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Auto landet auf Dach von Sportheim in Stadtprozelten

Einen spektakulären Abflug hat am frühen Sonntagmorgen (10. Mai 2009) ein Autofahrer bei Stadtprozelten hingelegt. Der 23-Jährige war über die Staatsstraße 2315 hinausgeschossen und nach freiem Flug letztendlich auf dem Dach eines Sportheimes gelandet. Der Fahrer, bei dem reichlich Alkohol im Spiel war, wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der nicht alltägliche Unfall ereignete sich gegen 04.15 Uhr an der Einmündung der Kreisstraße MIL 36 in die Staatsstraße 2315. Mit seinem Mitsubishi war der Mann aus dem Neckar-Odenwald-Kreis aus Richtung Breitbrunn gekommen. An der Einmündung schoss er mit seinem Fahrzeug über die Vorfahrtsstraße hinaus, überfuhr den Bahndamm, wo er hochkatapultiert wurde. Danach ging es im freien Flug 30 Meter weiter. Die Landung des Autos erfolgte schließlich direkt auf dem Flachdach des Sportheims des TSV Stadtprozelten.

Bei dem Unfall erlitt der 23-Jährige schwere Verletzungen. Nach einer ersten notärztlichen Behandlung vor Ort wurde der Mann vom Rettungsdienst ins Krankenhaus Wertheim eingeliefert. Es stellte sich heraus, dass offenbar reichlich Alkohol im Spiel war. Ein Alcotest ergab einen Wert von knapp über 1,4 Promille. In der Klinik wurde daraufhin eine Blutentnahme durchgeführt.

An dem Mitsubishi dürfte wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein. Der Schaden am Sportheim steht noch nicht fest.


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Segel- und Gleitschirmflieger auf Flughafen im Landkreis Traunstein

Wenig Glück hatten sowohl ein Segel- und ein Gleitschirmflieger, als auch ein Helfer auf einem Flughafen im Landkreis Traunstein. Ein Flieger blieb mit seinem Gleitschirm bei Schleching in den Bäumen hängen, ein Segelflugzeug schmierte beim Startvorgang seitlich ab und einen Schwerverletzten gab es beim Windenrückholen in Unterwössen.

Etwa einen Kilometer südwestlich von Schleching blieb am Montag, dem 13. April 2009, gegen 13.00 Uhr, ein Gleitschirmflieger beim Landeanflug auf ca. 5 – 6 Meter in den Bäumen hängen. Der Pilot kam unverletzt davon und konnte sich selbst aus seiner misslichen Lage befreien. Über Notruf verständigte er die Polizei und bat anschließend die örtliche Bergwacht um Hilfe bei der Bergung seines Fluggerätes.

Etwa zeitgleich fuhr ein 44jähriger Münchener mit einem Spezialfahrzeug auf dem Flugplatz Unterwössen vom Startplatz der Segelflugzeuge zum Windenhügel, um dort die Schleppseile anzuhängen. Dazu befindet sich an dem umgebauten Audi A8 jeweils links und rechts ein Stahlausleger, an denen die Seile befestigt werden.

Sein 34jähriger Beifahrer stieg aus dem Fahrzeug aus. Der Autolenker fuhr los und übersah den Aussteiger. Dieser wurde vom rechten Ausleger voll erfasst und auf den Asphalt geschleudert. Der Mann erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Traunstein eingeliefert werden.

Gegen 15.40 Uhr schmierte ein Segelflugzeug bei einem Windenstart auf dem Flughafen Unterwössen seitlich ab und blieb am Boden liegen. Der Pilot wurde dabei leicht verletzt und konnte sofort aus dem Flugzeug befreit werden. Durch den Vorfall entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Der Flugsachbearbeiter der Polizeiinspektion Grassau war vor Ort und leitet die weiteren Ermittlungen. Die Ursache ist derzeit noch unklar. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde die Sicherstellung des Fluggerätes angeordnet und ein Sachverständiger zur Untersuchung bestellt.

Mysteriöses in Töging. Auto im Innkanal?

Gleich zwei Zeugen sahen am Sonntag, dem 12. April 2009, kurz nach Mitternacht einen Pkw im Innkanal auf den Innspitz zutreiben. Die sofort eingeleitete Suche verlief noch in der Nacht erfolglos. Das Auto blieb bis jetzt verschwunden.

Aufgeregt teilte ein junger Mann aus Polling am 12. April 2009, gegen 00.46 Uhr, der Polizei in Altötting mit, dass er einen Pkw im Innkanal auf den Innspitz zutreiben sah.

Das Abblendlicht, die Innenbeleuchtung und die Warnblinkanlage haben noch gebrannt. Im Inneren konnte der Mitteiler aber keine Person erkennen. Das Auto sei von ihm etwa 200 Meter entfernt gewesen. Kurz darauf berichtete ein weiterer Zeuge, die gleiche Wahrnehmung gemacht zu haben.

Die alarmierten Rettungsdienste begannen sofort mit der Suche. Der Innkanal ist im Einsatzbereich etwa 6 Meter tief und hat eine hohe Fließgeschwindigkeit. Die Kräfte am Boden wurden vom Polizeihubschrauber „Edelweiß 5“ mit der Wärmebildkamera aus der Luft unterstützt. Ferner setzte die Wasserwacht eine Sonaranlage ein.

Kurz nach 04.00 Uhr früh musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden. Bei der Aktion waren 7 Feuerwehren mit etwa 140 Mann, sowie das BRK mit zwei Rettungswägen und einem Notarzt beteiligt. Die Maßnahmen sollen am Montag, dem 13. April 2009 bei Tageslicht mit den Rettungsdiensten fortgesetzt werden.

In der Nähe des Kraftwerkes befindet sich eine Bootseinlegestelle, die normalerweise mit einer Kette gesichert ist. Dort fehlten das Schloss und ein Sicherungsbolzen. Möglicherweise wurde das Auto hier in den Innkanal eingebracht, um es zu versenken. Beamte der Polizeiinspektion Altötting haben die Ermittlungen aufgenommen.

Ertrunken im Bach. Toter in Salzach bei Burghausen und Ertrunkener in Bach in Piding

Gleich zwei Leichen wurden am Samstag, dem 11. April 2009, in Gewässern gefunden. Bei der Suche nach einem vermissten Kind entdeckten Feuerwehrleute aus Ach (Österreich) kurz nach 08.00 Uhr im Uferbereich der Salzach bei Burghausen einen Toten im Wasser.

Nach 15.00 Uhr sah ein Mitteiler in einem Bach in Piding ebenfalls eine Person treiben. Nach Bergung und Reanimation verstarb der Mann jedoch am Auffindeort.

Die Feuerwehrmänner aus Ach (Österreich) staunten nicht schlecht, als sie bei der Suche nach einem vermissten Mädchen auf der Salzach bei Burghausen gestern gegen 08.10 Uhr einen Toten entdeckten. Die Leiche trieb unterhalb des Mautnerschlosses etwa zwei Meter vor dem Ufer an der Salzlände mit dem Rücken im Wasser.

Der Mann wurde von Kräften der Wasserwacht Burghausen geborgen. Bei ihm konnten keine Ausweispapiere gefunden werden. Ein in der Hosentasche vorhandenes Ledermäppchen enthielt lediglich etwas Hartgeld.

Dort wurde ferner noch eine rote Plastiktüte herausgezogen. Der Aufschrift zufolge stammt sie aus einem Fleischfachgeschäft, wobei aber kein Name oder Ort vermerkt war. Der Verstorbene konnte noch nicht identifiziert werden. Er dürfte aber längere Zeit im Wasser gelegen haben. Eine Obduktion wird durchgeführt.

Der Leichnam ist männlich, ungefähr 60 Jahr alt, etwa 175-180 cm groß und mit einer dunkelbraunen Cordhose, einem braun-rötlichfarbenen Ledergürtel (120 cm Länge) sowie bräunlichen Herrenschaftstiefeln bekleidet. Ferner trug er eine lange Baumwollfeinrippunterhose und schwarze Socken. Dem Anschein nach handelt es sich um eine Winterausstattung. Der Oberkörper war unbekleidet.

Weder in Österreich, noch in Bayern konnte bisher der Verstorbene einer vermissten Person zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei in Mühldorf (Tel. 08631/36730) übernommen. Hinweise nimmt auch die Polizeiinspektion in Burghausen (Tel. 08677/96910) entgegen.

Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall erhielten gestern gegen 15.20 Uhr eine Mitteilung, die ein sofortiges Handeln erforderlich machte. Eine Frau aus Piding berichtete, dass sie am Radlweg hinter der Molkerei stehen und in dem Bach, der vom Tennisheim kommt, eine scheinbar tote Person schwimmen würde. Sie habe den im Wasser Treibenden an der Bahnbrücke nunmehr aus den Augen verloren. Die heraneilenden Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr und des Roten Kreuzes konnten den Mann im Bereich „Am Gänslehen“ bergen.

Die eingeleitete Reanimation verlief jedoch erfolglos. Die Notärztin musste den Tod feststellen. Der Verstorbene konnte identifiziert werden. Bei ihm handelte es sich um einen 71jährigen Pidinger.

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Traunstein war der Ortsansässige nach einem Gaststättenbesuch mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Auf der Fahrt zu seinem Wohnsitz stürzte er alleinbeteiligt aus nicht bekannten Gründen und fiel in den angrenzenden Bach. Dort dürfte er ertrunken sein.

Tod von 56-jährigem Radfahrer bei Unfall in Geretsried

Am Mittwoch, dem 8. April 2009, ereignete sich im Gemeindebereich Geretsried zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer. Der 56-jährige Radfahrer kam dabei ums Leben.

Ein 56-jähriger Geretsrieder war um 9.50 Uhr mit seinem Rad auf dem Radweg (Zehnerhüttenweg) unterwegs und wollte die Staatsstraße in Richtung Breslauer Weg überqueren. Dabei übersah er den bevorrechtigen VW-Bus eines 38-jährigen Autofahrers aus Bad Tölz.

Der VW-Bus erfasste den Radfahrer, der bei dem Aufprall so schwer verletzt wurde, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der Autofahrer erlitt einen Schock, ebenso eine unbeteiligte Passantin.

Der Tölzer hatte unmittelbar vor dem Zusammenstoss einen Lkw überholt. Hierbei handelte es sich um einen orangefarbenen , ca. 7,5 Tonnen Pritschen-Lkw. Der Fahrer dieses Fahrzeugs wird gebeten, sich als Zeuge bei der Polizeiinspektion Geretsried zu melden.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden in Gesamthöhe von etwa 3.000 Euro.

Die Freiwillige Feuerwehr Geretsried gewährleistete die notwendigen Verkehrslenkungsmaßnahmen. Die Staatsstraße war für etwa zwei Stunden gesperrt.

Zur genauen Klärung des Unfallherganges wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen.

Leiche bei Bruckberg

Die am Montagabend, dem 30. März 2009, von einem 18-jährigen Spaziergänger in einem Waldgebiet bei Bruckberg aufgefundene Leiche ist mit hoher Wahrscheinlichkeit identifiziert. Demnach handelt es sich um einen seit 1980 Vermissten aus Gündlkofen.


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Nach der Auffindung der Leiche am Montag konzentrierten sich die Arbeiten der Kriminalpolizeiinspektion Landshut auf die Identifizierung des Leichnams.

Aufgrund des Zustandes der skelettierten Leiche gestaltete sich dies sehr schwierig. So überprüften die Kriminalbeamten auch offene Vermisstenfälle aus der Region. Hierbei stießen sie auf einen Vorgang aus dem Jahre 1980.

Der in Gündlkofen wohnende, damals 69-Jährige, verließ im Juli 1980 in suizidaler Absicht das Wohnanwesen. Trotz einer umfangreichen Suchaktion konnte der Vermisste nicht aufgefunden werden.

Aufgrund der Gesamtumstände ist davon auszugehen, dass es sich bei der aufgefundenen skelettierten Leiche um den Vermissten aus Gündlkofen handelt.

Eine genaue Identifizierung ist erst nach einer DNA-Untersuchung möglich. Mit einem Ergebnis wird in einigen Wochen gerechnet.

Flucht von Bankräuber aus JVA Landsberg. Nun wieder hinter Gittern

Der am 31. Mai 2007 aus der JVA Landsberg geflüchtete Bankräuber ist wieder hinter Gitter.

Schon kurz nach seiner Flucht nahmen damals die Fahnder der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck die Fährte des Entwichenen auf.

Der Fluchtweg führte nach Bosnien. Fürstenfeldbrucker Fahnder lokalisierten schließlich den Aufenthaltsort des 32-Jährigen. Er hielt sich bei Angehörigen in Sarajewo verborgen, dort wo er für die deutschen Behörden nicht greifbar war. Damals konnte zwar eine Festnahme durch die bosnische Polizei veranlasst werden, einem Auslieferungsersuchen gaben die bosnischen Behörden jedoch nicht statt.

Eineinhalb Jahre dauerte die Flucht des Bosniers bis er schließlich am 28.11.2008 in einer Pension in Jastrebarsko/Kroatien von der kroatischen Polizei identifiziert und festgenommen werden konnte. Er leistete bei seiner Verhaftung keinen Widerstand.

Am Montag, dem 30. März 2009, kehrte er nach seiner Auslieferung durch die kroatischen Behörden wieder nach Deutschland zurück, wo er wegen mehrfacher schwerer räuberischer Erpressung noch mehr als sieben Jahre Restfreiheitsstrafe in der JVA Stadelheim abzusitzen hat.

Tod bei Frontal-Zusammenstoß auf B 318 in Waakirchen

Beim Zusammenstoss eines Pkw mit einem Lkw am Dienstag, dem 31. März 2009, kam auf der Bundesstraße 318 im Gemeindegebiet Waakirchen ein 68-jähriger Autofahrer ums Leben.

Der Mann aus Rottach-Egern fuhr gegen 14.40 Uhr mit seinem Pkw Mercedes in Richtung Gmund. Zwischen der Krottenthaler Alm und der Kappler Alm, kurz vor der Einmündung der Kreisstraße, kam er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Sattelzug einer Rosenheimer Spedition.

Der Pkw-Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 57-jährige Lkw-Fahrer aus Heidenheim wurde leicht verletzt. An dem Mercedes entstand Totalschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro, der Lkw Marke DAF wurde mit geschätzten Schaden von 50.000 Euro ebenfalls schwer beschädigt.

An der Unfallstelle waren zur Hilfeleistung, Bergung des Unfallopfers, Räumung der Unfallstelle, Einrichtung einer Umleitung und zur Unfallaufnahme eingesetzt:
Die Feuerwehren Schaftlach und Waakirchen mit 16 Mann, das Bayerische Rote Kreuz mit mehreren Fahrzeugen, schweres Bergegerät einer Irschenberger Firma, ein Polizeihubschrauber, sechs Polizeistreifen von PI Bad Wiessee, PI Holzkirchen und Autobahnpolizei Holzkirchen, sowie ein Notfallseelsorger. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten zum Unfallhergang und die Sicherstellung des Verursacherfahrzeuges an. Ein Sachverständiger war an der Unfallstelle. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Tod bei Baumfällarbeiten. 70-Jähriger stirbt bei Pfraundorf

Ein 70-jähriger Waldbesitzer aus dem Gemeindebereich Kinding wurde am 27. März 2009 bei Baumfällarbeiten in einem Waldstück bei Pfraundorf getötet.

Gegen 7.25 Uhr wollte der 70-Jährige zusammen mit einem 40-jährigen Bekannten aus Kinding eine etwa 30 Meter hohe Buche fällen.

Während der 40-Jährige mit einer Motorsäge den Stamm eingeschnitten hatte, spaltete sich der Baum der Länge nach und schleuderte weg. Dabei wurde der 70-Jährige erfasst und gegen einen weiteren Baum gequetscht, wobei er sich tödliche Verletzungen zuzog.

Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Kindingers feststellen.

Durch die Kriminalpolizei Ingolstadt wurde die Berufsgenossenschaft verständigt. Gegen den 40-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Tod bei Verkehrsunfall auf B 299 bei Pressath

Pkw-Fahrer kommt in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, prallt gegen zwei Bäume, überschlägt sich und bleibt ca. 8 m von der Fahrbahn entfernt im Wald auf dem Pkw-Dach liegen.

Ein 18-jähriger Pkw-Fahrer war am 28.03.09, vermutlich gegen 01.00 Uhr, mit seinem Pkw Honda auf der B 299 von Erbendorf kommend in Richtung Pressath unterwegs. Auf einer stark abschüssigen Strecke kam der Fahrer mit seinem Wagen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte mit dem Heck gegen mindestens zwei Bäume und blieb mehrere Meter neben der Fahrbahn im Wald auf dem Dach liegen.

Trotz angelegtem Sicherheitsgurt und ausgelöstem Airbag erlitt der junge Mann bei dem Unfall tödliche Verletzungen.

Der verunfallte Wagen wurde erst gegen 04.45 Uhr zufällig von einem vorbeikommenden Verkehrsteilnehmer entdeckt, der sofort die Rettungskräfte verständigte. Der tödlich verletzte Fahrer mußte mit dem Rettungsspreizer aus dem total beschädigten Wagen befreit werden, der anwesende Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen.

Autofahrer, die die B 299 zwischen Erbendorf und Pressath zur Unfallzeit etwa ab Mitternacht befuhren, können Beobachtungen oder Feststellungen in Zusammenhang mit dem Unfall an die Polizeiinspektion Eschenbach, Telefon (09645) 92040, weitergeben.

Milch-Laster auf Staatsstraße 2065 bei St. Heinrich umgestürzt

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Lkw am Donnerstag, den 26. März 2009, wurde der Fahrer leicht verletzt und es entstand hoher Sachschaden.

Der verunglückte Milch-LKW (Foto: Bayerische Polizei)
Der verunglückte Milch-LKW (Foto: Bayerische Polizei)

Ein 32-jähriger Peißenberger befuhr gegen 09:30 Uhr mit seinem Milchlaster die Staatsstraße 2065 von Münsing kommend in Richtung St. Heinrich. Aufgrund Unachtsamkeit fuhr dieser ins rechte Bankett und rutschte eine Böschung hinunter, wo der Lkw schließlich auf der Beifahrerseite zum Liegen kam.

Durch den Unfall wurde ein Telefonmast sowie ein Teil der Straße beschädigt. Aus dem Tankfahrzeug liefen einige Liter Milch aus, welche im Erdreich versickerten. Die restlichen ca. 6000 l Milch wurden in ein weiteres Fahrzeug umgepumpt. Der Fahrer musste durch die Feuerwehr aus der Fahrerkabine geborgen werden, da er aus eigener Kraft nicht mehr herauskam.

Er wurde vorsorglich mit dem BRK ins KKH Wolfratshausen eingelierfert. Der Schaden beläuft sich auf rund 40.000 Euro. Neben Rettungshubschrauber und Wasserwacht war auch die Feuerwehr mit ca. 30 Mann im Einsatz. Die Fahrbahn war bis ca. 15:00 Uhr gesperrt.

Tödlicher Verkehrsunfall. Zusammenprall mit landwirtschaftlichem Anhänger bei Pillmannsricht auf der Kreisstraße NM 32

Durch den Zusammenprall mit einem landwirtschaftlichen Gerät starb ein Autofahrer am Samstagabend, eine Mitfahrerin wurde schwerst verletzt, weitere drei Personen erlitten leichte Verletzungen.

Am Samstag, dem 21. März 2009, gegen 19.30 Uhr befuhr ein 49-jähriger Opelfahrer die Kreisstraße NM 32 von Raitenbuch in Richtung Hohenfels. Kurz vor der Ortschaft Pillmannsricht kam ihm ein 33-jähriger Traktorfahrer entgegen. Dieser hatte an seinem Schlepper eine sog. Wiesenschleppe angebaut, die aus bisher ungeklärter Ursache auf die volle Arbeitsbreite von sechs Meter ausgeklappt war.

Der Pkw-Fahrer stieß mit der linken Fahrzeugseite gegen den Rahmen des ausgeklappten Wiesenstriegels, welcher sich in etwa einem Meter über dem Boden befand und in die Gegenfahrbahn ragte. Durch den Anstoß wurde das Dach des Pkw nach hinten verschoben und der Fahrer sofort getötet.

Die hinter dem Fahrer befindliche 39-jährige aus dem Gemeindebereich Lupburg wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Regensburger Krankenhaus abtransportiert werden.

Die beiden weiteren Insassen, welche im Pkw rechts saßen, sowie der Traktorfahrer, zogen sich leichtere Verletzungen zu, wurden aber ebenfalls mit Rettungsdiensten aus umliegenden Landkreisen in nahegelegene Krankenhäuser abtransportiert. Durch die Freiwilligen Feuerwehren Hohenfels, Parsberg, Raitenbuch und Rechberg wurden Bergungs-, Absperr-, Umleitungs- und Ausleuchtungsdienste geleistet.

Ersten Feststellungen nach waren alle Insassen im Pkw angegurtet.
Der Traktor mit Anbaugerät sowie der totalbeschädigte Pkw wurden durch die Polizei sichergestellt. Zur endgültigen Klärung der Unfallursache ließ die Staatsanwaltschaft Nürnberg einen Sachverständigen hinzuziehen.

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