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Wohnen an der dänischen Grenze

Die Geschichte Schleswig Holsteins ist eng mit der dänischen Historie verwoben. Man bekriegte, verbrüderte und besuchte sich und ergab doch nie eine wirkliche Einheit. Die dänische Minderheit ist dennoch stark in Norddeutschland vertreten und für viele Nordlichter ist Dänemark das Urlaubsland Nummer eins! Immobilien nahe der dänischen Grenze sind aus diesem Grund recht beliebt.

Wohnen in Deutschland, arbeiten in Dänemark

Nicht nur als Urlaubsland ist Dänemark bei den Deutschen beliebt. Schon immer zog es deutsche Fachkräfte mit hinreichenden Dänisch-Kenntnissen in das nördliche Nachbarland. Für Arbeitnehmer aus unterschiedlichen Branchen bedeutet der deutsche Arbeitsmarkt eine erhebliche Mehrleistung, die oft nicht entsprechend vergütet wird.

In Dänemark scheinen die Vergütung und das Arbeitsumfeld deutlich attraktiver und fähige Fachkräfte sind dort stets willkommen.

Die finanzielle und wirtschaftliche Krise hat sich in den vergangenen Jahren auch in Dänemark bemerkbar gemacht und leider hat auch die Arbeitslosenquote in Dänemark merklich zugenommen.

Das bedeutet für deutsche Bewerber, dass besonders Stellen für gering qualifizierte Kräfte seit 2009 ein wenig rar geworden sind. Nichtsdestotrotz besteht besonders im Gesundheitsbereich immer noch ein großer Bedarf an Arbeitskräften. Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern finden jenseits der nördlichen Grenze viele attraktive Stellenangebote.

Dänemark begrüßt die Verstärkung aus „Tyskland“ und hofft, dass noch viele weitere motivierte, qualifizierte Fachkräfte mit hinreichenden Sprachkenntnissen ihr Land bereichern werden.

Deutsche Arbeitskräfte werden in Dänemark sehr geschätzt und die dänische Botschaft lässt auf ihrer Internetseite verlauten, dass sie der Ansicht sind, den Deutschen gefalle es in ihrem Land auch ganz besonders gut.

Wer nun gerne in Dänemark arbeiten möchte, doch sich nicht gänzlich von Deutschland trennen will oder kann, der kann sich natürlich auch für das Arbeiten in Dänemark und das Wohnen an der dänischen Grenze in Deutschland entscheiden – vorzugsweise in Küstennähe, wo die Natur besonders schön ist.

Infos zum Wohnen an der dänischen Grenze

Als Grenzpendler gibt es einige Dinge zu beachten. Bevor man also eine Beschäftigung im Nachbarland aufnimmt, sollte man sich bei den jeweiligen Behörden oder im Internet über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der jeweiligen Region sowie zu den Themen Versicherung und Steuer ausreichend informieren. Auch nach dem Arbeitsantritt können natürlich noch Fragen auftauchen. Hier findet man eine Fülle an Foren und Internetportalen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Auch was das Wohnen an der dänischen Grenze angeht, findet man im Internet nützliche Tipps und Hinweise.

Die Grenzregion ist teilweise recht dünn besiedelt und oft steht man Problemen gänzlich allein gegenüber. In der Freizeit wird man dafür aber durch die schöne Natur belohnt. Das Naturschutzgebiet rund um die Geltinger Birk lädt beispielsweise zu Wanderausflügen ein.

Siehe vielleicht auch Zusammenarbeit über die Grenze Deutschland – Dänemark. Was sagt Peter Michael Stein von der IHK Flensburg?


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Podiumsdiskussion “Neues Wohnen in München”

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „München: einfach wohnen? Wohnraum schaffen – Spielräume nutzen” veranstaltet das Referat für Stadtplanung und Bauordnung am Montag, 30. Januar 2012, um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Neues Wohnen in München“ in der Rathausgalerie, Marienplatz 8. Stadtbaurätin Professorin Dr. (I) Elisabeth Merk diskutiert mit Professorin Maria Auböck (Landschaftsarchitektin, Wien), Hubert Burdenski (Bundesverband der Baugemeinschaften, Freiburg) und Christian Stupka (GIMA München eG) über neue Ansätze im Münchner Wohnungsbau.

Im neuen wohnungspolitschen Handlungsprogramm „Wohnen in München V“ kommt den jungen Wohnungsbaugenossenschaften und den Baugemeinschaften eine besondere Rolle zu. Darüber hinaus wird Professorin Auböck zusammen mit János Kárász (Landschaftsarchitekt, Wien) ihre gerade fertig gestellte Studie „Dachlandschaften – gemeinschaftlich nutzbar“ vorstellen.

Die Ausstellung „München: einfach wohnen? Wohnraum schaffen – Spielräume nutzen“ ist bis 1. März täglich von 11 bis 19 Uhr zu besichtigen.

Der Eintritt ist frei.

Wie wohnen Studenten? Eigene Wohnung oder WG?

Berlin (ots) – Die Studentengeneration von heute hat hohe Ansprüche, wenn es um ihre Wohnwünsche geht. Jeder dritte Akademiker bevorzugt die eigenen vier Wände, weitere 30 Prozent wollen lieber mit dem Partner zusammenwohnen, als sich eine WG-Küche zu teilen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von ImmobilienScout24 unter
1.100 Studenten.

Eine eigene Wohnung, citynah mit guter Verkehrsanbindung und ausgestattet mit Balkon und Einbauküche – so sieht die ideale Studentenwohnung von heute aus.

Nur jeder fünfte Student möchte in einer 2er- oder 3er-Wohngemeinschaft leben, größere WGs sind noch unbeliebter. Auch ein Zimmer im Studentenwohnheim (6 Prozent) oder das Elternhaus (4 Prozent) sind als Wohnsitz während der Hochschulzeit für die wenigsten eine Alternative.

Da das Studenten-Budget begrenzt ist, gibt es allerdings in der Realität oft keine andere Möglichkeit, als sich eine Wohnung mit anderen Kommilitonen zu teilen.

Die meisten Studenten in deutschen Unistädten (61 Prozent) können zwischen 200 und 350 Euro für die monatliche Miete ausgeben. Nur jeder fünfte kann mehr als 400 Euro berappen.

Im Durchschnitt wünschen sich Studenten rund 36 Quadratmeter Wohnfläche. Fast jeder zweite Befragte gibt sich aber auch mit weniger als 30 Quadratmeter zufrieden. Bei der Ausstattung ist die Einbauküche für über 60 Prozent der Hochschüler das wichtigste Kriterium, gefolgt von Balkon oder Terrasse (59 Prozent) und einem Duschbad mit Tageslicht (53 Prozent).

Erstaunlich: Nur jeder fünfte Student wünscht sich einen Geschirrspüler.

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Die perfekte Studentenwohnung sollte möglichst zentral mit einer guten Verkehrsanbindung liegen und sich in der Nähe von Uni und
Einkaufsmöglichkeiten befinden. Die Nähe zu den Eltern ist nur für 12 Prozent der Akademiker ein Auswahlkriterium.

Wohngebiet (3,2 ha) am Wasserturm. Flensburg sucht Investoren

Die Stadt Flensburg hat am 20.1.2012 den Startschuss zur Investorensuche für die ehemaligen Kleingartenflächen am Wasserturm in Mürwik gegeben. Gesucht werden ein oder mehrere Investoren, die das Grundstück erwerben und das im Rahmen des im vergangenen Frühjahr durchgeführten Wettbewerbes prämierte städtebauliche Konzept umsetzen.

“Auf dieser innenstadtnahen und sehr attraktiven Fläche von rund 3,2 ha sollen etwa 115 Wohneinheiten in Form von Stadtvillen mit angrenzenden Gärten geplant und umgesetzt werden”, erläutert Michael Draeger, Fachbereichsleiter Umwelt und Planen der Stadt Flensburg.

“Durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken in Flensburg ergeben sich für Investoren später sehr gute Vermarktungschancen”, so Draeger weiter.

Die Fläche ist nur 1,3 km von der Innenstadt entfernt und befindet sich in reizvoller Lage in direkter Nachbarschaft des Naherholungsgebietes “Volkspark”. Grundlage für die künftige Bebauung bildet das innovative und Flächen sparende Bebauungskonzept der Architekten Bertelsen & Scheving aus Kopenhagen, welches sich in seiner städtebaulichen Struktur stark an den früher auf dieser Fläche vorhandenen Kleingärten orientiert.

“Flensburg online”: siehe vielleicht auch Wassertürme in Flensburg

Öko-Stromumlage und die Frage: Wie teuer ist die Energiewende? – Strompreis von 25 Cent pro Kilowattstunde – können die Bürger das auf Dauer bezahlen?

In der “Mittelbayerische Zeitung” (E-Datum 19.1.2012) kommentiert Roman Hiendlmaier unter der Überschrift “Fortschritt oder Abgang”:

“Finstere Zeiten für die Solarbranche: Die einst hochgelobte Zukunfts-Industrie steckt tief in der Krise. Der Markt wird mit Zellen und Modulen aus den USA und China überschwemmt, deutsche Hersteller stehen zunehmend im Schatten.

Laufend neue Solar-Felder bringen die Netze ins Wanken.

Und wäre das nicht genug, wächst bei deutschen Verbrauchern der Unmut, weil Steuern, Abgaben und eben auch die Öko-Stromumlage ihren Strompreis auf 25 Cent pro Kilowattstunde treiben.

Aufseiten der Wirtschaft machte mangelnde Innovation aus dem Hoffnungsträger binnen wenigen Jahren ein Sorgenkind. Zwar sagen alle Prognosen der Solarenergie langfristig eine sonnige Zukunft vorher, die Q-Cells, Solarworld und Co. vielleicht nicht mehr erleben werden. Es sei denn, sie schaffen es, durch Innovationen wieder den Wettbewerb zu distanzieren, etwa bei der Speicherung der flüchtigen Sonnenenergie.

Eine Lösung ist hier jedoch so wenig in Sicht, wie bei der Bundesregierung ein Plan, die Lasten der Energiewende gleichmäßig auf alle Schultern zu verteilen und damit die Akzeptanz der Energiewende zu erhöhen.

Hier jedoch schließt sich für Wirtschaft und Politik der Kreis: Gelingen beiden diese wichtigen Fortschritte nicht, könnte ihr nächster Schritt der erste in Richtung Abgang sein.”

Branchenverzeichnis Bioenergie – Bioenergie in der Region Remscheid, Solingen, Wuppertal und Kreis Mettmann

Unter dem Titel „Branchenverzeichnis Bioenergie in der Region Remscheid, Solingen, Wuppertal und Kreis Mettmann“ werden erstmals die Kompetenzen und ein Branchenverzeichnis von Unternehmen und Institutionen vorgestellt, die in der Region und darüber hinaus im Bereich der Bioenergie tätig sind. Damit wird aufgezeigt, wo und welche Erfahrungen in der Beratung, im Bau und Betrieb und bei weiteren Dienstleistungen im Bioenergiemarkt vorhanden sind.

Die Broschüre soll zur Markttransparenz beitragen.

Branchenverzeichnis Bioenergie

Die Herausgeber wünschen sich, dass dadurch weitere Schritte umgesetzt werden, um neue Projekte und Kooperationen zu initiieren, die zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung im Bereich Bioenergie führen und einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Energieversorgung leisten.

Der 92-seitige Branchenführer bietet neben der Beschreibung verschiedener Bioenergieprodukte eine Übersichtskarte um die verschiedenen Anbieter örtlich zu lokalisieren. Die umfangreichen informativen Unternehmensprofile, die eine Vorstellung des Betriebes, die Kontaktdaten und die Leistungen enthalten, sind das Herzstück der Broschüre.

Im Rahmen des Projektes „Regionales Bioenergiemanagement des Kreises Mettmann und der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal“ ist dieses Branchenverzeichnis entstanden. Ein Ziel des vom Land NRW geförderten Projektes ist der Ausbau der dezentralen energetischen Nutzung von Biomasse. Durch vielfältige Aktivitäten soll dieses Ziel erreicht werden, eben auch durch die Herausgabe des Branchenverzeichnisses. Es ist geplant, die Broschüre fortzuschreiben.

Interessenten erhalten kostenfrei ein Exemplar der Broschüre bei Monika Meves vom städtischen Fachdienst Umwelt, Telefon (02191) 16 – 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de oder im Internet unter www.remscheid.de.

Vorsicht mit Bio-Ethanol in Deko-Kaminen

Baierbrunn (ots) – Mit Bioethanol betriebene Deko-Kamine dürfen erst nachgefüllt werden, wenn sie vollständig abgekühlt sind. Darauf weist das Patientenmagazin “HausArzt” unter Berufung auf Feuerschutzexperten hin.

Mit dem Show-Feuer ist es mehrfach zu schweren Unfällen gekommen. Selbst eine geringe Restwärme kann zu einer gefährlichen Stichflamme führen.

Das PatientenMagazin “HausArzt” gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 1/2012 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.

“Flensburg online”: Ärzte in Flensburg und Kamine in Flensburg

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Hilfreiche Umzugstipps

Ein Umzug will gut koordiniert sein. Im Internet lassen sich diesbezüglich eine Menge nützlicher Ratgeber, Vergleichsportale und Auktionsplattformen finden. Doch die Fülle dieser Angebote sorgt schnell dafür, dass der Nutzer den Überblick verliert und eigentlich noch verwirrter ist. Zwischen der Ummeldung des Telefonanschlusses und der Anmietung eines Transporters gibt es sehr viel zu beachten.

Umzug + Stress: Einen kühlen Kopf bewahren

Am wichtigsten ist es auf jeden Fall, einen kühlen Kopf zu behalten und sich nicht völlig vom Stress übermannen zu lassen. Natürlich ist es nicht einfach, neben der Arbeit und den sonstigen Verpflichtungen des Alltags noch einen Umzug reibungslos über die Bühne zu bringen, doch das ist noch lange kein Grund, um zu verzweifeln.

Ein Grund für Schweißausbrüche ist fast immer der finanzielle Aspekt des Ganzen. Vor dem Umzug sollte man sich am besten einen Finanzplan aufstellen, der dafür sorgt, dass man nicht den Überblick verliert. Um so günstig wie nur irgend möglich davonzukommen, empfehlen wir die Inanspruchnahme einer Auktionsplattform. Unverbindlich kann man hier seinen Umzug eintragen und muss anschließend nur noch die eingehenden Angebote miteinander vergleichen.

Sind die Kosten auch dann noch zu hoch, muss man sich alternativ eine Möglichkeit suchen, den Umzug kostengünstig und wenn nötig eben auch mit ein wenig Improvisationswillen zu bewerkstelligen. Auch was die Anmietung eines Transporters oder die Beschaffung von Umzugskisten angeht, kann das Internet eine echte Umzugshilfe sein. Selbstabholer finden hier meistens Gratis-Kartons und gute Kfz-Angebote.

Allerdings sollte man sich um solche Hilfsmittel möglichst rechtzeitig kümmern. Die Topseller unter den Transportern, allen voran der Sprinter, sind oft schon fünf Wochen im Voraus ausgebucht.

Die Helfer aus dem Freundeskreis

Das ist eine etwas schwierige Sache. Einerseits ist natürlich überhaupt nichts dagegen einzuwenden und gute Freunde und Familienmitglieder helfen erfahrungsgemäß ja auch gerne mal, doch sollte man auf jeden Fall berücksichtigen, dass man sich somit ja auch für die Umzüge aller Helfer quasi verpflichtet.

Sollte einem das nichts ausmachen, schmiert man ein paar Brote und stellt einen Kasten Bier zur Verfügung und hat das Helferproblem somit schnell aus der Welt geschafft. Wer das aber eher umgehen möchte, kann auch zu anderen Hilfsmitteln greifen.

Eine beliebte Variante ist der Einsatz studentischer Hilfskräfte gegen einen angemessenen aber dennoch vergleichsweise geringen Obolus. Das ist günstig, ist mit keinen Verpflichtungen verbunden und geht meistens recht schnell.

Andererseits gilt es zu beachten, dass Studenten keine Profis sind und wenn etwas kaputt geht, zahlt man selber. Profis arbeiten indes mit den nötigen Hilfsmitteln und Erfahrung – das zeichnet sie natürlich aus!

Schnee und Winter: Keine Räumpflicht für Senioren

Gängige Praxis ist es, dass Gemeinden ihre Verkehrsicherungspflicht auf Eigentümer übertragen, deren Grundstücke an die Straßen der Gemeinde grenzen. Sind diese vermietet, überträgt der Eigentümer die Räum- und Streupflicht meist auf einen oder mehrere Mieter.

In einem konkreten Fall war eine 80 Jahre alte Seniorin laut einer Klausel in ihrem Mietvertrag zur Wegereinigung und Streuung im Winter verpflichtet.

Wegen ihres Alters konnte sie dieser Verpflichtung nicht mehr nachkommen. Dies belegte sie durch ein ärztliches Attest.

Der Vermieter verlangte daraufhin von der Dame die Übernahme der Kosten für einen Räumdienst – insgesamt 290,00 Euro.

Das Amtsgericht wies die Klage des Vermieters ab. Die mietvertragliche Verpflichtung entfaltet wegen des hohen Alters der Frau keine Wirkung mehr, erklären ARAG Experten. Aufgrund des ärztliches Attestes war die Seniorin vom Winterdienst befreit.

Das Gericht wertete die Kosten für den Räumdienst als indirekte Mieterhöhung und urteilte, dass diese nicht auf die Mieterin abgewälzt werden dürften (AG Hamburg-Altona, Az.: 318A C 146/06).

Mietspiegel 2012 für München wird erstellt

Anfang 2013 soll der Münchner Bevölkerung ein neuer, nach wissenschaftlichen Grundsätzen erstellter Mietspiegel zur Verfügung stehen, der, wie der Mietspiegel 2011, auch energetische Aspekte der Wohnungen berücksichtigen soll. Dies hat der Stadtrat im Juli 2011 beschlossen.

Dazu braucht die Stadt die Unterstützung der Münchner Mieterschaft sowie der Vermieterinnen und Vermieter Münchner Wohnungen. Für einen neuen Mietspiegel sind Daten zu den zur Zeit in München bestehenden Mietverhältnissen notwendig.

Den Auftrag für die Erstellung des Mietspiegels hat die Stadt an das Marktforschungsinstitut TNS Infratest vergeben. Die Umfrage beginnt in den nächsten Tagen und dauert voraussichtlich bis Ende Mai 2012. Hierzu werden insgesamt etwa 24.000 Haushalte kontaktiert.

Zuerst wird sich TNS Infratest mit den nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Haushalten telefonisch in Verbindung setzen und überprüfen, ob die jeweilige Wohnung für den neuen Mietspiegel in Frage kommt. Danach wird ein Termin für ein persönliches Interview vereinbart. Bei ihrem persönlichen Besuch können die Interviewerinnen und Interviewer von TNS Infratest einen Mitarbeiterausweis vorlegen, den sich alle Befragten zusammen mit dem Personalausweis zeigen lassen sollten.

Im Anschluss an die persönlichen Interviews erfolgt in Hinblick auf energetische Aspekte der jeweiligen Wohnung eine schriftliche Befragung der Vermieterinnen und Vermieter.

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Die Teilnahme an der Befragung zum Mietspiegel für München ist freiwillig. Für einen guten, aussagekräftigen Mietspiegel ist es allerdings wichtig, dass möglichst viele Daten einfließen. Nur so kann der Mietspiegel die ortsübliche Miete differenziert wiedergeben. Die abgefragten Daten betreffen die Miete und alle Tatsachen, die Einfluss auf den Mietpreis haben, wie zum Beispiel Wohnfläche oder Ausstattung der Wohnung.

Die erhobenen Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form verwendet. Name und Anschrift der Befragten werden nicht bekannt gegeben.

Was ist ein Mietspiegel?

Mietspiegel „spiegeln“ den Wohnungsmarkt wieder. Mit Hilfe eines Mietspiegels können Mieterinnen und Mieter und Vermieterinnen und Vermieter die ortsübliche Miete für Wohnungen im Stadtgebiet München feststellen.

Den zur Zeit gültigen Mietspiegel für München 2011 gibt es als kostenlose Broschüre bei der Stadt-Information im Rathaus und im Amt für Wohnen und Migration, Franziskanerstraße 8.
Im Internet steht der Mietspiegel für München unter www.mietspiegel-muenchen.de zur Verfügung.

Klemmende Tür bei Einkbauküche und die Mängelbeseitigung

Macht der Käufer einer Ware gegenüber dem Verkäufer ein Zurückbehaltungsrecht wegen eines Mangels der Sache geltend, muss er ihm auch die Möglichkeit einräumen, den Mangel zu beseitigen. Zum Beispiel kaufte ein Münchener in einem Einrichtungszentrum eine Einbauküche zum Preis von 2.999 Euro.

Bis auf 671 Euro bezahlte er diese auch. Die Überweisung des Restes verweigerte er mit der Begründung, dass eine der Türen klemme.

Das Einrichtungshaus war bereit, die Tür zu reparieren und ein ganzes Jahr versuchten Mitarbeiter des Einrichtungszentrums, einen Termin mit dem Käufer zu vereinbaren.

Alle Termine wurden von diesem abgesagt und obwohl er versprach, sich zu melden und einen ihm passenden Termin mitzuteilen, rührte er sich nicht mehr. Das Einrichtungszentrum erhob schließlich Klage vor dem Amtsgericht München und hatte Erfolg.

Im vorliegenden Fall hat sich der Beklagte selbst nicht vertragstreu verhalten, so dass er ein Zurückbehaltungsrecht nicht mehr geltend machen kann. Er hat es dem Verkäufer nämlich unmöglich gemacht, den Mangel zu beseitigen, indem er die Nachbesserungstermine vereitelt hat, erläutern ARAG Experten (AG München, Az.: 274 C 7664/11).

Sturm + Versicherungsschutz

Bei einem spätsommerlichen Sturm muss jedem klar sein, dass es zu Windstößen kommen kann, die erheblichen Schaden anrichten können. Lässt man die nötige Vorsicht vermissen, verliert man unter Umständen wegen grober Fahrlässigkeit den Versicherungsschutz.

In einem beispielhaften Fall unterhielt ein 89 Jahre alter Mann eine Wohngebäudeversicherung. Als ein Sturm mit Windstärke 8 tobte, wurden das Markisentuch und der Gelenkarm der Markise über der Terasse des alten Herren stark beschädigt. Er ließ die Schäden zu einem Preis von 1.785 Euro reparieren; diese Kosten wollte er von seiner Versicherung erstattet erhalten. Diese verweigerte unter dem Hinweis darauf, dass der Mann grob fahrlässig gehandelt habe, die Zahlung, da der Mann die fragliche Markise bei den ersten Anzeichen des aufziehenden Sturms nicht zur Gänze eingefahren hatte.

Die zuständige Richterin gab der Versicherung Recht: Es müsse jedermann klar sein, gerade auch einem Mann mit langjähriger Lebenserfahrung, dass es bei Windstärke 8 zu Windstößen kommen könne, die auch eine moderne Markise zerstören können. Da der Kläger dies ignoriert hatte, bestand kein Versicherungsschutz mehr, erläutern ARAG Experten (AG München, Az.:112 C 31663/08).

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