Flensburg online: Comic-Macher ROLF KAUKA Die Macher
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Fix und Foxi – Zwei lustige Lauselümmel, gegen die Max & MOritz Waisenknaben waren. Clever, quick und ohne Zeigefingermoral handeln sie dennoch immer grundanständig. Fix ist der hellere und pfiffigere, Foxi der naivere der beiden Brüder.

Lupo – Zwar der Freund von Fix und Foxi, dramaturgisch aber der Gegenspieler. Der bauernschlaue, ewig hungrige Luftikus und Taugenichts möchte sehr gern auf Kosten anderer reich werden.

Onkel Fax – Eher ein Spießbürger mit Sammelleidenschaft, der gerne alle nach seiner Pfeife tanzen lassen möchte.

Oma Eusebia – Die gütige Großmutter, die zwar großmütig, aber letztlich auch sehr geizig sein kann.

Professor Knox – Der typische zerstreute Professor, der aber seiner Zeit weit voraus ist und mit seinen Erfindungen stets für neue Aufregung und neue Abenteuer sorgt.


Lupinchen – eine kesse Göre, die bei der Oma lebt und unter deren Sparsamkeit leidet. In den Comics war sie ein liebenswürdiges Biest, in der TV-Serie hat sie ihre Biestigkeit abgelegt und ist ein guter Kumpel.

KLICKS –
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Rolf Kauka: Flensburg online Der Zauberstein
Deutscher Zeichentrickkunst auf Video endlich wieder erhältlich.

Rolf Kauka

ROLF KAUKA kam am 9. April 1917 in Markranstädt bei Leipzig zur Welt. Bereits als Gymnasiast besserte er sein Taschengeld mit Cartoons für die Zeitungen "Leipziger Neueste Nachrichten" und "Weissenfelser Tageblatt" auf. Nach dem Abitur begann er ein Betriebswirtschaftsstudium, wurde aber schon bald als Soldat in den Zweiten Weltkrieg eingezogen. 1945 fand sich der von finnischen Vorfahren abstammende, gebürtige Sachse in München wieder und stellte fest, dass es an Lehrbüchern für die Studenten der Behelfsuniversitäten mangelte! Zusammen mit seinem Freund Dr. Norbert Pohl schrieb er die "Elemente der Rechtswissenschaft", eine Kurzlehrbuchreihe für Jurastudenten. Der Autor wurde wenig später selbst Verleger, als er Heinz Ullstein und Harry Schulze-Wilde kennenlernte und mit ihnen 1949 den Heinz-Ullstein-Verlag gründete.

Flensburg online: Rolf KaukaFlensburg online: ComicsALS Anfang der 50er Jahre die ersten US-amerikanischen Comics den westdeutschen Markt eroberten, fand Rolf Kauka, dass eine deutsche Eigenproduktion durchaus Erfolgschancen haben müßte. So gründete Kauka 1951 den Kauka Verlag in München.
In dessen Rahmen gründete Kauka auch die bislang einzige Comic-Akademie, wo junge Talente für das Neuland "Comic" ausgebildet wurden. Zuzätzlich warb Kauka erfahrene Illustratoren aus

1952 erschien sein erstes Comic-Heft "Till Eulenspiegel" in der Tradition der deutschen Fabeln, Märchen und Volksbücher.
Das Heft schrieb zunächst dicke rote Zahlen.

Erst als aus den Nebenfiguren Fix und Foxi die eigentlichen Helden wurden, ging es rasant aufwärts. Dazu trug nicht zuletzt die Partnerschaft mit dem Erich Pabel Verlag bei.

In über 40 Jahren (von 1952 bis 1994) wurden insgesamt über 750 Millionen Hefte verkauft.

NEBEN seinen eigenen Geschöpfen fanden bei Kauka auch eine Reihe anderer prominenter Comicfiguren die Bühne für ihren ersten Auftritt auf dem deutschen Markt, wie z.B. Asterix und die Schlümpfe. Ein weiterer Geniestreich des deutchen Comicschörpfers ist das erste und bis heute erfolgreichste Vorschulmagazin Bussi Bär, das in zehn Sprachen erscheint und allein in Deutschland monatlich 300.000-mal gedruckt wird. Andere sehr beliebte Kauka Charaktere sind Mischa, Pauli, Diabolino, und Tom & Biber.

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Egal, was Kauka anpackte, er arbeitete nach klaren Zielvorgaben: Seine Comics sollten vor allem Spaß machen, aber auch die Phantasie beflügeln, zum Denken anregen und die Kreativität fördern. Gewalt, Unmoral und ein schlechter Sprachstil war in den Kauka-Comics tabu.

   WIE in anderen Comic-Imperien gab es für die Gestaltung von "Fix und Foxi" klare Vorgaben, wie sie 1971 in der firmeninternen Publikation "Elemente der Kauka-Comics" zusammengefasst wurden.
Darin sind nicht nur die Charaktere genau beschrieben und abgebildet, sondern auch ihre Umwelt im Detail dargestellt, damit die Welt von Fix & Foxi fuer den Lesen immer wieder erkennbar ist.

   1973 verkaufte Rolf Kauka sein Unternehmen an die englischen Verleger IPC sowie die niederländische Verlagsgruppe VNU. Als das Verlagskonsortium Ende der 70er Jahre auseinanderfiel, übernahm Kauka noch einmal das Ruder und brachte "Fix & Foxi" beim Bauer Verlag unter.

1982 zog sich der Pionier des deutschen Comicgewerbes aus Gesundheitsgründen auf eine´Plantage in Georgia (USA) zurück, von wo aus er das "Fix & Foxi"-Heft 1994 einstellen ließ, weil es seinen Qualitätsansprüchen nicht mehr genügte.
"Fix und Foxi" waren aber weiterhin in Nachdrucken, auf Hörspielcassetten und im Merchandising präsent.

   1998 wurde Kauka für sein Werk in der Heimat gewürdigt – mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

   KAUKA ruhte sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren aus.
Und so kam es endlich, nahezu fünfzig Jahre nach Erfindung der Comic-Füchse in Zusammenarbeit mit RTV und ARD zur ersten Trickfilmserie mit den Comic-Füchsen, die ergänzt wird von Kaukas neuer Serie um die Familie Pepperkorn und um Trenngags zwischen den Filmen, in denen Makiki auftritt.

NACHTRAG: Im Jahre 2000 verstarb Rolf Kauka. Sein Lebenswerk wird von seiner Frau Alexandra weitergeführt.

[Stand: Mai 2002]

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