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Der 1. Mai 2000 in Flensburg

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1. Mai in Flensburg

Kundgebung auf dem Südermarkt

Beginn: 10.30 Uhr

Es sprechen: Peter Rautenberg (Stadtpräsident), Bärbel Däwers (ÖTV-Kreisvorsitzende) Tanja Möller (JAV Danfoss) Meinhard Geiken (1. Bevollmächtigter der IG Metall-Flensburg)

Musikalisches Rahmenprogramm: Marimba - Steelband Flensburg

  Der DGB-Maiaufruf 2000 –
Jetzt aufbrechen: Für mehr Beschäftigung 1. Mai 2000


Die Forderung nach aktiver Beschäftigungspolitik zur Überwindung der Massenarbeitslosigkeit, wird nach Mitteilung des Vorsitzenden des DGB-Kreises Region Schleswig-Holstein Nord, PETER KÖHLER, im Mittelpunkt der Kundgebungen und Veranstaltungen stehen, die der DGB unter dem Motto: "Jetzt aufbrechen: Für mehr Beschäftigung" am 1. Mai durchführt.

In einer Presseerklärung zum 1. Mai weist der DGB-Kreisvorsitzende darauf hin, dass die Bedingungen in der Wirtschaft aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes so gut sind wie lange nicht.
Köhler: "Das Wachstum wird bei drei Prozent liegen. Die Produktivität steigt weiter. Dies sind deutliche Anzeichen dafür, dass es aufwärts geht in diesem Land".


Davon müssen nach Auffassung des DGB alle, also auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und diejenigen, die noch ohne Arbeit sind, profitieren. Noch immer sind fast 4 Millionen Menschen arbeitslos. Ihre Zahl sinkt zwar, aber sie sinkt zu langsam, während gleichzeitig viele Arbeitsplätze verloren gehen. So sind im Landesteil Schleswig aktuell immer noch rund 18.000 Frauen und Männer ohne Arbeit.

Folgende Forderungen stehen im Mittelpunkt

· die Arbeit umverteilen Der DGB will eine tragfähige Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt: Wer vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden will, der soll dies können ohne große Einbußen bei seiner Rente, damit mehr junge Menschen einen Arbeitsplatz finden.
In unserem Land wollen mehr als 250.000 Menschen in Teilzeit gehen. Deshalb wollen wir mehr sozial abgesicherte Teilzeitarbeit schaffen. Die Möglichkeit dazu muss Männern und Frauen in allen Qualifikations- und Einkommensstufen eröffnet werden.
Der DGB will mehr Beschäftigung durch weniger Überstunden. 1,8 Milliarden bezahlte Überstunden wurden 1999 geleistet. Das sind viel zu viel. Ein deutlicher Abbau der Überstunden kann Hunderttausende in Arbeit bringen.

· für die Zukunft qualifizieren Jeder Jugendliche, der will und kann, muss einen Ausbildungsplatz erhalten. Unsere Jugend braucht moderne und zukunftsfähige Berufe. Alle Arbeitnehmer müssen die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden. Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zur Zukunft.

· den Osten stärken Im Osten Deutschlands sind auch zukünftig besondere Anstrengungen nötig, um Arbeit zu schaffen, gerade hier müssen wir mit Innovationen und Investitionen das Fundament der Wirtschaft verbreitern. Für diese Zeit des Aufbaus brauchen wir auch weiterhin öffentlich geförderte, stabile Brücken in den Arbeitsmarkt.

· Arbeit und Umwelt verbinden Mit dem Schutz der Umwelt lassen sich national und international Arbeitsplätze schaffen. Neue Umwelttechnologien eröffnen neue Märkte. Energie zu sparen und den Schadstoffausstoß zu vermindern, ist unsere gemeinsame Aufgabe. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungsbereich kann hier neue Beschäftigung entstehen.

· eine aktive Beschäftigungspolitik - national und international Die Politik kann und muss Wachstum und Beschäftigung aktiv fördern. Dazu muss die Massenkaufkraft gestärkt, deshalb müssen die öffentlichen Investitionen erhöht werden. Wachstum durch mehr private und öffentliche Nachfrage, durch mehr Dienstleistungen, durch neue Technologien und eine europäisch abgestimmte Beschäftigungspolitik – so entstehen mehr Arbeitsplätze.

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