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Wirtschaftswachstum 2011 in Israel

Israels Finanzminister Yuval Steinitz hat in einer Sitzung des Finanzausschuss der Knesset einen kurzen Jahresrückblick der israelischen Wirtschaft 2011 gegeben. Die Wachstumsrate sei mit 4,8 Prozent sehr hoch gewesen, erklärte Steinitz.

„Solch eine Wachstumsrate ist in Zeiten der globalen Finanzkrise eine beachtliche Leistung. 2011 war das zweite Jahr in Folge, in dem Israel schneller als alle anderen Industrieländer gewachsen ist. Dieses Wachstum resultiert aus dem beeindruckenden Anstieg von Investitionen.“
[Quelle: www.israelheute.com vom 20.1.2012]


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Wohngebiet (3,2 ha) am Wasserturm. Flensburg sucht Investoren

Die Stadt Flensburg hat am 20.1.2012 den Startschuss zur Investorensuche für die ehemaligen Kleingartenflächen am Wasserturm in Mürwik gegeben. Gesucht werden ein oder mehrere Investoren, die das Grundstück erwerben und das im Rahmen des im vergangenen Frühjahr durchgeführten Wettbewerbes prämierte städtebauliche Konzept umsetzen.

“Auf dieser innenstadtnahen und sehr attraktiven Fläche von rund 3,2 ha sollen etwa 115 Wohneinheiten in Form von Stadtvillen mit angrenzenden Gärten geplant und umgesetzt werden”, erläutert Michael Draeger, Fachbereichsleiter Umwelt und Planen der Stadt Flensburg.

“Durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken in Flensburg ergeben sich für Investoren später sehr gute Vermarktungschancen”, so Draeger weiter.

Die Fläche ist nur 1,3 km von der Innenstadt entfernt und befindet sich in reizvoller Lage in direkter Nachbarschaft des Naherholungsgebietes “Volkspark”. Grundlage für die künftige Bebauung bildet das innovative und Flächen sparende Bebauungskonzept der Architekten Bertelsen & Scheving aus Kopenhagen, welches sich in seiner städtebaulichen Struktur stark an den früher auf dieser Fläche vorhandenen Kleingärten orientiert.

“Flensburg online”: siehe vielleicht auch Wassertürme in Flensburg

Insolvenzantrag Schlecker. Beschäftigte und Kunden hoffen auf eine Fortsetzung

Das “Westfalen-Blatt” (E.Datum 20.1.2012) kommentiert zu Schlecker:
“Schleckers Insolvenzantrag bedeutet zum Glück noch nicht das Aus. Nicht nur die 30 000 Beschäftigten, auch die vielen Kunden in ländlichen Regionen hoffen auf eine Fortsetzung.

Im Dorf ist Schlecker oft fast der einzige Anbieter von Drogerieartikeln. Es würde das Leben auf dem Land noch unattraktiver machen, wenn man für Handcreme, Geschirrspülmittel oder Vogelfutter erst 15 oder 25 Kilometer in die nächste Stadt fahren muss.

Das Mitleid erstreckt sich allerdings nicht auch auf die Eigentümer und das Spitzenmanagement. Mit seinen rabiaten Methoden, die Preise zu senken, hat sich Schlecker unter den Discountern besonders negativ hervorgetan. Das traf nicht nur die Industrie, sondern auch die Mitarbeiter in den Filialen, die dafür ausgebeutet wurden. Zum Schluss hat die neue Generation versucht, die Richtung zu korrigieren – möglicherweise zu spät. Schlecker wurde auch zum Buhmann, weil die
Konkurrenz seit langem einen besseren Weg geht. Rossmann, dm und andere behandeln Mitarbeiter und Lieferanten als Partner und bringen sich als Spender und Ideengeber in die Gesellschaft ein.”

Rollt Pleitewelle über Deutschland und die Welt?

Stefan Schelp kommentiert in der “Neue Westfälische” (E-Datum 20.1.2012) aus Bielefeld unter der Überschrift “Schlecker-Insolvenz
Krisengerede”:

“Der Druckmaschinenhersteller Manroland ist insolvent. Der traditionsreiche Kamerahersteller Kodak desgleichen. Und jetzt auch noch Schlecker. Rollt nun eine neue, eine weltweite Pleitewelle auf uns zu? Sind schon wieder zigtausende Arbeitsplätze in Gefahr? Schon werden Erinnerungen an die vergangene Krise von 2008 wach, als der Stellenabbau in Deutschland in Zehntausenden gezählt wurde.

Sind das also die Signale einer erneuten wirtschaftlichen Talfahrt? Eher nicht. Der Zusammenbruch der genannten Unternehmen kann zur persönlichen Tragödie jedes einzelnen betroffenen Angestellten werden. Das ist bitter für all jene, die sich einen neuen Job suchen müssen.

Das ändert aber nichts daran, dass es für jede einzelne Pleite ganz individuelle Gründe gibt. Manroland zum Beispiel kränkelte schon seit Jahren, litt unter einem beängstigenden Auftragsrückgang. 2.200 von 4.700 Stellen sollen wegfallen beim Hersteller von Druckmaschinen. Das Aus kam, nachdem der Hauptinvestor Allianz Capital Partners den Geldhahn zugedreht hatte. Manch einer wirft dem früheren Partner MAN vor, das Offenbacher Unternehmen ausgesaugt zu haben.

Kodak wiederum ist das Paradebeispiel für eine verfehlte Unternehmenspolitik. Kodak, das war mal ein Synonym für Fotografie. Dann verschlief der amerikanische Traditionskonzern die digitale Fotografie. Und nach Jahren des Siechtums bleibt die Blende nun möglicherweise endgültig geschlossen.

Anton Schlecker verkündete noch, genau wie einen Bäcker müsse es in jedem Dorf einen Schlecker-Markt geben, als sich der Bäcker längst aus dem Dorf zurückgezogen hatte.
Er hielt am Verkauf von der Palette fest, als die Konkurrenz von Rossmann, Müller und DM längst auf schickere Läden umgestellt hatte. Er setzte auf enge, kleine Geschäfte, als die Kunden sich anderswo an Licht und Luft gewöhnt hatten. Der neue Schwung, der mit der jungen Generation einziehen sollte, verpuffte. Das Image des Ausbeuters, des Krauters in 2b-Lagen, wurde Schlecker nicht mehr los. Schlecker machte Laden um Laden dicht. Die Insolvenz war deshalb für Branchenkenner schließlich keine Überraschung mehr.

Also: keine Insolvenzserie. Und auch kein Grund zur Sorge? Das nun leider auch wieder nicht. Denn da kommt die Psychologie ins Spiel. Und wenn es noch so gute, nachvollziehbare Gründe für jede einzelne Insolvenz gibt. Häufen sich die Meldungen, schlägt das auf die Stimmung. Auf die Verbraucherstimmung. Auf die Bereitschaft, Geld auszugeben. Dabei ist es insbesondere der Konsum, der uns bislang vor Schwierigkeiten bewahrt hat und die Wirtschaft auch in diesem Jahre stützen soll.

Der Einzelhandel setzt darauf, die Baubranche und natürlich auch die in Ostwestfalen-Lippe so starke Möbelindustrie.

Wir sollten also nicht so viel von Krise reden. Sonst ist sie irgendwann da. Und das wollen wir doch schließlich alle nicht.”

“Flensburg online”: EU-Krise. Kommt 2012 der Zusammenbruch vom Euro?
Was sicher ist: Die Welt wird 2012 nicht untergehen.

Stillstand ist Rückschritt. Wer hat die Digital-Kamera erfunden?

In einem Kommentar zu Kodak unter der Überschrift “Von der Rolle” schreibt die “Neue OZ” (E-Datum 19.1.2012):

“Es reicht nicht, gute Ideen zu haben, man muss sie auch konsequent vermarkten. Eastman Kodak hat das bitter zu spüren bekommen. Mittlerweile ist der Fotopionier, der einst mit der Erfindung des Fotofilms, des Kleinbildformats und des Films für bewegte Bilder Weltmaßstäbe setzte, völlig von der Rolle.

So weit hätte es nicht kommen müssen. Denn schon 1975, lange vor den Konkurrenten, entwickelte ein Mitarbeiter des US-Unternehmens die erste Digitalkamera. Doch das Management machte von der bahnbrechenden Erfindung keinen Gebrauch, um den lukrativen Absatz von Filmen nicht zu gefährden.

Diese Chance vertan zu haben rächt sich nun bitter. Denn als Kodak in den 1990er-Jahren dann doch noch zum Sprung in die digitale Welt ansetzte, war der große technologische Vorsprung verspielt. Schnell gab es massive Konkurrenz durch Canon, Nikon, Casio und andere.

Dass Stillstand Rückschritt bedeutet, hatten zuvor schon andere Kodak-Rivalen erfahren, so etwa AgfaPhoto. Das Traditionsunternehmen mit ebenfalls mehr als hundertjähriger Geschichte musste bereits 2005 aufgeben. Agfa-Filme gibt es zwar immer noch, aber nur als Lizenzfertigung von Fremdfirmen.

Kodak hat indessen noch eine Chance. Denn das Unternehmen sitzt auf einem bislang ungehobenen Schatz: mehr als 1000 Patenten, die sich zu Geld machen lassen.”

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EU-Krise. Wie viel Geld kann Deutschland noch abdrücken? Steinmeier: Euro-Rettung wird teurer, der deutsche Anteil wird steigen

Essen (ots) – Nach der Herabstufung des Euro-Rettungsschirms EFSF durch die Ratingagentur Standard & Poor´s warnt SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier vor höheren Kosten der Euro-Rettung und fordert von der Koalition Konsequenzen für die Haushaltspolitik des Bundes.

“Die Euro-Rettung wird teurer, die Herabstufung des gemeinsamen Rettungsschirms lässt den deutschen Anteil sehr wahrscheinlich steigen”, sagte Steinmeier den Zeitungen der
WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgaben vom 18.1.2012).

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dürfe dann aber nicht die Neuverschuldung nach oben treiben, sondern müsse die Koalitionspläne korrigieren: Schäuble solle zunächst “auf unsinnige Steuersenkungen und auf kontraproduktive Vorhaben wie das Betreuungsgeld verzichten. Dafür ist jetzt erst recht kein Spielraum mehr.”

Steinmeier forderte zugleich, den Start des dauerhaften Rettungsschirms ESM zu beschleunigen: “Der ESM muss so weit wie möglich nach vorn gezogen werden, weil er mit den notwendigen ökonomischen Instrumentarien ausgestattet ist. Je kürzer die Übergangszeit für den Rettungsschirm EFSF ist, desto besser.”

Zudem müsse es rasch zur Einrichtung einer europäischen Ratingagentur kommen: “Ich bin fest davon überzeugt, dass wir sie brauchen. Dass wir nicht die Kraft in Europa hatten, sie früher zu errichten, war ein Fehler”, sagte der SPD-Politiker.

Allerdings dürfe man sich keine “Wunderheilung” versprechen: “Auch eine europäische Ratingagentur arbeitet mit den gleichen Daten wie alle anderen Ratingagenturen weltweit.”

Der SPD-Fraktionschef kritisierte zugleich die “Leichtfertigkeit” mancher Ratings. So seien im zurückliegenden Jahr Abwertungen einzelner Länder regelmäßig mit mangelnder Spardisziplin begründet worden, die Abwertung Frankreichs nun aber mit mangelnden Wachstumsperspektiven. “Auch Ratingagenturen lernen offenbar, dass phantasieloser Kahlschlag allein auch noch kein Weg zur Wiedergewinnung von Stabilität ist. Ohne Wachstum geht es nicht, und wenn das die Ratingagenturen den europäischen Regierungen ins Stammbuch schreiben, ist das richtig”, so Steinmeier.

• Flensburg online: Möglicherweise in diesem Zusammenhang auch interessant für Sie: Kommt 2012 der Zusammenbruch vom Euro? Dann die Weltwährung? Dann die Weltregierung mit dem Antichristen?

Cyber-War. Wie sicher ist Deutschland vor Cyber-Attacken? Wo steht Deutschland im “Cyber Power Index”?

Bei SpaceDaily.com war über eine Studie zu lesen, die ausführt, welche Länder am besten gegen Cyberwar-Attacken gegen ihre Volkswirtschaften geschützt sind.

Der sog. Cyber Power Index ist eine Studie von Booz Allen Hamilton aus den USA und von der Economist Intelligence Unit. Erfreulich für Deutschland. Die Untersuchung listet Deutschland unter der Top-5 jener Länder auf, die sich gut gegen Cyber-Attacken schützen. Mit dabei auch Großbritannien.

Außerdem in der Top-5 vom Cyber Power Index: die USA, Australien und Kanada.

Cyber Power Index
Cyber Power Index [Screenshot bei www.cyberhub.com; aufgerufen am 16.1.2012]

Keine wesentlichen Cyber-Security Pläne haben nach der Studie Länder wie Argentinien, Indonesien, Russland und Saudi Arabien.

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Siehe in diesem Zusammenhang vielleicht auch ==> Cyber-War. Auch für Israel eine ernste Bedrohung

War da nicht auch neulich mal etwas mit einem Stuxnet-Virus…? Irans Bushehr Atomreaktor durch Stuxnet-Virus kaputt?

Erfahrungsaustausch in Magdeburg: Existenzgründerstammtisch lädt junge Unternehmer ein

Am Mittwoch, dem 18. Januar 2012, findet um 18.00 Uhr der nächste thematische Stammtisch für Existenzgründer und junge Unternehmer in Magdeburg statt. Treffpunkt ist auch diesmal das einewelt-Haus in der Schellingstraße 3-4.

Eingeladen sind junge Unternehmer, die erst vor kurzem den Schritt in die Selbständigkeit gewagt haben und zum Erfahrungsaustausch den Kontakt zu anderen Gründern suchen. An diesem Tag können in lockerer Atmosphäre Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte geknüpft werden. Der Stammtisch wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bildungsträger “megalearn – Die Akademie” organisiert.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Rolf Kunsch, Niederlassungsleiter der Magdeburger IMA gGmbH, spricht über das Thema “Zeitmanagement – so machen Sie mehr aus Ihrer Zeit”. Die Teilnehmer erhalten dabei unter anderem interessante Anregungen und Tipps zur Effektivität im Umgang mit der Zeit und zur Reaktion bei Zeitdruck in der Selbständigkeit.

Interessierte Gründer aus Magdeburg werden gebeten, sich bei Jürgen Sack, dem ego.Piloten der Landeshauptstadt Magdeburg, unter der Telefonnummer 03 91/5 40 28 65 oder per E-Mail ego.pilot-md@magdeburg.de anzumelden.

Deutschland hat Energiewende und teuren Solarstrom… baut sich Holland das Atomkraftwerk Borssele in Zeeland für günstigen Atomstrom?

Düsseldorf (ots) – NRW protestiert gegen den Neubau eines Atomkraftwerks in der niederländischen Provinz Zeeland. “Die Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung ihre ablehnende Haltung zum Bau des niederländischen AKW Borssele zum Ausdruck gebracht und hofft auf eine Neubesinnung der Verantwortlichen bei unseren niederländischen Nachbarn”, sagte NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe vom 11.1.2012).

Karte: Provinz Zeeland


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Ein Sprecher von NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) erklärte, die Landesregierung werde ihre Einwände im Rahmen einer nach EU-Recht vorgesehenen Umweltverträglichkeitsprüfung geltend machen. Sollte sich in Borssele ein Atomunfall ereignen, könnte eine radioaktive Wolke bereits nach sechs Stunden NRW erreichen, hieß es. “Nach den schweren Reaktorunfällen in Tschernobyl und Fukushima gehört die Energiewende in ganz Europa auf die Tagesordnung”, sagte Voigtsberger. Unfälle dieser Größenordnung zeigten, dass der atomare Fallout nicht an Landesgrenzen haltmache.

Neues Buch von Thilo Sarrazin. Diesmal über die Euro-Krise?

Düsseldorf (ots) – Der frühere Berliner SPD-Finanzsenator und Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin will sich im Sommer mit einem Buch in die Debatte über die Euro-Krise einmischen. Nach seinem umstrittenen Bestseller “Deutschland schafft sich ab” gehe es in dem
neuen Werk um eine kritische, ökonomische Analyse der europäischen
Schuldenkrise und die Zukunft des Euro, berichtet die in Düsseldorf
erscheinende “Rheinische Post” (Mittwochausgabe vom 11.1.2012) unter Berufung auf das Umfeld Sarrazins.

Das Buch von Thilo Sarrazin soll im Juni oder Juli im Verlag DVA erscheinen. Sarrazin werde eine kritische Bestandsaufnahme des Krisenmanagements der Bundesregierung vornehmen und ökonomische Vorschläge für eine stabile Währungsunion machen, heißt es.

Thilo Sarrazin bestätigte gestern auf Anfrage der Zeitung seine Buchpläne, gab aber keine Auskunft über den Inhalt. Es werde zu gegebener Zeit eine Presseankündigung geben. Das Werk soll ähnlich umfangreich sein wie Sarrazins Buch “Deutschland schafft sich ab”.

Der Verlag DVA wollte auf Anfrage der Zeitung ebenfalls keine Auskunft über Inhalt und Auflage des neuen Buches geben.

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Strategiewechsel bei Wirtschaftsförderung in Sachsen-Anhalt

Die “Mitteldeutsche Zeitung” )E-Datum: 9.1.2012) kommentiert zur Wirtschaftsförderung Sachsen-Anhalt:

“Halle (ots) – Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff will die Wirtschaftsförderung in Sachsen-Anhalt grundsätzlich ändern: Statt die Zuschüsse weiterhin mit der Gießkanne zu verteilen, soll jetzt vor allem die Ansiedlung von innovativen und damit zukunftsfähigen Unternehmen unterstützt werden.

Dieser Strategiewechsel ist dem Sparzwang des Landes geschuldet. Und er kommt zum richtigen Zeitpunkt – ohne dass die bisherige Förderpolitik falsch gewesen wäre.

Lange Zeit war es die wichtigste Aufgabe, möglichst viele Firmen ins Land zu holen. Jetzt kann es aber nicht mehr darum gehen, beispielsweise die Ansiedlung einer weiteren Recyclinganlage mit Millionenbeträgen zu ermöglichen.”

Euro-Krise. Staatspleite von Griechenland jetzt unausweichlich?

Die “Märkische Oderzeitung” (Frankfurt/Oder) kommentiert zur Papademos-Drohung einer Staatspleite in Griechenland (E-Datum: 5.1.2012):

“Frankfurt/Oder (ots) – Kommt es zu keiner Einigung, ist die Staatspleite unausweichlich. Soviel zum warnenden Charakter der Papademos-Äußerungen. Zugleich jedoch hält er beiden Verhandlungspartnern, den Gewerkschaften zu Hause und der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds, das Erwartbare drohend vor Augen.

Dies wäre, was immer über die Lenkbarkeit eines solchen Prozesses gesagt und über die angeblich befreiende Rückkehr zur Drachme phantasiert wird, ein unkontrollierbarer Zusammenbruch – und zwar im umfassendsten Sinne; mit Auswirkungen, die nicht auf Griechenland beschränkt blieben.

Das Drama der Griechen ist, dass sie über das, was zu tun ist, keinen Konsens finden.”

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