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Junge Frau nach Überfall in Bremens Pappelstraße unter Schock. Bremens Polizei sucht 4 Jugendliche, vermutlich türkischer Herkunft, als Tatverdächtige

Bremen (ots) – Ort: Pappelstraße, Bremen-Neustadt
Zeit: 03.01.2012, 23.55 Uhr
Eine 20 Jahre alte Bremerin wurde am späten Dienstagabend in der Neustadt von mehreren Tätern auf der Straße überfallen. Die Frau
erlitt einen Schock und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Die junge Frau stieg gestern Abend, gegen 23.55 Uhr, an der Haltstelle Gastfeldstraße / Friedrich-Ebert-Straße aus der Buslinie 26. Die 20-Jährige ging zu Fuß in die Pappelstraße, wo sich ihr eine vierköpfige Personengruppe in den Weg stellte.

Sie wurde von den (vermutlich) Jugendlichen umringt, geschubst und zu Boden gebracht. Anschließend entrissen sie ihr eine lilafarbene Handtasche und flüchteten in Richtung Langemarckstraße.

Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief bisher erfolglos.

Die 20 Jahre alte Bremerin erlitt einen Schock und stand so unter dem Eindruck des Geschehens, dass sie sich in ärztliche Behandlung geben musste.

Die Täter konnten wie folgt beschrieben werden:
Vier Jugendliche, ca. 15 bis 17 Jahre alt und vermutlich türkischer Herkunft. Ein oder zwei Räuber sollen auffallend klein gewesen sein (160 cm).

Die Polizei Bremen bittet um Zeugenhinweise unter (0421) 362-3888 oder an jede andere Polizeidienststelle.


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Hallo 2012! Sydney begrüßt das Neue Jahr mit großem Feuerwerk. 1,5 Mio Menschen rund um die Harbour Bridge + Opernhaus

Sydney (dts Nachrichtenagentur) – Im australischen Sydney wurde das Jahr 2012 um 14 Uhr deutscher Zeit mit einem traditionell sehr üppig ausgestatteten Feuerwerk begrüßt.

Bereits gegen 21 Uhr hatten sich schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen rund um die Harbour Bridge und das Opernhaus versammelt. Mit einer mitternächtlichen Temperatur von 19 Grad und sternenklarem Himmel herrschten optimale Bedingungen.

2.800 Polizisten waren im Einsatz um vor allem Taschen zu filzen, weil in weiten Teilen des Hafengebietes kein Alkohol zugelassen war.

Das 12-minütige Feuerwerk wurde auf sieben Schiffen, sieben Hochhäusern und von der der Hafenbrücke aus gezündet. Es kostet schätzungsweise 6,5 Millionen australische Dollar.

2012 auf Samoa

Apia (dts Nachrichtenagentur) – Auf dem im Pazifik gelegenen Inselstaat Samoa hat das Jahr 2012 bereits um 11 Uhr deutscher Zeit begonnen. Bei nächtlichen Temperaturen um die 25 Grad gehörten die knapp 200.000 Einwohner zu den ersten Menschen auf der Erde, die das neue Jahr begrüßen durften.

Erst am Tag vor Silvester hatte Samoa einen Datumssprung durchgeführt und den 30. Dezember kurzerhand ausfallen lassen.


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Auf Donnerstag, den 29. Dezember, folgte direkt Samstag, der 31. Dezember.

Auch die zu Neuseeland gehörenden Tokelau-Inseln nördlich von Samoa mit ihren rund 1.500 Einwohnern wechselten auf die westliche Seite der Datumsgrenze. Samoa hatte sich zu dem Schritt entschlossen, um mit seinen wichtigsten Handelspartnern Australien und Neuseeland mehr gemeinsame Werktage zu haben.

Unglück an Talsperre? Wahrsagung: Bhumibol-Staudamm soll an Silvester 2011 um 22 Uhr zusammenbrechen

Die Wahrsagung, daß der Bhumibol-Staudamm am Silvester 2011 zusammenstürzen soll (vor 37 Jahren von einem 6-jährigen Jungen angekündigt), können wir heute überprüfen. Wollen wir das Beste hoffen.

Bhumibol-Staudamm
Wird der Bhumibol-Staudamm in Staudamm an Silvester 2011 zusammenstürzen? [Foto: Love Krittaya]

Lesen Sie mehr über die ► Ankündigung von der Katastrophe am Bhumibol-Staudamm in Thailand.

Webcam vom Bhumibol-Staudamm

Wir haben sogar eine WebCam von dort gefunden (Qualität der Aufnahmen scheint nur so schlecht zu sein).
Webcam vom Bhumibol-Staudamm: www.bhumiboldam.egat.com/cctv_bb.htm

Prophezeiung von Flut für Thailand. Bricht der Bhumibol Staudamm an Silvester 2011?

Na, ob das stimmmt? Für Silvester, dem 31. Dezember 2011, wurde vor 37 Jahren prophezeit, daß in Thailand der Bhumibol Staudamm brechen und es zu einer fürchterlichen Flut-Katastrophe kommen würde. Der kleine Junge, der diese Prophezeiung aussprach (mittlerweile gestorben; sein Vater hatte die Prophezeiung aufgeschrieben) machte es ganz genau: Um 22:00 Uhr soll sich der Staudamm-Bruch ereignen.
Das Gute daran: Wir werden sehen können, ob es mit der Ankündigung etwas auf sich hat, und ob sie sich erfüllt oder nicht. Heute abend.

Katastrophe an Silvester am Bhumibol Staudamm?
Die Talsperre ist rund 500 km nördlich von Bangkok


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Der damals 6-jährige Junge sagte, daß dieses Jahr an Silvester der Bhumibol Staudamm einstürzen würde. Die Folge: Fürchterliche Überschwemmungen. Sogar das mehrere Hundert Kilometer entfernte Bangkok würde überschwemmt werden.

Man hat schon mal nachgeschaut… kein Riß im Staudamm.
Lediglich ein Erdbeben der Stärke 7 oder mehr hätte die nötige Kraft, um den Staudamm einbrechen zu lassen.
Nun gut, hoffen wir das Beste für den Bhumibol Staudamm.

Wetterprognose für das Gebiet am Bhumibol Staudamm

Die Wetterprognose für den 31. Dezember 2011 für das Gebiet um die Bhumibol-Talsperre sieht eigentlich normal aus. Am Tagesbeginn ein wenig Regen. Schon gegen Mittag dann alles trocken. Lediglich am Abend soll es wieder etwas Regen geben.
Deutet auch nicht auf eine Katastrophe am Bhumibol-Staudamm hin.

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Foto vom Bhumibol-Staudamm. Hier gucken…

Webcam vom Bhumibol-Staudamm: www.bhumiboldam.egat.com/cctv_bb.htm

Am Bhumibol Staudamm soll es — Brot und Spiele für die Bevölkerung zur Beruhigung? — eine Silvesterparty geben.
Internet: www.bhumiboldam.egat.com

Im Oktober 2011 wurde Bangkok bereits durch ein Hochwasser bedroht.
Das Hochwasser war so schlimm, daß Hilfe vom Technischen Hilfswerk (THW) für die deutsche Botschaft in Bangkok nötig wurde.

Optimismus für 2012

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschen gehen mit einer gehörigen Portion Gelassenheit und Zuversicht ins neue Jahr: kaum Job-Angst, großes Euro-Vertrauen, immer festere Bindung an Freunde und Familie. Das ergibt eine Umfrage des Demoskopie-Instituts YouGov für die “Bild”-Zeitung (Freitagausgabe vom 30.12.11).

Demnach erwarten 43 Prozent der Befragten, dass 2012 für sie persönlich “besser” wird als das ablaufende Jahr. Nur 33 Prozent glauben das nicht.

Bei den 25 bis 34 Jährigen ist der Optimismus mit 71 Prozent am größten.

Angst um den Arbeitsplatz 2012?

Job-Angst gibt es für die Deutschen demnach so gut wie kaum noch. Nur zwölf Prozent der Befragten haben “eher große” Sorge um ihren Arbeitsplatz; dagegen haben 28 Prozent “eher geringe” Sorgen. Und für satte 53 Prozent sind Jobverlust-Ängste überhaupt “nicht vorhanden”.

Was wird 2012 aus dem Euro?

Auch beim Euro überwiegt die Zuversicht. Nur 20 Prozent denken, dass der Euro 2012 auseinander bricht. 57 Prozent glauben das nicht.
(“Flensburg online”: Wirtschaftsweise hingegen hält einen Zusammenbruch vom Euro im Jahr 2012 für möglich)
Damit korrespondiert eine erkennbare Gelassenheit beim privaten Sparen. Eine Mehrheit von 38 Prozent will 2012 genauso viel Geld auf die hohe Kante legen wie im ablaufenden Jahr; 30 Prozent wollen mehr sparen, 19 Prozent weniger.

Was ist 2012 wichtig? Familie + Freunde

Besonders zählen die Deutschen offenbar auf Freunde und Familie. Dass dieses persönliche Umfeld 2012 für sie “wichtiger” wird, sagten 35 Prozent; für 60 Prozent bleibt es demnach “gleichbedeutend” – und nur für fünf Prozent soll es “weniger wichtig” werden.

Deutlich weniger optimistisch sind die Deutschen für die Regierungskoalition. Zwar glauben 45 Prozent, dass die Koalition 2012 hält; aber immerhin fast ein Drittel sagt, dass Schwarz-Gelb im kommenden Jahr auseinander fällt. Ein Viertel der Befragten erklärt: “Ich weiß nicht.”

“Flensburg online”: Weltuntergang 2012? Bibel sagt ‘Nein’

Was sind die beliebtesten Vornamen im Jahr 20elf?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei den beliebtesten Vornamen des Jahres 2011 führen Mia und Ben die Hitlisten an. Das teilte der Namensforscher Knud Bielefeld mit.

Für die Hitliste wurden knapp 163.000 Geburtsmeldungen von Geburtskliniken, Standesämtern und Geburtshäuser aus ganz Deutschland ausgewertet. Das seien circa 24 Prozent aller im Jahr 2011 in Deutschland geborener Babys.

Bei den Mädchen folgt nach Mia auf den Plätzen zwei und drei Emma sowie Hannah / Hanna.

Bei den Jungen erfreuen sich neben Ben auch die Namen Leon und Lucas / Lukas großer Beliebtheit. Bei den Jungen ist Ben 2011 erstmals Spitzenreiter (2010 Platz 3, 2009 Platz 10).
Mia ist im dritten Jahr in Folge die Nummer 1 bei den Mädchen.

Sind Silvester-Böller eigentlich Spielwaren?

In einem aktuellen Urteil hat das OLG Naumburg entschieden, dass Böller in einem Spielwarengeschäft verkauft werden dürfen. Wie erstinstanzlich bereits das Landgericht Magdeburg, sah auch das Oberlandesgerichts Naumburg die Silvesterfeuerwerkskörper als Spielwaren an.

Spielzeug umfasse nicht nur Gegenstände, mit denen Kinder spielen. Auch Erwachsene und Tiere spielen. So spielen auch und gerade Erwachsene Kartenspiele (Poker, Skat etc.) oder mit elektrischen Modelleisenbahnen.

Seit einigen Jahren gibt es neue Medien, wie etwa Computerspiele.

Auch Feuerwerkskörper werden über Jahrzehnte hinweg sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch von Erwachsenen geschätzt.

Spielen bedeutet einzig und allein sich zum Vergnügen, Zeitvertreib und allein aus Freude an der Sache selbst auf irgendeine Weise zu betätigen.

Auch Feuerwerk dient allein dem Vergnügen des Betrachters, erläutern ARAG Experten die Entscheidung (OLG Naumburg, Az: 9 U 192/10).

“Flensburg online”: Auch im Norden Deutschlands wird gerne gespielt. Spielwaren in Flensburg
==> Sicherheit an Silvester. Der Umgang mit Feuerwerkskörpern
==> Aufbewahrung von Feuerwerkskörpern. Wie lagert man Silvester-Böller?

==> Silvester-Grüße. Familie und Freunde an Silvester anrufen? Oder SMS schicken? Oder lieber eMail?

Sicherheit an Silvester. Der Umgang mit Feuerwerkskörpern

Für einen unfallfreien Jahreswechsel sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen in puncto Böller & Co. unerlässlich. ARAG Experten raten dringend dazu, die Gebrauchsanweisung zur Abwechslung mal nicht nur genau zu lesen, sondern auch zu befolgen.

Grundsätzlich sollten Feuerwerkskörper eine ausreichend lange Zündschnur haben und daraufhin überprüft werden, ob sie unbeschädigt sind.

Ist z.B. bei einer Rakete der Führungsstab gebrochen und angeknackst – Hände weg! Zum Starten sollte der Stab in eine Flasche oder beispielsweise ins Gras oder einen Schneehaufen gesteckt werden. Auch sollte man unbedingt darauf achten, wohin die Rakete geschossen wird.

In einem konkreten Fall wurde durch eine Rakete eine benachbarte Scheune in Brand gesetzt und ein erheblicher Schaden verursacht.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass wenn man mit gezündeten Feuerwerkskörpern auf dem Nachbargrundstück Schäden anrichtet, bei fahrlässigem Verhalten haftet (BGH, AZ: V ZR 75/08).

Wer’s laut mag und auf den kostspieligen Krach nicht verzichten möchte: Nach dem Zünden schnell werfen und zwar nicht in Richtung Zuschauer. Hierbei weisen die ARAG Experten jedoch darauf hin, dass auch der Zuschauer bei einem Silvester-Feuerwerk gewisse Risiken eingeht, die er im Zweifelsfall selbst zu tragen hat.

Der Kauf von Feuerwerkskörpern

In Deutschland erhältliche Feuerwerkskörper müssen von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung zugelassen sein. In den öffentlichen Verkauf gelangen die Feuerwerkskörper der Klassen I und II. Feuerwerkskörper der Klasse I (z.B. Knallerbsen, Wunderkerzen, Bengalisches Feuer) dürfen das ganze Jahr über verkauft werden.

Feuerwerkskörper der Klasse II (z.B. Knallfrösche, China-Böller, Leuchtraketen) dürfen ohne Genehmigung hingegen in der Zeit vom 1. Januar bis einschließlich 28. Dezember nicht verkauft werden.

Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass in jedem Fall Böller, Knaller, Kracher und Raketen der Klasse II ausschließlich an Personen abgegeben werden dürfen, die älter als 18 Jahre sind. Auch dürfen diese Produkte nur innerhalb von Verkaufsräumen veräußert werden. Ein Verkauf aus einem Kiosk oder in Verkaufspassagen ist verboten.

Aufbewahrung von Feuerwerkskörpern. Wie lagert man Silvester-Böller?

Nicht nur beim Vertrieb und beim Gebrauch von Feuerwerkskörpern soll die Sicherheit an erster Stelle stehen. Silvester-Böller müssen auch sicher vor Kindern aufbewahrt werden. Anderenfalls können Eltern für die Folgen einer unsachgemäßen Knallerei verantwortlich gemacht werden.

Die ARAG Experten verweisen auf einen Fall, in dem ein elfjähriges Mädchen ein Knalltrauma und einen vorübergehenden Gehörschaden durch Silvesterböller erlitt, die ihr ein 13-Jähriger nachgeworfen hatte.

Die Richter verurteilten die Mutter des Jungen zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von rund 1.000 Euro, weil sie ihrer Aufsichtspflicht nur unzureichend nachgekommen war.

Die Frau hatte die gut zehn Zentimeter langen Knaller zwar in ihrer Wohnung versteckt, der Sohn hatte diese aber trotzdem gefunden. Der Junge selbst hatte die Anschuldigungen zwar bestritten. Das Gericht sah die Vorwürfe aber durch Augenzeugen und den Klinikaufenthalt des Mädchens hinreichend belegt. Nach Ansicht der Richter hätte die Mutter des kleinen Sprengmeisters deutlicher und bestimmter auf eine sichere Verwahrung hinwirken und die Knaller notfalls wieder aus der Wohnung bringen müssen, insbesondere da die Feuerwerkskörper teilweise für Jugendliche unter 18 Jahren verboten waren (LG München, Az.: 31 S 23681/00).

Bundesagentur für Arbeit: Immer mehr Arbeitslose rutschen direkt in Hartz IV

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Jeder vierte Beschäftigte, der arbeitslos wird, ist sofort auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen. Dies geht aus einer Analyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die der “Süddeutschen Zeitung” (Donnerstagausgabe vom 29.12.11) vorliegt.

Dabei handelt es sich häufig um Geringqualifizierte, knapp ein Drittel war zuvor als Leiharbeiter tätig. Die Zahl der neuen Arbeitslosen, die direkt in die staatliche Hartz-IV-Grundsicherung absteigen, hat demnach seit 2008 deutlich zugenommen.

Wer innerhalb der letzten zwei Jahre vor Verlust seines Arbeitsplatzes mindestens ein Jahr in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, besitzt einen Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG) I. Es wird in der Regel zwölf Monate ausgezahlt, Langzeitarbeitslose erhalten danach Hartz IV.

Im Durchschnitt beläuft sich das ALG I auf 812 Euro im Monat. Ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger erhält 364 Euro.

Die BA-Untersuchung zeigt nun, dass immer mehr der neu arbeitslos Gewordenen kein oder zu wenig Geld aus der Arbeitslosenversicherung bekommen. “Entweder war die Beschäftigungszeit zu kurz, um Ansprüche zu erwerben, oder das früher erzielte Lohneinkommen war zu niedrig, um mit dem daraus abgeleiteten Arbeitslosengeld-Anspruch den Bedarf zu decken und muss mit Arbeitslosengeld II aufgestockt werden”, heißt es in dem Papier.

Nach Angaben der Bundesagentur verloren in den vergangenen zwölf Monaten bis Ende November 2011 etwa 2,8 Millionen Beschäftigte ihren Job. 737.000 wanderten danach sofort ins Hartz-IV-System, pro Monat waren dies 61.000.

Vor drei Jahren, im November 2008, waren es monatlich noch 51000. Das Risiko, als Arbeitsloser direkt zum Hartz-IV-Fall zu werden, hängt maßgeblich von der Qualifikation ab: Bei Fachkräften passiert dies laut den BA-Zahlen nur etwa in jedem fünften Fall.

Bei Geringqualifizierten, die arbeitslos werden, muss fast jeder zweite sofort Leistungen der staatliche Grundsicherung beziehen. Branchen mit hohem Anteil an ungelernten Arbeitskräften wie Gastgewerbe und Leiharbeit sind dabei besonders stark vertreten. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) warnte davor, die neuen Zahlen negativ zu bewerten.

“Gerade für Geringqualifizierte ist eine zunächst befristete Beschäftigung allemal besser als dauerhafte Arbeitslosigkeit”, sagte ein BDA-Sprecher.

Die Arbeitsmarktpolitik müsse künftig aber dazu beitragen, “die Erwerbsläufe von Geringqualifizierten zu stabilisieren”. Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), sagte, die Zahlen zeigten, “wie löchrig der Schutz der Arbeitslosenversicherung geworden ist und wie viele Menschen in prekären Jobs arbeiten müssen”.

Buntenbach sprach sich dafür aus, darum die Voraussetzungen für einen Anspruch auf das ALG II zu lockern: “Dann könnte vielen Arbeitslosen Hartz IV erspart bleiben.”

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