DGB 1. Mai 2003 in Flensburg

A N Z E I G E –

Flensburg online: Der 1. Mai 2003 in Flensburg
  Menschlich modernisieren – gerecht gestalten!
Reformen Ja!
Sozialabbau Nein Danke!

Die Reden der 1. Mai Kundgebung auf Flensburgs Südermarkt
1. mai hier hören…

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Peter Köhler
PETER KÖHLER
DGB-Kreisvorsitzender

„Unser Mut muss sich auf die Erneuerung der Wirtschaftspolitik und die Sicherung der sozialen Sicherungssysteme konzentrieren. Unser Mut muss sich auf die gerechte Verteilung von Lasten konzentrieren. Starke Schultern können mehr tragen als schwache Schultern. Unternehmen müssen endlich wieder angemessen Steuern zahlen."
Peter Köhler



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1. Mai in Flensburg

Kundgebung auf dem Südermarkt

Beginn: 11.00 Uhr

Es sprechen:
Peter Köhler
DGB-Kreisvorsitzender

Franz Eder
Stellvertretender Stadtpräsident

Rüdiger Timmermann
Landesbezirksleiter ver.di Nord


Musikalisches Rahmenprogramm:
Disco on Tour

 

Der DGB-Maiaufruf 2003–

VOR dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschafts- und Beschäftigungskrise wird die Auseinandersetzung mit der Reformpolitik der rot grünen Bundesregierung und deren Folgen nach Mitteilung des Vorsitzenden der DGB-Region Schleswig-Holstein Nord, PETER KÖHLER, in diesem Jahr im Mittelpunkt der Kundgebungen am 1. Mai stehen, zu denen der Deutsche Gewerkschaftsbund unter dem Motto: „Menschlich modernisieren – gerecht gestalten! Reformen Ja! Sozialabbau Nein Danke!“ aufruft.

   ZUR Erläuterung des diesjährigen Maimottos wies Köhler auf den Aufruf des DGB zum 1. Mai hin, in dem dieser sich kritisch mit den Folgen der Wirtschafts- und Beschäftigungskrise und den nach Auffassung der Gewerkschaften unsozialen Reformvorhaben der Bundesregierung auseinandersetzt.

Mehr als 4,5 Millionen registrierten Arbeitslosen stehen nur rund 400.000 gemeldete offene Stellen gegenüber. Ein Verhältnis, das sich auch im Arbeitsamtsbezirk Flensburg widerspiegelt. 21.737 registrierten Arbeitslosen stehen hier ganze 2.002 gemeldete offene Stellen gegenüber. Für zehn Arbeitssuchende gibt es derzeit also nur ein Arbeitsplatzangebot. Gleichzeitig fehlen in diesem Jahr weit mehr als 100.000 Ausbildungsplätze für junge Menschen.

   In dieser Situation sind tiefgreifende Einschnitte in das soziale Netz, der Wegfall der Arbeitslosenhilfe, die Streichung des Krankengeldes aus der paritätischen Beitragsfinanzierung, das Herumdoktern am Kündigungsschutz und die drastische Verkürzung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für ältere Arbeitslose nach Auffassung des DGB der falsche Weg. Denn alle diese Maßnahmen sind unsozial und schaffen keinen einzigen Job.

Der DGB fordert stattdessen, jetzt den Rahmen für Wachstum und Beschäftigung zu schaffen.

Flensburg 1. Mai 2003 DGB

Köhler: „Unser Mut muss sich auf die Erneuerung der Wirtschaftspolitik und die Sicherung der sozialen Sicherungssysteme konzentrieren. Unser Mut muss sich auf die gerechte Verteilung von Lasten konzentrieren. Starke Schultern können mehr tragen als schwache Schultern. Unternehmen müssen endlich wieder angemessen Steuern zahlen.

Wirklich Reiche müssen ihren Beitrag für eine gerechte Gestaltung unserer Gesellschaft übernehmen, damit unsere Kinder wieder lernen können, was sie für die Zukunft in der Wissensgesellschaft brauchen. Noch einen PISA-Schock können wir uns als führende Wirtschaftsnation nicht leisten.“

   Der DGB-Regionsvorsitzende weiter: „Deutschland braucht eine Allianz aller Kräfte , die sich die Schaffung neuer Arbeitsplätze und sozial gerechtes Handeln auf die Fahnen schreibt. Dazu brauchen wir eine Wirtschafts- und Finanzpolitik, die für den nötigen Anschub der Wirtschaft sorgt und für Zukunftsinvestitionen in Arbeit, Bildung und Umwelt.“

   Köhler kritisierte, dass die meisten Politiker stattdessen den Abbau von Sozialleistungen und weitere Steuersenkungen für das ideale Rezept halten. „Statt sich für einen gerechten Lastenausgleich einzusetzen, wetteifern sie darum, wer bereit ist, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Bürgerinnen und Bürgern, Kranken und Erwerbslosen am tiefsten in die Tasche zu greifen.

Der DGB-Regionsvorsitzende abschließend: „Wer mutige Reformen mit Leistungsabbau verwechselt, der kann nicht mit unserer Unterstützung rechnen. Deshalb lautet die Kernaussage der Gewerkschaften an diesem 1. Mai: Reformen Ja! Sozialabbau Nein Danke!“


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