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Ein Kommentar von "Flensburg online" –
"Du bist mehr. Mehr als eine Nummer. Mehr als ein Kostenfaktor.
Du hast Würde. Zeig sie!" Unter diesem Motto beging der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die 1. Mai Kundgebungen im Jahr 2005.
Hört
sich nett an. Aber die Würde ist immer schwerer im anwachsenden Millionenheer der Arbeitslosen zu finden.
Gewerkschaften vom "Kanzler der Bosse" über den Tisch gezogen?
Und seien wir doch ehrlich: Als SPD-Mann Schröder, der "Kanzler der Bosse", mehr und mehr Arbeiterrechte abbaute und aufgrund seiner Konzern-freundlichen Politik die Reichen reicher machte und das Gros der Bevölkerung mehr und mehr in die Verarmung trieb, was haben da die Gewerkschaften getan? Nicht nur unserer Meinung nach haben sich die Gewerkschaften von SPD-Schröder über den Tisch ziehen lassen.
Schröder haben sie zugenickt. Einen Lafontaine links liegen lassen.
1. Mai vom DGB: Flensburgs größte Renter-Versammlung
Das scheinen auch die einfachen Menschen zu merken.
Der Eindruck der 1. Mai Kundgebung 2005 in Flensburg: Nicht viel mehr als Flensburgs größte Renter- und Senioren-Versammlung. Die Gewerkschaften scheinen bei den jungen Leuten und den Normalbürgern jede Menge Interesse verspielt zu haben. Müssen die Gewerkschaften diesen Preis wegen ihrer allzu kritiklosen Pro-Schröder-Politik jetzt zahlen?
Gilt die Menschenwürde nicht auch in China
und bei den Frauen in der Türkei?
Peter Köhler, der Vorsitzender der DGB-Region Schleswig-Holstein Nord, wies im Zusammenhang zur Erläuterung auf den Maiaufruf des DGB auf den Artikel 1 unseres Grundgesetzes hin. Dort lesen wir: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Schön und richtig. Aber wo sind die Gewerkschaften, wenn SPD und deren Kanzler Schröder viel zu leisetreterisch in China und der Türkei auftreten, wenn es dort um Menschenrechte oder ganz besonders auch um die Würde der Frauen geht?
Kurzum: Die Gewerkschaften haben sich von SPD-Schröder auf einen falschen Weg bringen lassen. Hoffen wir, dass sie vielleicht doch noch den Schlenker kriegen und wieder erkennen, wo sie in unserer Gesellschaft zu stehen haben. Nämlich nicht zunickend bei einer Politik, die Arbeiterrechte abebaut, sondern bei den betroffenen Menschen. Und das sind mehr als die Milliardäre, die sich über die zu freundliche Unternehmenspolitik von einer SPD unter dem "Kanzler der Bosse" Schröder freuen. [na]
Banaler Tipp: Wenn es besser werden soll, dann nur, wenn sich alle für unser Gemeinwesen und die guten Grundwerte einer Demokratie und einer sozialen Marktwirtschaft einsetzen. Noch kein Gewerkschaftsmitglied? Dann treten sie ein. Fast möchte man angstvoll anfügen: Tun Sie es, so lange es noch Gewerkschaften in Deutschland gibt...
Der Fortschritt ist weiblich Die WAZ zum Frauentag.
Menschenrechte Schröders Auftreten in China
Brandenburgs Arbeitsminister Günter Baaske (SPD) Schröder kümmert sich zu wenig um die einfachen Menschen und ihre Sorgen.
FOTOS von der 1-Mai-Kundgebung
2005 in Flensburg:

Die Gewerkschaften hatten zur 1. Mai 2005 Kundgebung in Flensburg auf dem Südermarkt aufgerufen

Die DGB-Veranstaltung zum 1. Mai 2005
in Flensburg auf dem Südermarkt

Die Worte hör ich wohl. Allein dem Klang mag' ich jedoch nicht trauen...
Die Gewerkschaften scheinen bei der arbeitenden Bevölkerung mehr und mehr an Glaubwürdigkeit aufgrund ihrer zu großen Nähe zur Konzern-freundlichen Politik von SPD-Kanzler Schröder verloren zu haben.

Besucher auf der 1. Mai Kundgebung in Flensburg 2005
Internet: Stadtportal Der Südermarkt in Flensburg |