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Kunstgesprächskreis im Schloss Rheydt

Das Raritätenkabinett mit seinem kunsthandwerklich prachtvoll gestalteten Sammlungsstücken ist Thema des nächsten Gesprächskreises im Schloss Rheydt.

Am Donnerstag, dem 4. Februar 2010, von 11 bis 12.30 Uhr, gibt die Kunsthistorikerin Andrea Anagnostu einen spannenden Einblick in die Welt der Kunst und Wunderkammern Adeliger am Beispiel der Sammlung von Schloss Rheydt. Treffpunkt ist die Museumskasse. Der Eintrittspreis beträgt 3 Euro.


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Keramikkurs im Schloss Rheydt

Anfänger wie Fortgeschrittene treffen sich seit Jahren regelmäßig im Schloss Rheydt, um unter einem selbst gewählten Thema Keramiken zu entwerfen.

Im ersten Halbjahr 2010 sollen „Erinnerungsschalen“ geschaffen werden. Neben Ton kommen auch Glas und Perlen, Fundstücke und Keramikfragmente zum Einsatz. Oxyde verleihen den Objekten die gewünschte Farbe.

Der Kreis unter der Leitung von Dörte Springorum-Kölfen ist für neue Interessenten stets offen. Der neue Kurs startet am Montag, dem 8. Februar 2010, um 9:00 Uhr, in der Torburg des Museums Schloss Rheydt. Anmeldungen sind dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr an der Museumskasse (Tel 02166/9289019) möglich.

Vortrag über William Turner und Italien in Mönchengladbach

Der britische Maler William Turner reiste zwischen 1819 und 1840 insgesamt viermal nach Italien, wo er Lichtstudien betrieb, die der berühmte Romantiker und Wegbereiter des Impressionismus in Öl- und Aquarellmalerei ausführte.

Turners Arbeiten, die sich mit der monumentalen Stadtarchitektur Roms ebenso beschäftigen wie mit dem Licht Venedigs, stehen im Zentrum eines Vortrags, den Detlev Kaesler am Montag, dem 1. Februar 2010, um 19:30 Uhr, in der Volkshochschule Mönchengladbach an der Lüpertzender Straße 85 hält. Eintritt: 4 Euro

Bibliotheksausweis (RFID-Technologie) in Mönchengladbach

Bibliotheksnutzer aufgepasst: Die Bibliotheksausweise der neuen Generation sind in der Stadtbibliothek eingetroffen.

Ab sofort tauscht die Stadtbibliothek die bisherigen Bibliotheksausweise kostenlos aus: Die neuen sind nicht nur wegen ihres Designs und der Farben interessant, die sich die Kunden für ihren Ausweis aussuchen können. Denn vor allem ihr Innenleben hat es in sich. Es basiert auf der so genannten RFID-Technologie (drahtlose Kommunikation via Radiowellen) und speichert lediglich die Ausweisnummer, das Bibliothekssiegel und den Ländercode.

„Der neue Benutzerausweis ist unkompliziert, zeitgemäß und sicher“, erläutert Bibliotheksleiterin Brigitte Behrendt. „Der Tausch ist im Rahmen der Umstellung auf das RFID-basierte Ausleihsystem erforderlich. Ab Frühsommer 2010 können damit die Kunden der Stadtbibliothek die Ausleihe und Rückgabe selber in die Hand nehmen“, so Behrendt weiter.

Die Vorteile liegen auf der Hand: bequeme, einfache Handhabung, keine Wartezeiten, Diskretion, intensivere, persönliche Beratung und Medienrückgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Ab sofort können Kunden bei ihrem Besuch in den Bibliotheken Mönchengladbach, Rheydt, Rheindahlen und Giesenkirchen ihren Bibliotheksausweis der neuen Generation auswählen. Weitere Informationen unter Telefon (02161) 25 63 47

123 km/h statt 50. Es drohen 3 Monate Fahrverbot, 4 Punkte in Flensburg und 480 Euro Bußgeld

Bei der Schulwegsicherung ging den Mitarbeitern des Ordnungsamtes Mönchengladbach am 21. Januar 2010 ein Raser ins Netz, der mit 123 Stundenkilometern km/h auf der Dahlener Straße unterwegs war.

Erlaubt sind in dem Abschnitt an der Kreuzung Bogenstraße, in unmittelbarer Nähe zweier Kindergärten und einer von zahlreichen Schülern genutzten Fußgängerampel, maximal 50 Stundenkilometer.

Der Fahrer muss jetzt mit drei Monaten Fahrverbot, vier Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von 480 Euro rechnen.

Figurentheater im Jugendzentrum Step

Im Jugendzentrum Step an der Stepgesstraße 22 beginnt die Kindertheater-Saison: Am Sonntag, dem 7. Februar 2010, um 15 Uhr, zeigt das Figurentheater „guck’ mal“ aus Bonn sein Stück „Fliegen, das will ich auch“ für Kinder ab 3. Der Eintritt kostet 3,50 Euro.

Eigentlich ist Frosch ganz zufrieden mit seinem Leben am Teich, bis er eines Tages beschließt das Fliegen zu lernen – und dabei erst einmal auf die Nase fällt. Was andere Tiere so können und welche besonderen Talente der Frosch hat, stellt sich raus, als seine Nachbarn in Seenot geraten.

Integrationsrat und Wahlscheinbüro in Mönchengladbach

Am Sonntag, dem 7. Februar 2010, sind rund 23.200 Wahlberechtigte in Mönchengladbach aufgerufen, ihre Stimme zur Wahl des Integrationsrates abzugeben.

Bereits ab Montag, dem 18. Januar 2010, kann im Wahlscheinbüro im Rathaus Rheydt, Zimmer 158, zu den Öffnungszeiten der Verwaltung die Briefwahl beantragt oder direkt gewählt werden.

Dann kann auch im Internet der Stadt (www.moenchengladbach.de) der Wahlscheinantrag beantragt werden.

Zur Wahl aufgerufen sind Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, sich seit mindestens einem Jahr (seit spätestens 7. Februar 2009) rechtmäßig in Deutschland aufhalten und mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl (seit spätestens 22. Januar 2010) in Mönchengladbach ihre Hauptwohnung haben.

Pop-Art, Zero, Fluxus… Museum Abteiberg: Ausflug in die Kunst der 60er Jahre

Einen Ausflug in die Kunst der 60er Jahre bietet das Museum Abteiberg im Rahmen einer Themenführung am kommenden Sonntag, dem 17. Januar 2010, um 11 Uhr an.

Jens Stittgen stellt dabei Stationen der wohl interessantesten Epochen in der Bildenden Kunst vor, darunter Stilrichtungen wie Pop-Art, ZERO, Fluxus und Minimal Art.

Ordnungs- und Servicedienst Mönchengladbach

Rund 4.000 Einsätze hatte der im Ordnungsamt angesiedelte Kommunale Ordnungs- und Servicedienst der Stadt (KOS) im vergangenen Jahr zu bewältigen.

Hinzu kamen an die 1.250 Präsenzstreifen im Früh- und Spätdienst vorwiegend in den beiden innerstädtischen Bereichen. Weitere 30 meist ganztägige Präsenzstreifen führte der KOS mit seinen derzeit zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam mit dem Bezirksdienst der Polizei durch.

Das geht aus dem Jahresbericht 2009 hervor, den der KOS jetzt vorlegt. Bei den Einsatzschwerpunkten an erster Stelle lagen Umweltdelikte. So verzeichnete der KOS 476 Einsätze im Bereich der unerlaubten Abfallentsorgung zählten.

Dabei ging es nicht nur um wilde Müllablagerungen in Parkanlagen, an Straßen und auf Plätzen, sondern auch um verfüllte Wohnraume, die zum öffentlichen Ärgernis wurden. Weitere 305 Einsätze, die sich auf den Bereich Hundewesen bezogen, registrierten die Ordnungshüter auf ihren Kontrollgängen.

Die Bandbreite reichte hier von der Einhaltung des Maulkorbzwangs, der Meldepflicht der Vierbeiner über die Haltung von gefährlichen Hunden bis zum Ausführen der Hunde auf Kinderspielplätzen. Den Tierschutz allgemein hatte der KOS in 178 Fällen im Visier. Hier ging es um Kontrollen zur artgerechten Tierhaltung und Durchsetzung von Tierhalteverboten.

Darüber hinaus fielen 328 Einsätze im Bereich unerlaubten Parkens und Befahren von Grünanlagen an. Schwerpunkte waren hier unter anderem der Geropark und die Anlage um Schloss Rheydt. Beschwerden über überwiegend nächtliche Ruhestörungen und Lärm aus dem privaten Umfeld, aber auch von Spielplätzen und sonstigen Grünanlagen registrierte der KOS bei 298 Einsätzen.

In 226 Fällen rückte der KOS zu Sondernutzungskontrollen aus, die sich auf wildes Plakatieren, unerlaubten Warenverkauf etwa im Bereich des Nordparks und nicht genehmigte Verteilung von Handzetteln bezogen.

Von Ruhestörungen aus Gaststätten bis zur Überprüfung so genannter „Strohmannverhältnisse“ reichten die Einsätze bei den 152 Gaststättenkontrollen im vergangenen Jahr. Weitere 79 Einsätze fielen in den Bereich Naturschutz.

Dabei ahndeten die Ordnungshüter unter anderem das unerlaubte Betreten von Naturschutzgebieten wie den Vorster Busch. Darüber hinaus wurden im Stadtgebiet 28 Trödel- und sonstige Märkte überprüft und 96 Verfahren wegen Missachtung der Hunde-Anleinpflicht und Verunreinigung durch Hunde eingeleitet. Dazu erreichen den KOS täglich zahlreiche Anrufe über Hundekot auf Bürgersteigen, Spielplätzen und in Grünanlagen. Weitere 42 Kontrollen wurden im Bereich des Jugend- und Nichtraucherschutzes vorgenommen.

Aber auch im Bereich der Schulen kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOS zum Einsatz. So wurden 107 so genannte Schulzuführungen wegen Missachtung der Schulpflicht durchgeführt. Einige Schülerinnen und Schüler mussten laut Statistik des KOS sogar mehrfach zugeführt werden.

Im Rahmen der innerstädtischen Präsenzstreifen wurden 1570 gebührenpflichtige Verwarnungen an Kraftfahrzeughalter ausgesprochen, sei es wegen unerlaubten Parkens in Fußgängerzonen, auf Geh- und Radwegen oder auf Behindertenparkplätzen.

Zusätzlich gab es im vergangenen Jahr noch ein breit gestreutes Einsatzfeld, das vom Wildurinieren (24 Fälle) über aggressives Betteln, störenden Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit bis zur Bekämpfung der Schwarzarbeit reichte.

Neben den dokumentierten Einsätzen gab es im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Bürgergesprächen im Rahmen des Präsenzdienstes und auch Hinweise und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern an die Hotline des KOS mit der Rufnummer 02161 – 25 20 25, die an andere Dienststellen innerhalb der Stadtverwaltung vermittelt wurden.

Mönchengladbach: Henschel Quartett im 3. Meisterkonzert in der Kaiser-Friedrich-Halle

Mit der Königsdisziplin „Streichquartett“ wird am Donnerstag, dem 28. Januar 2010, um 20 Uhr, die Reihe der Meisterkonzerte in der Kaiser-Friedrich-Halle fortgesetzt.

Zu Gast ist das Henschel Quartett, das sich mit den beiden symbiotisch aufeinander reagierenden Geigen-Brüdern Christoph und Markus, ihrer aus dem Hintergrund die Fäden ziehenden Bratschenschwester Monika und dem souverän selbständig agierenden Cellisten Mathias Beyer-Karlshøj in der ersten Liga der international führenden Streichquartette etabliert hat.

Schon in den intensiven Studienjahren bei Felix Andrievsky, Thorleif Thedeen, Sergiu Celibidache und dem Amadeus Quartett sowie später bei Mitgliedern der Quartette Alban Berg und La Salle sahen sich die jungen Musiker mit höchsten internationalen Ansprüchen konfrontiert.

1994 gelang es den Geschwistern Henschel, in Mathias Beyer-Karlshøj den idealen Cellopartner zu finden. Schon im Jahr darauf gewann das Henschel Quartett bei den internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg fünf Preise, 1996 folgten in Osaka der 1. Preis und die Verleihung der Goldmedaille.

Bei den gefeierten Auftritten in den großen Musikzentren werden die vier „Meister in Leichtigkeit“ von der internationalen Kritik gerühmt. Immer wieder wird die pulsierende, spritzige Lebendigkeit ihres Spiels gelobt, das Feuer und die Leidenschaft, gepaart mit souveräner technischer Meisterschaft und sorgsam durchdachter Strukturierung der Interpretation.

Für sein Debüt in der Vitusstadt hat das Henschel Quartett ein abwechslungsreiches und effektvolles Programm mit Beethovens Streichquartett Nr. 4, Hugo Wolffs Italienischer Serenade und Robert Schumanns Streichquartett a-Moll ausgewählt: königliche Kammermusik auf höchstem Niveau.

Vor dem Konzert sind die Besucher um 19.15 Uhr im Balkonsaal zu einer Programmeinführung durch das Ensemble eingeladen.

Sternsinger 2010 zu Besuch bei OB Norbert Bude in Mönchengladbach

Ein farbenfrohes Bild bot sich gestern Abend im Ratssaal des Rathauses Abtei, als rund 60 Jungen und Mädchen aus den 56 Mönchengladbacher Gemeinden in den Gewändern der Heiligen Drei Könige wie bereits in den letzten fünf Jahren der Einladung von Oberbürgermeister Norbert Bude folgten.

Er begrüßte die fleißigen Sammler herzlich und dankte ihnen für ihren großen Einsatz bei der diesjährigen Aktion, die in diesem Jahr unter dem Motto ,,Kinder finden neue Wege“ stand.

Bereits zum 52. Mal waren rund um den 10. Januar bundesweit wieder eine halbe Million Kinder als Sternsinger von Tür zu Tür unterwegs. Sie brachten den Segen „Christus Mansionem Benedictat – Christus segne dieses Haus“ und sammelten Spenden für notleidende Kinder.

Seit 1959 stellen das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Spendenaktion auf die Beine, bei der insgesamt rund 612 Millionen Euro für Hilfsprojekte zusammen kamen. Allein im vergangenen Jahr wurden im Bistum Aachen 1,5 Millionen Euro gesammelt. In diesem Jahr kommen die Spenden Hilfsprojekten im Senegal zugute.

Jährlich können mit Mitteln aus der bundesweiten Aktion zahlreiche Kinderprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Oberbürgermeister Norbert Bude lobte die Kinder, dass sie trotz des kalten Winterwetters und Schneetreibens tapfer durchgehalten haben, um den Menschen ihren Segen zu übermitteln.

„Ihr habt euch ganz toll an einer guten Aktion beteiligt. Dafür spreche ich euch ein großes Dankeschön aus“. Auch Regionaldekan Ulrich Clancett dankte den Kindern mit Blick auf die Niederigtemepraturen: „In diesem Jahr war die Sternsingeraktion eine echt coole Angelegenheit. Durch euren Einsatz tragt ihr mit dazu bei, dass die Kinder im Senegal in die Schulen gehen können“. Nachdem die Kinder den Segen mit Kreide an eine der Rathaustüren geschrieben hatten, verteilte der OB Süßigkeiten an die Kinder, die mit zahlreichen Eltern erschienen waren. Nach ihrem Besuch im Rathaus zogen die Sternsinger zur City-Kirche, um dort den letzten Segen für dieses Jahr zu überbringen.

Trauer in Mönchengladbach um Stifter Hans Fries

Im Alter von 86 Jahren ist am 5. Januar 2010 der Unternehmer Hans Fries, Gründer der im Sommer 2008 in Köln gegründeten Hans Fries-Stiftung zur Förderung des Museums Abteiberg, gestorben.

Der 1923 in Mönchengladbach geborene und bis zuletzt in Kirchen an der Sieg lebende Stifter fühlte sich dem Museum Abteiberg auf besondere Weise verbunden. Nach dem ausdrücklichen Wunsch von Hans Fries soll die Stiftung zusätzliche Museumsmittel erzeugen.

Mit seinem Vermächtnis will er die konsequent gegenwartsbezogene Programmatik und die weltweit renommierte Sammlung des Museums Abteiberg spürbar stärken. Bereits in jüngster Vergangenheit profitierte das Museum Abteiberg von der Stiftung, so etwa bei dem Ausstellungsprojekt und Künstlerbuch von Luis Jacob, bei dem Projekt END von Gregor Schneider und der Ausstellung „Das Gespinst“ mit Werken der Sammlung Schürmann. Außerdem ermöglichte die Stiftung den Ankauf einer Skulptur von Rita McBride.

„Die Stadt trauert um Hans Fries, dem sie in großer Dankbarkeit verbunden ist. Er verstand sein Engagement als Zeichen der Wertschätzung der konsequenten Sammlungsgeschichte des Museums gegenüber. Die Stiftung, ohne die vieles nicht möglich wäre, ist ein Glücksfall für Mönchengladbach“, so Oberbürgermeister Norbert Bude. „Nur kurz konnte er erleben, welche Perspektiven er ermöglichte“, so Museumsdirektorin Susanne Titz.

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