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Verkehrssystem im Römischen Reich: Verkehrsadern vom Schwarzen Meer bis zur Nordsee

Ein funktionierendes Verkehrssystem war von grundlegender Bedeutung für die Verwaltung und den Zusammenhalt des römischen Reiches.

Die Ausdehnung der römischen Verkehrsadern vom Schwarzen Meer bis zur Nordsee ist am Donnerstag, dem 5. März 2009, um 19 Uhr Thema eines Vortrags des Freiburger Archäologen Prof. Dr. Hans Ulrich Nuber.

Noch im Mittelalter lief der Landverkehr über das von den Römern geschaffene erste Kunststraßennetz Europas. Hinweise auf dessen Größe geben nicht nur archäologische Reste, sondern auch antike Verzeichnisse. Am bekanntesten ist die “tabula Peutingeriana”, die mittelalterliche Kopie einer Karte aus dem 4. Jahrhundert. Sie wird ergänzt durch Nachweise im Gelände, die durch Feldforschungen und Ausgrabungen sowie durch Luftbilder oder Laserscanning gewonnen wurden.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe des Mannheimer Altertumsvereins im Museum Zeughaus C5 statt. Der Eintritt ist frei.

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Tod bei Arbeitsunfall in Mannheim im Gewerbegebiet Mallau

Zu einem tragischen Unfall kam es Donnerstag-Mittag, dem 26. Februar 2009, auf dem Gelände einer Firma im Gewerbegebiet Mallau.

Gegen 16.30 Uhr war ein 46-jähriger Angestellter einer Fremdfirma mit Arbeiten am Dach eines Gebäudes beschäftigt. Hierfür stand er in einer Gitterbox, die zuvor auf der Hebevorrichtung eines Gabelstaplers platziert wurde.

Als er sich über den Rand der Box beugte, rutschte diese plötzlich vom Gabelstapler und fiel mit dem Arbeiter ca. fünf Meter in die Tiefe.

Der aus Hanau stammende 46-Jährige zog sich hierbei schwerste Kopfverletzungen zu. Ein verständigter Notarzt konnte nur noch den
Tod des Arbeiters feststellen. Die Ermittlungen zur Unfallursache
dauern an.

Archäologie aus der Luft im Museum Weltkulturen: Unterirdisches Mannheim

Archäologie aus ungewohnter Perspektive präsentiert Dr. Klaus Wirth am Donnerstag, dem 26. Februar 2009, um 19.30 Uhr, im Museum Weltkulturen D5.

In seinem Vortrag beschäftigt sich der Leiter der Archäologischen Denkmalpflege an den rem mit dem spannenden Thema Luftbildarchäologie. Er zeigt zahlreiche Luftaufnahmen von Mannheim und Umgebung und erklärt, welche Schlüsse man daraus ziehen kann.

Seit 2008 betreibt der Referent selbst Luftbildarchäologie. Sein Ziel ist die systematische Erfassung altbekannter und neuer Bodendenkmäler. Ihr Erhalt ist durch intensive Landwirtschaft sowie Wohn- und Gewerbebau gefährdet. Rund 150 Luftbilder, die in den frühen 1990er Jahren im Auftrag des ehemaligen Landesdenkmalamtes gemacht wurden, zeigen neben Siedlungen u.a. auch Gräberfelder, Römerstraßen sowie Altläufe von Rhein und Neckar.

Wie Ausgrabungen an einem Gräberfeld in Ilvesheim deutlich machten, wurden die in den alten Luftbildern dokumentierten Befunde mittlerweile weitgehend zerstört. Den Luftbildern kommt damit eine besondere Bedeutung zu. Sie stellen den einzigen bildlichen Nachweis für die frühere Existenz der Gräber dar.

Dr. Klaus Wirth lädt die Zuhörer an diesem Abend zu einem virtuellen Rundflug über die Rhein-Neckar-Region ein und präsentiert archäologische Fundstellen, wie sie bisher wohl nur wenige gesehen haben. Der Vortrag findet im Anna-Reiß-Saal statt. Der Eintritt ist frei.

Müll und Karneval: Kehraus der Abfallwirtschaft Mannheim nach dem Kurpfälzer Fasnachtsumzug

Insgesamt 20 Männer und Frauen der Abfallwirtschaft Mannheim reinigen während des großen Fasnachtsumzugs am Sonntag, dem 22. Februar 2009.

Der Reinigungstrupp bildet mit vier großen Kehrmaschinen und einem Sperrmüllfahrzeug den Schluss des närrischen Treibens. Zwei weitere Großkehrmaschinen sorgen für Sauberkeit in den angrenzenden Bereichen.

In der Breiten Straße nähe des Mannheimer Schlosses geht es los. Von dort aus startet um 14.11 Uhr der Umzug. Genau 111 Zugnummern sind beim Kurpfälzer Fasnachtsumzug mit dabei. Alle versammeln sich bereits am späten Sonntagvormittag im Hafengebiet, denn dort beginnt die Aufstellung. Dies gilt auch für die Mannheimer Stadtreinigung.

Startet die Kehrmaschinen!
Sobald sich der Zug in Bewegung setzt, beginnt für sie das große Reinemachen. Sie sammeln von Hand vor allem Kartons, Flaschen, Plastiksäcke und andere sperrige Gegenstände auf. Die Feinarbeit erledigen die großen Kehrmaschinen mit ihren Besen.

Die Stadtreinigung folgt dem Fasnachtsumzug, der sich langsam in Richtung Innenstadt schiebt. Grobe Abfälle, die der Karnevalszug hinterlässt, entsorgen die Mitarbeiter direkt über die große Öffnung des Müllwagens. Fahrbahnen und Gehwege werden für den Straßenverkehr wieder sicher befahrbar gemacht.

Auch die Straßenbahnschienen insbesondere Kreuzungsbereiche werden sofort von Kronkorken, Bonbons und dergleichen befreit. Hier unterstützt die Abfallwirtschaft Mannheim die MVV Verkehrs AG. Langsam schlängeln sich die Wagen durch die Innenstadt, von der Breiten Straße in die Planken, am Maritim-Parkhotel vorbei rund um den Friedrichsplatz, vorbei am Rosengarten in die Fressgasse, wieder in die Breite Straße Richtung Kurpfalzkreisel, über die Kurpfalzbrücke an der Alten Feuerwache vorbei in die Schafsweide bis in die Käfertaler Straße, wo sich der Zug gegen 17.00 Uhr auflöst. Doch für die Städtereiniger ist noch kein Ende in Sicht. Sie sind mindestens bis 19.00 Uhr damit beschäftigt, die Spuren des Fasnachtsumzugs zu beseitigen.

Im Jahr 2007 sammelten die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim rund 20 Tonnen Kehricht während der gesamten Fastnachtstage ein. Die Hälfte davon – also rund 10 Tonnen – entsorgte der Eigenbetrieb beim Fastnachtsumzug selbst.

Werner Knon, Abteilungsleiter Stadtreinigung und Winterdienst bei der Abfallwirtschaft Mannheim rechnet in diesem Jahr mit ähnlichen Mengen. Der ganze Abfall wird direkt in die Müllverbrennungsanlage gefahren, die an diesem Sonntag ihre Tore für die Stadtreinigung bis in die Abendstunden offen hält.

Nicht nur in die Innenstadt kommen Tausende Besucher zum Umzug und zur Fasnachtsmesse. Auch in vielen anderen Stadtteilen wird die “fünfte Jahreszeit” an Rosenmontag und Fasnachtsdienstag mit Umzügen gefeiert.

Und am Aschermittwoch ist alles vorbei! Das gilt jedoch nicht für die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft Mannheim. Schon in der Nacht macht sich der Eigenbetrieb an den großen Kehraus. “Bis zu 30 Männer und Frauen waren schon in den vergangenen Jahren allein mit der Reinigung der Innenstadt beschäftigt. Deswegen endet bei uns die Fasnacht immer erst Tage später,” so Werner Knon.

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To the Holy Lands: Engagement der Reiss-Engelhorn-Museen in Dubai

Der Kulturschmaus am Nachmittag steht am Mittwoch, dem 25. Februar 2009, ganz im Zeichen der Ausstellung “To the Holy Lands”, die die Reiss-Engelhorn-Museen im vergangenen Herbst im Emirat Dubai zeigten.

Der Projektkoordinator Tobias Wüstenbecker M.A. gibt um 14.30 Uhr in seinem Vortrag einen anschaulichen Einblick in die Arbeit vor Ort, den Aufbau der Ausstellung und die allgemeine Entwicklung der Kulturlandschaft am arabischen Golf.

Die Ausstellung im Dubai International Financial Centre war die erste Kooperation dieser Art zwischen einem europäischen Museum und der Dubai Culture Arts Authority. Zwei Jahre zuvor wurden die historischen Fotografien der Pilgerstätten Mekka, Medina und Jerusalem in Mannheim unter dem Titel “Ins Heilige Land” gezeigt.

Zentrales Element dieser und aller weiteren geplanten Kooperationsausstellungen ist die Begegnung zwischen Orient und Okzident.

Der Vortrag findet im Anna-Reiß-Saal im Museum Weltkulturen D5 statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 3,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

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ZEPHYR-Ausstellung in Mannheim Sascha Weidner: Am Wasser gebaut

Ab Sonntag, dem 22. Februar 2009, lockt mit “Sascha Weidner: Am Wasser gebaut” eine neue Fotoausstellung von ZEPHYR – Raum für Fotografie! ins Museum Weltkulturen D5.

Die Bilder nehmen den Betrachter mit in eine fast märchenhaft anmutende Welt. Die Fotografien zeigen und abstrahieren reale Orte. Sie erinnern an Traumsequenzen, die Leichtigkeit und Frische ausstrahlen, den Betrachter aber zugleich irritieren.

Die stimmungsvollen, atmosphärisch dichten Bilder werden in Form einer Rauminstallation präsentiert. Sascha Weidner (*1976) ist ein vielfach ausgezeichneter Künstler mit zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland.

Es gibt ein attraktives Kombiticket für 4 Euro, mit dem man sowohl die neue Ausstellung “Am Wasser gebaut” als auch “Andrea Diefenbach: AIDS in Odessa”, die bis 15. März 2009 verlängert wird, besuchen kann. Diefenbach zeigt in ihrer Sozialreportage die Schattenseite des Lebens. Sie begleitet einzelne HIV-positive Frauen und Männer in der ukrainischen Stadt Odessa.

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Standorte der US Army in Deutschland. Gespräche von Mannheim und Heidelberg in Washington im Pentagon

“Wir haben viele Gespräche mit hochrangigen Vertretern des Verteidigungsministeriums und des Senats geführt und sind überall auf sehr offene Ohren gestoßen.”

Die Oberbürgermeister aus Heidelberg und Mannheim zeigten sich nach ihrer Rückkehr aus Washington ausgesprochen zufrieden mit den Gesprächen, die sie am 11. und 12. Februar 2009 im Pentagon und im Senat bezüglich der Standorte der US Army in der Metropolregion geführt hatten.

Auf einer Pressekonferenz im Heidelberger Rathaus am 13. Februar 2009 berichteten OB Dr. Eckart Würzner und OB Dr. Peter Kurz über ihre Delegationsreise, die sie gemeinsam mit dem Verbandsdirektor der Region Rhein-Neckar Stefan Dallinger und Dr. Michael Pope aus dem Staatsministerium Baden-Württemberg unternommen hatten.

Heidelbergs und Mannheims gemeinsames Ziel, die US-Army in der Metropolregion zu halten und den geplanten Abzug nach Wiesbaden zumindest in Teilen zu verhindern, ist nach Aussagen der beiden Oberbürgermeister nicht aussichtslos.

Zwar sei der Prozess schon weit fortgeschritten, aus der Gesamtbewertung der Gespräche habe sich jedoch ergeben, dass der geplante Abzug noch nicht definitiv entschieden sei. Zu den Gesprächspartnern der beiden Oberbürgermeister zählten unter anderem der stellvertretenden Verteidigungsstaatssekretär Wayne Arny, Keith Eastin (Assistant Secretary of the Army) und Geoffrey Prosch (Principal Deputy Assistant Secretary of the Army) und Vertreter des Streitkräfte-Ausschusses im Senat.

Man habe in Washington durchaus kritische Stimmen zu den Verlagerungsplänen gehört, erläuterte OB Dr. Würzner. Die Verlagerungskosten in Höhe von einer Milliarde Euro seien in dieser Dimension vielen gar nicht bekannt gewesen. Derzeit seien viele Dinge im Fluss, weil erst im Laufe des Jahres 2009 die Gesamtplanung für die Truppen in Europa abgeschlossen werde.

Eine endgültige Entscheidung über die Verlagerungspläne werde erst im Sommer, nach Beendigung der Regierungsbildung, getroffen. Gerade vor diesem Hintergrund sei jetzt der ideale Zeitpunkt gewesen, nach Washington zu fliegen und Gespräche zu führen. Es sei wichtig, den Prozess zu begleiten und alle Dimensionen deutlich zu machen, erklärte OB Dr. Kurz. Schließlich sei eine Vielzahl von Detail-Entscheidungen zu treffen.

Sehr engagiert unterstützt wird der Heidelberger und Mannheimer Vorstoß von der Landesregierung; ebenfalls großes Engagement erfuhr die Delegation von Seiten der Deutschen Botschaft. Dies sei besonders wichtig, da man in den USA noch deutlichere Signale von der Bundesregierung erwarte, erläuterten die Oberbürgermeister.

In jedem Fall sollen die Gespräche mit Heidelberg und Mannheim bald fortgesetzt werden. OB Dr. Kurz: “Unsere Botschaft, dass wir auf der Basis einer 60-jährigen guten Zusammenarbeit auch einen Anspruch haben, offen und frühzeitig in die Planungen einbezogen zu werden, ist angekommen.” OB Dr. Eckart Würzner: “Die Gespräche waren äußerst konstruktiv. Wir haben alle Gesprächsteilnehmer als sehr offen erlebt und sehr positive Rückmeldungen bekommen.”

Noch gar nicht so lange her, da hat die US Army Deutschland und Europa von der menschenverachtenen Nazi-Diktatur befreit. Es gibt keine Armee auf diesem Planeten, die in ihrer Geschichte so viele Menschen aus der Unterdrückung befreit hat. Alleine im Irak und Afghanistan rund 50 Mio Menschen. Wir dürfen nie vergessen: Freiheit ist nicht umsonst zu haben; wir müssen sie immer wieder verteidigen

Närrische Spiele und Kostümwettbewerb beim Kinderfasching im Nachbarschaftshaus Rheinau in Mannheim

Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind herzlich eingeladen am Freitag, dem 20. Februar 2009, von 14 bis 16.30 Uhr, im Nachbarschaftshaus Rheinau, Rheinauer Ring 101-103,
Fasching zu feiern.

Neben närrischen Spielen wird ein Kostümwettbewerb durchgeführt – also verkleidet kommen! Ein Schminkstand und eine Klamottenkiste warten auf die Kinder, die keine Verkleidung haben.

Bei Tee und leckeren Faschingskrapfen können sich die Kids in den Spielpausen erholen. Der Eintritt ist frei.

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Abbruch der Teufelsbrücke in Mannheim?

Bei der Informationsveranstaltung des Fachbereichs Baurecht und Umweltschutz am 9. Februar 2009 stellte Hafendirektor Roland Hörner den Plan zur Vergrößerung des Containerterminals im Handelshafen vor.

Das neue Verkehrswegekonzept sieht den teilweisen Abbruch der historischen und denkmalgeschützten Teufelsbrücke am Verbindungskanal vor.

Der Bewohnerverein Jungbusch übergab bereits am 3. Februar 2009 Baubürgermeister Lothar Quast ca. 950 gesammelte Unterschriften gegen das Vorhaben. Die betroffenen Bürger gründeten am 5. Februar eine Initiative “Rettet die Teufelsbrücke”. Die Diskussion verlief sehr sachlich und konstruktiv.

Die Hafengesellschaft Mannheim (HGM) beantragte am 4. Februar 2009 bei der Stadt Mannheim im Zuge der Erweiterung des Container-Terminals im Handelshafen die Genehmigung für den Ersatz der Mühlau-Hubbrücke durch eine breitere Straßenverbindung auf einem geschüttetem Damm.

Diese Maßnahme soll der Optimierung der Zu- und Abfahrmöglichkeiten in den Handelshafen dienen und ein größeres Handelsvolumen ermöglichen. Da Schiffe dann den Verbindungskanal nur noch über den Neckar erreichen können, soll durch den Abbruch des westlichen Teils der Teufelsbrücke die Schiffszufahrt in den südlichen Teil des Verbindungskanals ermöglicht werden.

Die älteste noch erhaltene Brücke Mannheims
Die Teufelsbrücke wurde als asymmetrische Drehbrücke zusammen mit dem Verbindungskanal zwischen 1874-78 erbaut und steht als älteste noch erhaltene Brücke Mannheims seit 1972 unter Denkmalschutz.

Sie dient den Anwohnern als direkte Verbindung zwischen Handelshafen und Jungbusch. Auch Schulkinder nutzen die Brücke. Aus diesen Gründen versuchen Bewohnerverein und Bezirksbeirat Jungbusch, den Abriss zu verhindern und organisierten eine Unterschriftenaktion.

Bereits am 3. Februar 2009 fand die Übergabe der ca. 950 Unterschriften an Baudezernenten Lothar Quast im Stadthaus N1 statt. Weitere Unterschriften wurden während der Informationsveranstaltung zum Thema am 9. Februar im Stadthaus N1 übergeben.

Bei der Veranstaltung, die vom Fachbereichsleiter Baurecht und Umweltschutz Josef Krah moderiert wurde, wurden auch Fragestellungen zum wasserrechtlichen und denkmalrechtlichen Genehmigungsverfahren erörtert.

Die betroffenen Bürger hatten die Gelegenheit, Ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen und Fragen zu stellen. Antworten gaben Vertreter der Hafengesellschaft und der Verwaltung. Die Diskussion fand mit großem Engagement in sachlicher und konstruktiver Atmosphäre statt. Die Stadt Mannheim wird alle Einwände prüfen und über das weitere Vorgehen im Genehmigungsverfahren informieren.

Druckgrafik in Mannheim: Ausstellung vom Werk von Stephan von Stengels in den Reiss-Engelhorn-Museen

Derzeit präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen mit der Kabinettausstellung “Ein Schöngeist in diplomatischen Diensten” das gesamte druckgrafische Werk Stephan von Stengels (1750 – 1822).

Am Samstag, dem 14. Februar 2009, erwartet alle Interessierten ein ganz besonderer Zugang zum Thema: Eine Kuratorenführung durch die Ausstellung mit anschließendem Workshop in den Werkstätten für Druckgrafik in der Alten Feuerwache.

Um 11 Uhr gibt Andreas Krock M.A. eine einstündige Einführung zum künstlerischen Schaffen Stephan von Stengels. Die Ausstellung im Museum Zeughaus C5 zeigt zahlreiche Radierungen und Zeichnungen des Künstlers.

Motive fand er auf seinen Reisen durch die Kurpfalz und Bayern, darunter charakteristische und berühmte Orte wie zum Beispiel das Heidelberger Schloss.

Um 13 Uhr beginnt dann der praktische Teil in den Werkstätten für Druckgrafik in der Alten Feuerwache. Drei Stunden lang macht Sonja Scherer die Teilnehmer mit den Methoden der Ätzradierung vertraut. Sie können eine Metallplatte nach eigenen Entwürfen bearbeiten und drucken. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. In diesem Betrag sind alle Materialien enthalten.

Arbeitskleidung wird ebenfalls von den Werkstätten gestellt. Um vorherige Anmeldung unter der Rufnummer (0621) 293 31 50 wird gebeten.

Kinderfasching in Mannheim-Herzogenried

Am Freitag, dem 13. Februar 2009, findet zwischen 15 und 18 Uhr im Jugendhaus Herzogenried, Am Herrenried 12, eine Kinderfaschingsparty statt: Wie in jedem Jahr ein absolutes Highlight für alle Kinder des Stadtteils.

Während die Kinder im Saal mit vielen Spielen und Musik feiern können, wird im Café des Jugendhauses auch für das leibliche Wohl der Eltern gesorgt.

Attraktive Preise gibt es wieder bei der Prämierung der Faschingskostüme. Die Hip-Hop-Gruppen des Jugendhauses werden dieses Fest zum Anlass nehmen, mit ihren Auftritten der Party noch mehr einzuheizen. Der Eintritt kostet 1 Euro.

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Mittagstisch des Jugendhauses Waldpforte in Mannheim

Pünktlich um 12.30 Uhr kommen die ersten Kinder zum Jugendhaus Waldpforte. Dort erwartet sie ein köstliches Mittagessen – natürlich frisch gekocht.

Der Mittagstisch des Jugendhauses Waldpforte ist eine familienorientierte Kooperation zwischen Schule und Jugendarbeit und bildet einen weiteren Baustein auf dem Weg zu einem besseren Betreuungssystem.

Seit 2006 besteht dieses Angebot, welches nun durch eine Kooperation zwischen der Stadt Mannheim, ASB (Arbeitersamariterbund) und dem Förderverein des Jugendhauses Waldpforte auch im vierten Jahr weiter erhalten bleibt.

Die Köchin, Clarisa Bravo, bereitet für bis zu 30 Kinder ein Mittagessen zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr vor.

“Ich finde es klasse, dass der Mittagstisch den Kindern ein frisch gekochtes Essen anbieten kann. Ein solches Modell muss einfach weiter getragen werden”, freute sich Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer, während ihres Besuches im Jugendhaus.

Diese erfolgreiche Zusammenarbeit und hohe Kooperationsbereitschaft wurde nun in einem Kooperationsvertrag schriftlich festgehalten, den Warminski-Leitheußer, Roland Weiß, Geschäftsführer des ASB und Ute Link, Vorsitzende des Fördervereins Jugendhaus unterschrieben.

Ute Link ist froh um Frau Bravo. “Ich finde es ganz wichtig, dass den Kindern die Möglichkeit geboten wird ein gemeinsames Essen einzunehmen, beisammen zu sitzen und zu sehen, wie aus frischen Zutaten ein Essen gekocht wird.”

Der Mittagstisch kann bedarfsgerecht und individuell von den Eltern gebucht werden. So bildet er einen fließenden Übergang von den Betreuungsmöglichkeiten der Schulen in die der Jugendförderung.

Auch Roland Weiß unterstützt das Jugendhaus gerne. “An diesem Beispiel kann man sehen, wie wichtig Netzwerke in einem Stadtteil für die Jugendarbeit sind”, so Weiß.

Alle Anwesenden konnten sich von Bravos viel gelobten Kochkünsten überzeugen. Extra für die Gäste zauberte sie ein leckeres Gericht.

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