Impressum/Datenschutz

Obamas katastrophale, linkslastige Wirtschafts- und Ausgabepolitk: USA haben schon wieder mal die Schuldenobergrenze erreicht

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die USA stehen kurz davor, die neue Schuldenobergrenze zu erreichen. Wie das Finanzministerium in Washington mitteilte, wird das Schuldenlimit voraussichtlich zum Jahreswechsel erreicht.

Das Budget der Regierung sei derzeit nur noch rund 100 Milliarden Dollar vom Limit in Höhe von 15,2 Billionen Dollar entfernt.

Um wichtige periodische Zahlungen zum Jahreswechsel tätigen zu können, muss die Regierung die Schuldengrenze zum dritten und letzten Mal erhöhen.

Diesmal soll das Limit um 1,2 Billionen Dollar auf 16,4 Billionen Dollar angehoben werden.

Erst im August hatte die US-Regierung nach wochenlangen Auseinandersetzungen eine Erhöhung der Schuldengrenze um 2,1 Billionen Dollar beschlossen.

“Flensburg online”: Worauf läuft das alles hinaus? Dramatische Staatsverschuldung in den USA. In nur 3 Jahren seiner Regierung hat Barack Obama mehr Schulden angehäuft als _alle_ US-Präsidenten vor ihm _zusammen_.
Dramatische Staatsverschuldungen in der EU. Länder wie Griechenland und Italien werden doch niemals von ihren Schulden runterkommen.
Die USA, einst starker und mächtiger Garant für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte auf diesem Planeten (keine andere Armee hat so viele Menschen aus Diktatur und Unterdrückung befreit wie die US-Armee), ist derart hoch verschuldet, daß sie in absehbarer Zeit keine Rolle mehr spielen wird. Wie auch? Einen Großteil der US-Schulden finanziert die kommunistische Diktatur in China. Kann sich Obama da noch wirklich trauen, den Mund aufzumachen, wenn es den Machthabern in China nicht gefällt…?

Was wird passieren? Es wird eine weltweite gemeinsame Währung eingeführt. Dollar tschüs, Euro adé… es wird einfach bei Null neu angefangen, weil kein Staat mehr von seinen Schulden runterkommt.

Und dann? Die Weltwährung ist der erste Schritt für die von mächtigen Kreisen schon lange angestrebte zentrale Weltregierung.
Und dann? Dann kommt auch noch _eine_ Weltreligion. Unter dem Vorwand, die Ursache für den ganzen Terror und die Bürgerkriege läge in der Religion, kommt eine Weltreligion – ohne Jesus.
Kennen Sie die Offenbarung? Das letzte Buch der Bibel? Sie sollten es lesen. Mit Beginn der Weltregierung werden fürchterliche Zeiten kommen…


Anzeigen -

Philipp Rösler hält deutsche Wirtschaft für krisenfest. Na, wenn der FDP-Politiker da mal nicht die Sogwirkung einer möglichen Euro-Pleite unterschätzt…

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz der Euro-Krise sieht Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) dem kommenden Jahr optimistisch entgegen.

“Unsere Wirtschaft zeigt sich ausgesprochen robust, auch wenn das wirtschaftlich Umfeld sowohl auf internationaler als auch auf europäischer Ebene schwieriger geworden ist”, sagte Rösler dem “Handelsblatt”.

Die Binnenwirtschaft stütze mehr und mehr das Wachstum. Rösler hält die deutschen Unternehmen für robust. “Wir sind bestens gerüstet, um die zu erwartende wirtschaftliche Eintrübung im Winterhalbjahr zu bewältigen”, sagte Rösler.

Es komme jetzt auch darauf an, die Wachstumskräfte im kommenden Jahr weiter zu stärken. “Hierbei kommt zum Beispiel der Sicherung der Fachkräftebedarfs und der Konsolidierung des Staatshaushalts eine wichtige Rolle zu”, sagte der Bundeswirtschaftsminister.

Als Grund für die Entwicklung nannte Rösler die strukturellen Reformen in der Vergangenheit, denen der damit ausgelöste Aufschwung am Arbeitsmarkt zu verdanken sei.

Euro der EU in schwerer Krise. Angst der Deutschen um ihr Gespartes. Wo ist Sicherheit? In Wohnimmobilien?

Die “Neue OZ” schreibt in einem Kommentar zu Wohnimmobilien (E-Datum: 26.12.11) unter der Überschrift “Eine Immobilie schützt nicht immer”:

“Die Verbraucher haben ganz offensichtlich wenig Vertrauen in die Krisenpolitik von EU und Bundesregierung. Das Herumdoktern der vergangenen Monate hat jedenfalls nicht zur Beruhigung beigetragen. Das macht ein Blick auf den Immobilienmarkt besonders deutlich. Die Preise von Häusern und Wohnungen sind auf ein Rekordniveau
geklettert.

Viele haben Angst um ihr Erspartes und suchen Sicherheit im vermeintlich krisenresistenten Eigenheim. Aber gerade auf dem niedersächsischen Immobilienmarkt ist Vorsicht geboten.

Wer davon träumt, dass man zwischen Harz, Nordsee und der Grenze zu den Niederlanden sein Erspartes in jedem Fall mit der Flucht in die eigenen vier Wände retten kann, könnte bald enttäuscht aufwachen. In kaum einem anderen Bundesland ist der Markt so unterschiedlich wie im Nordwesten.

Während in Regionen wie dem Emsland die Bevölkerungszahlen steigen, verlassen überdurchschnittlich viele Menschen den Harz, Braunschweig und selbst den Großraum Hannover. Das wird künftig erhebliche Auswirkungen auf den Wert von Häusern und Wohnungen haben.

Wo die Einwohnerzahl wächst, werden die Preise steigen. Dort, wo die Menschen wegziehen, ist Wohnraum dagegen bald billiger als heute. Ein eigenes Häuschen ist also weniger ein Schutz vor den Folgen der Finanzkrise als Zeichen für einen unsicheren Kapitalmarkt.”

Macht Euro uns alle arm? Wie sieht es mit der Konjunktur-Prognose für 2012 aus?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund der anhaltenden Euro-Schuldenkrise revidiert die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge ihre Konjunkturprognose für Deutschland.

Aktuell sagt die schwarz-gelbe Koalition für 2012 ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent vorher.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Focus” überarbeite die Bundesregierung die Prognose derzeit und wolle Mitte Januar einen niedrigeren Wert präsentieren.

Dem zunehmenden Konjunktur-Pessimismus widersprach der Aufsichtratschef der Strategieberatung Roland Berger, Burkhard Schwenker. Schwenker erwartet für 2012 in Deutschland ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent. “Das ist ambitioniert, aber durchaus machbar”, sagte Schwenker “Focus”. Viele klassische Vorhersagemodelle funktionierten nicht mehr.

Die wirtschaftliche Lage sei seit 2008 so komplex, dass man sich, um die Zukunft auszuloten, nur an zentralen Fundamentaldaten orientieren könne.

Der ausgesprochen gute Arbeitsmarkt stütze in Deutschland den Konsum. Europa sei auf dem Weg zu einer schlagkräftigen Finanz- und Wirtschaftseinheit. Die USA dürften im Jahr des Präsidentschaftswahlkampfs merklich anziehen, so Schwenker.

In China, Indien, Russland und Brasilien werde die Konjunktur halten und Deutschland beflügeln.

“Eine Volkswirtschaft ist nur so stark wie ihre Unternehmen”, resümierte Schwenker in “Focus”. “Unsere Firmen sind stark wie nie, technologisch gut, gut geführt und können international sehr flexibel agieren.”

Deutschland bleibt eine Rezession erspart – meint jedenfalls Wolfgang Franz

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Sachverständigenrates, Wolfgang Franz, blickt trotz der Euro-Schuldenkrise und des weltweiten Konjunkturabschwungs zuversichtlich in das neue Jahr.

Die deutsche Wirtschaft werde 2012 zwar wohl nur um 0,5 Prozent wachsen, sagte Franz dem “Handelsblatt” (Dienstagausgabe vom 27.12.11).

In dem im November vorgelegten Jahresgutachten gingen die Wirtschaftsweisen noch von einer fast doppelt so hohen Zuwachsrate aus.

“Aber eine Rezession befürchte ich nicht – erst recht nicht eine so starke wie 2009, als das Bruttoinlandsprodukt um rund fünf Prozent absackte”, sagte er.

Die Zahl der Beschäftigten sei so hoch wie nie, die Kapazitäten der Industrie seien besser ausgelastet als im langjährigen Durchschnitt, die Unternehmen seien gesund und zuversichtlich.

“Deutschland geht es gut, noch jedenfalls”, sagte der Chef der fünf Wirtschaftsweisen. Franz übte scharfe Kritik an der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, die kürzlich vor einer Weltwirtschaftskrise wie in den 30er-Jahren gewarnt hatte: Es sei zwar richtig, auf Risiken hinzuweisen, sagte Franz.

“Aber Rezessionen lassen sich auch herbeireden. Frau Lagarde wäre wirklich gut beraten, bei ihrer Wortwahl zurückhaltender zu sein”, warnte der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.

Wenn die öffentliche Debatte anhalte, fürchteten viele Unternehmen, “dass irgendwann eine Kette von Bremsmanövern in Gang gesetzt wird”. Investitionen würden zurückgestellt, die Personalpolitik würde vorsichtiger gestaltet – “und dann hätten wir möglicherweise eine Rezession”, warnte Franz.

Franz übte auch Kritik an der eigenen Zunft. In der Euro-Schuldenkrise hätten viele Ökonomen “entweder ein Achselzucken parat oder sie hoffen, dass es so nicht kommt”, kritisierte er.

“Selbst die Bundesbank wird in der Öffentlichkeit eher durch rote Linien wahrgenommen, die nicht überschritten werden dürfen.” Auch den neuen Bundesbankchef verschonte der Wirtschaftsweise nicht mit seiner Kritik: “Jens Weidmann müsste Vorschläge für einen Plan B machen”, forderte der Chef des Sachverständigenrates.

Es sei nicht geklärt, was passieren solle, falls sich die Finanzmärkte selbst von sinnvollen und hinreichenden Maßnahmen in den Problemländern nicht überzeugen ließen. Franz kritisierte im Gespräch mit dem “Handelsblatt” zudem, dass Weidmanns Vorgänger Axel Weber und Noch-EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark im Streit über den Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank ihre Posten aufgegeben haben. Er könne das zwar nachvollziehen.

“Gleichwohl hätte ich mir gewünscht, dass sie für ihre Positionen in der EZB weiter gekämpft hätten”, sagte Franz. “Das ist anstrengend, aber lohnend. Sie haben doch gute Argumente.”

Siemens-Chef Löscher warnt vor Ausweitung der Finanzkrise

München (dts Nachrichtenagentur) – Siemens-Chef Peter Löscher hat vor einer Ausweitung der Finanzkrise gewarnt. “Eine Kreditklemme wäre fatal, auch für unser Geschäft und unsere Kunden”, sagte er dem “Tagesspiegel” (Dienstagausgabe vom 27.12.11).

Allerdings habe die Europäische Zentralbank gerade gezeigt, dass sie “sehr aufmerksam ist und auch handlungsbereit”. Zudem habe Siemens eine eigene Banklizenz und könne Kunden Finanzierungen anbieten.

Die aktuelle “deutliche Abkühlung der Konjunktur” solle man nicht überbewerten: “Die Realwirtschaft steht robuster da, als die Schlagzeilen aus der Finanzwelt es glauben machen”, so Löscher.

Bilanz zu Weihnachten: Weihnachtsgeschäft mit Hightech liegt über Vorjahresniveau

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Hightech-Verband Bitkom hat eine positive Bilanz des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts mit hochwertiger Elektronik und digitalen Medien gezogen und erwartet ein leichtes Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr.

Nach einer Umfrage im Auftrag des Bitkom wollen 16 Prozent der Bundesbürger rund um Weihnachten ein Smartphone anschaffen oder verschenken und 13 Prozent einen Tablet Computer.

Ebenfalls stark gefragt: Flachbildfernseher mit elf Prozent und Digitalkameras mit ebenfalls elf Prozent.

Besonders beliebt als Weihnachtsgeschenk sind digitale Medien. Fast ein Viertel aller Deutschen erklärte, zu Weihnachten Spiele-Software verschenken zu wollen.

Auf dem gleichen Niveau liegen Musik-CDs, Guthaben für Prepaid-Karten von Smartphones/Handys sowie DVDs.

Der Bitkom rechnet zudem wegen der vielen verkaufsoffenen Tage mit einer starken Nachweihnachtswoche.

24/7. Erreichbarkeit auch an Weihnachten?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Erreichbarkeit an den Feiertagen ist für die meisten Berufstätigen selbstverständlich. Laut einer Aris-Umfrage für den Hightech-Branchenverband Bitkom sind fast drei Viertel (71 Prozent) der Berufstätigen, die zwischen Weihnachten und Neujahr frei haben, dennoch beruflich erreichbar.

Zwei Drittel (68 Prozent) sind per Telefon erreichbar, 43 Prozent per Mail.

Erreichbarkeit ist dabei offenbar auch eine Frage des Alters, wobei die Jüngeren sehr viel größeren Wert auf ihre Freizeit legen.

Rund die Hälfte der unter 30-Jährigen ist zwischen den Jahren für niemanden beruflich erreichbar.

Bei den über 30-Jährigen ist nur für ein Viertel der berufliche Einsatz ein absolutes No-Go.

Zwischen Männern und Frauen gibt es geringfügige Unterschiede. Drei Viertel der weiblichen, aber lediglich zwei Drittel der männlichen Beschäftigten sind zwischen den Feiertagen beruflich erreichbar. Frauen bevorzugen einen Telefonanruf dabei stärker als Männer (71 gegenüber 62 Prozent), Männer können einer E-Mail eher etwas abgewinnen (46 gegenüber 40 Prozent).

Ein Fünftel aller Berufstätigen hat zwischen Weihnachten und Neujahr keinen Urlaub.

Arbeit und Gott

“Flensburg online”: Natürlich sollen und müssen wir arbeiten. Aber in Maßen. Wenn wir uns zu sehr mit Arbeit zuschütten, können wir nicht “hören” / fühlen, was uns Gott sagen will. Denn in unserem Leben geht es nicht darum, nur zu arbeiten, nur im Hamsterrad zu laufen, um ständig irendwelchen materiellen Dingen nachzulaufen (die in zwei, drei Jahren dann eh auf dem Müllplatz liegen, weil wir schon wieder neue Sachen angeschafft haben – die uns aber auch nicht auf Dauer erfüllen).
==> Den Tag mit Gott beginnen: Nichts Böses wird uns geschehen

Gott hat diese herrliche Schöpfung gemacht, damit wir sie genießen!
Und alles, was er uns an materiellen Dingen gibt, sollen wir auch genießen!
Und unsere Familie, unsere Freunde sollen wir genießen!
Und das Allerwichtigste: Unsere Zeit müssen wir sinnvoll einsetzen, um unsere Beziehung zu Gott und Jesus zu intensivieren und auszubauen.
Vergessen wir nicht: Wie lange lebt man hier in der materiellen Welt? 60 Jahre? 80 Jahre? Was danach kommt, nämlich die Ewigkeit, ist das wirklich Interessante. Haben Sie schon genug Zeit und Arbeit in die Vorbereitung für diese Ewigkeit gesteckt? Sind Sie dabei Ihr Verhältnis zu Gott und Jesus auszubauen? Oder kümmert Sie das alles nicht? Das wäre spiritueller Selbstmord.
==> Wie finde ich Gott? Nur über Jesus

Ist er da bald der einzige? Wolfgang Schäuble glaubt nicht an Crash der Finanzmärkte im Jahr 2012

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) glaubt nicht, dass die angespannte Situation der Banken in der Eurozone im kommenden Jahr zu einem Crash der Finanzmärkte führen wird.

“Ich halte die Situation für beherrschbar”, sagte Schäuble in einem Interview mit der “Bild am Sonntag”. In der EU gebe es laut dem Finanzminister eine große Entschlossenheit der Mitglieder, die Lage stabil zu halten.

“Es wird noch ein paar Überraschungen und Aufgeregtheiten geben, aber wir sind in der Lage, das zu managen. Ich rate zu etwas mehr Gelassenheit”, so Schäuble weiter.

Der Finanzminister zeigte sich zudem zuversichtlich, dass das Vertrauen von Investoren in die Eurozone zurückkehren werde: “Europa ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen der Welt und die Investoren wollen ihr Geld gewinnbringend anlegen.”

Voraussetzung dafür sei, dass die betroffenen Schuldenstaaten in der Eurozone Defizite und Verschuldung abbauten, ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkten und eine Finanz- und Wirtschaftsregierung etabliert werde.

Schäuble setzte sich mit Nachdruck für die rasche Einführung einer Finanztransaktionssteuer notfalls nur in der Eurozone ein, da er eine weitere Verzögerung für nicht verantwortbar halte: “Ich möchte nicht abwarten, bis eine solche Steuer weltweit eingeführt worden ist.

Sonst riskieren wir nicht nur die Stabilität unserer Finanzmärkte und neue Risiken, sondern gefährden die Legitimation des ganzen Systems bei den Bürgern.”

Schäuble weiter: “Wir müssen global und innerhalb der EU schneller reagieren. Deshalb kämpfe ich so unverdrossen für eine Finanztransaktionssteuer, die aberwitzige Entwicklungen an den Finanzmärkten vielleicht nicht stoppen aber zumindest abbremsen würde”.

Zur weiteren Begründung der Steuer sagte Schäuble: “Derzeit beschäftigen sich die Märkte viel zu stark mit sich selbst, statt die Realwirtschaft zu unterstützen. Wir müssen das Tempo der Transaktionen entschleunigen.”

Schäuble zeigte sich zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr bereits zur Einführung der Steuer kommen könnte: “Wir haben uns in der EU verabredet, in den ersten Monaten des neuen Jahres die Chancen für eine Finanztransaktionssteuer auszuloten.

Sollten die Hürden zu hoch sein, werden sich Deutschland und Frankreich dafür einsetzen, die Steuer nur in der Euro-Zone einzuführen. Ich möchte hier Fortschritte sehen.” Der Minister fügte hinzu: “Ich bin sehr dafür, dass Europa hier voran geht.” Zugleich räumte Schäuble ein: “Dies kann auch bedeuten, dass künftig einige spekulative Geschäftsmodelle nicht mehr profitabel sind, aber das ist gewollt.”

Alle kaufen Smartphones. Wer will noch Kompaktkameras kaufen?

Washington (dts Nachrichtenagentur) – In Folge der boomenden US-Verkaufszahlen bei Smartphones sind die Absätze bei Kompaktkameras eingebrochen. Das ergab eine Online-Studie des Marktforschungsinstituts NPD Group.

Demnach sanken die Verkaufszahlen der normalen Fotoapparate in den ersten elf Monaten des Jahres 2011 um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei Camcordern sanken die Verkäufe im gleichen Zeitraum um 13 Prozent.

Laut der NPD Group ziehen vor allem Jugendliche “spontane Aufnahmen” mit ihren Mobiltelefonen der Nutzung einer Kompaktkamera vor.

So stieg der geschätzte Gesamtanteil der Bilder, die mit Smartphones aufgenommen wurden, von 17 Prozent auf 27 Prozent. Laut der Studie werden bei Urlaubsaufnahmen allerdings immer noch konventionelle Kameras bevorzugt.

VRmagic – Pionier in der Entwicklung von medizinischen Simulatoren

Wer fliegen lernt, trainiert nicht gleich in einem richtigen Flugzeug. Piloten lernen während ihrer Ausbildung zunächst alle wichtigen Handgriffe in Flugsimulatoren. Diese Technologie hat das Mannheimer Unternehmen VRmagic in die Medizin übertragen.

Ein Team aus Medizinern, Physikern und Informatikern der Universitäten Mannheim und Heidelberg stellte schon 2001 den ersten Prototyp des Augenoperations-Simulators „Eyesi“ vor, mit dem angehende Augenchirurgen Operationen ohne Risiko für den Patienten trainieren können.

Mitarbeiter von VRmagic führen den neuen AreaScan 3D vor. Auf dem Bild: Dr. Clemens Wagner, Dr. Markus Schill, Bürgermeister Michael Grötsch, Nobert Hinckers, Dr. Wolfgang Miodek, Herbert Bangert, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Oliver Menken [Foto: Pressestelle Stadt Mannheim]

VRmagic GmbH ist ein Pionier in der Entwicklung von Soft- und Hardware für medizinische Virtual-Reality-Simulatoren. Mit ihnen können wirklichkeitsgetreu schwierige chirurgische Eingriffe geübt werden. In den vergangenen Jahren hat das Mannheimer Unternehmen konsequent in diese Technologie investiert und eine Spitzenstellung in diesem Marktsegment erreicht. Von den rund 40 Mitarbeitern ist über die Hälfte in Forschung und Entwicklung tätig. Mehr als 120 Simulatoren von VRmagic werden heute weltweit in Kliniken für die Aus- und Weiterbildung in der Augenheilkunde eingesetzt.

Der Augenoperations-Simulator „Eyesi“

Die Geschäftsführer Norbert Hinckers und Dr. Markus Schill begrüßten Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch und den stellvertretenden Leiter der Wirtschaftsförderung, Dr. Wolfgang Miodek während eines Besuchs bei VRmagic und zeigten Meilensteine der Unternehmensentwicklung auf. Nachdem im Jahr 2002 die erste Produktgeneration von „Eyesi“ eingeführt wurde, stellte das Unternehmen nur ein Jahr später die Innovation auf dem US-amerikanischen Markt vor. 2003 kam mit VRmagic Imaging ein zweites Geschäftsfeld hinzu, das sich der Entwicklung von Kamerakomponenten für die rechnerbasierte Bildverarbeitung widmet. Diese Kamerasysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo Maschinen sehen können müssen – beispielsweise um die Lage von Objekten im Raum zu erkennen. Als neues Produkt stellte Oliver Menken, Vertrieb und Marketing VRmagic Imaging, einen 3D-Flächensensor vor, mit dem die Form von Objekten erfasst werden kann. Der hochintegrierte Sensor gibt fertig berechnete 3D-Datenstätze für die industrielle Bildverarbeitung aus. 2007 wurde noch ein weiteres Tochterunternehmen gegründet, um die medizinischen Simulatoren auch in Nordamerika zu vertreiben.

Wie die verschiedenen Augenoperations-Simulatoren funktionieren, zeigte der Leiter der Simulatorentwicklung, Dr. Clemens Wagner, beim Rundgang durch die Firmenräume. Er erläuterte, dass die Simulatoren über Falldatenbanken verfügen, die anonymisiert echte medizinische Krankheitsbilder beinhalten. Anhand dieser können unterschiedlichste Krankheitsbilder wie zum Beispiel Grauer Star oder Netzhauterkrankungen am Simulator diagnostiziert und behandelt werden. Aktuell entwickelt das Unternehmen zusammen mit der Universität Heidelberg eine computerbasierte Trainingsumgebung für die Ausbildung in der Mikrochirurgie.
„Wir wollen neue Geschäftsfelder in weiteren medizinischen Bereichen erschließen. Hier sehen wir noch einen großen Bedarf und das ist unsere Vision für die Zukunft“, so Markus Schill.

„Was VRmagic im Bereich Medizintechnologie leistet, ist für uns ausgesprochen wertvoll. Im Rahmen der Neuen Wirtschaftspolitischen Strategie setzen wir uns gezielt dafür ein, die Medizintechnologie in Mannheim und der Metropolregion weiter auszubauen. Die äußerst positive Entwicklung von VRmagic zeigt auf, dass sich hier sehr gute Perspektiven eröffnen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. In seinen Anfangsjahren wurde VRmagic vom MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V. mit Geschäftsstelle bei der Mannheimer Wirtschaftsförderung beraten und engagiert sich heute im Netzwerk. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim steht mit der Geschäftsleitung in engen Kontakt, um das Unternehmen bei allen zukünftigen Entwicklungsschritten weiterhin zu unterstützen.

Jetzt heißt es schon, Deutschland sei in einer Schicksalsgemeinschaft mit der EU… Augen zu und durch? Egal, was es kostet?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Christoph Schmidt, Präsident des RWI-Wirtschaftsforschungsinstituts und Mitglied im Sachverständigenrat, hat die Euro-Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel gelobt. Sie hat den Spagat zwischen “deutschen Interessen” und “Verantwortung für Europa alles in allem gut hinbekommen”, sagte Schmidt in einem Interview mit der “Rheinischen Post” (Samstagsausgabe vom 24.12.2011).

Er lobt es als “wichtig” und als “richtigen Weg”, dass Europas Staatschefs auf dem jüngsten Gipfel schärfere Schulden und Sanktionen vereinbarten. Trotz Euro-Krise rechnet der RWI-Chef 2012 mit einem Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent.

Die Euro-Krise werde nicht zu Rezession führen, aber Unternehmen würden “vorsichtiger mit ihren Investionen.” Italien werde 2012 “nicht pleite gehen”. Schmidt wörtlich: “Ich schlafe weiter gut.”

Scharf wendet sich der Wirtschaftsprofessor gegen Ideen, es könne Deutschland bei einem Zerbrechen der jetzigen Euro-Zone besser gehen. Ein reiner Nord-Euro “würde Deutschland sehr schaden”, weil er gegenüber dem heutigen Euro stark aufwerten” würde. Dann würde die Exportwirtschaft “einbrechen”, die für die Hälfte des deutschen Sozialproduktes stehe.

Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro würde wiederum dort zu vielen Pleiten führen “mit unabsehbaren Folgen für das weltweite Finanzsystem.” Schmidt: “Wir sind in Europa in einer Schicksalsgemeinschaft.”

Anzeigen