Ein funktionierendes Verkehrssystem war von grundlegender Bedeutung für die Verwaltung und den Zusammenhalt des römischen Reiches.
Die Ausdehnung der römischen Verkehrsadern vom Schwarzen Meer bis zur Nordsee ist am Donnerstag, dem 5. März 2009, um 19 Uhr Thema eines Vortrags des Freiburger Archäologen Prof. Dr. Hans Ulrich Nuber.
Noch im Mittelalter lief der Landverkehr über das von den Römern geschaffene erste Kunststraßennetz Europas. Hinweise auf dessen Größe geben nicht nur archäologische Reste, sondern auch antike Verzeichnisse. Am bekanntesten ist die “tabula Peutingeriana”, die mittelalterliche Kopie einer Karte aus dem 4. Jahrhundert. Sie wird ergänzt durch Nachweise im Gelände, die durch Feldforschungen und Ausgrabungen sowie durch Luftbilder oder Laserscanning gewonnen wurden.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe des Mannheimer Altertumsvereins im Museum Zeughaus C5 statt. Der Eintritt ist frei.
