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Elternselbsthilfegruppe AD(H)S. Vortrag von Michael Meusers in Unna

Die Elternselbsthilfegruppe AD(H)S und Familien mit entwicklungsverzögerten Kindern lädt alle Interessierten zu einem Vortrag am Montag, dem 17. Oktober 2011, um 18 Uhr, ins Kreishaus Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17 ein.

Der leitende Arzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke, Dr. med. Michael Meusers, informiert zu dem Thema AD(H)S – Therapie und Medikamente.

Die Mitglieder der Elternselbsthilfegruppe treffen sich regelmäßig einmal monatlich zum gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch und helfen sich bei der Bewältigung anstehender Probleme. Die Initiatorin der Selbsthilfegruppe, Anne Schrei, hat im Laufe der Jahre ein breites interdisziplinäres Netzwerk zu Fachleuten und Einrichtungen aufgebaut, um nach dem Stand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse den betroffenen Kindern und deren Eltern gezielt zu helfen.

Die Teilnahmegebühr für den Vortrag beträgt 3 Euro. Weitere Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Tel. 0 23 03 / 27-28 29. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de


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Ausbau der Autobahn 8 Augsburg – Ulm

Augsburg/Ulm (dts Nachrichtenagentur)Der Ausbau des Autobahn-Abschnittes Augsburg-Ulm durch ein Privatunternehmen wird sich voraussichtlich mindestens um mehrere Monate verzögern. Das berichtet die “Süddeutsche Zeitung” in ihrer Mittwochsausgabe vom 9. Februar 2011.

Grund ist nach Informationen der Zeitung ein Rechtsstreit um das Vergabeverfahren. Ein deutsch-österreichisches Konsortium, hinter dem die Firmen Hochtief AG und Strabag SE stehen, habe die Ausschreibung gewonnen. Doch nun habe der unterlegene Bieter gegen diese Entscheidung Einspruch eingelegt.

Wie die “Süddeutsche Zeitung” weiter berichtet, habe das Bundesverkehrsministerium bestätigt, dass die Fertigstellung für 2014 nicht mehr garantiert werden kann.

Ursprünglich sollte das Vergabeverfahren bereits 2010 abgeschlossen sein, der Baustart war für 1. Januar 2011 geplant. In diesem Abschnitt wurden bereits auf Staatskosten 80 Hektar Wald gerodet.

Für die Prüfung des Einspruchs ist die Vergabekammer der Regierung von Oberbayern zuständig, sie gibt laut dem Bericht mit Verweis auf den Datenschutz keine Auskunft über den Stand des Verfahrens.

Auch die Autobahndirektion Südbayern und die beteiligten Firmen wollten sich zu dem Verfahren nicht äußern.

Die Entscheidung der Vergabekammer könnte vor dem Oberlandesgericht München angefochten werden.

Der Ausbau und Betrieb des Teilstücks der Autobahn A8 zwischen Günzburg und Augsburg-West ist ein sogenanntes Public-Private-Partnership-Projekt (PPP).

Ein privates Unternehmen soll die 41 Kilometer lange Strecke auf sechs Spuren plus zwei Standstreifen ausbauen und 30 Jahre lang bis Ende 2040 betreuen.

Im Gegenzug erhält die Firma eine Anschubfinanzierung in Höhe von 75 Millionen Euro sowie Erträge aus der Lkw-Maut von der 58 Kilometer langen Strecke zwischen dem Kreuz Ulm-Elchingen und Augsburg.

Ein ähnliches Modell nahm auf der A-8-Trasse zwischen Augsburg und München im Dezember 2010 seinen Betrieb auf. Hierbei kassiert das deutsch-niederländische Konsortium Autobahn Plus allerdings die anfallende Lkw-Maut komplett. Auf dem Abschnitt Augsburg-Ulm hingegen kassiert der Betreiber nur einen Bruchteil der Maut.

Die Höhe dieses Entgelts war ein wichtiges Kriterium der Ausschreibung: Für den Bund war mit ausschlaggebend, wie viel Prozent der Maut die jeweiligen Bieter dem Staat überlassen.

Kopfschütteln über Proteste der Gewerkschafler in Frankreich

Die “Südwest Presse” aus Ulm chreibt am 20. Oktober 2010 in einem Kommentar zum Thema Frankreich:

“Die anhaltenden Massenproteste gegen eine im europäischen Vergleich moderate Anhebung des Renteneintrittsalters von 60 auf 62 Jahre lösen außerhalb Frankreichs nur Kopfschütteln aus.

Doch als Erklärung ein Bonmot heranzuziehen, wonach ein von aufmüpfigen Galliern bewohntes Land unregierbar sei, greift zu kurz. Spätestens seitdem der Verweigerungsfront der Gewerkschaften die Unterstützung durch Studenten zuwuchs, wird deutlich: Es geht längst nicht mehr nur um die Rentenreform.

Durch die Straßen zieht auch die wachsende Zahl jener, die Staatspräsident Nicolas Sarkozy scheitern sehen wollen. Nicht die Kräfte der Reformgegner hat der Präsident unterschätzt, sondern das Ausmaß seiner eigenen Unbeliebtheit. Diese hatte schon vor dem Sommer einen Tiefstand erreicht. Doch der harte Ruck, den Sarkozy seither in der Einwanderungs- und Sicherheitspolitik vollzog, war weiteres Wasser auf die Mühlen seinerWidersacher. Der Konfrontationskurs des Präsidenten hat die Rentenreform erst in einen Härtetest für seine Durchsetzungskraft verwandelt. Einknicken wird Sarkozy wohl nicht. Aber die Bilder von den Ausschreitungen dürften sich in den Köpfen der Franzosen ebenso festsetzen wie der Eindruck einer vom Elysée-Palast verordneten Rücksichtslosigkeit. Sarkozys Wiederwahl ist gefährdet – auch wenn ihm die Sanierung der Rentenkasse gelingt.”

“Flensburg online”: Anstatt zu arbeiten und zu sparen zünden linke Gewerkschaftler Autoreifen in den Straßen an. Fakt ist aber: Selbst wenn die Linken in Frankreich alles kurz & klein schlagen sollten, es führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass der Sozialstaat mit seinen immensen Ausgaben gescheitert ist. Nur freies Unternehmertum und Kapitalismus (das hat die Menschheitsgeschichte stets und immer gezeigt) können für wirtschaftliches Wachstum und Wohlergehen möglichst vieler Menschen sorgen.

Tote bei Bus-Unglück auf der A8 zwischen Ulm und Elchingen

Ulm/Kempten (dts Nachrichtenagentur)Bei einem Busunglück auf der Autobahn A8 zwischen Ulm und Elchingen sind heute Morgen zwei Menschen ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei wurden neun weitere Personen schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. 39 leicht Verletzte konnten in einer nahe gelegenen Raststätte versorgt werden.

Der voll besetzte Reisebus fuhr auf der A8 Richtung München, als er aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und seitlich im Straßengraben landete. Zur Zeit ist die Autobahn wegen Bergungsarbeiten in beide Richtungen komplett gesperrt.

Mord in Eislingen. Legen Tatverdächtige im Prozeß ein Geständnis ab?

Ulm (dts) - Vor dem Ulmer Landgericht beginnt heute Nachmittag der Prozess gegen die beiden Vierfachmörder von Eislingen.

Den beiden Jugendlichen im Alter von 18 und 19 Jahren wird vorgeworfen, im April dieses Jahres die Eltern und die beiden Schwestern des 18-Jährigen aus Habgier mit mehreren Schüssen getötet zu haben.

Die Mutter soll eine größere Summe auf einem Schweizer Bankkonto besessen haben. Für die Verteidiger ist der Grund für die Tat hingegen in den innerfamiliären Verhältnissen zu finden.

Erst kurz vor Beginn des Prozesses äußerte einer der beiden Mörder erstmals Reue. Wie die “Bild am Sonntag” unter Berufung auf den Anwalt des 18-jährigen Andreas H. berichtet, sagte der mutmaßliche Täter, dass er seinen Vater “vermisse”.

Im Prozess wollen die beiden Angeklagten offenbar ein Geständnis ablegen. Für den Prozess sind zwölf Verhandlungstage angesetzt, ein Urteil wird für Januar erwartet.

Hurtig, hurtig! Turbo-Abitur in Baden-Württemberg

Die in Ulm erscheinende “Südwest Presse” (Vorabmeldung 6.7.09) schreibt in einem Kommentar zum Turbo-Abitur in Baden-Württemberg:

“Für die Zukunft immerhin baut die Landesregierung vor. Um dem doppelten Jahrgang, der 2012 Abitur macht, Perspektiven zu bieten, stockt die CDU/FDP-Koalition Studien-, Ausbildungs- und Freiwilligenplätze auf. Das ist angesichts der durch die Politik verkürzten Gymnasialzeit verursachten Engpässe auch dringend notwendig.

Die Regierung wird ihre bisherigen Bemühungen sogar noch verstärken müssen, will sie die Schüler nicht in Turbozeit in die Perspektivlosigkeit entlassen. Die Maßnahmen müssen wirken – und nicht teuer als Erfolgskonzept verkauft werden. Wer im Vorfeld der Landtagswahl 2011 eine 250.000 Euro teure Werbekampagne für politische Notwendigkeiten plant, setzt sich dem Verdacht aus, Steuergelder für eigene Zwecke zu missbrauchen.

Der Wähler bildet sich ohnehin sein eigenes Urteil, wie die jüngste Umfrage zum Turbo-Abitur zeigt. Dass 70 Prozent aller Baden-Württemberger das G8 noch immer ablehnen, muss bei Regierungschef Günther Oettinger (CDU) die Alarmglocken schrillen lassen.

Die Schwesterpartei CSU hat im Nachbarland Bayern nicht zuletzt wegen der Unzufriedenheit der eigenen Klientel mit dem Turbo-Abi bei der letzten Landtagswahl die absolute Mehrheit verloren. Schon weil fast alle Bundesländer auf dem G8-Zug sitzen, wird es ein Zurück kaum geben. Aber ohne Nachbesserungen wird das verkürzte Abitur für Oettinger spätestens 2011 zum Problem.”

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