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Neue Folgen von “Soko Wismar” mit Udo Kroschwald, Claudia Schmutzler und Li Hagman im Fernsehen gucken

Mainz (ots) – Die neunte Staffel der ZDF-Krimiserie “Soko Wismar” startet am Mittwoch, dem 5. Oktober 2011, um 18.00 Uhr.

In 25 neuen Folgen der erfolgreichen “SOKO”-Serie ermitteln wie gewohnt Udo Kroschwald (Polizeihauptkommissar Jan Reuter), Claudia Schmutzler (Kriminaloberkommissarin Katrin Börensen) und Li Hagman (Konstabler Leena Virtanen) in der Hansestadt.

Im Team wird ein Neuer begrüßt: Nils Theede (Jonas Laux) kehrt aus Hamburg in seine Heimatstadt zurück und geht an der Seite von Katrin Börensen auf Verbrecherjagd. Auch Leena erhält ab Folge zehn neue Verstärkung: Kai Timmermann (Mathias Junge) ist zwar nicht der Schnellste, aber dafür die Zuverlässigkeit in Person.

Die Menschen in Wismar kennen und lieben ihn, so dass er auch mal inoffiziell ins Vertrauen gezogen wird. Die Ostsee und die mecklenburgische Landschaft, norddeutsche Typen und stark regional geprägte Geschichten sind die besonderen Merkmale der “SOKO Wismar”.

Folge: Auf eigene Faust

In der ersten Folge (“Auf eigene Faust”) markiert ein Raubüberfall
im Wismarer Hafen den Ausgangspunkt der Ermittlungen. Nils Theede aus Hamburg bietet seine Hilfe an, da seine Mutter ebenfalls Opfer eines Überfalls wurde. Katrin Börensen reagiert reserviert und ahnt nicht, dass sie dem Hamburger Oberkommissar in Zukunft öfter begegnen wird.


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Bahnübergang in Wismars Rostocker Straße lahmgelegt

Rostock (ots) – Fußgänger in der Rostocker Straße in Wismar konnten am Samstagmorgen, dem 7. Mai 2011, für mehrere Stunden nicht den dortigen Bahnübergang überqueren.

Die Schrankenbäume blieben geschlossen – was war passiert? Gegen 07:00 Uhr wurden die Bundespolizisten des Revieres Wismar über den geschlossenen Fußgängerbahnübergang informiert und vor Ort wurde schnell die Ursache für die Störung der Schrankenanlage entdeckt.

Unbekannte Personen hatten Bekleidungsgegenstände in dem Bereich des Getriebes der Schrankenanlage gesteckt. Beim Heben und Senken der Schrankenbäume wurden die Bekleidungsgegenstände weiter hineingezogen, bis “nichts mehr ging”.

Für die Techniker der Bahn war die Reparatur sehr aufwendig, da das gesamte Getriebe auseinander gebaut werden musste.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum Geschehen aufgenommen. Ab 10:00 Uhr war die Instandsetzung beendet und die Schranken funktionierten wieder.

Helga-Kramer-Preis verliehen

Katja Seeger, Martin Schulz, Bettina Kutschera und Sabrina Lampe heißen die Preisträger, die im Rahmen der öffentlichen Jahresvollversammlung des Förderkreises der Hochschule Wismar am Abend des 1. Dezember 2010 die Auszeichnung für hervorragende Leistungen überreicht bekamen.

Mit seinem Vortrag “Mobilität im ländlichen Raum. Aktionsfeld für Ideen und Konzepte” sorgte Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, für eine besondere Eröffnung der nunmehr 15. Traditionsveranstaltung.

Der Verkehrsminister unterstrich die zentrale Bedeutung von Innovationen, um zukünftige Herausforderungen wie den demografischen Wandel bewältigen zu können. Er würdigte das Anliegen des Förderkreises, mit dem Innovationspreis junge Absolventen aller Studiengänge der Fachhochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu fördern: “Das Land braucht junge, kreative Menschen, die ihren eigenen Weg gehen. Die heute ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Wismar haben gezeigt, wie durch eine gute Ausbildung und viel Engagement Innovationen entstehen. Das verdient hohe Anerkennung. Unser Land ist auf bestens ausgebildete Fachkräfte und Wissenschaftler angewiesen, um die wirtschaftliche Entwicklung weiter voranzutreiben.”

Grundlage für die Ehrungen sind Abschlussarbeiten, die sich bei der Entwicklung neuer Produkte, Technologien, Dienstleistungskonzepte, Gestaltungsergebnisse oder anderer innovativer Lösungen ausgezeichnet haben. Minister Schlotmann appellierte an die Studierenden, sich in Zukunft auch vermehrt Gedanken über das Thema “Mobilität” zu machen. “In den ländlich geprägten Strukturen unseres Landes hat der demografische Wandel insbesondere Auswirkungen auf die Mobilitätsmöglichkeiten unserer Bürgerinnen und Bürger. Mobilität entwickelt sich in Mecklenburg-Vorpommern mehr und mehr zu einer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schlüsselfrage”, so der Minister weiter.

Lösungen und fundierte Ideenansätze lieferten die Innovationspreisträger auf solch unterschiedlichen Fachgebieten wie dem Maschinenbau, der Seefahrt oder der Architektur. Die drei ehemaligen Studenten der Hochschule Wismar wurden durch die Vorsitzende des Förderkreises der Hochschule Wismar e.V., Dr. Rosemarie Wilcken, den Leiter des Bereichs Automation & Drives der Siemens AG Hamburg, Günther Klopsch, und Horst-Dieter Hoffmann von der Sparkasse Mecklenburg Nordwest ausgezeichnet.

Den Innovationspreis der ersten Stufe, dotiert mit 1250 Euro, erhielt Martin Schulz (28), Absolvent des Masterstudiengangs Maschinenbau an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften/Bereich Maschinenbau/Verfahrens- und Umwelttechnik der Hochschule Wismar. Mit der Bearbeitung des Themas “Ermittlung von Reibwerten am Modell einer Verstellpropellernabe” überzeugte er nicht nur seinen Betreuer Prof. Dr. Henrik Schnegas, sondern auch die als Praxispartner fungierende Schottel-Schiffsmaschinen GmbH in Wismar, bei der er nun als Ingenieur angestellt ist.

Der Innovationspreis zweiter Stufe, dotiert mit 750 Euro, wurde an Bettina Kutschera (27), Absolventin des Master-Studienganges Operation and Management of Maritime Systems vergeben. Ihre Master-Thesis mit dem Titel “Entwurf und Entwicklung einer generisch manuellen Joystick-Steuerung” schrieb sie ebenfalls an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, am Bereich Seefahrt in Rostock-Warnemünde, wo sie heute als Projektmitarbeiterin in der Forschung arbeitet. Dort wurde sie von Professor Dr. Matthias Markert betreut. Praxispartner war die Rheinmetall Defence Electronics GmbH Bremen.

Der Innovationspreis der Stufe 3 und damit 500 Euro wurde Sabrina Lampe (31) überreicht. Sie hatte an der Fakultät Gestaltung Architektur studiert und sich in ihrer Masterthesis dem Thema “StattBrache – Freiraum als Möglichkeitsraum” gewidmet. Ihr Betreuer Prof. Johann Niklaus Müller und Norbert Kreft, als Leiter des Stadtplanungsamtes Parchim Praxispartner, teilten sich die Laudatio ebenso wie die Freude über den Preis ihrer Studentin.

Dem Thema “Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für die unterschiedlichen Schachtsanierungsmöglichkeiten infolge des Schadensbildes der biogenen Schwefelsäurekorrosion im Einzugsgebiet der Eurawasser Nord GmbH unter Einbeziehung aller notwendigen Sanierungsvorleistungen und Ausführungsrisiken” hatte sich die junge Mutti und Absolventin des Master-Studienganges Bauingenieurwesen, Katja Seeger, gewidmet. Für diese beste Examensarbeit einer alleinerziehenden Mutter an der Hochschule Wismar erhielt sie den Helga-Kramer-Preis, der im vergangenen Jahr erstmals verliehen wurde. Der Preis wird von der Stiftung für die Hochschule Wismar ausgereicht und dient als Anerkennung dafür, sich gerade in der besonderen Situation einer Alleinerziehenden die für die berufliche Zukunft notwendige gute Bildung zu verschaffen. Dieser wichtige Aspekt hatte das Leben von Helga Kramer in einem besonderen Maße geprägt.

Schwedenfest in Wismar

Zum traditionellen Schwedenmahl und zur Eröffnung des Schwedenfestes weilt Ministerpräsident Erwin Sellering am 20. und 21. August 2010 in der Hansestadt Wismar.

“Die deutsch-schwedischen Beziehungen sind vielen in der Hansestadt eine Herzensangelegenheit”, sagte Sellering zur Eröffnung des Schwedenmahls.

Das gelte auch für den neuen Bürgermeister Thomas Beyer. Als wichtigstes Ziel von Mahl und Fest bezeichnete er, “dass Verbindungen zwischen den Menschen geknüpft und so Freundschaften geschlossen werden” können.

Sellering wies darauf hin, dass das Schwedenfest in Wismar mittlerweile das größte ist, das außerhalb des skandinavischen Nachbarlandes gefeiert wird. Darauf könne Wismar stolz sein.

“In den vergangenen 20 Jahren zählte es zu den wichtigsten Leitlinien des Landes Mecklenburg-Vorpommern, an die traditionell guten Verbindungen mit den Nachbarn im Ostseeraum anzuknüpfen”, sagte Ministerpräsident Sellering.

Auch heute teilten Schweden und Mecklenburg-Vorpommern viele Interessen, zum Beispiel beim Ausbau des europäischen Nord-Süd-Verkehrs oder wenn es darum gehe, den Ostseeraum als Gesundheits- und Tourismusregion zu entwickeln.

Der ► Lilienthal Designpreis 2009

In neun Tagen wird das Geheimnis gelüftet, wer die Preisträger des Lilienthal-Designpreises des Jahres 2009 sind.

Erstmals findet im Vorfeld der feierlichen Preisverleihung ein Fachsymposium statt. Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Jürgen Seidel, lädt am Mittwoch, dem 7. Oktober 2009, zum 1. Designsymposium sowie zur Preisverleihung des Lilienthal Designpreises nach Wismar ein. Die Vertreter der Medien und interessierte Gäste sind recht herzlich willkommen.

Mit 62 Einsendungen verzeichnete der Landeswettbewerb der kreativen Gestalter in diesem Jahr wieder eine sehr hohe Beteiligung. Die Gewinner qualifizieren sich automatisch für den bundesweiten Designpreis. “Wir wollen Designer, Wissenschaftler und Unternehmer zusammenbringen”, so Wirtschaftsminister Jürgen Seidel. “Die im Land vorhandenen Kapazitäten können besser genutzt und vernetzt werden. Die Potenziale in der Zukunftsbranche der Gestaltungsindustrie sind längst noch nicht ausgeschöpft.”

Für den 14. Designpreis des Landes, der nach den Anklamer Brüdern Otto und Gustav Lilienthal benannt wurde, konnten sich Unternehmen, Studierende und Designer aus Mecklenburg-Vorpommern bewerben. Aus insgesamt 62 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wurden von der Jury 21 Arbeiten für den Designpreis und den Nachwuchsförderpreis ausgewählt. Die für den Endausscheid nominierten Werke werden auf dem Designsymposium präsentiert. Wirtschaftsminister Jürgen Seidel wird den mit 5.000 Euro dotierten Designpreis und den Designförderpreis in Höhe von 1.000 Euro in einem Festakt im Anschluss an das 1. Designsymposium verleihen.

Das Fachforum widmet sich aktuellen Themenfeldern aus dem Bereich der Materialinnovation, der kreativen Produktentwicklung und der kulturelle Unterschiede im Design. Der Lilienthal-Designpreis sowie ein Förderpreis für den Nachwuchs werden alle zwei Jahre in den Kategorien Industriedesign, Mode, Kommunikation- und Multimedia sowie Architektur ausgeschrieben. Der Nachwuchspreis richtet sich an junge Designer und Studierende in der Ausbildung.

Das Regalsystem “stapler” der Firma mobilia collection, die Freiflächengestaltung an der Petrikirche in Rostock, das Erscheinungsbild der Firma projekt rk und die Wanderausstellung “Europa ist 50″ wurden beim letzten Wettbewerb im März 2008 ausgezeichnet.

Der Designförderpreis ging vor einem Jahr an die Hochschule Wismar für die Gestaltung eines Mofas. Anerkennung und Nachwuchspreise gab es auch für die Aufarbeitung der Schriftart Egyptienne, das Design für den Schlachthof Reltzow und das Freizeit-Tretboot “Multikat”.

Der diesjährige Wettbewerb und das mit der Auszeichnungsveranstaltung verbundene 1. Design-symposium wird gemeinsam mit der Hochschule Wismar und dem Design-Zentrum M-V durchgeführt. Das Anliegen des DesignZentrums ist die Förderung von Design in der Wirtschaft von Mecklenburg-Vorpommern.

Die Gestaltung von Produkten ist ein entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg am Markt. Erreichbar ist dieser wirtschaftliche Erfolg durch die frühzeitige Integration des Designs in Marketing und Entwicklung on Produkten und Dienstleistungen. Dazu werden Informationen zu Designaspekten, möglichen Partnern und den Potentialen an den Hochschulen vermittelt. Das Netzwerk Design & Innovation für kleine und mittlere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern wird vom Wirtschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.

1. Designsymposium – Programm
Mittwoch, 7. Oktober 2009, um 16.00 Uhr
Hochschule Wismar, Haus 7A Foyer, Philipp-Müller-Straße 14, Wismar
16.00 Uhr – Eröffnung
Material- und Verarbeitungsinnovationen
Prof. Harald Hansmann, Hochschule Wismar
Bedeutung professioneller Kreativer für technische Innovationsprozesse
Dr. Sascha Peters, CEO Haute Production UG, Berlin
Zu kulturellen Differenzierungen im Design
Reinhardt Otto Kranz, Designer/Ingenieur, formbund Design, Altlandsberg
18.00 Uhr – Feierliche Preisverleihung
Lilienthal Designpreis und den Designförderpreis
Besichtigung der Ausstellung und Get together

Internet: www.hs-wismar.de +++ www.designzentrum-mv.de

Koggentreffen in Wismar beim Hansefest

Bis Sonntag, dem 6. September 2009, findet in Wismar das Hansefest anlässlich des Jubiläums “750 Jahre Schutzbündnis – Lübeck – Wismar Rostock – Wendisches Quartier” statt.

Ein Höhepunkt des Jubiläums ist das Koggentreffen im Alten Hafen Wismar mit maritimem Markt, Ausfahrten der Koggen und der ersten Seeschlacht im Hafen von Wismar. “Die Koggen sind maritime Botschafter ihrer Heimat und touristische Attraktionen”, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Freitag, dem 4. September 2009, in Wismar.

Das Koggentreffen findet nach 2006 und 2007 zum 3. Mal in der Hansestadt statt. “Mit dem Treffen werden hanseatische Traditionen gepflegt. Die Hanseschiffe werben für die jeweiligen Heimatstädte”, sagte Seidel weiter. Vor 750 Jahren, am 6. September 1259, hatten die drei Städte Lübeck-Wismar-Rostock ihr erstes Schutzbündnis gegründet, es gilt als ein Vorläufer der Hanse.

Die Vertragspartner verpflichteten sich damit zu gegenseitigem Beistand zu Lande und auf See. Das Bündnis richtete sich in erster Linie gegen die Seeräuber, die damals sehr aktiv waren und den Handel auf der Ostsee gefährdeten.

“Maritime Veranstaltungen leisten mit ihren vielen Angeboten einen Beitrag zur guten Entwicklung im Tourismus des Landes. Sie gehören zu den wichtigsten Aushängeschildern des Wassertourismus in MV und sind die beste Werbung für den maritimen Tourismus in MV”, sagte Seidel. Dazu gehört beispielsweise die Hanse Sail in Rostock als größte maritime Veranstaltung im Land. Etabliert haben sich daneben auch die Warnemünder Woche in Rostock und die Müritz-Sail in Waren (Müritz) neben mehr als 100 vielen kleineren Events, die im Sommer stattfinden.

Historisches Erbe in MV. Kongress “Backsteinbaukunst” in Wismar

Die Backsteingotik als eigenständige Bauweise zählt zu den großen touristischen und kulturellen Angeboten des Landes Mecklenburg-Vorpommern”, sagte Bauminister Volker Schlotmann am Donnerstag, dem 3. September 2009, auf dem 4. Internationalen Kongress zur Backsteinbaukunst in Wismar.

“Nirgendwo in Deutschland finden sich so viele und beeindruckende Bauwerke aus gebranntem Ton, die den Geist der Hansezeit erahnen lassen”, so der Minister. “Es ist von großer kulturhistorischer und wirtschaftlicher Bedeutung, dass wir dieses historische Erbe so reich präsentieren können.”

Mit rund 60 Millionen Euro hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz seit 1991 mehr als 430 Denkmäler in Mecklenburg-Vorpommern, größtenteils Backsteinbauten und viele dörfliche Backsteinkirchen, unterstützt. Für 31 Denkmale im Land wurden private Stiftungen aufgelegt, die die Deutsche Stiftung Denkmalschutz treuhänderisch verwaltet.

In diesem Zusammenhang dankte Bauminister Schlotmann dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Prof. Dr. Gottfried Kiesow. “Er setzte sich maßgeblich dafür ein, dass die Backsteingotik erhalten bleibt und dass die Städte Wismar und Stralsund den Weltkulturerbestatus verliehen bekommen haben”, so Schlotmann.

“Die Städte in Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Authentizität bewahrt und sich zu touristischen Anziehungspunkten entwickelt”, so Schlotmann. “Aber auch Einheimische zieht es wieder mehr in die Innenstädte.” Laut Stadtentwicklungsmonitoring ist das Wohnen in der Innenstadt und in Baudenkmalen sehr gefragt.

61 Prozent der Städtebauförderungsmittel des Programmjahres 2009 fließen in die Innenstädte, 2008 waren es 58 Prozent. In diesem Jahr werden rund 85 Prozent der Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost Aufwertung in die Innenstädte investiert. “Damit ist der Stadtumbau in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Programm für die Stärkung der historischen Innenstädte geworden”, so Schlotmann.

Der 4. Kongress stand unter dem Motto “Angriff und Verteidigung – die Stadtbefestigung”. Von 1991 bis 2009 wurden 12,5 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel für die Sanierung von Stadtmauern in Sternberg, Stralsund, Demmin, Woldegk, Neubrandenburg, Rostock und Penkun und für Stadttore in Neubrandenburg, Friedland und Malchin bereit gestellt.

Museumstandort Wismar: Denkmalgeschützter Lokschuppen

Am Montag, dem 6. Juli 2009, wurde mit den Bauarbeiten am ehemaligen Lokschuppen in Wismar begonnen. Das denkmalgeschützte Gebäude soll in einem ersten Bauabschnitt gesichert und instand gesetzt werden.

Später soll der ehemalige Ringlokschuppen als Museum sowie als Betriebs- und Restaurierungsort für historische Schienenfahrzeuge genutzt werden. “Der Erhalt des Ringlokschuppens und seine Umnutzung zum Eisenbahnmuseum werden wichtige Impulse zur Entwicklung des Museumsstandortes Wismar geben”, sagte MV-Bauminister Volker Schlotmann.

Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung unterstützt dieses Vorhaben in der Hansestadt. Von den Gesamtkosten in Höhe von 580.000 Euro fließen 435.000 Euro aus der Städtebauförderung. Darüber hinaus erhält die Stadt Kofinanzierungshilfen in Höhe von 73.500 Euro aus dem Programm des Landes.

Der Rundlokschuppen wurde 1887 errichtet und steht seit Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts leer. Wegen seiner exponierten Lage und der bauhistorischen sowie städtebaulichen Bedeutung besteht von Seiten der Hansestadt Wismar und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein großes Interesse am Erhalt des Bauwerks. In dem ersten Bauabschnitt werden das Dachtragwerk und die Fachwerkwände gesichert und teilweise erneuert. Auch die Dacheindeckung wird erneuert.

Ziel ist es, das historische Areal nach der Sicherung und Instandsetzung durch den Verein “Eisenbahnfreunde Wismar e.V.” in Zusammenarbeit mit weiteren gleichgesinnten Vereinen aus Wismar zu nutzen. “Dadurch wird ein wichtiger Teil der Wismarer Eisenbahngeschichte und Industriearchitektur wieder erlebbar gemacht und zudem wird die nördliche Altstadt aufgewertet”, so Bauminister Schlotmann.