Impressum/Datenschutz

Abfuhr in Würzburg von Gartenabfällen im Frühjahr 2011

„Die Stadtreiniger“ führen in der Zeit vom 28. März 2011 mit 14. April 2011 im Stadtgebiet Würzburg die Frühjahrsgartenabfuhr durch. Dabei ist zu beachten, dass diese Termine nicht zeitgleich mit der „normalen“ Müllabfuhr sind.

Die Grüngutabfälle müssen handlich gebündelt (Naturmaterial, kein Draht oder Kunststoff) oder in verrottbaren Papiersäcken verpackt sein und am Tag der Abfuhr um 7 Uhr am Straßenrand bereitstehen.

Ebenso müssen die Grüngutabfälle von einem an die öffentliche Abfallentsorgung der Stadt Würzburg angeschlossenem Grundstück stammen.

Gartenabfälle, die bereits vor dem Abholtag anfallen, dürfen nicht auf öffentlichem Grund abgelagert werden, sondern müssen bis zum Abfuhrtag auf dem eigenen Grundstück aufbewahrt werden.

Verfrühte Ablagerungen auf öffentlichem Grund gelten als „Wildablagerung“ und können ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich ziehen.

Außerdem weisen „Die Stadtreiniger“ wiederholt deutlich darauf hin, dass das Grüngut nicht in Gelben Säcken oder anderen Plastiksäcken bereitgestellt werden darf, da es sonst nicht mitgenommen wird.

Eine Wiederholung der Aktion für Nachzügler ist aus logistischen Gründen leider nicht möglich.

Die Frühjahrsgartenabfuhr startet in der ersten Abfuhrwoche vom 28. bis 31. März 2011 mit den Stadtbezirken

Steinbachtal: Montag, 28.03.2011
Versbach, Grombühl, Lindleinsmühle: Dienstag, 29.03.2011
Sanderau: Mittwoch, 30.03.2011
Lengfeld: Donnerstag, 31.03.2011

In der zweiten Abfuhrwoche vom 4. bis 7. April 2011 werden folgende
Stadtbezirke abgefahren

Frauenland: Montag, 04.04.2011
Zellerau (mit Mainviertel): Dienstag, 05.04.2011
Oberdürrbach: Mittwoch, 06.04.2011
Unterdürrbach, Dürrbachau: Donnerstag, 07.04.2011

In der dritten Abfuhrwoche vom 11. bis 14. April werden folgende
Stadtbezirke abgefahren

Heuchelhof: Montag, 11.04.2011
Rottenbauer: Dienstag, 12.04.2011
Altstadt (ohne Mainviertel): Mittwoch, 13.04.2011
Heidingsfeld: Donnerstag, 14.04.2011

Sollten übermäßig große Mengen an Grüngut anfallen besteht auch die
Möglichkeit einen Container für die Sammlung kostenpflichtig bereitzustellen. Termine hierfür können mit dem Kundenbüro der
Stadtreiniger unter der Rufnummer (0931) 37-44 44 vereinbart werden.

Alternativ kann auch jeder Würzburger Bürger ganzjährig sein Grüngut
beim Würzburger Kompostwerk in der Kitzinger Straße 60 anliefern
(Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 8 – 16.30 Uhr, Sa. 8 – 14 Uhr).


Anzeigen -

Würzburger Schreibprojekt: Bärige Freude bei kleinen Autoren

Mit glitzernden Augen warten die gespannten Grundschulkinder der 25 Würzburger Klassen auf ihren ehemaligen Klassenkameraden „Flip den Bär“ und auf „Mama Bär“, die sie beim Bärenfest in der
Stadtbücherei zum ersten Mal „in Wirklichkeit“ kennen lernen.

Begeistert erzählen die Kinder von ihren Erlebnissen mit ihrem pelzigen Freund: Wie sie Flip vorgelesen haben, dass er beim Fußball und Tanzunterricht dabei war, ihnen beim Arztbesuch beigestanden und mit ihnen Geburtstage gefeiert hat. In den vergangenen zwölf Wochen haben die Schülerinnen und Schüler der dritten Grundschulklassen den kleinen Bären betreut und ihre gemeinsamen Geschichten und Erlebnisse aufgeschrieben.

Bereits zum siebten Mal fand diese gemeinsame Schreibaktion der Stadtbücherei Würzburg in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt statt, die mit 25 Klassen in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung erreichte.

Rund Zweidrittel aller Würzburger dritten Klassen waren am bärigen Projekt beteiligt. Angeregt durch eine spielerische Rahmenhandlung schrieben und malten die Schülerinnen und Schüler Geschichten rund um den Bären Flip und wurden so selbst zu kleinen Schriftstellerinnen und Schriftstellern.

Die vielen Einzelerlebnisse der Klassen hat die Stadtbücherei zu individuellen Büchern zusammengefasst, die Mama Bär zum Abschluss der Aktion an die Klassen überreichte.

Das Projekt, so Angelika Riedel von der Stadtbücherei, trage nicht nur dazu bei, die Kreativität und den Lesespaß der Kinder zu fördern, ein positiver Nebeneffekt sei eine deutliche Stärkung der Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler, die ihren kleinen Bären versorgen und bemuttern.

Darüber hinaus sei der Bär Rede- und Schreibanlass, fördert die Fantasie und regt die Kinder zum Vorlesen an. „Die Kinder werden durch Flip den Bären außerdem an die Stadtbücherei gebunden, sie bleiben mit uns in Kontakt“ betonte Anja Flicker, Leiterin der Stadtbücherei.

Und Schulamtsleiterin Gabriele Rube bemerkte am Rande, dass sie es bei einem so schönen Projekt direkt bedauere, nicht mehr in der Grundschule zu sein. Die größte Überraschung gab es zum Schluss: Mama Bär fragte die Klassen, ob diese die Bärenkinder auch weiterhin betreuen könnten, da sich die Bären in Würzburg sehr wohl gefühlt haben. Da war die Freude über die Rückkehr ihres bärigen Freundes bei den kleinen Autoren sehr groß!

In der Stadtbücherei kann man aus den vergangenen Jahren „Flips Erlebnisse mit seinen Freunden“ (2007), „Flaps Erlebnisse mit seinen Freunden“ (2008) und „Flups Abenteuer in Würzburg mit seinen Freunden“ (2010) entleihen.

Foto-Ausstellung in Würzburg aus der Sammlung von Monika Lixenfeld

Einer breiteren Öffentlichkeit werden die alten Fotos von Monika Lixenfeld vorgestellt. Eine Auswahl war bereits im Fotostudio von Petra Winkelhart ausgestellt. Deren Großvater hatte Lixenfeld eine Kamera verkauft und diese ging mit offenen Augen durch Würzburg. Lixenfeld hat Würzburg seit 1955 fotografisch begleitet.

Es sind einige Gebäude zu sehen, die es verständlicherweise heute nicht
mehr gibt.

Die Ausstellung ist vom 8. Februar – 26. März 2011 in Würzburgs Stadtbücherei zu sehen.
Öffnungszeiten
Montag – Freitag 10.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag 10.00 – 19.00 Uhr
Samstag 10.00 – 15.00 Uhr

Ermordete Würzburger Dichterin Marianne Dora Rein

Marianne Reins Geburtstag zum Anlass: Rosa Grimm, die langjährige Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Unterfranken, nimmt aus den Händen von Oberbürgermeister Georg Rosenthal den 'Tanzenden Schäfer' entgegen. Schauspieldirektor Bernhard Stengele freut sich mit ihr über die Auszeichnung für ein engagiertes Lebenswerk [Foto: Georg Wagenbrenner / Pressestelle Stadt Würzburg]

*Ohne Rosa Grimms jahrelange Recherchen wäre Marianne Dora Rein heute nur ein dreizeiliger Eintrag im Biographischen Handbuch der Würzburger Juden von Reiner Strätz“, Oberbürgermeister Georg Rosenthal überreichte anlässlich des Abends für die ermordete Würzburger Dichterin im Mainfrankentheater der Initiatorin den *Tanzenden Schäfer“: “Am Gedenktag der Befreiung von Auschwitz macht das Beispiel der jungen Dichterin den Mord an Millionen jüdischen Mitbürgern gleichermaßen anschaulich wie unfassbar“, würdigte Rosenthal die aktuellen Verdienste der langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Unterfranken, die im kommenden Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

“Die Geschäftsführung einer solchen Gesellschaft, die in jedem Jahr Dutzende von Veranstaltungen plant und durchführt, ist nicht etwas, das man nebenbei in einigen wenigen Stunden der Freizeit erledigen könnte.

Vielmehr ist dafür ein sehr zeitaufwändiges Bemühen erforderlich; man kann, wie es redensartlich heißt, nur mit dem Einsatz von Herzblut dabei auf Dauer Erfolg haben“, bilanzierte Rosenthal das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement.

Die Auszeichnung ist als eine Anerkennung des gesamten Lebenswerks zu verstehen.

Das Herzblut Grimms führte nun auch zu einer einzigartigen Würdigung
des Werks und kurzen Lebens von Marianne Rein. Vor 100 Jahren wurde die Dichterin in Genua geboren.

Mit fünf Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Würzburg, von wo aus sie am 27. November 1941 – mit dem ersten von insgesamt sechs Transporten – nach Riga deportiert wurde.

Wie sie genau zu Tode kam ist nicht bekannt, doch ihr Leben und Wirken ist nun sehr gut dokumentiert.

Ihre Lyrik, Prosa und viel Bildmaterial finden sich im Jahr 2011 in einem aufwendig gestalteten Band mit musikalischen Interpretationen auf einer Extra-CD wieder.

Die Präsentation des Buches erhielt in Kooperation mit dem Mainfrankentheater einen besonders feierlichen Rahmen. Unter der Leitung von Bernhard Stengele erweckte ein ausschließlich weibliches Ensemble – alle Mitwirkenden in etwa im Alter von Marianne Rein im Todesjahr 1941 – die Texte wieder zum Leben.

Unter den zahlreichen Theaterbesuchern nahm auch ein besonderer Ehrengast in der ersten Reihe Platz: Salle Fischermann.

Der KZ-Überlebende gilt heute, auch wegen seiner unfreiwilligen Mitwirkung am NS-Propagandawerk über das Konzentrationslager Theresienstadt, als wichtiger Zeitzeuge, der seine persönlichen Erinnerungen bei Veranstaltungen und in mehreren Dokumentarfilmen an nachfolgende Generationen weitergibt.

Auch die Gedichte Marianne Reins stehen dank Rosa Grimm künftigen Generationen wieder in Buchform zur Verfügung. Und es fasziniert und inspiriert, wie die Kompositionen und Interpretationen des Abends zeigten.

Geschichtenflohmarkt mit Wikinger in Würzburgs Stadtteilbücherei Heidingsfeld

Die Stadtteilbücherei Heidingsfeld lädt Kinder von 6 – 10 Jahren
herzlich ein zum Geschichtenflohmarkt am Freitag, dem 21. Januar 2011, von 16 bis 17 Uhr.

Geschichte: Irik, der Wikinger (Wolfram Hänel). Ein Junge erlebt
einen wilden Sturm!
Eintritt ist frei! Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadtteilbücherei Heidingsfeld, Rathaus (1. OG), Rathausplatz 2, 97084
Würzburg, Telefon (0931) 652 62

Hochwasser in Würzburg: Zweite Welle wird erwartet

Was für die Altstadt nicht vielmehr bedeutet, als die Wiederholung aller Maßnahmen, die bis Dienstag in Sachen Hochwasserschutz bereits gut erprobt wurden, stellt sich für Heidingsfeld als größere Herausforderung dar: Die Prognosen für die zweite Hochwasser-Welle gehen aktuell über den bisherigen Höchststand hinaus.

Angegeben werden die Zahlen des Hochwassernachrichtendienstes stets in einer Spanne mit einer gewissen planerischen Unsicherheit. Bei Worst-Case-Berechnungen kann man derzeit einen Wert von etwa 6,70 m (Nacht auf Montag) für Würzburg veranschlagen, auch wenn dies bei einem aktuellen Pegelstand von etwa 4,90 m weit entfernt scheinen mag.

Zeit für weitere Vorkehrungen und Berechnungen bleibt, am Sonntagvormittag sollte zunächst wieder die 6-Meter-Marke erreicht werden.

Der Wiederaufbau der Dämme in der Wirsbergstraße, am Mainkai, am Kranenkai und in der Reibeltgasse sowie die Sperrung der Unterführung unter der Löwenbrücke, all diese Maßnahmen werden noch am Samstag durchgeführt.

Um “teure Einkaufsbummel” zu vermeiden, müssen in der Gefahrenzone am Main geparkte Autos spätestens bis zur Mittagszeit weggefahren werden, sonst muss ein Abschleppunternehmen ran.

Weiterer Parkraum entfällt am Alten Hafen. Das Parkhaus gegenüber dem Cinemaxx schließt ebenfalls ab Mittag die Einfahrten.

In Heidingsfeld – rund um die Seilerstraße – fallen die Dämme bei der Neuerrichtung höher und breiter aus. Auch Privatleute können zur Absicherung ihrer Häuser Sandsäcke bekommen. In Heidingsfeld ist bereits ein großer Vorrat im rund um die Uhr besetzten Gerätehaus abholbereit.

Auch beim Kanalbetrieb in der Nürnberger Straße 45 gibt es Sandsäcke. Telefonische Ankündigung unter Telefon (0931) 374301 erwünscht.

Mama! Ich muß mal pinkeln. 30 nette Toiletten in Würzburg

Rund 30 Würzburger Gastronomen und Händler stellen ab dem 1. Juli 2010 ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie erhalten dafür von der Stadt eine Aufwandsentschädigung.

Die von der städtischen Wirtschaftsförderung organisierte Aktion „Nette Toilette“ erweitert das bestehende Angebot an frei zugänglichen WCs in der Innenstadt.

Eine bürgerfreundliche Stadt zeichnet sich auch durch ein dichtes Netz an sauberen, sicheren und frei zugänglichen Toilettenanlagen aus.

„Mit der Aktion ‚Nette Toilette’ kann diese Aufgabe durch eine Kooperation der kommunalen Verwaltung und der lokalen Privatwirtschaft noch besser erfüllt werden“, freut sich Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal.

Teilnehmende Betriebe mit Logo gekennzeichnet
Rund 30 lokale Gastronomen und Einzelhändler haben sich vertraglich bereiterklärt, während ihrer Öffnungszeiten ihre Toiletten der
allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – und das zu den gleichen Konditionen wie für ihre Gäste und Kunden.

Dafür bekommen sie im Gegenzug von der Stadtverwaltung einen monatlichen Zuschuss für die Reinigungskosten.

Die beteiligten Betriebe sind mit einem Logo – einem stilisierten Gesicht, dessen Augen zwei Nullen darstellen – im Eingangsbereich sichtbar gekennzeichnet.

Interessenvertretungen mit im Boot
Unterstützt wird die Aktion von Würzburg macht Spass, der Würzburger Qualitätsroute, dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband und dem Handelsverband Bayern – Der Einzelhandel, die jeweils ihre
Mitgliedsunternehmen zur Teilnahme motiviert haben.

Der Vertrag mit den Betrieben hat eine Laufzeit von vorerst einem Jahr.

Win-Win-Situation für alle Beteiligten
„Bei diesem Konzept können alle Beteiligten nur gewinnen“, erläutert Klaus Walther, Geschäftsführer des städtischen Eigenbetriebs Congress-Tourismus-Wirtschaft (CTW).

„Der Bevölkerung stehen jetzt in der Würzburger Innenstadt flächendeckend frei zugängliche Toiletten zur Verfügung, die sauber, gepflegt und zum Teil bis spät in die Nacht geöffnet sind.

Die Gastronomen und Händler gewinnen eventuell den einen oder anderen neuen Gast oder Kunden hinzu. Und die Stadt Würzburg muss keine weiteren eigenen öffentlichen Toiletten bauen und betreiben.“

Kostenloser Lageplan
Um das Finden der „netten Toiletten“ zu erleichtern, wird CTW ein kostenloses Faltblatt mit einem entsprechenden Lageplan herausbringen.

Bundesweit kopiertes Konzept aus Aalen
„Nette Toilette“ ist keine originär Würzburger Idee. Entwickelt und umgesetzt wurde sie bereits im Jahr 2001 in Aalen. Inzwischen haben bundesweit über 100 Kommunen das Konzept übernommen, darunter Bremen, Heidelberg, Jena, Kaiserlautern, Lübeck und Tübingen.

Für die Verwendung des Konzepts und des Logos „Nette Toilette“ müssen die Städte eine Lizenzgebühr von 800 bis 1.000 Euro zahlen.

Hochwasser in Würzburg: Pegel vom Main fällt wieder

Herausforderung für die Einsatzkräfte und zugleich Attraktion für zahlreiche Schaulustige: Der Main erreicht am Dienstagabend mit 6,29 m den höchsten Pegel seit 2003 [Foto: Christian Weiß / Pressestelle Stadt Würzburg]

Der Scheitelpunkt des Hochwassers passierte die Stadt Würzburg am Dienstag-Abend, dem 11. Januar 2011, zwischen 20 und 22 Uhr.

Nach der erreichten Höchstmarke von 6,29 m, beginnen nun die Planungen für den schrittweisen Rückbau der Schutzmaßnahmen.

Da die Wassermassen derzeit aber nur langsam zurückgehen (etwa drei Zentimeter in der Stunde) – gegen Mittag rechnet man wieder mit Erreichen der 6-Meter-Marke – wird sich an den Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr am Mittwoch voraussichtlich noch nichts ändern.

Alle überfluteten Straßen müssen vor der erneuten Freigabe für den Straßenverkehr aufwendig gereinigt werden. Für den Entwässerungsbetrieb und auch die Stadtreiniger bleiben die nächsten Tage arbeitsintensiv.

Feuerwehr und Entwässerungsbetrieb konzentrieren sich zudem weiterhin auf den Stadtteil Heidingsfeld. Die Dämme aus Sandsäcken im Bereich Seilerstraße, Mühlenstraße und Maingasse bleiben auch in den nächsten Stunden einem enormen Druck ausgesetzt.

Zahlreiche Pumpen unterstützen die mobilen Abdichtungen, die mit der Leistungsfähigkeit der nun erfolgreich erprobten Schutzwälle in der Innenstadt naturgemäß nicht mithalten können.

Umweltreferent Wolfgang Kleiner bedankte sich bei der ersten Stabstellenbesprechung nach Passieren des Scheitelpunkts bei allen bislang beteiligten Einsatzkräften und betonte, dass der moderne Hochwasserschutz nach wie vor nur mit viel Manpower funktioniert.

Hochwasser in Würzburg. Innenminister Joachim Herrmann informiert sich vor Ort

Von der Wirksamkeit der Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt Würzburg hat sich Innenminister Joachim Herrmann bei einem Termin am Dienstag, dem 11. Januar 2011, vor Ort überzeugt.

Behielten trockene Füße: Innenminister Joachim Herrmann informiert sich bei Oberbürgermeister Georg Rosenthal (rechts) und Stadtbaurat Christian Baumgart über das Würzburger Hochwasser und die neuen Schutzmaßnahmen [Christian Weiß / Pressestelle Stadt Würzburg]

Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal und Stadtbaurat Christian Baumgart erläuterten dem Innenminister die unterschiedlichen Schützwälle und -maßnahmen, die die Stadt derzeit vor dem Hochwasser des Mains schützen.

Über 20 Millionen Euro haben Stadt und Freistaat in den ersten Bereich des Hochwasserschutzes investiert.

Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Was früher durch das Hochwasser bedroht war, ist heute in Sicherheit, stellte Oberbürgermeister Georg Rosenthal fest.

Und auch Minister Herrmann war mit dem Hochwasserschutz zufrieden: „Das Leben in der Innenstadt geht trotz Hochwasser normal weiter“, zeigte er sich beeindruckt.

“Würzburg bewegt sich” – auch am Arbeitsplatz

Vom 11. März bis 08. April 2011 findet unter der Federführung des Aktivbüros der Stadt Würzburg die Mitmachaktion “Würzburg bewegt sich“ statt.

Der Veranstalter, das Aktionskomitee *Gesunde Stadt“, ist ab sofort auf der Suche nach Mitstreitern, die im Rahmen der Aktion Angebote kreieren möchten!

Im Zeitraum von vier Wochen soll dem Würzburger Bürger wieder eine große und bunte Palette an Aktionen rund um das Thema Bewegung angeboten werden. Alle Angebotsvorschläge können ab sofort bis zum 28. Januar 2011 im Aktivbüro eingereicht werden! Jede Idee, die sich im weitesten Sinn mit dem Thema Bewegung befasst, ist willkommen.

Dabei haben die Veranstalter nicht nur den körperlichen Aspekt von Bewegung im Blick sondern auch einen “bewegten Kopf“ in Form von Vorträgen o.ä.

Denkbar sind darüber hinaus z.B. Schnupperkurse im Yoga oder Pilates, Schnupperstunden im Sportverein, Gymnastikkurse, Seniorenangebote uvm.

Ziel von “Würzburg bewegt sich“ ist, den Bürger zu aktivieren an den vielfältigen Angeboten teilzunehmen und so etwas für sich und seine Gesundheit zu tun. Denn nur ein aktiver Bürger kann im zweiten Schritt aktiv etwas zu seiner Gesellschaft beitragen.

“Würzburg bewegt sich – natürlich auch am Arbeitsplatz“, so lautet das
Motto im Jahre 2011. Im Fokus stehen diesmal die berufstätigen Würzburger Bürger.

Arbeit macht in unserer heutigen Gesellschaft viele Menschen krank. Stress, Leistungsdruck und die Angst vor dem Jobverlust führen zu psychischen und physischen Erkrankungen. Das Augenmerk soll auf diesen beunruhigenden Zustand gelegt und Angebote kreiert werden, die diesen negativen Begleiterscheinungen entgegen wirken können.

Dabei denken die Veranstalter z.B. an Aktionen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, an bewegte Afterwork -Events oder an thematische Fachvorträge.

Alle Angebote müssen wie immer für den Bürger kostenlos sein und in Würzburg stattfinden. Sie werden in den umfangreichen Programmflyer sowie auf der städtischen Homepage aufgenommen und so den Interessenten übersichtlich zugänglich gemacht.

Das Aktionskomitee “Gesunde Stadt”“ bittet Anbieter aus dem Gesundheitsbereich, Sportvereine, Bildungseinrichtungen, soziale Einrichtungen etc. um ihr Mitwirken. Bis zum 28. Januar 2011 können sie sich mit ihren Aktionen im Aktivbüro anmelden (Anmeldeformular unter
www.wuerzburg.de/aktivbuero oder
www.wuerzburg.de/gesundheitsfoerderung) und mit ihren Angeboten dazu beitragen, dass Würzburg und seine Menschen aktiv werden und bleiben.

Der Erfolg von “Würzburg bewegt sich” ist umso größer, je vielfältiger
die Angebote sind. Wer die Aktion finanziell unterstützen will, kann dies auf Plakaten und Flyern mit seinem Logos tun.

Mehr Informationen und bei Rückfragen:
Senja Töpfer, Aktivbüro der Stadt Würzburg, Telefon Würzburg.373936
E-Mail: senja.toepfer@stadt.wuerzburg.de

Hochwasser in Würzburg: Scheitel wird Montagabend erwartet

Angesichts der aktuellen Prognosen des Hochwassernachrichtendienstes für den Pegel des Maines werden in Würzburg am Sonntag und am Montag, dem 10. Januar 2011, zahlreiche Hochwasser-Schutzmaßnahmen getroffen.

Derzeit befindet man sich noch in der (ab 4 Meter beginnenden) Meldestufe 2; der Scheitelpunkt dürfte erst zwischen Montagabend und Dienstagmorgen Würzburg erreichen.

Ein Blick nach Trunstadt bei Bamberg gibt für die Planung der Einzelmaßnahmen einen guten Orientierungswert. Aktuell rechnet die Würzburger Einsatzleitung um Umweltreferent Wolfgang Kleiner und den Leiter des Amtes für Zivil- und Brandschutz Franz-Josef Hench mit einem Hochwasser, das die 6-Meter-Marke reißen könnte, aber unter der Marke des Hochwasser von 2003 (6,48 m) bleiben dürfte.

Für Montagmorgen, dem 10. Januar 2011, wird ein Wert zwischen 5,05 und 5,35 m vorhergesagt.

Diese Prognose erfordert nun nach und nach zahlreiche Maßnahmen mit Auswirkungen für Anlieger und Berufspendler.

Die Dämme in der Karmelitenstraße, Wirsbergstraße, am Mainkai und Ludwigskai werden sicher benötigt.

Nach deren Errichtung wird die Uferstraße zwischen Ludwigsbrücke und Alter Kranen (Willy-Brandt-Kai bis Mainkai) spätestens zum Berufsverkehr am Montag nicht mehr zur Verfügung stehen.

Das Gleiche gilt für alle Main-Parkplätze links- und rechtsmainisch. Auch das Parkhaus am Kranenkai wird geschlossen. Die Marktgarage bleibt geöffnet, die Ausfahrt erfolgt aber nach den Straßensperrungen über die Augustinerstraße.

Auch im Landkreis sind derzeit zwei Punkte ausgemacht, wo bereits am Montag mit einer Beeinträchtigung des Berufsverkehrs gerechnet werden muss: Die Umgehung Sommerhausens (B 13) und die Staatsstraße 2418 zwischen Heidingsfeld und Winterhausen.

Alle Sperrungen und Umleitungen werden weiträumig ausgeschildert.

Main-Anlieger bietet die Einsatzleitung, die privaten Hochwasserverschlüsse zu schließen und die Keller zu beobachten.

Parkende Autos am Main sind, falls noch nicht geschehen, in sicherer Höhe zu parken, um einen kostenpflichtigen Abschleppdienst zu vermeiden.

In Heidingsfeld beginnen noch am Sonntag, dem 9. Januar 2011, im Bereich Seilerstraße, Mühlenstraße und Maingasse die Vorbereitung für den Bau von Dämmen aus Sandsäcken. Auch hier ist in Kürze mit Einschränkungen zu rechnen.

Der Welt-Lepra-Tag. Wer kann spenden?

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. setzt sich seit über 50 Jahren für Menschen mit Lepra und Tuberkulose ein. Anlässlich des Welt-Lepra-Tages am 30. Januar 2011 ruft das Hilfswerk zur Unterstützung auf. Würzburg ist der Gründungssitz des Werkes.

Jährlich erkranken weltweit ca. 250.000 Menschen an Lepra. Wird diese Krankheit nicht rechtzeitig erkannt, dann drohen bleibende Behinderungen.

Bei einer frühzeitigen Entdeckung und Behandlung ist Lepra heutzutage heilbar.

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. versorgt und hilft den erkrankten Menschen in den ärmsten Ländern der Welt und klärt die Bevölkerung über die Krankheit und Ansteckungsgefahr auf.

*Für ihre Arbeit und ihren Einsatz braucht das Hilfswerk Menschen, die ihr Anliegen unterstützen – deshalb helfen Sie mit und spenden Sie zum Welt-Lepra-Tag am 30. Januar 2011“, macht sich auch Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal für die Arbeit des Vereins stark, der weit über die Grenzen Würzburgs hinaus eine Institution ist.

Internet: www.dahw.de

Anzeigen