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Spenden für Historisches Archiv Köln

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist die größte Katastrophe in der Geschichte des deutschen Archivwesens seit Ende des 2. Weltkriegs.

Das Kölner Stadtarchiv verwahrt Kulturschätze von zum Teil nationalem bis hin zu internationalem Rang, die unersetzbar sind.

Erst jüngst kaufte beispielsweise das Archiv für 800.000 Euro den brieflichen Nachlass von Heinrich Böll. Zwischen dem Mannheimer Stadtarchiv und dem Historischen Archiv der Stadt Köln besteht seit dem Mannheimer Archivtag 2007 ein enger Austausch, da Mannheim für Köln als großes Vorbild für Fragen der elektronischen Archivierung und Digitalisierung gilt. Die Kollegen sind sich persönlich bekannt. Die Betroffenheit ist daher sehr groß.

Aus Solidarität mit dem Kölner Stadtarchiv und als Beitrag für eine nationale Aufgabe wird das Mannheimer Stadtarchiv bei allen eigenen öffentlichen Veranstaltungen in nächster Zeit eine Spendenkasse aufstellen.

Gelegenheit zum Spenden bieten:
- Die Ausstellungseröffnung “Geschichte im Plakat” am 12. März, 18 Uhr in der Dresdener Bank
- Die Präsentation von Band 3 der neuen Stadtgeschichte am 2. April, 19 Uhr im Rittersaal des Schlosses
- Das große Archivfest am 9. Mai, 14 Uhr im Collini-Center

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Hallenbad Vogelstand in Mannheim. Eröffnung verschiebt sich

Im Herbst 2007 konnte das Hallenbad Vogelstang nach den üblichen Schließungen nicht wieder in Betrieb genommen werden. Die für den 13. März 2009 geplante Eröffnung verschiebt sich jedoch, da technische Schwierigkeiten eine Beckensanierung notwendig machen.

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Anfang Februar 2009 wurden das Nichtschwimmer- und das Schwimmerbecken befüllt. Dabei stellte sich heraus, dass überdurchschnittlich große Wassermengen (rund 40 Kubikmeter Wasser pro Tag) austreten.

Grund hierfür sind undichte Ein- und Auslaufstutzen im Bereich der Glasfaserverstärkten Kunststoff- Oberfläche (GFK- Oberfläche). Zusätzlich sind in der Oberfläche optisch nicht wahrnehmbare Risse vorhanden.

Trotz der Überarbeitung und nachträglichen Abdichtung der Ein- und Auslaufstutzen konnte die undichte Stelle nicht behoben werden. Fachfirmen, die Erfahrungen in der Sanierung von GFK- Schwimmbecken haben, stellten fest, dass eine Erneuerung sämtlicher Ein- und Auslaufstutzen notwendig ist und das gesamte Becken mit einer neuen Beschichtung versehen werden muss. Die geplanten Arbeiten werden circa 13 Wochen dauern.

Dabei sind folgende Teilschritte notwendig:
- Beckenentleerung und Trocknung (ca. 2-3 Wochen)
- Herstellung und Einbau neuer Ein- und Auslaufstutzen im Schwimmerbecken (ca. 3-4 Wochen)
- Strahlarbeiten und Reinigung der gesamten Oberflächen als Vorbereitung zur Neubeschichtung (ca. 2 Wochen)
- Neubeschichtung der gesamten GFK-Oberflächen (ca. 3-4 Wochen)
- Wiederbefüllung und Probebetrieb (ca. 2 Wochen)
Die Stadt Mannheim bemüht sich, die Arbeiten zügig durchzuführen, so dass pünktlich nach den Sommerferien das Hallenbad wieder allen Badegästen, Schulen und Vereinen zur Verfügung steht.

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Abfallwirtschaft in Mannheim: Tauschmarkt und Verschenkmarkt im Internet

Die Abfallwirtschaft Mannheim hat auf ihrer Homepage einen Tausch- und Verschenkmarkt eingerichtet. Auf dieser Onlinebörse können gebrauchte, gut erhaltene Gegenstände kostenlos verschenkt oder getauscht werden. Damit leistet die Abfallwirtschaft Mannheim einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung, verbunden mit einem sozialen Nutzen für alle Bürger.

Unter www.abfallwirtschaft-mannheim.de gelangen interessierte Bürger auf die Homepage der Abfallwirtschaft Mannheim und zum ersten Mannheimer Tausch- und Verschenkmarkt. Ob man nun Dinge anzubieten hat oder etwas Bestimmtes sucht, ein klar strukturierter Seitenaufbau sorgt dafür, dass jeder fündig wird.

Zahlreiche Rubriken zu Themen wie Möbel, Hausrat, Haushaltsgeräte, Computer, HiFi, Hobby, Kinder, Garten, Baumaterial und vieles mehr sind angeboten.

Das Aufgeben eines Inserates erfolgt in drei Schritten: Text erfassen und Online-Formular ausfüllen, Angebot in der Vorschau prüfen, Inserat speichern. Alle Angebote können mit einem digitalen Foto versehen werden. Nach erfolgreicher Vermittlung lässt sich das Angebot auch wieder löschen. Geschieht dies nicht, wird der Eintrag nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht.

Diese Online-Börse hat viele Vorteile: Sie schafft schnell Platz, spart Zeit und Geld, nämlich auf der einen Seite Entsorgungs- und auf der anderen Seite Anschaffungskosten.

Der Tausch- und Verschenkmarkt erfüllt auch eine soziale Funktion. Immer mehr Menschen haben immer weniger Geld, um sich ihre Konsumwünsche zu erfüllen. Gleichzeitig werden oft gut erhaltene und gebrauchsfähige Gegenständen einfach auf den Müll geworfen.

Dabei ist es im Vergleich zur Entsorgung nicht nur billiger, diese Sachen an interessierte Bürger zu verschenken, sondern diesen Menschen wird auch noch geholfen. Und dies geschieht ganz einfach und unbürokratisch.

Jeder der den Onlinemarkt nutzt, tut auch etwas Gutes für die Umwelt. Bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden Wasser, Energie und Rohstoffe verbraucht. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen – also eine Wieder- und Weiterverwendung intakter Dinge – schont die Umwelt und spart Energie.

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700.000 Euro für “Staufer und Italien” Ausstellung in Mannheim

Mit Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg geht die Mittelalterschau “Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa” in die heiße Phase der Vorbereitung.

Das Kulturereignis, das für 2010 als “Ausstellung der Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen” organisiert wird und unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten der drei beteiligten Bundesländer steht, wurde nun von der Landesstiftung als Förderprojekt ausgewählt.

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Vom 19. September 2010 bis 20. Februar 2011 werden die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen mit der Staufer-Ausstellung an das bedeutendste europäische Herrschergeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts erinnern und hochrangige originale Kunstwerke des Mittelalters präsentieren.

Bereits im Vorfeld hatte sich die Curt-Engelhorn-Stiftung als Träger des groß angelegten Ausstellungsprojekts die Unterstützung namhafter Partner, wie der Universität Heidelberg, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen und der Metropolregion Rhein-Neckar sichern können.

Nun beschloss der Aufsichtsrat der Landesstiftung Baden-Württemberg, die Ausstellung mit 700.000 Euro zu fördern. Geschäftsführer Herbert Moser: “Die Staufer waren für die Entwicklung Europas von größter Bedeutung. Auf kultur-, sozial- und wirtschaftspolitischer Ebene haben König Konrad III. und die ihm nachfolgenden Staufer-Herrscher maßgebliche Impulse geliefert.”

Das Erbe der Staufer sei noch heute an vielen Orten in ganz Europa zu bewundern. Die Landesstiftung, so Moser, leiste gern einen Beitrag zur kompetenten und konzentrierten Vermittlung von Wissen. “Dass wir darüber hinaus auch noch ein Projekt unterstützen, das unter der Schirmherrschaft gleich dreier Bundesländer steht, ist umso erfreulicher.”

Seitens der Veranstalter ist die Freude über die Zuwendung groß: “Wir bedanken uns ausdrücklich für die großzügige Unterstützung der Landesstiftung und verstehen diese als ganz besondere Auszeichnung – auch vor dem Hintergrund, dass die derzeitige Ertragslage für viele Kürzungen in der Kulturförderung gesorgt hat.

Neben der finanziellen Beteiligung am Projekt verdeutlicht die Zuwendung auch, dass das Land Baden-Württemberg unsere Anliegen teilt, den Menschen mit großen Ausstellungen die Geschichte und den kulturellen Reichtum des Landes und seiner Regionen näher zu bringen”, so Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Vorstandvorsitzender der Curt-Engelhorn-Stiftung und Leitender Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen.

Die Ausstellung “Die Staufer und Italien” wird vergleichend darstellen, welche Innovationsschübe im Mittelalter in den Bereichen von Herrschaft, Kunst, Wirtschaft, Gesellschaft, Wissen, Kirche und Kultur von den drei staufischen Zentrallandschaften Rhein-Neckar-Region, Oberitalien und dem Königreich Sizilien ausgingen.

Begleitend zur Ausstellung laden zwanzig geschichtsträchtige Orte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen unter dem Titel “Stauferregion Rhein-Main-Neckar” zu Besichtigungen und Veranstaltungen im Stauferjahr 2010 ein.
Internet: www.staufer2010.de

Wiedereinstieg in den Beruf. Seminar in Mannheim

Es gibt noch freie Plätze im Seminar “Wiedereinstieg – wie , wann, wo?” für Frauen, die zurück in den Beruf möchten. Start ist Mittwoch, der 11. März 2009, in der Kontaktstelle Frau und Beruf der Stadt Mannheim.

Die Teilnehmerinnen klären ihre Berufswünsche, machen sich ein Bild über Chancen und Barrieren, erarbeiten ihre persönliche Wiedereinstiegsstrategie unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und erhalten aktuelle Infos zu Bewerbungsstrategien und den Themen Weiterbildung, Ausbildung und Fördermöglichkeiten.

Das Seminar findet einmal wöchentlich über zwölf Mittwochvormittage von 9 bis 12 Uhr statt. Anmeldung bei der “Kontaktstelle Frau und Beruf”, C7, 20, Telefon: 0621 / 293-2590.

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Bäume im Bürgerpark Wingertsbuckel. Baumpflanzaktion in Mannheim

Wie jedes Jahr wird auch im Jahr 2009 im “Bürgerpark Wingertsbuckel”, die traditionelle Baumpflanzaktion von der Stadt Mannheim und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Kreisverband Mannheim durchgeführt. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr am 28. März 2009 in der Nähe der BMX-Anlage statt.

Seit dem ersten Spatenstich am 14. Dezember 1988 – also vor 21 Jahren – wurden über 760 Bäume von fast als 570 Spendern gepflanzt.

Meist handelt sich um Mannheimer Bürgerinnen und Bürger aber auch Schulen, Firmen und Vereine beteiligen sich an dieser Aktion.

Nach unserem Motto: “Bürger pflanzen Bäume für Bürger” können auch Sie spontan und zu besonderen Anlässen wie Geburtstag, Taufe, Hochzeit oder Jubiläum zum Spender werden. Sie leisten dadurch einen wertvollen Beitrag zur Umweltverbesserung und Stadtgestaltung.

Für die nächste Baumpflanzaktion im “Bürgerpark Wingertsbuckel”, am 28. März 2009 werben die Stadt Mannheim und die SDW um weitere Baumspenden. Es werden standortgerechte Baumarten gepflanzt.

Unabhängig von der Baumart betragen die Kosten für einen Baum 200 Euro. Darin inbegriffen sind die Pflanzung des Baumes und die anschließende Pflege durch den Fachbereich Straßenbetrieb und Grünflächen. Die Spender erhalten eine Spendenbescheinigung und eine Urkunde.

Es können auch Spenden in Höhe von 350 Euro für Bänke geleistet werden.

Als Orientierungshilfe befinden sich auf dem Gelände des Bürgerparks Übersichtspläne. Hier sind die Baumstandorte, die Baumnummern und die Spendernamen vermerkt.

Wie jedes Jahr werden die Spender durch ein persönliches Anschreiben zur Pflanzung ihres Baumes beziehungsweise ihrer Bäume in den Bürgerpark Wingertsbuckel eingeladen.

Nähere Informationen und Merkblätter erhalten Sie beim Fachbereich Straßenbetrieb und Grünflächen:
Aktions-Organisation, Tel.: 2 93 – 73 98
Internet: www.mannheim.de/strasseundgruen
E-Mail
Postfach 10 00 35, 68133 Mannheim

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Eissport-Zentrum Herzogenried: Änderung der Laufzeiten

Aufgrund der Durchführung einer Eissportveranstaltung kommt es im Eissportzentrum Herzogenried am Samstag, 14. März,und Sonntag, 15. März, zu Änderungen bei den Publikumslaufzeiten. Diese sind wie folgt vorgesehen:

Samstag, 14. März
Der Abendlauf (20.00 bis 22.00 Uhr) findet nur in einer Halle statt

Sonntag, 15. März
Der Frühlauf und das Laufangebot “Anfänger und Eltern mit Kindern” (10.00 bis 12.00 Uhr) finden nur in einer Halle statt. Auch der Mittaglauf (14.00 bis 18.00 Uhr) findet nur in einer Halle statt.

Mannheim auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) 2009 in Berlin

Mannheim als Reiseziel. Erstmals ist die Quadratestadt dort mit einem eigenen Counter vertreten. Der Stand mit der Nummer 214 befindet sich in Halle 6.2B und ist angeschlossen an die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), Hauptaussteller dieser Halle. Mit dabei sind an vier der fünf Messetage auch Vertreter der Reiss-Engelhorn-Museen (REM).

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“Die ITB als die führende Touristikmesse ist für uns eine gute Gelegenheit, Fachbesuchern, aber auch dem reisefreudigen Publikum Mannheim mit seinen zahlreichen Facetten vorzustellen”, kommentiert Alexandra Hoberg, beim Stadtmarketing zuständig für den Bereich Kulturtourismus. Der touristische Stadtplan, die neue MannheimCard, der Veranstaltungskalender im Scheckkartenformat, der Highlights-Flyer und der Gruppenreiseplaner gehören zu den Informationsmaterialien, die am Stand für die Besucher bereit gehalten werden.

Highlights zum Schillerjahr 2009 runden das Informationspaket des Stadtmarketings ab. Die Reiss-Engelhorn-Museen stellen insbesondere ihre Sonderausstellung “Alexander der Große und die Öffnung der Welt” vor, die ab Anfang Oktober zu sehen sein wird.

ITB wichtigste Touristikmesse
Mit über 11.000 Ausstellern aus 180 Nationen und 180.000 Besuchern – davon 110.000 Fachbesucher – ist die ITB die führende Messe der internationalen Reisewirtschaft. Auf einer Gesamtfläche von 160.000 Quadratmetern können vom 11. bis zum 15. März 2009 jeweils von 10 bis 18 Uhr Besucher die Vielfalt der Reisewelt erleben – die ersten drei Tage lediglich die Fachbesucher, anschließend alle Reiseinteressierten.

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Verkehrssystem im Römischen Reich: Verkehrsadern vom Schwarzen Meer bis zur Nordsee

Ein funktionierendes Verkehrssystem war von grundlegender Bedeutung für die Verwaltung und den Zusammenhalt des römischen Reiches.

Die Ausdehnung der römischen Verkehrsadern vom Schwarzen Meer bis zur Nordsee ist am Donnerstag, dem 5. März 2009, um 19 Uhr Thema eines Vortrags des Freiburger Archäologen Prof. Dr. Hans Ulrich Nuber.

Noch im Mittelalter lief der Landverkehr über das von den Römern geschaffene erste Kunststraßennetz Europas. Hinweise auf dessen Größe geben nicht nur archäologische Reste, sondern auch antike Verzeichnisse. Am bekanntesten ist die “tabula Peutingeriana”, die mittelalterliche Kopie einer Karte aus dem 4. Jahrhundert. Sie wird ergänzt durch Nachweise im Gelände, die durch Feldforschungen und Ausgrabungen sowie durch Luftbilder oder Laserscanning gewonnen wurden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe des Mannheimer Altertumsvereins im Museum Zeughaus C5 statt. Der Eintritt ist frei.

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Tod bei Arbeitsunfall in Mannheim im Gewerbegebiet Mallau

Zu einem tragischen Unfall kam es Donnerstag-Mittag, dem 26. Februar 2009, auf dem Gelände einer Firma im Gewerbegebiet Mallau.

Gegen 16.30 Uhr war ein 46-jähriger Angestellter einer Fremdfirma mit Arbeiten am Dach eines Gebäudes beschäftigt. Hierfür stand er in einer Gitterbox, die zuvor auf der Hebevorrichtung eines Gabelstaplers platziert wurde.

Als er sich über den Rand der Box beugte, rutschte diese plötzlich vom Gabelstapler und fiel mit dem Arbeiter ca. fünf Meter in die Tiefe.

Der aus Hanau stammende 46-Jährige zog sich hierbei schwerste Kopfverletzungen zu. Ein verständigter Notarzt konnte nur noch den
Tod des Arbeiters feststellen. Die Ermittlungen zur Unfallursache
dauern an.

Archäologie aus der Luft im Museum Weltkulturen: Unterirdisches Mannheim

Archäologie aus ungewohnter Perspektive präsentiert Dr. Klaus Wirth am Donnerstag, dem 26. Februar 2009, um 19.30 Uhr, im Museum Weltkulturen D5.

In seinem Vortrag beschäftigt sich der Leiter der Archäologischen Denkmalpflege an den rem mit dem spannenden Thema Luftbildarchäologie. Er zeigt zahlreiche Luftaufnahmen von Mannheim und Umgebung und erklärt, welche Schlüsse man daraus ziehen kann.

Seit 2008 betreibt der Referent selbst Luftbildarchäologie. Sein Ziel ist die systematische Erfassung altbekannter und neuer Bodendenkmäler. Ihr Erhalt ist durch intensive Landwirtschaft sowie Wohn- und Gewerbebau gefährdet. Rund 150 Luftbilder, die in den frühen 1990er Jahren im Auftrag des ehemaligen Landesdenkmalamtes gemacht wurden, zeigen neben Siedlungen u.a. auch Gräberfelder, Römerstraßen sowie Altläufe von Rhein und Neckar.

Wie Ausgrabungen an einem Gräberfeld in Ilvesheim deutlich machten, wurden die in den alten Luftbildern dokumentierten Befunde mittlerweile weitgehend zerstört. Den Luftbildern kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Sie stellen den einzigen bildlichen Nachweis für die frühere Existenz der Gräber dar.

Dr. Klaus Wirth lädt die Zuhörer an diesem Abend zu einem virtuellen Rundflug über die Rhein-Neckar-Region ein und präsentiert archäologische Fundstellen, wie sie bisher wohl nur wenige gesehen haben. Der Vortrag findet im Anna-Reiß-Saal statt. Der Eintritt ist frei.

Müll und Karneval: Kehraus der Abfallwirtschaft Mannheim nach dem Kurpfälzer Fasnachtsumzug

Insgesamt 20 Männer und Frauen der Abfallwirtschaft Mannheim reinigen während des großen Fasnachtsumzugs am Sonntag, dem 22. Februar 2009.

Der Reinigungstrupp bildet mit vier großen Kehrmaschinen und einem Sperrmüllfahrzeug den Schluss des närrischen Treibens. Zwei weitere Großkehrmaschinen sorgen für Sauberkeit in den angrenzenden Bereichen.

In der Breiten Straße nähe des Mannheimer Schlosses geht es los. Von dort aus startet um 14.11 Uhr der Umzug. Genau 111 Zugnummern sind beim Kurpfälzer Fasnachtsumzug mit dabei. Alle versammeln sich bereits am späten Sonntagvormittag im Hafengebiet, denn dort beginnt die Aufstellung. Dies gilt auch für die Mannheimer Stadtreinigung.

Startet die Kehrmaschinen!
Sobald sich der Zug in Bewegung setzt, beginnt für sie das große Reinemachen. Sie sammeln von Hand vor allem Kartons, Flaschen, Plastiksäcke und andere sperrige Gegenstände auf. Die Feinarbeit erledigen die großen Kehrmaschinen mit ihren Besen.

Die Stadtreinigung folgt dem Fasnachtsumzug, der sich langsam in Richtung Innenstadt schiebt. Grobe Abfälle, die der Karnevalszug hinterlässt, entsorgen die Mitarbeiter direkt über die große Öffnung des Müllwagens. Fahrbahnen und Gehwege werden für den Straßenverkehr wieder sicher befahrbar gemacht.

Auch die Straßenbahnschienen insbesondere Kreuzungsbereiche werden sofort von Kronkorken, Bonbons und dergleichen befreit. Hier unterstützt die Abfallwirtschaft Mannheim die MVV Verkehrs AG. Langsam schlängeln sich die Wagen durch die Innenstadt, von der Breiten Straße in die Planken, am Maritim-Parkhotel vorbei rund um den Friedrichsplatz, vorbei am Rosengarten in die Fressgasse, wieder in die Breite Straße Richtung Kurpfalzkreisel, über die Kurpfalzbrücke an der Alten Feuerwache vorbei in die Schafsweide bis in die Käfertaler Straße, wo sich der Zug gegen 17.00 Uhr auflöst. Doch für die Städtereiniger ist noch kein Ende in Sicht. Sie sind mindestens bis 19.00 Uhr damit beschäftigt, die Spuren des Fasnachtsumzugs zu beseitigen.

Im Jahr 2007 sammelten die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim rund 20 Tonnen Kehricht während der gesamten Fastnachtstage ein. Die Hälfte davon – also rund 10 Tonnen – entsorgte der Eigenbetrieb beim Fastnachtsumzug selbst.

Werner Knon, Abteilungsleiter Stadtreinigung und Winterdienst bei der Abfallwirtschaft Mannheim rechnet in diesem Jahr mit ähnlichen Mengen. Der ganze Abfall wird direkt in die Müllverbrennungsanlage gefahren, die an diesem Sonntag ihre Tore für die Stadtreinigung bis in die Abendstunden offen hält.

Nicht nur in die Innenstadt kommen Tausende Besucher zum Umzug und zur Fasnachtsmesse. Auch in vielen anderen Stadtteilen wird die “fünfte Jahreszeit” an Rosenmontag und Fasnachtsdienstag mit Umzügen gefeiert.

Und am Aschermittwoch ist alles vorbei! Das gilt jedoch nicht für die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim. Schon in der Nacht macht sich der Eigenbetrieb an den großen Kehraus. “Bis zu 30 Männer und Frauen waren schon in den vergangenen Jahren allein mit der Reinigung der Innenstadt beschäftigt. Deswegen endet bei uns die Fasnacht immer erst Tage später,” so Werner Knon.

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