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Stadtentwässerung in Mannheim: Sicherung gegen Rückstau

Die starken Regenfälle im Hochsommer, insbesondere die Gewitterregen mit zahlreichen Überschwemmungen im Stadtgebiet bringen für manche Hausbesitzer unliebsame Überraschungen.

Denn bei extremen Niederschlägen kann es vorkommen, dass die Kanalisation vorübergehend überlastet ist und die Wassermengen nur noch bedingt ableitet.

Auch bei vorübergehendem Rückstau auf der Straße kann das Oberflächenwasser von außen über tiefer gelegene Hauseingänge, Kellerfenster oder Garageneinfahrten in die Wohnhäuser eindringen.

Die Folgen sind erhebliche Schäden an Gebäuden und Hausrat.

Von “Rückstau” wird gesprochen, wenn der Wasserspiegel in der Kanalisation bis zur Oberkante ansteigt – dies kann auch bei Normalregen geschehen.

Die Rückstauebene ist gemäß der Mannheimer Abwassersatzung die Straßenoberfläche. Damit das Abwasser wegen des hohen Wasserstands nicht rückwärts durch die Hausanschlussleitungen über Toiletten, Spülbecken oder Einläufe in den Kellerräumen austreten kann, sind geeignete Rückstausicherungen wie Rückstauklappen oder Abwasserhebeanlagen einzurichten.

Die Stadtentwässerung empfiehlt, die Rückstausicherungen regelmäßig fachmännisch warten zu lassen, damit sie im Ernstfall auch funktionstüchtig sind.

Bei der Neuinstallation oder Instandhaltung von Rückstauverschlüssen sollten sich Hausbesitzer vom Architekten oder Sanitärfachmann beraten lassen.

Vor Überschwemmungen aufgrund von extremen Regenereignissen können sich Hauseigentümer durch bauliche Maßnahmen schützen. Zum Beispiel indem sie die Oberkante zum Kellerfensterschacht oder zur Garageneinfahrt erhöhen.

Objektschutz setzt am besten bereits in der Planung an. Eine weitere Vorbeugemaßnahme ist die Entsiegelung von Grundstückflächen. “Bei Neubauten empfehlen wir, durch geeignete Versickerungsanlagen Flächen von der Kanalisation abzukoppeln und beispielsweise das Regenwasser von den Dachflächen auf dem Grundstück versickern zu lassen,” erklärt der Leiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, Alexander Mauritz.

Weniger sinnvoll und vor allem teuer wäre es, die Kanalrohre in größeren Dimensionen zu bauen, wie dies oft nach extremen Regenereignissen gefordert wird.

“Unsere Abwasserkanäle sind gemäß den gesetzlichen Vorgaben für ein dreijährliches Regenereignis in den Wohngebieten ausgelegt. Dies bedeutet im Mittel alle drei Jahre einen Überstau. Würden die Kanäle für extreme Niederschläge dimensioniert werden, dann wären die Abwassergebühren unbezahlbar.”

Mauritz weist darauf hin, dass – laut Abwassersatzung der Stadt Mannheim – die Grundstückseigentümer sich gegen Rückstau selbst abzusichern haben, was in den meisten Fällen auch erfolgt.

Auskünfte und Beratung zur Rückstausicherung und Regenwasserversickerung erteilt der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim (EBS) unter der Telefon-Nummer Mannheim.293-5210.

Weiterführende Informationen enthalten die Merkblätter
Nr. 3 “Rückstausicherung”,
Nr. 4 “Regenwassernutzung” und
Nr. 5 “Regenwasserversickerung”
unter der Rubrik “Satzung, Broschüren, Merkblätter” zum Herunterladen: www.mannheim.de. Die Merkblätter und der Flyer “Schutz vor Rückstau” können auch beim EBS per e-mail unter stadtentwaesserung@mannheim.de angefordert werden.

Eine öffentliche Infoveranstaltung des Siedlervereins Mannheim-Gartenstadt zum Thema Rückstausicherung findet am 22. Juli 2010 um 19 Uhr im Keglerheim, Märkischer Querschlag 12-14 statt.


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Mord in Marburg. Ehemann tötet seine Frau mit Messer

Marburg (dts Nachrichtenagentur) - Im hessischen Marburg hat ein 55-jähriger Mann seine 39-jährige Frau mit einem Messer getötet.


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Wie die zuständige Polizei heute mitteilte, hatte sich der Mann nach der Tat gegen 6:30 Uhr den Behörden gestellt. Nach einem Geständnis des Täters fanden die Beamten die Leiche der Frau und die Tatwaffe in der Wohnung auf.

Der Hintergrund der Tat ist derzeit noch unklar, der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen.

Diebstahl von Baugerüst in Marburg

Ein fahrbares Baugerüst haben Unbekannte zwischen Freitag, dem 4.September, 12 Uhr und Montag, dem 7.September 2009, 8 Uhr, von einer Baustelle in der Baldinger Straße gestohlen.

Das etwa zwei Meter breite und vier Meter hohe fahrbare Gerüst vom Typ S 10 dürfte demontiert und anschließend mit einem Fahrzeug abtransportiert worden sein.

Die Diebe durchtrennten zuvor vermutlich mit einem Bolzenschneider eine Eisenkette am Gerüst, die als Sicherung diente. Der Schaden beläuft sich auf 2800 Euro. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen erhofft sich die Polizei in Marburg, Telefon (06421) 4060.

Evakuierung in Marburg: Feuer (Zimmerbrand) in Senioren-Wohnanlage

Vermutlich ein technischer Defekt dürfte ursächlich für einen Zimmerbrand in einer Seniorenwohnanlage in Marburg gewesen sein.

Ein Einzelzimmer im Erdgeschoss brannte völlig aus. Von den 16 Heimbewohner waren 14 anwesend. Diese konnten durch schnelles und entschlossenes Handeln der 50 anwesenden Feuerwehr- und Rettungskräfte schnell geborgen und vorübergehend in einem
angrenzenden Gebäude unterbracht werden.

Eine Bewohnerin kam vorsorglich mit leichten Brandverletzungen in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich hat die Feuerwehr das Gebäude gelüftet. Die Bewohner befinden sich wieder in ihren Wohnungen. Der Sachschaden wird mit ca. 50.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kreditkarten-Betrug. Polizei Marburg schnappt 16-Jährigen

Von Mai bis August dieses Jahres mehrten sich die Strafanzeigen wegen Betrugs unter der Verwendung von Kreditkartendaten. Die Kripo Marburg konnte jetzt einen Teil dieser Taten aufklären.

Verantwortlich war ein 16-jähriger Schüler aus Stadtallendorf. Die Kripo fand bei der Wohnungsdurchsuchung am Dienstag, dem 11. August 2009, in seinem Zimmer einen Großteil der bestellten und mit illegal erworbenen Kreditkartendaten “bezahlten” Waren.

Sie stellte Kleidung und Schmuck im Wert von gut .2000 Euro und das Notebook mit den gespeicherten Datensätzen sicher. Der 16-Jährige muss sich demnächst wegen des Betrugs und des illegalen Erwerbs und Gebrauchs der Daten verantworten.

Bootsdiebstahl in Ronhausen: Vierer Kanadier gestohlen

Aus einem Schuppen des Bootshauses an der Kreisstraße 42, der Wolfshäuser Straße, etwa 150 Meter oberhalb der Nehmühle stahlen Diebe einen grüner Vierer-Kanadier im Gesamtwert von 700 Euro.

Die Täter hebelten eine Holzbohle aus der Halterung und stiegen ein. Sie hievten das Boot der Marke Gatz nach draußen und transportierten es auf unbekannte Weise ab.

Die Nutzung der nahen Lahn erscheint dabei unwahrscheinlich, da die Täter die dazugehörigen Paddel zurückließen. Die Tatzeit steht nicht fest. Festgestellt wurde das Fehlen des Bootes am Montag, dem 10. August. Hinweise bitte an die Polizei Marburg unter Telefon (06421) /406-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Überfall auf Schmuckgeschäft in Marburg

Am Donnerstag, dem 7. Juli 2009, um 17.40 Uhr, überfielen zwei maskierte Männer in der Temmlerstraße ein Schmuckgeschäft.

Sie besprühten mit einem Reizgas oder Pfefferspray die 46-jährige Verkäuferin und ließen sich das Bargeld aus der Registrierkasse geben.

Die Täter flüchteten zu Fuß. Von ihnen liegt folgende Beschreibung vor: Der Mann, der das Pfefferspray einsetzte war von dunkler, aber nicht schwarzer Hautfarbe, etwa 1,75 Meter groß und schlank. Er hatte dunkelbraune Augen, trug eine blaue Jeans und ein dunkles, langärmeliges Oberteil. Er sprach akzentfreies deutsch.

Der Mittäter war hellhäutig, mit etwa 1,80 Meter etwas größer und ebenfalls schlank. Er trug ein dunkles, langärmeliges Oberteil und sprach ebenfalls akzentfreies deutsch. Die beiden Männer hatten bei dem Überfall schwarze Überziehhauben mit großen Gesichtsausschnitten aufgesetzt.

Sie warteten vor dem Geschäft bis der scheinbar letzte Kunde dieses verlassen hatte und sie es nur noch mit der allein anwesenden Verkäuferin zu tun hatten. Sie gingen hinein, schlossen die vorher dauerhaft offene Eingangstür und setzten sofort das Reizgas oder Pfefferspray ein. Sie drohten der Verkäuferin im Falle des Schreiens Konsequenzen an und forderten Geld.

Mit der ausgehändigten Beute traten sie die Flucht an. Die Polizei fahndete erfolglos. Die Kripo Marburg sucht Zeugen. Sie bittet insbesondere den Kunden, der kurz vor dem Überfall gegen 17.40 Uhr das Geschäft verließ, sich zu melden.

Überfall in der eigenen Wohnung in Cappel. Polizei sucht 16 – 17 Jahre alten Jugendlichen mit südländischem Aussehen

Am Sonntag, dem 5. Juli 2009, wurde eine 86-jährige, allein in einem Einfamilienhaus in der Straße “Auf der Haide” in Cappel lebende Frau Opfer eines Überfalls. Nach bisherigen Erkenntnisstand klingelte der bislang unbekannte Täter an der Haustür, dem die 86-jährige in Erwartung eines Besuches arglos öffnete.

Der Täter bedrohte die Frau mit einem Messer und stieß sie zurück in die Wohnung. Im weiteren Verlauf trat er die 86-jährige mehrfach, so dass sie mehrere Blutergüsse und Schwellungen erlitt.

Nachdem er die Wohnung nach Brauchbarem ergebnislos abgesucht hatte, nahm der Unbekannte das Bargeld aus der Geldbörse sowie verschiedene Ausweisdokumente mit und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung durch die Polizei Marburg fehlt von dem Täter bislang jede Spur.

Bei dem Täter soll es sich um einen 16-17 Jahre alten Jugendlichen mit südländischem Aussehen und schwarzen Augen handeln. Er soll komplett schwarz gekleidet und mit einer schwarzen Motorrad-Sturmhaube maskiert gewesen sein. Außerdem soll der Täter einen blauen Seesack bei sich getragen haben.

Täterhinweise nimmt die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 oder natürlich auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Demo in Marburg am 17. Juni 2009. 5 Polizisten verletzt

Nach dem Ende der friedlichen Demonstration sammelten sich spontan etwa 700 Menschen. Die Teilnehmer versuchten zwei Mal auf die Stadtautobahn zu gelangen und besetzten symbolisch das staatliche Schulamt. Fünf Polizeibeamte erlitten durch Auseinandersetzungen mit Teilnehmern Verletzungen. Die Polizei leitete insgesamt fünf Strafverfahren (4 x Widerstand und Körperverletzung und 1 x Sachbeschädigung an einem Auto) ein.

Es kam insgesamt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im gesamten Stadtgebiet. Die Stadtautobahn war zwei Mal kurzzeitig gesperrt. Die spontane Ansammlung war letztlich gegen 17.15 Uhr beendet. Zwischen 12 und 13.15 Uhr versammelten sich in der Leopold-Lucas-Straße und in der Biegenstraße vor dem Audi-Max Schülerinnen und Schüler und Studentinnen und Studenten, um sich auf dem angemeldeten und genehmigten Aufzugsweg durch die Oberstadt bis zum Bahnhof zu machen.

Die etwa 700 Teilnehmer der Marschsäule Audi- Max vereinigten sich in der Oberstadt mit den gut 400, die von der Leopold- Lucas- Straße gestartet waren. Während der Zwischenkundgebungen in der City wuchs die Zahl der Demonstranten auf insgesamt gut 2.500 Menschen an. Der Aufzug verlief bis auf die mit einer solchen Veranstaltung einhergehenden Verkehrsbehinderungen ohne besondere Vorkommnisse.

Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung um kurz nach 15 Uhr blieben spontan etwa 700 der Teilnehmer zusammen. Etwa 400 Menschen davon blockierten die Kreuzung Krummbogen/Bahnhofstraße unter der Autobahn. Sie warteten auf eine Truppe, der es gelungen war, die Polizeisperre zur Autobahn zu überrennen.

Bei dieser Aktion stürzten zwei umgestoßene Polizeibeamte und verletzten sich. Etwa 70 Personen rannten auf die Autobahn. Sie verließen diese unmittelbar nach Aufforderung wieder freiwillig. Die Polizei sperrte die Schnellstraße für knapp fünf Minuten (15.15 bis 15.20 Uhr).

Die übrigen 300 bis 350 Teilnehmer waren währenddessen in weitergezogen in die Robert-Koch-Straße. Dort verschwanden etwa 100 davon im Schulamt, während sich der Rest rund um das Behördenzentrum verteilte. Die symbolische Besetzung dauerte bis etwa 16.15 Uhr. Danach verließen die Besetzer freiwillig das Gebäude.

Insgesamt zogen anschließend etwa 350 Teilnehmer, der Rest war mittlerweile abgewandert, über die Deutschhausstraße und Biegenstraße bis zum Audi- Max. Kurz vorher schwenkte der größte Teil plötzlich nach links und rannte über die Luisa-Häuser-Brücke und den Elisabeth- Blochmann- Platz zur Autobahnauffahrt auf den Erlenring.

Den erneuten Versuch, auf die Stadtautobahn zu gelangen, verhinderte die Polizei. Hierbei kam es zu einem Gerangel bei dem sich insgesamt drei Polizeibeamte verletzten. Ein kurzfristig zur Identitätsfeststellung festgenommener 25-jähriger Mann muss sich demnächst wegen Widerstands verantworten. Die Polizei sperrte wegen dieses Vorfalls vorsorglich noch mal die Stadtautobahn in beide Richtungen. Über verletzte Demonstrationsteilnehmer liegen bislang keine Erkenntnisse vor.

Demo in Marburg am 21. Mai 2009

Im Nachgang zur Demonstration am 21. Mai 2009 in Maburg überprüfte die Polizei gegen 15 Uhr in der in der Biegenstraße/Ecke Wolffstraße zwei Personen.

Dabei stellten sie in den mitgeführten Rucksäcken zwei Fahnen mit vermutlichem PKK-Bezug sicher. Bei einer Überprüfung gegen 15.40 Uhr in der Savignystraße nahmen die Beamten bei der Überprüfung einer fünfköpfigen Gruppe drei mögliche Vermummungsgegenstände (Sturmhauben) in Verwahrung.

Raubüberfall auf Spielcasino in Wetter

Nach dem Raubüberfall auf ein Spielcasino in der Bahnhofstraße fehlt von den beiden Tätern noch jede Spur.

Die mit Strumpfmasken maskierten Gesuchten drangen am Sonntag, dem 5. April 2009, um kurz nach zwei Uhr ein. Sie bedrohten die 30-jährige Angestellte mit einer schwarzen Pistole und ließen sich das Geld aus der Kasse geben. Die Männer flüchteten zu Fuß. Die nächtliche Fahndung der Polizei verlief erfolglos.

Einer der Täter sprach deutsch mit vermutlich russischem Akzent. Beide Männer waren etwa 180 cm groß und schlank. Sie trugen schwarze Jacken und Hosen, sowie schwarze Handschuhe. Wo fielen rund um die Bahnhofstraße/Kandelsgasse in der Tatnacht zwei Männer durch besonderes Verhalten auf? Möglicherweise warfen die Täter bei der Flucht ihre Maskierung weg oder wechselten die Kleidung. Wer hat in Tatortnähe solche Gegenstände gesehen oder gefunden? Bestiegen die Täter möglicherweise ein Fluchtfahrzeug? Alle Hinweise könnten von Bedeutung sein. Kripo Marburg, Tel. 06421/406-0.

Überfall auf Supermarkt in Marburg

Am Freitag-Abend, dem 27. März 2009, 22.50 Uhr, lauerten zwei maskierte Männer an einem Lebensmittelmarkt in der Schubertstraße dem dortigen Personal auf und bedrohten dieses mit Schusswaffen.

Unter Waffenvorhalt musste der Tresor geöffnet und Bargeld in bislang nicht bekannter Höhe ausgehändigt werden. Dieses wurde in fleischfarbenen Plastiktüten verwahrt.

Die Täter flüchteten unerkannt zu Fuß. Hierbei soll es sich um zwei männliche Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren handeln. Beide waren mit Sturmhauben in grauer und schwarzer Farbe mit Sehschlitzen bekleidet. Eine Sturmhaube hatte auffallende Buchstaben im Stirnbereich. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei in Marburg unter der Rufnummer (06421) 4060 oder natürlich auch jeder anderen Polizeidienststelle.