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Chatroom: Polizei schnappt Sexualtäter im Internet

Bereits im Oktober 2008 starteten die Ermittlungen nach einem damals unbekannten Sexualstraftäter, der mehrere junge Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren massivst in einem Chatroom beleidigte und auch zu sexuellen Handlungen nötigte.

Die Schülerinnen, die aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg stammten, meldeten sich bei einer beliebten Internet-Plattform an und lernten hier den damals unbekannten Täter, der sich mit mehreren gefälschten so genannten “Nicknames” als 16- bzw. 17-jähriger Schüler aus Nürnberg bzw. Augsburg ausgab. Er erschlich sich so das Vertrauen der jungen Mädchen.

Im Verlauf dieser Chats forderte er von den Schülerinnen Nacktaufnahmen und drohte später mit der Veröffentlichung der Bilder an Freunde und Bekannte im Internet. Eine Mutter einer Geschädigten fand zufällig einen Hinweis im Chatroom und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Umfangreiche Maßnahmen der Ermittler der Polizeiinspektion Amberg begannen nun. Mehrere PC’s wurden sichergestellt. Bei Internet-Anbietern im In- und Ausland wurden Anfragen gestellt, die schließlich auf die Spur eines 42-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen führten.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand trieb er bereits seit Anfang 2008 sein Unwesen auf den Chat-Plattformen, die hauptsächlich von Schülerinnen und Schülern besucht werden. Mit insgesamt acht gefälschten Accounts bei verschiedenen Providern trieb er im World-Wide-Web sein Unwesen.

Nun ist er aber ins reale Netz der Fahnder gegangen. Über die Staatsanwaltschaft in Amberg wurde ein Durchsuchungsbeschluss beantragt, der am 17. Dezember 2008 vollstreckt wurde.

Hierbei fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial, konnten mehrere Festplatten und Datenträger sicherstellen, auf denen über 1.000 kinderpornographische Bilder und mehreren hundert Videofilmen mit kinderpornographischen Inhalten gespeichert waren.

Die Ermittlungen in diesem Fall durch die zuständige Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen dauern noch an. Die Taten, die er im Bereich Ambergs verübte, konnten nun zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang die Nutzer von Plattformen und Chatrooms im Internet eindringlich vor der zu freizügigen Weitergabe ihrer persönlichen Daten und Fotos von sich selbst. Diese werden unter Umständen von dubiosen Täter missbraucht.

Die Eltern der meist jugendlichen Besucher solcher Foren werden gebeten sich ruhig einmal das Profil ihres Sohnes oder ihrer Tochter zeigen zu lassen.

Fotos und Details sollten nur einem begrenztem Kreis, den man selbst bestimmen kann, preisgegeben werden.


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Penzing: Sohn erschlägt Eltern und wirft sie in die Güllegrube

Die Polizeiinspektion Landsberg wurde am Montag, dem 5. Januar 2009, gegen 12.30 Uhr, verständigt, dass in einer Güllegrube innerhalb des Areals eines landwirtschaftlichen Anwesens in Penzing zwei tote Personen liegen.

Eine ca. 70 cm große Axt wurde als Tatwaffe verwendet (Polizeifoto)
Eine ca. 70 cm große Axt wurde als Tatwaffe verwendet (Polizeifoto)

Nach der Bergung der Leichen stellte sich heraus, dass es sich bei den Toten um die Hofbesitzer, ein Ehepaar im Alter von 70 (Ehemann) und 53 Jahren (Ehefrau) handelt.

Bei der, noch am späten Abend durchgeführten Obduktion konnten bei den Verstorbenen massive Hiebverletzungen festgestellt werden.

Schon am Montag Abend geriet der ledige Sohn der Verstorbenen, ein 34-jähriger Landwirt, ins Visier der Ermittlungen. Er lebte gemeinsam mit seinen Eltern auf dem Anwesen und bewirtschaftete den Hof.

Im Rahmen seiner Vernehmungen gestand er die Tötung seiner Eltern. Bereits am Samstag, 04.01.09 gegen 20.00 Uhr erschlug er in der Nähe der Güllegrube zunächst seine Mutter mit einer ca. 70 cm großen Axt und warf sie anschließend in die Grube.

Da sie zunächst noch lebte, schlug er nochmals auf die in der Grube liegende, wehrlose Frau ein. Danach lockte er seinen Vater aus dem Wohnhaus, schlug auch ihn mit dem Beil nieder, und verbrachte ihn zu der rund 30 Meter entfernten Güllegrube, um ihn dort hineinzuwerfen.

Der bewusstlose Vater ertrank in der Güllegrube. Nach der Tat verschloss er die Grube mit einem Deckel, wusch sich und ging zu Bett.

Ein genaues Tatmotiv konnte er nicht nennen. Allgemeine Meinungsverschiedenheiten führten anscheinend zu dem schon seit längerem geplanten Verbrechen.

Der 34-jährige ist nach Auffassung der Staatsanwaltschaft Augsburg dringend des zweifachen Mordes verdächtig und wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Rauchgasvergiftung: Toter Mann in Augsburg Pfersee gefunden

Am Freitag, dem 8. Januar 2009, kurz vor 14:00 Uhr brannte es in einer Wohnung in der Eberlestraße im Ortsteil Pfersee. Die eintreffenden Rettungskräfte fanden den 51 Jahre alten Wohnungsinhaber tot in der Wohnung vor. Die Wohnung selbst war stark verrußt.

Nach bisherigen Erkenntnissen verstarb der Mann an einer Rauchgasvergiftung. Ein Einwirken Dritter ist auszuschließen. Vermutlich wurde der Brand von einem defekten elektrischen Kleingerät verursacht.

Weitere Ermittlungen sind zur endgültigen Abklärung des gesamten Sachverhaltes noch erforderlich und werden von der Kriminalpolizeiinspektion Augsburg durchgeführt.

DNA-Spur: Mord in Schwabach nach 31 Jahren aufgeklärt

Der Mord an der 86-jährigen Witwe Anna Scherzer aus Schwabach konnte nach 31 Jahren aufgeklärt werden. Die Schwabacher Kriminalpolizei nahm am 29.12.2008 einen heute 76-jährigen Mann in Roth unter dringendem Tatverdacht fest.

Am 8. September 1977, einem Donnerstag, nahm die damals 86-jährige rüstige Rentnerin Anna Scherzer an einer Ausflugsfahrt des Pensionistenbundes teil.

Gegen 21.00 Uhr kehrte der Omnibus zurück und Frau Scherzer stieg an der Telefonzelle beim Parkbad aus. Sie hatte nur noch ein kurzes Stück bis nach Hause in ihre Wohnung in der Walpersdorfer Straße gehabt.

Da die ältere Dame bis 22.30 Uhr nicht zu Hause eintraf, wurde ihr Sohn unruhig und informierte, nachdem er sich bei Mitfahrern bereits erkundigt hatte, die Schwabacher Polizei.

Mit einer größeren Suchaktion bis gegen 03.00 Uhr wurde in der Gegend um das Parkbad, Stadtpark und Walpersdorfer Straße nach der Seniorin gesucht.

Am frühen Morgen fand man persönliche Gegenstände in einem Grundstück in der Walpersdorfer Straße. Gegen 07.00 Uhr kam die Mitteilung, dass in der Dr.-Haas-Straße in einem Graben eine tote Frau liegen soll.

Der Leichnam wurde von US-Soldaten entdeckt, die mit einem Lastwagen ausgerückt waren und ein unbefestigtes Stück der Dr.-Haas-Straße befuhren.

Ein Soldat, der auf der Ladefläche Platz genommen hatte, hatte die tote Frau im Straßengraben, von der Walpersdorfer Straße ca. 3 km entfernt, liegen sehen. Über die Militärpolizei wurde seinerzeit die Landespolizei verständigt.

Nach einer Obduktion stand fest, dass die 86-jährige Seniorin Opfer eines Sexualmörders geworden war. Die 86-Jährige war sexuell missbraucht und erwürgt worden. Im Rahmen der Fahndung überprüfte die Schwabacher Kriminalpolizei ca. 2.000 Fahrzeuge im Landkreis Roth sowie im weiteren Mittelfranken. Auch eine Belohnung von 2.000 DM führte seinerzeit nicht zur Ergreifung des Täters.

Im April 2008 wurde die Schwabacher Kriminalpolizei um turnusmäßige Überarbeitung des alten Mordfalles gebeten. Die bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg einliegenden Asservate wurden seitens der Kriminalbeamten und des Erkennungsdienstes überprüft und der Rechtsmedizin mit dem Auftrag übersandt, mögliche Täterspuren als DNA-Spuren zu separieren.

Seitens der Rechtsmedizin der Universität Erlangen/Nürnberg wurde man fündig. An der Kleidung des Opfers wurde männliche DNA nachgewiesen, die nun Ende 2008 zum Täter führte.

Der 76-jährige mutmaßliche Täter war 2006 von Erlangen nach Roth verzogen. Im Jahr 2000 wurde der heute 76-Jährige von der Erlanger Kriminalpolizei erkennungsdienstlich behandelt. Aufgrund zurückliegender Straftaten musste der mutmaßliche Täter auch eine DNA-Probe in Form von Speichel abgeben.

Der 76-jährige Rother sitzt zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Bezüglich der Tat schweigt er sich heute noch aus.

Trinkgelage und Messerstecherei in Berlin

Bei einem Streit am Freitag-Morgen, dem 9. Januar 2009, in Neukölln wurde ein 39-jähriger Mann mit einem Messer angegriffen und im Gesicht verletzt.

Der 39-Jährige traf sich in der Flughafenstraße mit zwei Bekannten im Alter von 41 und 33 Jahren zu einem Trinkgelage in einer Wohnung. Als die Männer zu vorangeschrittener Stunde und hohem Alkoholkonsum in Streit gerieten, attackierte gegen 3 Uhr 25 der 33-jährige Wohnungsinhaber den 39-Jährigen mit einem Messer.

Dem Verletzten gelang es gemeinsam mit seinem 41-jährigen Bekannten die Wohnung zu verlassen und die Polizei zu alarmieren. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Täter kurz darauf in seiner Wohnung fest. Nach einer durchgeführten Blutentnahme wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 39-Jährige erlitt eine Schnittwunde im Gesicht und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Tod in Neustadt / Aisch: LKW überrollte Fußgänger

Am Freitag-Morgen, dem 9. Januar 2009, wurde ein 82-jähriger Mann in Neustadt a.d.Aisch von einem Lkw tödlich verletzt. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Gegen 08:00 Uhr bog ein 45-jähriger Lkw-Fahrer von der Parkstraße rechts in den Plärrer ab. Hierbei übersah er den Fußgänger und überrollte den Rentner aus Neustadt a.d.Aisch.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an.

Gegen den Berufskraftfahrer wurden die Ermittlungen wegen fährlässiger Tötung aufgenommen.

Streit in München: Ehemann sticht Ehefrau nieder

Am Donnerstag, dem 8. Januar 2009, geriet ein 60-jähriger Mann mit seiner 50-jährigen Ehefrau in Streit.

Die Auseinandersetzung eskalierte anschließend dermaßen, dass der 60-Jährige zu einem Messer griff und es der Frau in den Bauch stieß. Über eine Nachbarin veranlasste der Ehemann anschließend den Notarzt zu alarmieren.

Der Mann behauptete zunächst, seine Frau sei auf das im Ehebett liegende Messer gefallen und habe sich selbst verletzt. Später behauptete er gegenüber den Kriminalbeamten nicht zu wissen, wie sie sich verletzt habe. Die Tatortsituation ließ jedoch darauf schließen, dass der 60-Jährige die Tatwaffe aktiv gegen seine Frau eingesetzt hatte.

Die Verletzte musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, Lebensgefahr besteht nicht.

Gasofen und Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung in München

Am Freitag, dem 9. Januar 2009, um 04.55 Uhr, wachte ein 26-jähriger Mann in seiner Wohnung wegen starker Kopfschmerzen auf und begab sich anschließend in das Zimmer seines ebenfalls 26-jährigen Mitbewohners.

Nach einem kurzen Gespräch wurde der Freund plötzlich bewusstlos. Durch die alarmierte Feuerwehr konnte festgestellt werden, dass im Zimmer des Mitbewohners aus einem defekten Gasofen Kohlenstoffmonoxid ausgetreten war.

Die beiden Männer mussten zur Behandlung in Münchner Krankenhäuser gebracht werden. Messungen durch die Feuerwehr ergaben, dass lediglich in der Wohnung der Beiden eine Kohlenstoffmonoxidbelastung festzustellen war. Andere Hausbewohner waren davon offensichtlich nicht betroffen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache dauern derzeit noch an.

Teppichhändler bestiehlt Rentnerin in Forstenried

Bereits vor Weihnachten hatte eine 86-jährige Seniorin aus Forstenried Besuch eines Teppichhändlers, dem sie für 250 Euro einen Teppich abgekauft hatte. Den Betrag nahm die Frau aus einer Geldkassette.

Am letzten Montag, dem 5. Januar 2009, wurde die Seniorin wahrscheinlich vom gleichen Mann nochmals aufgesucht. Er nutzte offensichtlich eine günstige Gelegenheit, um die Geldkassette, in der sich ein fünfstelliger Bargeldbetrag befand, zu stehlen.

Anschließend verschwand er wieder. Als im Laufe des Vormittags eine Nichte der 86-Jährigen mit ihr zum Einkaufen gehen wollte, stellten sie fest, dass die Geldkassette fehlte. Daraufhin erstatteten die Beiden Anzeige bei der Polizei.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30 – 35 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlank, blasser Teint, braune nach hinten gekämmte Haare; bekleidet mit einem dunkelbraunen Mantel;

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. (089) 291 00, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Vandalismus in Berlin: Feuerlöscher in U-Bahn versprüht

Ein junger Mann versprühte Donnerstag-Abend, dem 8. Januar 2009, in Mitte einen Feuerlöscher in einem Zug der U-Bahnlinie 8.

Der 19-Jährige entnahm gegen 22 Uhr das Löschgerät auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke aus der Halterung, stieg mit zwei 19 und 24 Jahre alten Begleitern in den Zug Richtung Hermannstraße und versprühte Löschmittel aus dem Behälter.

Am Bahnhof Schönleinstraße wurde die U-Bahn von der BVG gestoppt. Der vom Fahrpersonal angesprochene Mann warf dann den Feuerlöscher auf die Gleise der Gegenrichtung, ohne dass es zu einer Beeinträchtigung des Zugverkehrs kam.

Alarmierte Polizisten nahmen den Alkoholisierten fest. Er musste sich im Gewahrsam einer Blutentnahme unterziehen und wurde anschließend entlassen.

Gegen die drei Männer wird wegen Missbrauchs von Nothilfemitteln und, da sie ohne gültige Fahrausweise unterwegs waren, wegen Beförderungserschleichens ermittelt. Der Zugverkehr in Richtung Neukölln war für zehn Minuten unterbrochen. Fahrgäste wurden nicht verletzt.

Tod in Schönfließ. Was sagt die Berliner Polizei?

Zwischen der Freundin eines mit Haftbefehl gesuchten 26- Jährigen, der am Silvesterabend bei einem Festnahmeversuch im brandenburgischen Schönfließ starb, und dem Berliner Polizeibeamten, aus dessen Waffe die tödlichen Schüsse kamen , hat es keine persönliche Beziehung gegeben.

Dies teilte am Freitag, dem 9. Januar 2009, die für die Ermittlungen zuständige Staatsanwaltschaft Neuruppin in einer Pressemitteilung mit. Damit bestätigt die Ermittlungsbehörde die bisherigen Erkenntnisse der Berliner Polizei, die in den vergangenen Tagen immer wieder deutlich gemacht hat, dass es sich bei entsprechenden Medienberichterstattungen um die Verbreitung haltloser Spekulationen und Gerüchte handelt.

Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch: “Ich freue mich, dass diesen für den betroffenen Beamten und seine Familie unerträglichen Spekulationen durch die Erklärung der Staatsanwaltschaft Neuruppin nun ein Ende bereitet wird. Für die Berliner Polizei ist es wichtig, dass die Umstände dieses tragischen Vorfalls zügig und vollständig aufgeklärt werden. Ich bin sicher, dass dies im Rahmen des Ermittlungsverfahrens der StA Neuruppin geschieht. Über die Frage, ob und ggf. welche dienstrechtlichen Konsequenzen zu ziehen sind, ist dann auf der Grundlage der Ermittlungsergebnisse zu entscheiden.”

Unabhängig vom derzeitigen Stand der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ist vor dem Hintergrund der Medienberichterstattung aus Sicht der Berliner Polizei zum Einsatzanlass noch einmal Folgendes klarzustellen:

Bereits seit Juli 2008 war der Polizeiabschnitt 25 in die Ermittlungen zum Aufenthalt des Gesuchten eingebunden, die seither ohne Erfolg verlaufen waren. Erst zum Ende Dezember erhielten die Beamten einen Hinweis, dass der Gesuchte sich in Schönfließ aufhalten solle. Zur Überprüfung dieses Hinweises fuhren die Beamten nach Schönfließ. Da der Einsatzort unweit der Berliner Stadtgrenze lag, meldeten sich die Beamten vorschriftsgemäß beim Lagezentrum der Brandenburger Polizei an, um dem Hinweis selbst nachzugehen.

Für die Berliner Polizei ist es selbstverständlich, dass Hinweisen auf gesuchte Straftäter unverzüglich nachgegangen wird. Dies gilt für den 31. Dezember wie für jeden anderen Tag.

Die wiederholt verbreitete Meldung, es gebe eine dem entgegenstehende Weisungslage, ist falsch. Die Polizeidienststellen in Berlin wurden durch eine formelle Nachricht des Fahndungsdezernats des Landeskriminalamtes vom 15. Dezember lediglich darauf hingewiesen, dass Haftbefehle, die den Zusatz “keine gezielte Festnahme an Feiertagen”, enthalten, in der Zeit vom 22.12.2008 bis 02.01.2009 nicht im Rahmen der gezielten Fahndung zu vollstrecken sind. Die Haftbefehle, die in Schönfließ vollstreckt werden sollten, enthielten diesen Zusatz nicht.

Baumaschinen in Flammen. Berliner Staatsschutz ermittelt

Auf einer Baustelle in Prenzlauer Berg haben Unbekannte am Freitag früh, dem 9. Januar 2009, mehrere Arbeitsgeräte in Brand gesteckt.

Anwohner bemerkten das Feuer gegen 2 Uhr 40 auf dem Gelände an der Richard-Ermisch-Straße und riefen die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den Brand, bei dem zwei Radlader und ein Bagger beschädigt wurden. Menschenleben waren nicht in Gefahr.

Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Da ein politischer Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.