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Arbeitslosigkeit in München: Arbeitslosenzahlen im Dezember 2011

Im Agenturbezirk München ist zum Jahresschluss 2011 die Arbeitslosigkeit geringfügig gestiegen. So waren insgesamt 46.572 Personen arbeitslos, das sind 132 mehr als im November 2011. Die Arbeitslosenquote (alle Erwerbspersonen) blieb stabil bei 3,8 Prozent.

Bayern:
Die Arbeitslosigkeit in Bayern ist erwartungsgemäß im Dezember leicht angestiegen. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 9.742 auf 229.800. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,4 Prozent (November 3,3 Prozent).

Bund:
Mit dem Einsetzen der Winterpause stieg die Arbeitslosigkeit um rund 67.000 auf 2,780 Millionen. In Westdeutschland waren es 1,887 Millionen bei einer Quote von 5,6 Prozent; in Ostdeutschland waren es 892.993 bei einer Quote von 10,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote steigerte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent (November 6,4 Prozent).


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Läßt Merkel in Neujahrsansprache die Katze aus dem Sack? Angela Merkel bereitet Deutsche auf “schwieriges Jahr vor”

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Menschen in Deutschland in ihrer Neujahrsansprache auf ein “schwieriges Jahr vorbereitet”.

Deutschland gehe es gut, “auch wenn das nächste Jahr ohne Zweifel schwieriger wird als dieses”, so Merkel. Europa wachse in der Krise zusammen. Der Weg, sie zu überwinden, bleibe lang und werde nicht ohne Rückschläge sein, “doch am Ende dieses Weges wird Europa stärker aus der Krise hervorgehen, als es in sie hineingegangen ist”.


• Flensburg online: Politiker erzählen viel. Politikerinnen auch. Was sagen aber die Experten wie eine der sog. Wirtschaftsweisen über die Zukunft vom T-Euro? Das Mitglied im Sachverständigenrat, Beatrice Weder die Mauro, hält angesichts der immer größeren Spannungen im Euroraum ein Auseinanderbrechen der Währung im nächsten Jahr nicht mehr für unmöglich.

Trotz aller Mühen dürfe man dabei nie vergessen, “dass die friedliche Vereinigung unseres Kontinents das historische Geschenk für uns ist”. Es habe uns über ein halbes Jahrhundert Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Demokratie gebracht. “Diese Werte können wir auch in unserer Zeit gar nicht hoch genug schätzen”, so die Bundeskanzlerin. Es sei unsere Pflicht, die Werte unserer offenen und freiheitlichen Gesellschaft entschlossen zu verteidigen jederzeit und gegen jede Form von Gewalt. “Das ist eine Daueraufgabe für die Politik wie für uns alle”, sagte Merkel und verwies auf die rechtsextremistische Terrorgruppe aus Zwickau: “In ihren Taten, die sie über mehr als ein Jahrzehnt unbehelligt begehen konnte, wurde ein unfassbares Maß an Hass und Fremdenfeindlichkeit sichtbar.”

Sie werde sich für eine umfassende Aufklärung einsetzen und alle Beteiligten zur Rechenschaft ziehen. Trotz allen Herausforderungen rief Merkel die Deutsche zu Zuversicht auf. Ihre Regierung wolle auch zukünftig “die Familien stärken, damit unser Land kinderfreundlicher wird. Wir werden die sozialen Sicherungssysteme so verändern, dass sie auch in Zukunft jedem die Hilfe und Leistung geben, die er braucht, zum Beispiel für die Pflege Alter und Kranker.” Zudem wolle man an einer erfolgreichen Wirtschaft und umweltfreundlichen Lebensweise arbeiten. “Wir tun all das, weil wir nicht weiter zulasten der nächsten Generation, zulasten der Umwelt, zulasten der Zukunft leben dürfen. Wir müssen an das Morgen denken”, so Merkel.

DAX verliert 2011 14,7 Prozent. Wird es in 2012 erst richtig schlimm?

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der DAX hat das Jahr 2011 mit 5.898,35 Punkten und einem Jahresminus von 14,7 Prozent beendet. Viele Wirtschaftsexperten hatten noch zu Beginn des Jahres satte Gewinne prognostiziert.

Vor allem die Verschärfung der Euro-Krise und die Abwertung der Spitzenbonität der USA durch die Ratingagentur Standard & Poor`s Anfang August hatten dann aber für deutlich Kursverluste gesorgt.

Gegenüber dem Vortrag verbuchte der DAX am verkürzten Handelstag am Freitag leichte Gewinne von 0,85 Prozent. Den höchsten Schlussstand hatte der DAX am 2. Mai mit 7.527,64 Punkten.

Am 12. September beendete der DAX den Handel bei 5.072,33 Punkten. Der Verlust seit dem Höchststand betrug dabei 32,6 Prozent. In der Folge erholten sich die Kurse jedoch wieder ein wenig.

Das größte Kursplus verzeichneten 2011 die Aktien des Pharmakonzerns Merck, die mehr als 25 Prozent zulegten, gefolgt von Aktien von Fresenius Medical Care und Fresenius SE.

Mit einem Jahresminus von rund 70 Prozent bildet die Aktie der Commerzbank das Schlusslicht im DAX. Das Jahr 2010 hatte der DAX noch mit einem Indexstand von 6.914,19 Punkten abgeschlossen. Das entsprach damals einem Jahresplus von 16,1 Prozent.

2009 hatte der Jahresschlußstand 5.957,43 Punkte betragen.

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Nur ausgeben, was man vorher verdient hat. Auch Jamaika dramatisch verschuldet. Staatsschulden liegen bei 130% vom Bruttoinlandsprodukt

Kingston (dts Nachrichtenagentur) – Auf Jamaika steht ein Machtwechsel bevor. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am Donnerstag konnte die oppositionelle sozialdemokratische Peoples National Party (PNP) unter Portia Simpson Miller die deutliche Mehrheit im Parlament erringen. Das berichtet die Tageszeitung “Jamaica Gleaner” auf ihrer Internetseite.

Der erst seit zwei Monaten amtierende Ministerpräsident Andrew Holness und seine marktwirtschaftlich orientierte Jamaica Labour Party (JLP) unterlag. Holness, der mit 39 Jahren der bislang jüngste Regierungschef des Landes war, hatte Ende Oktober die Nachfolge des zurückgetretenen Ministerpräsidenten Bruce Golding angetreten und die für Dezember 2012 geplanten Parlamentswahlen um ein Jahr vorgezogen.

Bis 2007 war die PNP 18 Jahre an der Macht gewesen.

Das Land steckt seit Jahren in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Staatsverschuldung liegt mit 18,6 Milliarden Dollar (14,2 Milliarden Euro) bei 130 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

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Geschönte Arbeitslosenstatistik? Wo sind 100.000 Erwerbslose über 58?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland sind mehr als 100.000 Menschen, die mindestens 58 Jahre alt sind, bei der Bundesagentur für Arbeit registriert, ohne in der Arbeitslosenstatistik mitgezählt zu werden. Das hat das Bundesarbeitsministerium in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen eingeräumt, die der “Süddeutschen Zeitung” vorliegt.

Die Grünen werfen der Bundesregierung deshalb vor, bei den Arbeitslosenzahlen von Älteren vor der Einführung der Rente mit 67 zu “tricksen”.

Im November 2011 waren etwa 514.500 Menschen im Alter zwischen 55 und 64 Jahren als arbeitslos gemeldet. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen bezog die staatliche Grundsicherung Hartz IV.

Aus der Statistik der Bundesagentur verschwinden aber viele Jobsuchende, die den 58. Geburtstag bereits hinter sich haben. Das liegt an einer Sonderregelung, die 2008 von der großen Koalition eingeführt wurde:

Wer mindestens 58 Jahre alt ist und wenigstens zwölf Monate Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bezieht, ohne ein Jobangebot bekommen zu haben, gilt nicht als arbeitslos.
Im November 2011 waren dies bereits knapp 105.000 Personen, wie das Arbeitsministerium im Dezember in seiner Antwort auf die Grünen-Anfrage mitteilt. Das sind nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) 16 Prozent mehr als vor einem Jahr – und so viele wie noch nie.

Würde man diese Gruppe in die Arbeitslosenstatistik einrechnen, erhöhte sich die Arbeitslosenrate der Älteren erheblich. Dann ergäbe sich eine Arbeitslosenquote der 55- bis 64-Jährigen von 9,7 und nicht von 8,0 Prozent, rechnet das Ministerium vor.


• Flensburg online: Oder wird das ohnehin alles Makulatur, weil 2012 der Euro angesichts der dramatischen Staatsverschuldungen in der EU zusammenbricht und auch Deutschland mit ins Chaos zieht? Wirtschaftsweise di Mauro schließt Euro-Zusammenbruch 2012 nicht aus

Wie viele Langzeitarbeitslose gibt es denn nun?

Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen würde weniger erfreulich aussehen: Statt den ausgewiesenen 933.000 wären es mehr als eine Million.

Bislang tauchten die knapp 105.000 Arbeitslosen lediglich in der sogenannten “Unterbeschäftigtenstatistik” der BA auf, in der alle offiziell bekannten Erwerbslosen addiert werden.

Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, fordert deshalb eine “ehrliche Arbeitslosenstatistik, die nicht länger die Probleme verschleiert”.

Ohnehin sei die Lage der Älteren schwierig, weil sie häufiger als Jüngere langzeitarbeitslos seien und bei Neueinstellungen kaum Chancen hätten. Diese Probleme könnten noch zunehmen, “da die Erwerbsbevölkerung altert”, sagte sie der SZ. Ältere Arbeitslose dürften nicht aus dem Blick geraten, nur weil sie nicht in der Statistik sind.

Eine BA-Sprecherin erwiderte, dass “wir die Älteren nicht links liegen lassen, auch wenn sie aus der Statistik gefallen sind”. Sie bekämen “weiter Vermittlungsvorschläge”. Auch das Arbeitsministerium wies die Vorwürfe zurück: Es erinnerte daran, dass früher viel mehr Ältere in der Arbeitslosenstatistik nicht erfasst wurden.

Dies galt für Arbeitslose jenseits des 58. Lebensjahres, sofern sie erklärten, dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen zu wollen. Auf Grund dieser Regelung seien Anfang 2008 sogar “rund 620000 Personen nicht als arbeitslos” gezählt worden, erklärt das Ministerium.

Diese Regelung läuft nun langsam aus. Deshalb würden
mehr Personen in der Statistik als arbeitslos mitgezählt werden als früher. Das Ministerium ist deshalb überzeugt, dass die Statistik transparenter geworden ist. Entscheidend sei “nicht die Art der statistischen Erfassung, sondern die Beschäftigungssituation der Älteren”, sagte ein Sprecher. Und diese habe sich sogar “deutlich besser entwickelt als für die Bevölkerung insgesamt”.

So sei der Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung bei den 55- bis 64-Jährigen von 37,4 Prozent im Jahr 2000 auf 57,7 Prozent 2010 gestiegen.

Wiedereinstieg ins Berufsleben. Individuelle Beratung in Neuwied

Die Möglichkeiten zum Wiedereinstieg in das Berufsleben sind so vielfältig wie die Lebenssituationen der Frauen, die nach einer Familienpause wieder zurück in den Arbeitsalltag wollen.

„Plan W“, die Initiative der Agentur für Arbeit und der Frauenbeauftragten in Stadt und Kreis Neuwied, bietet in einer regionalen Veranstaltungsreihe immer wieder Informationen rund um das Thema an.

Doch die Vielzahl der Möglichkeiten, die Menge der individuellen Wünsche und Probleme lassen oftmals noch Fragen offen.

Deshalb bietet das Frauenbüro der Stadt Neuwied in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle „Frau und Beruf“ aus Ahrweiler und der Arbeitsagentur Neuwied am Donnerstag, dem 19. Januar 2012, noch einmal einen Beratungstag für Wiedereinsteigerinnen an.

In Einzelgesprächen mit den Fachberaterinnen werden die Möglichkeiten für den persönlichen Wiedereinstieg aufgezeigt. Ab Februar 2012 startet auch wieder ein Orientierungsseminar für Wiedereinsteigerinnen in Neuwied.

Die Beratung ist kostenlos. Da die Zahl der Teilnehmerinnen begrenzt ist, bittet Sandra Thannhäuser vom Frauenbüro Neuwied um frühzeitige Anmeldung für den Beratungstag am 19. Januar unter Telefon 02631/802-234.

Anstieg der Inflationsrate im Dezember um 2,1%

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Dezember 2011 durchschnittlich um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden auf Basis einer Prognose mit. Nahezu immer stimmt die Prognose mit den tatsächlichen Zahlen überein.

Im Jahresdurchschnitt erhöhten sich die Verbraucherpreise 2011 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent.

Der Anstieg ist überwiegend auf Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie, vor allem bei Heizöl und Gas, und Kraftstoffen zurückzuführen.

“Flensburg online”: Kommt 2012 der Zusammenbruch vom Euro?

Kommt 2012 der Zusammenbruch vom Euro? Dann die Weltwährung? Dann die Weltregierung mit dem Antichristen?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Mitglied im Sachverständigenrat, Beatrice Weder die Mauro, hält angesichts der immer größeren Spannungen im Euroraum ein Auseinanderbrechen der Währung im nächsten Jahr nicht mehr für unmöglich.

In einem Interview mit der “Bild”-Zeitung (Donnerstagausgabe vom 29.12.2011) erklärte Beatrice Weder die Mauro auf die Frage, ob der Euro 2012 auseinanderbreche: “Das wäre für alle Beteiligten schlimm – aber nicht mehr ganz auszuschließen.”

Die Politik versuche seit fast zwei Jahren, die Krise einzudämmen und “Brandschutzmauern” zu ziehen. “Allerdings reichen diese Mauern bisher nicht aus”, sagte Beatrice Weder die Mauro. In einem solchen Fall seien die Kosten unkalkulierbar.

Zur Rettung der Gemeinschaftswährung schlug die Wirtschaftsweise erneut “einen Dreiklang” vor. “Überschuldete Euro-Staaten müssen sich langfristig einer Insolvenzregel unterwerfen. Die anderen müssen sich verpflichten, die Schulden abzubauen und die Staatshaushalte zu sanieren”, sagte sie der “Bild”-Zeitung.

Zugleich müssten die Schuldenquoten “mit einem Schuldentilgungspakt in 20 Jahren überall unter 60 Prozent fallen”. Außerdem müssten die Zinsen kurzfristig durch gegenseitige Garantien auf ein realistisches Niveau gedrückt werden, verlangte die Wissenschaftlerin Beatrice Weder die Mauro.

Wie war das Weihnachtsgeschäft? Umsatz bei Vedes

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit einem Umsatzplus von knapp sechs Prozent im Vergleich zu 2010 ist Vedes kräftig gewachsen, dennoch ist Vedes-Vorstand Achim Weniger nicht zufrieden: Denn im wichtigen Weihnachtsgeschäft gaben die Kunden in den Läden der Vedes Gruppe wesentlich weniger aus als erwartet.

“Es sieht so aus, als kämen wir im Dezember lediglich auf einen Zuwachs von knapp einem Prozent”, sagte Weniger dem “Handelsblatt”.

Gutes Geschäft im Herbst für Vedes

Im November lagen die Erlöse bei Vedes sogar um vier Prozent unter Vorjahr. Bis in den Herbst hinein hatten die Käufer die 1.100 Geschäfte des Verbunds regelrecht gestürmt und für deutlich mehr Einnahmen als im Vorjahr gesorgt. Doch dann brach das große Interesse an Puppen, Plüschtieren und Modellbahnen ab.

Vergangenes Jahr hatten die Händler ein Umsatzplus von gut vier Prozent auf 548 Millionen Euro erzielt.

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Für das jetzt zu Ende gehende Jahr hatte Vedes ursprünglich ebenfalls ein Wachstum von vier Prozent prognostiziert, angesichts des guten Frühjahrs und Sommers zwischenzeitlich aber mit einem wesentlich stärkeren Plus gerechnet.

Angesichts der jüngsten Zurückhaltung der Kunden geht Vedes mit gedämpftem Optimismus ins nächste Jahr.

“2012 wird für den gesamten Einzelhandel eine Herausforderung”, so Weniger. Vermutlich werde das Plus deutlich geringer ausfallen als 2011.

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Wird deutsche Automobilwirtschaft von linkslastiger grüner Politik behindert? Derweil: Hyundai will Marktanteil in Europa erhöhen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der von Volkswagen als wichtiger Konkurrent angesehene koreanische Autohersteller Hyundai macht Druck: Der Konzern, der mit seiner Schwestermarke Kia, erstmals dieses Jahr auf Rang vier der absatzstärksten Automobilkonzerne aufsteigt, will in Europa im nächsten Jahr weiter angreifen.

“Für das kommende Jahr haben wir uns vorgenommen, unseren Marktanteil von derzeit drei Prozent in Europa auf 3,5 Prozent zu erhöhen – und 2015 wollen wir dann fünf Prozent erreicht haben”, sagte der stellvertretende Europachef von Hyundai, Allan Rushforth, dem “Handelsblatt” (Donnerstagsausgabe vom 29.12.11).

Auch bei der Neuaufstellung des Vertriebs in Deutschland, den Hyundai vom Importeur Frey in eigene Hände genommen hat, drücken die Koreaner aufs Tempo. Bereits Anfang nächsten Jahres soll ein neuer Deutschlandchef gefunden sein.

“Wir sind in der Endauswahl der Kandidaten”, kündigte Rushforth an. Der Autokonzern aus Korea, der in den vergangenen Jahren fast unbemerkt zu einem Branchenriesen mit mehr als sechs Millionen verkauften Autos aufgestiegen ist und in den vergangenen Monaten bereits als Käufer von Opel gehandelt wurde, bleibt dem Konkurrenten Volkswagen damit auf dessen wichtigen Heimatmarkt auf den Fersen.

VW-Boss Martin Winterkorn hat Hyundai als gefährlichen Wettbewerber ausgemacht und war im Herbst auf der Autoshow IAA dabei gefilmt worden, wie er das neue Kompaktmodell Hyundai i30 anerkennend inspizierte – was sich zum Renner auf der Videoplattform Youtube entwickelte.

Hyundai nimmt das Interesse der Wolfsburger sportlich. “Natürlich freut es uns, dass ein wichtiger Wettbewerber sich von der Qualität unserer Autos beeindruckt zeigt”, sagte Rushforth.

Doch in den Kampf um den Thron des absatzstärksten Autoherstellers der Welt wollen die Koreaner selbst nicht eingreifen. “Wir haben keine Ambitionen, zum absatzstärksten Autohersteller der Welt aufzusteigen”, sagte Rushforth. “Woran wir jetzt arbeiten wollen, ist vor allem die Wahrnehmung der Marke, das Image und unsere Reputation in Europa weiter zu verbessern – das sind aber mehr qualitative als quantitative Ziele.”

Auch bei der Modellplanung treten die Koreaner auf die Bremse. Den ursprünglichen Plan, auch in Europa sein Oberklassemodell Equus zu verkaufen, hat Hyundai auf Eis gelegt. “Wir haben unsere Pläne geändert”, kündigt Rushforth an. “Wir werden uns zunächst auf eine Modelloffensive in den wichtigen Segmenten der Kleinwagen-, Kompakt- und Mittelklasse konzentrieren – und wir haben ja bereits das Sportcoupe Genesis in Europa am Markt.”

“Flensburg online”: siehe vielleicht auch Autos sind schön und bringen der Wirtschaft Geld. Photovoltaik und Windenergie…? Werden GRÜNE lernen, daß Deutschland von erfolgreicher Industrie lebt?

Hat die Rentenversicherung noch eine Zukunft? Kritik an Ausnahmen bei Rente mit 67 durch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat Ausnahmen bei der Rente mit 67 kritisiert. Die schrittweise Anhebung des Rentenalters sei “ein wichtiger Baustein, um die Rentenversicherung zukunftsfest zu machen”, sagte Hundt der Tageszeitung “Die Welt” (Donnerstagsausgabe vom 29.12.11).

“Es ist jedoch ein schwerer Fehler, dass der Gesetzgeber für besonders langjährig Versicherte und damit Bezieher hoher Renten eine Ausnahme von der Rente mit 67 zugelassen hat. Dieses Rentenprivileg ist sozialpolitisch falsch und kostet die Rentenversicherung langfristig jährlich zwei Milliarden Euro.”

Zuvor war unter Berufung auf Statistiken der Deutschen Rentenversicherung berichtet worden, dass im vergangenen Jahr fast jeder Zweite vorzeitig in den Ruhestand gegangen sei und dafür Einbußen bei den Altersbezügen in Kauf genommen habe.

Der Präsident der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände nannte die Rente mit 67 “zumutbar”.

Ältere Arbeitnehmer seien heute “meist fit genug, um länger am Erwerbsleben teilzunehmen”, sagte Dieter Hundt. “Wer dazu gesundheitlich nicht in der Lage ist, kann auch weiterhin vorzeitig in Rente gehen.”

In den Betrieben würden Ältere auch wegen des zunehmenden Fachkräftemangels gebraucht.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen im Alter von 60 bis 64 Jahren habe sich in den letzten zehn Jahren auf über 1,2 Millionen verdoppelt.

EU-Krise. Die Angst vor dem Zusammenbruch nimmt zu. Banken bunkern wegen Mißtrauen in Finanzsystem Rekordsummen bei der EZB

Frankfurt (dts Nachrichtenagentur) – Wegen des Misstrauens in das Finanzsystem bunkern die Banken derzeit Rekordsummen bei der “Vorsichtskasse” der Europäischen Zentralbank (EZB).

Wie die EZB am Dienstag mitteilte, lagern die Banken derzeit knapp 412 Milliarden Euro in dieser Kasse.

Um den Geldkreislauf wieder in Schwung zu bringen, hatte die EZB erst kurz vor Weihnachten knapp 500 Milliarden Euro für die Geschäftsbanken bereitgestellt.

Diese lagerten jedoch einen Großteil des Geldes wieder bei der EZB ein.

Nervosität der Beginn vom Euro-Zusammenbruch?

Diese Einlagerungen bei der “Vorsichtskasse” gelten als Zeichen für die extreme Nervosität in der Branche, da das Geld dort zwar ungünstig, aber sicher angelegt ist.

Aus Angst vor neuen Pleiten lagern die Banken ihr Geld lieber sicher, anstatt sich wie sonst üblich wechselseitig Geld zu leihen. Auch bei der Vergabe von Unternehmenskrediten seien sie vorsichtiger.

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