Impressum/Datenschutz

Feuer in Mauloff. Brand eines Gehöfts

Am Donnerstagabend, dem 20. November 2008, gegen 19.00 Uhr, wurden auf einem ehemaligen bäuerlichen Anwesen in der Ringstraße in Mauloff die Scheune und weitere Nebengebäude durch ein Feuer zerstört.

Der Brand, der von Anwohnern bemerkt worden war, brach bisherigen Erkenntnissen zufolge in der Scheune aus und griff auf die anderen Nebengebäude über.

Die Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden und Städten taten ihr Möglichstes und konnten weitgehend verhindern, dass das Feuer auch das derzeit leerstehende Wohnhaus erfasste; die Scheune und unmittelbar angrenzende Stallungen brannten jedoch völlig nieder. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Erste Ermittlungen nach der Brandursache erbrachten noch keine konkreten Hinweise auf die Entstehung. Hinweisen aus der Bevölkerung auf eventuelle Brandstifter geht die Kripo ebenso nach wie auch der Möglichkeit eines technischen Defekts.

Ob der Vorfall im Zusammenhang mit den Bränden steht, die sich in jüngster Vergangenheit in Mauloff ereigneten, wird aktuell überprüft.0


Anzeigen -

Sturm über Duisburg. Buden auf Weihnachtsmarkt zerstört

Das einsetzende Unwetter führte in Duisburg bisher zu 73 Einsätzen der Feuerwehr. Schwerpunkt der Einsätze lag in der Stadtmitte und in Hamborn.

Stark betroffen ist der Duisburger Weihnachtsmarkt, der zunächst bis auf weiteres geschlossen werden musste. Zwei Buden wurden komplett zerstört.

Auf der “Brücke der Solidarität” in Rheinhausen stürzte ein LKW um, weswegen die Brücke zunächst gesperrt wurde.

Der Hauptbahnhof ist teilgesperrt. Die Gleise 1 bis 4 und 10 bis 13 sind komplett gesperrt; der Ostausgang ist teilgesperrt. In der Verbindungshalle sind mehrere Scheiben zerstört.

Bislang gibt es keine Verletzten.

Saison 2008/2009: Eislaufen in Trier

Nach dem Abbau der Dachkonstruktion wird die Eislaufsaison 2008/09 auf der städtischen Anlage in der Diedenhofener Straße rechtzeitig zum Beginn der Adventszeit am Freitag, 28. November 2008, um 14 Uhr eingeläutet.

Der Betrieb wird ohne Überdachung als offene Eisfläche fortgesetzt. Traditionell ist der Eintritt am Eröffnungstag für alle Besucher frei. Für den Schlittschuhverleih gilt der ermäßigte Preis von 1,50 Euro. Mit einer durchgehenden Laufzeit bis 20 Uhr können alle Eissportinteressierten ihrem Hobby frönen.

Die Öffnungszeiten bleiben gegenüber den Vorjahren grundsätzlich unverändert. Lediglich die Laufzeit am Mittwochabend von 19.30 Uhr bis 22 Uhr wurde etwas ausgedehnt. Sollte sich eine Schlechtwetterperiode mit Regen einstellen, muss der Betrieb für diese Zeit unterbrochen werden.

Die Vormittagslaufzeiten mittwochs und freitags sind, wie bisher, für Schulen und Gruppen reserviert. Es ist jedoch erforderlich, dass Interessenten sich vorher unter der Telefonnummer (0651) 808 00 anmelden. Hier gelten besonders günstige Tarife. Schüler und Jugendliche zahlen nur 1,30 Euro Eintritt.

Wie in den vergangenen Jahren steht der Mittwochabend unter dem Motto „Ladies’ Night“: Alle weiblichen Besucher haben freien Eintritt. Besonders attraktiv für Familien ist die Laufzeit am Freitagnachmittag (14 bis 18 Uhr) zu den bekannt günstigen Familientarifen.

Während der Saison 2008/2009 gelten folgende Eintrittspreise: Erwachsene zahlen für die Einzelkarte 3,30 Euro, Jugendliche 2,30 Euro. Zehner-Karten kosten für Erwachsene 25,60 Euro und für Jugendliche 15,30 Euro. Das Ausleihen von Schlittschuhen kostet 2,80 Euro. Günstiger ist der Kauf einer 5er-Karte, die für 11,30 Euro angeboten wird. Gruppen-, Familien- und Sondertarife können dem Aushang an der Kasse entnommen werden. Die angeschlossene Gaststätte bietet außerdem spezielle Arrangements für Geburtstagsfeiern, Gruppenveranstaltungen oder Partys. Informationen hierzu sind unter der Telefonnummer 0172/6507960 erhältlich.

Weihnachtsmarkt 2008 in Mainz

Wegen der beginnenden Aufbauarbeiten zum Weihnachtsmarkt findet der Wochenmarkt letztmals am Samstag, dem 22. November 2008, auf dem Markt/Liebfrauenplatz statt. Ab Dienstag, 25. November 2008, wird der Markt dann – wie in den Vorjahren – auf den Theatervorplatz, auf den Gutenbergplatz, in die Schöfferstraße und auf den Leichhof verlegt.

Der Taxenstandplatz wird von der Schöfferstraße auf den Platz zwischen Theater und Quelle Technikhaus sowie vor die alte Universität verlegt.

Der für das Markwesen zuständige Dezernent, Franz Ringhoffer, weist in diesem Zusammenhang besonders auf den Altstadtmarkt am Hopfengarten hin, der wie immer donnerstags, auch in der Adventszeit, von 11. 00 bis 18.00 Uhr, geöffnet hat und für den täglichen Bedarf frische Ware vom Erzeuger anbietet.

Internet-Nutzung: Gefahren in Chat-Räumen

Am Dienstag, 28. November 2008, findet im Neustadtzentrum (Goethestraße 7) von 16.00 bis 20.00 Uhr der nächste Jungentag des Jungenarbeitskreises der Mainzer Kinder-, Jugend- und Kulturzentren statt.

“Wer kennt wen, wer sich selbst?” ist der Titel dieses Jungentages, bei dem Jungen und junge Männer im Alter von zwölf bis 18 Jahren spielerisch einiges über die Gefahren der Internetnutzung in Chaträumen erfahren können.

Bei weiteren Stationen, z. B. dem Wii-Parcours oder dem Dunkelparcours geht es um das Kennenlernen der eigenen Person. Wie schätze ich mich selbst ein, wo liegen meine Ängste, wie gehe ich mit Niederlagen um, oder warum muss ich mich immer vor anderen beweisen?

Natürlich ist auch wieder für eine gesunde Verpflegung gesorgt und die drei Erstplatzierten können sich über schöne Preise freuen.

Fußschweiß messen. Messtechnik für Geruch

Saarbrücken (pte/21.11.2008) – Ein neues Verfahren für Textilgerüche soll es in Zukunft möglich machen, Schuhe auf ihre Anfälligkeit für Fußschweiß zu testen. Messtechniker der Universität des Saarlandes entwickelten ein Verfahren, das mit Hilfe intelligenter Gassensoren laut Angaben der Erzeuger objektiv feststellt, wie unangenehm der Geruch eines Schuhs oder Strumpfs bei dessen Benutzung ist.

Das neue Messverfahren soll besonders der Schuhindustrie zum Test von Fußschweiß-hemmenden Materialien behilflich sein. “Weitere Anwendungsgebiete der Geruchsmessung gibt es vor allem in der Kleidungs- und Lebensmittelbranche”, sagt Studienleiter Andreas Schütze im pressetext-Interview.

Für den Fußschweiß-Test wird der zu untersuchende Schuh zunächst mehrere Stunden von einem Probanden getragen. Die Ausdünstungen aus dem Schuh werden in Folge in einer Testkammer mit Feuchtluft abgesaugt und an mehreren Sensoren vorbeigeführt.

Ein komplexes Signalmuster ermöglicht die Geruchsbestimmung. “Der Computer muss jedoch im Vorfeld auf Gerüche trainiert werden”, erklärt Schütze. “Dazu beurteilen mehrere menschliche Nasen, wie stark sie Gerüche aus benutzten Schuhen stören. Auf Grundlage dieser Angaben ordnet der Computer seine erhobenen Geruchsdaten der menschlichen Empfindung zu und bestimmt damit die Stärke der Geruchsbelastung.”

Fußschweiß geht nicht nur auf die jeweilige Veranlagung des Menschen zurück, sondern auch auf die in Schuhen und Socken verwendeten Materialien. Besonders bei der Verwendung von Billigtextilien bei Socken und geschlossenen Schuhen entsteht im Fußbett ein feucht-warmes Mikroklima, in dem sich Bakterien wohlfühlen. Sie zersetzen den Fußschweiß zu Buttersäure, Ammoniak und weiteren Substanzen, die in Summe einen unangenehmen, stechenden Geruch bewirken.

Die Erforschung von Methoden der Geruchsfeststellung werden laut Schütze auch weiterhin vorangetrieben. “Derzeit wird versucht, die Geruchserkennung bei Brandmeldern einzusetzen. Bisher funktionieren diese Geräte allein aufgrund optischer Merkmale und können daher durch Staubeinwirkung getäuscht werden.” Eine Ergänzung durch chemische Messungen könne die hohe Anzahl von Fehlalarmen reduzieren, hofft der Saarländer Wissenschaftler. In fernerer Zukunft sieht er Anwendungen auch im Lebensmittelbereich. “Vielleicht werden wir eines Tages mit einem kleinen Handgerät durch den Markt gehen, das aufgrund des Geruchs feststellen kann, wie alt die angebotenen Fische sind. Sensoren können das viel genauer als die menschliche Nase das je zustande bringt.” Entsprechende Sensorapparate könnten relativ billig erzeugt werden, bisher fehle jedoch noch die notwendige Intelligenz, bemerkt Schütze abschließend.

Lokales: Schuhe in Flensburg InfoSeite aus unserem Branchenbuch “Flensburg von A-Z”

Weihnachten: Allein an Heilig Abend in Mainz

An Heiligabend nicht allein: Feier für alleinstehende Seniorinnen und Senioren im Mainzer Altenheim Mainzerinnen und Mainzer, insbesondere Seniorinnen und Senioren, die alleinstehend sind und den Heiligen Abend weder mit Freunden noch Angehörigen verbringen können, haben die Möglichkeit, diesen Tag mit anderen Alleinstehenden zu verbringen.

Die Stadt Mainz hält in Zusammenarbeit mit der Mainzer Alten- und Wohnheime gGmbH den Speisesaal des Mainzer Altersheimes (Altenauergasse 7) ab 15.00 Uhr offen.

Ab 16.00 Uhr haben sich wieder bekannte Mainzer Künstlerinnen und Künstler angesagt, um nach der Begrüßung von Oberbürgermeister Jens Beutel ein buntes weihnachtliches Programm aufzuführen. Nach dem Festprogramm erwartet die Gäste ein kleines Weihnachtsessen. Danach klingt der Abend bei gemütlichen Gesprächen langsam aus. Ab ca. 19.00 Uhr stehen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zur Verfügung, um die Besucherinnen und Besucher nach Hause zu fahren.

Wegen des begrenzten Platzangebotes können Bewohnerinnen und Bewohner von anderen Heimen oder ähnlichen Einrichtungen, die ja in einer Hausgemeinschaft leben, sowie Ehepaare leider nicht berücksichtigt werden.

Eine verbindliche Anmeldung zu dieser Veranstaltung bis spätestens 16. Dezember 2008 ist unbedingt erforderlich. Sie ist telefonisch möglich bei “aktiv älter werden“ (Telefon: 06131/12-27 31 (Renate Gulic) oder (06131) 12 27 55

Armutsrisiko. Anhörung in Mainz

Der Sozialausschuss diskutierte am 19. August 2008 den Stadtratsantrag „Armuts-Monitoring – Armut besser bekämpfen – Förderinstrumente gezielter einsetzen“ und schlug eine Anhörung von Expertinnen und Experten als ersten Schritt vor. Diese Anhörung findet nun am Montag, 24. November 2008, von 14.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus (Jockel-Fuchs-Platz 1, Erfurter Zimmer) statt.

Als Experten werden teilnehmen: Prof. Dr. rer.pol. Walter Hanesch (Fachhochschule Darmstadt), Rainer Neubauer (Kinderschutzbund), Elke Ries (Netzwerk Weisenau/ Brotkorb Weisenau), Hannah Amann (Gesundheitsteam vor Ort) sowie ein Vertreter der Schuldnerberatung von SPAZ gGmbH.

Das Netzwerk Weisenau ist ein Gemeinwesenprojekt der Caritas. Der Brotkorb Weisenau-Gonsenheim ist ein Projekt von Kirchengemeinden und Stadtteileinrichtungen zur Verteilung von Lebensmitteln an Menschen mit geringem Einkommen.

Wöchentlich werden an etwa 150 Haushalte mit 400 Personen Lebensmittel verteilt. Das Gesundheitsteam vor Ort ist eine Landesinitiative, die im Gebiet der Sozialen Stadt in der Neustadt angesiedelt ist und ein niedrigschwelliges Angebot für benachteiligte Menschen darstellt. Die SPAZ Schuldnerberatung ist eine von drei Schuldnerberatungen in der Stadt Mainz.

Alkohol, Aggressionen und Hitler-Gruß in Münster

Ein Passant, der ziemlich aggressiv aufgetreten ist, musste am Donnerstag, dem 20. November 2008, gegen 18:00 Uhr, seinen Rausch im Gewahrsam ausschlafen.

Der 36-jährige Mann war zunächst in einem Geschäft ziemlich ausfallend aufgefallen. Als dann hinzu gerufene Polizeibeamte ihn antrafen, beleidigte er sie.

Als dann eine andere Fußgängerin an ihnen vorbeiging, grüßte der stark Betrunkene mit dem Hitlergruß. Die Beamten mussten den nicht ruhiger werdenden Mann in Gewahrsam nehmen. Gegen ihn wurde zudem eine Anzeige erstattet.

Das Wort Gottes. Täglich Bibel lesen

“Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt” (Matthäus, 4,16)

Wir sind so desorientiert und verzweifelt. Hetzen dem Geld oder der Sexualität nach (Geld ist toll, Sexualität ist schön, aber nur dann, wenn wir uns nicht davon beherrschen lassen) und bleiben doch immer irgendwie leer und unzufrieden zurück.

Was ist es, was uns fehlt? Was drückt und quält ganz tief in unserem Innern?
Es ist die fehlende Nähe zu Gott, unserem Schöpfer.

Aber Gott ist nicht weit weg. Wir finden ihn in der Bibel.
In der Bibel offenbart sich Gott den Menschen.
Wir finden in der Bibel den Willen Gottes für unser Leben.
“Dein Wort ist eine Leuchte für meine Schritte und ein Licht auf meinem Weg” (David im Psalm 119,105).

Auf geht’s. Besorgen Sie sich eine Bibel. Und fangen Sie an. Sie müssen nicht erst ein guter Mensch werden oder tolle, Gott gefällige Taten vollbringen. Sie können so anfangen mit all Ihren Kaputtheiten und Lügen und Gemeinheiten und Perversionen. Ganz gleich, was Sie an bösen oder kaputten Dingen tun. Sie müssen kein perfekter Mensch sein. Gott liebt uns bedingungslos. Und davon berichtet die Bibel.

Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik? – Ausstellung in Mainz

Zur Eröffnung der Ausstellung „Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?“ am Mittwoch, dem 26. November 2008 um 19.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz ins Mainzer Rathaus (Jockel-Fuchs-Platz 1) ein.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Mainzer Kulturdezernat und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin gezeigt.

Die Eröffnung der Ausstellung (19.00 Uhr) beginnt im Valencia-Saal des Rathauses mit kurzen Begrüßungsreden durch den Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Michael Ebling, sowie Dr. Dieter Schiffmann, Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung.
Die anschließende Führung (19.15 Uhr) durch die Ausstellung erfolgt durch Prof. Wolfgang Benz, der als Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung als einer der wichtigsten deutschen Historiker zu diesem Themenfeld gilt.

Die Ausstellung wird bis zum 20. Dezember 2008 im Foyer des Mainzer Rathauses zu sehen sein.
Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8.00 Uhr – 18.00 Uhr
Samstags von 9.00 Uhr – 14.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wurde konzipiert von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem („The Holocaust Martyrs’ and Heroes Remembrance Authority“) in Jerusalem und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Sie wird von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Anhand aktueller Formen des Antisemitismus in Deutschland und Europa will die Ausstellung zeigen, wie sich judenfeindliche Stereotype in allen gesellschaftlichen Gruppen bis heute gehalten haben und in welcher Form diese immer wieder virulent werden. Mit Karikaturen und Fotografien wird über gegenwärtige Erscheinungsformen der Judenfeindlichkeit und unterschiedliche Varianten antisemitischer Vorurteile informiert. Dabei geht es inhaltlich nicht mehr schwerpunktartig um die Formen der Diskriminierung von Juden durch die „extreme Rechte“ anhand von stereotypen Kategorien wie „Rasse“ oder Religion, thematisiert werden verstärkt Sichtweisen, welche „die Juden“ als wichtige Bereiche einer „die moderne Gesellschaft kontrollierenden Macht“ empfinden und beschreiben.

Ein zentrales Element des heutigen Antisemitismus sind daher krude Verschwörungstheorien, wie sie anhand der Anschläge auf das World Trade Center teils zu vernehmen waren oder auch im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg aufgestellt wurden.

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung im Rathaus

Dr. Juliane Wetzel, Vortrag „Ursachen und Entwicklung von Antisemitismus“ am Dienstag, 2. Dezember 2008, 18.00 Uhr, Valencia-Zimmer.
Seminar, geleitet von Hans-Jürgen Ladinek „Argumentationstraining gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ am Dienstag, 9. Dezember 2008, 9.00 bis 16.00 Uhr, Erfurter Zimmer.
Dr. Anton Maria Keim, Vortrag „Magenza – das jüdische Mainz“ am Donnerstag, 11. Dezember, 18.30 Uhr, Haifa-Zimmer.

Könnte Sie in diesem Zusammenhang auch interessieren: Unerträgliche Holocaust-Konferenz im Iran

Ausstellung in Mainz: Valérie Graftieaux im Café Mayence

Als ihre Zeichnungen erstmals Eingeweihten der Region zu Augen und damit ins Bewusstsein gelangten, waren Kunstliebhaber begeistert – ein wunderbarer Stil, eine ungewöhnliche Art der Herangehensweise und Umsetzung – bezaubernde Blickwinkel auf alttägliche Augenblicke.

Das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz ermöglichte nach Kontaktaufnahme mit der Künstlerin Valérie Graftieaux in Zusammenarbeit mit dem Institut Française/ Maison de France in Mainz sowie der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz die Ausstellung ihrer Zeichnungen unter dem Titel „Café Mayence“.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 27. November 2008, 18.00 Uhr, im Rathaus Mainz von Kulturdezernent Peter Krawietz eröffnet. Die Direktorin des Maison de France, Dr. Isabelle Farcat wird im Beisein der Künstlerin Valérie Graftieaux ein Grußwort sprechen.

Valérie Graftieaux, 1972 in Orléans geboren, studierte Bildende Kunst in Paris und Straßburg. Auch wenn die Fotografie ihr Lieblingsmedium ist, widmet sie doch einen Großteil ihrer Zeit dem Zeichnen, das sie als eine Art „Beobachtungs-Jogging, als Fragestellung an Darstellung, Strich und Licht“ begreift. So zeichnet sie seit zehn Jahren in Cafés, mit einer Feder und dem Kaffee, den sie sich bestellt.

Im Frühjahr 2008 war Valérie Graftieaux als Gast der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei in Mainz und hat während ihres zehntägigen Aufenthaltes in den Mainzer Cafés gezeichnet. Diese Arbeiten präsentiert sie nun zusammen mit Bildern aus Straßburg, Bologna und Stuttgart im Mainzer Rathaus.

„Das Zeichnen stellt eine sehr respektvolle Weise dar, auf die ich mich in einen Ort einschreiben kann, denn während der Verwirklichung der Bilder entsteht eine offensichtliche Interaktion mit den anderen Gästen. Darin liegt ein Bezug zur Gegenwart und zu anderen Menschen, ein Moment der Aufmerksamkeit und Konzentration, der meine photographische Arbeit bereichert, welche eine umso einsamere ist“, umschreibt Graftieaux ihr zeichnerisches Wirken.

Die Ausstellung im Rathaus ist bis zum 10. Januar 2009 zu sehen. Valérie Graftieaux zeigt parallel in der galerie ka5, Kapuzinerstraße 5, bis zum 10.01.2009 die Fotoausstellung „urgeflecht“.

Anzeigen