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Christbäume in Trier: Weihnachtsbäume werden abgeholt

Nach dem Fest der Heiligen Drei Könige bietet der A.R.T. in Trier wieder bis zum 20. Januar 2012 an den Tagen der Restmüllabfuhr seinen kostenlosen Abholservice für Weihnachtsbäume an.

Das System wird rege genutzt: Pro Jahr kommen in Trier und dem umliegenden Landkreis rund 33.000 Bäume zusammen. Sie müssen am Abholtag bis 6 Uhr morgens am Straßenrand bereitgestellt werden.

Die Termine der Restmülltonnen stehen in der gerade verteilten Abfallfibel 2012. Auf der Website des Abfallzweckverbands kann ein persönlicher Abfuhrkalender ausgedruckt werden.

Da die Bäume kompostiert werden, muss der Weihnachtschmuck gründlich entfernt sein. Eine Anmeldung am Abfalltelefon ist nicht nötig. Sind die Nadelbäume länger als 2,50 Meter, müssen sie in der Mitte durchgeschnitten werden.

Wer den Termin verpasst oder sich noch nicht so früh von Fichte oder Tanne trennen möchte, kann sie zu einer Grünschnitt-Sammelstelle bringen.

Weitere Infos in der Abfall-Fibel oder am Abfalltelefon 0651/9491414.

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Glückwunsch! Trierer Theatermaske an Sopranistin Adréana Kraschewski

Sopranistin Adréana Kraschewski ist neue Trägerin der Trierer Theatermaske. Hiltrud Zock, Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde des Theaters, überreichte die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung während einer Gala beim Theaterfest in der Bobinethalle an Adréana Kraschewski.

Damit würdigt die Jury die herausragende künstlerische Leistung von Adréana Kraschewski in der vergangenen Spielzeit und besonders ihre Titelrolle in der Oper „Lakmé“.

Bereits seit 2001 verleiht die Gesellschaft die Theatermaske, einen der wichtigsten Kulturpreise der Region Trier. Sie zeichnet damit herausragende Leistungen auf und hinter der Bühne aus und will zugleich eine nachhaltige öffentliche Aufmerksamkeit für die hohe künstlerische Qualität an dem Trierer Dreispartenhaus schaffen.

Als Laudator hob der Trierer Journalist Dieter Lintz bei der Verleihung das Ausnahmetalent von Adréana Kraschewski hervor. Sie beherrsche die Kunst, „menschliche Gefühle und Befindlichkeiten in Gesang umzuformen“ und habe „mit ihrer glaubwürdigen und überzeugenden Interpretation der Lakmé in der Oper von Léo Delibes die Seele des Publikums getroffen“.

Wenn das intellektuelle Verständnis einer Rolle, die darstellerische Hingabe und die gesangliche Interpretation zu einer Einheit würden, könne etwas Großes – wie bei Adréana Kraschewski – etwas Großes entstehen, so Lintz.

Ihre Leistung weise weit über das Trierer Theater hinaus.

In diesem Jahr hatte der Förderverein erstmals das Publikum aufgerufen, mit einer kurzen Begründung für einen der insgesamt fünf nominierten Künstler im Wettbewerb um die Theatermaske zu stimmen.

Rund 250 Teilnehmer haben diese Möglichkeit genutzt und jeweils ihre Stimme abgegeben.

Hiltrud Zock als Vorsitzende der Fördergesellschaft und Laudator Dieter Lintz betonten, es habe zwischen den Vorschlägen kein großes Gefälle gegeben. Jeder der übrigen Nominierten könne sich als Gewinner fühlen.

So verließen neben dem Schauspieler Michael Ophelders, der bereits 2007 die Theatermaske erhalten hatte, Regisseur Alexander May, Schauspielerin Barbara Ullmann und Tanztheaterdirektor Sven Grützmacher die ehemalige Bobinethalle mit speziellen Urkunden.

Wie die Stadtverwaltung Trier mitteilt: Es werden dringend Pflegeeltern gesucht

Für viele Kinder, deren Start ins Leben von Gewalt, Drogen, Obdachlosigkeit oder zerrütteten Familienverhältnissen überschattet wird, sind Pflegeeltern oft die letzte Rettung.

Das Jugendamt Tirer hat aber immer mehr Probleme, Paare zu finden, die diese herausfordernde Aufgabe übernehmen. Auch spektakuläre Vorfälle der jüngsten Zeit, wie die Abgabe von zwei Säuglingen in der Babyklappe des Kinderheims Ruländer Hof innerhalb von zwei Wochen, führten nicht zu einer Trendwende.

Es melden sich weniger Paare als Pflegeeltern

Die Suche des städtischen Jugend-amts nach geeigneten Pflegeeltern, die oft sehr kurzfristig benötigt werden, gestaltet sich auch deswegen immer schwieriger, weil sich im Unterschied zu den vergangenen Jahren auch im umliegenden Landkreis Trier-Saarburg immer weniger Paare melden.

Früher konnte die Trierer Nachfrage nach Angaben der zuständigen Sachgebietsleiterin Ingeborg Schöndorf zumindest teilweise in Umlandgemeinden gedeckt werden. Die Engpässe führen mittlerweile dazu, dass immer wieder Kinder übergangsweise im Ruländer Hof untergebracht werden müssen. Das ist aber keine Dauerlösung und führt zudem zu deutlich höheren Ausgaben im städtischen Jugendhilfebudget.

“Bedarf” an Pflegeeltern steigt

Die Situation hat sich auch deswegen verschärft, weil der Bedarf immer mehr gestiegen ist: Durch spektakuläre Berichte über Misshandlungen ist nach Einschätzung von Schöndorf die Sensibilität für Gefährdungen der Kinder gestiegen. Außerdem beobachten die Mitarbeiter wachsende Defizite in der Erziehungsfähigkeit vieler leiblicher Väter und Mütter. Dann ist eine Pflegefamilie oder die Freigabe des Kindes zur Adoption oft der letzte Ausweg in einer akuten Notlage.

In potenziellen Pflegefamilien sind auf der andere Seite immer mehr Mütter voll berufstätig und haben kaum Ressourcen frei, um die aufwendige Pflege eines „Gastkinds“ zu übernehmen. Arztbesuche, Therapien und Förderkurse gehören in vielen Fällen zum Alltag. Andere Familien schrecken wegen beengter Wohnverhältnisse und Unsicherheiten im Beruf vor einer Bewerbung zurück. Gerade in Großstädten wie Trier kann außerdem in immer weniger Familien die Großmutter einspringen, wenn „Not am Mann“ bei der Kinderbetreuung ist.

Derzeit 190 Pflegeeltern in Trier

Um zu den derzeit 190 zusätzliche Pflegeeltern zu gewinnen, setzt das Jugendamt unter anderem auf eine mehrstufige und ausdifferenzierte Beratung und Begleitung. Ein unverbindlicher Informationsabend findet am Montag, 24. Oktober, 20 Uhr, im Förderraum des SkF (Krahnenstraße 35) statt. Eine Anmeldung ist telefonisch möglich (0651/ 145578191) und per E-Mail: h.schmid-stadtfeld@skf-trier.de
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Interessierte Elternpaare können danach an einem viertägigen Seminar teilnehmen, um zu prüfen, ob man dieser Herausforderung gewachsen ist, und sich intensiv auf die neue Aufgabe vorzubereiten.

Später begleitet die Paare ein fester Ansprechpartner im Jugendamt und geht auf deren persönliche Bedürfnisse ein. Eine weitere wichtige Hilfe ist in vielen Fällen der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit anderen Pflegefamilien.

Ansprechpartner für potenzielle Pflegeeltern im Jugendamt (Bollwerkstraße 6): Ingeborg Schöndorf (0651/ 718-2516), Peter Schuck (718-2517) und Udo Moske (718-3502).

Frontalzusammenstoß: Tod bei Unfall in Prüm

Trier (dts Nachrichtenagentur) – In der Nähe des rheinland-pfälzischen Prüm bei Trier ist am Sonntag-Abend, dem 9. Oktober 2011, ein 22-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, drei weitere Personen wurden schwer verletzt.

Wie die örtliche Polizei mitteilte, war eine 21-jährige PKW-Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache auf einer zweispurigen Bundesstraße in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem weiteren Fahrzeug frontal kollidiert.

Ihr 22-jähriger Beifahrer starb noch an der Unfallstelle.

Die junge Frau sowie die beiden Insassen des anderen Fahrzeugs wurden schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Tod bei Unfall in Trier

Trier (dts Nachrichtenagentur) – In Trier ist bei einem schweren Verkehrsunfall ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen.

Wie die Polizeidirektion Trier mitteilte, ereignete sich der Unfall am Donnerstagmorgen, dem 11. August 2011.

Zudem wurde bei dem Unfall ein Mann wurde schwer- und zwei weitere Personen leicht verletzt.

Der 29-Jährige kam aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen.

Die Umgehungsstraße war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern an.

QuattroPole: Bustransfer von Saarbrücken und Trier nach Metz zum Mirabellen-Fest

Das Städtenetz QuattroPole organisiert am Samstag, dem 27. August 2011, zum vierten Mal einen Busshuttle ab Saarbrücken und Trier zum Mirabellenfest nach Metz.

Mit Musik, Straßenkunst und kulinarischem Programm feiert die lothringische Hauptstadt die Erntezeit der goldenen Frucht.

Mit im Angebot sind eine Stadtführung mit Besuch der Kathedrale, des Bahnhofsviertels und des Arsenals und eine Reisebegleitung während der gesamten Fahrt.

Die Hinfahrt ist um 15 Uhr,
die Rückfahrt gegen 24 Uhr nach dem Feuerwerk geplant.

Mirabellenfest mit Pflanzenexpedition aus Nantes

Als Überraschungsgast des 61. Mirabellenfestes wird eine Forscherexpedition mit dem geheimnisvollen Luftschiff „Aeroflorale II“ erwartet.

Das 18 Meter hohe Flugobjekt hat 30 Forscher an Bord und ist ein Projekt der französischen Künstlergruppe „La Machine“ aus Nantes, die bereits in Berlin mit Riesen-Marionetten begeisterte.

Die Wissenschaftler reisen durch die Welt, um die biologische Vielfalt zu studieren. Zuletzt haben sie die Galapagos Inseln erforscht und wollen nun nach Metz fliegen, um die Prunus domestica syriaca (zu deutsch „Mirabelle“) zu studieren. Bei den Pflanzenexperimenten setzt die Bodencrew auf die Unterstützung der Bevölkerung.

Der künstlerische Leiter, François Delarozière, ist der Schöpfer der „Machines de l’Ile de Nantes“ und hat mit seiner Kompanie schon mehrere internationale Tourneen organisiert, bei denen er die „Machines“ mit ausgefallenen Geschichten inszeniert hat.

Leckeres rund um die Mirabelle

Wie jedes Jahr bieten auch beim 61. Mirabellen-Fest Gastronomen und Händler der Region traditionelle und neue Kreationen rund um die Mirabelle an. Früchte, Konfitüre, süße Tartes, Pralinen, herzhafte Variationen und Eau de vie aus lothringischer Herstellung laden zum Probieren ein.

Ein Gourmet-Markt präsentiert Spezialitäten aus Lothringen. Natürlich sind auch die Geschäfte und Boutiquen in der Innenstadt geöffnet.

Open-Air-Konzert

Highlight am Abend ist der Auftritt von Rock-Sänger Gaétan Roussel, der die „Victoires de la musique 2011“ gewonnen hat. Er spielt vor den Arènes neben dem Centre Pompidou-Metz seine bekannten Hits „Dis moi encore que tu m’aimes“ oder „Help Myself“. Zum Abschluss des Abends wird ein großes Feuerwerk stattfinden.

Die kleinen Besucher können bei Kreativ-Workshops, Mal-, Bastel- und Spielaktionen mitmachen. Leseratten können in Bücherwelten eintauchen.

QuattroPole-Bustransfer

Der QuattroPole-Bustransfer bringt Besucher aus Trier und Saarbrücken am Samstag, 27. August, um 15 Uhr aus Saarbrücken und Trier nach Metz und nach dem Feuerwerk zurück. Die Fahrtkosten belaufen sich auf insgesamt 15 Euro.

Es stehen 50 Plätze pro Stadt zur Verfügung, die in der Reihenfolge der Anmeldung belegt werden.

Anmeldungen sind online auf der Internetseite www.quattropole.org/bus, per Telefon + 49 (0) 68 31 12 40 77 (von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr) oder per Fax + 49 (0) 68 31 12 40 76 möglich.

Weitere Sommerhighlights

Der Bustransfer zum Mirabellenfest ist eines von insgesamt sechs Angeboten, mit denen das Städtenetz QuattroPole dieses Jahr einlädt, Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier zu entdecken.

Internet: www.quattropole.org

Altstadtfestprogramm 2011 auf dem Domfreihof in Trier

Beim Trierer Altstadtfest 2011 am letzten Juni-Wochenende eröffnet Oberbürgermeister Klaus Jensen am Freitag, dem 24. Juni 2011, 18.30 Uhr, die Bühne auf dem Domfreihof.

Sie wird von der Sparkasse Trier und dem Radiosender RPR 1 präsentiert, während die Bitburger Braugruppe das gesamte Altstadtfest sponsert.

Musikalische Highlights sind die am Freitag um 21 Uhr auftretende „Pop-meets Classic“-Formation „Frank Rohles & Roxx-Busters“ sowie am Samstag um 20.30 Uhr die „Soulfamily“, die ihr fünfjähriges Altstadtfestjubiläum mit Soul, Funk, Rhythm and Blues-Klassikern und aktuellen Hits feiert.

Am Samstag geht ab 13 Uhr das Programm „Freunde fürs Leben“ über die Bühne. Die Koproduktion der Tanzschule Bernadette Wacht und von Berger-Production bietet eine Gesangs- und Tanzshow mit jungen Akteuren.

Gegen 19 Uhr folgt Loungemusik. Zwischendurch präsentiert RPR 1 Ausschnitte seines Radioprogramms.

Am Sonntag runden weitere musikalische Highlights das Wochenendprogramm ab.

Hans-Werner Scharnowski und die bundesweit bekannte Gospelformation „Living Gospel & Band“ präsentieren ihre stimmgewaltigen Celebration auf Einladung der Sparkasse Trier.

Um 18 Uhr treten dann Hemi Jost & Gospelfire mit dem Chor des Gospelworkshops aus, der am Tag vorher bei der Evangelischen Stadtmission in der Kaiserstraße stattfindet.

Interessenten ab 14 Jahre können sich anmelden bis Montag, 20. Juni, per E-Mail (marketing-sparkasse-trier@t-online.de), Fax (0651/712-1409) oder telefonisch: 0651/4357741.

Um 19.30 Uhr werden auf der Domfreihofbühne die Gewinner des Gewinnspiels der Sparkasse ermittelt.

Das Programm auf dem Domfreihof klingt aus mit heißen Karibik-Rhythmen: Ab 21 Uhr lädt „Sonoc de las Tunas“ zu einer musikalischen Reise mit Calypso, Merengue, Salsa, Samba und Mambo ein und animiert die Besucher zum Tanzen.

Internet: www.altstadtfest-trier.de

Immobilien in Trier: Grundstücksmarktbericht 2011

Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte für den Bereich der Stadt Trier legt unter dem Titel „Daten und Fakten zum Trierer Immobilienmarkt“ ihren aktuellen Grundstücksmarktbericht vor.

Im Berichtszeitraum (Jahr 2010) hat sie nahezu 1.600 Kaufverträge mit einem Volumen von mehr als 300 Millionen Euro ausgewertet und in die Kaufpreissammlung übernommen.

Die Ergebnisse und Tendenzen der Marktanalyse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

EIGENTUMSWOHNUNGEN (ETW)
monetäres Umsatzvolumen um 12 Prozent auf 100 Millionen € gestiegen
mehr als 1/3 des gesamten Immobilienumsatzes der Stadt entfällt auf ETW
jeder zweite Kaufvertrag eine Eigentumswohnung

neue Eigentumswohnungen
rd. ein Viertel der verkauften Eigentumswohnungen entfiel auf den Neubau
Kaufpreisentwicklung: von +/- 0 Prozent (Trimmelter Höhe) bis zu + sechs Prozent (Petrisberg)

gebrauchte Eigentumswohnungen
Kaufpreisentwicklung: Innenstadt und Heiligkreuz: +/- 0 Prozent; Süd und Höhenlagen: + fünf Prozent, Nord: + 15 Prozent, umfassend modernisierte Wohnungen: bis zu 100 Prozent über den normal unterhaltenen

gebrauchte Studentenappartements:
Innenstadt, Grafschaft, Altkürenz: leichte Preisrückgänge
an Innenstadt angrenzende Viertel und Neukürenz: + 14 Prozent

EINFAMILIENHÄUSER
neue Einfamilienreihenhäuser
Reihenhäuser oder Doppelhaushälften: 345.000 €uro oder 2.600 €/m² bis 2.700 €/m²(Wohnfläche ca. 130 m²)
freistehende Einfamilienhäuser (Petrisberg): 500.000 €uro oder 3.000 €/m² (200 m² Wohnfläche)

gebrauchte Einfamilienhäuser
normal unterhaltene größere Häuser: + fünf Prozent
normal unterhaltene kleinere Häuser: + 15 Prozent
umfassend modernisierte Häuser: auf Vorjahresniveau

WOHNBAULAND
Wohnbauland verteuerte sich im vergangenen Jahr um durchschnittlich drei Prozent

Die Detailanalyse ergab folgendes Bild:
EIGENTUMSWOHNUNGEN
Die Anzahl der verkauften Eigentumswohnungen stieg im Vorjahresvergleich um annähernd 40 Prozent. Mit 771 abgeschlossenen Verträgen wurde die bisher höchste Anzahl verkaufter Eigentumswohnungen registriert.

Damit bilden die Eigentumswohnungen mehr denn je den größten Immobilienteilmarkt der Stadt. Mit jedem zweiten registrierten Vertrag wurde in Trier eine Eigentumswohnung veräußert. Die umgesetzte Wohnfläche betrug rund 51.500 Quadratmeter.

Nahezu ein Viertel (23,7 Prozent) der gehandelten Eigentumswohnungen entfiel auf den Neubau, davon rund ein Viertel auf den Stadtteil Trier-Nord und rund ein Drittel auf kleine Wohnungen, so genannte Appartements.

Neubauwohnungen verteuerten sich in Trier-Süd um drei Prozent, in der Innenstadt um zwei Prozent und auf dem Petrisberg um sechs Prozent, während die Preise in Heiligkreuz und auf der Trimmelter Höhe stabil blieben.

Mittelwerte von Kaufpreisen neuer Eigentumswohnungen in Trier (ohne PKW-Abstellplatz)
Stadtmitte 2.750 €/m²
Trier-Süd 2.730 €/m²
Trier-Ost 2.610 €/m²
Trier-Nord 2.600 €/m²
Petrisberg 2.430 €/m²
Weismark 2.330 €/m²
westliche Stadtteile 2.260 €/m²

Die Kaufpreise gebrauchter Eigentumswohnungen stiegen zwischen fünf Prozent (Trier-Süd und Höhenlagen) und 15 Prozent (Trier-Nord).

In der Innenstadt, Heiligkreuz und den Stadtteilen westlich der Mosel blieben sie auf dem Vorjahresniveau. Wohnungen der Vorkriegs- und 50er Jahre im Zentrum oder den innenstadtnahen Lagen in umfassend modernisierten Objekten, wurden zu Kaufpreisen gehandelt, die bis zu 100 Prozent über denen vergleichbarer Wohnungen in normal unterhaltenen Objekten lagen.

Im Jahr 2010 wechselten rund 40 Prozent mehr gebrauchte (Studenten) Appartements (Wohnfläche bis 40 m²) den Eigentümer. In den an die Innenstadt angrenzenden Vierteln und in Neukürenz erhöhten sich die Preise um bis zu 14 Prozent, während sie in der Innenstadt, auf der Grafschaft und in Altkürenz leicht nachgaben.

EINFAMILIENHÄUSER
Neue Einfamiliendoppelhaushälften in Feyen wurden auf Vorjahresniveau gehandelt. Die Kaufpreise von Reihenmittelhäusern in Trier-Süd lagen bei 2.680 €uro pro Quadratmeter Wohnfläche, Reihenendhäuser und Doppelhaushälften in Feyen bei 2.630 €uro pro Quadratmeter Wohnfläche, freistehende Einfamilienhäuser auf dem Petrisberg bei 2.970 €uro pro Quadratmeter Wohnfläche, jeweils inklusive Bodenwert.

Gebrauchte normal unterhaltene Einfamilienhäuser verteuerten sich um fünf Prozent (größere Häuser mit Wohnflächen über 150 m²) bis 15 Prozent (kleinere Häuser um 100 m² Wohnfläche). Die Kaufpreise für Einfamilienhausgrundstücke mit umfassend modernisierter Gebäudesubstanz älterer Baujahre sowie nach 1995 errichtete Häuser der innenstadtnahen Lagen stagnierten dagegen auf dem hohen Vorjahresniveau.

WOHNBAUGRUNDSTÜCKE
Der Markt für Wohnbaugrundstücke war im vergangenen Jahr dominiert von Verkäufen innerhalb der Neubaugebiete Petrisberg, Tarforster Höhe und Pfalzel. Die durchschnittliche Wertentwicklung für Wohnbaugrundstücke lag im Berichtszeitraum bei + 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

FLÄCHEN DER LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT
Flächen der Land- und Forstwirtschaft im Oberzentrum Trier bilden mit nur 23 Verkäufen lediglich 0,1 Prozent des monetären Gesamtumsatzvolumens und stellen eine marginale Größe dar.

NEU im Grundstücksmarktbericht
Aufgrund des sich jährlich vergrößernden Teilmarktes der Eigentumswohnungen wurden neue Ansätze zu dessen genauerer Auswertung geprüft und, soweit sie bereits umgesetzt werden konnten, in den vorliegenden Grundstücksmarktbericht integriert.

Der Grundstücksmarktbericht vermittelt mit seinem reichhaltigen Informationsteil über die gesetzlichen Grundlagen und mit der Erläuterung von Fachbegriffen (Verkehrswert, Liegenschaftszinssatz, Bewirtschaftungskosten, Marktanpassungs-, Sachwert- und Ertragswertfaktoren) einen Einblick in die Grundstücksbewertung.

Hierzu sind auch einige praxisorientierte Beispielberechnungen mit Wertfaktoren zur überschlägigen Verkehrswertermittlung und Durchschnittspreisen für unbebaute Grundstücke, Ein- und Zweifamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Garagen und Pkw-Einstellplätze sowie von Geschäftsimmobilien und Mehrfamilienhausliegenschaften enthalten.

Mit dem Grundstücksmarktbericht bietet die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erneut einen maßgeblichen Beitrag zu der vom Gesetzgeber gewünschten Transparenz des örtlichen Immobilienmarktes.

Der Grundstücksmarktbericht kann unter Fax (0651) 7183692 oder via Internet unter www.gutachterausschuss.trier.de bestellt werden oder im Dienstgebäude Hindenburgstraße 2 in Trier abgeholt werden.

Die Gebühr beträgt 35 Euro (plus Porto).

Absturz von US-Kampfflugzeug (Typ A10, “Warzenschwein”) in Eifel bei Laufeld

Trier (dts Nachrichtenagentur) – Ein Kampfflugzeug der US-Luftstreitkräfte ist am Freitag-Nachmittag, dem 1. April 2011, in der Nähe des rheinland-pfälzischen Ortes Laufeld bei Trier abgestürzt.

“Wir sind wohl knapp einer Katastrophe entgangen”, sagte der Bürgermeister Karl-Josef Junk über den Vorfall. Die Maschine vom Typ “A10″ war nicht mit Raketen bestückt, stürzte aber nur etwa 300 Meter entfernt von Wohnhäusern nahe der A1 zwischen Trier und Daun ab.

Dem Piloten gelang es, sich per Schleudersitz aus der Maschine zu befreien, bevor diese aufschlug.


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Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.
[auch von diesem Bildschirm Gute Besserung!]

Archivfoto A10 Thunderbolt [Foto: US Air Force]

Die Maschine hatte nach dem Aufprall gegen 15:45 Uhr Feuer gefangen, Anwohner sprachen von “dicken, schwarzen Rauchwolken”, die vom Unglücksort aufgestiegen seien. Der Brand ist mittlerweile gelöscht.

Mehrere Feuerwehren, die Polizei und ein Rettungshubschrauber waren an dem Einsatz beteiligt.

Aus welchem Grund das auch als “Warzenschwein” bezeichnete Flugzeug abstürzte ist indes unklar. Die Maschine stammt vermutlich aus der US-Luftwaffenbasis “Spangdahlem”, wie eine Sprecherin mitteilte.

“Flensburg online”: Factsheet der US Air Force über A-10 Thunderbolt II

Tod bei Unfall in Piesport bei Trier

Trier (dts Nachrichtenagentur) – In der Nähe von Piesport bei Trier in Rheinland-Pfalz ist am Mittwochabend ein 18-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Das teilte die örtliche Polizeidirektion mit.


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Unfallursache soll zu hohes Tempo und Unerfahrenheit gewesen sein. Der junge Mann war mit seinem PKW in einer langgezogenen Rechtskurve kurz vor dem Ortseingang Piesport ins Schleudern geraten und anschließend mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt.

Das Auto wurde dabei bis zur Mitte eingedrückt, der 18-Jährige überlebte den Aufprall nicht.

Hochwasser in Trier: Pegel der Mosel wieder unter 8 Meter

Die Ruwer trat im gleichnamigen Trierer Stadtteil über die Ufer, bedrohlich war die Situation am vergangenen Wochenende jedoch nicht, wie die Stadt Trier in ihrem Pressedienst mitteilt.

Das erste Moselhochwasser 2011 ist für Trier glimpflich abgelaufen: Am frühen Samstagmorgen wurde mit rund 8,70 Meter am Pegel Trier der Scheitelpunkt erreicht. Bis Montag, dem 10. Januar 2011, sank der Pegel wieder unter acht Meter.

Überschwemmungen gab es an der Mündung der Ruwer in die Mosel, ansonsten meldete die Berufsfeuerwehr keine besonderen Vorkommnisse.

Durch das seit Donnerstag herrschende Tauwetter und zum Teil starke Regenfälle im Einzugsgebiet der Mosel war der Pegel in Trier innerhalb von 24 Stunden um 4,50 Meter auf rund acht Meter am Freitagvormittag gestiegen.

In der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Trier war daraufhin vorsorglich ein rund um die Uhr besetzter Katastrophenschutzstab eingerichtet worden.

Hochwasser in Trier und das Bürgertelefon

Da sich die Hochwasserlage weiter entspannt wird ab Dienstag, dem 11. Januar 2011, das eigens für den Trierer Stadtbereich geschaltete Bürgertelefon (Rufnummer 0651-9488288) wieder eingestellt.

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