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Schüsse in Istanbul: Unbekannter schießt am Topkapi-Palast um sich

Istanbul (dts Nachrichtenagentur) – In der türkischen Metropole Istanbul hat ein unbekannter Bewaffneter am Mittwochmorgen um sich geschossen. Wie der Fernsehsender CNN-Turk berichtet, wurden mindestens zwei Menschen durch Schüsse aus einer automatischen Waffe verletzt.

Der Attentäter sei inzwischen von Sicherheitskräften festgenommen worden.

Bei den Verletzten soll es sich um einen Wachsoldaten und einen zivilen Parkplatzwächter handeln.

Der Topkapı-Palast war jahrhundertelang der Wohn- und Regierungssitz der türkischen Sultane und ist vor allem bei Touristen ein beliebtes Reiseziel.

Die Hintergründe oder ein Motiv für die Tat sind noch unbekannt.


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Verletzte bei Zusammenstößen im Nordkosovo

Priština (dts Nachrichtenagentur) – Bei Zusammenstößen zwischen Serben und Soldaten der Internationalen Schutztruppe KFOR sind am Montag im Norden des Kosovo mehrere Dutzend Menschen verletzt worden.

Wie die Bundeswehr mitteilte, seien auch zwei deutsche Soldaten unter den Verletzten. Insgesamt seien laut KFOR 25 Soldaten, neben den deutschen auch österreichische, verletzt worden.

Auf serbischer Seite soll es mehr als 30 Verletzte gegeben haben, so offizielle Angaben. Zu den Zusammenstößen war es gekommen, als die KFOR am Montagmorgen im Raum Zupce eine Straßensperre von Serben geräumt hat.

Daraufhin versammelten sich mehrere Demonstranten, die Widerstand leisteten und die Truppen vermutlich zunächst mit Steinen bewarfen.

Später seien zudem Handfeuerwaffen eingesetzt worden, wobei die deutschen Soldaten verletzt wurden. Die KFOR-Truppen setzten Tränengas, Wasserwerfer, Gummigeschosse und Pfefferspray ein und feuertet Warnschüsse ab.

Im Norden des Kosovo gibt es seit Monaten serbische Protestaktionen und Straßenblockaden. Damit soll der Abzug der kosovarischen Zöllner und Polizisten von zwei Grenzübergängen erzwungen werden.

Im Nordkosovo, der mehrheitlich von Serben bewohnt wird, hat die Regierung in Priština wenig Einfluss.

Serbien erkennt zudem die Unabhängigkeit des Kosovo nicht an und will es wieder in seinen Staatsverband eingliedern.

Unwetter in Norwegen: Tote bei schwerem Herbststurm in Nähe von Leirvik

Oslo (dts Nachrichtenagentur) – In Norwegen sind bei einem schweren Herbststurm offenbar mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Wie die norwegische Presseagentur Norsk Telegrambyrå (NTB) berichtet, ertrank ein Mann bei einem Bootsunfall in der Nähe der Hafenstadt Leirvik, knapp 100 Kilometer südlich von Bergen.

Dort wurde ein Spaziergänger während des Sturms von einem umstürzenden Baum erschlagen. Zudem werden derzeit noch zwei Mitarbeiter eines Filmteams vermisst. Deren Boot war bei Egersund an der Südwestküste Norwegens gekentert.

Die orkanartigen Stürme hatten für bis zu 20 Meter hohe Wellen gesorgt.

Der Sturm hatte auch im Süden Schwedens gewütet und dort für einen Stromausfall in rund 80.000 Haushalten gesorgt.

In Dänemark wurden die Brücken über den Großen Belt sowie über den Öresund mehrere Stunden gesperrt.

Castor-Transport erreicht Verladebahnhof Dannenberg

Dannenberg (dts Nachrichtenagentur) – Der Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll hat am frühen Montagmorgen, dem 28. November 2011, nach mehr als viertägiger Fahrt den Verladebahnhof Dannenberg erreicht.

Dort werden die elf Spezialbehälter auf LKW umgeladen, um die letzten 20 Kilometer bis zum Zwischenlager Gorleben auf der Straße zurückzulegen.

Entlang der Castor-Strecke durch Deutschland hatte es in den vergangenen Tagen immer wieder Proteste von Atomkraftgegnern gegeben. Mehrfach wurden die Gleise blockiert.

In der Nacht zum Montag hatte die Polizei in der Nähe von Hitzacker etwa 800 Demonstranten von den Gleisen getragen. Auch für den letzten Streckenabschnitt werden Proteste erwartet.

Es ist bereits jetzt die längste Castor-Fahrt aller Zeiten. Der letzte Castor-Transport mit Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague war am Mittwoch gestartet.

Unfaßbar! Aus dem Restaurant von verschleppt. Mehrere Europäer in Mali entführt. 1 Deutscher erschossen? Waren mal wieder die islamische Terroristen die Täter?

Timbuktu (dts Nachrichtenagentur) – Im westafrikanischen Mali sind mehrere Europäer von unbekannten Tätern entführt worden. Medienberichten zufolge wurden vier Personen aus einem Restaurant in der Oasenstadt Timbuktu verschleppt.

Unbestätigten Informationen zufolge hatte sich ein Deutscher gegen die Entführung gewehrt und wurde daraufhin erschossen. Bisher gibt es jedoch noch keine offizielle Bestätigung für den Vorfall.

Bereits am Mittwoch waren in der gleichen Region zwei Franzosen entführt worden.

Das Auswärtige Amt hatte daraufhin seine Reisewarnung für die Region verschärft. Die Region im Norden des westafrikanischen Staates gilt als Operationsgebiet eines Ablegers des Terrornetzwerks Al-Kaida.

Feuer in Australien: Buschbrände verwüsten Westen Australiens. Weingüter durch Feuer bedroht

Sydney (dts Nachrichtenagentur) – Im Westen Australiens haben Buschbrände mindestens 30 Häuser zerstört und insgesamt bereits 40 Quadratkilometer Land verwüstet. Das teilte das Umweltministerium des Bundesstaates Western Australia mit.

Die Behörden riefen die Bewohner der Region Margaret River dazu auf, ihre Häuser zu verlassen, wenn sie diese nicht ausreichend schützen könnten.

Die Brände bedrohen zudem mehrere Weingüter in der Region an der Westküste Australiens. Der Brand war ursprünglich am Mittwoch von den Behörden als Feuersperre selbst gelegt worden, dann jedoch außer Kontrolle geraten.

Laut dem Ministerpräsidenten des Bundesstaates wird das Feuer als Naturkatastrophe eingestuft. Das bedeutet, dass die Betroffenen vom Staat Aufbauhilfen bekommen.

Bricht Containerschiff “Rena” vor Neuseeland auseinander?

Wellington (dts Nachrichtenagentur) – Der havarierten Frachter “Rena” droht nach einem schweren Sturm vor der Küste Neuseelands zu zerbrechen.

“Die Rena ist noch intakt. Aber sie ist in einem sehr anfälligen Zustand und dem Wetter ausgeliefert”, teilte die neuseeländische Schifffahrtsbehörde MNZ mit. Hohe Wellen, die über das Deck des Schiffes peitschten, versetzten die “Rena” weiter in Schlagseite.

Nach mehreren Bergungsversuchen konnten bisher 95 Container umgeladen werden.

87 Container rutschten von Bord der “Rena” ins Meer, wovon 54 als vermisst gelten.

Derzeit sind noch mehr als 1.000 Container an Bord des Frachters.

Sollten diese ins Wasser rutschen, droht große Gefahr für die Schifffahrt. Die ursprüngliche Gefahr einer größeren Ölkatastrophe ist jedoch gebannt. In den ersten Wochen gelang es Spezialisten, den Großteil des Schweröls an Bord abzupumpen.

Die “Rena” war am 5. Oktober 2011 an der Nordküste Neuseelands auf ein Riff gelaufen.

Erdbeben (Stärke 6,1) vor der Ostküste von Japan südöstlich von Fukushima am 23. November 2011

Tokio (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Ostküste von Japan hat sich am Mittwoch ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben einen Wert von 6,1 auf der Magnituden-Skala an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 4:24 Uhr Ortszeit (20:24 Uhr MEZ) circa 100 Kilometer südöstlich von Fukushima. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

Nach Angaben des Atomkraftwerkbetreibers Tepco habe es keine neuen Schäden an der Anlage gegeben.

Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben.

Wohin mit dem Atommüll? Castor-Transport nach Deutschland gestartet. Protestler leisteten massiv Widerstand

Valognes (dts Nachrichtenagentur) – Im französischen Valognes ist am Mittwochnachmittag, dem 23. November 2011, ein Castor-Transport mit hochradioaktiven Abfällen nach Deutschland gestartet.

Nach Angaben der französischen Anti-Atom-Organisation Sortir du nucléaire hatten Störaktionen den Start des Zuges um rund zwei Stunden verzögert. Aktivisten hatten Gleise besetzt, mit Betonblöcken blockiert und Schotter entfernt, um den Castor-Transport aufzuhalten.

Dabei soll es auch zu schweren Ausschreitungen gekommen sein. Laut dem französischen Fernsehen mußte die Polizei massiv Tränengas gegen die Demonstranten einsetzen. Fünf Protestler wurden festgenommen.

Der Castor-Transport mit Atommüll aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague wird voraussichtlich am Donnerstagmorgen die Grenze zu Deutschland überqueren. Am Wochenende wird der Zug im niedersächsischen Gorleben erwartet. Die genaue Route durch Deutschland ist geheim. Es ist der letzte Transport aus La Hague ins Zwischenlager Gorleben.

In Deutschland sollen rund 20.000 Beamte den Transport der Castoren schützen. Die Anti-Atomkraft-Initiative “Castor Schottern” hat auch in diesem Jahr wieder zum Protest gerufen. Dennoch rechnen die Behörden nicht damit, dass der Protest im Wendland zunehmen wird. Die überregionale Mobilisierung sei geringer, hieß es bei der Polizei-Einsatzleitung in Lüneburg.

Der Castor-Transport im vergangenen Jahr war durch zahlreiche Unterbrechungen der Protestler mit 33,5 Millionen Euro zu einem der teuersten Einsätze geworden.

Unwetter in Italien: Tote bei Erdrutsch in Saponara

Messina (dts Nachrichtenagentur) – In Süditalien sind nach heftigen Unwettern mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Italienischen Medienberichten zufolge, seien in der sizilianischen Ortschaft Saponara unweit von Messina die Todesopfer von einem Erdrutsch begraben worden.

50 weitere Familien wurden von der Außenwelt abgeschnitten.

Erdrutsche richteten auch in anderen Regionen auf Sizilien heftige Schäden an.

In der Ortschaft Catanzaro war am Dienstag, dem 22. November 2011, in starkem Regen ein Regionalzug durch einen Erdrutsch entgleist, mehrere Menschen wurden verletzt.

In der ersten Novemberwoche waren bereits bei tagelangen Unwettern in Norditalien 16 Menschen ums Leben gekommen.

Der italienische Zivilschutz sieht als Hauptursache für die zahlreichen Opfer “Pfusch und wildes Bauen” an. Nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation Legambiente sind 70 Prozent der italienischen Ortschaften im Falle von Unwettern durch Erdrutsche und Schlammlawinen gefährdet.

“Flensburg online”: Unwetter in Nord-Italiens Region Toskana: Tote + Vermißte

Erdbeben (Stärke 6,6) in Zentral-Bolivien

Sucre (dts Nachrichtenagentur) – In Zentral-Bolivien hat sich am Dienstagabend, dem 22. November 2011, (deutscher Zeit) ein Erdbeben mittlerer Stärke ereignet. Geologen gaben einen Wert von 6,6 auf der Magnituden-Skala an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Erdbeben ereignete sich um 19.48 Uhr deutscher Zeit in circa 543 Kilometern Tiefe.

Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern Schäden anrichten.

Erdbeben (Stärke 5,0) am 18. Mai 20elf bei Ercis in der Türkei

Ankara (dts Nachrichtenagentur) – Im Osten der Türkei hat sich am Freitag ein leichtes Erdbeben ereignet. Geologen gaben einen Wert von 5,0 auf der Magnituden-Skala an. Diese Werte werden oft später korrigiert.

Das Beben ereignete sich um 19:39 Uhr Ortszeit (18:39 deutscher Zeit) ca. 48 Kilometer entfernt von Ercis. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

Beben dieser Stärke können bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden anrichten. Bei robusten Gebäuden gibt es aber in der Regel nur leichte oder gar keine Schäden.

==> Erdbeben (Stärke 7,3) in der Türkei bei Van am 23. Oktober 2011

==> Erdbeben (Stärke 5,2) in der Nacht zum 15. November 20elf im Osten der Türkei

==> Türkei bittet Israel um Hilfe nach Erdbeben

==> 500 wintertaugliche Zelte. Hilfe aus Deutschland für Opfer vom Erdbeben in der Türkei

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