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E-Book Ausleihe in Mannheim

Wer gedacht hat, in der Stadtbibliothek gäbe es nur Bücher, wurde in den letzten Monaten eines besseren belehrt. Denn über das Online-Portal „metropolbib.de“ können seit dem 11. August 2011 E-Books, Zeitungen, Zeitschriften, Hörbücher und Videos direkt auf den Computer, den E-Book-Reader, den MP3-Player oder das Smartphone heruntergeladen werden.

Vier Monate nach dem Start des Angebots können die teilnehmenden Stadtbibliotheken Mannheim, Ludwigshafen, Speyer – und seit dem 30. November auch Frankenthal – eine positive Bilanz ziehen: über 1.600 Bibliotheksnutzer aus der Metropolregion haben bereits 9.500 Ausleihen getätigt, das heißt, jedes Exemplar wurde ca. 2,5 Mal heruntergeladen.

Ausleihrenner der insgesamt 3.600 digitalen Medien sind der E-Book-Roman „Familiengrab“, das Fitness-Video „Bauch, Beine, Po“, das Hörbuch „Erbarmen“, der E-Book-Ratgeber „simplify Diät“ sowie „Der Spiegel“ als E-Paper.

Bei der Erklärung dieses innovativen Medienangebots trifft das Bibliothekspersonal oft auf überraschte Gesichter – und auf großes Lob: „Wir sind sehr begeistert von der metropolbib.de und empfehlen sie auch fleißig weiter. Die Handhabung ist super, die Auswahl wird auch immer größer, einfach spitzenmäßig sind die Hörbücher für Kinder und Jugendliche! Weiter so!“ ist eine der vielen positiven Rückmeldungen.

Das heißt also: Bei wem ein E-Book-Reader oder das iPad als Weihnachtsgeschenk unter dem Baum lag, kann sich das Lesefutter gleich online ausleihen – und das, obwohl die Stadtbibliothek Mannheim vom 24. Dezember bis zum 2. Januar 2012 geschlossen ist.


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Bassistin Angie Taylor und Geigerin Marie-Luise Dingler erhielten Helene-Hecht-Preis 2012

Kreativ, brillant und technisch perfekt ist die eine, hochbegabt, grenzüberschreitend und engagiert die andere, so das Urteil der Jury. Nach einer Marathonsitzung waren die Helene-Hecht-Preisträgerinnen 2012 gefunden. Einstimmig.

Der dieses Jahr im Bereich Populäre Musik ausgelobte Helene-Hecht-Preis für Künstlerinnen in der Metropolregion geht an die Bassistin Angie Taylor in der Kategorie „ausübende Künstlerin“ und an die Geigerin Marie-Luise Dingler für ihr musikpädagogisches Engagement.

Ein Sonderpreis wird der Filmkomponistin Elena Maier verliehen. Neben dem Können hatte die Vielseitigkeit der drei Künstlerinnen die Jury besonders beeindruckt

Angie Taylor erhält den Preis in der Kategorie „ausübende Künstlerin“. Sie ist eines der großen Talente der Popakademie Mannheim und kann schon auf eine beeindruckende Liste von Produktionen und Konzertauftritten verweisen. Sie arbeitet mit Musikern wie Gagey Mrotzek (Grönemeyer), Wizard (Mothers Finest), The Flames, Charles Shaw (Milli Vanilli), und den NDW Stars Hubert Kah (Sternenhimmel), Markus (Ich will Spaß) und Joachim Witt. Angie Taylor ist nicht nur als Bassistin, sondern auch als Songschreiberin und Produzentin unterwegs. Zurzeit arbeitet sie an ihrem Live-Elektro-Album und macht ihren Master in „Performing Arts“ an der Popakademie. Angie Taylor lebt in Viernheim.

Die in Mannheim lebende Geigerin Marie-Luise Dingler bekommt den Preis in der Kategorie „pädagogisches Engagement“. Sie tritt musikalisch gemeinsam mit ihrem Bruder Christoph unter dem Namen „The Twiolins“ auf. Ausgezeichnet wird Marie-Luise Dingler für den mit ihrem Bruder gegründeten und organisierten Crossover Composition Award, an dem 2009 100 Komponistinnen und Komponisten aus 16 Ländern teilnahmen.

Mit diesem international ausgeschriebenen Kompositionswettbewerb wird das Repertoire für zwei Violinen vergrößert und weiterentwickelt. Und sie engagiert sich bei den „Junior Philharmonikern“. In den Ferien können hier kleine Musikerinnen und Musiker, die ein Streichinstrument spielen, wie in einem richtigen Orchester proben und ein Konzert geben.

Die Preisträgerin des Sonderpreises, Elena Maier, hat neben ihrem Musikstudium in Wiesbaden und Frankfurt an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und einen Abschluss im Fach Filmmusik und Sounddesign gemacht. Animationsfilme, Werbespots und Dokumentarfilme werden von ihr nach eigenen Kompositionen musikalisch unterlegt. Elena Maier lebt in Ludwigshafen.

Die hohe Qualität der eingereichten Bewerbungen hatte die Jury vor eine schwierige Aufgabe gestellt. „Wir sind beeindruckt von der Vielfalt an Können und Kreativität der Musikerinnen. Es wurde wieder einmal deutlich, wie viele talentierte Frauen es in unserer Region gibt“, so Ilse Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt und Geschäftsführerin des FrauenKulturRates, der diesen Preis auslobt.

Die dreiköpfige Fachjury bestehend aus Janina Klabes, Ann Malcolm und Beril Yilmam rief spontan einen Sonderpreis ins Leben, der an die Filmkomponistin und Musikerin Elena Maier geht. „Wir hatten in der Ausschreibung einen klaren musikalischen Rahmen gesetzt und waren überrascht, dass auch Filmmusik eingereicht wurde. Doch die außergewöhnlichen Kompositionen von Elena Maier haben uns so überzeugt, dass wir ihre Arbeit mit einem Sonderpreis wertschätzen möchten,“ erklärt Beril Yilmam, Popbeauftragte der Stadt.

Für diesen Sonderpreis gab es ebenso spontan Unterstützung. „Das Kulturbüro der Metropolregion, die Musikpark GmbH und die FilmCommission haben sich sofort bereit erklärt, diesen Sonderpreis zu finanzieren“, freut sich Janina Klabes vom Clustermanagement Musikwirtschaft.

So werden 2012 erstmals drei Künstlerinnen mit dem Helene-Hecht-Preis ausgezeichnet. Der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Preis wird im Rhythmus von zwei Jahren in wechselnden Sparten verliehen. „Unser besonderer Dank gilt der MVV Energie, der Jüdischen Gemeinde Mannheim, der Naphtali-Epstein-Fördergesellschaft und dem Kulturamt für deren finanzielle Unterstützung des Helene-Hecht-Preises“; so Ilse Thomas.

Die Preisverleihung findet am Freitag, dem 17. Februar 2012, durch Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz statt.

Was ist der Helene-Hecht-Preis?

Der Helene-Hecht-Preis ist nach der Mannheimer Mäzenin Helene Hecht (1854 – 1940) benannt. Als außerordentlich gebildete und kulturell vielseitig engagierte Frau führte sie neben Berta Hirsch den größten Salon in Mannheim.

In ihrem Haus ermöglichte sie die Begegnung und den Austausch zwischen Kulturschaffenden unterschiedlicher Gattungen. Johannes Brahms war häufiger Gast im Haus von Helene Hecht, Lenbach porträtierte sie und Werke von Feuerbach gehörten zur Ausstattung des Hauses.

Helene Hecht starb 86-jährig auf der Deportations-Bahnfahrt der badischen und pfälzischen Juden in das Lager Gurs in Südfrankreich.

Ihr tragisches Ende zeigt, dass auch eine außergewöhnliche Lebensleistung nicht mehr anerkannt wird, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen ändern. Der FKR will durch die Benennung des Preises nach Helene Hecht an diese außergewöhnliche Frau erinnern.

Der FrauenKulturRat steht für die Stärkung der Chancengleichheit im Mannheimer Kulturleben. Dem Gremium gehören sechs Vertreterinnen aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft an.

Was ändert sich 2012 in Mannheim? Neue Umweltzone-Regelungen, neue Gebühren, neue Trauorte

Was ändert sich 2012 in Mannheim?
Neue Trauorte
2012 bietet das Standesamt Mannheim gleich zwei neue Trauorte an: Ab Mai können Ehen und Lebenspartnerschaften auch in der Klangoase und im Teehaus des Mannheimer Luisenparks geschlossen werden.

Außerdem steht der beliebte Trausaal im Alten Rathaus F 1 am Marktplatz wieder zur Verfügung. Die Fassadensanierung ist so weit fortgeschritten, dass dort von Juni bis Oktober wieder geheiratet werden kann. Insgesamt stehen so in Mannheim 20 verschiedene Trauorte zur Auswahl.

Neue Gebühren
Die Restmüllgebühren für Mannheimer Haushalte sinken ab dem 1. Januar 2012. Die Gebühren liegen damit unter dem Niveau von 1995 und entlasten die Bürgerinnen und Bürger um durchschnittlich 6 Prozent.

Nach fünf Jahren stabilen Friedhofsgebühren werden diese im neuen Jahr angepasst. Dabei gibt es Erhöhungen, manche Gebühren werden aber auch gesenkt. Es gibt folgende Veränderungen: Die Gebühren für Familiengräber mit Mehrfachbelegung werden mehrheitlich günstiger, die Grundgebühren für die Erdbestattungen steigen. Das Entgelt der Trauerhallenbenutzung steigt ebenfalls.

Neue Regelungen in der Umweltzone
Ab 2012 dürfen Fahrzeuge mit einer roten Plakette landesweit nicht mehr in Umweltzonen fahren. Auch für Mannheim gilt, dass nur noch Autos mit grüner oder gelber Plakette in diesen Bereich dürfen. Betroffen von dieser Regelung sind in Mannheim circa 3.600 Fahrzeuge, was einem Anteil von etwa 2,4 Prozent aller im Stadtgebiet zugelassenen Fahrzeuge entspricht. Etwa 800 Fahrzeuge mit roter Plakette sind in der Umweltzone gemeldet. Die Schilder werden ab dem 2. Januar 2012 angepasst, so dass spätestens ab dem 5. Januar die Verkehrsbeschränkungen für Fahrzeuge mit roter Plakette gelten.

Neujahrsempfang in Mannheim. Roger Willemsen als Festredner dabei

Roger Willemsen ist der Festredner beim städtischen Neujahrsempfang am 6. Januar 2012. Das Thema der Festrede orientiert sich immer am Thema des Empfangs, in diesem Jahr die „Wachsende Stadt“.

„Es ist immer wieder ein Erlebnis, Roger Willemsen sprechen zu hören“, freut sich der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz auf den Beitrag. „Ich bin sehr gespannt, welche Aspekte der ‚wachsenden Stadt‘ Willemsen betrachten und beleuchten wird.“

Der Autor und Moderator Willemsen war schon mehrfach in Mannheim zu Gast. Nirgends, sagt Roger Willemsen, trete er so oft auf wie in Mannheim, und so fühle er sich der Stadt besonders verbunden.

Über die “wachsende Stadt” spricht er nicht allein im Zusammenhang von Ausdehnung und Zuzug. Ihm geht es vielmehr um ein “Wachstum nach innen”, also um eine besondere Art, die Stadt zu erfahren. Mit Gedanken und Impressionen dazu schwärmt er in seinem freien Vortrag über die Grenzen Mannheims hinaus in lauter Metropolen der Welt.

Roger Willemsen spricht über Stadtentwicklung + Architektur

Roger Willemsen spricht nicht zum ersten Mal zu den Themen Stadtentwicklung und Architektur. Er war unter anderem Referent bei der Jahrestagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung zum Thema „Zukunft der Innenstädte“, oder beim Architektenkongress der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zum „Mythos Baukunst“.

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Informationen zu Roger Willemsen

Roger Willemsen wurde 1955 in Bonn geboren. Er ist Moderator, Herausgeber, Buchautor und Essayist und hat seine eigene TV-Produktionsfirma, die NOA-NOA Fernsehproduktion GmbH.

Zu seinen bekanntesten Fernsehformaten zählen „Willemsens Woche“ oder „Willemsens Zeitgenossen“, für die er unter anderem Quincy Jones, Vivienne Westwood, Sophie Marceau oder John Malkovich porträtierte.

Seine Bücher, darunter „Gute Tage“, „Kleine Lichter“ oder zuletzt „Die Enden der Welt“ standen monatelang auf den Spiegel-Bestseller-Listen.

Seit dem Sommer 2011 lehrt er außerdem als Honorarprofessor an der Humboldt-Universität Berlin.

Roger Willemsen ist Schirmherr des Mannheimer Literaturfestivals „Lesen.Hören“ und ständiger Gast bei „Enjoy Jazz“.

Silvester in Mannheim. Bitte Rücksicht nehmen

Am 31.12. ist es wieder so weit: Der Jahreswechsel steht an – und mit ihm ein buntes Feuerwerk und jede Menge Knallkörper. Der Startschuss für den Verkauf fällt in diesem Jahr am Donnerstag, 29. Dezember. Bis einschließlich Samstag, 31. Dezember, dürfen Feuerwerksartikel – so genannte Kleinfeuerwerke der Klasse II – erworben werden. Diese Feuerwerkskörper dürfen nur innerhalb geschlossener Verkaufsräume und nur an Personen über 18 Jahre abgegeben werden.

Abgebrannt werden dürfen Raketen, Böller und Co. ab dem 31. Dezember, 0 Uhr, bis 1. Januar, 24 Uhr.

Um Schäden und Beeinträchtigungen zu vermeiden, ist das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen verboten.

Feuerwerke sind explosionsgefährdete Stoffe und potenziell gefährlich. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb darum, folgende Hinweise zu beachten:

• Bitte vor dem Abbrennen der Feuerwerkskörper sorgfältig die Gebrauchsanweisung lesen. Die meisten pyrotechnischen Erzeugnisse dürfen nur im Freien gezündet werden.

• Feuerwerkskörper niemals selbst basteln und im Handel erworbene Artikel nicht verändern.

• Bitte keine Feuerwerkskörper der Klasse II an Kinder oder Jugendliche weitergeben. Der verantwortungsbewusste Umgang mit den Feuerwerkskörpern sichert allen einen gefahrlosen Start ins neue Jahr.

VRmagic – Pionier in der Entwicklung von medizinischen Simulatoren

Wer fliegen lernt, trainiert nicht gleich in einem richtigen Flugzeug. Piloten lernen während ihrer Ausbildung zunächst alle wichtigen Handgriffe in Flugsimulatoren. Diese Technologie hat das Mannheimer Unternehmen VRmagic in die Medizin übertragen.

Ein Team aus Medizinern, Physikern und Informatikern der Universitäten Mannheim und Heidelberg stellte schon 2001 den ersten Prototyp des Augenoperations-Simulators „Eyesi“ vor, mit dem angehende Augenchirurgen Operationen ohne Risiko für den Patienten trainieren können.

Mitarbeiter von VRmagic führen den neuen AreaScan 3D vor. Auf dem Bild: Dr. Clemens Wagner, Dr. Markus Schill, Bürgermeister Michael Grötsch, Nobert Hinckers, Dr. Wolfgang Miodek, Herbert Bangert, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Oliver Menken [Foto: Pressestelle Stadt Mannheim]

VRmagic GmbH ist ein Pionier in der Entwicklung von Soft- und Hardware für medizinische Virtual-Reality-Simulatoren. Mit ihnen können wirklichkeitsgetreu schwierige chirurgische Eingriffe geübt werden. In den vergangenen Jahren hat das Mannheimer Unternehmen konsequent in diese Technologie investiert und eine Spitzenstellung in diesem Marktsegment erreicht. Von den rund 40 Mitarbeitern ist über die Hälfte in Forschung und Entwicklung tätig. Mehr als 120 Simulatoren von VRmagic werden heute weltweit in Kliniken für die Aus- und Weiterbildung in der Augenheilkunde eingesetzt.

Der Augenoperations-Simulator „Eyesi“

Die Geschäftsführer Norbert Hinckers und Dr. Markus Schill begrüßten Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch und den stellvertretenden Leiter der Wirtschaftsförderung, Dr. Wolfgang Miodek während eines Besuchs bei VRmagic und zeigten Meilensteine der Unternehmensentwicklung auf. Nachdem im Jahr 2002 die erste Produktgeneration von „Eyesi“ eingeführt wurde, stellte das Unternehmen nur ein Jahr später die Innovation auf dem US-amerikanischen Markt vor. 2003 kam mit VRmagic Imaging ein zweites Geschäftsfeld hinzu, das sich der Entwicklung von Kamerakomponenten für die rechnerbasierte Bildverarbeitung widmet. Diese Kamerasysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo Maschinen sehen können müssen – beispielsweise um die Lage von Objekten im Raum zu erkennen. Als neues Produkt stellte Oliver Menken, Vertrieb und Marketing VRmagic Imaging, einen 3D-Flächensensor vor, mit dem die Form von Objekten erfasst werden kann. Der hochintegrierte Sensor gibt fertig berechnete 3D-Datenstätze für die industrielle Bildverarbeitung aus. 2007 wurde noch ein weiteres Tochterunternehmen gegründet, um die medizinischen Simulatoren auch in Nordamerika zu vertreiben.

Wie die verschiedenen Augenoperations-Simulatoren funktionieren, zeigte der Leiter der Simulatorentwicklung, Dr. Clemens Wagner, beim Rundgang durch die Firmenräume. Er erläuterte, dass die Simulatoren über Falldatenbanken verfügen, die anonymisiert echte medizinische Krankheitsbilder beinhalten. Anhand dieser können unterschiedlichste Krankheitsbilder wie zum Beispiel Grauer Star oder Netzhauterkrankungen am Simulator diagnostiziert und behandelt werden. Aktuell entwickelt das Unternehmen zusammen mit der Universität Heidelberg eine computerbasierte Trainingsumgebung für die Ausbildung in der Mikrochirurgie.
„Wir wollen neue Geschäftsfelder in weiteren medizinischen Bereichen erschließen. Hier sehen wir noch einen großen Bedarf und das ist unsere Vision für die Zukunft“, so Markus Schill.

„Was VRmagic im Bereich Medizintechnologie leistet, ist für uns ausgesprochen wertvoll. Im Rahmen der Neuen Wirtschaftspolitischen Strategie setzen wir uns gezielt dafür ein, die Medizintechnologie in Mannheim und der Metropolregion weiter auszubauen. Die äußerst positive Entwicklung von VRmagic zeigt auf, dass sich hier sehr gute Perspektiven eröffnen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. In seinen Anfangsjahren wurde VRmagic vom MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V. mit Geschäftsstelle bei der Mannheimer Wirtschaftsförderung beraten und engagiert sich heute im Netzwerk. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim steht mit der Geschäftsleitung in engen Kontakt, um das Unternehmen bei allen zukünftigen Entwicklungsschritten weiterhin zu unterstützen.

Gerade eben noch. Adler Mannheim vs. Hamburg Freezers im Penaltyschießen 2:3

Die Hamburg Freezers haben ihre Partie des 29. Spieltages gewonnen. Beim Tabellenführer in Mannheim siegten die Norddeutschen mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

In einem starken ersten Drittel gingen die Gäste durch Garrett Festerling (6.) mit 1:0 in Führung. Auch im Mittelabschnitt behielten die Freezers die Oberhand, mussten allerdings den Ausgleich durch Shawn Belle (32.) hinnehmen. 141 Sekunden später stellte Hamburg den alten Abstand wieder her, Garrett Festerling (35.) erzielte im Nachsetzen seinen zweiten Treffer an diesem Abend und sein zehntes Saisontor insgesamt. Im dritten Drittel sahen die 13600 Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der Mannheim in Person von Michael Glumac (50.) zum 2:2 ausgleichen konnte. Die anschließende Verlängerung verstrich torlos, im Penaltyschießen entschied Serge Aubin (65.) das Spiel mit dem 18. Versuch.

Benoît Laporte (Trainer Hamburg Freezers): „Das war ein unglaubliche Leistung von meinem Team und ein Spiel mit Play-Off-Charakter. Ich bin sehr stolz, weil wir über die volle Spielzeit als Mannschaft zusammengespielt haben. Im Penaltyschießen hatten wir dann endlich wieder das nötige Glück. Ich wünsche allen ein frohes Fest!“

Adler Mannheim – Hamburg Freezers 2:3 n.P. (0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 0:1)

Die Abfalltonne für den Winter rüsten

Nach dem frühlingshaften Wetter in den vergangenen Wochen sollen die Temperaturen kurz vor Weihnachten nun doch noch sinken. Es ist an der Zeit, die Abfalltonnen winterfest zu machen. Vor allem die Biotonne, die von November bis April wieder im 14-täglichen Rhythmus geleert wird, sollte in der kalten Jahreszeit vor Frost geschützt werden. Gefriert der Abfall in der Tonne, dann können die Müllwerker trotz aller Bemühungen die Behälter nicht vollständig leeren.

Dies kann vermieden werden, wenn der Boden der Abfalltonne vorsorglich mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt wird. In der Biotonne hilft auch grober Baum- und Strauchschnitt. Am besten ist es, den Bioabfall in Zeitungspapier einzuwickeln. Auch ein geschützter Standort, etwa in der Garage oder an einer Hauswand, kann helfen.

Da die Müllwerker alle Behälter, die im Vollservice geleert werden, sicher vom Standplatz zum Müllwagen und zurück rollen müssen, muss an Abfuhrtagen unbedingt der Zugang zur Straße schnee- und eisfrei und gestreut sein. Dies gehört zu den Pflichten der Anlieger. Türen von Behälterboxen und auch Tonnendeckel müssen außerdem rechtzeitig vor dem Abfuhrtermin enteist werden.

Für weitere Fragen zum Thema Abfalltonnen im Winter steht die Abfallberatung im Beratungszentrum Bauen und Umwelt des Collini-Center gerne zur Verfügung, persönlich und telefonisch montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr unter der Nummer 293-4002. Das Kundencenter der Abfallwirtschaft Mannheim erreichen Sie montags bis donnerstags von 7:30 bis 16 Uhr, sowie freitags von 7:30 bis 13 Uhr unter der Nummer 293-7000.

Christiane Ram wird neue Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung in Mannheim

Christiane Ram wird neue Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung. Dies hat der Gemeinderat am 13.12.2011 entschieden.

Die 51jährige ist seit mehr als 15 Jahren in leitender Position in der Wirtschafts- und Strukturförderung tätig.

Die studierte Diplom-Volkswirtin war zuletzt als Bereichsleiterin Inland bei der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbh und als Mittelstandslotsin der Freien und Hansestadt Hamburg tätig.

Zuvor war sie langjährige Leiterin des Referats Handwerk und Mittelstand der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien Hansestadt Hamburg.

„Mit Christiane Ram haben wir eine sehr gute Wahl getroffen. Sie überzeugt sowohl durch ihre Person, als auch durch ihren beruflichen Hintergrund“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Entscheidung. „Christiane Ram kann auf einen langjährigen und breiten Erfahrungsschatz in der Wirtschaftsförderung zurückgreifen und kennt deren zukünftige Herausforderungen.

Deshalb bin ich sicher, dass sie als Leiterin des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung erfolgreiche Projekte kompetent fortführen, neue Impulse einbringen und Zukunftsperspektiven entwickeln wird,“ so Kurz weiter.

„Christiane Ram vervollständigt das Team der Wirtschaftsförderung. Sie wird im Sinne unserer Neuen Wirtschaftspolitischen Strategie Dienstleisterin und Ansprechpartnerin für Mannheimer Unternehmen sein und sich für deren Belange am Standort einsetzen. Auf die zukünftige Zusammenarbeit freue ich mich und wünsche ihr viel Erfolg bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe“, so Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch.

„Mit der Stadt Mannheim verbinde ich drei Elemente, die mich an meiner neuen Tätigkeit als Leiterin der Wirtschaftsförderung reizen: Diese sind Aufbruchstimmung, Verwaltungsmodernisierung und die Neue Wirtschaftspolitische Strategie. Ich finde es spannend, diesen Prozess zu begleiten und mitzusteuern“, freut sich Christiane Ram auf ihre zukünftige Arbeit in Mannheim.

Christiane Ram soll im Frühjahr 2012 ihren Dienst bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim antreten.

Haushalt 2012/2013 der Stadt Mannheim beschlossen

Zwei Tage debattierte der Gemeinderat der Stadt Mannheim, am Ende stand der Doppelhaushalt 2012/2013 fest. Er hat ein Volumen von rund 990 Millionen Euro 2012 und 1,015 Milliarden Euro im Jahr 2013, und wurde erstmalig nach den Regeln des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (NKHR) aufgestellt.

SPD, Grüne und die Stadträte Thomas Trüper und Gudrun Kuch stimmten für, CDU, FDP, die Mannheimer Liste und Stadtrat Roland Weiß stimmten gegen den Etat. Vorausgegangen war eine kontroverse Debatte um die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes, die mit den Stimmen der SPD, der Grünen und der Stadträte Gudrun Kuch und Thomas Trüper die nötige Mehrheit erhielt. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, der sich im Namen der Verwaltung gegen eine Erhöhung ausgesprochen hatte, riet den Stadträten, die voraussichtlichen Mehreinnahmen hauptsächlich zum Schuldenabbau und für investive Maßnahmen zu verwenden. „Sonst setzen sie nach außen ein völlig falsches Signal“, so der Oberbürgermeister.
Die unterschiedliche Position bei der Gewerbesteuer wurde bei den Etatberatungen immer wieder ins Feld geführt. Eine große Zahl Anträge wurde zur weiteren Diskussion in die Fachausschüsse verwiesen. „Wir gehen deshalb davon aus, dass der Gemeinderat trotz der teilweisen Ablehnung des Doppelhaushalts auch in den kommenden beiden Jahren sachorientiert arbeiten wird“, bewertet Kurz die Situation.

Insgesamt beschloss der Gemeinderat Mehrinvestitionen von 4,06 Millionen Euro 2012 und 5,98 Millionen Euro 2013. Demgegenüber stehen die veranschlagten Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer mit 9,5 Millionen 2012 und 9,8 Millionen 2013. Mittelfristig werden für 2014 und 2015 über 10 Millionen Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer erwartet. Die Erhöhung der Vergnügungssteuer wird mit jährlich 400.000 Euro angesetzt. Weiterhin ergibt sich durch die verringerte Nettokreditaufnahme 2012 und die Steuereinnahmen, die teilweise zur Schuldentilgung verwendet werden sollen, eine Zinsersparnis von 1,54 Millionen 2012 und 1,9 Millionen im Jahr 2013. Mittelfristig werden 2014 dann 2,13 Millionen einspart, 2,39 Millionen sollen es 2015 sein.

„Insgesamt haben wir für den Haushalt 2012 eine Schuldenstandverringerung von 7,38 Millionen Euro, 2013 sind es 6,15 Millionen Euro“, stellt Erster Bürgermeister und Kämmerer Christian Specht fest. „Allerdings haben wir mit dem heutigen Beschluss des Gemeinderats uns verbindlich auf zukünftige Ausgaben festgelegt, während es sich bei der Höhe der Einnahmen aus der Gewerbesteuer um Annahmen handelt.“ Ob sich der Haushalt tatsächlich wie geplant entwickeln werde, könne man erst zum Ende der Haushaltsperiode feststellen.

Ähnlich äußerte sich der Oberbürgermeister: „Finanzwirtschaftlich haben wir ein gutes Ergebnis erzielt“, bewertet er die Situation. Die mittelfristige strukturelle Verschlechterung des Ergebnishaushalts bewege sich mit der erzielten Zinsentlastung etwa auf gleicher Höhe; es gebe also keine dauerhafte Verschlechterung. „Trotzdem bleibt abzuwarten, ob die Erhöhung der Gewerbesteuer nicht ein hoher Preis für dieses Ergebnis war“, so Kurz.

Der Mannheimer Haushalt wird jetzt dem Regierungspräsidium Karlsruhe zur Genehmigung vorgelegt. Die Genehmigung könnte schon im Januar vorliegen.

Erstmalig waren auch strategische Ziele der Dienststellen und die gesamtstädtische Strategie in die Haushaltsaufstellung eingearbeitet worden. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis; beschloss aber, das Zielsystem in den Fachausschüssen zu diskutieren und erst in der nächsten Haushaltsperiode konkret einzuarbeiten.

Adriana Altaras („Titos Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie“) liest aus ihrem Roman

Mit ihrem Bestehen im 11. Jahr gehört die Lesereihe „europa_morgen_land“ mittlerweile zu den literarischen Ereignissen in der Winterzeit in der Metropolregion. Seit dem Jahr 2000 wurden in Mannheim und Ludwigshafen mehr als 40 renommierte Autorinnen und Autoren vorgestellt, die aus ihren Herkunftsländern über ihre Kulturen erzählen.

Am Sonntag, 11. Dezember 2011, 17 Uhr liest Adriana Altaras in der RIZ Café Bar, H 7, 38, in Mannheim aus ihrem Roman „Titos Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie.“

Mit furiosem Witz und großer Wärme verwebt Adriana Altaras Gegenwart und Vergangenheit. In eindringlichen Episoden erzählt sie von ungleichen Schwestern, von einem Vater, der immer ein Held sein wollte, und von einer Mutter voller Energie und Einsamkeit. Vom Exil, von irrwitzigen jüdischen Festen, von einem geplatzten italienischen Esel und einer Stauballergie, die ihr das deutsche Fernsehen einbrockte – und von den vielen faszinierenden Mosaiksteinen, aus denen sich ein Leben zusammensetzt.

Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, die ihre Spuren quer durch Europa und das bewegte 20. Jahrhundert zieht – um wieder in der Gegenwart anzukommen und eine ebenso kluge wie hellsichtige Zeitdiagnose zu liefern. Unwiderstehlich witzig, anrührend und unvergesslich.

Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren. Sie wanderte 1964 mit ihrer Familie nach Italien aus und lebt seit 1967 in Deutschland. Nach dem Abitur in Marburg studierte sie Schauspiel an der Berliner Hochschule der Künste und an der New York University und ist heute als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin in Berlin tätig. Sie wirkte in zahlreichen Filmen in Kino und Fernsehen mit und ist auch als Dozentin an der Hochschule der Künste aktiv. Seit den 90er-Jahren inszeniert Adriana Altaras zudem regelmäßig an deutschen Schauspiel- und Opernhäusern. Sie ist Mitbegründerin des Off-Theaters “Zum Westlichen Stadthirschen” und war Mitarbeiterin bei Steven Spielbergs Shoah Foundation. 2002 übernahm sie die künstlerische Leitung der jüdischen Kulturtage in Berlin. Sie erhielt zahlreiche Film- und Theaterpreise, u.a. den Bundesfilmpreis und den Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. „Titos Brille“ ist ihr erster Roman. Sie schildert darin die Geschichte ihrer strapaziösen Familie. Der Roman erschien im Frühjahr 2011.

Am Sonntag, 11. Dezember 2011, 17 Uhr liest Adriana Altaras in der RIZ Café Bar, H 7, 38 aus ihrem Roman „Titos Brille. Die Geschichte meiner strapaziösen Familie.“

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