90 Jahren tagte die Verfassunggebende Nationalversammlung in Weimar und gab Deutschland am 11. August 1919 die erste demokratische Verfassung, die sogenannte “Weimarer Verfassung”, die damals als die demokratischste der Welt galt.


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So wurde Weimar zum Geburtsort der deutschen Demokratie, die als “Weimarer Republik” in die Geschichte einging.
Dieses Jubiläum nimmt die Stadt Weimar zum Anlass, 2009 ein “Jahr der Demokratie” zu feiern.

Der erste Höhepunkt wird am 6. Februar 2009 im Gedenken an die erste Tagung der Nationalversammlung im Deutschen Nationaltheater Weimar mit mehreren Festveranstaltungen begangen.

An diesem Tag öffnet auch die wichtige Ausstellung des Stadtmuseums zum Thema: “Weimar 1919 – Chancen einer Republik”: Internet: www.ausstellung-weimarer-republik.de

17. Mai 2009: Blumenmarkt in Weimar

Blumenwiese (Foto: Hemera Archiv)
Blumenwiese (Foto: Hemera Archiv)

Weimar hat auch in Sachen Blumen eine Tradition. Zu Goethes und Herzog Carl Augusts Zeiten wurde Weimar eine Blumisten-Stadt.


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Reger Handel wurde mit den seltensten Züchtungen betrieben. Auch heute lassen sich Raritäten bewundern: In Belvedere mit ihrer Orangerie oder weniger pompös aber nicht weniger anmutig im Garten des Kirms-Krackow-Hauses.

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Der Blumenmarkt ist für viele Weimarer Gelegenheit, mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen und ihren Balkon oder ihren Garten aufblühen zu lassen.

Termin: Sonntag, dem 17. Mai 2009, 9 – 17 Uhr, Marktplatz

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Weimar: Zwiebelmarkt

Impression vom Zwiebelmarkt in Weimar (Foto: Maik Schuck)

Zwiebelmarkt 2008 in Weimar

Das größte Volksfest in Thüringen ist der bekannte Weimarer Zwiebelmarkt. Dieses Jahr findet er vom 10. – 12. Oktober statt. Und wie immer dabei: Zwiebel satt! Als Kuchen, in der Pfanne, im Zopf und als Gesteck.

Hier dreht sich alles um die Zwiebel: Der Zwiebelmarkt in Weimar (Foto: weimar GmbH/Maik Schuck)

Erste Erwähnung dieses traditionsreichen Volksfestes gab es am 4. Oktober 1653: Im Mittelalter wurde es als “Vieh- und Zippelmarkt” erwähnt. Aber natürlich wurden nicht nur Zwiebeln verkauft; auch Sellerie, Meerrettich, Knoblauch, Porree und Majoran sowie Gewürze und Gemüse wurden angeboten.

Tourist-Info Weimar, Telefon (03643) 74 50
Internet: www.weimar.de

Das Politische Theater. Tagung mit Rolf Hochhuth in Weimar

Renommierte Vertreter aus Wissenschaft und Theaterpraxis treffen vom 25. – 28. September 2008 im Kulturzentrum “mon ami” in Weimar zusammen, um mit dem Dramatiker Rolf Hochhuth über sein Werk und die Zukunft des politischen Theaters zu diskutieren.

Seit dem “Stellvertreter” (1963), einer Anklage des Schweigens von Papst Pius XII. angesichts des Holocausts, steht Hochhuth für politisches Theater par excellence. Die Tagung findet zu einem pikanten Zeitpunkt statt: Derzeit läuft der Prozess zur Seligsprechung von Papst Pius XII.

Wie kein Zweiter hat Rolf Hochhuth mit seinem politischen Theater wichtige Beiträge zur Entwicklung des Welttheaters geleistet. Anliegen der internationalen und interdisziplinären Tagung ist es,
erstmals die Hauptlinien, die innere Struktur des umfangreichen Gesamtwerks sichtbar werden zu lassen.

Neben den Vorträgen finden Filmvorführungen, eine Theateraufführung (Inselkomödie), Podiumsdiskussionen und eine Lesung mit Hochhuth statt. Geleitet wird die Tagung vom renommierten Tübinger Rhetorikprofessor Gert Ueding, ein führender Hochhuth-Kenner.

Konkret zeigt etwa Intendant und Regisseur Sewan Latchinian von der Neuen Bühne Senftenberg (Theater des Jahres 2005) innovative Wege auf, politisches Theater zu inszenieren. Die Tagung findet statt, während sich der Vatikan im fortgeschrittenen Prozess der Seligsprechung von Papst Pius XII. befindet. Ab Oktober sollen dessen Leistungen anlässlich seines 50. Todestages mit einer Ausstellung und Tagungen gewürdigt werden.

Dem Kirchenoberhaupt setzte Hochhuth 1963 mit seinem Drama “Der Stellvertreter” ein unrühmliches Denkmal: Aufgrund seines Schweigens habe der Heilige Vater sich mitschuldig an der Ermordung der Juden gemacht. Auf der Tagung wird dazu eine Podiumsdiskussion mit Hochhuth und Vertretern katholischer und jüdischer Seite stattfinden (Donnerstag, den 25.09. ab 20.00 Uhr).