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Auto frontal gegen Baum. Polizei schnappt jugendliche Autodiebe

Am späten Montagabend, dem 5. Mai 2008, haben Fahnder des Polizeikommissariates 42 zwei Jungen im Alter von 16 und 17 Jahren in Hamburg-Boberg vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, mit einem entwendeten VW Golf frontal gegen einen Baum gefahren zu sein. Die beiden Jugendlichen sind der Polizei als Intensivtäter bekannt.

Ein Busfahrer hatte der Polizei mitgeteilt, dass im Billwerder Billdeich, Nahe der Autobahnbrücke zur A1, ein PKW frontal gegen einen Baum gefahren war. Ein Fahrer war nicht mehr vor Ort.

Die eingesetzten Beamten überprüften das Kennzeichen des Golf und erfuhren, dass der Wagen am 3. Mai in Hamburg-Horn entwendet worden war. Im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen überprüften die Beamten auch die Anschrift des 17-jährigen Tatverdächtigen, unweit vom Unfallort. Die Fahnder trafen den 17-Jährigen und seinen 16-jährigen Freund an. Mit dem Unfall konfrontiert, gaben beide die Tat zu. Die Jugendlichen sind nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und der 17-Jährige war angetrunken. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Das Zentrale Ermittlungskommissariat 66 übernahm die weitere Sachbearbeitung. Die Jugendlichen sind bereits einschlägig mit Kraftfahrzeugdiebstählen in Erscheinung getreten. Die beiden Deutschen wurden einem Haftrichter vorgeführt.


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Jugendkriminalität in Schweinfurt und Bad Neustadt

Nach dem brutalen Überfall auf einen 20-Jährigen in der Nacht zum 11. April haben die Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt eine ganze Serie von Gewalttaten aufgedeckt.

Drei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren stehen nun im Verdacht, neben dem Fall in Schweinfurt in der gleichen Nacht ein weiteres Raubdelikt im Raum Bad Neustadt begangen zu haben. Auch ein dritter Fall, der aus Angst vor Repressalien bei der Polizei noch nicht angezeigt worden war, konnte in diesem Zuge aufgeklärt werden.

Der 20-Jährige gegen 01.30 Uhr zu Fuß in der Deutschhöfer Straße unterwegs, als er von drei Unbekannten von hinten umgestoßen, mit Schlägen und Tritten malträtiert und ausgeraubt wurde. Anschließend hatten die Täter ihr Opfer eingeschüchtert, indem sie ihn massiv bedrohten, falls er über den Überfall etwas sagen würde. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte nur wenig später in Tatortnähe zur Festnahme eines 17-Jährigen, der noch einen Teil der Beute bei sich hatte. Von den beiden anderen Räubern fehlte jede Spur.

Der Festgenommene war auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden, der Haftbefehl erließ. Die Folgeermittlungen nach den beiden flüchtigen Tätern führten die Kriminalisten in den Raum Rhön-Grabfeld. Hier verdichteten sich die Verdachtsmomente gegen einen 16-Jährigen und einen ein Jahr älteren Komplizen, die aus Bad Neustadt stammen.

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen, die in den vergangenen Tagen vollzogen wurden. Zwischenzeitlich steht fest, dass es sich bei den Jugendlichen um die gesuchten Mittäter aus Schweinfurt handelt. Die jungen Männer zeigten sich teilweise geständig und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Wie sich jetzt herausstellte, hatte das Trio noch in der gleichen Nacht in Bad Neustadt zugeschlagen. Gegen Mitternacht verschafften sich die Jugendlichen Zutritt in ein Haus im Stadtteil Brendlorenzen. Dort bedrohten sie mit einer Gotcha-Waffe und einem Schlagstock zwei junge Männer in einer Wohnung im Kellergeschoss und forderten die Herausgabe von Geld.

Anschließend gingen sie in eine andere Wohnung des Hauses und forderten auch hier Geld von einem 19-Jährigen. Erst nachdem die Mutter dieses Geschädigten in das Geschehen eingriff, flüchten die Räuber mit Beute im Wert von etwa 100 Euro.

Überfall mit Gotcha-Waffe und Machete
Bei den Befragungen der verschiedenen Zeugen förderte der Sachbearbeiter der Kripo noch ein weiteren Fall zu Tage. Bereits im März 2008 wurden die Bewohner des gleichen Anwesens schon einmal von zwei Personen heimgesucht. Demnach klopften in den Abendstunden des 12. März 2008 zwei Männer an der Wohnungstür. Nachdem ihnen geöffnet worden war, drängten die maskierten Täter den 19-Jährigen zurück, bedrohten die Anwesenden mit einer Gotcha-Waffe und einer Machete. Anschließend forderten sie die Herausgabe von Geld und Handys. Mit etwas Bargeld und einem Handy als Beute traten die Maskierten die Flucht an.

Auch diese Straftat, die bislang noch nicht angezeigt worden war, konnte die Kripo nun klären. Zwei Heranwachsende im Alter von 19 und 20 Jahren stehen als Täter fest. Beide stammen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei sind in diesem Verfahrenskomplex noch nicht abgeschlossen.

Jugendliche Intensivtäter von Kripo Plön ermittelt

Ermittlungen der Plöner Polizei im Rahmen einer spezialisierten Sachbearbeitung für Rauschgiftkriminalität und jugendliche Intensivtäter haben zum Erfolg und so zur Aufklärung von mehreren Einbrüchen geführt.

Im Zeitraum von November 2007 bis März 2008 kam es im Bereich Wankendorf im Kreis Plön zu insgesamt 11 Einbrüchen. Betroffen waren neben Geschäften und Arztpraxen auch Kindergärten. Die Täter hatten es auf Computer, Bargeld und Lebens- bzw. Genussmittel abgesehen.

Finanzierung des Drogenkonsums
Die Kripo Plön konnte nun 8 Jugendliche und Heranwachsende überführen, Einbrüche in und um Wankendorf begangen zu haben. Die 16 bis 23 Jahre alten Täter, die allesamt aus der Region stammen, sind der örtlichen Polizei wegen kleinerer Delikte bereits bekannt. In den Vernehmungen legten sie zum Teil umfangreiche Geständnisse ab. Teile der Beute verkauften die jungen Männer zur Finanzierung ihres Drogenkonsums.

Die acht Jugendlichen werden sich wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten müssen.

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