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Fusion von Deutsche Börse und Nyse Euronext

Frankfurt/Main/New York (dts Nachrichtenagentur) - Der Frankfurter Börsenbetreiber Deutsche Börse und die europäisch-amerikanische Nyse Euronext haben sich auf eine Fusion geeinigt.

Die Aufsichtsräte beider Unternehmen hätten den Plänen zugestimmt, teilten die Betreiber am Dienstag im Anschluss an eine Sitzung der Gremien mit.

Durch diesen Zusammenschluss werde die weltweit führende Börsenorganisation entstehen, welche globaler Marktführer im Derivatehandel, Risiko-Management, sowie der bekannteste und größte Börsenplatz für Aktienplatzierungen und Aktienhandel sein wird, hieß es.

Im Rahmen der Transaktion werden Nyse Euronext und Deutsche Börse AG unter dem Dach einer neu gegründeten niederländischen Holding zusammengeführt, die an den Börsen in Frankfurt, New York und Paris gelistet sein soll.

Das Unternehmen wird überdies zwei Hauptquartiere haben, zum einem in dem neu errichten Green Tower der Deutsche Börse AG in der Nähe von Frankfurt am Main und zum anderen in der New Yorker Wall Street.

Das Unternehmen werde dann von einem aus 17 Mitgliedern bestehenden Verwaltungsrat geführt, hieß es weiter.


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Gewinne der Bundesbank im Jahr 2010

Frankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundesbank-Gewinn dürfte 2010 deutlich geringer ausgefallen sein als im Jahr zuvor.

Nach Schätzungen der BHF-Bank, über die Tageszeitung “Die Welt” (Mittwochausgabe vom 16. Februar 2011) berichtet, hat die Notenbank 2010 nur einen Überschuss von rund drei Milliarden Euro erzielt.

Ein Jahr zuvor waren es noch 4,1 Milliarden Euro gewesen, 2008 hatte der Überschuss 6,3 Milliarden Euro betragen.

“Der Rückgang ist vor allem auf niedrigere Zinserträge zurückzuführen. Grund hierfür ist, dass deutsche Banken sich im Jahresverlauf 2010 in immer geringerem Umfang bei der Bundesbank und immer stärker bei Geschäftsbanken refinanziert haben”, sagte BHF-Chefvolkswirt Uwe Angenendt.

Das geringere Handelsvolumen führt zu den niedrigeren Zinserträgen der Notenbank.

Die Bundesbank führt ihren Gewinn an den Bund ab. Drei Milliarden Euro des Überschusses fließen 2011 in den Bundeshaushalt, darüber hinausgehende Mittel verwendet die Regierung für die Tilgung der Verbindlichkeiten aus dem so genannten “Tilgungsfonds”.

Dieses Sondervermögen hatte die Bundesregierung in der Finanzkrise geschaffen, um die Konjunkturpakete zu finanzieren.

Bestätigt sich die Prognose der BHF-Bank, bliebe für den Schuldenabbau jedoch kein Geld übrig. Die anderen Gewinnquellen der Bundesbank dürften sich kaum verändert haben, da die Zinshöhe im In- und Ausland unverändert gewesen sei, sagt Angenendt.

Am 8. März 2011 wird die Bundesbank ihren Gewinn auf ihrer Bilanzpressekonferenz offiziell bekanntgeben.

“Flensburg online”: Und was ist mit dem deutschen Goldschatz?

Erfolgreiches Ende des Insolvenzverfahrens: Karstadt löst Geschäftsführer Thomas Fox ab

Essen (dts Nachrichtenagentur) - Die Warenhauskette Karstadt hat ihren Geschäftsführer Thomas Fox nur wenige Wochen nach dem erfolgreichen Ende des Insolvenzverfahrens abgelöst. Dies teilte der Konzern am Dienstag, dem 15. Februar 2011, mit.

Fox hatte die Geschäftsleitung im Sommer 2009 übernommen, das Unternehmen durch die Insolvenz geführt und wurde nach Beendigung des Verfahrens Übergangschef.

Karstadt dankte dem Restrukturierer für “seine außergewöhnlichen Leistungen und Verdienste um das Unternehmen”.

Der Eigentümer Nicolas Berggruen sprach davon, Fox später in den Aufsichtsrat zu holen.

Wettbewerb im Online-Banking

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Rund 60 Prozent der Banken und Sparkassen in Deutschland fühlen sich durch neue Wettbewerber aus Internet und Mobilfunk zunehmend unter Druck gesetzt.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Branchenkompass Kreditinstitute” der Managementberatung Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Die Institute befürchten demnach, durch das Angebot moderner E-Payment-Systeme zunehmend Marktanteile zu verlieren.

Besonders Banken mit Schwerpunkt Firmenkundengeschäft (71 Prozent) sehen sich von dieser Entwicklung bedroht.

Aber auch die Mehrheit der Privatkundenbanken (56 Prozent) betrachtet den Wettbewerb durch Internet- und Mobilfunkanbieter als neue Herausforderung.

Um sich dem wachsenden Wettbewerbsdruck zu stellen, planen 57 Prozent der Banken und Sparkassen bis 2013 größere Vertriebsinvestitionen im Internetbanking.

Darüber hinaus wollen vier von zehn Instituten den sprunghaften Anstieg des Mobile Banking weiter vorantreiben.

Aktuell verfügen 38 Prozent der Institute über eine Funkfiliale. 2009 waren es erst 15 Prozent.

Bis 2013 planen 43 Prozent der Banken in Kommunikations-Apps zu investieren.

Darüber hinaus wollen 38 Prozent der Institute, aufwändige Mobile-Banking-Anwendungen entwickeln, mit denen sich Überweisungen, Wertpapierorders oder Zahlungen durchführen lassen.

Moderater Anstieg vom Bruttoinlandsprodukt in IV/2010

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich auch zum Jahresende 2010 fortgesetzt, jedoch etwas verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag, dem 15. Februar 2011, mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent.

Im gesamten Jahr 2010 ist die deutsche Wirtschaft um 3,6 Prozent gewachsen.

Im Vorjahresvergleich lag die Wirtschaftsleistung in allen Quartalen des Jahres 2010 deutlich über dem Niveau des Krisenjahres 2009.

Im letzten Vierteljahr 2010 stieg das preisbereinigte BIP gegenüber dem vierten Quartal 2009 um 4,0 Prozent.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich vor allem vom Außenbeitrag.

Im Inland wurde zudem mehr in Ausrüstungen investiert und auch mehr konsumiert, so dass insbesondere der witterungsbedingte Rückgang der Bauinvestitionen kompensiert werden konnte.

Korruptionsverdacht bei Telekom und Volkswagen

Bonn/Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) - Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” (Dienstagsausgabe vom 15. Februar 2011) wegen des Verdachts auf Korruption bei Volkswagen (VW) und der Telekom gegen mehrere aktive und ehemalige Manager sowie Mitarbeiter der beiden Konzerne, die zu den größten Unternehmen in Deutschland zählen.

Telekom-Manager sollen versucht haben, durch die Verlängerung eines Sponsor-Vertrags beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg von Volkswagen Aufträge über mehrere hundert Millionen Euro zu erlangen.

VW ist Hauptinhaber und wichtigster Geldgeber des Bundesligisten. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wären das illegale Absprachen gewesen.

Die Stuttgarter Strafverfolger ermitteln gegen zwei frühere Manager und einen ehemaligen Berater der Telekom-Tochterfirma T-Systems sowie zwei Mitarbeiter aus dem Einkauf von VW.

Gegen Mitarbeiter des VfL Wolfsburg wird nicht ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage, dass sie vergangene Woche in vier Städten insgesamt acht Büros im Zuge eines Korruptionsverfahrens durchsuchen hat lassen hatund gegen fünf Beschuldigte vorgeht. Die Justizbehörde nannte aber keine Einzelheiten.

Nach Informationen der Zeitung wurden Büros von T-Systems, VW und dem VfL Wolfsburg gefilzt, um Beweismaterial sicherzustellen.

Ausgelöst hat die Ermittlungen die Deutsche Telekom selbst. Der Spitze des Bonner Konzerns waren offenkundige Unregelmäßigkeiten bei der Tochterfirma T-Systems aufgefallen, die potentiellen Geschäftskunden wie VW eine Vielzahl von Dienstleistungen bei Telefon und Internet anbietet.

VW teilte auf Anfrage der Zeitung mit, man unterstütze die Staatsanwaltschaft “vollumfänglich”.

Exporte 2010 von Hightech: Anstieg um 18%

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Hersteller von Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) in Deutschland haben ihre Exporte im Jahr 2010 um 18 Prozent auf 30,3 Milliarden Euro gesteigert. Das teilte der Hightech-Verband Bitkom in Berlin mit.

Im Krisenjahr 2009 waren die Ausfuhren von ITK-Waren noch um 23 Prozent eingebrochen.

Im Laufe des Jahres 2010 erholte sich das Export-Geschäft wieder.

Den stärksten Zuwachs erzielten die Produzenten von Kommunikationstechnik wie Telefonapparaten oder Netzwerken mit plus 35 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro.

Die Ausfuhren von IT-Hardware legten im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro zu.

Die Exporte von Unterhaltungselektronik sind um fünf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro gestiegen.

Bitkom rechnet damit, dass die Exporte im Jahr 2011 wieder das Vorkrisenniveau erreichen werden.

Größter Abnehmer deutscher ITK-Produkte ist Großbritannien mit einem Volumen von 2,7 Milliarden Euro im Jahr 2010 (plus 4 Prozent), dicht
gefolgt von Frankreich mit 2,6 Milliarden Euro (plus 17 Prozent).

Flensburger Geschäftsleute (E-Club) beim ECMI

Am 11 Februar 2011 während des Frühstücks, bekam Flensburgs Geschäftsgruppe “E-Club“ die Möglichkeit näheres zu erfahren über die Aktivitäten des ECMI’s (European Centre for Minority Issues).

Das Frühstück fand im Konferenz-Saal des Kompagnietores direkt an der Flensburger Förde statt.

Der E-Club bekam unter anderem Information über die institutionelle Ausrichtung, Finanzierung und Geschichte des ECMI’s, als auch ueber laufende Projekte und den sogenannten Field-Office Aktivitäten.

Der E-Club bekam darüber hinaus auch eine Einführung in die Geschichte des Minderheitenschutzes und dessen Vereinbarungen in der Grenz-Region.

Das Treffen ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des ECMI’s und soll helfen die Institution und das Kompagnietor näher an die Flensburger und die lokale Öffentlichkeit heran zuführen.

Die Hoffnung ist es, Forschung und Geschäftswelt zusammen zubringen und so neue Möglichkeiten für zukünftige initiativen und Zusammenarbeit zu schaffen.

Der Empfehlungsclub ist ein regionales Netzwerk von Unternehmen unterschiedlicher Branchen sowie Selbständigen und Freiberuflern. Weitere Informationen zum E-Club finden Sie unter www.empfehlungsclub-flensburg.de

Das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen (European Centre for Minority Issues) betreibt praxis- und politikorientierte Forschung, stellt Informationen und Dokumentationen zur Verfügung und bietet Beratungen zu Minderheitenfragen in Europa an. Es unterstützt europäische Regierungen und internationale Organisationen sowie nicht-dominante Gruppen in ganz Europa.

Das Zentrum arbeitet mit anderen Forschungseinrichtungen, den Medien und der allgemeinen Öffentlichkeit zusammen, indem es frühzeitig Informationen und Analysen zur Verfügung stellt.
Internet: www.ecmi.de


“Flensburg online”: Europäisches Zentrum für Minderheitenfragen

Was steht alles? Der Rettungsplan für WestLB?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Lenkungsausschuss der WestLB hat sich am Sonntag, dem 13. Februar 2011, in Berlin gegen eine Zerschlagung der Bank ausgesprochen.

Die Bank solle als Ganzes erhalten bleiben und über alle Geschäftsfelder um 30 Prozent schrumpfen, berichtet die “Rheinische Post” unter Berufung auf Sitzungsteilnehmer.

Dabei solle die Bank “etwas mehr als ein Viertel, aber weniger als ein Drittel” der derzeit noch rund 5.000 Jobs abbauen, zitiert die Zeitung aus dem Rettungsplan, für den sich eine Mehrheit im Lenkungsausschuss abzeichnete.

Als potenzielle Käufer für die WestLB sollen der EU-Kommission morgen die US-Finanzinvestoren J.C. Flowers, Apollo und Lone Star gemeldet werden, die dem Lenkungsausschuss laut “Rheinischer Post” unverbindliche Kaufangebote vorgelegt haben.

Wie viele Überstunden gab es 2010 in Deutschland? 1,25 Milliarden

Berlin (dts Nachrichtenagentur)Der kräftige Wirtschaftsaufschwung im vergangenen Jahr hat dazu geführt, dass die Arbeitnehmer in Deutschland wieder verstärkt Überstunden machen, um das Arbeitsvolumen zu bewältigen. Das berichtet die “Bild-Zeitung” unter Berufung auf Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Demnach wurden 2010 offiziell 1,25 Milliarden bezahlte Stunden Mehrarbeit geleistet.

Wie das Blatt weiter meldet, entspricht das einem Plus von 15% zum Krisenjahr 2009, als das Tochterinstitut der Bundesagentur für Arbeit eine Überstunden-Zahl von 1,09 Milliarden registriert hatte.

Im Vor-Krisen-Jahr 2008 hatte das IAB noch 1,37 Milliarden Stunden Mehrarbeit gezählt.

Nach Einschätzung verschiedener Arbeitsmarkt-Experten liegt die Zahl der unbezahlten Überstunden ähnlich hoch wie die der bezahlten Stunden, sodass insgesamt von einer Größenordnung von 2,5 Milliarden Stunden auszugehen sei.

Her mit dem Büroschlüssel, Axel Weber! – sagt die Linke

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem angekündigten Rücktritt von Bundesbank-Präsident Axel Weber zum 30. April beharrt die Linkspartei auf einem sofortigen Abgang Webers und auf einem Blitz-Gesetz für eine fünfjährige Sperrzeit bei einem Wechsel von Insidern aus öffentlichen Ämtern in die Privatwirtschaft.

Linken-Chefin Gesine Lötzsch sagte gegenüber der “Leipziger Volkszeitung” (Montag-Ausgabe vom 14. Februar 2011): “Axel Weber muss sofort sein Amt ruhen lassen.”

Ein Wechsel Webers zur Deutschen Bank “ist absolut inakzeptabel”. Der Bundesbankvorstand müsse sofort handeln.

“Das Organisationsstatut sagt eindeutig aus, dass Vorstände auch nach ihrem Ausscheiden eine absolute Schweigepflicht haben.”

Webers einzige Berufserfahrung als Banker stamme aus seiner Bundesbank-Zeit. “Weber muss sofort seinen Büroschlüssel abgeben.

Solange der Verdacht des Seitenwechsels im Raum steht, ist das alternativlos. Die Bundesregierung muss sofort ein Gesetz auf den Weg bringen, um Drehtürwechsel in die Privatwirtschaft zu unterbinden”.

Das sei noch vor dem 30. April zu schaffen. “Es muss überall eine Karenzzeit von fünf Jahren gelten.”

Wie geht es nach dem Tod von Bernd Eichinger bei Constantin Film weiter?

Hamburg (dts Nachrichtenagentur, 9.2.11) - Die Filmfirma Constantin Film ist nach Angaben von Vorstand Martin Moszkowicz durch den Tod des Gründers und wichtigsten Produzenten Bernd Eichinger nicht in Gefahr.

“Natürlich war Eichinger ein großes Aushängeschild für den deutschen Film und für die Constantin Film. Ich sehe aber überhaupt nicht, dass wir in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen werden. Im Gegenteil, dieses Jahr könnte eines der besten Jahre in der Geschichte der Firma werden”, sagte der Manager der “Zeit”.

Die Constantin Film ist nach Moszkowiczs Angaben “das Lebenswerk von Bernd Eichinger”.

Der Regisseur und Produzent habe sich aber “schon vor vielen Jahren sehr stark aus dem Unternehmen zurückgezogen und sich auf seine Tätigkeit als Produzent, Filmemacher und Autor konzentriert”.

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