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Valentinstag im Duden. Liebesbrief zum Fallentinstag schreiben…?

Mannheim (ots) – Alles Liebe zum “Fallentinstag”… Der Valentinstag wird so gut wie nie falsch geschrieben – er gehört heute, wenn auch nicht unbedingt zum engeren Grundwortschatz, so doch schon zum Allgemeinwissen.

“Der Duden hat das Wort erstmals im Jahr 1915 verzeichnet, viele Jahre bevor er in Deutschland etwas mit Blumenschenken und Liebespaaren zu tun hatte.

Der Tag spielte in früheren Zeiten eine ganz andere Rolle im Volksglauben: Er galt als Geburtstag von Judas Ischariot und damit als ein Unglückstag.

In den Duden wurde das Wort aufgenommen, weil es in der deutschen Sprache hinreichend häufig verwendet wird”, erklärt Dr. Werner Scholze-Stubenrecht, Leiter der Dudenredaktion.

Wenn es um die große Liebe geht, werden kleine Nachrichten oft sehr wichtig. “Du bist mein Ein und Alles” – aber wird “Alles” immer großgeschrieben?

Damit die Liebesbotschaft ohne Ablenkung durch Fehler voll auf die Liebsten wirken kann, sorgt jetzt das Dudenbüchlein “Erste Hilfe” für eine Schnellkur bei Rechtschreibproblemen. Hier bekommt jeder in einem Zwei-Stunden-Programm die wichtigsten Grundzüge der Rechtschreibung einfach, sicher und knapp vermittelt, strukturiert in acht kurzen Kapiteln, darunter Themen wie Getrennt- und Zusammenschreibung, Worttrennung und Zeichensetzung.

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Sind Rechtschreibfehler in Liebesbriefen ein Liebestöter? “Das kommt ganz auf den Empfänger/die Empfängerin an”, glaubt Scholze-Stubenrecht.

Duden – Erste Hilfe Deutsche Rechtschreibung und Zeichensetzung
48 Seiten
5 Euro

Siehe vielleicht auch ==> Valentinstag 2012 in Bonn. Tour d’Amour – Vortrag im Stadtmuseum über Bonner Liebesgeschichten


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Als mein Hovawart alt wurde

Och, der arme Hovi. Jetzt ist er 12 Jahre alt geworden. Guckt mich leicht kopfschüttelnd an, wenn ich die Leine hole, obwohl es in Strömen gießt.

Tut draußen im Garten so, wenn ich ihn reinrufe, als ob schon schlecht hört. Schnuppert dafür dann lieber noch ein bißchen weiter, pieschert noch mal dorthin und guckt nochmal hierhin, erschreckt dann und guckt, wenn ich lauter rufe: „Ah, du rufst. Ja, ich hör halt nicht mehr so gut mußt du wissen.“

Und kommt dann langsam, sehr langsam angetrabt. Och, der arme Hovi, denk ich dann, na ja, er ist ja jetzt auch schon 12 Jahre alt.

Und so bekommt er natürlich immer die besten Knochenstücke. Charlie, dem jungen Rottweiler-Mischling aus dem Tierheim, geb ich die etwas nicht so saftigen Stücke.

Und wenn es Leckerlies aus der Tüte gibt, dann muß Charlie angelaufen kommen, Sitz machen und warten, bis ich ihm das Leckerlie gebe.

Der arme, alte Hovi darf derweil weiter bequem auf seiner Decke im Wohnzimmer liegen und sich darauf verlassen, daß Herrchen aus der Küche mit den Leckerlies kommt und sie ihm, ohne daß sich der arme alte Hovi von seiner Lagerstätte hoch bewegen muß, ins Maul schiebt.

Ach, der arme alte Hovi, komm du Guter, kriegst natürlich noch ein Leckerlie extra.

Ja, und so hat der Bursche sich schön daran gewöhnt, daß ich ihm wegen seiner 12 Jahre so vieles nachsehe, und es nicht mehr allzu genau mit dem Gehorsam nehme.

„Einmal rufen und dann komme ich? Ne, du weißt doch, ich höre jetzt schlechter.“ Ja, alter Hovi, ich weiß schon. Laß dir ruhig Zeit.

Und das wäre schön weiter gegangen. Wenn da nicht gestern plötzlich unten auf dem Weg zwei Polizeiautos gestanden hätten. Ich raus aus dem Haus, weil ich meinen Charlie laut bellen hörte. Er hatte sich taktisch geschickt (oder soll ich ‘ängstlich’ schreiben?) ab vom Weg in den Büschen platziert und bellte sich die Seele aus dem Leib.

Die zwei Polizisten standen auf dem Weg und wußten nicht so recht, wie groß denn wohl der laut bellende Hund da im Gebüsch sein würde.

„Any problems?“, fragte ich. Um dann zu hören, daß sie immer wieder in letzter Zeit Anrufe bekommen, weil oben am Ende vom Weg an der Einmündung zur Landstraße ein Hund vorbeifahrende Autos jagt.

Mittlerweile war auch noch Lucky, der Hund aus dem Nachbarhaus angetrabt gekommen. Stellte sich vor die Polizeibeamten und mußte auch erstmal ein wenig die Männer anbellen, um seinen Territorialanspruch deutlich zu machen.

Ach ja, dachte ich, das wird der Lucky sein. Das ist ja auch so ein wilder junger Bursche, ständig auf Achse, alles erkundend, den kann ich mir gut vorstellen, wie er bellend die vorbeifahrenden Autos jagt.

Nun weiß ich nicht, wie von der Polizei in den USA ein solcher Vorfall gehandhabt wird. Mich irritierte auch, daß die Beamten gleich mit zwei Autos angefahren gekommen waren.

Wissen Sie, fragte ich auf Englisch, welcher Hund da immer den Autos nachläuft? Und ich war felsenfest überzeugt, daß die Polizisten Lucky nennen würden. Und ich hätte dann souverän sagen können, daß der nicht mir gehört. Problem gelöst. Na ja, eventuell könnte es auch mein Charlie sein. Mit seinen anderthalb Jahren hat er auch noch jede Menge überschüssiger Energie. Ach, Lieber Gott, laß es nicht Charlie sein, wer weiß, was für Probleme das sonst machen könnte.

Aber beide Polizisten, wie aus einem Mund, sagten „There, the yellow one“ und zeigten mit ausgestreckten Fingern auf meinen blonden Hovawart, der mir aus dem Haus runter zum Weg langsam gefolgt war und sich brav neben mich gesetzt hatte.

Was?! Der arme, alte Hovi? Die alte Socke, die mich immer so schwer hört, der das Essen am liebsten noch in den Mund geschoben bekommen möchte?

Der alte Hund, der stöhnt und ächzt, weil er es ach so schwer hat? Der läuft bellend vorbeifahrenden Autos hinterher und jagt sie davon?!

Wir gingen zurück ins Haus. Die Polizisten hatten sich damit zufrieden gegeben, daß ich zukünftig besser auf meinen Hund aufpasse und verhindern würde, daß er die Autos jagt. Und ich sah vor Augen, wie Hovi draußen seinen zwei jungen Burschen Lucky und Charlie weise lächelnd erzählt, wie gut er mich mit der Ich-bin-ja-so-alt-Masche erzogen hätte.

Stellt Euch vor, sagte er seinen zwei jungen Rudelfreunden, ich hab dem sogar beigebracht, daß ich wohlig auf der Decke liegen bleiben kann, und er mir die Leckerlies aus der Küche anschleppt.

Am frühen Abend goß es in Strömen. Ich wäre gerne auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzen geblieben. Aber ne, mein Hovi, diesmal nicht. Ich hatte kaum die Leine aus der Garderobe geholt, da stand mein Hovi schon Schwanz wedelnd neben mir.

Hey guck, sagte er, guck, wie ich mich freue, daß wir im Regen spazieren gehen. Ich fühle mich phantastisch. Und, schob er nach, während ich ihm das Halsband zumachte, ich glaube, meine Ohren sind auch wieder richtig gut geworden.

Wir gingen durch den prasselnden Regen in den aufkommenden Abend.

Ich schaute auf meinen Hovi neben mir runter. Ich glaube, das ist der Anfang von einem wunderschönen Hundeherbst für uns beide.

==> siehe vielleicht auch Hunde-Spaziergang im Kootenai Valley
==> Hovawart im Schnee in den Bergen bei Meadow Creek
==> Und wenn Hunde sterben? Kommen Tiere in den Himmel?

Lotto in Italien. Rekord-Jackpot nicht geknackt

Rom (dts) - Der italienische Rekord-Lottojackpot in Höhe von 135,9 Millionen Euro ist auch bei der heutigen Ziehung nicht geknackt worden.

Laut italienischen Medienberichten steigt der Jackpot nun auf die nächste Rekordmarke von fast 140 Millionen Euro.

Die nächste Ziehung findet bereits am morgigen Dienstag statt. Die Rekordsumme lockte derweil auch weiterhin zahlreiche Spieler aus dem europäischen Ausland nach Italien. Den letzten Lottogewinner gab es am 31. Januar. In Italien müssen 6 Richtige aus 90 getippt werden.

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Friseur?

Berlin (dts) - Die überwiegende Zahl der Deutschen ist mit ihrem Friseur zufrieden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der “Bild am Sonntag”.

Während 86 Prozent der Männer mit der Qualität ihres Friseurs einverstanden sind, sind es bei den Frauen nur 83 Prozent. Auch in den Altersgruppen gibt es kleine Unterschiede. 83 Prozent der 14 bis 29-Jährigen mag ihren Friseur, bei den 30 bis 39-Jährigen sind es dagegen 90 Prozent.

Im höheren Alter sinkt die Zufriedenheit dann wieder. Die über 60-Jährigen haben mit 80 Prozent den niedrigsten Wert für die Zufriedenheit mit ihrem Haarschneider.

Ganz unwissenschaftlich dürfen Sie bei der “Flensburg online”-Umfrage auch Ihre Meinung abklicken:

Lokales aus dem Norden: Friseure in Flensburg

Flatrate Bordelle. Logo.

Die Werbung verspricht: “Sex mit allen Frauen, solange Du willst, so oft Du willst und wie Du willst”. Das muß man mir sexuell Ausgehungertem nicht zweimal sagen. Ab ins Flatrate Bordell!

Bordell? Frauen ausgenutzt als Prostituierte? Darf ich als Mann dahin? Ja. Ist political correct. Immerhin hat die SPD-Schröder und GRÜNEN-Joschka Fischer Regierung doch die Prostitution legalisiert. Kann also doch nichts Schlechtes sein, oder?

Frauenverachtung? Frauenausbeutung? Kapitulation vor dem Menschenhandel? Woanders vielleicht, aber doch keine Sklavenhaltung hier bei uns. Sonst hätten SPD und GRÜNE das doch weiterhin verboten und nicht legalisiert.

Echt ärgerlich, passiert mir sonst nie. Muß wohl die Aufregung sein. 4 Sekunden ist also wirklich absoluter Minus-Rekord.

“Solange Du willst…” ich würde gerne länger wollen. Aber geht irgendwie nicht.

“So oft Du willst…” Ja, ich will ja. Aber jetzt brauch ich erstmal ein bis zwei Stunden Ruhe, ehe da wieder was geht. Ich glaube, ich gehe jetzt erstmal nach Hause und lese ein wenig im Wahlprogramm von SPD und GRÜNEN.

Fesselspiele, Oral-Sex. Was Frauen und Männer wollen

92 Prozent der Frauen, aber nur 54 Prozent der Männer träumen von spielerischen Fesselungen und soften SM-Inszenierungen. Das hat eine aktuelle Umfrage der Partner- und Seitensprungagentur www.lovepoint.de über erotische Phantasien unter 1.288 Teilnehmern ergeben.

Die Umfrageergebnisse von Lovepoint.de räumen mit allerhand landläufigen Klischees auf. Wer hätte das gedacht? 95 Prozent der Frauen reizt es, ihn bei der Selbstbefriedung zu beobachten, aber nur jeder dritte Mann findet das im umgekehrten Fall erregend. Die heimliche Sehnsucht nach Sex mit einem völlig Unbekannten entflammt 79 Prozent der weiblichen und 85 Prozent der männlichen Teilnehmer.

Überraschend: Lediglich neun Prozent der Damenwelt törnen orale Liebesspiele an, aber 61 Prozent sind bereit, ihn oral zum Höhepunkt zu bringen. Ganz anders sieht es bei den Herren der Schöpfung aus: Nahezu jeder (97 Prozent) liebt den passiven Oralsex, allerdings haben nur sechs Prozent Lust, ihre Partnerin auf diese Art in Ekstase zu bringen.

Und wie viel Phantasie wird Wirklichkeit? Insgesamt geben über die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, schon einige ihrer geheimen Sexwünsche ausgelebt zu haben. Nur zwei Prozent der Befragten haben sich noch nie einer ihrer Phantasien hingegeben.

Lovepoint.de ist seit 1999 eine führende Partner- und Seitensprungagentur mit über 200.000 aktiven Mitgliedern. Seit Anfang 2009 trägt Lovepoint.de als einzige Seitensprungagentur das TÜV-Zertifikat, das dem Unternehmen garantiert geprüften Datenschutz bescheinigt. Zudem wurde sie im Jahr 2009 bei sieben unabhängigen Online-Dating-Tests als Testsieger ausgezeichnet.

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Lokal Schnack. Sag doch was

Sagst du was?
Ne. Du?
Ne, ich auch nicht. Ich dachte du.
Ne, ich nicht.
Ach so.
Ja.
Ich versteh ja noch nicht mal die Petuh-Tanten.
Ne?
Ne.

Hurra! Ich bin reich! 12,5 Mio Dollar!!!

Da schreibt mir einer:

“Ich vermute das diese E-Mail eine Überraschung für Sie sein wird” Aber Holla! das sage ich Ihnen, totale Überraschung, daß Kommta-Setzung und “dass” immer noch solche Probleme bereiten.

Aber sei’s drum. Denn dann kommt der gute Mann auf die $12,500,000 (zwölfmillionenfünfhundert US Dollar) zu schreiben. Wenn ich mit dem Mann zusammenarbeite, kriege ich 30% der Erbschaftsumme. Um auszurechnen, wie viel das ist, bin ich zu blöd. Aber mein Intelligenz-Niveau reicht dafür aus, daß ich dem freundlichen Mann gleich eine E-Mail schicke…

Gestern kaufte ich mir Tabletten, die meinen Penis größer machen. Und letzte Woche besorgte ich mir 480 Viagra-Tabletten. Wenn ich jetzt noch eine Frau finde, wird es – mit den vielen Millionen – richtig gut.

Fahrradfahren. Natürlich ohne Helm

Öäh! Nerven meine Kids rum und wollen, daß ich ihnen unbedingt einen Fahrradhelm kaufen soll. Schön blöd wär ich. Von der Kohle kauf ich mir lieber Zigaretten und billiges Bier am Kiosk.

Aber der Polizist bei der Verkehrserziehung hat gesagt, nerven meine Kinder mich, daß man aus Sicherheitsgründen nie ohne Helm fahren soll. Wenn man fällt, geht der Kopf schnell kaputt.

Blödsinn, sage ich. Man braucht keinen Helm.

Doch.

Ihr habt doch keine Ahnung, sage ich. Ihr seid doch viel zu jung. Guckt die Rennfahrer bei der Tour de France, sage ich, da fahren die doch auch ohne Helm.

Ja, die sind ja auch blöd und doofen, sagt meine Tochter.
Und haben kaputte Köpfe, sagt mein Sohn.

Nix da, sag ich, Ihr braucht keinen Fahrradhelm! Schade ums Geld. Und überflüssig sind die auch.

Ne, der Polizist hat gesagt, nie ohne Helm!

Guckt Euch doch die Politiker an. Das sind doch nicht nur schlaue Leute, sondern die wissen doch auch, welch wichtige Vorbildfunktion sie haben.

Ja und?, fragen meine Kinder.

Habe da neulich erst ein Foto gesehen. Da wurde ein neuer Radweg eingeweiht. Und da fuhren Politiker ohne Fahrradhelm. Da seht Ihr Nervkinder doch, alles Hysterie mit diesen Fahrradhelmen. Braucht kein Mensch.

Glaub ich nicht, sagt meine Tochter.

Moment, sag ich, da suche ich dir mal schnell das Bild raus. Hier… da siehste, Fahrradfahren ohne Helm ist prima und gut für den Kopf, weil viel Luft beim Fahrradfahren rankommt. Guck, du doofes Kind:

Fahrradfahren mit Helm? Quatsch. Alles nur Hysterie. Es geht prima ohne Schutzhelm! V.r.n.l.: Landrat Frithjof Kühn, Rheinbachs stellv. Bürgermeister Claus Wehage, Swisttals Bürgermeister Eckhard Maack und die Swisttaler Kreistagsabgeordnete Brigitte Donie (Foto: Pressestelle Rhein-Sieg-Kreis)
V.r.n.l.: Landrat Frithjof Kühn, Rheinbachs stellv. Bürgermeister Claus Wehage, Swisttals Bürgermeister Eckhard Maack und die Swisttaler Kreistagsabgeordnete Brigitte Donie (Foto: Pressestelle Rhein-Sieg-Kreis)

Oh stimmt, wird meine vorlaute Tochter endlich ruhig. Ich will auch mal Kreistagsabgeordnete werden. Wie Brigitte Donie.

Gut, sage ich. Da fang mal gleich damit an und trag keinen Helm beim Fahrradfahren…

Und was ist mit dem Onkel da rechts auf dem Bild?, fragt mein Sohn.

Meinste den Landrat Frithjof Kühn?, frag ich.

Ja.

Willste denn mal Landrat werden?, frag ich.

Ne. Aber Bürgermeister.

Siehste, dann brauchste auch keinen Fahrradhelm. Den tragen nur Landräte. Bürgermeister fahren cool ohne Helm.

Sexkontakte. Kein Interesse an Eva

Die gefrustete Eva schreibt:

“Was ist denn los mit Dir?
Ich dachte wir treffen uns im Chat bei Sexkontakte Germany ? Bin jetzt
schon die ganze Zeit im Chat online und warte auf Dich.”

Ne danke. Der Sex mit Eva war lausig. Die verkrampft-vertrocknete, angsterfüllte Einstellung zur körperlichen Liebe macht einem also wirklich keinen Schbass auf irgendwas mit Eva.
Und warum sollten wir mit ihr _reden_ wollen? Also Eva, such dir wen anderes; unseren Ansprüchen genügst du leider nicht.

In eigener Sache

So, geschafft. Der “Flensburg online”-Server ist nun um- und aufgerüstet.

Festplatten-Kapazität verdoppelt.
Arbeitsspeicher vervierfacht.

Wir entschuldigen uns für die eine oder andere Unannehmlichkeit in den letzten Tagen, wo es teilweise zur Nicht-Erreichbarkeit von “Flensburg online” kam. Nun ist alles nicht nur wieder im Lot, sondern sogar besser als vorher.

Also, auf zu neuen Ufern!

Selbstmord und ein Teeladen

Sie erzählte mir, daß sie den ganzen Tag schon
so ein komisches Gefühl gehabt habe.
Und als sie dann am späten Nachmittag nach Hause kam
und den Wagen parkte verstärkte sich das merkwürdige Gefühl noch mehr.
Und dann hatte sie sich gewundert, daß er nicht auf ihr Rufen reagierte.
Und sie hatte oben im Schlafzimmer nachgeschaut, aber da war er nicht.
Und dann hatte sie so ein ganz komisches Gefühl und ging runter in den Keller.
Und da hing er dann am Türrahmen.

Sie erzählte mir das auf der Hundewiese. Und ich mußte loslachen. Und konnte nicht mehr aufhören. Und stand da und lachte mit den bebenden Wellen, die meinen Körper rauf und runter liefen und nicht mehr aufhören wollten, je mehr ich mich bemühte, Ernsthaftigkeit und Ruhe zu finden.

Ja, sagte sie irritiert und fast angesäuert, ihr Therapeut sage auch immer, Humor sei die beste Medizin.
Und ich mußte noch mehr lachen und fand kein Ende.

Wir trafen uns in den Monaten danach fast jeden Tag beim Hundespaziergang. Und so wie das bei Menschen ist, die von dem, was zwischen ihnen ist, an die Hand genommen wird, shäkerten und charmten wir immer ein wenig rum.

Und eines Tages sagte sie: “In Ihrem Leben ist also eigentlich gar kein Platz für eine Frau?”
Und ich hielt die Zeit an und überlegte. Jetzt das Richtige gesagt, und wir würden nachher zusammen im Bett liegen. Und es würde auch gut werden. Aber es wäre nicht das, was ich doch schon so viele Jahre und Jahrzehnte suchte (außerdem erinnerte sie mich viel zu sehr an A.). Also sagte ich: “Ne, eigentlich nicht.”
Und die Jahre später habe ich mich gefragt, war es Angst vor ihr, die mich das sagen ließ? Oder war es diese große innere Müdigkeit, die mich nach all den Nächten und Beziehungen erfaßt hat und die nur noch von der Einen wird durchbrochen werden können.

Kurz bevor ich dann über den Atlantik flog, traf ich sie im Teegeschäft. Und sie sah besser denn je aus. Meine Güte, sah sie gut aus. Und ich wollte ihr noch was Schönes sagen und sagte, daß sie so fantastisch gut aussähe. Und sie kam vom Teeregal rüber zu mir an die Kasse und faßte mich am Arm an.

Ich habe ihr nicht gesagt, daß wenn überhaupt dann sie die Eine in jener Zeit gewesen wäre.