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Die erste Folge
des Comic-Strips von Nick Knatterton erschien am 3. Dezember 1950.
Und zwar in
der Illustrierten "Quick".
Sie können die Nick Knatterton-Bücher
und DVDs
bequem online bei amazon.de bestellen
 
Buch
Nick
Knatterton. Jubiläumsausgabe. Alle aufregenden Abenteuer des berühmten
Meisterdetektivs
von Manfred Schmidt
Zum 85. Geburtstag von Manfred Schmidt erschien dieser liebevoll zusammengestellte
Jubiläumsband im Lappan
Verlag. Ein Extra: Die beiden Abenteuer "Die gestohlene Hüftlinie"
und "Die Verbrechen der losen Schraube". Wie immer garantiert
der kantige Kauz im karierten Tweedanzug für Unterhaltung der besseren
Art.
 Manfred
Schmidt (Foto: Lappan Verlag), ein wahrer
Meister in Sachen Humor, wurde im Jahre 1913 geboren.
Er wuchs in Bremen auf. Nach der Kunstgewerbeschule arbeitete er für
den Ullstein Verlag. In der Nachkriegszeit fing er zunächst in
der "Pinguin"-Redaktion bei Rowohlt an, dann begann seine
Tätigkeit bei der Illustrierten "Quick".
Manfred Schmidt starb am 28. Juli 1999 im Alter von 86 Jahren.
 
Buch
Nick
Knatterton. Gesamtausgabe. Alle aufregenden Abenteuer des berühmten
Meisterdetektivs
von Manfred Schmidt
K L I C K S
Nick
Knatterton im Haus der Geschichte
Exponat
im Deutschen Historischen Museum
Nick
Knatterton Fernsehserien
[aus dem Angebot von www.fernsehserien.de]
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— — Comics Impressum
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R ist nicht nur Deutschland bekanntester Knickerbocker-Träger,
sondern auch gleich noch ein Superman und Meisterdetektiv der Extraklasse.
Die Schreibe ist von Nick Knatterton, mit bürgerlichem Namen Nikolaus
Freiherr von Knatter, erfunden und entwickelt von dem Zeichner MANFRED
SCHMIDT.
Von der Karikatur zum Kult
EIGENTLICH
hatte Manfred Schmidt den Nick Knatterton ja nur als satirische Verulkung
der Superman-Comics gedacht. Doch dann entwickelte sein Nick Knatterton
ein Eigenleben. Und es dauerte nicht lange, bis die Karikatur richtiger
Kult wurde.
Kein Wunder eigentlich. Denn bei Nick Knatterton haben wir es wahrlich
mit einem Detektiv der Superlative zu tun. Keine Situation, die der
Mann in seinen Knickerbocker nicht bewältigen würde.
Da berechnet Nick Knatterton, von bösen Burschen auf Eisenbahnschienen
gefesselt, mal eben auf die Schnelle den Bremsweg eines Zuges der Deutschen
Bundesbahn (ja, so hieß das früher) oder erkennt ohne jedes
Hilfsmittel mit bloßem AUge Fingerabdrücke. Der Mann ist
einfach klasse mit seiner ungezügelten Denkfähigkeit, die
in "Kombiniere
" gipfelt.
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Jeder Agent des
Bundesnachrichtendienstes schaut neidisch: Unser Held hat nämlich
nicht nur einen ganzen Werkzeugkasten in seiner Schuhsohle, sondern
natürlich auch einen künstlichen Hinterkopf, um Heckenschützen
zu verwirren. Fallschirm im Hosenboden, wenn es mal ungewollt bergab
geht? Klar, den auch.
Denkerschädel
mit künstlichem Hinterkopf gegen
Heckenschützen
Jede Comic-Figur ist natürlich nur so gut wie die dahinter
stehenden Ideen und Stories. Und die sind bei Manfred Schmidt mehr
als gelungen.
Da wimmelt es in seinen Geschichten beispielsweise nicht nur an Sprech-
und Denkblasen, sondern es gibt auch Riechblasen und Kommentierblasen.
Seinerzeit erschien Nick Knatterton Woche für Woche von 1950 bis
1959 in der Illustrierten "Quick". Und die Wirtschaftswunder-Deutschen
liebten ihren Superdetektiven. Schließlich hielt er ihnen auch
einen Spiegel vor, in welchem sich die bundesdeutsche Wirklichkeit
bestens
brach. Na ja, der eine oder andere zynisch-bissige Kommentar, abgesetzt
in Richtung Finanzamt tat der Beliebtheit des Mannes mit den karierten
Knickerbocker keinen Abbruch.
 Nick
Knatterton auf DVD
Teil 1 & 2
Die Comic-Strips aus den 50er Jahren, die damals in der Illustrierten
"Quick" erschienen, wurden von Manfred Schmidt in den 80er
Jahren zu kleinen Zeichentrick-Filmen verarbeitet.
Sie können die DVDs bequem online bestellen. Weitere
Infos
Hier wird die Adenauer-Ära wieder lebendig.
Nick
Knatterton – wo kam der Name her?
IM
Jahr 1936 hatte Manfred Schmidt in der Zeitschrift "Grüne
Post" eine Kriminalgroteske geschrieben. In Verballhornung des
seinerzeit bekannten Comic-Detektivs Nat Pinkerton
kreierte er den Namen Nick Knatterton – und benutzte ihn dann später
für seine Bildergeschichten.
Siehe vielleicht
auch Akustisches Gesamtwerk von Karl
Valentin auf CD erschienen.
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