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Wie viel Umsatz macht McDonald’s in Deutschland?

München (dts Nachrichtenagentur) – Die Schnellrestaurantkette McDonald`s hat im Geschäftsjahr 2010 die Umsatzgrenze von drei Milliarden Euro geknackt.

Wie das Unternehmen am Dienstag, dem 22. Februar 2011, mitteilte, wurde ein Netto-Restaurantumsatz von 3,017 Milliarden Euro verzeichnet.

Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Umsatz um 3,7 Prozent. 2010 wurden insgesamt 981 Millionen Gäste verzeichnet, ein Wachstum von 0,9 Prozent.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 62.000, die Anzahl der Restaurants auf 1.386.

Obwohl der Gesamtmarkt für den informellen Außer-Haus-Verzehr auch 2010 bei den Gästezahlen leicht geschrumpft sei, verzeichnete McDonald`s Deutschland nach eigenen Angaben einen weiteren Zuwachs und baute seinen Marktanteil bei den Gästebesuchen von 11,7 Prozent im Vorjahr auf 11,9 Prozent aus.

“Flensburg online”: Wirtschaftlicher Erfolg… mehr Jobs in der freien Wirtschaft geschaffen… hm, das muß doch sicherlich ein paar linkslastige Politiker auf den Plan bringen, oder? Happy Meal verbieten?


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Feldversuch mit Gigalinern. 25 Meter lange LKWs. Schüren Linkslastige Ängste?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ist Ängsten entgegengetreten, die Zulassung von über 25 Meter langen “Lang-Lkw” für einen großen Feldversuch in diesem Jahr gefährde den Straßenverkehr.

In einem Interview mit der “Bild am Sonntag” sagte Ramsauer: “Lang-Lkw sind nicht schwerer als die Laster, die schon jetzt auf unseren Straßen unterwegs sind. In Deutschland werden sie nur mit 40, maximal 44 Tonnen zugelassen.

Lang-Lkw haben aber eine bessere Bremsleistung, weil sie durch ihre sieben bis neun Achsen einfach mehr Räder auf der Straße haben.”

Ramsauer weiter: “Es handelt sich um moderne Fahrzeuge, die höchste technische Standards erfüllen. Natürlich werden die Fahrer besonders geschult.

Außerdem wird es für Lang-Lkw ein generelles Überholverbot geben.”

Vor dem Start eines großen Feldversuchs in diesem Jahr mit mehreren hundert Fahrzeugen verteidigte der CSU-Politiker den Einsatz der 25,25 Meter langen Lastzüge: “Wir werden im Güterverkehr in Zukunft enorme Zuwächse haben. Denken Sie an die Zunahme des Internethandels. Die Waren müssen schließlich auch geliefert werden.

Dieser Lang-Lkw ist ein Mittel, um die steigende Menge Fracht effizienter zu transportieren. Zwei Fahrten mit einem Lang-Lkw ersetzen drei normale Laster.”

Der Minister, der neben Verkehr auch für Stadtentwicklung zuständig ist, verwies darauf, dass die Super-Trucks in Ortschaften nur eingeschränkt fahren dürfen:

“Innenstädte sind für die Lang-Lkw tabu. Die Super-Brummis dürfen nur auf vorher festgelegten Routen zwischen dem Abhol- und Zustellort fahren”, sagte Ramsauer.

“Es geht um einen Feldversuch auf Autobahnen und Bundesstraßen – allerdings inklusive direkter Zufahrten.”

Ramsauer verwies auf den im Vergleich zu herkömmlichen Modellen niedrigeren Kraftstoffverbrauch der Lang-Lkw je transportierter Tonne Nutzlast:

“Die neuen Laster haben eine bessere Ökobilanz und erfüllen höchste Sicherheitsstandards. Durch das größere Volumen kann man Fahrten und Abgase einsparen.”

Einen Öko-Rabatt bei der Autobahn-Maut sowie einen Sonderzuschlag für die Giganten der Straße schloss der Minister aus.

Den Vorwurf, er verlagere mit dem Projekt Güter von der Schiene auf die Straße, wies Minister Ramsauer zurück: “Man kann mir alles Mögliche vorhalten, nur nicht, dass ich eine Politik von der Schiene auf die Straße betreibe. Dennoch gehört zur Lebenswirklichkeit, dass der Hauptträger des Verkehrs auf sehr lange Sicht noch die Straße sein wird.”

Wirtschaftswachstum in Mexiko

Mexiko-Stadt (dts Nachrichtenagentur) – In Mexiko hat das jährliche Wirtschaftswachstum mit 5,5 Prozent im Jahr 2010 den höchsten Wert seit zehn Jahren erreicht.

Angaben des Nationalen Statistik-Institutes zufolge ging der Wachstumsschub vor allem auf den Dienstleistungssektor, den produzierenden Sektor und die Landwirtschaft zurück.

“Die Fertigungswirtschaft war stärker als üblich, aber am wichtigsten war das signifikante Wachstum der Dienstleistungen”, sagte Gabriel Casillas von der Bank JP Morgan.

Im Gegensatz zu einigen anderen wirtschaftlichen Aufsteigern hat Mexiko mit einer hohen Inflationsrate von derzeit 3,8 Prozent zu kämpfen. Im Jahr 2010 betrug die Inflation noch 4,4 Prozent.

Diktator Gaddafi will nicht aufgeben = Benzinpreis steigt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund der Sorgen um Öl-Produktionsausfälle wegen der Libyen-Krise warnt Steffen Bukold vom Beratungsunternehmen EnergyComment vor steigenden Preisen an deutschen Tankstellen.

Bukold sagte der “Bild-Zeitung” (Mittwochausgabe vom 23. Februar 2011): “Beim Benzin drohen neue Höchstpreise. Der Spritpreis hängt generell stark vom Rohöl ab. Gerade das libysche Öl eignet sich besonders für die Benzinherstellung.”

Die Sprit-Ausbeute sei höher als bei anderen Öl-Sorten. Eine schnelle Entspannung an der Preisfront werde es nicht geben. Bukold: “Aus Angst vor dauerhaften Unruhen wird in der Region weniger investiert. Wichtige Ölförderprojekte werden auf Eis gelegt oder gar nicht erst begonnen.”

Das Ölangebot sinke schneller, die Preise für Rohöl und Benzin stiegen entsprechend stärker an.

Benzinpreis in den USA am 22. Februar 2011

Benzinpreis am 22. Februar 2011

Die Gallone Benzin gab es am 22. Februar 2011 für 2,97 Dollar.
Das sind 3,78 Liter für 2,17 Euro. Der Liter also für 79 Euro Cents. Wo fahren wir hin…?!

Lohnt sich ein Wechsel vom Stromanbieter?

Aufgrund der immer weiter steigenden Strompreise lohnt es sich, regelmäßig einen Vergleich anzustellen und gegebenenfalls auch den Anbieter zu wechseln.

Die Sorge, bei einem Stromanbieterwechsel im Dunkeln sitzen zu müssen, ist unbegründet. Sollte trotzdem mal etwas schief gehen, springt der örtliche Anbieter als Grundversorger ein. ARAG Experten sagen, wie’s geht:

Bevor Sie einen Vergleich z. B. im Internet starten, schauen Sie zuerst in der letzten Stromrechnung nach, wie hoch Ihr Jahresverbrauch ist. Dies hängt vor allem davon ab, wie viele Personen im Haushalt leben. Zusammen mit Ihrer Postleitzahl können Sie dann die für Ihre Region günstigsten Anbieter finden. Manchmal lohnt es sich schon, den eigenen Stromanbieter nach anderen Tarifen zu fragen, um eine Ersparnis ohne Wechsel herbeizuführen.

Wenn Sie sich nach einem Vergleich für einen neuen Stromanbieter entscheiden, sollten Sie folgende Punkte beachten:

• Binden Sie sich nicht zu lange an einen bestimmten Tarif. Die längste Laufzeit sollte bei 12 Monaten liegen.

• Die Kündigungsfrist sollte nicht länger als 1 Monat sein.

• Lesen Sie sich auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) durch.

• Bei Vorauskasse sollten Sie sich genau über den Stromanbieter informieren, da Sie hier das Insolvenzrisiko tragen. Im Zweifel wählen Sie lieber ein Angebot mit einer monatlichen Abschlagszahlung.

• Bei einem Wechsel sollte sich der neue Anbieter um die Kündigung des alten Vertrages kümmern, indem Sie ihm eine Vollmacht erteilen, und ein fester Liefertermin für den Beginn des neuen Vertrages vereinbart werden.

• Stimmen Sie keinen Wechselgebühren zu. Diese sind sogar unzulässig.

• Im Vertrag sollten alle Preisbestandteile genau aufgeschlüsselt sein und ein Hinweis darauf, ob Sie Mindest- oder Höchstmengen beachten müssen.

• Schauen Sie vorab im Internet nach Erfahrungsberichten anderer Kunden Ihres zukünftigen Stromanbieters. So können Sie böse Überraschungen vermeiden.

Bei den Kündigungsfristen gilt generell: Bei der Grundversorgung können Sie mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Kalendermonats kündigen. Haben Sie einen anderen Tarif beim Grundversorger gewählt oder einen anderen Stromanbieter, gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen.

Sobald Ihr Stromanbieter die Preise erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, wenn dies in den AGBs so geregelt ist.

Praxistipp: Sollten Sie die Kündigung selbst aussprechen wollen, beachten Sie bitte: Eine Kündigung sollte immer schriftlich (nicht per Fax oder E-Mail) am besten per Einschreiben/Rückschein erfolgen.

Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung und widerrufen Sie die Einzugsermächtigung, falls Sie Ihrem Anbieter diese erteilt hatten.

Zu viele linkslastige Politik. Kommt jetzt doch noch der Staatsbankrott von Griechenland? Ist unser Geld dann futsch?

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der europäische Sachverständigenrat EEAG warnt vor einer drohenden Pleite Griechenlands und erwägt als Lösung auch einen Ausschluss des Landes aus der Euro-Zone.

Das hoch verschuldete Land könnte spätestens 2013 neue Rettungshilfen brauchen, warnt die Gruppe von Ökonomen um den Präsidenten des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn in ihrem Bericht, der der “Süddeutschen Zeitung” (Dienstagausgabe vom 22. Februar 2011) vorliegt.

Der eingeschlagene Sparkurs in Griechenland reiche nicht aus. Die Krise des Landes werde noch immer unterschätzt, so die Forscher.

Griechenland werde nach Auslaufen des Rettungspakts wohl nicht in der Lage sein, sich über den Markt zu refinanzieren.

Die griechische Regierung hatte bislang stets betont, sie werde “jeden Cent zurückzahlen” und spätestens 2014 damit beginnen, den Schuldenberg abzutragen.

Doch laut Sachverständigenrat reichen die Einschnitte noch immer nicht aus.

Das Gremium empfiehlt als Option gar den Ausschluss des Landes aus der Euro-Zone.

Wolle die EU ihr Rettungspaket nicht mit jahrelangen Transfers ausdehnen, blieben neben einem Schulden-Moratorium nur zwei Lösungen:

Die Rückkehr des Landes zur alten Währung Drachme oder eine beispiellose Radikalkur, die auch niedrigere Löhne auf breiter Front einschließe.

Wirtschaft: Deutsche Unternehmen in Ägypten

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz der politischen Unsicherheit in Ägypten halten deutsche Unternehmen am Standort fest.

“Eine Verlagerung an andere Standorte und damit die Aufgabe unserer ägyptischen Fertigungen sehen wir zurzeit nicht”, sagte Uwe H. Lamann, Vorstand beim Autozulieferer Leoni, gegenüber dem Wirtschaftsmagazin “impulse”.

24.000 Arbeiter beschäftigt der Zulieferer Leoni in Nordafrika. Allein rund um Kairo sind es 4.000. Sie produzieren Kabelsätze für die europäischen Autohersteller.

Der Sanitärkeramik-Hersteller Duravit hält laut “impulse” ebenfalls an Ägypten fest. Von den rund 5.000 Beschäftigten des Konzerns arbeiten mehr als die Hälfte in dem nordafrikanischen Land. Sie produzieren in zwei Fabriken Keramik- und Acryl-Badewannen für den Weltmarkt.

“Kurzfristig ist der Markt beeinträchtigt. Alle halten Investitionen zurück. Langfristig aber kann Ägypten wie Phoenix aus der Asche steigen”, erklärte Duravit-Vorstandschef Franz Kook.

Tarifabschluß im deutschen Steinkohlen-Bergbau

Herne (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Tarifverhandlungen im deutschen Steinkohlenbergbau ist ein Tarifabschluss erzielt worden.

Das teilten die beiden Tarifparteien, der Gesamtverband Steinkohle e. V. (GVSt) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) am Montag, dem 21. Februar 2011, mit.

Demnach wird den Arbeitern und Angestellten im Monat März 2011 eine Einmalzahlung von 600 Euro gewährt.

Überdies werden die tariflichen Löhne und Gehälter werden ab dem 1. April 2011 um 3,3 Prozent erhöht.

Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31. Dezember 2012.

Flächen vom ehemaligen Bundeswehrstandorts Basepohl in Stavenhagen für gewerbliche Nutzung

In Stavenhagen (Landkreis Demmin) werden weitere Flächen des ehemaligen Bundeswehrstandorts Basepohl für die gewerbliche Nutzung erschlossen. “Die Reuterstadt hat frühzeitig die zivile Nachnutzung des ehemaligen Militärgeländes geplant”, sagte der MV-Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Montag, dem 21. Februar 2011, in Stavenhagen.

Nach der Wiedernutzbarmachung von Flächen der Kaserne Mecklenburgische Schweiz folgt nun die zivile Erschließung der Lützow Kaserne.

Nach dem ersten Bauabschnitt unterstützt das Wirtschaftsministerium auch die Erschließung weiterer Gewerbeflächen auf dem Kasernengelände. Für den Ausbau von Straßen und der Erschließung des Geländes mit Trinkwasser, Kanalisation und Elektrotechnik werden mehr als 1,2 Millionen Euro investiert.

“Mit der geplanten wirtschaftlichen Nachnutzung können die negativen Auswirkungen durch den Wegfall des Wirtschaftsfaktors Bundeswehr gemildert werden”, sagte Seidel. Das Wirtschaftsministerium fördert die Erschließung der Gewerbeflächen mit rund einer Million Euro.

Mit diesem Investitionszuschuss werden Verkehrsanlagen, Trinkwasserversorgung, Schmutz- und Regen-wasserentsorgung sowie die Stromversorgung der Kaserne für den Bedarf von kleinen und mittleren Unternehmen vorbereitet.

“Die Ansiedlung von Gewerbebetrieben ist mit der Schaffung von Arbeitsplätzen verbunden”, sagte Seidel. “Bisher sind über 50 Arbeitsplätze neu entstanden. Die bisherige Konversionsfläche wurde vollständig verkauft.”

Der Anfang der 70er Jahre neu errichtete Militärstandort eignet sich aufgrund weitgehend sanierter Bausubstanz, guter Anbindung, günstiger Anordnung der Infrastruktur und großzügiger Flächenzuschnitte für verschiedene Gewerbe.

Die Bundeswehr hat den Standort Stavenhagen-Basepohl mit ca. 480 Hektar und zwei Kasernen schrittweise reduziert. Von ehemals 4.600 Dienstposten bei der Bundeswehr gibt es derzeit nur noch 400, die Schließung ist beabsichtigt.

Kann SPD linke Träumereien beenden und Bedeutung von Wirtschaft und Unternehmertum erkennen?

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Hamburgs Altbürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD) fordert nach den Bürgerschaftswahlen einen Kurswechsel der Berliner SPD-Parteispitze.

“Wir brauchen in der Bundes-SPD mehr Scholz, das heißt mehr Aufmerksamkeit für die Bedeutung von Wirtschaft und Unternehmen”, sagte Dohnanyi dem Nachrichtenmagazin “Focus”.

Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete und Sprecher des Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs, forderte, man müsse sich genau ansehen, “mit welchen Themen in Hamburg Wahlkampf geführt wurde und prüfen, was sich davon in Berlin umsetzen lässt”.

Er glaube aber nicht, “dass Parteichef Sigmar Gabriel damit ein Problem hat”.

Der Parteienforscher Peter Lösche konstatierte in Hinblick auf die schlechten Umfragewerte der SPD im Bund: “Mit sozialer Gerechtigkeit allein” lasse sich kein Wahlkampf gewinnen.


Kommentar: Immer mehr Staat und Regulierungen = Immer weniger freie Marktwirtschaft und Eigeninitiative. Auch in der SPD sollte man schnell erkennen, daß Unternehmer Jobs schaffen. Reichtum ist nichts Böses. Arme Leute haben noch nie Jobs geschaffen; reiche Leute investieren und schaffen Jobs. Und haben arme Leute Jobs können sie sich Wohlstand erarbeiten, sich etwas leisten, Spaß am Leben haben und müssen nicht mehr vom Staat unterhalten werden.

Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen des Lebens. Sie sollten es auch beherrschen (Wilhelm Reich). Und nicht immer mehr Staat mit immer mehr Sozialleistungen, die die Menschen in Unselbständigkeit und Abhängigkeit (ver)führen.

Wenn man immer mehr Menschen in die Abhängigkeit vom Staat treibt und die Kosten dafür (Steuern) von immer weniger Schultern getragen werden müssen, kann man sich an fünf Fingern abzählen, wann das System zusammenbricht.
Linke Träume von Sozialismus haben in der gesamten Menschheitsgeschichte immer nur eins gezeigt: Sozialismus und Kommunismus funktionieren nicht. Nane Jürgensen


Im Umkehrschluss steige die soziale Gerechtigkeit durch wirtschaftliches Wachstum. Scholz sieht er nach einem überragenden Sieg als “potenziellen Kanzlerkandidaten”.

Haben Sozialisten nicht schon genug gemacht? Jetzt fordert Gordon Brown (Fabian-Gesellschaft) eine weltweite Bankenabgabe und Finanzaufsicht. Schritt zur zentralistischen Weltregierung…

London (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown fordert von seinen früheren Amtskollegen mehr Anstrengungen für eine weltweite Bankenabgabe und eine international tätige Aufsichtsbehörde für globale Finanzinstitutionen.

“Wir können nicht fortfahren wie bisher”, sagte Brown, 60, in einem Gespräch mit dem Nachrichten- Magazin “Der Spiegel”. Die Welt stehe an einer historischen Zäsur. Weil die Risiken, die von der Finanzbranche für die Weltwirtschaft ausgingen, auch in Zukunft gravierend blieben, müssten Staaten wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA vorangehen und einheitliche Regeln für das Bankenwesen festlegen.

Doch im Augenblick lahme das Engagement dieser Länder: “Aktuell besteht die größte Gefahr”, so der Ex-Premier, “dass wir wieder in den alten Trott verfallen”.

Wie Brown weiter sagte, habe er auf dem Höhepunkt der Finanzkrise am 8. Oktober 2008 ein “Vabanquespiel” betrieben. Damals kündigte er im Alleingang die umgehende Rekapitalisierung taumelnder Großbanken aus öffentlichen Mitteln an – ohne sicher zu sein, ob diese Maßnahme Erfolg haben könnte.

“Wir wussten nicht, wie die Märkte und die anderen Regierungen reagieren würden.” Schlimmstenfalls wäre er an jenem Tag zurückgetreten; seine Frau Sarah habe er bereits früh morgens instruiert, sich bereit zu machen für einen plötzlichen Auszug aus der Downing Street am Nachmittag.

Sehr rasch seien dann aber die Regierungen vieler großer Staaten seinem Beispiel gefolgt. “Die meisten Menschen machen sich immer noch keine Vorstellung vom Ausmaß des möglichen Zusammenbruchs”, erzählte Brown dem Magazin.

“Es wäre eine kaum vorstellbare Katastrophe geworden.” Was ihn selbst damals am meisten gesorgt habe, sei der “komplette Mangel an Führung” gewesen, “sowohl bei den Banken als auch den Regierungen”.