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Feuer in Gerolstein: Brand einer Lagerhalle

Am Freitag, dem 17. April 2009, brannte gegen 1 Uhr im Gerolsteiner Stadtteil Roth die Lagerhalle einer Baufirma ab. Das Übergreifen des Feuers auf ein unbewohntes und leerstehendes Wohngebäude konnte von ca. 80 eingesetzten Feuerwehrkräften aus der Verbandsgemeinde Gerolstein verhindert werden.

Nach bisherigen Ermittlungen war kurz nach dem Brandausbruch ein 13-jähriger Junge mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, der – wie sich später herausstellte – versucht hatte, in der Halle an Benzin zu gelangen. Um in der Dunkelheit besser sehen zu können, benutzte er ein Feuerzeug, wodurch sich das Benzin entzündete. Beim Versuch, den Brand zu löschen, zog er sich erhebliche Brandverletzungen im Gesicht zu.

Das Gebäude sowie alle im Brandbereich befindlichen Fahrzeuge, Materialien und Geräte wurde durch den Brand vollkommen zerstört, der Sachschaden beträgt nach bisherigen Schätzungen über 200.000 Euro.


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2 Mio Euro Schaden. Kripo Wittlich überführt Anlagebetrüger

Im Zeitraum von August 2007 bis September 2008 haben drei Tatverdächtige aus Wittlich und dem Trierer Raum knapp 100 Anleger um ihr Geld geprellt.

Die tatverdächtigen Männer im Alter von 45 bis 50 Jahren sammelten aus ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis Gelder in einer Gesamthöhe von mehr als zwei Millionen Euro ein.

Sie versprachen den Geldgebern die Einlagen durch sichere Tradinggeschäfte und Investitionen in Goldgeschäfte innerhalb eines Jahres zu verdoppeln. Tatsächlich wurde aber nur ein geringer Teil investiert und dies möglicherweise auch noch bei einem Betrüger.

Der Rest des Geldes wurde lediglich verwahrt und zu einem gewissen Teil in Form eines Schneeballsystems als Gewinn wieder ausgeschüttet. Teilweise wurden die Gelder für Gehaltszahlungen und Sonderzuwendungen seitens der Tatverdächtigen verwendet.

Da eine gewisse Summe noch sichergestellt werden konnte, wurden die Geschädigten von der Staatsanwaltschaft informiert. Seit Dezember bzw. Januar sitzen die Männer in Untersuchungshaft und warten auf ihren Prozess.

Arbeitsunfall in Großlittgen: Arbeiter von Maschine eingeklemmt

Am Donnerstag, dem 26. Februar 2009, ereignete sich kurz nach 10 Uhr im Industriegebiet Großlittgen in einer Maschinenbaufirma ein Arbeitsunfall, bei dem ein 27-jähriger Arbeiter lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Mit einem Kran war eine 37 Tonnen schwere angelieferte Maschine auf Panzerrollen gestellt worden. Der Arbeiter kroch unter die Maschine, um die Panzerrollen zu drehen. Plötzlich kippte die Maschine nach vorne und klemmte die Person ein.

Durch die anwesenden Arbeiter konnte die Maschine mittels anderer Werkezuge schließlich angehoben und der Verletzte geborgen werden. Der 27-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Drogentoter in Wittlich

Am Samstag, dem 21. Februar 2009, verstarb in Wittlich ein 28-jähriger Mann an den Folgen seines Heroinkonsums in Zusammenhang mit einem exzessivem Alkoholgenuss.

Nach erfolgloser Reanimation konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Eine am 25. Februar 2009 durchgeführte Obduktion bestätigte die Todesursache. Die Kripo Wittlich ermittelt jetzt, wie der Mann in den Besitz des Rauschgifts kam.

“Flensburg online” ist sich sicher, daß auch diese traurige Drogenkarriere mal mit einem ach so harmlosen Joint anfing… erschreckend, daß manche Politiker von SPD und GRÜNEN noch mehr Drogen freigeben wollen.

Dachrinne durchbohrt Frontscheibe in Kopfhöhe des Fahrers

Eisbildung unter der schneebedeckten Fahrbahn war vermutlich die Ursache eines Verkehrsunfalles, der sich am Mittwoch, dem 11. Februar 2009, gegen 10.15 Uhr in der Kirchstraße in Walsdorf ereignete.

Ein 55-jähriger LKW-Fahrer aus der Verbandsgemeinde Gerolstein geriet mit seinem Fahrzeug auf der abschüssigen Gemeindestraße ins Schleudern und rutschte in einen Schuppen, der an einem Haus angebaut war.

Hierbei durchbohrte eine Dachrinne die Frontscheibe in Kopfhöhe des Fahrers, der sich jedoch zur Seite fallen ließ und glücklicherweise nicht verletzt wurde.

Der Schuppen fiel nach der Bergung in sich zusammen, die Gesamtschadenshöhe wird nach bisherigen Erkenntnissen auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

Raserei durch Irrel

Am Mittwochabend, dem 28. Januar 2009, wurde die Bitburger Polizeiinspektion gegen 21.30 Uhr von mehreren Zeugen verständigt, weil ein Pkw-Fahrer offensichtlich betrunken durch Irrel rasen würde.

Der 25-jährige Fahrzeugführer konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen werden, das Fahrzeug hatte er mittlerweile dort abgestellt.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der junge Mann alkoholisiert war. Sie ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und zogen den Führerschein des 25-Jährigen ein.

Bei der Überprüfung des Fahrzeuges fanden die Polizisten frische Unfallschäden. Am hinteren linken Stoßfänger, Abschlussblech und Kotflügel waren rote Lackanhaftungen zu erkennen.

Der Fahrer dürfte vermutlich bei seiner Fahrt durch Irrel einen anderen Wagen beschädigt haben. Bisher hat sich der Geschädigte noch nicht bei der Polizei gemeldet.

Zeugen der Raserei durch Irrel sowie eventuell Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bitburg in Verbindung zu setzen – Rufnummer (06561) 968 50

Diebstahl von Solarmodul bei Wetterstation in Briedel

In der Gemarkung Briedel befindet sich seit einigen Jahren eine Wetterstation, die Daten an das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel liefert. Diese Wetterstation wird mit einem Solarmodul betrieben.

Dieses Solarmodul wurde professionell abmontiert und entwendet. Nach Berechnungen eines Fachmannes könnte der Diebstahl am Dienstag, dem 6. Januar 2009, oder im weiteren Verlauf der zweiten Kalenderwoche verübt worden sein.

Das hochwertige Modul kostet etwa 1.000 Euro und kann im Photo-Voltaik-Bereich, zum Beispiel beim Camping oder beim Betrieb einer Teichpumpe, eingesetzt werden.

Wer kann Hinweise geben, wo ein solches Modul „aufgetaucht“ ist bzw. angeboten wurde? Hinweisgeber wenden sich bitte an die Polizeiinspektion Zell unter der Telefon-Nummer (06542) 986 70

Auto erfaßt Radfahrer in Zell: Armbruch und Schürfwunden

Ein 16-jähriger Radfahrer befuhr am frühen Mittwochmorgen, dem 14. Januar 2009, die Ortsstraße aus Zell kommend in Richtung der dortigen Tankstelle.

Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem hinter ihm fahrenden Pkw. Die Unfallursache und der zeitliche Ablauf des Unfallgeschehens sind noch unklar.

Der junge Mann musste mit Armbruch und Schürfwunden ins Zeller Krankenhaus.

Brand von Pferdestall in Metterich

In der Ortschaft Metterich brannte am Samstag, dem 3. Januar 2009, ein Pferdestall völlig aus. Zum Glück befanden sich die Pferde zu dieser Zeit auf einer angrenzenden Weide, so dass keines der Tiere zu Schaden kam.

Die eingesetzten Feuerwehren aus Metterich, Dudeldorf, Bitburg und Erdorf, die mit insgesamt 60 Mann im Einsatz waren, konnten ein Übergreifen des Feuers auf eine angrenzende Maschinenhalle verhindern, sodass diese nur leicht beschädigt wurde.

Der Landwirt, der bis zum Eintreffen der Feuerwehren noch versucht hatte, dass Feuer mit eigenen Mitteln zu löschen, wurde wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung vorsorglich in das Krankenhaus Bitburg eingeliefert.

Brandstiftung im Hausflur in Wittlich

Am 22. Dezember 2008 bemerkte ein Passant gegen 14.50 Uhr in einem Wohnhaus in der Stettiner Straße in Wittlich hinter einem Glaselement neben der Haustür ein Feuer im Flur des Hauses.

Da auf Klingeln niemand öffnete – es war niemand zu Hause – holte er Hilfe aus der Nachbarschaft. Es gelang den Zeugen, das Glaselement mit einem Stein einzuwerfen und den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen.

Da andere Brandursachen nicht erkennbar sind, muss davon ausgegangen werden, dass ein Unbekannter, vielleicht ein Kind, etwas Brennendes durch den Briefschlitz in den Flur geworfen hat und einen darunter stehenden Kindersitz in Brand setzte. Der Sachschaden beträgt mehrere 1.000 Euro.

Die Polizei fragt: Wer hat eine entsprechende Beobachtung gemacht hat? Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo Wittlich, Telefon (06571) 950 00.

Drogen in Wittlich. Polizei schnappt Drogendealer

Seit Juli 2008 führt die Kriminalinspektion Wittlich ein größeres Ermittlungsverfahren gegen Rauschgifthändler aus dem hiesigen Raum. Die Hauptdealer fuhren im Zeitraum von Herbst 2007 bis Juni 2008 nach Holland, von wo sie Heroin nach Wittlich schmuggelten.

Die gesamt eingeführten Mengen an Rauschgift lagen im Bereich zwischen 100 und 1.500 Gramm. Die selbst heroinabhängigen Dealer veräußerten überwiegend in Wittlich das Heroin bzw. verkonsumierten es selbst.

Mittlerweiler konnten gegen 10 Dealer im Alter zwischen 22 und 36 Jahren Haftbefehle erwirkt werden. Zwei Haftbefehle wurden außer Vollzug gesetzt, weil sich diese Personen in Therapie begeben hatten.

Auch gegen eine weibliche Tatverdächtige wurde nach kurzer Haftdauer der Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der Hauptdealer ist mittlerweil zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Zwei Schmuggler hatten sich aus Wittlich abgesetzt und konnten in Essen und Bonn festgenommen werden.

Ein 21-jähriger tatbeteiligter Wittlicher verstarb am 8. Oktober 2008 an einer Überdosis Heroin.
Es wurden weitere 73 Strafverfahren eingeleitet.

Mit Lanze gegen Polizei in Prüm. Polizisten schossen zurück

Am Donnerstag, dem 4. September 2008, sollte gegen 15 Uhr auf richterlichen Beschluss hin eine psychisch kranke männliche Person aus einem Ort in der Nähe von Prüm in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses untergebracht werden. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Prüm leisteten bei dieser Maßnahme der zuständigen Unterbringungsbehörde Vollzugshilfe.

Der 39-jährige Mann öffnete nach mehrmaliger Aufforderung die Wohnungstür und bedrohte die Polizeibeamten mittels einer selbstgebauten Lanze mit beidseitig geschliffener Klinge. Obwohl die Beamten ihm mehrfach den Einsatz ihrer Dienstwaffe androhten, sprang der Mann mit der Äußerung die Polizisten abzustechen bis auf Stechweite seiner Waffe den Beamten entgegen.

In der Folge wurden durch die Polizeibeamten zwei Schüsse abgegeben, ohne den Mann zu treffen. Der Angreifer wich schließlich zurück und schloss die Wohnungstür.

Aufgrund des Gefährdungsgrades für die eingesetzten Beamten wurden Spezialkräfte angefordert, die den Mann gegen 17.15 Uhr in der Wohnung überwältigen und in Gewahrsam nehmen konnten. Anschließend erfolgte die Unterbringung in der Psychiatrie.