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Flensburg online: Fotos vom 1. Mai 2004 in Flensburg
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  Der 1. Mai 2004 in Flensburg
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Ein Kommentar von "Flensburg online" –

M
h je. Da hat sich der DGB schon vom "Kanzler der Bosse" Schröder über den Tisch ziehen lassen. Ist unserer Meinung nach auf das ewige Dieter-Bohlen-Gegrinse vom "Plutonium-Kanzler" Schröder reingefallen, statt sich in Kenntnis ihrer Tradition engagiert für die Belange der einfachen Menschen einzusetzen.

Volkes Stimme: Transparent gegen OB Stell am 1. Mai 2004 in FlensburgUnd jetzt? Jetzt läßt die Gewerkschaft am 1. Mai 2004 auch noch den bei vielen Flensburgern ungeliebten CDU-Oberbürgermeister STELL sprechen. Ausgerechnet Stell, will man meinen, und denkt an die angesichts der finanziellen Situation dieser Stadt unserer Meinung nach unverantwortliche Einstellung von Bürokräften für die Politiker im Rathaus – trotz völliger Verschuldung der Stadt.
Ist der Bund der Steuerzahler, der dieses Verhalten kritisierte, mittlerweile dem einfachen Mann näher als der DGB, der STELL sprechen läßt?

Wir können uns nicht erinnern, dass auf einer 1. Mai-Kundgebung in Flensburg schon jemals ein Redner derart ausgebuht und ausgepfiffen wurde, wie CDU-Mann Stell am 1. Mai 2004. Unfassbar, dass sich die Gewerkschaft einen solchen Redner ausgerechnet zum Feiertag der Arbeiterbewegung holt.

Havanna-Zigarren und Südermarkt-Passage

   Der "Kanzler der Bosse" Schröder raucht ebenso teure wie dicke Havanna-Zigarren und ließ sich protzig in teuren Kashmere-Mänteln fotografieren.
Derweil hat der einfache Mensch immer weniger Geld in der Tasche.

Und der DGB? Der holt OB Stell auf seine Veranstaltung. Jener Stell, der sagte, dass die ebenso ungeliebte wie nicht nur unserer Meinung nach für diese Stadt überflüssige Südermarkt-Passage gebaut werden solle, als die Tinte auf den Unterschrift-Listen, auf denen viele Flensburger gegen den unsinnigen Bau der Passage protestierten, noch nicht mal getrocknet war. Bürgernähe sieht anders aus.

Wählen sich die Bosse vom DGB die falschen Freunde aus?

   Kann es sein, dass sich die Gewerkschaften in letzter Zeit immer die falschen Freunde auswählen? Erst den substanzlosen Grinse-Kanzler Schröder (statt einem sozial engagierten Lafontaine). Jetzt den CDU-Oberbürgermeister Stell. Oder ist man beim DGB über sinkende Mitgliederzahlen und immer weniger Rückhalt bei den einfachen Menschen schon derart frustiert, dass dem einstigen Schmuckstück der Arbeiterbewegung eh schon alles egal ist? Vielleicht sogar schon die einfachen Menschen?                                                                         [na]

Nachtrag: Die Pfiffe und Büh-Rufe, mit denen der Auftritt von OB Stell begleitet wurden, werden dem DGB noch lange als Volkes Stimme in den Ohren klingen… und die stetig sinkenden Mitgliederzahlen begleiten.
Wir vermuten, dass der DGB sich immer weiter in die Bedeutungslosigkeit entwickeln wird. Nicht weil er überlfüssig wäre. Ganz im Gegenteil. Aber weil seine gut bezahlten Bosse sich die falschen Freunde auswählen. Und vergessen haben, woher sie kommen und für wen sie eigentlich da sind.


1. Mai 2003 auf Flensburgs Südermarkt

FOTOS von der 1-Mai-Kundgebung 2004 in Flensburg:

Jahr für Jahr weniger los: 1. Mai 2004 auf Flensburgs Südermarkt
Wenig los:
Die DGB-Veranstaltung zum 1. Mai 2004 in Flensburg auf dem Südermarkt

  

1. Mai 2004 in Flensburg
Die Menschen scheinen immer weniger hören zu wollen,
was die Gewerkschaften noch zu sagen haben. Erzählt der DGB vielleicht das Falsche?
Protest an OB Stell am 1. Mai 2004
"Stell to Hell" –
Bei vielen Flensburgs Bürgern unbeliebt: Flensburgs Oberbürgermeister Stell.
Stellt er sich nicht mehr zur Wahl, weil der zugereiste CDU-Politiker spürt,
dass er bei den Bürgern dieser Stadt keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt?
Prima, dass ausgerechnet eine Arbeiterorganisiation wie der DGB den CDU-Politiker Stell am 1. Mai 2004 sprechen ließ. Vorbereitung auf die sozialen Einschnitte, die uns noch zugemutet werden sollen und gegen die die Gewerkschaften immer weniger ausrichten?

OB Stell von der CDU sprach auf der 1. Mai Kundgebung vomm DGB 2004 in Flensburg
Trotz leerer Kassen tat OB Stell nichts dagegen, dass sich die Politiker-Fraktionen im Rathaus Bürokräfte gönnten – natürlich von Steuergeldern bezahlt, trotz des Protestes des Bundes der Steuerzahler.
Auf wessen Seite steht eigentlich die Gewerkschaft? Oder haben die Jungs, wie so viele gut bezahlte Herrschende, schon längst den Kontakt zur Basis verloren und wissen gar nicht mehr, was den Kleinen Mann wirklich bewegt?

Unvergessen auch, dass OB Stell allen Ernstes Geld für die Beantwortung der Frage nach Verwendung von Haushaltsmitteln haben wollte. Nicht nur "Flensburg offline" schüttelte darüber den Kopf.




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