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Kommt eine Neuordnung vom Bausparsektor in Deutschland?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Bausparsektor mit 25 Millionen Kunden steht vor einer Neuordnung. Dies berichtet die “Süddeutsche Zeitung” (Freitagausgabe vom 23. Dezember 2011).

Die Sparkassen überlegen, die Landesbausparkassen (LBS) zusammenzubinden – bis hin zu Fusionen. Bisher operieren die zehn Institute weitgehend unabhängig. “Es liegt nahe, dass Sparkassen mehr und mehr zu den Haupteigentümern der LBS werden”, sagte ein Insider des öffentlich-rechtlichen Finanzverbunds der “Süddeutschen Zeitung”.

“Es macht Sinn, enger zusammenzuarbeiten, es würde auch Sinn machen, weniger einzelne LBS zu haben.” Der westfälische Sparkassen-Präsident Rolf Gerlach sorgt mit einer Modellrechnung für Aufsehen.

Er errechnete Einsparmöglichkeiten von 1,5 Milliarden Euro für den öffentlich-rechtlichen Sektor.

Möglich wäre das, wenn man neben Versicherern, Servicegesellschaften und Informationstechnologie auch die Landesbausparkassen optimiere. Eine engere Zusammenarbeit könnte viel verändern: Die LBS könnten zum Beispiel Produkte gemeinsam entwickeln und ihre Schlagkraft gegenüber den großen Konkurrenten erhöhen. Die Schwäbisch Hall, die das Genossenschaftslager vertritt, wird zentral gesteuert. Das gleiche gilt für private Wettbewerber wie Wüstenrot oder die BHW.

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Vertreibt Politik mit all ihren Regulierungen Handwerker ins Ausland?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der zunehmende Wegzug junger Deutscher ins Ausland bereitet nicht nur den Universitäten und der Industrie Sorgen: Auch im Handwerk gibt es eine verstärkte Abwerbung junger Fachkräfte aus dem Ausland.

“Den Brain-Drain kennen wir nicht nur in akademischen Berufen”, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, dem “Handelsblatt” (Donnerstagsausgabe vom 22.12.2011).

“Die EU-Nachbarstaaten werben intensiv um unsere gut ausgebildeten und hochangesehenen Fachkräfte.” Der Handwerkspräsident appellierte an die Unternehmen, die Beschäftigten schon mit Blick auf die demografische Entwicklung und den Lehrlingsmangel zu halten: “Wir haben im Handwerk keine Fachkräfte zu verschenken.”

Höhere Gehälter hält Kentzler als Antwort auf die verstärkte Abwerbung allerdings für unrealistisch. “Mit großen Geldscheinen können und müssen Mittelständler nicht winken.” Stattdessen sollten die Betriebe den Fachkräften von Anfang an mehr Perspektive geben und mehr Weiterbildung ermöglichen, empfiehlt der ZDH-Präsident.

Auch die mögliche Übernahme eines Betriebs solle schon früh mit potenziellen Kräften besprochen werden, um einen Anreiz zu bieten, in Deutschland zu bleiben, fordert Kentzler.

Angesichts des steigenden Bewerbermangels müssten sich die Handwerksbetriebe auch noch stärker als bisher um junge Frauen bemühen. Dabei spielten flexible Arbeitszeiten und Einsatzmöglichkeiten ebenso eine Rolle wie die Verfügbarkeit von Betreuungseinrichtungen für die Kinder, so Kentzler.

Die Arbeitgeber könnten nicht mehr den Wunsch ignorieren, Familie und Beruf unter einen Hut bringen zu können. Immerhin habe sich der Anteil der Frauen bei den erfolgreichen Meisterprüfungen in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

“Wir müssen um unseren Nachwuchs kämpfen wie die Löwen!” fordert der Handwerkspräsident. Bewerbern aus dem Ausland fehle oft die Qualifikation.

Putin auf dem Weg nach Deutschland…? Steigt Gazprom als Sponsor beim FC Bayern München ein?

München (dts Nachrichtenagentur) – Russlands Energie- und Rohstoffriese Gazprom sucht in Deutschland nach Chancen sein Image aufzubessern und prüft derzeit ein Sponsoring von Fußball-Rekordmeister FC Bayern München. Dies berichtet die “Süddeutsche Zeitung”.

Angaben aus Konzernkreisen zufolge traf sich Gazprom-Chef Alexej Miller am Mittwoch in München mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem Präsidenten des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß.

Beide Seiten wollten demnach ein mögliches Engagement der Russen ausloten. Gazprom könne als Konzern oder über eine seiner Marken aktiv werden, hieß es.

Das russische Unternehmen und der FC Bayern kommentierten die Angaben am Mittwoch nicht.

Gazprom ist seit Anfang 2007 bereits Hauptsponsor des Fußball-Bundesligisten Schalke 04.

Wo ist die Bonität von Ungarn? Ratingagentur S&P stuft Ungarn auf Ramschniveau herab. Zum Glück ist Ungarn nicht in der EU… äh doch? Hm

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die Ratingagentur Standard & Poor`s (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Ungarns am Mittwoch, dem 21. Dezember 2011, auf Ramschniveau herabgestuft.

Wie die Analysten der US-Ratingagentur zur Begründung mitteilten, zweifeln sie an der Fähigkeit und dem Willen des Landes, seine Finanzprobleme in den Griff zu bekommen. Deshalb werden die ungarischen Staatsanleihen fortan mit der Note BB+ bewertet.

Diese Bonitätsnote drückt aus, dass die ungarischen Staatsanleihen nicht als Investment geeignet sind. Erst Ende November hatte die Ratingagentur Moody`s die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft.

Barack Obamas linkslastige und wenig Wirtschafts-freundliche Politik hat zu dramatischer Verschuldung der USA geführt. Ratingagentur Fitch warnt erneut vor steigender US-Schuldenlast

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die Ratingagentur Fitch hat am Mittwoch erneut vor der hohen und weiterhin steigenden Schuldenlast der USA gewarnt und bekräftigt, dass diese nicht im Einklang mit dem bisherigen Rating der USA, der Topbonitätsnote AAA, stehe.

“Die staatliche Verschuldung der USA wird ohne Steuerreformen und Ausgabenkürzungen weiterhin steigen”, erklärte die Ratingagentur.

Fitch werde allerdings höchstwahrscheinlich nicht vor dem Jahr 2013 darüber entscheiden, ob die USA ihre Topbonitätsnote behalten können.

Die Ratingagentur Standard & Poor`s hatte im August die Bonitätsnote der USA von AAA auf AA+ herabgestuft, während Fitch erst im November den Ausblick für die USA auf “negativ” gesenkt hatte, das Toprating allerdings vorerst bestätigte.

“Flensburg online”: Obama hat mit seinen umstrittenen staatlichen Programmen in nur 3 Jahren mehr Schulden angehäuft als alle US-Präsidenten zusammen vor ihm. Das ist nicht gut.

ADAC stellt fest: Abwärtstrend bei Kraftstoffpreisen setzt sich fort

München (dts Nachrichtenagentur) – Der Abwärtstrend bei den Kraftstoffpreisen hat sich in der vergangenen Woche fortgesetzt. Wie die wöchentliche Auswertung der ADAC Kraftstoffpreisdatenbank zeigt, kostet ein Liter Super E10 derzeit in Deutschland im Schnitt 1,463 Euro und damit einen Cent weniger als vor Wochenfrist.

Mit einem Minus von 2,4 Cent fällt der Rückgang bei Diesel deutlich stärker aus. Aktuell kostet der Selbstzünderkraftstoff im Mittel 1,377 Euro je Liter. Laut ADAC sind die gesunkenen Kraftstoffpreise unter anderem eine Folge der Preisentwicklung auf dem Rohölmarkt.

Ungeachtet dessen sollten die Autofahrer laut ADAC grundsätzlich auf Preisanhebungen vor den Weihnachtsfeiertagen gefasst sein und daher die sich zurzeit bietenden günstigen Gelegenheiten zum Nachtanken nutzen.

“FLensburg online”: Benzin-Preis in den USA am 4. Dezember 2011
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Chef Axel Heitmann vom Chemiekonzern Lanxess zeigt sich optimistisch

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chemiekonzern Lanxess zeigt sich weiter zuversichtlich für die Geschäftsentwicklung und will seine Investitionen auf hohem Niveau fortführen. Firmenchef Axel Heitmann deutete im Gespräch mit dem “Handelsblatt” (Mittwochsausgabe) an, dass man das bisher für 2011 angepeilte Ergebnis von 1,1 Milliarden Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sogar übertreffen könnte.

Dass die Analystenschätzungen noch höher lägen, mache ihn nicht nervös, sagte Heitmann. Bisher habe man die Erwartungen des Marktes immer erfüllt.

Axel Heitmann geht davon aus, dass Lanxess auch einen guten Start in das Jahr 2012 haben wird. Für Aussagen zum Gesamtjahr ist es aus Sicht des Lanxess-Chefs aber noch zu früh.

Wie hoch ist der Ifo-Index am Jahresende 20elf?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum Jahresende hellt sich die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Firmen unerwartet auf. Wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Donnerstag mitteilte, steigt der Ifo-Geschäftsklimaindex für Dezember den zweiten Monat in Folge auf 107,2 Zähler von 106,6 Punkten im Vormonat. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 106,1 Zähler gerechnet.

Im März 2009 hatte der Index mit 82,2 Punkten einen historischen Tiefstand erreicht.

Der ifo-Geschäftsklimaindex gilt als wichtigster Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Er basiert auf der Selbsteinschätzung von 7.000 deutschen Unternehmen.

EU-Superstaat: EU-Kommission besiegelt WestLB-Zerschlagung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat die Aufspaltung der einst größten deutschen Landesbank WestLB besiegelt. Das teilte die Kommission am Dienstag, dem 20. Dezember 2011, mit. Demnach genehmigten die Wettbewerbshüter nach jahrelangem Tauziehen den Umbauplan, der den Verkauf von Teilaktivitäten und die Abwicklung der Bank vorsieht.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia sagte, nun sei eine Lösung gefunden, “die dieses Kapitel ein für alle Male schließt”. Dies sei auch im Interesse der deutschen Steuerzahler.

Als Stichtag für die Zerschlagung gilt laut Umbauplänen der 30. Juni 2012.

Ab da wird die WestLB keine neuen Bankgeschäfte mehr tätigen. Zudem ist vorgesehen das Sparkassengeschäft aus der WestLB herauszulösen.

Dieser Teilbereich wird sich unter dem Dach der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) wiederfinden. Die unverkäuflichen Geschäfte der WestLB werden zum Stichtag in die “Bad Bank” überführt.

In einem weiteren Schritt geht dann aus der WestLB eine Servicegesellschaft hervor, die der “Bad Bank” als Dienstleister dient. Dort wird sich ein Großteil der Mitarbeiter wiederfinden. Bis Ende des kommenden Jahres will man zunächst auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Allerdings sieht der Umbauplan für danach auch einen drastischen Stellenabbau vor. Derzeit arbeiten noch rund 4.300 Menschen in dem Unternehmen.

Wann kommt das Google-Tablet? Im freien Kapitalismus entscheidet der Käufer: iPad oder Google-Tablet?

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Internet-Konzern Google will Mitte des kommenden Jahres sein eigenes Tablet auf den Markt bringen. Das kündigte Google-Vorstand Eric Schmidt im Interview mit der Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera” an.

Damit stellt sich Google dem harten Konkurrenzkampf mit Apples iPad.
Natürlich werde es eine “brutale Konkurrenz” geben, aber das sei Kapitalismus, erklärte Schmidt.

Die Neuheit werde voraussichtlich mit dem Google-Betriebssystem Android in der Version 4 (Ice Cream Sandwich) ausgestattet sein.

Über den Hersteller und künftigen Produktionspartner bewahrte Schmidt allerdings noch Stillschweigen. Möglich seien Motorola oder Siemens.

Google hatte einst die Handysparte von Motorola übernommen. Samsung hingegen produziert für Google das neue Android-Handy Galaxy Nexus.

Wie viele Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen?

Bad Honnef (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschen kaufen mehr Weihnachtsbäume als je zuvor. Wie die “Bild”-Zeitung (Mittwochausgabe vom 21. Dezemebr 2011) berichtet, veräußerte die Branche 29,1 Millionen Tannen & Co. für 699 Millionen Euro – eine Steigerung von 70,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2000.

Als Begründung gab der Hauptverband der deutschen Holzindustrie dem Bericht zufolge unter anderem an, dass die Anzahl der Single-Haushalte in Deutschland gestiegen sei und Deutsche 2011 weniger Weihnachtsurlaube machen würden.

Mit 1,63 Meter Durchschnittshöhe sind die Bäume kleiner, weil sie früher gefällt werden. Dirk-Uwe Klass, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der deutschen Holzindustrie, sagte gegenüber dem Blatt: “Der Grund liegt in der steigenden Nachfrage.

Ein Baum wird heute nach 8-12 Jahren geerntet; früher waren es 12-15 Jahre und der Tannenbaum konnte höher wachsen.”

Im Schnitt gibt dem Verband nach jeder Haushalt 17,30 Euro für den Brauch aus. Nach einer aktuellen Studie gehört für 90 Prozent aller Deutschen ein Tannenbaum zuerst zum Fest, die Geschenke stehen an zweiter Stelle.

Verzichten die Krankenkassen in 2012 auf Zusatzbeitrag?

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Alle gesetzlichen Krankenkassen, die derzeit einen Zusatzbeitrag erheben, wollen diesen 2012 abschaffen. Wie die “Bild”-Zeitung (Mittwochausgabe vom 21. Dezember 2011) aus Kassenkreisen berichtet, gelte dies auch für die BKK Hoesch und die BKK Publik.

Nur elf Kassen erheben die zusätzliche Gebühr derzeit: Durch die Fusion von DAK, BKK Gesundheit und Springer BKK entfällt der Zusatzbeitrag bei diesen drei Kassen ab April 2012.

Die BKK Heilberufe schließt ihren Geschäftsbetrieb zum 31. Dezember und die verbleibenden Kassen haben bereits die Abschaffung der Extragebühr angekündigt.

Gesundheitsökonom Jürgen Wasem sagte der Zeitung: “Nach derzeit guter Finanzlage der Kassen, können diejenigen, die den Zusatzbeitrag haben, 2012 darauf verzichten. Spannend wird es 2013. Der Fehler der Koalition war, parallel zum Zusatzbeitrag die Beiträge zu erhöhen – das hat ihn gekillt.”

• Flensburg online: Krankenkassen in Flensburg

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