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1LIVE Hörsaal-Comedy 2012 mit David Werker, Abdelkarim, Fee Badenius, Maxi Gstettenbauer und Luke Mockridge

Köln (ots) – Mit dem Showformat “1LIVE Hörsaal-Comedy” macht 1LIVE von April bis Mai 2012 zum zweiten Mal Station an den Unis im Sektor. Auftakt ist am 14. April an der Uni Duisburg, die letzte der zehn Shows findet am 27. Mai 2012 in Münster statt. Mit dabei sind die Comedians David Werker, Abdelkarim, Fee Badenius, Maxi Gstettenbauer und Luke Mockridge.

1LIVE Comedian Luke Mockridge, der die Shows moderiert, ist heiß: “Die 1LIVE Hörsaal-Comedy ist mit normalen Locations nicht zu vergleichen. Alle lachen über den, der an der Tafel steht. Besser geht´s nicht. Das will doch jeder!”

Nach dem Erfolg aus dem letzten Jahr war für 1LIVE Unterhaltungschef Ulrich Krapp klar, “die 1LIVE Hörsaal-Comedy von acht auf zehn Stationen auszubauen. So haben noch mehr Hörer die Möglichkeit, die Comedy-Stars von morgen schon heute zu erleben.”

Die Comedians freuen sich auf volle Hörsäle. “Ich studiere Germanistik, aber nicht auf Magister, sondern auf gut Glück”, sagt 1LIVE Comedian David Werker. Er sitzt sonst in den hintersten Reihen der Hörsäle, jetzt steht er vorne. “Das wird ein Fest – für mich und für jeden, der kommt.”

Auch Abdelkarim aus der Bielefelder Bronx freut sich auf die neue Tour und “vor allem auf die, die sonst einen großen Bogen um Hörsäle machen – also eigentlich so Leute wie mich.” Er kommt von der Hauptschule und wird im akademischen Rahmen vom “echten” Leben berichten. David Werker ist einer der erfolgreichsten Comedy-Newcomer, der auch jede Woche in 1LIVE mit seiner Serie “Werkerpedia – Das Radioreferat” zu hören ist.

Der Halbkanadier Luke Mockridge stolpert mit dem Skateboard und seinem lässigen Lebensstil durch´s Comedy-Leben. Fee Badenius, das kleine Wesen mit Gitarre, verzaubert durch ihre ironischen und melancholischen Alltagsbeobachtungen. Und der bayerische Game-Nerd Maxi Gstettenbauer, der von vier Spielekonsolen aufgezogen wurde, zeigt, dass auch Computerwissen lustig ist.

Regie führt Klaus-Jürgen “Knacki” Deuser.

1LIVE Hörsaal-Comedy – die Termine

  • 14. April 2012, Uni Duisburg, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker
  • 15. April 2012, Uni Paderborn, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker
  • 28. April 2012, Uni Essen, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker
  • 29. April 2012, Uni Düsseldorf, Einlass 18h, Beginn 19h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker
  • 4. Mai 2012, Uni Siegen, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker
  • 5. Mai 2012, Uni Köln, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Christian Schiffer und David Werker
  • 8. Mai 2012, Uni Bielefeld, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Gesa Dreckmann, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker
  • 11. Mai 2012, FH Dortmund , Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und
  • David Werker
  • 12. Mai 2012, Uni Aachen, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker
  • 27. Mai 2012, Uni Münster, Einlass 19h, Beginn 20h Moderator: Luke Mockridge Comedians: Fee Badenius, Abdelkarim, Maxi Gstettenbauer und David Werker

Internet: 1live.de


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Sven-Simon-Preis 2011 an Eberhard Thonfeld für sein Bild “Wasserkraftwerk”

Berlin (ots) – Der Potsdamer Fotograf Eberhard Thonfeld erhält den mit 10.000 Euro dotierten Sven-Simon-Preis 2011 der WELT am SONNTAG. Ausgezeichnet wird er für sein Bild “Wasserkraftwerk”, das vier Brandenburger Kanuten beim Training am Olympiastützpunkt zeigt.

“Für mich ist das eine ganz besondere Auszeichnung, weil ich schon seit meiner Studienzeit ein großer Anhänger der Fotografien von Sven Simon bin”, sagte Thonfeld.

Für die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Axel Sven Springer und weiter bestehend aus ehemaligen Weltmeistern bzw. Olympiasiegern wie Boris Becker (Tennis), Franz Beckenbauer (Fußball), Katarina Witt (Eiskunstlauf), Dirk Nowitzki (Basketball), Sebastian Vettel (Formel 1) und seit 2011 auch Martin Kaymer (Golf) ist “Wasserkraftwerk” das “Sportfoto des Jahres”.

Platz 2 ging an Sascha Fromm für sein Bild “Umkurvt”.

Den dritten Platz erreichte Alexander Hassenstein mit dem Foto “Vor dem Absprung”.

Anlässlich der Preisverleihung eröffnet der Ehrenspielführer der Fußball-Nationalmannschaft, Uwe Seeler, am 15. März 2012, um 12.00 Uhr, in der Hamburger Axel-Springer-Passage die diesjährige “Sven-Simon-Ausstellung”. Dort werden alle preisgekrönten Bilder seit 1999 ausgestellt. Der Eintritt ist frei.

Der Sven-Simon-Preis wird jährlich zum Gedenken an Axel Springer jr., den ältesten Sohn des Verlegers Axel Springer, verliehen. Er war unter dem Pseudonym Sven Simon professioneller Fotograf, gewann viele renommierte Preise und errang internationale Anerkennung.

Im Januar 1980 verstarb der ehemalige Chefredakteur der WELT am SONNTAG im Alter von 38 Jahren. Um sein Andenken zu wahren, stiftete die WELT am SONNTAG den Sven-Simon-Preis, der seit 1999 für die besten Sportfotos des Jahres vergeben wird.

“Flensburg online”: Siehe vielleicht auch Das Sportfoto des Jahres vom kicker: “Traumhaft” von Jürgen Fromme
Lokales: Fotografen in FlensburgSport in Flensburg

Patientenradio. Der Radiosender im St. Barbara Krankenhaus Attendorn

Wer am kommenden Donnerstag, 2. Februar 2012, um 18.30 Uhr als erster im Sender anruft, gewinnt je eine Eintrittskarte zum Top-Event Gaelforce Dance in der Stadthalle Attendorn am 04.02.2012!

Die besten irischen Stepptänzer, herausragende Musiker und erstklassiger Gesang machen Gaelforce Dance zu einem einzigartigen Erlebnis. 20 Tänzer, 3 Musiker und eine Sängerin bringen die Story zweier Brüder, einer Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Tragödie und Triumph verpackt als spektakuläres Musical auf die Bretter der Attendorn er Stadthalle.

Ein Team des Senders www.kra2.de wird vor Ort mit den Darstellern sprechen und einen Bericht mit Patientengrüßen in der Sendung am nächsten Donnerstag ausstrahlen. Die Telefonnummer des Senders lautet 02722/602214.

Trauer um Hermann Naber, ehemaliger Hörspielchef vom Südwestfunk

Baden-Baden (ots) – Hermann Naber, der mehr als 30 Jahre lang die Hörspielabteilung des Südwestfunks leitete, starb am Abend des 25. Januar 2012 im Alter von 78 Jahren in Baden-Baden. Naber kam 1962 zunächst zum Hessischen Rundfunk, bevor er von 1965 an bis zu seiner Pensionierung 1998 die Hörspielabteilung des Südwestfunks übernahm.

Unter seiner dramaturgischen Verantwortung entstanden einige der wichtigsten Werke der deutschen Hörspielgeschichte, etwa Ernst Jandls und Friederike Mayröckers preisgekröntes Stück “Fünf Mann Menschen” von 1968, das die Ära des “Neuen Hörspiels” einläutete.

Rund 100 Hörspiele hat Hermann Naber als Regisseur und teilweise auch als Bearbeiter selbst produziert, darunter “Dr. Murkes gesammeltes Schweigen” nach Heinrich Böll, “Fräulein Smillas Gespür für Schnee” nach Peter Hoeg oder Christian Geißlers “Unser Boot nach Bir Ould Brini”, das 1994 den Hörspielpreis der Kriegsblinden erhielt.

Nabers Interesse galt gleichermaßen den ambitionierten Werken der ars acustica wie den großen erzählerischen Hörspielen und den unterhaltenden Krimiklassikern. Berühmt ist etwa seine Reihe der Chandler-Krimis. Eine der größten Hörspielproduktionen, die Naber nach Baden-Baden holen konnte, war Tolkiens “Herr der Ringe”.

SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann: “Der Westfale Hermann Naber zählt zu den herausragenden Wegbereitern des zeitgenössischen Hörspiels in Deutschland.

Seine Inszenierungen rufen noch heute Bewunderung hervor. Nicht zuletzt seinem Engagement verdanken der damalige Südwestfunk und der Südwestrundfunk ihren Ruf als einer der führenden Hörspiel-Produzenten in Deutschland.

Seiner Wahlheimat Baden-Baden blieb Hermann Naber stets verbunden. Sein Tod hat mich wie auch die Kolleginnen und Kollegen tief bewegt.”

Hermann Naber war Mitglied der Berliner “Akademie der Künste” und Mitglied der “Deutschen Akademie der Darstellenden Künste”. Auch für das anspruchsvolle Fernsehspiel hat er sich engagiert: Er zählte zu den Initiatoren des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden. Viele Jahre lang war Naber Sekretär des Karl-Sczuka-Preises, den der SWF bzw. SWR für Hörspiel als Radiokunst auslobt.

Auf Nabers Initiative geht auch die Kassetten-Edition “Cottas Hörbühne” zurück, die erstmals klassische Hörspiele von Ingeborg Bachmann, Max Frisch oder Alfred Andersch versammelte.

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Kommentar der “Neue OZ” aus Osnabrück zu Basketballsport

Neue OZ (E-Datum 22.1.2012) kommentiert unter der Übrschrift “Klare Ansagen”:
“Große Töne? Nein, klare Erkenntnisse, denn erst gedacht und gehandelt, dann präsentiert hat Jan Pommer sich und “seine” Liga, die der smarte Manager konsequent, aber ohne Theaterdonner herausgeputzt hat.

Klar: Das geht nur mit den Vereinen und deren Gesellschaftern, sprich Geldgebern, die sich teilweise im Namenszug der Teams darstellen. Aber es geht auch nur auf Dauer, wenn klare Ansagen gemacht und – noch wichtiger – befolgt werden. Auch so haben sich Pommer und die BBL einen Namen gemacht – seriös, konzeptionell und glaubwürdig, denn mehr und mehr Hallen-Betreiber, Städte und Sponsoren lassen sich für den Bau größerer Arenen gewinnen mit Basketball als Ankermieter.

Und das, obwohl öffentlich-rechtliches Fernsehen weiter seinem Auftrag nicht nachkommt. Umso mehr: alle Achtung, Basketball, auch ohne ARD und ZDF groß geworden.”

Kommentar von Sigrun Müller-Gerbes in der “Neue Westfälische” zu Protest gegen Nationalpark

In der “Neue Westfälische” aus Bielefeld (E-Datum: 22.1.2012) schreibt Sigrun Müller-Gerbes in einem Kommentar zum Protest gegen den Nationalpark unter der Überschrift “Kleiner Unterschied”:

“Bielefeld (ots) – Gleich zwei Großdemonstrationen rund ums Thema Umweltschutz und Verkehr in OWL innerhalb kürzester Zeit- fast könnte man sich erinnert fühlen an die 80er Jahre, als Bürger massenweise gegen die Zubetonierung unserer Welt auf die Straße gingen. Der zweite Blick offenbart, wie sehr sich die Zeiten geändert haben: Nicht mehr die Sorge um die Zukunft des Planeten bewegt die Massen. Nein, demonstriert wird heute gegen das ambitionierteste Naturschutzprojekt, das die Region je gesehen hat, den Nationalpark; demonstriert wird dafür, dass die Bagger endlich die A 33 weiterbauen.

Angeführt werden die Demonstrationen nicht mehr von Bürgern, die ihre Interessen im Parlament nicht vertreten fühlten, sondern von etablierten Politikern und Unternehmern. Wichtigster Unterschied: Demonstriert wird nicht mehr aus Sorge um das große Ganze, sondern fürs persönliche Wohlergehen. Es ist legitim, wenn Waldbesitzer sich die Verwertung ihres Besitzes nicht einschränken lassen wollen und Anwohner ihre Stadt vom Verkehr entlastet wünschen. Fürs Gemeinwohl marschieren sie aber nicht.”

Jahrbuch für Journalisten 2012

Frankfurt/Zürich/Salzburg (ots) – Welche Themen werden Journalisten und Medienmacher in diesem Jahr begleiten? Wo werden die künftigen Medientrends gemacht? Wie ticken die modernen Medienmacher?

Heute ist das “Jahrbuch für Journalisten 2012″ erschienen. Darin sind die wichtigsten Beiträge gesammelt, die in den zurückliegenden Monaten über die Entwicklungen im Journalismus und im Mediengeschäft veröffentlicht wurden.

Zahlreiche Autoren zeigen, wie sich Journalisten und Medienmacher den künftigen Anforderungen stellen, was Zukunft hat und was auf dem Müllhaufen der Mediengeschichte landet.

Eine Auswahl der Beiträge im neuen Journalisten-Jahrbuch:
Schwarmintelligenz und Schwarmfeigheit. Wie Mainstream entsteht und warum es wichtig ist, nicht mitzumachen.

“Kein Mann kann eine Frau wirklich verstehen.” Georg Stefan Troller erzählt, warum Interviewer Menschenfresser sein müssen und was es dabei mit Männern und Frauen auf sich hat.

Die Zeit der Trolle. Wie sich listige Leser in die Arbeit der Journalisten einmischen. Und hätte damit das Massaker in Norwegen verhindert werden können?

Online wird niemals so schlecht wie die Zeitung. Aber auch niemals so gut. Bekannte und unbekannte Eigenheiten und oft vergessene Gemeinsamkeiten: Texte müssen gegengelesen werden, jede exklusive Information braucht zwei Quellen, die Würde des Menschen ist zu achten.

Riepl ist tot – toter geht´s nicht. Wolfgang Riepl´s These, dass kein neues Medium ein altes verdrängen könne, stimmt nicht mehr. Das neue Supermedium Internet saugt die alten Medien auf, verändert sie. Was bedeutet das für uns Journalisten? Zehn Thesen.

Computer vergessen nicht. Das Internet als Weltgedächtnis. Der neue Horror? Dabei sind wir erst am Beginn einer schrecklichen Entwicklung.

Journalisten taugen nicht als Frühwarner. Und warum Krisen einer Gesellschaft auch immer Krisen des Journalismus sind.

Die Wirklichkeit biegen, so lange, bis sie passt. Was darf Reportage? Was nicht? Neue Erkenntnisse für Journalisten nach der letzten Egon-Erwin-Kisch-Preisverleihung 2011.

Die Nacht im Obdachlosenasyl. Wie Egon Erwin Kisch vor 100 Jahren zum Meister der literarischen Reportage wurde. Und was sein Nachlass für die Reporter von heute bedeutet.

Der Leser schützt vor Hochmut und Schlamperei. Wie die Nähe im Lokaljournalismus auch seine guten Seiten hat. Und was Heimat für Journalisten bedeutet.

Und dann wurde ich Muslim. Was Multimedia-Reportagen besser können. Wie findet man nüchterne Worte für das Grauen? Über das Erzählen von Geschichten, die eigentlich nicht mehr zumutbar sind.

Die lieben Halsabschneider. Wie ein Journalist seiner Wut freien Lauf ließ und dafür den Helmut-Schmidt-Journalistenpreis 2011 erhielt.

Die neuen Volkstherapeuten. Warum wir plötzlich im Fernsehen so viele Talkshows haben. Und was das für unsere Gesellschaft bedeutet? Große Worte, die nichts sagen. Wie uns die Bosse in Politik und Wirtschaft mit toter Sprache in die Irre führen.

Futter für das Augentier. Wie die “Zeit” wöchentlich auf 15.000 Zeichen verzichtet und statt dessen eine Seite Infografik macht.

Schach mit Worten. Wie Fragen Bestandteil der Nachricht werden, wenn ein Interviewer seine Arbeit richtig macht.

Die Suche nach dem Typischen. Worauf es beim Feature ankommt.

Autoren der aktuellen Ausgabe sind unter anderem Hans-Jürgen Jakobs (Süddeutsche Zeitung Online), Gerhard Schwarz (Denkfabrik Avenir Suisse), Georg Stefan Troller (Journalist und Autor), Ernst Elitz (Gründungsintendant des Deutschlandradios), Stefan Lutz (Chefredakteur Südkurier), Michael Hauri (Preisträger Axel-Springer-Preis 2011), Kirsten Küppers (Preisträgerin Theodor-Wolff-Preis 2011), Harald Martenstein (Zeit, Tagesspiegel), Thomas Steinfeld (Süddeutsche Zeitung).

“Jahrbuch für Journalisten 2012″, Verlag Oberauer, Salzburg, 2012, 176 Seiten, EUR 19,50, ISBN 3-901227-40-0, zu beziehen direkt über den Verlag (eMail: vertrieb@oberauer.com), im Internet unter www.newsroom.de/shop oder über den Buchhandel.

Medienforum.NRW 2012: “Schöne neue Medienwelt: vernetzt, offen, mobil”

Köln (ots) – Das 24. Medienforum.NRW findet in diesem Jahr vom 18. bis 20. Juni 2012 in Köln unter dem Motto “Schöne neue Medienwelt: vernetzt, offen, mobil.” statt. Bei dem Kongress werden im Staatenhaus der Koelnmesse Experten über neue Entwicklungen der Medienbranche diskutieren. “Mit dem aktuellen Motto unterstreicht der Kongress einmal mehr den Anspruch, weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus wichtige Impulse für die Branche zu setzen”, so Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).

Er kündigt eine konsequent internationale Ausrichtung und einen “Blick über den Tellerrand hinaus” an. “Wir sind Kommunikationsplattform für die Branche und Diskussionsforum für Politik und Regulierung”, beschreibt Brautmeier das Konzept des Medienkongresses, den die LfM veranstaltet.

Die Vernetzung unterschiedlicher digitaler Medien und die Möglichkeiten, Inhalte immer und von überall über Netzwerke zu verbreiten, stellen Fragen, die aus soziologischer, politischer und ökonomischer Sicht, aber auch aus medizinischer und ökologischer Perspektive nach Antworten suchen.

Die Offenheit unserer Gesellschaft und der neuen technologischen Standards fordert eine medienpolitische Debatte, deren Ziel Transparenz sein muss. Begriffe wie Open Government und Open Data stehen für die Idee, sowohl den Regulierungs- und Handlungsprozess der (Medien-)Politik für jedermann zu öffnen als auch alle Daten und Informationen, die für entsprechende Entscheidungen wichtig sind.

Mit Smartphone und Tablet-PC erlebt die mobile Mediennutzung (Mobile Media) einen Boom, bei dem viele Unternehmen in einer Art Goldgräber-Stimmung gerade ihre Claims abstecken. Betriebssysteme und Patentrechte werden wie Schürfrechte gehandelt. Während Android als Betriebssystem von jedem für (fast) alles genutzt werden kann, setzen Apple und Microsoft mit ihren Entwicklungen eher auf geschlossene Systeme.

Verlage modifizieren ihre Printmedien verstärkt auch für mobile Medien, und der Buchhandel verkauft zunehmend virtuelle Inhalte für Tablet-Endgeräte. Mobile Zahlungssysteme versprechen endlich ein unkompliziertes Micropayment.

Offenheit, Vernetzung und Mobilität machen in der Digitalen Welt alle Daten leichter zugänglich – auch jene, die eines besonderen Schutzes bedürfen. Dies gilt vor allem für soziale Netzwerke. Neben das vermeintlich allmächtige Facebook ist mit Google+ ein Netzwerk getreten, das mit seiner hohen Wachstumsgeschwindigkeit zeigt, dass das Bedürfnis nach kommunikativer Vernetzung noch lange nicht gestillt ist.

Datenschutz und Datensicherheit spielen deshalb eine wachsende Rolle, weil die meisten digitalen Geschäftsmodelle auf der Auswertung von personenbezogenen Daten basieren und mit der Qualität der gewonnenen Daten an Wirtschaftlichkeit gewinnen. Dieses Dilemma ist kaum aufzulösen, braucht aber eine deutliche Thematisierung, und zwar auch für den Mobile-Media-Bereich: Kein anderes Endgerät zur Mediennutzung ist so “privat und immer dabei” wie das Smartphone – die Frage nach dem Recht an den eigenen Daten (Geo-Tagging) und der Transparenz für die Nutzer gewinnt deshalb an Bedeutung.

Deutscher Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung

Berlin (ots) – Lokaljournalisten stellen den größten Anteil unter den Redakteuren deutscher Tageszeitungen. An sie richtet sich der Deutsche Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, der seit 1980 auf die herausragende Bedeutung dieses Berufstandes hinweist und die besten Leistungen auszeichnet.

Preiswürdig sind:
Einzelbeiträge sowie kontinuierliche Berichterstattung zu ausgewählten lokalen Themen,
bürgernahe Redaktionskonzepte,
engagierter Leserservice und leserfreundliche Aufmachung.

Der Preis bietet auch kleineren Lokalredaktionen mit knapper Besetzung eine faire Chance.

Der Deutsche Lokaljournalistenpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Der Zweitplatzierte erhält 2.500 Euro.
Weitere Preise sind vorgesehen für verschiedene Kategorien wie z.B. Leser-Blatt-Bindung, Text-Bild-Komposition, Serien, Sonderveröffentlichungen, investigativer Journalismus, Reportage oder Innovation.
Dafür stehen weitere Preisgelder in einer Gesamthöhe von 5.000 Euro zur Verfügung.

Die Einsendungen für den Preisjahrgang 2011 müssen in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 im Lokalteil einer in Deutschland erscheinenden Zeitung veröffentlicht worden sein.

Interessierte Autoren können sich mit einem oder mehreren Beiträgen bewerben. Auch Ressortleiter, Chefredakteure, Verleger und Leser sind vorschlagsberechtigt.

Internet: www.kas.de/lokaljournalistenpreis

Deutscher Hörbuchpreis 2012: Sonderpreis für sein Lebenswerk an Christian Brückner

Köln (ots) – Anlässlich der zehnten Vergabe des Deutschen Hörbuchpreises wird 2012 erstmals ein Sonderpreis für herausragende Leistungen im Hörbuchgenre vergeben. Diese Auszeichnung geht an den Sprecher und Hörbuchproduzenten Christian Brückner, der damit für sein Lebenswerk geehrt wird.

Wolfgang Schmitz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Deutscher Hörbuchpreis e. V.: “Christian Brückner hat sich wie kaum jemand sonst um das Hörbuchgenre verdient gemacht. Als Sprecher hat er vielen Hörbüchern besondere Strahlkraft verliehen und auch als Hörbuchproduzent hat er unbeirrbar seinen Stil verfolgt. Das hat uns bewogen, dem stillen Star des Genres jetzt diese besondere Ehrung zuzusprechen.”

In der Begründung der Jury heißt es: “Kaum ein anderer Interpret hat die ‘Zunft des Sprechers’ so geprägt – und prägt sie noch – wie Christian Brückner. Er ist nicht nur Leser oder Sprecher eines Textes, sondern er zeichnet sich stets durch eine ganz eigene, durchdachte Haltung zum jeweiligen Text aus.

Er spürt Informationen, Emotionen und Zwischentöne auf, macht sie hörbar und verleiht dem geschriebenen Wort damit eine unverwechselbare akustische Dimension. Als Interpret ist er eine Klasse für sich.”

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Wissenswertes über Christian Brückner

Christian Brückner stammt aus Schlesien und wuchs in Köln auf. Bereits ab Ende der 1960er Jahre machte er sich als Synchronsprecher unter anderem von Peter Gilmore und Robert De Niro einen Namen.

Seit den 1970er Jahren war er als Sprecher an einer Vielzahl von Hörspielen und Hörbüchern maßgeblich beteiligt und hat kontinuierlich auch für das Fernsehen gearbeitet. Hinzu kamen Engagements an Theatern und Auftritte als Schauspieler in Film und Fernsehen.

Im Jahr 2000 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Waltraut den Hörbuchverlag “parlando”. Schwerpunkt seiner Tätigkeit heute sind öffentliche Lesungen, die oftmals Literatur und Musik miteinander verbinden.

1990 wurde Christian Brückner der Grimme-Preis Spezial in Gold für herausragende Sprecherleistungen zugesprochen. Das Hörbuchlabel “parlando” erhielt im Jahr 2005 den “Deutschen Hörbuchpreis” in der Kategorie “Das besondere Hörbuch”.

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Der Deutsche Hörbuchpreis 2012 wird am 14. März im WDR-Funkhaus Wallrafplatz verliehen. Wie in den Vorjahren ist die Hörbuch-Gala zugleich Eröffnungsveranstaltung des internationalen Kölner Literaturfestes lit.COLOGNE. Sie wird im Radio und im Fernsehen bundesweit übertragen.

Der Preis wird vom Verein Deutscher Hörbuchpreis vergeben. Seine Träger sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das internationale Kölner Literaturfest lit.COLOGNE, der Hessische Rundfunk, der Norddeutsche Rundfunk, Studio Hamburg, der Westdeutsche Rundfunk, die WDR mediagroup sowie erstmals auch DIE ZEIT.

E-Book Ausleihe in Mannheim

Wer gedacht hat, in der Stadtbibliothek gäbe es nur Bücher, wurde in den letzten Monaten eines besseren belehrt. Denn über das Online-Portal „metropolbib.de“ können seit dem 11. August 2011 E-Books, Zeitungen, Zeitschriften, Hörbücher und Videos direkt auf den Computer, den E-Book-Reader, den MP3-Player oder das Smartphone heruntergeladen werden.

Vier Monate nach dem Start des Angebots können die teilnehmenden Stadtbibliotheken Mannheim, Ludwigshafen, Speyer – und seit dem 30. November auch Frankenthal – eine positive Bilanz ziehen: über 1.600 Bibliotheksnutzer aus der Metropolregion haben bereits 9.500 Ausleihen getätigt, das heißt, jedes Exemplar wurde ca. 2,5 Mal heruntergeladen.

Ausleihrenner der insgesamt 3.600 digitalen Medien sind der E-Book-Roman „Familiengrab“, das Fitness-Video „Bauch, Beine, Po“, das Hörbuch „Erbarmen“, der E-Book-Ratgeber „simplify Diät“ sowie „Der Spiegel“ als E-Paper.

Bei der Erklärung dieses innovativen Medienangebots trifft das Bibliothekspersonal oft auf überraschte Gesichter – und auf großes Lob: „Wir sind sehr begeistert von der metropolbib.de und empfehlen sie auch fleißig weiter. Die Handhabung ist super, die Auswahl wird auch immer größer, einfach spitzenmäßig sind die Hörbücher für Kinder und Jugendliche! Weiter so!“ ist eine der vielen positiven Rückmeldungen.

Das heißt also: Bei wem ein E-Book-Reader oder das iPad als Weihnachtsgeschenk unter dem Baum lag, kann sich das Lesefutter gleich online ausleihen – und das, obwohl die Stadtbibliothek Mannheim vom 24. Dezember bis zum 2. Januar 2012 geschlossen ist.

AT&T und Deutsche Telekom lösen Übernahmevertrag für T-Mobile USA

Dallas/Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Telekommunikationsgesellschaft AT&T und die Deutsche Telekom haben die Vereinbarung zum Verkauf der T-Mobile USA an AT&T aufgelöst. Das teilten beide Unternehmen am Montagabend, dem 19. Dezember 2011, mit.

Durch die Auflösung des Kaufvertrages wird T-Mobile USA künftig wieder als fortzuführendes Geschäft der Deutschen Telekom bilanziert. Zudem erwartet der deutsche Telefonanbieter noch in diesem Jahr die Zahlung einer vereinbarten Vertragsauflösungsgebühr in Höhe von drei Milliarden US-Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro) durch AT&T.

Das US-Unternehmen hatte im März diesen Jahres angekündigt, die amerikanische Mobilfunktochter der Deutschen Telekom übernehmen zu wollen.

Ende August hatte das US-Justizministerium Klage gegen den Deal eingereicht. Es würden Wettbewerbsverzerrungen und Preisanstiege befürchtet, hieß es zur Begründung.

Das Scheitern der Übernahme hatte sich angesichts der Widerstände zuletzt immer mehr abgezeichnet. Im Gerichtsverfahren hatten beide
Unternehmen erst in der vergangenen Woche eine Vertagung auf den 18. Januar beantragt, um “Zeit für die Bewertung aller möglichen Optionen” zu erhalten.

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