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Mama! Ich muß mal pinkeln. 30 nette Toiletten in Würzburg

Rund 30 Würzburger Gastronomen und Händler stellen ab dem 1. Juli 2010 ihre Toiletten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie erhalten dafür von der Stadt eine Aufwandsentschädigung.

Die von der städtischen Wirtschaftsförderung organisierte Aktion „Nette Toilette“ erweitert das bestehende Angebot an frei zugänglichen WCs in der Innenstadt.

Eine bürgerfreundliche Stadt zeichnet sich auch durch ein dichtes Netz an sauberen, sicheren und frei zugänglichen Toilettenanlagen aus.

„Mit der Aktion ‚Nette Toilette’ kann diese Aufgabe durch eine Kooperation der kommunalen Verwaltung und der lokalen Privatwirtschaft noch besser erfüllt werden“, freut sich Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal.

Teilnehmende Betriebe mit Logo gekennzeichnet
Rund 30 lokale Gastronomen und Einzelhändler haben sich vertraglich bereiterklärt, während ihrer Öffnungszeiten ihre Toiletten der
allgemeinen Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – und das zu den gleichen Konditionen wie für ihre Gäste und Kunden.

Dafür bekommen sie im Gegenzug von der Stadtverwaltung einen monatlichen Zuschuss für die Reinigungskosten.

Die beteiligten Betriebe sind mit einem Logo – einem stilisierten Gesicht, dessen Augen zwei Nullen darstellen – im Eingangsbereich sichtbar gekennzeichnet.

Interessenvertretungen mit im Boot
Unterstützt wird die Aktion von Würzburg macht Spass, der Würzburger Qualitätsroute, dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband und dem Handelsverband Bayern – Der Einzelhandel, die jeweils ihre
Mitgliedsunternehmen zur Teilnahme motiviert haben.

Der Vertrag mit den Betrieben hat eine Laufzeit von vorerst einem Jahr.

Win-Win-Situation für alle Beteiligten
„Bei diesem Konzept können alle Beteiligten nur gewinnen“, erläutert Klaus Walther, Geschäftsführer des städtischen Eigenbetriebs Congress-Tourismus-Wirtschaft (CTW).

„Der Bevölkerung stehen jetzt in der Würzburger Innenstadt flächendeckend frei zugängliche Toiletten zur Verfügung, die sauber, gepflegt und zum Teil bis spät in die Nacht geöffnet sind.

Die Gastronomen und Händler gewinnen eventuell den einen oder anderen neuen Gast oder Kunden hinzu. Und die Stadt Würzburg muss keine weiteren eigenen öffentlichen Toiletten bauen und betreiben.“

Kostenloser Lageplan
Um das Finden der „netten Toiletten“ zu erleichtern, wird CTW ein kostenloses Faltblatt mit einem entsprechenden Lageplan herausbringen.

Bundesweit kopiertes Konzept aus Aalen
„Nette Toilette“ ist keine originär Würzburger Idee. Entwickelt und umgesetzt wurde sie bereits im Jahr 2001 in Aalen. Inzwischen haben bundesweit über 100 Kommunen das Konzept übernommen, darunter Bremen, Heidelberg, Jena, Kaiserlautern, Lübeck und Tübingen.

Für die Verwendung des Konzepts und des Logos „Nette Toilette“ müssen die Städte eine Lizenzgebühr von 800 bis 1.000 Euro zahlen.


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Hochwasser in Würzburg: Pegel vom Main fällt wieder

Herausforderung für die Einsatzkräfte und zugleich Attraktion für zahlreiche Schaulustige: Der Main erreicht am Dienstagabend mit 6,29 m den höchsten Pegel seit 2003 [Foto: Christian Weiß / Pressestelle Stadt Würzburg]

Der Scheitelpunkt des Hochwassers passierte die Stadt Würzburg am Dienstag-Abend, dem 11. Januar 2011, zwischen 20 und 22 Uhr.

Nach der erreichten Höchstmarke von 6,29 m, beginnen nun die Planungen für den schrittweisen Rückbau der Schutzmaßnahmen.

Da die Wassermassen derzeit aber nur langsam zurückgehen (etwa drei Zentimeter in der Stunde) – gegen Mittag rechnet man wieder mit Erreichen der 6-Meter-Marke – wird sich an den Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr am Mittwoch voraussichtlich noch nichts ändern.

Alle überfluteten Straßen müssen vor der erneuten Freigabe für den Straßenverkehr aufwendig gereinigt werden. Für den Entwässerungsbetrieb und auch die Stadtreiniger bleiben die nächsten Tage arbeitsintensiv.

Feuerwehr und Entwässerungsbetrieb konzentrieren sich zudem weiterhin auf den Stadtteil Heidingsfeld. Die Dämme aus Sandsäcken im Bereich Seilerstraße, Mühlenstraße und Maingasse bleiben auch in den nächsten Stunden einem enormen Druck ausgesetzt.

Zahlreiche Pumpen unterstützen die mobilen Abdichtungen, die mit der Leistungsfähigkeit der nun erfolgreich erprobten Schutzwälle in der Innenstadt naturgemäß nicht mithalten können.

Umweltreferent Wolfgang Kleiner bedankte sich bei der ersten Stabstellenbesprechung nach Passieren des Scheitelpunkts bei allen bislang beteiligten Einsatzkräften und betonte, dass der moderne Hochwasserschutz nach wie vor nur mit viel Manpower funktioniert.

Hochwasser in Würzburg. Innenminister Joachim Herrmann informiert sich vor Ort

Von der Wirksamkeit der Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt Würzburg hat sich Innenminister Joachim Herrmann bei einem Termin am Dienstag, dem 11. Januar 2011, vor Ort überzeugt.

Behielten trockene Füße: Innenminister Joachim Herrmann informiert sich bei Oberbürgermeister Georg Rosenthal (rechts) und Stadtbaurat Christian Baumgart über das Würzburger Hochwasser und die neuen Schutzmaßnahmen [Christian Weiß / Pressestelle Stadt Würzburg]

Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal und Stadtbaurat Christian Baumgart erläuterten dem Innenminister die unterschiedlichen Schützwälle und -maßnahmen, die die Stadt derzeit vor dem Hochwasser des Mains schützen.

Über 20 Millionen Euro haben Stadt und Freistaat in den ersten Bereich des Hochwasserschutzes investiert.

Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Was früher durch das Hochwasser bedroht war, ist heute in Sicherheit, stellte Oberbürgermeister Georg Rosenthal fest.

Und auch Minister Herrmann war mit dem Hochwasserschutz zufrieden: „Das Leben in der Innenstadt geht trotz Hochwasser normal weiter“, zeigte er sich beeindruckt.

“Würzburg bewegt sich” – auch am Arbeitsplatz

Vom 11. März bis 08. April 2011 findet unter der Federführung des Aktivbüros der Stadt Würzburg die Mitmachaktion “Würzburg bewegt sich“ statt.

Der Veranstalter, das Aktionskomitee *Gesunde Stadt“, ist ab sofort auf der Suche nach Mitstreitern, die im Rahmen der Aktion Angebote kreieren möchten!

Im Zeitraum von vier Wochen soll dem Würzburger Bürger wieder eine große und bunte Palette an Aktionen rund um das Thema Bewegung angeboten werden. Alle Angebotsvorschläge können ab sofort bis zum 28. Januar 2011 im Aktivbüro eingereicht werden! Jede Idee, die sich im weitesten Sinn mit dem Thema Bewegung befasst, ist willkommen.

Dabei haben die Veranstalter nicht nur den körperlichen Aspekt von Bewegung im Blick sondern auch einen “bewegten Kopf“ in Form von Vorträgen o.ä.

Denkbar sind darüber hinaus z.B. Schnupperkurse im Yoga oder Pilates, Schnupperstunden im Sportverein, Gymnastikkurse, Seniorenangebote uvm.

Ziel von “Würzburg bewegt sich“ ist, den Bürger zu aktivieren an den vielfältigen Angeboten teilzunehmen und so etwas für sich und seine Gesundheit zu tun. Denn nur ein aktiver Bürger kann im zweiten Schritt aktiv etwas zu seiner Gesellschaft beitragen.

“Würzburg bewegt sich – natürlich auch am Arbeitsplatz“, so lautet das
Motto im Jahre 2011. Im Fokus stehen diesmal die berufstätigen Würzburger Bürger.

Arbeit macht in unserer heutigen Gesellschaft viele Menschen krank. Stress, Leistungsdruck und die Angst vor dem Jobverlust führen zu psychischen und physischen Erkrankungen. Das Augenmerk soll auf diesen beunruhigenden Zustand gelegt und Angebote kreiert werden, die diesen negativen Begleiterscheinungen entgegen wirken können.

Dabei denken die Veranstalter z.B. an Aktionen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, an bewegte Afterwork -Events oder an thematische Fachvorträge.

Alle Angebote müssen wie immer für den Bürger kostenlos sein und in Würzburg stattfinden. Sie werden in den umfangreichen Programmflyer sowie auf der städtischen Homepage aufgenommen und so den Interessenten übersichtlich zugänglich gemacht.

Das Aktionskomitee “Gesunde Stadt”“ bittet Anbieter aus dem Gesundheitsbereich, Sportvereine, Bildungseinrichtungen, soziale Einrichtungen etc. um ihr Mitwirken. Bis zum 28. Januar 2011 können sie sich mit ihren Aktionen im Aktivbüro anmelden (Anmeldeformular unter
www.wuerzburg.de/aktivbuero oder
www.wuerzburg.de/gesundheitsfoerderung) und mit ihren Angeboten dazu beitragen, dass Würzburg und seine Menschen aktiv werden und bleiben.

Der Erfolg von “Würzburg bewegt sich” ist umso größer, je vielfältiger
die Angebote sind. Wer die Aktion finanziell unterstützen will, kann dies auf Plakaten und Flyern mit seinem Logos tun.

Mehr Informationen und bei Rückfragen:
Senja Töpfer, Aktivbüro der Stadt Würzburg, Telefon Würzburg.373936
E-Mail: senja.toepfer@stadt.wuerzburg.de

Hochwasser in Würzburg: Scheitel wird Montagabend erwartet

Angesichts der aktuellen Prognosen des Hochwassernachrichtendienstes für den Pegel des Maines werden in Würzburg am Sonntag und am Montag, dem 10. Januar 2011, zahlreiche Hochwasser-Schutzmaßnahmen getroffen.

Derzeit befindet man sich noch in der (ab 4 Meter beginnenden) Meldestufe 2; der Scheitelpunkt dürfte erst zwischen Montagabend und Dienstagmorgen Würzburg erreichen.

Ein Blick nach Trunstadt bei Bamberg gibt für die Planung der Einzelmaßnahmen einen guten Orientierungswert. Aktuell rechnet die Würzburger Einsatzleitung um Umweltreferent Wolfgang Kleiner und den Leiter des Amtes für Zivil- und Brandschutz Franz-Josef Hench mit einem Hochwasser, das die 6-Meter-Marke reißen könnte, aber unter der Marke des Hochwasser von 2003 (6,48 m) bleiben dürfte.

Für Montagmorgen, dem 10. Januar 2011, wird ein Wert zwischen 5,05 und 5,35 m vorhergesagt.

Diese Prognose erfordert nun nach und nach zahlreiche Maßnahmen mit Auswirkungen für Anlieger und Berufspendler.

Die Dämme in der Karmelitenstraße, Wirsbergstraße, am Mainkai und Ludwigskai werden sicher benötigt.

Nach deren Errichtung wird die Uferstraße zwischen Ludwigsbrücke und Alter Kranen (Willy-Brandt-Kai bis Mainkai) spätestens zum Berufsverkehr am Montag nicht mehr zur Verfügung stehen.

Das Gleiche gilt für alle Main-Parkplätze links- und rechtsmainisch. Auch das Parkhaus am Kranenkai wird geschlossen. Die Marktgarage bleibt geöffnet, die Ausfahrt erfolgt aber nach den Straßensperrungen über die Augustinerstraße.

Auch im Landkreis sind derzeit zwei Punkte ausgemacht, wo bereits am Montag mit einer Beeinträchtigung des Berufsverkehrs gerechnet werden muss: Die Umgehung Sommerhausens (B 13) und die Staatsstraße 2418 zwischen Heidingsfeld und Winterhausen.

Alle Sperrungen und Umleitungen werden weiträumig ausgeschildert.

Main-Anlieger bietet die Einsatzleitung, die privaten Hochwasserverschlüsse zu schließen und die Keller zu beobachten.

Parkende Autos am Main sind, falls noch nicht geschehen, in sicherer Höhe zu parken, um einen kostenpflichtigen Abschleppdienst zu vermeiden.

In Heidingsfeld beginnen noch am Sonntag, dem 9. Januar 2011, im Bereich Seilerstraße, Mühlenstraße und Maingasse die Vorbereitung für den Bau von Dämmen aus Sandsäcken. Auch hier ist in Kürze mit Einschränkungen zu rechnen.

Der Welt-Lepra-Tag. Wer kann spenden?

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. setzt sich seit über 50 Jahren für Menschen mit Lepra und Tuberkulose ein. Anlässlich des Welt-Lepra-Tages am 30. Januar 2011 ruft das Hilfswerk zur Unterstützung auf. Würzburg ist der Gründungssitz des Werkes.

Jährlich erkranken weltweit ca. 250.000 Menschen an Lepra. Wird diese Krankheit nicht rechtzeitig erkannt, dann drohen bleibende Behinderungen.

Bei einer frühzeitigen Entdeckung und Behandlung ist Lepra heutzutage heilbar.

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. versorgt und hilft den erkrankten Menschen in den ärmsten Ländern der Welt und klärt die Bevölkerung über die Krankheit und Ansteckungsgefahr auf.

*Für ihre Arbeit und ihren Einsatz braucht das Hilfswerk Menschen, die ihr Anliegen unterstützen – deshalb helfen Sie mit und spenden Sie zum Welt-Lepra-Tag am 30. Januar 2011“, macht sich auch Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal für die Arbeit des Vereins stark, der weit über die Grenzen Würzburgs hinaus eine Institution ist.

Internet: www.dahw.de

Sternsinger 2011 in Würzburg

Weihrauch im Wenzelsaal: Als Auftakt der Sternsingeraktion 2011 begrüßte Würzburgs Bürgermeister Dr. Adolf Bauer die Sternsinger aus derDürrbachau, Kürnach, Dipach, Arnstein und Neuendorf im Würzburger Rathaus.

Die Sternsinger sind die größte Solidaritätsaktion von und für Jugendliche und Kinder in Deutschland.

Allein in der Stadt Würzburg wurden 2010 rund 1,3 Millionen Euro gesammelt.

Unter dem diesjährigen Motto “Kinder zeigen Stärke” mit dem Beispielland Kambodscha ziehen die Sternsinger von Tür zu Tür und sammeln Spenden für notleidende Kinder in aller Welt.

Sternsinger in Würzburg [Foto: Georg Wagenbrenner / Pressestelle Stadt Würzburg]

“Mit eurem Engagement seid ihr ein großes Vorbild für andere Kinder und vor allem für die Erwachsenen. Ihr zeigt mit hohem Einsatz, wie es geht, sich für Menschen in Not einzusetzen”, so Bürgermeister Dr. Bauer beim Empfang mit Diözesanreferentin Christiane Hetterich, Domkapitular Christoph Warmuth (rechts im Bild) und Sozialreferent Robert Scheller.

Neujahrskehraus 2011: Weniger Silvestermüll in Würzburg

Die Würzburger Stadtreiniger hatten am Neujahrsmorgen 2011 mit 48 Mitarbeitern und rund 32 Fahrzeugen wieder einen Großeinsatz, um die „Nachwirkungen“ der Silvesternacht zu beseitigen.

Von 4 Uhr bis 8.30 Uhr befreiten die Stadtreiniger die Altstadt und zentrale Stellen in den Stadtteilen vom Partymüll und den Resten des Neujahrsfeuerwerks.

Erfreulicherweise wurden sie dabei wie in den vergangenen elf Jahren wieder von rund 30 freiwilligen Helfern der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde tatkräftig unterstützt.

Insgesamt haben die Stadtreiniger nach den Feierlichkeiten in der Stadt – auch wenn es optisch nicht so aussah – etwas weniger Silvestermüll als im Vorjahr zusammenkehren müssen.

Dabei ist glücklicherweise nicht mehr Glasbruch als in den vergangenen Jahren angefallen.

Insgesamt mussten rund fünf Tonnen zusammengekehrt werden, was eine Verringerung um etwa eine Tonne Müll im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Der Neujahrskehraus fand im Wesentlichen im Zentrum der Stadt rund um den Vierröhrenbrunnen, auf der Alten Mainbrücke und am Marktplatz statt.

Die Stadtreiniger wünschen allen Würzburgerinnen und Würzburgern ein gutes neues Jahr 2011, Gesundheit, Glück und Erfolg!

Mit Böllerschüssen in Würzburg ins Neue Jahr

Die 1. Würzburger Böllerschützen Julius Echter von 1985 werden das Neue Jahr nach altem Brauch mit Böllerschützen begrüßen.

Am 1. Januar 2011 werden die Schützen um 12 Uhr – nach dem Ende der Gottesdienste in der Stadt – auf der Bastion der Festung zum Main hin bis zu sieben Minuten Böllerschüsse abgeben.

Gelbe Säcke und Abfallkalender 2011 in Würzburg

Die Stadtreiniger infomieren, dass ab sofort wieder das neue Wertstoff-
und Abfall-Info mit Abfallkalender 2011 im Stadtgebiet Würzburg verteilt
wird.

Wie bereits in den letzten Jahren werden die städtischen Abfallinformationen auch dieses Jahr wieder gemeinsam mit den Gelben
Säcken verteilt. Die Verteilaktion ist eine Kooperation zwischen den
Stadtreinigern und der Firma Rhenus (beauftragter DSD-Entsorger für
Würzburg).

Der Abfallkalender 2011 ist in einem neuen Design aber wie gewohnt gestaltet. Es können sowohl die Abfuhrtage der Restmüll -, Papier – und Biotonnen, als auch die Abholtage der Gelben Säcke sowie die Sammeltage für Problemmüll entnommen werden.

Der Abfallkalender liegt gefaltet dem Wertstoff- und Abfall-Info bei. Auf Seite 13 der Abfall-Info sind auch wieder die Termine für die Christbaumabfuhr im Januar aufgelistet.

Die Anwohner der Stadtteile Leng¬feld, Versbach, Rottenbauer, Unter-und Oberdürrbach können sich sowohl im Abfallkalender als auch im Abfall-Info 2011 über die jeweiligen Kehrtage der Stadtreiniger
informieren.

Neu im Abfall-Info ist, dass die Broschüre ein Preisausschreiben enthält. Wer erkennt, was auf dem Titelfoto zu sehen ist, kann ein Solar-Kurbelradio (1.-5. Preis) oder ein Solarspielzeug (Miniatur-Solarfahrzeug; 6.-15. Preis) gewinnen. Die richtige Antwort ist ausschließlich per Postkarte bis zum 21. März 2011 an die Umweltstation (Zeller Straße 44, 97082 Würzburg) oder an die Stadtreiniger (Äußere Aumühlstraße 5, 97076 Würzburg) zu senden.

Wer bis Ende Dezember 2010 noch keine Abfall-Info mit Abfallkalender bzw. Gelbe Säcke erhalten hat, kann dies bei der zuständigen Verteilerfirma unter der Telefonnummer Würzburg.40 69 40 oder beim Kundenbüro des Eigenbetriebes „Die Stadtreiniger“ unter der Telefonnummer Würzburg.37 44 44 reklamieren.

Eine Nachverteilung kann nur bis zum 15. Januar 2011 erfolgen.

Würzburg: Silberne Stadtplakette für Unternehmer Hermann Neubert

Die Silberne Stadtplakette verlieh Oberbürgermeister Georg
Rosenthal im Rahmen der Jahresschlusssitzung des Stadtrates an den
Würzburger Unternehmer Hermann Neubert.

„Neubert gehört zu den Pionieren des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach 1945“, betont Rosenthal in seiner Laudatio.

Aus gesundheitlichen Gründen nahm die persönliche Assistentin Karin Vockel (rechts) die Ehrung für Hermann Neubert aus den Händen von Oberbürgermeister Georg Rosenthal entgegen [Foto: Christian Weiß / Pressebüro Stadt Würzburg]

Mit seinem erfolgreichen unternehmerischen Wirken hat Neubert die Stellung Würzburgs als Oberzentrum nachhaltig gestärkt und einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Würzburgs geleistet.

Auch unterstütze Neubert seit vielen Jahren kulturelle Projekte der Universität und der Stadt mit hohen Beiträgen. Dazu gehört unter anderem die Neubestuhlung des Toscana-Saals in der Residenz oder die Skulptur „Belladonna“ des Würzburger Kulturpreisträgers Herbert Mehler
am Alten Hafen.

„Seine Verbundenheit mit der Stadt Würzburg und der Region unterstreicht ebenso sein vielfältiges soziales Engagement“, so Rosenthal.

Dabei habe sich Neubert stets bescheiden im Hintergrund gehalten und wollte, dass um seine Person kein Aufheben gemacht wurde.

1.000 Euro Spende von C&A Würzburg

Eine erfolgreiche Weihnachtsaktion: 54 Vorschläge für einen
geeigneten Spendenempfänger hatten die C&A-Filiale am Kaiserplatz
erreicht.
Die Kunden des Modeunternehmens waren vor rund vier Wochen dazu aufgerufen worden, sich gemeinnützige Organisationen, Projekte oder Initiativen zu „wünschen“, die eine Weihnachtsspende von C&A erhalten sollten.

Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake (2.v.r.), Filialleiter Peter Hausmann (rechts) überreichen Schwester Elisabeth Wöhrle (links) und Eva Dannenhauer (2.v.l.) von der katholischen Hochschulgemeinde sowie Nikola Rimkus und Heribert Sextl (3 v.l.) von Lighthouse e.V. jeweils einen Scheck über 1000 Euro für ihre Arbeit [Foto: Christian Weiß / Pressebüro Stadt Würzburg]

Die Wahl ist getroffen: Filialleiter Peter Hausmann überreichte gemeinsam mit Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake je einen Scheck über 1.000 Euro an Lighthouse e.V. und die Kath. Hochschulgemeinde. „Wir freuen uns sehr, die beiden Institutionen unterstützen zu können, weil sich diese vorbildlich und nachhaltig für benachteiligte Kinder in
Würzburg einsetzen und unsere Hilfe gut gebrauchen können“,
erläuterte Hausmann.

Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake bedankte sich bei Hausmann für die Unterstützung der verschiedenen Projekte.

Die Spende ist Teil einer bundesweiten Aktion des Modeunternehmens. So spendeten alle der 475 C&A-Filialen in Deutschland jeweils 2.000 Euro an lokale Vorhaben der Eltern-, Kinder- und Jugendarbeit. Deutschlandweit kam so eine Spendensumme von fast einer Millionen Euro zusammen. „Mit der Aktion wollten wir die besondere regionale und lokale Verbundenheit ausdrücken und gleichzeitig Familien, Kinder und Jugendliche unterstützen“, sagte Thorsten Rolfes, Unternehmenssprecher von C&A.

„Unsere Kunden kennen die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Region besser als eine Unternehmenszentrale dies jemals kann.“

Erstmals hatte das Modeunternehmen bei der Spendenaktion auf Vorschläge von Kunden gebaut. Diese konnten eine Filiale mit einer Postkarte anschreiben oder direkt besuchen, um dort einen der weihnachtlich gestalteten „Wunschzettel“ für ihren Spendenvorschlag auszufüllen.

Vorgeschlagen werden konnten Organisationen, Projekte oder Initiativen aus der näheren Umgebung, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt auf die Arbeit mit Eltern, Kindern und Jugendlichen setzen. Außerdem musste es sich bei dem Spendenempfänger um eine gemeinnützige Einrichtung oder Initiative handeln. Die Wünsche wurden an Weihnachtsbäume in den Filialen gehängt.